In Deutschland wollen Imker gegen Gen-Mais im Umfeld von Bienenstöcken klagen, da der Honig verunreinigt werden kann. Da der Schutz des Honigs vor Verunreinigung durch Gentechnik nicht gewährleistet sei, seien Rechtsmittel gegen den Anbau von Mais der genveränderten Sorte MON 810 eingelegt worden, hieß es in einer Mitteilung des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) am Samstag in Berlin. Die Imker weisen demnach darauf hin, dass der Flugradius der Honigbienen mehrere Kilometer betrage und sich nicht auf gentechnikfreie Flächen beschränken lasse.
"Honig mit Genpollen" Blütenpollen des Gen-Mais MON 810, der in diesem Jahr in Deutschland auf etwa 3700 Hektar Fläche angebaut werden solle, könnten daher in den Honig gelangen, argumentieren die Imker der Erklärung zufolge. Eine Zulassung für den Mais als Bestandteil von Lebensmitteln gebe es jedoch nicht. "Honig mit Genpollen wird von meinen Kunden abgelehnt und das zu Recht", zitierte die BÖLW den an der Aktion beteiligten Imker Karl Heinz Bablok. Er sehe sich ebenso wie seine Berufskollegen durch den Anbau von Genmais in seiner wirtschaftlichen Existenz bedroht. Die Klage der Imker wird vom BÖLW sowie von weiteren Verbänden des ökologischen Landbaus unterstützt.
Ich bin froh, dass sich Österreich so vehement gegen genmanipuliertes Saatgut wehrt. Bisher erfolgreich!
Mit welchem Recht will uns die EU etwas aufzwingen, das wir nicht wollen!
Pensionist
antwortete am 28.02.07 (19:23):
Das DEUTSCHE Volk müsste zusammenstehen und den Anbau von Gen-manipulierten Pflanzen jeder Art VERHINDERN, nur BIO und NATUR ist die gesunde Zukunft, die Österreicher haben dies schon lange begriffen, ihre Bio-Waren sind gefragt!
hema
antwortete am 01.03.07 (09:21):
Nicht nur das Deutsche Volk, sondern ganz Europa. Die USA und im speziellen die Fa. Monsanto haben nicht das Recht anderen Staaten ihr wertloses Zeug aufzuzwingen.