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THEMA:   Der Witz

 232 Antwort(en).

ricardo begann die Diskussion am 22.06.04 (11:15) :

Zaren, Regenten und Königen
Kam einst der Äsop voller Witz,
Von Chodscha Nasreddin ein Scherz,
Man wollte den Witz einfach kaufen,
Man steckte den Witz in den Kerker,
Trotz Gitter und Stein: Er war stärker..
Es lebe der Witz - Er ist: Der Mensch ohne Furcht!

Jewgeni Jewtuschenko


iustitia antwortete am 22.06.04 (15:27):

Witze? G'scheite?
(Ich war vorige Woche in Berlin...; besonders zur Besichtigung jüdischer Stätten.
Und habe auch neue jiddische Witze mitgebracht...)

*
Aber zuerst einen "normalen", einen Irrenwitz:

Zu einem berühmten Psychiater in Berlin kommt eine Dame mittleren Alters.
„Herr Doktor“, beginnt sie, „könnten Sie nicht meinen Mann behandeln? Er bildet sich ein, er sei ein Pferd. Er wiehert, trägt Zaumzeug, hat sich die Hufe beschlagen lassen und ißt nur noch Hafer.“ „Seien Sie unbesorgt“, meint der Arzt, „den kriege ich schon wieder hin! Aber wissen Sie auch, daß eine solche Behandlung nicht ganz billig ist?“
"Ja, das habe ich gehört. Deshalb komme ich zu Ihnen. Sagen Sie freiheraus, wieviel eine Therapiestunde kostet."
"Also, ich schätze, gnä' Frau, ich brauche 30 Stunden für Ihren Mann; das ist ein schwerer Fall. Da sage ich ganz freundschaftlich: die Stunde zu 1000 €!"
„Oh“, erwidert die Frau, „Geld haben wir genug! Mein Mann hat ja schon dreimal im Pferderennen gewonnen!“

*

(Dann dieser, aus einem Buch mit vielen, erstaunlich neuen, jiddischen Witzen, von Peter Köhler: Das Leben ist ein Hering an der Wand. Reclam Leipzig. 2003)

Vor 1939: Klirrender polnischer Winter. Zwei alte Juden, durchgefroren in ihren dünnen Mänteln, flüchten in eine katholische Kirche, um sich ein wenig aufzuwärmen. Zufällig legt dort gerade eine Schar Novizinnen ihr Ordensgelübde ab. Die ganz in Weiß gekleideten jungen Bräute Christi sehen ihrem heiligen Gemahl mit verzückten Gesichtern entgegen.
In den Bänken hinter ihnen drängen sich Freunde und Verwandte. Irgendwann wird man auf die beiden ärmlich gekleideten Juden aufmerksam, die in der letzten Bank Platz genommen haben.
Ein Priester nähert sich ihnen: »Verzeihen Sie, meine Herren, darf ich fragen, was Sie hergeführt hat?«
»Sie dürfen«, erwidert einer der beiden Juden. »Wir sind von der Familie des Bräutigams.«


Enigma antwortete am 22.06.04 (17:20):

Zu den Psychiater-Witzen kann ich auch noch einen beisteuern:

Eine Frau kommt zum Psychiater und sagt:"Wissen Sie, eigentlich bin ich nicht meinetwegen hier; es geht um meinen Mann, der verhält sich äußerst merkwürdig, aber er war einfach nicht dazu zu bewegen, Sie aufzusuchen." Der Arzt:"Was ist denn so merkwürdig am Verhalten Ihres Mannes?" "Ja, stellen Sie sich vor, Herr Doktor, nachdem er den Tee ausgetrunken hat, ißt er gleich die Tasse mit, nur den Henkel läßt er übrig." "Das ist in der Tat merkwürdig", meint der Arzt, "wo der Henkel doch das allerschmackhafteste ist".


Zwei weitere, die angeblich aus Rußland stammen, finde ich auch ganz nett:


Die beiden kleinen Kinder Wowotschka (das russische "Fritzchen") und Anetschka spielen Verstecken. Anetschka sagt:"Wenn du mich findest, dann darfst du mir einen Kuss geben und wenn du mich nicht finden solltest, ich bin dann im Schrank."


Ein Tschuktsche (gelten als die Ostfriesen Rußlands) hält einen etwa fünf Meter langen Stab senkrecht in der einen Hand, in der anderen Hand hat er ein Maßband. Er mißt eine Länge ab, springt dann am Stab hoch, versucht die zweite Länge abzumessen und fällt mit dem Stab zusammen zu Boden. Das wiederholt sich drei, vier
al. Schließlich rät ein Passsant: "Leg den Stab doch einfach ab, dann kannst du ihn bequem messen". "Weiß ich doch, meint der Tschuktsche, aber dann hab ich die Länge, ich brauche aber die Höhe".


Miriam antwortete am 22.06.04 (17:46):

Hallo JUSTITIA und RICARDO,

so trifft man sich wieder, nach den schönen Gedichten die wir ausgetauscht haben, (hauptsächlich Paul Celan) nun beim Witz. Und natürlich beim jüdischen Witz.

Während des Krieges , in einem polnischen Dorf mit grossen Anteil an jüdischer Bevölkerung. Die deutsche Armee erobert das Dorf, die jüdische Bevölkerung wird - zwecks Deportation - auf dem Marktplatz versammelt. Ein SS-Offiziert tritt vor den Versammelten und spricht :
"Juden, hört auf zu jammern! Ich bin kein Unmensch. Man sagt mir sogar nach, dass ich ein sehr gebildeter, feiner Mensch sei. Ich räume Euch also eine letzte Chance ein : wenn es einem von Euch gelingen sollte mir eine Frage zu stellen, die ich mit "ich weiss es nicht" beantworten muss, dann seit Ihr alle frei! Die Chance ist zwar gering, aber sagt nicht ich hätte es nicht versucht. Bedenkzeit : zwei Stunden!"

Die Juden sind verzweifelt, keinem fällt die richtige, rettende Frage ein, da meldet sich Jossele, der Kutscher und sagt :"lasst mich machen!"

Die zwei Stunden vergehen, alles versammelt sich wieder, der Offizier fragt "Nun? wer wagt es die rettende Frage zu stellen?" Jossele tritt hervor, allem stockt der Atem, aber der Kutscher fragt ganz ruhig : "Gestatten Herr Offizier, können sie mir sagen was bedeutet "je ne sais pas?" Der Offizier etwas irritiert : "ich weiss es nicht".
Der Offizier ist sauer aber hällt sein Wort, alle sind frei.

Am Abend feiert die jüdische Gemeinde im Gemeindehaus. Nach den ersten Freudetänzen stellt dann einer doch die Frage :"Jossele, wir haben doch allerhand Leut mit Bildung, keinem fiel die richtige Frage ein. Sei nun gefragt : wie kommst Du eigentlich an diese gute Frage?"
Darauf Jossele :"Ganz einfach : ich kutschiere ja oft unseren Rabbiner zum Rabbi im Nachbarsdorf. Dann steigt der auch ein und die beiden Gelehrten unterhalten sich. Ich lausche, denn nie kann man soviel lernen wie vom Gespräch zwischen zwei Rabbiner. Neulich fragt dann der Rabbiner aus dem Nachbardorf unseren Rabbi ."Rebbeleben, sagt mir bitte, was bedeutet "je ne sais pas?" Und da antwortet unser Rabbi :"ich weiss es nicht" .. Also hab ich mir gedacht : wenn unser allwissender Rebbe es nicht wusste, wird es doch nicht der dumme SS-Offizier wissen?!"


Miriam antwortete am 22.06.04 (17:48):

Hallo auch ENIGMA, Du bist dazu gekommen während ich noch schrieb!


Miriam antwortete am 23.06.04 (12:14):

Aaron kommt zum Baron Rothschild, und schnorrt (bettelt): "habt Mitleid, Herr Baron, meine Frau ist erkrankt, meine sieben Kinder muss ich ernähren und kleiden, heizen können wir auch nichtmehr.." Rothschild, sichtlich ergriffen von soviel Leid und Sorgen, gibt Aaron Geld.

Am Abend geht der Baron ins feinste und teuerste Lokal der Stadt um zu dinieren. Beim Betreten des Restaurants ist er verblüfft : da sitzt nämlich Aaron und isst Hummer mit Mayonnaise. Rothschild geht an seinem Tisch und sagt :"aber Aaron, noch Heute Vormittag hatte ich Dir Geld gegeben wegen Deiner misslichen Lage - und was sehe ich nun ? Ausgerechnet Hummer mit Mayonnaise isst Du, das teuerste von der Speiseliste im teuersten Restaurant?"
Dazu Aaron : "Herr Baron, ich verstehe Sie nicht: wenn ich kein Geld habe, KANN ich keinen Hummer mit Mayonnaise essen; wenn ich aber Geld habe, SOLL ich keinen Hummer mit Mayonnaise essen - können Sie mir dann sagen : WANN soll ich Hummer mit Mayonnaise essen?"


wanda antwortete am 23.06.04 (13:40):

nach 25-jähriger Ehe sagt der Mann zu seiner Frau, ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, ich habe dir immer was verschwiegen - na los, sagt die Frau, erzähl, nach so langer Zeit kann mich nichts mehr erschüttern.
Ich habe dir immer verschwiegen, dass ich farbenblind bin, sagt der Mann. Wenns weiter nichts ist, sagt die Frau, ich war auch nicht immer ehrlich, ich habe dir immer gesagt ich sei aus Gera, stimmt aber nicht, ich komme aus Ghana.


ricardo antwortete am 23.06.04 (17:45):

Jewgeni Jewtuschenko hat auch über die Judenverfolgung in der Kriegszeit gedichtet und sich gegen den Antisemitismus in seiner Heimat gewandt..

