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THEMA:   Asperin statt teurer Blutverdünner.

 Bisher 47 Antworten.

eulenhanni begann die Diskussion am 20.01.07 (18:39) :

Der teure Blutverdünner Clopidogrel(in Deutschl.unter Iscover u.Plavix vertrieben)wird künftig in veilen Fällen nicht mehr bezahlt.Die Patienten bekommen das preisgünstige Asperin.Dies entschied der gemeinsame Bundesausschuss der Kassen u. Ärzte.Clopi.ist 75mal teurer wie Asperin aber nicht wirksamer.Sagt Rainer Hess Was sagen Betroffene oder auch Nichtbetroffene dazu.Sind wir doch schon kurz vor 2030?????


Vorlesefunktion  Lissi antwortete am 20.01.07 (18:51):

in der Naturheilkunde gibt es genug"natürliche" Stoffe, die es Nebenwirkungsfrei viel besser können.
Man muß sich nur schlau machen.
Ich geb die Hoffnung nicht auf, dass sich dazu noch viele Menschen auf den Weg machen.


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 20.01.07 (19:10):

"Sind wir doch schon kurz vor 2030????"

so lese ich denn nun kopfschüttelnd die schnell-schuss-rückschlüsse und wünschte mir, hätten sich vielleicht doch manche sinnvoller beschäftigen sollen, wenn sie fiktion nicht von der realität unterscheiden können?

eulenhanni darf ich dich bitten, die quellenangabe nachzurreichen, wo du derartig bunt gemischtes gelesen haben willst?

in der zwischenzeit biete ich dir an mal nachzulesen, was da von wem beschlossen wurde und zwar im u.a. link zu yahoo und da bezieht sich dann die meldung auf die seiten des Gemeinsamen Bundesausschussen:

http://www.g-ba.de/cms/front_content.php?idcat=36

"Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist ein Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern. Seine Aufgabe ist es zu konkretisieren, welche ambulanten oder stationären medizinischen Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und somit zum Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung gehören. Außerdem definiert er Anforderungen an Qualitätsmanagement- und Qualitätssicherungsmaßnahmen für die verschiedenen Leistungssektoren des Gesundheitswesens."

soviel erst mal zur quellenangabe, die bei derart aufrührerischen mitteilungen wohl wichtig scheint? :-)

auch gelesen eulenhanni? :

"Die Entscheidung betrifft aber zunächst nur eine relativ kleine Gruppe unter Millionen von Herz-Kreislauf-Kranken: Es geht nur um die Monotherapie - also nur, wenn Clopidogrel als einziges Vorsorgemittel gegeben wird, wie Hess sagte. Für die häufigere Kombinationstherapie, bei der Patienten sowohl Clopidogrel als auch Acetylsalicylsäure (Aspirin) bekommen, sei noch keine Entscheidung gefallen. Auch gibt es eine Ausnahme: Menschen mit arteriellen Verschlusskrankheiten - der so genannten Schaufensterkrankheit - dürfen das Mittel weiter auf Kassenkosten verordnet bekommen.

Clopidogrel als alleinige Vorsorgetherapie sei derzeit die Ausnahme, erläuterte der Berliner Kardiologe Martin Möckel auf AP-Anfrage. In der Regel werde hier schon heute Aspirin verschrieben - es sei denn, die Patienten vertragen es nicht. Möckel schätzte den Anteil der von der Entscheidung Betroffenen auf unter zehn Prozent der Herz-Kreislauf-Patienten. Häufiger werde Clopidogrel in Verbindung mit Aspirin eingesetzt, zum Beispiel nach dem Einsetzen so genannter Stents, Röhrchen, die der Öffnung der Arterie dienen. Auch für die Kombinationstherapie wird eine wissenschaftliche Bewertung durch das IQWIG in den nächsten Monaten erwartet."

klingt doch schon entspannter oder?

