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Arno_Gebauer
begann die Diskussion am 30.01.07 (15:15) :
Hallo, ST-Beteiligte,
man muß sich mal den Punkt 11 aus dem unten angegebenen Link auf der Zunge zergehen lassen! Da wird von dem bekannten Prof. Dr. med. Dr. phil Klaus Dörner im Ärzteblatt (Dtsch Arztebl 2002; 99: A 2462–2466 [Heft 38]) folgendes veröffentlicht:
"Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können......."
Die Ärzte sollen demnach gesunde in kranke Menschen umwandeln und diese möglichst lange im Siechtum halten!!!!!!!
Was haltet Ihr von diesem Vorschlag?
Viele Grüße Arno
Internet-Tipp: http://www.flegel-g.de/aerzteblatt.html
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Lissi
antwortete am 30.01.07 (17:09):
Derjenige kann dies Experiment ja mal in der eigenen Familie, im Verwandten- und Bekanntenkreis erproben, vorausgesetzt die Leute lassen sich das gefallen. Bei mir funktioniert ein derartiges Experiment jedenfalls nicht. Jetzt sage ich meinen Körperzellen erst recht - ICH BIN GESUND-
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Gerdi
antwortete am 30.01.07 (17:09):
Habe ich oben richtig gelesen: "Dtsch Arztebl 2002" ??
Dann diskutiert 'mal.
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Arno_Gebauer
antwortete am 30.01.07 (17:37):
Hallo, ST-Beteiligte,
der Prof. Dörner hat bereits 2002 im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht, was heute jedermann weiß:
Die Krankheit ist das größte Geschäft und mit der Krankheit verdienen sich die in der Medizin Tätigen eine goldene Nase!
Um die krankmachenden Behandlungen einzuschränken, sollten die Ärzte nach der Zahl der Gesunden entlohnt werden.
Viele Grüße Arno
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Gerdi
antwortete am 31.01.07 (06:25):
"krankmachenden Behandlungen" (A_G)
Anschuldigungen ..., Hauptinhalt Deiner Themen, Arno, ... irgendwie traurig :-(
Müßtest Du Dich vielleicht einmal einer der seltenen "gesund machenden" Behandlungen unterziehen? Sooo viele pessimistische Hervorhebungen führen doch oft mindestens zu lästigen vegetativen Störungen.
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Arno_Gebauer
antwortete am 31.01.07 (08:48):
Hallo, Gerdi,
Deine Annahme ist verkehrt! Informationen schaden nur dem, der keine hat oder diese nicht wahr nehmen will.
Es ist schon sehr bedenklich, wenn in dem Deutschen Ärzteblatt von einem sehr bekannten Professor darauf hingewiesen wird, daß die Mediziner mehr verdienen können, wenn sie ihre Patienten nicht gesund, sondern krank halten. Auch wenn diese Veröffentlichung bereits ein paar Jahre zurückliegt, ist sie dennoch hoch aktuell, weil die Auswirkungen solcher Verhaltensänderungen erst nach Jahren sichtbar und erkannt werden. Alte Menschen sollten dem Arzt stets kritisch gegenüber stehen! Vertrauen zahlt sich meistens bei Ärzten nicht aus.
Viele Grüße Arno
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Senhora
antwortete am 31.01.07 (09:12):
In den Pflegeheimen soll ähnlich praktiziert werde. Die Leute werden teilweise so "gepflegt", dass sie in einer möglichst hohen Pflegestufe verbleiben. Dann gibt es bekanntlich mehr Geld. Mich wundert es also nicht, wenn unter Ärzten so diskutiert wird. Aber das ist schon abartig.
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pilli
antwortete am 31.01.07 (09:25):
danke Arno :-)
an dieser stelle für deine facettenreiche palette interessierender themen; aber nicht vergessen:
der arzt ist im nebenberuf "Kaufmann"!
Senhora
bissel gedankenlos wirfst du deine erkenntnisse in die runde?
"In den Pflegeheimen soll ähnlich praktiziert werde. Die Leute werden teilweise so "gepflegt", dass sie in einer möglichst hohen Pflegestufe verbleiben."
"soll" ist kein gutes argument und datt mit der "möglichst hohen Pflegestufe bleiben", stimmt nicht für alle. es wird ganz im gegenteil, bereits im vorfeld von der verwaltung des heimes informiert, die pflegestufe 3 nicht zu beantragen, weil dann der selbstkostenanteil für den zu pflegenden sich erhöht!
:-)
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Gerdi
antwortete am 31.01.07 (10:34):
"Vertrauen zahlt sich meistens bei Ärzten nicht aus." (A_G)
Du tust mir wirklich leid, Arno. Was mußt Du schon an üblen Erfahrungen hinter Dir haben.
Wäre ich mit Dir verheiratet (entschuldige dieses anzügliche Beispiel), hätte ich mich längst scheiden lassen. Mit so viel Pessimismus an meiner Seite könnte ich nicht existieren.
