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THEMA:   Einsamkeit erhöht Alzheimer - Risiko !.

 Bisher 7 Antworten.

Arno_Gebauer begann die Diskussion am 08.02.07 (13:56) :

Hallo, ST-Beteiligte,

ältere Menschen, die viel allein sind, erkranken doppelt so
häufig an Alzheimer wie andere, die weniger unter
Einsamkeit leiden. Das haben Forscher vom Alzheimer-Zentrum
der Rush-Universität in Chicago in einer vierjährigen
Studie mit 823 Senioren herausgefunden.
Mehr dazu im unten angegebenen Link.

Viele Grüße
Arno

Internet-Tipp: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1067741


Vorlesefunktion  hl antwortete am 08.02.07 (16:07):

Mal abgesehen davon, dass mir langjährige Erfahrung mit DAT-Erkrankten ein anderes Ergebnis zeigt.

Was ist das für eine Studie? Wurde sie mit bereits erkrankten Teilnehmern durchgeführt? Oder mit 'Gesunden' bei denen nach vier Jahren dann DAT 'diagnostiziert wurde? Aufgrund welcher Anhaltspunkte wurden diese Behauptungen aufgestellt?

"Das das Gefühl der Einsamkeit eine Folge von Demenz oder Alzheimer sein könnte, schließt seine Gruppe hingegen aus" - allein mit diesem Satz hat sich Herr Wilson bei mir disqualifiziert.

Möglicherweise hat die FR nicht richtig recherchiert oder übersetzt. So wie der Artikel dort steht ist er in meinen Augen Nonsens.


Vorlesefunktion  Tabaiba antwortete am 08.02.07 (22:22):

Arno_Gebauer, kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass ich beides schon erlebt habe. Mein Vater war ein an allem interessierter Mensch, aufgeschlossen und alles andere als einsam und trotzdem bekam er diese Krankheit. Meine Schwiegermutter dagegen lebte zurückgezogen, nur auf ihre kleine Welt fixiert und auch sie war im Alter Demenzkrank.

Das könnte man beliebig so fortführen.


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 12.02.07 (23:44):

Alleinsein erhöht das Risiko für Demenz ,

d. gleiche Thema welcher ich in "Soziales" schon veröffentlicht hatte.
Es ist auch egal wie die Krankheit kommt, heute gelesen im Zug Prag-Berlin:

"Jugend ist die einzige soziale Ungerechtigkeit." Lagerfeld


Vorlesefunktion  muhkuh antwortete am 14.02.07 (11:59):

ich schreibe heute zum ersten mal in einem forum, deshalb hoffe ich besonders, dass es klappen wird.
alzheimer MACHT auch einsam. die henne oder das ei, was war vorher da?
liebe grüße


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 14.02.07 (18:38):

hallo muhhh, sei willkommen im St *g*
Ich denke das der Hahn zuerst da war, dann wurde aus seinem Flügel ein Huhn gemacht, dann legten sie gaaanz vorsichtig ein Ei oder zwei,,,(das zweite hatte wohl einen Sprung,,)

Dann brüteten Sie und hatten Zeit zum Überlegen, Sinnieren, Grübeln, Denken und überlasteten damit ihr kleines Hirn. Das wehrte sich, schaltete auf Stur und stellte mal das Kurzzeitgedächtnis und mal das Langzeitgedächtnis ab.
Anschließend gabs wohl einen Kurzschluss und das wechselseitige Abschalten erfolgte immer öfter, und unregelmäßiger usw. usf,

In alten Schriften liest man öfter mal von weisen Männern. Die lebten als Eremit oder Einsiedler weitab jeglicher Zivilisation, meditierten usw und waren auf Einsamkeit fixiert. Die sollen trotzdem (oder gerade deshalb)in ihrem Gedächtnis nach uraltem Wissen gekramt haben und fündig geworden sein.

Ob wir hier im Forum und im Chat durch das viele Schreiben und Schnattern auch ein klein wenig dem Hirn verkalken entgegenwirken? ich wills hoffen.*gg*


Vorlesefunktion  Krapp antwortete am 04.03.07 (15:20):

Zunächst mal möchte ich, auch wenn mich wahrscheinlich niemand vermisst hat, mein langes Fernbleiben entschuldigen.
Ich schreibe an einem Buch, und das will mir nur gelingen, wenn ich mich sozial abschotte, was insofern zum Thema passt, als ich der Meinung bin, dass man unterscheiden sollte zwischen unfreiwilliger Einsamkeit und freiwilligem Rückzug auf sich selbst.

Einsamkeit kann zweierlei bedeuten: ein auf einem ständig lastendes Gefühl des Alleinseins oder eben, wie es das Wort selbst sagt: Eins sein mit sich selbst.

Die Differenz besteht in der Frage, wo einem der Kopf steht und was sich in ihm tut. Wälzt man trübe Gedanken oder empfindet man das Alleinsein als Chance, sich vermehrt mit sich selbst und der Welt zu befassen.
Alzheimer kriegt man von Letzterem mit Sicherheit nicht.


Vorlesefunktion  Rosa antwortete am 26.02.08 (11:25):

Ich denke, egal wie man es auslegt, so bringt Alleinsein mit sich, dass man viel weniger stimuliert wird als wenn irgendwer da ist. Ich glaube, daran lässt sich nicht rütteln. Selbst wenn man es einrichtet, dass man sich oft mit Freunden trifft, so ist man doch trotzdem außerhalb dieser Zeit alleine. Immer weniger Wörter werden verwendet, nur mehr bestimmte Denkprozesse getätigt usw. Ob das dann wirklich in die Krankheit Alzheimer mündet, ist aber sicherlich auch genetisch bedingt.



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