Internet-Tipp: http://de.news.yahoo.com/19012007/12/teurer-blutverduenner-kassenpatienten-gestrichen-erste-zusammenfassung.html


Vorlesefunktion  Pensionist antwortete am 20.01.07 (20:12):

Danke für den sehr guten Bericht bezüglich "Plavix"!
Ich habe 3 Herzinfarkte (incl. 6x STENTING hinter mir), immer mit Aspirin "BLUTVERDÜNNT" aber scheinbar ohne Erfolg. Seit ich nun Plavix verwende (vom Krankenhaus angeordnet) haben sich keine weiteren Infarkte eingestellt.
Leider habe ich mit den Nebenwirkungen von Plavix große Probleme, mein Internist warnt aber vor der Plavix-Absetzung.
So werde ich Eure Bericht weiter genau im Auge behalten und in meinen Gedanken verankern.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 20.01.07 (23:46):

Godamed TAH = Thrombocytenaggregationshemmer,
Wirkstoff: Acetylsalicylsäure:
billig und wirksam!!

Nebenwirkung: vermehrt Neigung zu Haematomen.


Vorlesefunktion  seewolf antwortete am 21.01.07 (02:55):

Fragt der Patient: "Ist Ihre Behandlungsmethode denn auch erprobt und abgesichert?"

Sagt der Therapeut: "Ja sicher - mit allen uns zur Vefügung stehenden Parametern. Aber: Ist Ihre mitgebrachte Bausubstanz denn auch zweifelsfrei in Ordnung?!"

Merke: wer Schrott zum Kunsthandwerker bringt, kann kein Edelmetall als Ergebnis fordern - vom Design mal ganz abgesehen.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 21.01.07 (09:14):

pilli, da hast du uns mit dem überlangen Link aber ein Ei gelegt....


Vorlesefunktion  Gemella antwortete am 21.01.07 (12:50):

Pilli, danke für den Artikel. Solche unüberlegten Ausagen wie Eulenhanni getroffen hat, sind für Betroffene nicht gut.

Ich nehme jetzt seit einem Jahr ausschliesslich Plavix, nachdem ich den vierten Baucharterienverschluß hatte. Kombination; Stenteinbringung,6 Wochen Plavix plus Ass 100 brachten keine Erfolge. Durch die neue Medikation habe ich seit 9 Monaten Ruhe.
Ich nehme auch die Nebenwirkung, die sich bei mir mit Hautausschlägen bemerkbar macht, in Kauf und geniesse die beschwerdefreie Zeit.


Vorlesefunktion  rolf antwortete am 21.01.07 (13:12):

Der Link wird bei mir automatisch umgebrochen, stört also nicht.
WIN XP, IE 7.0


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 21.01.07 (13:49):

meine freundin Gemella

ist seit mehr als einem jahr betroffene mit drei stents und erhält, wenn ich sie richtig verstanden habe, Diovan und Nebilet und berichtet mir von ähnlich unangenehmen nebenwirkungen, die sie tapfer :-) erträgt aber dennoch ebenso wie du, jetzt die zeit geniesst.

erst in der vergangenen woche erfolgte im krankenhaus die nach einem jahr wohl erforderliche (?) untersuchung, die nix bözes zeigte...

es darf gehofft werden! :-)

auch sie lebt, wie viele andere menschen wohl mit der verständlichen angst, dass kürzungen oder einschränkungen horror-visionen auslösen könnten aber bisher hat ein gespräch mit dem behandelnden kardiologen gezeigt, es hat durchaus auch kostengünstigere behandlungsmöglichkeiten, die nicht schaden, sondern den zustand verbessernd beeinflussen könnten.

sie ist da mittlerweile wesentlich gelassener und reagiert nicht mehr auf jede panikmache.

:-)


Vorlesefunktion  Gemella antwortete am 21.01.07 (19:03):

Hallo Pilli,

mit Aufmerksamkeit verfolge ich die Studien, die derzeit mit Plavix laufen. Ich bin nicht erpicht darauf, dieses Medikament ein Leben lang zu nehmen,nur weil es teuer ist. Gibt es ein kostengünstigeres Medikament und mein behandelnder Arzt ist davon überzeugt und ich merke es tut mir gut, so nehme ich es mit Sicherheit.
Aber wie gesagt, diese Horrormeldungen sollte man nicht unbegründet loslassen. Nicht jeder kann sich mit der Materie auseinandersetzen und wird dadurch in Panik versetzt.
Ich wünsche deiner Freundin alles Gute und freue mich darüber daß sie die beschwerdefreie Zeit geniessen kann.