Hier eine Geschichte aus Galizien

Maßarbeit braucht Zeit

Ein Ingenieur kommt in ein galizisches Städtchen. Er bestellt dort bei dem jüdischen Schneider eine Hose. Die Hose wird nicht rechtzeitig fertig, und der Ingenieur fährt wieder weg. Sieben Jahre später ist er wieder dort. Da bringt ihm der Schneider die fertige Hose. Der Ingenieur wundert sich: "Der liebe Gott hat die ganze Welt in sieben Tagen fertiggestellt - und Ihr braucht für Eure Hose sieben Jahre?"
Der Schneider, zärtlich über die Hose streichelnd:"Ja, aber seht euch an die Welt, und seht euch an diese Hose!"


Miriam antwortete am 23.06.04 (22:15):

Ein Sohn fragt den Vater:
"Tate, was ist Kapital und was ist Arbeit?"
"Das will ich Dir erklären, mein Sohn : Wenn ich mir beim reichen Silberstein hundert Rubel leihe, so ist das Kapital. Wenn aber Silberstein versucht, sie von mir wieder zurückzubekommen, dann ist das Arbeit"

(Salcia Landmann : Der jüdische Witz)


wanda antwortete am 24.06.04 (08:12):

ein Ehepaar, beide 93 steht vor dem Scheidungsrichter. Der Richter sagt, muss das denn wirklich sein, in ihrem Alter? Da sagt der Mann, wissen sie Herr Richter, das ist so, wir wollten abwarten, bis die Kinder tot sind.


( verzeiht bitte)


Enigma antwortete am 24.06.04 (17:34):

Vielleicht einmal zwischendurch etwas zu "Humor" oder "Witz".
Alle Informationen stammen aus dem Internet.
Da es zu lange dauern würde, die ganzen Texte zu schreiben, erlaube ich mir, nur die jeweiligen Fundquellen einzutippen.
Zunächst also etwas über den Humor.
www.psychologie.de/newsticker/artikel.php?nummer=1187
Dann aber auch Informationen über eine "wissenschaftliche Humorstudie"die von einem Psychologen namens Richard Wisemam von der englischen Hertfordshire-Universität per Internet durchgeführt wurde.
www.heise.de/newsticker/meldung/20882
Den letzten Hinweis gebe ich in das eigentlich dafür vorgesehene Feld ein. Er zeigt ein gewisses Ergebnis der Studie.
Vielleicht ist es ja nicht so ganz uninteressant.
Gruss
Enigma

Internet-Tipp: www.e-media.at/home/meldung.asp?ID=2640


Miriam antwortete am 25.06.04 (19:46):

Sehe ich das richtig? Seit über 24 Stunden kein neuer Witz hinzugekommen? Nun, lasst mich in der Mottenkiste kramen :

In einer kleinen Ortschaft mit vorwiegend jüdischer Bevölkerung. Jossel kommt vorbei und verfasst mehrere Plakate : "Auf seiner Welttournee gibt der grosse Seiltänzer Jossel heute Abend eine einmalige Vorstellung auf dem Markplatz. Seil in 40 Meter höhe, der Künstler arbeitet ohne Netz."
Da in der Ortschaft sich wenig sensationelles ereignet, ist am Abend der Andrang gross. Jossel kassiert schon beim Betreten des Marktplatzes. Als dann der Marktplatz gut besetzt ist, erscheint Jossel oben, auf einem Dach, und verkündet : "Ihr Brüder, habt a Mitleid! Schon hier oben zu stehen ist für mich furchtbar! Auf einen Seil bin ich noch nie gestanden! Aber was sollte ich machen? Arm bin ich, eine grosse Familie hab ich und kein Geld, meine Frau ist krank, meine Kinder haben keine Schuhe....". Das Publikum ist etwas erstaunt und irritiert aber auch gutherzig - und fängt an ganz in Ruhe den Marktplatz zu verlassen. Darauf ruft ihnen Jossel nach : "...und vergisst nicht : Morgen um drei ist Matinee!..."


ricardo antwortete am 27.06.04 (08:46):

Danke Miriam, wir wollen es nicht abreißen lassen :-)))))

Zerstreut

Zuckerkandl ist sehr zerstreut. Als er daher unterwegs in einem Hotel übernachten muß, legt er sich eine Liste von allen seinen Sachen an, damit er am nächsten Morgen nichts vergesse. Zuunterst auf der Liste schreibt er scherzhaft: "Und ich selber liege im Bett."
Am anderen Morgen findet er alles, was er aufnotiert hat - aber als er ins Bett schaut, ist er nicht drin! Das ist sehr beunruhigend. Aber wozu hat er einen scharfen Kopf?
Er überlegt: "Wenn ich nicht im Bett bin, dann kann ich natürlich gestohlen worden sein.
Aber vielleicht bin ich nur unter das Bett gefallen?"
Er kriecht unters Bett und stellt fest: " Richtig, da bin ich!"

Aus einer Sammlung jüdischer Witze (Salcia Landmann)


wanda antwortete am 27.06.04 (08:59):

der Witz erinner mich an eine wahre Geschichte. Enkelkinder 6 und 8 übernachten bei mir. Ich schlafe im Gästebett und gehe schnell sonntags früh Brötchen holen. Da wacht der Junge (6) auf, sieht das leere Bett und weckt aufgeregt seine Schwester mit den Worten: schnell, wir müssen was machen, Oma ist gekidnapt worden !"


Miriam antwortete am 27.06.04 (10:28):

Hallo WANDA, der Bezug zum wahren Leben ist ja köstlich!

Nun mein Witz des Tages :

Baron Rothschild hat den armen Levy, in einer Anwandlung von Grosszügigkeit, fürs Wochenende auf sein Jagdschloss eingeladen. Der Baron nimmt seinen Gast mit zur Hasenjagd, Levy bekommt sogar ein Jagdgewehr in die Hand gedrückt. Beide sitzen sie nun auf der Pirsch. Als der erste Hase vorbeihuscht, zeigt Rothschild, mit einer eleganten Handbewegung Richtung Levy und sagt : "A vous!" Levy nickt, lächelt - schiesst aber nicht. Der nächste Hase lauft vorbei und Rothschild sagt wieder, zu Levy gewendet : "A vous!". Levy nickt zustimmend, lächelt, schiesst nicht. Dies wiederholt sich einige male, der Baron ist entnervt, der nächste Hase ist in Sicht - Rothschild sagt aber nichts. Darauf meldet sich Levy : "Herr Baron, noch a Wu!..."
Meine Familie hatte, durch diesen Witz, immer nur "a WU" gesagt, wenn es um Hasen ging!


Miriam antwortete am 28.06.04 (08:11):

Wirt zum Gast : "Wie habt Ihr geschlafen?"
Gast: "Schrecklich! Auf dem Bett war eine tote Wanze!"
Wirt : "Wenn sie tot war, konnte sie Euch ja nichts antun?"
Gast, erbittert: "Ja, aber das Leichengeleit hättet Ihr sehen müssen,
das ihre lebenden Verwandten ihr gaben!"


Medea. antwortete am 28.06.04 (10:57):

Mein neuer Lena-Witz (Enkelin):
Meine Tochter fährt mit Lena (4 Jahre alt) mit dem Auto zum Einkaufen. Die Ampel springt auf "rot" und neben ihnen hält ein Cabrio mit heruntergeklapptem Verdeck.

Lena: "Mama, Mama, guck mal, das Auto ist ganz kaputt - das hat nicht 'mal ein Dach" .....


juergen1 antwortete am 28.06.04 (18:12):

T??Httte möchte die Sterbeanzeige für seine verstorbene Frau in der Zeitung veröffentlichen lassen.
Als er gefragt wird, wie die Anzeige aussehen soll, sagt er nur:

"Sarah ist tot"

Als der Verleger erfuhr, dass das alles sein sollte, was man nach 35 Jahren Ehe seiner toten Frau mitgibt, machte er den Schotten darauf aufmerksam, dass drei Wörter in der Anzeige genausoviel kosten wie sieben Wörter.

Daraufhin sagte der Schotte plötzlich:

"Dann schreiben sie: Sarah ist tot und Fiesta zu verkaufen!"


iustitia antwortete am 28.06.04 (18:14):

Jüdische Witze...
Solche Witze (früher in Jiddisch erzählt), besonders die mir neuen aus dem Buch von Peter Köhler, eignen sich auch zum Weiterspinnen, d.h. selber die Pointe zu finden....
*
Ich stelle hier zwei verschiedene vor, in denen jeweils Schlusssätze fehlen...
Wer hat Lust mitzuschreiben...? Oder wer kennt schon die Pointen, da sich ja viele Witze weitererzählen und auch verändern?

*
Stichwort „Nobile“:

1928, die Polarexpedition des Italieners Nobile ist verschollen. Zahlreiche europäische Staaten beteiligen sich an der Suche. Auch in den polnischen Postämtern hängt ein Hinweis: »Depeschen für Nobiles Polarexpedition werden unentgeltlich und außer der Reihe angenommen.«
An den Schalter tritt Leib Herschkowitz. »Ich möchte in der Angelegenheit Nobile telegrafieren.« »Bitte sehr.«
Herschkowitz erhält ein Telegrammformular und schreibt: "...

