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THEMA:   Die richtige Brille.

 Bisher 15 Antworten.

Karl begann die Diskussion am 24.01.07 (11:28) :

Hallo zusammen,


ich bin derzeit glücklich und zufrieden mit meiner neuen "Computerbrille". Bei meiner bisherigen Gleitsichtbrille war der Punkt scharfen Sehens am Computerbildschirm immer weiter nach unten gewandert, so dass ich - besonders nach der Anschaffung eines großen Flachbildschirms stundenlang mit dem Kopf im Nacken zugebracht habe.

Jetzt habe ich mir speziell für den Computer eine neue (Gleitsicht-)Brille machen lassen, bei der ich in einem großen zentralen Bereich den Computerbildschirm gut lesen kann. Es ist eine Erholung und ich kann ohne zu ermüden wieder viele Stunden am Computer sitzend arbeiten.

Falls ihr das gleiche Problem habt, zögert nicht, es zu lösen. Es lohnt sich!


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 24.01.07 (12:46):

Schon immer habe ich Menschen bewundert, die mit einer Gleitsichtbrille zurechtkommen.

Mehr als bifokal habe ich mir nie zugetraut, weil einmal ein Augenarzt zu einem Bekannten meinte, für die Geduld, die man aufbringen müsse, sich an Gleitsehen zu gewöhnen, brauche man ein stabiles Nervenkostüm. Da hab' ich's lieber erst gar nicht probiert :-)

Ich habe es sowieso nicht so mit dem Brille-Tragen. Draußen trage ich keine, und um die Preisschilder an Waren zu lesen, habe ich eine kleine Schmuck-Lupe umhängen. Kann allerdings aus diesen Gründen auch heute noch nicht ohne Brille die goldfarbenen Euro-Münzen im Portemonnaie unterscheiden :-))


Vorlesefunktion  mea antwortete am 24.01.07 (14:08):

Seit gut zwei Jahren hab ich meinen PC ( bin seit knapp einem Jahr im ST angemeldet ) und kam mit meiner Gleitsichtbrille anfangs nicht zurecht , Nackenschmerzen liessen keine rechte Freude aufkommen .
Mein Optiker ( oder wars der Augenarzt ? ) empfahl mir eine Brille speziell für den Computer und siehe da , seitdem macht's mir Spass , hier mitzulesen und gelegentlich zu schreiben .


Vorlesefunktion  rolf antwortete am 24.01.07 (15:09):

Ich habe seit Jahren eine Brille mit - ca. alle 2 Jahre neuen - Gleitsichtgläsern und komme damit gut zurecht.
Die Eingewöhnung dauerte nur wenige Tage, vor allem beim Hinuntergehen auf Treppen störte es, daß ich den Kopf senken mußte und nicht nur den Blick.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 24.01.07 (16:30):

Tipp: Am PC etwas weiches zwischen Nase und Nasen-Reiter legen. So kommt die Brille etwas nach oben; man muss nicht ständig den Kopf in den Nacken legen.


Vorlesefunktion  dmz antwortete am 25.01.07 (12:02):

Ich trage - damals auf Anraten eines Augenarztes mit eigener Erfahrung -
seit 15 Jahren (Alltags)Brillen mit Gleitsichtglaesern.
Bei der Arbeit am Computer halte ich den Kopf ein wenig nach hinten geneigt -
des Bereiches scharfen Sehens am Bildschirm wegen.
Die Brille ist halt so, und das Bildschirmgehaeuse wird auch ein wenig schraeg aufwaerts eingestellt.
-
Die leichte Kopfneigung nach hinten entspannt mE die Rueckenmuskulatur (das kann gut nachempfunden werden)
u entlastet auch das Genick.
Hatte frueher wegen Kopfneigung nach vorn starke Verspannungen im Schulter- u Genickbereich,
die durch Kopf-, Arm- u Rumpfgymnystik regelmaessig bearbeitet worden sind.
Letzteres habe ich gewohnheitshalber beibehalten und durch Augengymnastik ergaenzt.
-
Ist eine spezielle Conmputerbrille auch allgemein alltagstauglich ?
MfG/dmz.


