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Kunst, Literatur & Kultur
THEMA: Was ist Toleranz? wie weit darf sie gehen???.
Bisher 36 Antworten.
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lola
begann die Diskussion am 10.07.07 (10:51) :
und noch mehr dieser Art???
Gestern Abend kam diese Frage zur Diskussion im 3sat! Fand ich sehr interessant!
Toleranz heißt sicherlich nicht" nie eine andere Meinung zu haben als der Sprecher", und vor allem dann diese eigene Meinung einfach nie zu äußern????
Ich bin gespannt, was sich daraus für ein wiederum richtiges "Streitgespräch" hier entwickelt!
Auf geht's! Gruß von lola.
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runner
antwortete am 10.07.07 (12:06):
Ergänzung: Was hat "Toleranz" mit "Kunst, Literatur & Kultur" zu tun?
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lola
antwortete am 10.07.07 (13:51):
Die gestrige Sendung:"Toleranz - ein süßer Wahn?", die gestern Abend im 3sat lief, wird morgen, am 11.07. um 13,15 Uhr im 3sat wiederholt!
Ich denke, daß das sehr interessant für alle ist!
Gruß von lola.
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uki
antwortete am 10.07.07 (14:15):
Nur mal kurz eingeworfen zu: @runner :Ergänzung: Was hat "Toleranz" mit "Kunst, Literatur & Kultur" zu tun?
Es ist die Toleranzkultur. Sozusagen Toleranz auf höherer Ebene. :-)) Alles aus höherer Warte betrachtet. :-)
@ Lola, "Toleranz heißt sicherlich nicht" nie eine andere Meinung zu haben als der Sprecher",
Klaro, sonst wäre es keine Toleranz, sondern Übereinstimmung. Bei einer Übereinstimmung erübrigt sich eine Toleranz.
Toleranz ist erst dann gefragt, wenn es zu verschiedenen Meinungen kommt. Dann heißt es, die andere Meinung zu tolerieren, was so lange funktioniert, wie sie nicht meine eigenen Interessen kollidiert. Ist das aber der Fall, sollte ein Kompromiss gesucht werden. Das dazu, aus meiner Warte, in Kurzfassung.
Doch noch was dazu: Toleranz kann auch außerhalb verschiedener Meinungen angewandt werden. Z.B. Toleranz andersartigen Menschen gegenüber.
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lola
antwortete am 10.07.07 (15:09):
Hallo, uki,
Danke für Deinen tollen Beitrag! Im Moment scheint es mir, als hättest Du dieses "Problem" voll umrissen! Andererseits habe ich gestern Abend leider diese Sendung nur kurz sehen können - immer kam etwas dazwischen! Nun freue ich mich, entdeckt zu haben, daß morgen am 11.07. um 13.15Uhr im 3sat die gleiche Sendung wiederholt wird! Denn das, was ich gestern kurz mitbekommen habe, das war äußerst interessant!
Warten wir es mal ab, ob Deine Ausführugen rundum allumfassend sind, oder ob da morgen doch dies oder das noch zum Nachdenken anregt!?
Arte, 3sat, Phoenix etc. etc. bringen in der Regel sehr gute Sendungen!
Bis dann, ja?
Gruß von lola.
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wanda
antwortete am 10.07.07 (20:42):
Wer tolerant sein will, sollte zuerst sich selber gegenüber tolerant sein, damit fängt es an. Wie weit Toleranz gehen darf - meiner Meinung nach so weit, dass keiner zu Schaden kommt.
was das posten hier anbelangt bin ich tolerant. Wir sind doch hier so wenige, dass wir uns nicht zu verzetteln brauchen. Auch mein Thema mit den Träumen hätte besser bei Soziales hingepasst, da hätte ich aber befürchten müssen, dass gar keiner das liest. Sowie hier wieder mehrere schreiben, kann man die Rubriken füllen.