**
Stichwort „Kohlelieferung“:

Eine arme galizische, jüdische Gemeinde bittet einen reichen Kohlenhändler um eine Spende von einigen Waggons Kohle. »Schenken kann ich euch nichts«, sagt der Händler, »aber ich kann euch zehn Waggons Kohle zum halben Preis überlassen.« Die Gemeinde dankt für das Angebot und bestellt erst einmal fünf Waggons Kohle.
Als mehrere Monate nach der Lieferung weder das Geld noch die Nachbestellung beim Kohlenhändler eingehen, schreibt er eine Mahnung.
Die Antwort der Gemeinde kommt prompt: „...


juergen1 antwortete am 28.06.04 (18:15):

In einem Schulaufsatz über Jesus schrieb mal ein Kind :
"Wat haste denn Schiss, ich bin doch bei dich"

( so weitergegeben von der Schwester der Lehrerin )


ricardo antwortete am 28.06.04 (22:27):

Aus Kanada:


Die Wissenschaftler
“Hey Gott wir brauchen dich nicht mehr- wir können jetzt selber Menschen machen , sagten drei dreiste (aber weniger intelligente) Wissenschaftler.
“Ach wirklich?” antwortete der Herr
“Ja sicher, und wie wäre es, wenn wir eine Probe aufs Exempel machen würden, um zu sehen, wer einen Menschen schneller erschaffen kann, wir oder Du?” meinten die drei.
“O.K.” sagte der Herrgott.
Die Wissenschaftler liefen zurück zu ihren Freunden und riefen:”Wir wollen einen Wettkampf mit Gott machen, wer am schnellsten einen Menschen erschaffen kann.”
Flugs gingen sie ans Werk und einer von ihnen ging nach draußen und machte da einen großen Haufen aus Lehm.
Plötzlich schlug dicht neben ihm mit Donnerkrachen ein Blitz ein, und vor Schreck fiel dem Mann die Schaufel aus der Hand.
Er blickte auf zum Herrgott und schrie:” ist was?”
Der gab zur Antwort:
“ Nimm gefälligst deinen Lehm!” 


wanda antwortete am 29.06.04 (07:42):

@justitia - die Idee, Witze zu vervollständigen, finde ich sehr schön, nur fällt mir auf die Schnelle nichts ein, höchstens bei den Kohlen - nu, l0 zum halben Preis, sind fünfe umsunst :-)))


iustitia antwortete am 29.06.04 (08:20):

@ Wanda -

Deine "Lösung" stimmt genau! Nur hat die "Gemeinde" im Witz es vornehmer und geschäftserfahrener formuliert:

Die Antwort der Gemeinde kommt prompt: »Ihre Mahnung ist uns völlig unverständlich. Sie haben uns zehn Waggons Kohle zum halben Preis offeriert, das entspricht dem Wert von fünf Waggons Kohle. Diese haben wir bezogen. Auf den Rest erheben wir keinen Anspruch.«


Miriam antwortete am 29.06.04 (23:53):

Eine sehr beliebte Streitfrage bei Juden : wessen Rabbi ist der grössere Wunderrabbi.

Kohn und Grün prahlen mit ihren Rabbis.

Kohn : Unser Rabbi kam zu Fuss aus dem Nachbardorf, da fängt ein fürchterlicher Regen an. Der Rabbi hatte keinen Regenschirm bei sich, und so sagt er :"es soll nicht regnen da wo ich gehe!" Im gleichen Augenblick geschieht folgendes, links war Regen, rechts war Regen - aber wo der Rabbi ging - war kein Regen!

Grün : Das ist doch garnichts im Vergleich mit was unser Rabbi für ein Wunder getan hat.Du weisst ja, wir dürfen, wenn der Sabbath anfängt am Freitag Abend, nicht unterwegs sein, dies wäre ja eine Sünde. Also was soll ich Dir sagen, neulich hat sich unser Rabbi verspätet, er war noch unterwegs am Freitag Abend, da sieht er, dass der erst Stern am Himmel erscheint - und da sagt unser Rabbi :"es soll noch kein Sabbath sein!". Was soll ich Dir sagen, links war Sabbath, rechts war Sabbath - aber wo der Rabbi ging war kein Sabbath.


Nico antwortete am 30.06.04 (10:11):

Jüdische Witze erzählen?
Ist mir unbegreiflich!
Juden sind doch keine Ostfriesen.
Witze über sie sollte man gerade in Deutschland vermeiden. Sie könnten mißverstanden werden.


Miriam antwortete am 30.06.04 (10:33):

NICO, da muss ich Dir aber sehr widersprechen!

Ich verstehe zwar, dass es gutgemeinte Überlegungen sind, die Dich zu Deinen Beitrag bewegen. Es ist nur so, dass der jüdische Witz wirklich nichts Antisemitisches in sich hat. Vielleicht gibt es auch solche, mit einer negativen Tendenz - hier aber war kein einziger damit behaftet. Die meissten der hier erzählten Witze sind jüdischen Witzesammlungen entnommen. Geschrieben von Juden (z.B. Salcia Landmann) die dieses Kapitel der jüdischen Kultur völlig wissenschaftlich behandeln. Es wäre eine traurige und nicht-wünschenswerte Isolierung für uns Juden (denn ich bin Jüdin) wennn wir uns Witze nur in einen geschlossenen Kreis erzählen dürften. Für mich persönlich käme dies einer Gettoisierung sehr nah. Aber nocheinmal : Deine Absicht ist natürlich sehr gut gemeint. Persönlich möchte ich, dass dieses Witzeerzählen als Bestandteil des NORMALEN Dialogs zwischen Juden und Nichtjuden verstanden wird.


Miriam antwortete am 30.06.04 (16:07):

Grün verkauft Kohn ein Grundstück. Es stellt sich aber im Nachhinein heraus, dass das Grundstück garnicht Eigentum von Grün gewesen ist. Also verklagt Kohn den Grün.
Es kommt zur Gerichtsverhandlung, der Richter liest sich die Anklage durch und fragt dann:

"Herr Grün, können Sie mir erklären wieso Sie dieses Grundstück verkauft haben?"
Darauf Grün :"Ich brauchte es nicht, Herr Richter!"


ricardo antwortete am 30.06.04 (17:32):

Nico
Das sind keine Witze ÜBER Juden, sondern VON Juden.
Und du wirst ihnen das Erzälen von Witzen doch nicht verbieten wollen.
Es ist ihr großer Vorzug daß sie bei aller Verfolgung immer noch über sich selbst lachen können.
Ich frage dich und mich:
Können wir das vielleicht selber zu wenig?

Der Unterschied zu den Ostfriesenwitzen:
Die sind meist nicht von Ostfriesen, sondern kommen aus anderen Gegenden unseres Landes.
Das ist was ganz anderes.


wanda antwortete am 30.06.04 (18:25):

genauso ist es - ich kenne jüdische Witze nur von Juden und diese erzählen sie am liebsten.


ricardo antwortete am 01.07.04 (11:47):

Ein alter Italiener erzählte mir folgede Geschichte:
Ein Freund von ihm fragte einen Passanten:
"Wo geht es nach ALDI?"
Der wollte ihn belehren und sagte:
"Das heißt aber ZU ALDI!"
Darauf sein Freund:
"ach, Aldi schon zu?"


iustitia antwortete am 01.07.04 (12:19):

Noch zum Stichwort des jüdischen Witzes: "Nobile":

(...)
An den Schalter tritt Leib Herschkowitz. »Ich möchte in der Angelegenheit Nobile telegrafieren.« »Bitte sehr.«
Herschkowitz erhält ein Telegrammformular und schreibt: »Samuel Perlman Lublin. Herr Perlman, eilen Sie Nobile zu Hilfe. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, so schicken Sie mir zweihundert Paar Damenstiefel. Herschkowitz.«

**
Für Nico - den Tipp auf die neue Sammlung, den ich schon oben gab.
Juden sind die Menschen, die sich seit Alters her die eigenartigsten und schönsten Witze als Kritik, als Selbstkritik, als Ironie, als Philosophie Lebenshumor, als Überlebenschance (in den schlimmsten Zeiten) erzählt haben. Ich bin dankbar für jeden guten. Man freeut sich der Sprache, des Witzes - und lernt a bisserl...
*
Ein kurzer...:

Ein Jude tritt auf dem Sterbebett zum Christentum über. Nachdem der Priester das Ritual vollzogen hat, flüstert der Sterbende ihm ganz leise noch ins Ohr: "Lachen tät ich, wenn ich jetzt in die Hölle käme! - Phü, phü - aber sagen's nit meiner Miriam - phü - von meiner Ahnung."


Medea. antwortete am 01.07.04 (13:11):

Aus 'Klerikale Irrtümer' :


alter jüdischer Witz:

Wer ist ein Antisemit?
Nun, das ist einer, dessen Abneigung gegen die Juden größer ist als unbedingt nötig ...


ricardo antwortete am 01.07.04 (18:31):

Kein Witz:
"Aber wem man solches Unrecht getan hat, versteht sich, dass man weiter gegen den gereizt ist.
"Jud Süß" von Lion Feuchtwanger


Man verzeiht es ja den Juden auch niemals, dass es einen Holocaust gegeben hat.


Miriam antwortete am 01.07.04 (18:43):

Ein schrecklicher Tag, ich komme zu nichts Vernümftigen, mit anderen Worten : zum ST!

Der Witz des Tages darf aber nicht fehlen.