Vorlesefunktion  Tabaiba antwortete am 25.01.07 (20:18):

Habe selber seit Jahren eine PC-Brille, da ich auch beruflich viel am Computer arbeite. Es ist eine große Erleichterung, da man nicht wie bei der herkömmlichen Gleitsichtbrille den Kopf in den Nacken legen muss, um vernünftig arbeiten zu können. Die Computerbrille deckt allerdings nur eine gewisse Entfernung ab, d. h., ich als Kurzsichtige kann nur einen bestimmten Bereich scharf und deutlich erkennen, was mir aber nichts ausmacht, man gewöhnt sich daran. Ich wechsel im Büro nur die Brille, wenn ich zu Meetings muss oder für längere Zeit nicht am PC sitze.

Für diejenigen, welche noch im Beruf stehen, einfach mal beim Chef anfragen, ob die Firma die Kosten übernimmt. Bei meiner Firma werden die Kosten für eine Computerbrille übernommen in Einfachausführung. Gegen Zuzahlung kann man selbstverständlich auch sein Wunschgestell bekommen.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 26.01.07 (09:55):

Ich hatte mal gelesen, es gebe Kunststofflinsen, die man wie eine zweite Glasscheibe auf den Monitor aufsetzen könne. Für meinen ersten Monitor (es war ein normaler kleiner TV für den C-64 Commodore) kaufte ich eine solche Vorsatzscheibe. Sie hat zwar geholfen; ich musste aber immer mit dem Kopf hin und her.


Vorlesefunktion  dmz antwortete am 26.01.07 (19:28):

Angeregt durch diesen Thread und mit der Absicht,
mir nach 5 Jahren eine neue Brille mit Gleitsichtglaesern zuzulegen,
bin ich heute zunaechst zur Beratung im Optiker-Fachgeschaeft gewesen:
u.a. auch das Thema Computer-Brille.
-
Dabei ist auch meine jetzige (Alltags)Brille mit Gleitsichtglaesern untersucht worden.
Es hat sich herausgestellt, dass die Glaeser eine respektable Breite im Nahbereich des scharfen Sehens besitzen;
das hat zur Folge, dass ich bei der Bildschirmarbeit bisher keine Unannehmlichkeiten empfinde.
Mit Dioptrie 2 liege ich aber im Grenzbereich.
Sollten sich kleine Veraenderungen an den Augen zukuenftig ergeben,
koennten Beeintraechtigungen bei der Arbeit am Bildschirm die Folge sein.
-
Man hat mir eine Graphik gezeigt mit 3 Gleitsichtglaeser-Kategorien.
Eine repraesentiert meine jetzigen Glaeser,
eine mittlere betont schon mehr den Nahbereich hinsichtlich der Breite dieses Bereiches scharfen Sehens,
ist aber noch eingeschraenkt fernsichttauglich;
schlieszlich die dritte Kategorie, welche fuer die Arbeit am Computer vorgesehen wird -
mit Betonung des Nahbereiches auf der gesamten Glasflaeche u ohne akzeptablen Fernsichtbereich.
-
Fazit: Die Computer-Brille - ausgeruestet mit den speziellen Glaesern -
taugt fuer Bildschirmarbeit, jedoch nicht fuer den Alltagsgebrauch,
bei dem es auch auf den Fernsichtbereich ankommt.
Diese Aufklaerung hat meine oben gestellte Frage betroffen und nachhaltig geklaert.
MfG/dmz.


Vorlesefunktion  rolf antwortete am 27.01.07 (11:08):

Bei einer reinen Computerbrille würde ich auf Gleitsicht verzichten, wenn der Fernbereich doch miserabel ist.
Dann gleich eine Brille nur für den Nahbereich, die dann immer am PC liegt, zum Tausch bei längerer PC-Arbeit.


Vorlesefunktion  mea antwortete am 27.01.07 (12:23):

So hab ich das auch , meine Computerbrille ist nur für den Nahbereich am Computer , liegt immer griffbereit daneben .
Und für den Alltag hab ich die normale Gleitsichtbrille ( Trifokal/Dreistärkenglas bzw.Kunststoffgläser ) komme sehr gut zurecht damit , auch beim Treppensteigen , bin daran gewöhnt , ist ja auch meine 4. oder 5. Brille .