Vorlesefunktion  Arno_Gebauer antwortete am 21.01.07 (19:23):

Hallo, ST-Beteiligte,

macht man mit Aspirin nicht auch die Gefäßwandungen kaputt?

Viele Grüße
Arno


Vorlesefunktion  dingo antwortete am 22.01.07 (02:01):

Seit zwei jahren bin ich im besitz von einem 28mm langen stent im herz. nehme eine Plavic 75mg und eine Aspirin 100mg täglich für die letzten 2 jahre. der kreislauf durch die beine ist auch viel besser. die versicherung bezahlt für das Plavic
habe keine probleme.
keep smiling


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 22.01.07 (04:53):

"macht man mit Aspirin nicht auch die Gefäßwandungen kaputt?" (A_G)

Wie kommst Du denn darauf?
Vielleicht wegen der häufiger bzw. leichter auftretenden "blauen Flecken"?

'Häufiger' entstehen die aber nur dadurch,
daß das Blut durch die Herabsetzung der Thrombocyten-(Blutplättchen-)-Aggregation (= Aneinanderlagerung zum Verschluß von Gefäßwand-Läsionen z.B. durch Stoß, Schlag oder Druck) schneller 'mal ins Gewebe tritt und sich dort wegen seiner 'Dünnflüssigkeit' leichter ausbreitet.

Dennoch ist Aspirin über längere Zeit mit Vorsicht einzunehmen und erfordert strenge Beachtung bei zusatzlicher Einnahme anderer Medikamente in bezug auf gleichartige oder sog. 'Wechsel-Wirkung'. Dabei sind auch pflanzliche Medikamente zu beachten.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 22.01.07 (10:47):

Tipp: Nur Aspirin Cardio verwenden. Diese Tabletten haben eine Schutzhülle, die sich erst im Darm auflöst.


Vorlesefunktion  Lissi antwortete am 22.01.07 (13:24):

Hildegard von Bingen hat ua .Galgant empfohlen.
Was mir bei den Schulmedizinern fehlt ist,dass sie der Sache auf dem Grund gehen,warum das Blut eindickt.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 22.01.07 (13:45):

Ziehe einmal in Erwägung, daß nicht das Blut "eindickt":-)


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 22.01.07 (14:26):

Blut-"Eindickung"
ist eine Zunahme der Blut-Viskosität.
Siehe bei "Polyglobulie".

Internet-Tipp: http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/polyglobulie.htm


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 22.01.07 (14:46):

Lissi du gute :-)

welche der als "galgant" bezeichneten pflanzen meinst du denn, hätte Hildegard von Bingen, eine sehr kluge frau :-), gewählt, wenn sie den stand von wissenschaft und forschung von heute wohl kennen würde? na? :-)

lekker sösschen lassen sich prächtig "eindicken"!

...

dingo :-)

gut zu lesen, dass du dich wohl fühlst!


Vorlesefunktion  Pensionist antwortete am 22.01.07 (17:49):

schorsch richtig, man sollte magensaftresidente Filmtabletten verwenden (Z.B. ASS TAD protect)


Vorlesefunktion  hapsch antwortete am 22.01.07 (18:14):

Bei älteren Patienten über 75, insbesondere solchen mit dauerndem oder intermitterendem (approxysmalem) Vorhofflimmern, wird anstelle von ASS 100 das Roche-Präparat Marcumar empfohlen zur Blutverdünnung. Zielwert ist INR 2,0 bis 3,0. Soll wirksamer sein.

Ist dieses Medikament auch für die hier diskutierten Anwendungen bei Stents nützlich ?


Vorlesefunktion  Olive antwortete am 22.01.07 (20:05):

@Lissi

gerade Schulmediziner gehen der Sache auf den Grund, woher kommt nur diese Abneigung gegen die Hochschulmedizin und das oft kritiklose Annehmen von alternativen Methoden, die umso besser zu sein scheinen, je älter sie sind?