In Israel, in den Anfängen des Landes - jeder versucht sich eine Existenz aufzubauen. Jossel hat ein kleines Kaffee eröffnet. Auf der Strasse ein Aushang :

ein guter Kaffee ...........4 Piaster
ein sehr guter Kaffee....6 Piaster
ein feiner Kaffee.........9 Piaster
ein sehr feiner Kaffee...11 Piaster

aber

A.....KAFFEE................20 Piaster


iustitia antwortete am 01.07.04 (22:41):

Ein letzter Witz (heute; während das Elfmeterschießen läuft; hoffentlich will der Ball das aushalten; gut, dass er sich nicht entscheiden muss...)
*
Religionslehrer: "Was wisst ihr von Moses?"
Schülerin: "Moses war der Sohn einer ägyptischen Prinzessin."
Lehrer: "Falsch! Die Prinzessin hat ihn bloß in einem Körbchen am Nil gefunden."
Schülerin: "Ja, sagt sie!"


Miriam antwortete am 01.07.04 (23:13):

Auch ein Witz : ich staune schon den ganzen Abend wie schön ruhig es draussen ist, stelle dann fest, dass im St so was von "tote Hose" herrscht. Mache dann die Glotze an, und finde eine verwandte Seele: von Ulrich Wickert also erfahre ich, dass auf dem anderen Kanal Fussball läuft, welche Nachricht er so verkündet :
"ja, meine Damen und Herren, es steht noch immer null zu null zwischen Griechenland und eh..eh.." und an den Nachrichtensprecher an seiner Seite gewendet :"gegen wem spielen die?..."

Ich wünsche Euch allen, die Ihr noch vorbei schaut, eine gute Nacht!


Sofia204 antwortete am 01.07.04 (23:24):

Miriam, hundert Punkte !
Du hast den WEM-Fall getroffen :-)))


Miriam antwortete am 01.07.04 (23:46):

An Sofia204 , oder an jede andere mitleidige Seele!

Lasst Euch bitte etwas einfallen um mir endlich dieses WEM und WEN deutlich zu machen! Ich stelle mir so etwas hübsches vor, das man neben, auf dem (oder den?) Komputer, von mir aus unter den (dem?) Komputer anbringen kann - und was mir dann erlauben würde, so zu sagen mit links, die Fälle anzuwenden! Es sei denn... Ihr findet es eigentlich auch lustig, wie ich mich da durchmogle. Dir eine besonders gute Nacht, Sofia!


Medea. antwortete am 02.07.04 (08:28):

sowieso ein Kompliment an Miriam, die nicht in unserer Sprache aufgewachsen ist und sie dennoch meisterlich beherrscht... - was macht da schon ein 'wen' oder 'wem'
aus :-))
Und ich bin froh, daß ich kein finnisch lernen muß, die haben ja bekanntlich noch mehr Fälle .. ;-)

Mir ist es wurscht, aber wenn Du es unbedingt anwenden möchtest, dann frage: "gegen wen oder was" spielen sie?
So ist es mir im Gedächtnis, aber ich merke schon,
justitia muß her, der hat doch noch unlängst unterrichtet und als Pädagoge ist er bestens bewandert. .-)


Miriam antwortete am 02.07.04 (09:15):

Liebe Medea,

wie von Dir auch nicht anders zu erwarten gewesen wäre : Du betrachtest das Ganze mit Grosszügigkeit. Übrigens habe ich nicht im geringsten das Gefühl, dass hier im ST einige den Kopf schütteln würden wegen "dem" oder "den". Nur : ICH fühle mich dabei nicht wohl. Denn ich betrachte Sprache als etwas, das man nicht verunstalten darf.
Justitia, ich denke Medea hat Recht : Du könntest mal etwas für mich aufstellen. So eine kleine Gehschule, die mir erlauben würde nicht pausenlos auf die Nase zu plumpsen.

Das eine möchte ich doch noch erzählen : vor ca. einem Jahr, gab Danien Cohn-Benditt ein Interview im französischen Fernsehen. Das Interview führte Bernard Pivot, so zu sagen der Papst der französischen Literatursendungen und Förderer der Francophonie. Es ging um das Zuhause sein in zwei Sprachen. Auf die Frage von Pivot, ob Daniel genau so Zuhause sei im Deutschen wie er es im Französischen ist, antwortete dieser, dass er sich beim Dativ und Akkusativ immerwieder vertun würde!...


iustitia antwortete am 02.07.04 (09:26):

Ich selber - wow - hatte - als Niederländer aufgewachsen - dieselben Probleme wie jeder Niederdeutsche oder Ausländer, der einen Einheitskasus für die Objektbeziehung hat (also Akk. gleich Dativ). Das kann man jedem niederl. Journalisten im Radio oder TV anhören.
Durch Latein habe ich es gelernt: Wohin? Akk.! - Wo? Dativ!.
*
Und die Malocher im Ruhrpott haben darauf mit dem Problemchen Ernst und Witze gemacht: viel gearbeitet, wenig geredet.
*
(Habe ich den schon erzählt..?)

Eine Gruppe Lehrer ist in Recklinghausen auf die 1100-m-Sohle gefahren. Führung...
Sie erleben, wie ein Steiger einem Kumpel zuruft: "Komm ma schnell mit die Wagen!"
Unter den Lehrern: Staunen, Raunen und die Frage: "Aber Sie - Sie können doch bestimmt - richtiges Deutsch! Als Steiger"
"Klar, ihr gelehrten, angeschwärzten Freunde der Gramamtik. Aber wenn ich rufe: "Komm mal mit d e n Wagen - dann bringt der Kumpel nur e i n e Lore!"
*
Aber, weil ich gestern einem Irrtum aufsaß - es gab ja kein Elfmeterschießen, nur die Verlängerung, die den tapferen Griechen (nicht ganz so wie in Marathon) den Sieg schenkte..., eine Zugabe:

"Vater, draußen verkauft ein Händler aus seinem Obstwagen heraus."
"Und was willste denn?"
"Gib mir zwei Groschen für einen Apfel, bitte."
"Ach, was? Wozu brauchst du Geld? Geh raus! Zeig dem Mann die Zunge. Vielleicht wirft er die einen Apfel an den Kopf!"


Sofia204 antwortete am 02.07.04 (10:15):

liebe Miriam,
es war gestern die Begeisterung für Deine Vorlage!
Nun liegt es an den Griechen den entscheidenen Treffer
zu landen, bitte Daumen drücken für alle Fälle ;-)


Nico antwortete am 02.07.04 (10:54):

"Für Nico - den Tipp auf die neue Sammlung, den ich schon oben gab.
Juden sind die Menschen, die sich seit Alters her die eigenartigsten und schönsten Witze als Kritik, als Selbstkritik, als Ironie, als Philosophie Lebenshumor, als Überlebenschance (in den schlimmsten Zeiten) erzählt haben. Ich bin dankbar für jeden guten. Man freeut sich der Sprache, des Witzes - und lernt a bisserl..." (iustitius)

Auf diese Art des Lernens verzichte ich.
Wenn Juden über sich selbst witzeln, ist das deren Sache. Ich bleibe dabei, daß wir Deutschen und so weiter ...

Sollte ich Frau Miriam gekränkt haben, sorry, weder im Internet noch sonstwo kann man heute einen jüdischen Menschen erkennen. Außerdem machen Sie, Frau Miriam, den Eindruck, daß Sie sich nach dem Leiden doch wieder stabilisiert haben. Sie wirken sehr selbstbewußt.


Sofia204 antwortete am 02.07.04 (11:17):

Nico, wer lebt so lange, daß er im Stockwasser
das Torf abwarten könnte? ich bin für glänzende Augen


ricardo antwortete am 02.07.04 (11:21):

Nico
Du hast nix verstanden,
aber das macht nix!


Miriam antwortete am 02.07.04 (11:24):

Aber Nico !

muss ich, soll ich zurücksietzen? Habe mich entschlossen darauf zu verzichten. Aber vielleicht kränkt Dich meine Entscheidung ? Denn das Sietzen ist ja bekanntlich ein deutliches Signal der erwünschten Distanzierung ? Sollen nur wir beide die Regeln des ST umgehen und das übliche Dutzen (symbolisch?) zur Seite schieben ? Ich wünsche es nicht, werde es also, vorerst nicht anwenden.

Nun zur kurzen, aber sehr gehaltvollen Behauptung : "Außerdem machen Sie, Frau Miriam, den Eindruck, daß Sie sich nach dem Leiden doch wieder stabilisiert haben. Sie wirken sehr selbstbewußt."

Nico, warum pauschal annehmen, dass ich als Jüdin sicherlich zu leiden hatte. Ich habe es nirgends behauptet -und finde solche Urteile insofern unangebracht, da sie mich in eine gewisse Ecke stellen, über die vielleicht geschrieben steht : "Achtung, schonend zu behandeln." Nun, dies möchte ich nicht. Es besteht auch kein Grund dazu. Ich bitte Dich, Nico : lass mich meinen (selbstverständlichen) Entschluss, mich zu meiner jüdischen Identität zu bekennen, nich bedauern. Schreibe bitte (in Gedanken, oder auf Papier), keine Standard-Biographien, für welche Minderheit auch immer.

Dies alles, Nico, war absolut freundlich und nicht mit der geringsten Spur an Kränkung gemeint.