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schorsch
antwortete am 31.01.07 (11:37):
Gerdi, ich könnte mir vorstellen, dass Arno nur mit seinem PC verheiratet ist (;-)
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Marina
antwortete am 31.01.07 (15:54):
Arno hat Recht. Es gibt ein Buch über "die Krankheitserfinder" von Jörg Blech, über das auch schon im Forum diskutiert wurde. Es ist äußerst erhellend, ich habe es mir zu Gemüte geführt.
Hier der Klappentext und ein Link mit Kurzrezensionen:
"Der Wissenschaftsautor Jörg Blech enthüllt, wie Menschen systematisch zu Patienten gemacht werden. Global operierende Konzerne, so seine These, sponsern die Erfindung ganzer Krankheiten und Behandlungsmethoden. Auf diese Weise schaffen sie für ihre Produkte neue Märkte. Jörg Blech zeigt, wie man sich vor dieser Entwicklung schützen kann."
Internet-Tipp: http://www.perlentaucher.de/buch/15114.html
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Marina
antwortete am 31.01.07 (15:58):
Hier noch der Link zu der Diskussion im ST darüber:
Internet-Tipp: http://www.seniorentreff.de/diskussion/threads3/thread616.php
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navallo
antwortete am 31.01.07 (16:08):
Wer oder was zwingt dich denn, Arno, überhaupt noch einen Arzt aufzusuchen, wenn du ohnehin kein Vertrauen hast? Warum tust du dir das an, dich immer wieder "krankmachend" behandeln zu lassen und damit deinen Ärzten die Taschen zu füllen? Es gibt doch ausreichend paramedizinische Alternativen - von der Selbstbehandlung nach Lesen schlauer Bücher über Esoterik bis zum Handauflegen, Besprechen und Urintrinken.
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Gerdi
antwortete am 01.02.07 (06:02):
wow, ... ja klar: Geisterheiler, Gurus, Voodoo, Marabus (bei diesen brauchst Du in Afrika nur mit ein paar Kerzen zu bezahlen) :-))
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schorsch
antwortete am 01.02.07 (11:02):
Letzten Samstag feierten wir den 70. Geburtstag meiner 2. Schwester von fünf. Ich habe seit Monaten Schmerzen in der linken Schulter, die sich manchmal als Krampf bis in den Kopf hinziehen. Meine Schwester Nr. 1 sah, dass ich hin und wieder den Kopf rollen liess und fragte, was ich hätte. Dann legte sie mir beide Hände über die Schultern; es wurde mir innert Sekunden fast siedend heiss. Nach der Behandlung fasste ich ihre Hände; sie waren normal warm. Das Gute: seither habe ich keine Schmerzen mehr! Dabei wusste ich schon seit Jahren, dass diese Schwester "übersinnliche" Fähigkeiten hat. Als unsere Mutter im Koma lag, blieb diese Schwester 3 Woche lang bei ihr und legte ihr die Hände auf. Nach diesen 3 Wochen erwachte Mutter und lebte noch einige Jahre weiter. Natürlich könnte meine Schwester Geld machen mit ihrer Gabe. Sie lebt aber von der Malerei.
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Gerdi
antwortete am 01.02.07 (12:19):
Ich glaube auch, daß es so etwas gibt, wie Du es schilderst, schorsch ..., über welchen Mechanismus auch immer.
Daher war dieses oben: "Geisterheiler, Gurus, Voodoo, Marabus" nicht unbedingt ironisch gemeint :-)
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hapsch
antwortete am 01.02.07 (19:29):
Ein alter Reim, der Autor ist mir nicht bekannt:
Was bringt den Doktor um sein Brot ? a) die Gesundheit b) der Tad. Auf dass der Doktor weiter lebe, hält er beides in der Schwebe.
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Arno_Gebauer
antwortete am 01.02.07 (23:05):
Hallo, hapsch,
der Autor des Gedichtes ist Eugen Roth.
Viele Grüße Arno
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Gerdi
antwortete am 02.02.07 (07:41):
... aber bei Eugen Roth steht nichts von "Tad". Vielleicht doch ein anderer Autor?
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schorsch
antwortete am 02.02.07 (09:34):
Könnte vielleicht "Tad" ein Schreibfehler sein und es müsste eigentlich "Tod" heissen?
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hugo1
antwortete am 02.02.07 (10:23):
oh schade schorsch, nu haste gepetzt und dabei hätten wir doch soo gerne noch ne Weile geraten *g*
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NIL
antwortete am 02.02.07 (14:26):
Aber das eben verabschiedete Gesetzt heisst doch Gesundheitsreform, da muss Blech aber neu nachdenken.
Lieber ein paar Jahrzehnte etwas weniger gesund sein, als plötzlich, weil sich eine Krankheit unerkannt zum Höhepunkt emporgearbeitet hat, lange vorher unheilbar geworden zu sein und sterben?
Oder lieg ich da falsch?
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