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runner
antwortete am 11.07.07 (07:04):
"Sowie hier wieder mehrere schreiben, kann man die Rubriken füllen."
Zur Aufrechterhaltung dieses "alten" Forums können auch wenige Leute beitragen, indem sie eben in allen Rubriken neue, lesenswerte Themen eröffnen. Dann erst wird es sich für jeden zufälligen Leser lohnen, sich überall hindurchzuklicken.
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runner
antwortete am 11.07.07 (07:06):
"... Toleranz? wie weit darf sie gehen"
Toleranz sollte grenzenlos sein.
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wanda
antwortete am 11.07.07 (08:04):
ja, runner, da gebe ich Dir recht, dann fang mal an zu eröffnen, ich muss leider erst noch woanders tätig werden.
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kropka
antwortete am 11.07.07 (08:53):
"Toleranz sollte grenzenlos sein" - runner
Hmmm.. Sollte? Theoretisch – ja! Warum aber höre ich so oft: die Grenzen sind wichtig!! Du hast auch bei der 'Kindererziehung' die Grenzen vergessen! :-)... Toleranz ist für mich sehr subjektiv. Hängt es nicht auch von der.. 'Kultur' jedes einzelnen ab? Manchmal wird es mir hier zu 'farbig', zu bunt.. Und dann verreise ich! :-) Nein, ich flüchte nicht.
..runner, ich liebe Schokolade! Grenzenlos.
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lola
antwortete am 11.07.07 (10:27):
Hallo, Wanda,
Du schreibst am 10.07. abends so couragiert:" Wer tolerant sein will, muss erstmal sich selber gegenüber tolerant sein!" (in etwa so!?)
Da frage ich Dich: Wäre es nicht äußerst wichtig, erstmal für sich und die anderen zu klären, "was verstehst Du unter Toleranz!?"
So lange es lediglich ein Begriff ist, den jeder so verstehen kann, wie er will, solange sollte der, der mit dem Begriff umgeht, doch vielleicht uns erstmal deutlich machen, was er unter Toleranz versteht?
Wenn ich nach Deinen Worten darüber nachdenke, dann könnte ich mir denken, daß mancheiner denkt: Das ist doch die herrlichste Basis, um rücksichtslos egoistisch zu sein!???
So aber - das meine ich - ist Toleranz absolut nicht zu verstehen!
Ich bin gespannt, was ich der Sendung entnehmen kann! Hoffentlich klappt es dieses Mal mit der Aufnahme, seidem hier diese fürchterliche Umstellung sämtlicher Fernsehsender war, finde ich vieles nicht so ohne weiteres wieder, das regt mich dann verdammt auf! Mensch, man möchte doch mitdenken dürfen und können!
Bis später,
Gruß von lola.
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lola
antwortete am 11.07.07 (10:33):
Hallo, runner,
"Toleranz sollte grenzenlos sein"?????
Wäre das nicht doch auch ein absoluter Verzicht auf eigene Ziele und Ideen, die ja andere durchaus auch zum durchdenken anregen sollten - und zwar zum eigenen Nutzen - Mir scheint dieser - Dein Gedanke - geht zu weit!???
Das denkt die Lola.
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runner
antwortete am 11.07.07 (12:45):
an lola: "Toleranz" ist etwas, das auf andere/anderes gerichtet ist und beinhaltet doch nicht Verzicht auf Eigenes. Ich kann "grenzenlos" tolerant sein und gleichzeitig mich mögen und mir Gutes tun.
und an kropka: (meinen) Kindern gegenüber tolerant sein, bedeutet nicht, ihnen bei der Erziehung keine Grenzen aufzuweisen.
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wanda
antwortete am 11.07.07 (14:05):
liebe lola - ich lasse mal andere sprechen - alle drei Aussagen sind in meinem Sinne, also das, was ich unter Toleranz verstehe.
Vom Urteilen
Kein Mensch kann das beim andern sehen und verstehen, was er nicht selbst erlebt hat.