Enigma antwortete am 02.07.04 (11:56):

Also, ich beziehe mich jetzt mal auf den Witz aus "Malocherland" von Iustitia.
Ich bin nämlich im "Ruhrpott" geboren, dort aufgewachsen und wohne immer noch dort. Und das gerne.
Da der Vater meiner Freundin Steiger war und ich selbst auch schon mal in einen aktiven Förderschacht eingefahren bin, weiss ich auch, "wat ne Lore is".
Nach der langen Einleitung komme ich nun zum Witz, den ich erzählen wollte, einen, der etwas mit Fussball und etwas mit der Ruhrgebietsmentalität zu tun hat (jedenfalls, wie man sie uns nachsagt *g*);

Ruhrpottderby BVB gegen Schalke. Das Stadion ist ausverkauft. In der Halbzeit soll die Miss Ruhrgegebiet gekürt werden. Der Stadionsprecher bittet sie in den Mittelkreis und sagt:"Frau Kowalski, beantworten Sie mir die Frage, wieviel 3x3 ist, und Sie sind Miss Ruhrgebiet".
Spontane Antwort:"Zehn". Das ganze Stadion brüllt:"Gib sie noch ne Chance". Sie überlegt und sagt:"Acht". Das Stadion brüllt wieder:"Gib sie noch ne Chance. Gib sie noch ne Chance". Der Stadionsprecher erbarmt sich und sagt:"Jetzt muss die Antwort aber stimmen, sonst wird`s nichts mit dem Titel!" Frau Kowalski überlegt lange, dann sagt sie:"Neun"! Das ganze Stadion brüllt:"Gib sie noch ne Chance. Gib sie noch ne Chance. Gib sie noch ne Chance.".....

Einen schönen Tag noch
Gruss Enigma


Nico antwortete am 02.07.04 (13:31):

ricardo antwortete am 02.07.04 (11:21):

Nico
Du hast nix verstanden,

Ich möchte mich hier nicht streiten, Herr ricardo, aber woher wissen Sie das?
Es könnte wohl auch umgekehrt sein, nicht?

Witzeln Sie doch alle weiter. Ich habe lediglich meinen persönlichen Standpunkt vertreten.


Medea. antwortete am 02.07.04 (14:23):

justitia und Enigma -

oh die Ruhrpottwitze - sie sind auch zum Verlieben :-))

aber so lange die Lore noch von Frau Kowalski zu unterscheiden ist, sehe ich im Schacht nicht allzu schwarz ... ;-))


Lieber Nico,
seinen persönlichen Standpunkt vertreten, das tut doch hier ein jeder -
wohin sollte es führen, wenn das anders wäre?

Nur zu Irrungen und Verwirrungen - Shakespeare liebte diese Spielchen besonders in seinen Kommödien - ich kann dem auch etwas abgewinnen -
wie Du bemerken kannst. ;-))

Ein kleiner Witz zur rechten Zeit,
der hat noch viele hier erfreut ...... .-))


Miriam antwortete am 02.07.04 (14:51):

Liebe Medea,

ich sehe schon, ich sollte wiedermal "meinen" Shakespeare aus den (verstaubten) Bücherregal nehmen, gucken, ob nicht vielleicht Staub auch über seine Irrungen und Verwirrungen sich gelegt hat, vielleicht versuchen zu entstauben ? Doch wenn der Staub sich festgesetzt hat, ja vielleicht sogar sich eingefressen hat in all den Irrungen und Verwirrungen - ja , sollte man sich da nicht doch die Frage stellen : was gibt es an neuen Spielen ? Sollen wir, wie meine Enkelinen, (allerliebs!) Verstecken spielen ?

Weisst Du wie die kleineren das machen ? Sie verstecken zwar ihren Körper, gucken aber mit grossen Augen aus ihren Versteck - und glauben tatsächlich, dass sie niemand sieht!...
Entschuldigt bitte alle meine Schwärmerei für die Spiele meiner Enkelkinder!!!


Enigma antwortete am 02.07.04 (16:17):

@Medea
<aber so lange die Lore noch von Frau Kowalski zu unterscheiden ist, sehe ich im Schacht nicht allzu schwarz..>
Der Satz gefällt mir einfach. Ich sehe auch nicht allzu schwarz im Schacht, denn Lore und Frau Kowalski sind wirklich gut zu unterscheiden ;-)).
Den klugen Menschen hier im Forum ist sicher auch aufgefallen, dass ein Stadion nicht "brüllt" oder - besser gesagt - nicht brüllen kann.
Aber die Umschreibung mit "Zuschauer" hätte dem Witz was genommen, finde ich. Also liess ich es so.

Zur Buße gebe ich noch etwas ein, was ebenfalls typisch ist für "unser Revier".
Wahrscheinlich kennt Ihr ihn schon, den Jürgen von Manger, der leider vor 10 Jahren verstorben ist, aber zu seiner Glanzzeit ein richtiger Botschafter der Region hier war. Er schaute "dem Volk auf`s Maul" und verlieh seiner Kunstfigur Adolf Tegtmeier mit dieser Stimme Ausdruck.
Ich nehme an, dass die Kapazität für einen Beitrag begrenzt ist, darum "Tegtmeier als Finanzminister" in einem folgenden Beitrag.

Internet-Tipp: http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2004/03/15.jhtml


Enigma antwortete am 02.07.04 (16:45):

Nun also Adolf Tegtmeier als Finanzminister
(etwas älter der Beitrag, aber die Namen sind ja auswechselbar)

"Ja, dat is vielleicht ein Ding`n - ich war gerade auf`n Dach bei die Tauben am ausmisten, als die drei Herren aus Bonn die Leiter hochkrabbelten und mich da zum Minister machten. Ganz feierlich saßen sie neben`n Schornstein auf`m Dach, bestellten ein Gruß von Heinrich Lübke und hatten auch gleich ein Formular dabei, wo der unterschrieben hatte, dat ich jetzt der neue Finanzminister wär.
Sagte der eine noch:"Herr Tegtmeier, nehmen Sie doch, bitte schön, das hohe Amt an. Das Vaterland schaut auf Sie als den Retter von seine zerrüttelte Finanzen!"
Na, ich hab bißchen an dies Volkslied gedacht, wo der berühmte "Heinrich der Vogler" auch inmitten seine Vögel zum König ernannt wird, und hab ich die Herren "ja" gesagt.
Die haben sich gefreut und machten sie vor ihr`n neuen Minister auch gleich ganz ehrfürchtige Verbeugungen. Aber ich wußte, wenn einer dabei vom Dach rutscht, hat er den Vorteil, daß eine Pension fällig wird - dat geht dann schon auf mein Finanzetat.
Nä, lieber nich!
Deshalb sind wir runter inne Wohnung - ich hab nur vorher noch schnell ein Blick vom Dach gemacht: über das weite Land, wo ich jetzt die Finanzen für verantwortlich war. Junge, Junge!
Unten saßen die drei Bürokraten in de Küche auf`n Kannapeh
und stellte sich ein großes Malöhr heraus, indem die Tauben ihre Homburg-Hüte ganz schön verunziert hatten. Ich hab die Herren getröstet so gut es ging, und auch hingewiesen, daß es in die Augen noch schlimmer gewesen wäre - weil kann man ja blind von werden!
Jetzt wollten sie noch wissen, wen ich als mein Staatssekretär haben möchte. Ich will aber für dies Amt unsere Oma den Ludwig Erhard am Herzen legen, weil es ja eine unbescholtene Person sein muß, die auch mit Geld umgehen kann.
Morgen schicken sie ein geheimen Kurier, der soll dann die Oma ihr`n Haushaltsbuch nach Bonn bringen als Korpus delekti für den Erhard, daß er einmal sieht, mit wie wenig Rente sie Jahr um Jahr maßgehalten hat, und ist sie bestimmt ein leuchtendes Vorbild für`m ganzen Kabinett.
Mit die Tauben muss ich mal sehen, ob ich sie vielleicht auf`n Bundeshaus einen neuen Schlag zimmern darf. Will ich gleich als erstes die Sache vor`m Plenum bringen. Das wär schön, weil Bonn sowieso nich viel zum Bieten hat, und kämen diese Tauben durch vermehrte Touristen auch wieder die Finanzkasse zugute.
Sie sehen an meine Ausführungen, daß ich schon jetzt bei alle Sachen nur noch als Finanzminister denke. Aber es ist auch die Wahrheit des Spruches:Wen Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.
Jedenfalls werden die Oma und ich in Bonn kämpfen, daß die formierte Gesellschaft immer schöne Finanzen im Portmonneh hat, zum Besten der werktätigen Bevölkerung, die von Inflatzion und teure Schweinepreise nix wissen will. Ehrlich!!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute - und tun Sie die Steuer nicht so sehr beschummeln, weil darüber traurig wäre
Ihr`n A. Tegtmeier, Finanzminister

Ist doch ziemlich aktuell, oder?


Miriam antwortete am 02.07.04 (17:12):

Enigma, einen herzlichen Dank für ein Wiedersehen mit Adolf Tegtmeier. Ich lese den wunderbaren Text, und habe dabei die Stimme von Jürgen von Manger in den Ohren! So sehr hat er sich uns eingeprägt, so präsent war er !

Jürgen von Manger, nein, eigentlich Adolf Tegtmeier hätte sich auch mit einer Meldung von Heute, im Wirtshaftsteil meiner Zeitung gefreut. Da heisst es, in Fettdruck : "Eichel gegen höhere Steuer auf Currywurst". Im Artikel erfahren wir dann, zusätzlich, zu unserer Beruhigung, dass der Minister auch nicht dran denkt höhere Steuer auf Pommes frites zu nehmen ! Hätte Tegtmeier dies gesagt, hätten wir über die "Stilblüten" von Jürgen von Manger gelacht.


wanda antwortete am 03.07.04 (08:08):

mir geht es genau so, ich habe ihn im Ohr und auch vor dem Gesicht, sehe sein lädiertes Auge usw.
Er war einer der den Leuten aufs Maul schaute und Tegtmeier ist bis heute unübertroffen !!
(beim Nachlesen eben, sehe ich, dass das schon Enigma gesagt hat, wie wahr !)