Vorlesefunktion  Pensionist antwortete am 22.01.07 (22:27):

Betreff: Plavix 75mg

Mein Zahnarzt verlangt bei einem op. Eingriff im Mund, Plavix muss 4-5 Tage vorher abgesetzt werden, scheinbar wegen der Blutverdünnung.
Wenn Plavix aber solange im Blut wirkt, könnte man dann Plavix nur jeden 2. Tag nehmen (Verminderung der Nebenwirkungen)?
Mein Internist ist da mit der Antwort eher zögerlich.....


Vorlesefunktion  dingo antwortete am 22.01.07 (22:54):

ja Pensionist
wenn ich einen kleinen kratzer bekomme, wenn ich den Bougainvillea Busch beschneide, blute ich für die nächsten 30 minuten


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 22.01.07 (23:19):

Zahnärzte sagen, der Speichel in der Mundhöhle habe blutstillende Wirkung, die ein vorheriges Absetzen blutverdünnender Medikamente in ihrem Fachgebiet vor operativen Eingriffen nicht erforderlich mache.

Außerdem: einen Tampon einlegen und ein paar Stunden lang fest die Zähne (oder die zahnlosen Kiefer) zusammenbeißen: so kommt es zu keiner üblen Nachblutung.

--------------------------
An Pensionist:
"5 Tage vor einem Eingriff absetzen" bedeutet, daß sich noch 5 Tage lang Anteile des Medikaments im Blut befinden.

Für eine konstante Wirksamkeit des Präparats (außerhalb operativer Eingriffe) ist aber ein konstant hoher Blutspiegel erforderlich, den man mit einer Einnahme nur jeden zweiten Tag nicht immer sicher aufrecht erhalten kann.

---------------------------
An hapsch,
'Marcumar' hat den Nachteil, daß man in kürzeren Abständen immer wieder labortechnisch den "Quick-Wert" bestimmen lassen muß. Ist wohl nicht "wirksamer", aber durch die Labor-Kontrollen 'sicherer' in bezug auf einen gleichmäßig hohen Wirkspiegel im Blut.


Vorlesefunktion  Pensionist antwortete am 23.01.07 (09:27):

Ein DANKE an ALLE die sich dem Problem "Plavix" angenommen haben!


Vorlesefunktion  Ursula antwortete am 23.01.07 (13:07):

Hallo Pensionist,

zu Deiner Überlegung, ob nicht auch geringere Dosen von Plavix ausreichen könnten, folgendes:

Die tägliche Einnahme ist deshalb notwendig, weil Plavix die thrombotischen Eigenschaften der vorhandenen Blutplättchen zwar irreversibel hemmt, wegen ihrer kurzen Lebensdauer (ca. 10 Tage) aber ständig neue Blutplättchen im Blut auftauchen.

Um einen konstanten Schutz zu ereichen, müssen also auch die neu gebildeten Blutplättchen medikamentös verändert werden. Aus Untersuchungen mit radioaktiv markiertem Clopidogrel (=Wirkstoff von Plavix) weiß man, dass mit täglich 75mg ein gleichbleibender Schutz gewährleistet ist.

Nach Absetzen des Medikamentes normalisieren sich (entsprechend der Geschwindigkeit der Thrombozytenneubildung) die Thrombozytenfunktion und die Blutungszeit in der Regel innerhalb von 1 Woche.

Dein Zahnarzt hat also Recht wenn er Dir empfiehlt, Plavix einige Tage vor einem Eingriff vorübergehend abzusetzen - allerdings nur im Hinblick auf die erhöhte Blutungsneigung.
Ob bzw. wie lange Du ohne Gefahr von seiten des Herzens auf das Mittel verzichten kannst, sollte nach meiner Ansicht unbedingt Dein Kardiologe entscheiden. (Vielleicht reicht ja auch eine etwas kürzere Behandlungspause???)

Gruß, Ursula


Vorlesefunktion  Gemella antwortete am 23.01.07 (13:57):

@ Gerdi,warum machst Du so unbegründete Mitteilungen, bez. eines Medikamentes. Plavix hat mit Marcumar nichts zu tun. Vor allem der Ratschlag, Galgant für eine so schwwerwiegende Kranheit vorzuschlagen grenzt an Körperverletzung. Ausserdem frage ich mich, was hat eine Polyglobulie mit einer Stenose zu tun.
Nimm dir ein Beispiel an Ursula die sachlich und richtig darüber schreibt.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 23.01.07 (14:20):

Gemella,
Deine Vorwürfe sind unsachliches Geplauder,
weil Du alles, was ich auf einzelne, unterschiedliche Fragen (!!!) einzeln (!!!) geantwortet habe, in einen Topf wirfst und Deinerseits alles zu einem Brei vermischst.