Jeder Mensch ist etwas Persönliches und Einmaliges, und an Stelle des persönlichen Gewissens ein kollektives setzen zu wollen, das heißt schon Vergewaltigung und ist der erste Schritt zu allem Totalitären.
Hermann Hesse
Großer Geist
Großer Geist, bewahre mich davor über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.
Spruch der Apachen-Indianer
Die Toten nähren sich von Urteilen, die Lebenden von Liebe.
Elias Canetti
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uki
antwortete am 11.07.07 (14:27):
runner antwortete am 11.07.07 (12:45):
an lola: "Toleranz" ist etwas, das auf andere/anderes gerichtet ist und beinhaltet doch nicht Verzicht auf Eigenes. Ich kann "grenzenlos" tolerant sein und gleichzeitig mich mögen und mir Gutes tun.
runner, schreiben ist leichter, denn es in die Tat umzusetzen. Dann toleriere mal grenzenlos den Krach deiner Nachbarn, wenn du schlafen möchtest. Wie bekommst du dann die grenzenlose Toleranz umgesetzt ohne dir selbst zu schaden? (ist nur ein Beispiel)
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eleisa
antwortete am 11.07.07 (15:52):
Toleranz!? wie ich sie sehe.
Ein Beispiel aus meinem Umfeld.Freunde von mir haben z.B. eine total andere Lebensart die in mancher Hinsicht von meiner abweicht. Ich lehne ihre Art zu leben ab.Trotzdem sind es meine Freunde, die ich toleriere, so wie sie nun mal sind und das tolerieren beruht auf Gegenseitigkeit. (wichtig)
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runner
antwortete am 11.07.07 (16:26):
uki, es tut mir leid, aber Dein Beispiel nachbarschaftlichen Lärms paßt eigentlich nicht so recht zu meiner Antwort an lola, daß ich allumfassend tolerant sein kann und dennoch mich selbst lieben.
Zu Deinem casus: vielleicht finde ich eine Möglichkeit, dem Lärm von nebenan aus dem Weg zu gehen? Dann bleibt Toleranz erhalten.
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wanda
antwortete am 11.07.07 (18:23):
ja, runner, so übe auch ich Toleranz, natürlich ist das hier schlecht, man kann nicht gleich ausziehen, also hier bei uki muss es andere Lösungen geben. Bei mir ist es so, dass ich mir immer noch im Spiegel selber ins Gesicht gucken können muss, also, soweit geht meine Toleranz nicht, dass ich gewisse Dinge mit mir geschehen lasse. Dann wende ich mich ab, trete aus oder verlasse ein Forum. Das ist ein gewisser Selbstschutz, der das Eigenleben garantiert. Toleranz heißt ja nicht, dass man alles mit sich machen läßt, sondern nur, dass man gewillt ist, den anderen zu akzeptieren mit allen seinen Eigenarten bis zu einer gewissen Grenze.
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uki
antwortete am 11.07.07 (18:49):
Aha, runner, dann meinst du also mit "grenzenlos", denn diesen Begriff hattest du gebraucht, "alllumfassend", in allen Sachlagen. Damit kann auch ich übereinstimmen. Übrigens habe ich zum Glück keine lärmenden Nachbarn. :-)
Für mich besteht Toleranz aus Gegenseitigkeit, sonst funktioniert es sicher nicht.
Eleisa, nur eine andere Lebensart muss ja auch nicht automatisch störend wirken. Es kommt darauf an, wie ich selbst damit konfrontiert werde und sie ertragen muss. Du hast eigentlich, jedenfalls für mich, zu wenig beschrieben, um sich die Situation wirklich vorstellen zu können. Es gibt dafür zu viele Möglichkeiten. uki
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lola
antwortete am 11.07.07 (21:18):
Sagt, ist irgendeiner unter Euch, der die von mir angesprochene Sendung im 3sat angehört hat? Das war schon umfassend und eine Klarheit, über die hier zu sprechen bestimmt für alle toll wäre!