Miriam antwortete am 03.07.04 (22:53):

David, ein junger Mann, ist in ein kleines Städtchen gezogen. Er kennt noch niemanden und geht sich beim Rabbi vorstellen. Nach einer Zeit sagt David :"Rabbi, vielleicht können Sie mir helfen. Ich möchte gerne eine Familie gründen, aber da ich hier niemanden kenne.." Der Rabbi strahlt übers ganze Gesicht und antwortet :"David, Du scheinst mir ein ernster und vertrauenswürdiger junger Mann zu sein. Ich habe eine schöne, junge Tochter, vielleicht lässt sich da was machen ?" David fragt :"Wann könnte ich Ihre Tochter kennenlernen?" Der Rabbi : "Wenn Du da, diese Türe aufmachst, kannst Du sie schon mal sehen, meine wunderschöne Sarah" David öffnet die Türe, erblickt eine junge Frau mit einem Säugling im Arm, schliesst schnell die Türe und sagt: "Aber Rabbi, die junge Frau stillt ja!"
Darauf der Rabbi : "Na und? Milch hat sie und Zeit hat sie, warum sollte sie nicht stillen?"


iustitia antwortete am 04.07.04 (17:08):

Von "iustitia" - zu iustitius - na, werde mir übel(r)legen, ob ich mich rückverwandeln muss (rematamorphisieren? Vom Schmetterling..äh,wohin nur...?)
Da sich die Beiträge so schön abwechseln - vom Witz pur in den Ruhrpott, dann in die weite Welt (samt Missversändnissen) und wieder retour (zum köstlichen Tegtmeier), will ich hier Recklinghausen präsentieren ...
Abba ersma: Die tollste Kiste, wohl die erste, die ich von Tegtmeier hörte, war die "Führerscheinprüfung" (oder "Fahrschule"?), wo der Schüler, weil er erst auf dem Zebrastreifen zum Halt kam und beschimpft wurde vom "Lehrer", einfach die Tür (wahrscheinlich vom Käfer) aufriss und die Fußgänger aufforderte: "Steign Se einfch hiiia duach!" (Tegtmeier konnte das besser.)
*
Zwar steht Recklinghausen zur Zeit wieder wg. der Ruhrfestspiele besonders in der "WELT", aber da wird wenigstens mal wieder über RE gesprochen und, was hier auf den Bühnen los, äh, abläuft... -
*
Aber jetzt mit diesen Zeilen von Robert Gernhardt zum Zentrum der Poahlbürgerstadt, die bald wieder die Größe von 1887 haben wird, wenn die Zechen, die Gastarbeiter, die Übersiedler und die Lehrer und die Kaufhäuser weg sind - damit wieder Ruhe herrscht an der Ruhr, die gar nicht durch Recklinghausen fließt.:

R. Gernhardt: »GASTLICHKEIT IN RECKLINGHAUSEN«
Sieben VierZeiler. Zu Fotos im Fahrstuhl des Hotels B. in R.

»DIE BAR TATÜ TATA«

In der Bar ist nachts der Bär los:
Männer enthülln ihre Strapse
und treiben kreischende Frauen mit
»Tatü Tata« in die Klapse.


»EIN HOTELZIMMER«

Wozu lädt das breite Bett ein?
Zum Schlafen, zum Sterben, zum Ficken?
Mit Eins und Zwei muß man rechnen,
das Dritte dürfte nicht glücken.


»DAS FRÜHSTÜCKSZIMMER«

Das Frühstück gibt's in der Frühe.
Schlimm genug. Doch es kommt noch schlimmer.
Wer so frühstückt, muß durch die Hölle,
und die nennt sich: Frühstückszimmer.


»DER GROSSE TAGUNGSRAUM ‚KÖLN’«

Das Strafrecht kennt harte Strafen
wie Einsperrn, Fesseln und Schlagen.
Die härteste aber lautet:
Im Tagungsraum »Köln« zu tagen.

»DER KLEINE TAGUNGSRAUM >ESSEN<«

Dieser süßliche Stank in den Fluren!
Er dringt aus dem Tagungsraum »Essen«.
Dort hat man die Stadtplanertagung
circa anno 6o vergessen.


»DIE TRABRENNBAHN«

In R. ist jeder am Flüchten.
Selbst Pferde gehn auf die Reise.
Doch sosehr sich die Guten auch sputen,
die Armen laufen im Kreise.


»DFR MARKTPLATZ«

Der Marktplatz von R.? Ein Juwel!
(Sofern »Juwel« etwas meint,
was nicht schimmert, nicht glitzert, nicht leuchtet
und schon gar nicht strahlt oder scheint.)

(Aus: R.G.: Lichte Gedichte. S. 158f.)
**
Nichwa - ganicks bsonders!! Nix los hia! Muss widda innet STee, einen trinken!


iustitia antwortete am 04.07.04 (17:21):

Nein - nix mehr aus dem Ruhrgebiet? Dann ganz weit weg von...?

Anekdotisches aus der Mongolei….

Über die Russen lacht man zum Beispiel schon, wenn sie sich - was regelmäßig vorkommt - beim Betreten einer Jurte den Kopf stoßen.
Wenn sie dann einmal drin sind, werden sie umso gastfreundlicher empfangen, was manchmal sehr weit geht.
Einmal überraschte ein Nomade seine Frau in den Armen eines Amerikaners. "Warum sprichst du nicht mit ihm?", fragte sie ihn. "Ich weiß nicht, was 'Ich bringe dich um' auf Englisch heißt!"

*

Das größte Tourismuskontingent dort stellen nicht die Deutschen, sondern die Japaner. Die Japanerinnen zieht es gern aufs Land, wo sie die Einsamkeit und den weiten Himmel genießen, etliche haben dort auch schon Viehzüchter geheiratet. Weshalb ein beliebter Witz über Japaner so geht: "Was machen die da die ganze Zeit in der Jurte?" - "Sie zählen die Sterne!"
(Was eine Metapher für den Geschlechtsverkehr ist, weil man in der Jurte oben durch eine Öffnung den Himmel sieht.)
Oder hätte ich den andersrum konzipieren müssen?
*
Liegen in der Jurte und schauen sich, äh, - was? wer? Ja, liegen in der Hochzeitsnacht eine Japanerin und ein Mongole da und schauen sich Sterne an. Sagt die Japanerin: "Soll ich mal mitzählen, wie viel...?"
Sagt der Mongole: "Wie - was - kannst du das noch unterscheiden?"


iustitia antwortete am 04.07.04 (17:37):

Danke!
http://www.aliaflanko.de/bogi/tegtmaier/manger10.htm
*
Ich hab jetzt unter der Adresse, die Enigma eingab, nachgelesen:

"Die Führerscheinprüfung"

Internet-Tipp: http://www.aliaflanko.de/bogi/tegtmaier/manger10.htm


ricardo antwortete am 05.07.04 (21:58):

Schweizer Witz (sie mögen die Österreicher nicht)

Zwei Österreicher nach der Fahrprüfung:
"Bist durchkimma...?"
"Naa!"
"Warum ned?"
"Vorm Kreisel ist "30" gstanden - Da bin i 30 mal im Kreisel gfahrn."
"...Und, host Di verzöhlt...?"


dirgni antwortete am 05.07.04 (22:59):

@ ricardo

"Schweizer Witz (sie mögen die Österreicher nicht)"

Und woher hast Du diese Verallgemeinerung? Auch ein persönlicher Eindruck aus Deiner Kindheit?


iustitia antwortete am 05.07.04 (23:01):

Was Provinzielles - die Geschichte hat auch schon alles entsorgt. Ein seliges Nachgedenken sei angesagt (vor der nächsten Kommunalwahlin RE, im Sept., da kann ich noch viel am Gedichtlein verbessern, die Zahlen, die Reime...:

Ein politisches Rechentalent: M i s t e r Achtzehn-Prozent

In einem dunklen, drögen Thale,
Da sitzt ein rattenscharfer Neuwestfale.
Wetzt blank und scharf die Propagandamesser.
Er ist der ersehnte Wählerfresser,

hat lang noch nicht g’nug gegessen,
ihn hungert schon der Schlund vermessen.
Da kommet von der Schule her, lieb und unbefangen
‘ne Wähl’rin - süße, heiße 18 - hergegangen.

Geilaug’ Mölle langt auch schnell mal hin...
In seine Gentech-Geisterhöhle schleift er sie
Und gaukelt vor die höchsten Worte:
„Was bist du Maid nur für’ ne scharfe Sorte?

Vollkommen Maß du - zehn plus acht Prozent?
Damit’s für mich geilgut rennt?“
Mit klarer Denke spricht die Frau:
„Nee, Mölli, ich bin nicht deine Stimmensau!“

Und? Und läßt er sie drob fallen, au,
der virile Potenz-Prozentometer,
der arme Wählertäter,
scheinliberaler Steuerfresser
- die mutig-knorke Frau?

Ja, seinen Magen schüttelt’s,
die Eingeweide rüttelt’s.
Doch spricht erhaben er: „Dich lass’
ich sehr und hehr und ganz verwöhnen,

mit Arbeitsplatz und Sponsor-Vitaminze.
Mein Weltgeist ist nicht zu verhöhnen,
Die 18 macht’s! Ich werd Schröders Vize!
Guido! Gerhardt, fangt an stöhnen!