Vorlesefunktion  bongoline antwortete am 27.01.07 (13:53):

Ich hatte über lange Jahre Gleitsichtbrillen und damit überhaupt nie Probleme, auch nicht am PC. Dann allerdings, das ging sehr schnell, konnte ich ohne Brille am PC arbeiten und lesen. Ich war hocherfreut über diese meiner Meinung nach, gravierende Verbesserung meiner Augen, allerdings tauchte das Phänomen auf, daß ich auf die Ferne z.b. Baumspitzen 2- und 3-fach übereinander sah. Mein Augenarzt meinte, ja dann wird wohl die Operation für den Grauen Star nicht lange ausbleiben, das sei ein Vorzeichen - das war im Mai letzten Jahres. Wie recht er hatte, die OP ist jetzt auf beiden Augen im Februar.

Allerdings hat er mir dann ein Prismaglas für die Ferne verschrieben, das faktisch die Mehrfachbaumspitzen wieder auf eine vereinigte und diese Brille bereitete mir große Probleme. Ich mußte anfangs die Brille schon 10 Minuten vor dem Außerhausgehen aufsetzen, da sich, bis sich die Augen eingestellt hatten, Schwindelgefühl einstellte.

Zwischenzeitlich haben sich meine Augen auch darauf etwas besser eingestellt. Gespannt bin ich, welche Gläser ich nach der OP bekomme.


Vorlesefunktion  Kenny antwortete am 27.01.07 (23:08):

Jetzt erst stelle ich - nach euren Berichten - mit Freuden fest, dass ich mit meiner Gleitsichtbrille, die ich schon seit 20 Jahren habe und nach großen anfänglichen Schwierigkeiten, die ich beim Wechsel von normalen Gläsern hatte, in allen Lebenslagen prächtig sehen kann. Seit 6 Jahren habe ich auch gehärtete Kunststoffgläser und von Fielmann ein neu angeschafftes Reinigungsgerät für 7.90 Eur, womit ich sehr zufrieden bin. Vor Jahren habe ich 4 Prismen wegen des Doppelsehens eingeschliffen bekommen. Aus diesem Grund auch die Kunststoffgläser, weil die konventionellen zu schwer waren.
Ich trage die Brille seit meinem 24. Lebensjahr immer, weil ich inzwischen mit den Jahren ohne Brille zu einem rechten Blindfisch geworden bin. Ich habe damals - wegen der großen Schwierigkeiten - mit meinem Augenarzt gesprochen und weiß von ihm, dass die Menschen, die ihre Brille nicht immer tragen, bei den Gleitsichtgläsern die größeren Schwierigkeiten haben.


Vorlesefunktion  Tabaiba antwortete am 28.01.07 (09:30):

@dmz
Mit Dioptrie 2 liege ich aber im Grenzbereich.
Sollten sich kleine Veraenderungen an den Augen zukuenftig ergeben, koennten Beeintraechtigungen bei der Arbeit am Bildschirm die Folge sein.

dmz ich vergaß zu erwähnen, dass ich 3,5 Dioptrien minus habe und somit sowohl beruflich als auch privat für mich eine Computerbrille sinnvoll ist. Meine Gleitsichtbrille deckt das bestmögliche Spektrum des Weit- und Nahsehens ab, aber es mag an der Dioptrienzahl liegen, wie man mit einer PC-Brille zurecht kommt. Zur Gleitsichtbrille wäre zu sagen, dass es eine reine Gewohnheitssache ist, bin selber von Anfang an gut klar gekommen, kenne aber viele die zuerst Probleme damit hatten. Kann sein, das es daran liegt, dass ich von Kindheit an Brillenträgerin bin und man sich so schneller umstellten kann.


Vorlesefunktion  frauke antwortete am 09.11.07 (23:24):

Ich möchte ein neues Thema eröffnen. Welche Erfahrungen gibt es in Bezug auf die "Dicke" von Brillengläsern?
Mein Mann hat sich eine neue Brille machen lassen - die "Seh"- Werte sind gleich geblieben. Die Gläser der neuen Brille sind wesentlich dicker, als die der alten. Das gefällt ihm gar nicht. Er meint, er sehe wie ein Uhu aus, obwohl er nur 2,5 Diopthrien hat.


Vorlesefunktion  frauke antwortete am 09.11.07 (23:27):

Wer kann etwas zur "Dicke" von Brillengläsern sagen?



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