Vieles macht den Begriff an sich verständlich! Ich muss jetzt noch ein anderes Gespräch führen! Komme Morgen auf diese Sendung zurück! Es würde mich freuen, wenn auch Ihr diesen Begriff in unser Leben in der Lage wäret einzubauen!
Gruß von lola. Einstweilen seid gegrüßt
von lola.
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eleisa
antwortete am 11.07.07 (22:36):
Hallo Uki, es war nur ein Beispiel,wie ich Toleranz sehe, auf Details möchte ich aus bestimmten Gründen nicht eingehen.
Ich grüße alle Eleisa
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kropka
antwortete am 12.07.07 (08:39):
Schade, Eleisa. So stirbt dann jede Disskussion :-( Lola, ich bedaure, ich habe die Sendung auf 3sat nicht gesehen, hatte einen Termin, konnte es nicht verschieben. Gruß.
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eleisa
antwortete am 12.07.07 (09:28):
Diese Diskussion stirbt doch nicht, Kropka, dafür sorgt doch die liebe Lola;-))) Ich habe die Sendung auch nicht sehen können,Lola.
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kropka
antwortete am 12.07.07 (09:34):
Danke, Eleisa.
Hallo liebe Lola, es gibt ein Neues Forum: http://community.seniorentreff.de/ Wenn Du dorthin findest, werde ich mich auch auf die Suche machen :-) Gruß kropka.
Internet-Tipp: http://community.seniorentreff.de/
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uki
antwortete am 12.07.07 (10:08):
Eleisa, ich wollte vor allem herausbekommen, ob du räumlich sehr nah mit diesen Freunden bist, denn je weiter die Entfernung ist, um so leichter kann man tolerant sein. Bleibe ich mal der Einfachheit halber bei den lauten Nachbarn. Wohnen diese in einer Entfernung, bei der mich die Lautstärke nicht mehr stört, ist es mir bei Besuchen völlig egal. Das kann natürlich auf viele Bereiche angewandt werden.
uki
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lola
antwortete am 12.07.07 (11:25):
Hallo - alle zusammen,
Es freut mich, wie aktiv Ihr dieses Thema aufgenommen habt! Jetzt will ich versuchen, von dem etwas zu berichten, was gestern in der Sendung gesprochen wurde!
Zunächst wurde das Wort an sich untersucht: d.h. es kommt aus dem Lateinischen und heißt: ertragen! - dulden!
Wenn man an diesem Gedanken weitergeht, dann gehören zu einer richtigen Toleranz grundsätzlich Leute, die unterschiedlich denken und empfinden! Bei jedem alles zu tolerieren würde doch bedeuten, daß man seine auf die Erfüllung eigener Gedanken - Gefühle - Wünsche absolut bereit ist zu verzichten und zwar: je toleranter man ist, desto mehr verzichtet man auf die Erfüllung eigener Ideen, damit das Gegenüber auch ja alles sich erfüllen kann!??? Nein, da würde ich nicht mitmachen! Wenn die Bereitschaft tolerant sein zu wollen bei mir vorhanden ist, dann erwarte ich aber von meinem Gegenüber, daß er bereit ist, zunächst meine Wünsche und Gedanken zu erfragen, sie wahrzunehmen und ein Gespräch zu suchen, in dem ein Weg gefunden wird, daß so weit wie möglich jedem entgegenkommen gezeigt wird! Wenn mein Gegenüber es für sein gutes Recht ansieht, daß ich zur Erfüllung seiner Wünsche auf alle eigenen Wünsche verzichte, dann ist hier für mich deutlich das Ende meiner Toleranz erreicht!
Ich empfinde, daß eine - für mich wahre Toleranz - grundsätzlich bei beiden Partnern die Voraussetzung ist, daß jeder daran interessiert ist, daß der Gesprächspartner auch seine Wünsche beachtet sieht!