Herself, die Fraue 18 spricht
ihr liberales Endgericht:
"Du kriegst für deine Wählerbauernscheune
grad mal etwa schüttre Neune:
Jürg' Weh-ahc-ach-ahc-ach-weh -
das sind ja achtzehn Halbe,
als Blöken, Rachenkratzen,
Lachen, bleckend Schwatzen,
vom Lamm, vom Huhn und auch vom Kalbe!"


Enigma antwortete am 06.07.04 (10:49):

Das Interview mit Dr. Antonia Cervinski-Querenburg muss ich noch loswerden, von meiner Seite aus als letzten Beitrag zum "Witz des Ruhrreviers".
Gruss
Enigma

Internet-Tipp: http://www.ruhrig.de/waz02.html


iustitia antwortete am 06.07.04 (18:33):

@ Enigma
Danke für Die Doctorin Antonia! Ein kluges Huhn, die schon manchen Hahn zappeln ließ.
Und die Seite "ruhrgebietssprache.de" kannte ich noch nicht.
*
Da biete ich hier die Seite von den Daffkes, mit einem Witzkasten"; ohjojojoi!
URL: http://34170.board.webtropia.com/board.php?action=messages_show&boardmessage_id=104936

Internet-Tipp: http://www.daffke.com


iustitia antwortete am 06.07.04 (18:36):

Von der Seite www.ruhrgebietssprache.de

Vonnen fiesen Dionys und zwei echte Kumpels

Der Dionys waa ganz schön fies.
Der Damon wollt den machen alle
Und tapert inne böse Falle.
"En Pittermann, willz mit mich Knies?"
Macht ihn da an der Dionys.
"Wenn du sein platt, wir sein gerettet."
"Für dat, da krisse ein geplättet."
"Wennze nur willz, dann hau mich breit,
Ich tu mich nich anköttelieren.
Doch willze mich noch wat spendieren,
En Häppken laß mich noch befreit,
Mein Schwester hat ne Traumhochzeit.
Als Würgebürge nimm mein Kumpel,
Ich komm gejettet, eh’t dreima dunkel."

Mehr, s. URL.

Internet-Tipp: http://www.ruhrgebietssprache.de


iustitia antwortete am 06.07.04 (18:39):

Noch was Ruhrisches - was aber aus Ostpreußen, ja, sogar Litauen, jeenfalls vonnne Memel kommt, mittet Süt' Änneken:

Änneken von Tharau

Änneken von Tharau, du lecker Dierken,
Biss mich so wichtig wie abends en Bierken.
Änneken von Tharau, mich sausen de Sinne.
Tu ich dich nich sehn, dann krich ich Koppinne.
Änneken von Tharau, du meine Knete,
De Griffel für dich wegtun ich täte.

Wennet auch plästert und wennet auch fisselt,
So seinwer doch immer zusammengekrüsselt.
Und kommse uns an mit son Pisselkram,
Dann könnse uns alle gerne ma ham.
Änneken von Tharau, du meine Latüchte,
Biss dat Pipapo von all meine Süchte.

Und so wie Fizzebohnen in mein klein Garten
In Sommer auf’n dicken Schauer tun warten,
So isset, wenn du mich nach all son Gedöns
An Abend zu deinen Macker tun kröns.
Änneken von Tharau, du meine Knete,
De Griffel für dich wegtun ich täte.

copyright: Verlag Henselowsky Boschmann, Bottrop, http:
www.ruhrig.de
aus dem "Lexikon der Ruhrgebietssprache"

Internet-Tipp: http://www.ruhrig.de


iustitia antwortete am 06.07.04 (19:10):


Aus der Witzkiste der "Daffkes":

An der Tür der Synagoge hing eine Tafel: "Das Betreten der Synagoge ohne Kopfbedeckung ist eine Sünde wie der Ehebruch."
Darunter hatte jemand geschrieben: "Habe beides ausprobiert, kein Vergleich!"
*
Guten Abend, ob rheinisch, ruhrpöttisch oder BASTA!-mäßig!


ricardo antwortete am 06.07.04 (22:12):

Ach dirgni
du nimmst aber alles bissel zu ernst.
Es gibt jedenfalls in Österreich viele Geschichten über die lieben Schweizer und umgekehrt
Was sich liebt das neckt sich!


Enigma antwortete am 07.07.04 (09:18):

Guten Morgen,

@iustitia
daffke.com werde ich bestimmt öfter aufsuchen. Die Eingangsseite ist schon so witzig gestaltet.

Ich habe noch etwas, was nicht neu und wahrscheinlich schon bekannt ist.
Aber ich versuch`s mal. Wer den Text kennt, kann ihn ja einfach ignorieren.

"Dies ist die Abschrift eines Funkgesprächs, das tatsächlich im Oktober 1995 zwischen einem US-Marinefahrzeug und kanadischen Behörden vor der Küste Neufundlands stattgefunden hat. Es wurde am 10.10.1995 vom Chief of Naval Operations veröffentlicht:

Amerikaner: Bitte ändern Sie Ihren Kurs um 15 Grad Norden,
um eine Kollision zu vermeiden.

Kanadier: Ich empfehle, Sie ändern Ihren Kurs 15 Grad
nach Süden, um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner: Dies ist der Kapitän eines Schiffes der US-
Marine. Ich sage noch einmal: Ändern Sie Ihren
Kurs.

Kanadier: Nein. Ich sage noch einmal: Sie ändern Ihren
Kurs.

Amerikaner: Dies ist der Flugzeugträger USS Lincoln, das
zweitgrösste Schiff in der Atlantikflotte der
Vereinigten Staaten. Wir werden von drei
Zerstörern, drei Kreuzern und mehreren Hilfs-
schiffen begleitet. Ich verlange, dass Sie
Ihren Kurs 15 Grad nach Norden, das ist eins-
fünf Grad nach Norden, ändern oder es werden
Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit
dieses Schiffes zu gewährleisten.

Kanadier: Wir sind ein Leuchtturm. Sie sind dran......"

mehrfach im "Netz" gefunden, manchmal aber auch unter "Jokes" :-))

Gruss und einen netten Tag
Enigma


iustitia antwortete am 07.07.04 (10:31):

Lese- und Schreibfrucht von heute Morgen:
Aus der WELT: Hannes Stein über eine Tagung über Humor von oder übe(l)r Juden: „Ist den Juden das Lachen vergangen?“

URL: http://www.welt.de/data/2004/07/07/301711.html

Wörtlich:
„Und heute? Die Juden haben nichts mehr zu lachen, stellte der Satiriker Henryk M. Broder auf derselben Elmauer Tagung kategorisch fest. Die satirischen jiddischen Monologe eines Shimon Dzigan, der erst in Polen die Antisemiten und später in Israel das politische Establishment ärgerte (John Efron aus Berkeley gedachte ihrer in einem liebevollen Vortrag) - diese Monologe seien Schnee von gestern. Verweht, passé, vorüber. Heute, so Broder, machten nur noch Nichtjuden jüdische Witze, die sie in einem falschen, jiddelnden Tonfall zum Besten gäben. Das Motto der nichtjüdischen Deutschen sei: "Wir haben ein gutes Gewissen, und wir lassen es raushängen." Den Juden dagegen bleibe der neue europäische Antisemitismus im Halse stecken (der eigentlich nur der alte sei). Der Untergang des Staates Israel sei eine echte Möglichkeit geworden. Wenn es überhaupt noch jüdischen Humor gebe, dann unfreiwilligen: etwa wenn Rafael Seligmann in der "Bild"-Zeitung ausgerechnet am 20. April dazu auffordere, Hitlers "Mein Kampf" neu aufzulegen.
*
Mein Leserbriefchen an die WELT dazu (damit er hier wenigstens erscheint...):
Traf ich H. Modder Broderchen in einem Berliner Hotel. Ich – vom Wachdienst - schnüffelt und fragte: "Ah, Sie haben ein Bad genommen? Herr Bro-" Er: "Was, da - fehlt wieder eins -hier im Adlon - auch geklaut? Auch so was wollen uns die trefen Germanen in die Schuhe schieben."
"Nein, Herr Broder. Ein gesündelndes Bad in der P r e s s e, mein ich! Die sich billig besabbern läßt. Und wohlfeil zahlt."

Internet-Tipp: http://www.welt.de/data/2004/07/07/301711.html


Medea. antwortete am 07.07.04 (10:49):

Was nützt die Weisheit, wenn sie nicht vor der Sünde zu
schützen vermag?

- gerade gelesen - ;-))


ricardo antwortete am 07.07.04 (22:31):

<Ist den Juden das Lachen vergangen?“>

Ich habe den Artikel von Hannes Stein gelesen und möchte seine letzten Sätze hier anfügen, da sonst ein falscher Eindruck entstehen könnte:
Zum Glück gibt es nicht nur Deutschland; zum Glück gibt es auch noch Amerika. Dass jenseits des großen Teichs immer nur dieselben nostalgischen Scherze wiedergekäut würden, wird niemand behaupten. Auch sind es nicht Nichtjuden, die sich dort auf jüdischen Humor spezialisiert haben. Im Gegenteil: Die Juden erledigen das Witzemachen für die anderen gleich mit. Mehr als 90 Prozent der stand-up comedians in New York sind jüdischer Herkunft, wie Stephen Whitfield von der Brandeis-University vorrechnete. Zudem ist jüdischer Humor in den USA längst mainstream - Mel Brooks, Jackie Mason und Jerry Seinfeld gehören zur amerikanischen Alltagskultur wie die Hot Dogs.