Die Angelegenheit mit der "Polyglobulie" bezog sich auf den Eintrag von mart:
" mart antwortete am 22.01.07 (13:45):
Ziehe einmal in Erwägung, daß nicht das Blut "eindickt":-)".

Also lies bitte erst einmal,
und zwar a l l e s,
und alles r i c h t i g ,
und wenn Du alles v e r s t a n d e n hast, kannst Du mich wieder anmotzen :-)

Wer hier "Körperverletzung" betreibt, bist Du.
Deine Vorhaltungen um 13:57 sind unerhörte Unterstellungen, die keinerlei Wahrheitsgehalt haben. Und nimm Du Dir ein Beispiel an denen, die sich derart nicht verhalten.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 23.01.07 (14:29):

Und noch etwas, Gemella:

um es Dir zu erleichtern, Deine Vorwürfe gegen mich belegen zu können, hier zusammengefaßt alle meine Texte in diesem Thread.
Wo hätte ich "Plavix" erwähnt
und wo hätte ich "körperverletzend "Galgant" empfohlen??????????


Gerdi antwortete am 20.01.07 (23:46):
Godamed TAH = Thrombocytenaggregationshemmer,
Wirkstoff: Acetylsalicylsäure:
billig und wirksam!!
Nebenwirkung: vermehrt Neigung zu Haematomen.
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Gerdi antwortete am 22.01.07 (04:53):
"macht man mit Aspirin nicht auch die Gefäßwandungen kaputt?" (A_G)

Wie kommst Du denn darauf?
Vielleicht wegen der häufiger bzw. leichter auftretenden "blauen Flecken"?

'Häufiger' entstehen die aber nur dadurch,
daß das Blut durch die Herabsetzung der Thrombocyten-(Blutplättchen-)-Aggregation (= Aneinanderlagerung zum Verschluß von Gefäßwand-Läsionen z.B. durch Stoß, Schlag oder Druck) schneller 'mal ins Gewebe tritt und sich dort wegen seiner 'Dünnflüssigkeit' leichter ausbreitet.

Dennoch ist Aspirin über längere Zeit mit Vorsicht einzunehmen und erfordert strenge Beachtung bei zusatzlicher Einnahme anderer Medikamente in bezug auf gleichartige oder sog. 'Wechsel-Wirkung'. Dabei sind auch pflanzliche Medikamente zu beachten.
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Gerdi antwortete am 22.01.07 (14:26):
Blut-"Eindickung"
ist eine Zunahme der Blut-Viskosität.
Siehe bei "Polyglobulie".
Internet-Tipp: http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/polyglobulie.htm
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Gerdi antwortete am 22.01.07 (23:19):
Zahnärzte sagen, der Speichel in der Mundhöhle habe blutstillende Wirkung, die ein vorheriges Absetzen blutverdünnender Medikamente in ihrem Fachgebiet vor operativen Eingriffen nicht erforderlich mache.

Außerdem: einen Tampon einlegen und ein paar Stunden lang fest die Zähne (oder die zahnlosen Kiefer) zusammenbeißen: so kommt es zu keiner üblen Nachblutung.

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An Pensionist:
"5 Tage vor einem Eingriff absetzen" bedeutet, daß sich noch 5 Tage lang Anteile des Medikaments im Blut befinden.

Für eine konstante Wirksamkeit des Präparats (außerhalb operativer Eingriffe) ist aber ein konstant hoher Blutspiegel erforderlich, den man mit einer Einnahme nur jeden zweiten Tag nicht immer sicher aufrecht erhalten kann.