Toleranz ist also ein Begriff, der von den Partnern gegenseitiges Interesse am Anderen verlangt! Nur dann kann überhaupt m.E. eine Toleranz geübt werden????
Gruß von lola.
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lola
antwortete am 12.07.07 (21:13):
Hallo, kropka und hallo uki,
Nicht wahr, im Plattdeutschen heißt es: "Wat den ein sin Ul is den anneren sin Nachtigal!"
So ist es mit allen Themen, hier und überall!
Einer liebt es mehr zu quasseln - egal, ob etwas mit den Worten zu verbinden ist, der andere liebt es, etwas mehr nachzudenken!
Oft lassen sich beide Interessen nicht vereinen! Da ist der Gedanke der Toleranz schon zu beachten! Wenn einer hier immer nur einer Idee folgen soll, die ihm total unwichtig ist, dann zieht er sich zurück und umgekehrt!
Nicht wahr: da war das Thema über die Toleranz genau das Richtige, um deutlich zu erkennen:
Das will ich - das aber absolut nicht!
Wenn man grundsätzlich sich nur unterordnen muss - ne, das macht keinen Spaß! Bla-bla-bla geht einem auf die Dauer auf die Nerven! Und da bin ich nicht die Einzige!
Bin gespannt, wie es weiter gehen wird!?
Gruß von lola.
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kropka
antwortete am 12.07.07 (23:36):
Liebe Lola, Toleranz Glück Liebe.. Das alles ist für mich verbunden mit Gefühlen. Alles also (mir) unmöglich zu beschreiben. Es wäre mir auch unmöglich mich selbst zu beschreiben.. Unberechenbar? sehr intolerant? sprunghaft? und.. bla bla bla. Ich denke lieber nach, fühle, schreibe weniger gerne.. also.. bin ich hier falsch?.. Wahrscheinlich ja. Toleranz verbinde ich auch mit 'Denken', mit 'Anerkennen' z.B. einer Person aber nicht mit 'Dulden' dieser.. und das alles wechselt leider doch. Auch wenn ich mich um diese 'Toleranz' sehr bemühe (manchmal mehr, manchmal weniger). Ob du mich jetzt verstehst? Ich höre lieber auf. Gute Nacht Gruß kropka
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wanda
antwortete am 13.07.07 (08:40):
Ohne Toleranz zu üben, können wir hier gar nicht schreiben. Jeder ist anders, jeder denkt anders, nimmt anders auf, kennt evtl. den anderen, den ich nicht kenne und so vereint uns vieles aber vieles trennt uns auch. Und dafür gibt es die Toleranz.....
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uki
antwortete am 13.07.07 (10:18):
Ja, liebe Lola, auch ich habe das Wesentliche zum Thema schon geschrieben. Manchmal fühle ich mich selbst etwas zu tolerant. Das könnte ich noch hinzufügen. Es kommt auch auf die Tagesstimmung an. Allen liebe Grüße uki
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lola
antwortete am 13.07.07 (10:23):
Hallo, alle miteinander,
Also: Toleranz ist wie ein Gummiband, beliebig in jeder Richtung hin zu ziehen, ohne eigenes Gesicht???
Aber wenn es so wäre, dann wäre es keine verbindliche Größe, die, wenn man sie richtig beachtet, jeden menschlichen Kontakt vertiefen und verbessern könnte?
Es gibt soviele Begriffe in unserer Sprache, die - bewußt eingesetzt - ein fantastisches Miteinander und ein herrliches "Weiterbringen" unter uns bringen könnte.
Aber natürlich gibt es in unserer Sprache auch die Möglichkeit, sie einfach etwas ohne Überlegung und etwas dümmlich einzusetzen!
Aber ich finde menschliche Beziehungen, die auf ein gegenseitiges Verstehen und Miteinander verzichtet, die ist sinnlos und hilft niemandem!
Es ist schade, wenn wir die Möglichkeit einander wirklich zu verstehen, einfach außer acht ließen!!!