---------------------------
An hapsch,
'Marcumar' hat den Nachteil, daß man in kürzeren Abständen immer wieder labortechnisch den "Quick-Wert" bestimmen lassen muß. Ist wohl nicht "wirksamer", aber durch die Labor-Kontrollen 'sicherer' in bezug auf einen gleichmäßig hohen Wirkspiegel im Blut.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 23.01.07 (14:55):

Und noch eine dritte zornige Erwiderung an Dich, Gemella -, dann wird mich der webmaster wegen "spam" wohl sperren:

Du fragst mich, was eine Ployglobulie mit einer Stenose zu tun habe.
Meine Antwort ist:
frag’ Ursula oder bilde Dich unter meinem oben angegebenen Link,
ich beantworte D i r nichts mehr.


Vorlesefunktion  Pensionist antwortete am 23.01.07 (15:01):

Ursula DANKE, ich nehme Plavix schon seit 2004 und habe eben so meine Bedenken.

Gamella und Gerdi, danke für Eure Berichte, ich hätte eine Bitte:
Schreibt weiter so aber bitte im FREUNDSCHAFTLICHEN Ton zueinander, das macht mehr Freude!


Vorlesefunktion  Gemella antwortete am 23.01.07 (15:14):

@ Gerdi,
du glaubst doch nicht im Ernst, daß ich auf dein Geschreibsel eingehe.
Bleib sachlich und entspann dich.


Vorlesefunktion  hapsch antwortete am 23.01.07 (19:36):

Gerdi,

danke für Deinern Kommentar zu Marcumar. Habe mir bei eBay schon vor einem Jahr ein eigenes Gerät "Coagu Chek" gekauft für ca 200 EUR (Liste ca 900 EUR). Offenbar gibt es immer wieder Leute, die das Gerät nicht mehr brauchen. Die Erben verkaufen es dann.

Lästig sind die Kosten der Teststreifen. In einer Internet-Apotheke ca 4 EUR je Stück. Die Kassen wollen nicht zahlen außer bei besonders schweren Fällen. Ich gehöre nicht dazu.

Aber das Hinfahren zum Arzt am Morgen, das Stechen der Vene, das Warten auf das Ergebnis des Quickwerts am Abend, die sind auch nicht erfreulich.

Aber was tut man nicht alles, um einen Hirnschlag zu verhindern. Dieser wäre wirklich eine Katastrophe.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 24.01.07 (06:57):

"Schreibt weiter so aber bitte im FREUNDSCHAFTLICHEN Ton zueinander" (Pensionist)

Guten Morgen,
ich bin auch für freundschaftlichen Ton.

Aber wenn einem solches unterstellt wird

"Galgant für eine so schwwerwiegende Kranheit vorzuschlagen grenzt an Körperverletzung" (Gemella),

man selbst aber dieses "Galant" an keiner Stelle erwähnt und auch "Plavix" weder erwähnt noch kommentiert oder gar mit "Marcumar" in einen Zusammenhang gebracht hat,
dann sollte es schon erlaubt sein, sich gegen solche Unwahrheiten zu wehren!!


Und wenn man dann noch lesen muß:
"Gemella antwortete am 23.01.07 (15:14):
@ Gerdi,
du glaubst doch nicht im Ernst, daß ich auf dein Geschreibsel eingehe.
Bleib sachlich und entspann dich.",

dann zweifelt man wohl berechtigt an der Bereitwilligkeit eines ver“irrten“ Diskutanten, seine Unterstellungen als erfunden zuzugeben -, obwohl oben jeder lesen kann, daß hier eine - mir völlig unverständliche - Hetzkampagne abgezogen wird.

----------

Für Gemella hoffe ich - mit ihr hier und für anderswo abschließend - noch, daß sie niemals ein vermindertes Blutplasma-Volumen und im Gefolge allerhand Thrombosen an den verschiedensten Blutgefäßen und an operativ angelegtem Gefäß-Ersatz/Gefäß-Umgehung erleiden muß – oder Embolien oder eventuell auch einen Hörsturz [zur Zeit scheinen ihre Ohren ja noch zu funktionieren :-))].