Ich finde es lohnt sich, wenn wir uns um gegenseitiges Verstehen bemühen, umso mehr können wir uns gegenseitig geben!
Das meint die lola.
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lola
antwortete am 14.07.07 (15:13):
Hallo, Wanda,
Ich habe gerade meinem Sohn Deinen Beitrag vom 10.07. vorgelesen!
Er war total begeistert! Ja, er entschied, daß er immer, wenn er denkt:"Mensch, Kerl, nun fang aber an, aufzuräumen" dann denkt er von jetzt an, an Deinen Rat, und schon hat er
- einerseits Dir entsprochen - er war zuerst tolerant sich selber gegenüber,
- dann hat er sich sehr wohl gefühlt, denn Du hast ihn frei gesprochen von der blöden Belastung!
Er meint, er werde jetzt immer - wenn so ein alberner Gedanke ihn überfällt - an Dich und Deine "guten Rat" denken!
Und wie schnell er diesen "dummen Gedanken" dann wieder los ist, das ist doch verheißungsvoll für seine Zukunft!?
findet mein Sohn! das berichtet Dir lola, So hattest Du doch Deinen Rat auch gemeint????
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wanda
antwortete am 14.07.07 (17:09):
genau so - allzuviel Ordnung verhindert die Kreativität.....
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runner
antwortete am 15.07.07 (06:21):
"allzuviel Ordnung verhindert die Kreativität....."
Wieso? Muß es bei einem Künstler zu Hause immer so aussehen wie beim "armen Poeten" von Stifter?
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lola
antwortete am 15.07.07 (07:41):
Wer heute die "Ordnung" der Jugend kennt, weiß wohl, daß diese "Toleranz" von ihnen selber gar nicht als positiv angesehen wird! Aber hier ergab sich ein herrlicher Weg, über sich selber zu lachen und über die "Erwachsenen" mit ihren pseudo Normen zu lächeln!
Die Jugend weiß schon, wozu Ordnung gut ist und strebt sie auch an! Allerdings bot sich hier wieder einmal eine Möglichkeit, aus dem Gesagten ein "Ideal" zu machen!?
Humorige Leutchen können ja alles begeistert für sich deuten und sich kaputt darüber lachen, wenn so etwas so ernst genommen wird!
Nichts für ungut! Es gab wiedermal eine Möglichkeit, zu lachen!
Gruß von lola.
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lola
antwortete am 15.07.07 (10:58):
Du, Wanda,
Toleranz als Auslöser von Kreativität??? Du, da habe ich meine Zweifel! Kreativität ist doch grundsätzlich Aktivität????
Toleranz dagegen eine Form von "Gewährenlassen" - also absolute Passivität???
Ich denke, Du durchschaust nun auch meinen schlagfertigen Sohn, der auf alles immer eine passende Antwort weiß, die sich aber grundsätzlich niemals gegen ihn selber richtet!
Naja, und Aufräumen - das empfindet er als Kampfansage in sich selber! Er findet immer seine Wege, das zu tun, was ihm wichtig ist, was ihn dahinbringt, wohin er will,
Er hatte jedenfalls an Deiner Auslegung seinen privaten Spaß!
Gruß von lola.
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wanda
antwortete am 15.07.07 (21:13):
"zuviel Ordnung verhindert die Kreativität" dieser Spruch stammt aus meiner Zeit als Mutter. Wenn ein Kind spielt und jeden Abend sein Zimmer gründlich aufräumen muss, dann werden "Werke" kaputt gemacht, deshalb mussten meine Kinder nur einmal in der Woche alles wegräumen, damit ich saugen konnte. An den übrigen Tagen durften Burgen und ganze Piratenlandschaften stehen bleiben.
Über das, was wir hier unter Ordnung verstehen, könnte man auch Seiten füllen - meine Wohnung ist immer sauber, aber manchmal liegt viel rum.
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