Zur Polyglobulie führen können u.a.:
„Toxische Einflüsse:
Medikamente (besonders einige Antibiotika und Chemotherapeutika sowie A s p i r i n ) ... “

Zum Hörsturz führen können u.a.:
„ ... e r h ö h t e G e r i n n u n g s n e i g u n g , insbesondere Polyglobulie“

(http://www.css.ch/home/privatpersonen/pri-gesundheit/pri-ges-lexika/pri-ges-abczugesundheitundkrankheit/pri-ges-abc-hoersturz.htm)

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Hier noch einmal ein Zitat an m a r t zu ihrem Zweifel am Wort Blut-„Eindickung“:

„Polyglobulie
Vermehrung der Zahl der Erythrozyten im Blut.
Dadurch kommt es auch zu einer Erhöhung des
Hämatokrits, d.h. das Blut wird 'dicker', so daß sich
die hämodynamischen Eigenschaften verändern.
Die Gefahr für Apoplexien, Thrombosen und
Embolien steigt drastisch an.“

(http://www.hessenweb-kreation.de/medwort/1928.htm)

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Allen von der Thematik Betroffenen wünsche ich alles Gute
für ihren Gesundheitszustand!


Vorlesefunktion  Gemella antwortete am 24.01.07 (10:14):

@ Gerdi
jetzt müsste ich sagen, du hast nicht aufmerksam gelesen;siehe Beitrag vom 21.01.07. Ich habe 4 Stenteinlagen hinter mir, mit all den dazugehörigen Problemen.Die Erkrankung wurde ausgelöst, durch die Einnahme eines Krebsmedikaments.
Es stimmt , ich habe auch nicht aufmerksam gelesen, die Aussage über Galgant stammt nicht von Dir. Es tut mir leid, daß ich dir damit auf die Füsse getreten bin.


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 24.01.07 (10:36):

deine portion

"rechthabeundendloseschreibe-tabletten-ration"

war heute überaus grosszügig, Gerdi? ich stelle fest, du bietest noch varianten, die verblüffen.

ich darf mir erlauben, dir ein beruhigendes und virtuelles

"cool down"

zu widmen?

:-)


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 24.01.07 (11:06):

Vergiß es, pilli.
Im Zusammenhang mit mir fallen D i r ja auch immer nur unnütze persönliche Animositäten ein
(wie man heute auch an anderer Stelle wieder erleben durfte).


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 24.01.07 (12:39):

" Gemella antwortete am 24.01.07 (10:14):
@ Gerdi
jetzt müsste ich sagen, du hast nicht aufmerksam gelesen;siehe Beitrag vom 21.01.07. Ich habe 4 Stenteinlagen hinter mir, mit all den dazugehörigen Problemen.Die Erkrankung wurde ausgelöst, durch die Einnahme eines Krebsmedikaments."

Woher willst Du denn wissen, ob ich Deine Texte gelesen habe oder nicht?

Aber man ist ja schließlich nicht verpflichtet, zu jedem gelesenen Text etwas zu schreiben.

Und im Nachhinein bin ich nun wirklich heilfroh,
auf Deine Gesundheits-Texte nirgends mit einem Kommentar eingegangen zu sein!


Vorlesefunktion  Lissi antwortete am 24.01.07 (13:54):

nahdem ich hieer einiges gelesen habe, hab ich mich entschlossen vorsorglich - wie schon seit ein paar Jahren- eine Galganttablette mehr täglich zu lutschen.
Prävention sagt man seit einiger Zeit dazu!
Die themenbezogenen Beiträge waren mir doch eine Lehre.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 24.01.07 (14:44):

Falls es jemanden zu obigen Zusammenhängen interessiert:

Gestern kam das neueste "Deutsches Ärzteblatt" (Jg. 104, Heft 3, 19. Januar 2007).

Dort steht unter "Medizinreport" auf Seite 86 ff folgender Artikel:
"Verwirrung und Ernüchterung in der invasiven Kardiologie - Wie die Fachwelt und ihre Patienten von Studien überrascht wurden, die erhöhe Komplikationsraten bei der Verwendung von "drug eluting stents" aufzeigen."


Des weiteren auf Seite 88:
"Indikation und Thromboprophylaxe medikamentenbeschichteter Stents".

---
Am besten fragt Ihr Euere Hausärzte, denen das Ärzteblatt ja auch vorliegt, ob diese Artikel für Euere Krankheitsbilder von Interesse und wichtig sind.

Internet-Tipp: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/heftinhalt.asp


Vorlesefunktion  mart antwortete am 24.01.07 (15:11):

Vielleicht komm aber auch nochmals auf den Gedanken zurück, daß "Blut/Blutgefäße" ein System bilden, wobei nicht nur die Viskosität des Blutes wichtig ist(deshalb ist auch viel Trinken nützlich falls es keine Erkrankungen von Organen/Organsystemen gibt, die eine eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr erfordern), sondern auch alles getan werden sollte, um das Blutgefäßsystem inklusive Lunge und Herz "jung" zu halten. Wir sind so alt, wie unsere Blutgefäße alt sind .... ist eine gut bewiesene Tatsache.

Das führt mich zu deiner früher gestellten Feststellung zurück "Was mir bei den Schulmedizinern fehlt ist,dass sie der Sache auf dem Grund gehen,warum das Blut eindickt."

Nun, das wird doch wohl getan - leider können Grunderkrankungen im Alter wie z.B. Lungenemphysem und Herzinsuffizienz, bösartige Knochenmarkerkrankungen, die die Bildung von zuviel Roten Blutkörperchen bewirken nicht so einfach "geheilt" werden, darüber hinaus ist bei Stents und Veränderungen der Innenwände der Blutgefäße (wie z.B. bei Krampfadern und "Kalkablagerungen"in Arterien und Kapillaren) vor allem die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herabzusetzen (und hier wirkt vor allem Aspirin).
Für viele diese Veränderungen an Blutgefäßen, Lunge und Herz sind neben dem Alter und einer gewissen Veranlagerung aber vor allem die Lebensweise und die Ernährung entscheidend.

Und damit komme ich nochmals zurück auf deine schon zitierte Bemerkung - wissen tut mans schon - gesagt wirds auch oft - geglaubt wirds nicht so - vor allem, da das jetzige Vergnügen (Rauchen, "no sports"-Einstellung, "gutes" Essen heute, die Folgen dagegen in ferner Zukunft liegen.

Ich möchte allerdings damit keineswegs etwas gegen blutverdünnende bzw. gerinnungshemmende Medikamente sagen, wenn sie ärztlich indiziert sind.
Ist nur als eine Bemerkung zu deiner Bemerkung über "Schulmediziner" gedacht.


Vorlesefunktion  Pensionist antwortete am 24.01.07 (15:12):

üi.......... 2 beschichtete "Cypher" Stents habe ich schon in der Lebenspumpe, werde meine Lebensversicherung erhöhen......, Gerdi danke für den Bericht


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 24.01.07 (15:30):

mart,
wen redest Du eigentlich da um 15:11 mehrfach an und zitierst ihn?
Wandelst Du jetzt auf Gemellas Spuren?


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 24.01.07 (15:32):

Pensionist,
laß' Dir für Deine Versicherungs-Beiträge aber keinen Risiko-Zuschlag aufbrummen :-))


Vorlesefunktion  eulenhanni antwortete am 28.01.07 (16:52):

Zu Germella 21.1. 12.50 Uhr
Bin erst heute dazu gekommem nachzulesen.Es war keine unüberlegte Aussage die Betroffene beunruhigen soll.Sondern eine beschlossene Tatsache die nachdenklich stimmen sollte.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 29.01.07 (06:25):

Da hast Du recht!
Du hast ja eingangs nicht D e i n e Meinung geschrieben, sondern auf den "Gemeinsamen Bundesausschuß der Kassen und Ärzte" hingewiesen.

Um sich nicht solche haltlosen Anschuldigungen wie
"Solche unüberlegten Ausagen wie Eulenhanni getroffen hat, sind für Betroffene nicht gut."
einzuhandeln,
sollte man halt immer mit Quellen belegen, was man schreibt. Für diejenigen, die viele Texte nicht ganz so exakt lesen.


Vorlesefunktion  eulenhanni antwortete am 29.01.07 (12:52):

Hallo Gerdi,danke.
Für mich persönlich gilt bevor ich mich in einer Sache zu Wort melde lese ich eine Meldung gut durch.Wenn ich ewas nicht genau weiß melde ich mich (es ist meine Meinung)
Ich könnte jetzt noch sagen.Wer Rechtschreibefehler findet kann SIE behalten :-))



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