Insofern war es eine schöne göttliche Fügung, dass diese Tagung mit dem Fourth of July, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag zusammenfiel. Denn was den jüdischen Humor angeht, weht das amerikanische Sternenbanner wirklich über dem Gelobten Land.

Das finde ich auch, das ist ein Glück!
Man sollte den ganzen Artikel lesen,
der Link steht unten.

Internet-Tipp: http://www.welt.de/data/2004/07/07/301711.html?s=1


Miriam antwortete am 08.07.04 (13:03):

Vorangegangene Beiträge bringen mich dazu, einen jüdisch-amerikanischen Witz hier wiederzugeben.

Vater ruft aus New-York, seinen Sohn in Los Angeles an und sagt :"Mutter und ich haben entschieden uns scheiden zu lassen!" Sohn, erst sprachlos sagt dann :"Aber Vater, was fällt Euch ein, nach vierzig Jahren Ehe?" Vater antwortet, dass an den Entschluss nicht zu rütteln sei.
Nach einer Stunde ruft der Sohn wieder an und verkündet :"Habe mit meiner Schwester gesprochen, wir kommen beide zu Euch in der nächsten Woche um alles nochmals zu besprechen. Trifft sich insofern gut, da nächste Woche sowieseo das Passah - Fest ist!.."
Vater legt den Hörer ab, und zu seiner Frau : "Nun gut, für Passah haben wir das Problem des Familienbesuches gut gelöst! Aber wir müssen uns jetzt schon Gedanken machen um eine genau so gute Story im Herbs, für Rosh Hashana (Neujahrsfest), zu finden!..."


ricardo antwortete am 09.07.04 (18:36):

Mir fiel heute noch eine Geschichte ein, weil hier auch der alte Papst schon Thema war.
Also, ein Rabbiner aus Jerusalem hat Audienz im Vatikan, der Papst führt ihn durch alle Räume, und dabei entdeckt der Rabbi ein goldenes Telefon.
Der Papst, voller Stolz: " Tjaa, das ist etwas besonderes, direkter Draht zum Herrgott!"
"Darf ich mal?" fragt der Rebbe.
"aber sicher, Sie dürfen, kostet aber 100 Euro!"
Der Rabbi, keineswegs geschockt , zahlt das Geld und telefoniert voller Freude.
Im folgenden Jahr besucht der alte Papst Israel und denkt an den Rabbi. Er besucht ihn im kleinen Häuschen und findet ganz überrascht – ein goldenes Telefon!
" Also das hätte ich nicht erwartet!" sagt er und fragt"Auch Verbindung nach oben?" Der Rabbi nickt. "Darf ich mal?" fragt der Papst, "was kostet das bei Ihnen?"
Da schmunzelt der Rabbi, " zwanzig Cent, Ortsgespräch!"


iustitia antwortete am 10.07.04 (16:36):

Scheene Beitreege...!
Jaa - dieser Witz hat hier auch seinen Platz:
*
Drei Juden im Gasthaus.
"Ich möchte Tee", sagt der erste zur Bedienung.
"Ich auch", sagt der zweite und lächelt das Mädchen an.
Der dritte: "Ich - ebenfalls, scheenes Meedel! Auch Tee - aber bitte in einem sauberen Glas!"
Nach einigen Minuten kommt die Kellnerin mit dreimal Tee und fragt: "Wer von den freeundlichen Heerren bekommt das saubere Glas?"


Miriam antwortete am 10.07.04 (17:32):

Seer, seeer, scheeen!

Lass mir iberlegen mit was dass ich mir refanjiren tu!

Kommerzienrat Hildheimer ist nach Rom gefahren, um sich dort zum Katholizismus zu bekehren. Er kommt aber ungetauft zurück. Drei Kardinäle - so wird erzählt- hatten sich Tag und Nacht bemüht und an ihm herumgetauft - es war aber alles absolut vergeblich!


iustitia antwortete am 10.07.04 (18:33):

Und - Miriam - woran lag es...?

Hatte Herr Kommerzienrat.... von seinem Geschäft erzählt..:
So, vielleicht:

Er berichtet, äh, beichtet, wie er die Preise seiner Lieferanten drückt.
Da erhält er Einspruch von den examinierenden Kardinärlen: "Das Gebaren ist aber doch sehr unchrisltich, Herr - Ju-, äh, Herr Kandidat!"
"Und meistens ist es so, dass ich kaum eine einzige Rechnung bezahlen kann... - wenn wieder ein Pogrom - äh, ja! Das ist so!"
"Aber - Herr Kommerzienrat!"
"Ja...! Meine Herren: Ich will dann ja nur, wenn ich die Geschäfte zu gedrückten Preisen abschließe - verhindern, dass meine Geschäftpartner durch mich zu viel Geld verlieren!"
"Äh, ah! - Wir wollen die Untersuchung erst mal absetzen!"
- Da sagen sie, als sie allein unter Christen sind: "Keine schlechte Methode! Übernehmen wir sofort! Nicht wahr? Aber d e n Geschäftsmann wollen wir nicht taufen!"


Miriam antwortete am 10.07.04 (19:19):

justitia, das kann alles in einem anderen, mir nicht bekannten Fall stimmen. Hier aber, bei Kommerzienrat Hildheimer war es anders, glaub es mir! Wie soll ich Dir das erklären ? Kennst Du das, eine stark eingekremte Haut, Du stehst unter der Douche und das Wasser perlt einfach ab? Nun, so hat mir das der Kommerzienrat erklärt!


ricardo antwortete am 10.07.04 (22:43):

Sehr fein erklärt, Miriam! :-)))))
ob ers versteht?
Guts Nächtle
Ric


iustitia antwortete am 11.07.04 (08:14):

Es muss, damit man's verstehe, heißen: "er's"...
"Er" versteht nur ricardo n i c h t. Aber ich "segne" Dich; das leitet sich ab von "signum" (lat.); vielleicht perlt's bei ihm nicht ab, wie die Creme der Wellness, des Wohlwollens und der benevolentia - die unnütz sind, wenn sich das Holztrumm der ignorantia mit den Pfründen der Dummheit und des Stolzes genuin verbandelt hat.
*
Nein, sonst keine Witze parat, die sich lohnen hier einzuschreiben?


ricardo antwortete am 11.07.04 (08:43):

An Miriam :-)))

Im Krankenhaus ist die besorgte Familie versammelt. Der älteste Sohn ist schwer erkrankt und liegt auf der Intensivstation.
Der Arzt erscheint mit düsterer Miene und sagt:” Es gibt nur noch eine Möglichkeit, ihm zu helfen, und das wäre eine Hirntransplantation.
Die Operation wird von der Versicherung bezahlt, aber die Kosten für das Gehirn müssen Sie übernehmen!”
Die Mutter meinte gefasst:” Ja, und was kostet so ein Gehirn?”
Die Antwort kam prompt:” 5 000 Euro für ein männliches Gehirn und 500 Euro für ein Weibliches!”
“Aber warum ist denn das männliche Gehirn soviel teurer?” fragte der Vater erstaunt.
Darauf der Arzt:”Es ist die übliche Preisgestaltung.Wir mussten den Betrag für weibliche Gehirne runtersetzen, weil sie alle gebraucht sind!” 

Allen Lesern ohne Ansehen der Person wünsche ich einen schönen Sonntag!


Miriam antwortete am 11.07.04 (09:26):

Guten Morgen Ricardo,

nur eine kurze Zwischenfrage : wieso läufst denn Du mit einen weiblichen Gehirn durch's Leben?


ricardo antwortete am 11.07.04 (14:27):

Gute Frage

Das habe ich selber garnicht geahnt,

aber wenn du als Frau sowat sagst
wird es sicher......
falsch sein! :-)))))


Miriam antwortete am 11.07.04 (15:16):

Ricardo, Heute geht es um Frauen, also wird auch mein heutiger Witz darauf abgestimmt sein. Wenn Du ihn kennst, sei lieb, lach doch mit!

Zum Rabbi kommt eine Frau und klagt, ihr Mann sei auf und davon. Der Rabbi sagt, dass er nach einer Lösung in seinen weisen Bücher suchen wird.
Nachdem er die Bücher zu Rate gezogen hat, sagt er :
"Geh jetzt Nachhause, faste Heute, bete jede Stunde, Morgen kommt er zurück, Dein Mann." Von hinter dem Rabbi ist leise die Stimme vom Schammes (Gehilfe des Rabbi) zu vernehmen :"Wird er nebbich nicht kommen!"
Am nächsten Tag kommt die Frau weinend wieder, ihr Mann sei noch nicht gekommen!
Der Rabbi antwortet, er würde nun nochmals in die Bücher schauen wie sie weiter verfahren sollte. Dann sagt er ihr : "Geh Nachhause, bete und faste, Morgen kommt er garantiert wieder!" Von hinter dem Rabbi wieder der Schammes : "Er wird sich hüten wiederzukommen!"

Als die Frau gegangen ist, fragt der Rabbi den Schammes gereizt : "Schammes, ich schau in die heiligen Bücher und da steht, dass der Mann wiederkommt. Bis jetzt ist er aber nicht gekommen. Wieso wustest Du das eigentlich?"
Dazu der Schammes: "Eben Rebbeleben ! Du schaust in die heiligen Bücher, ich aber schau mir die Frau an!..."


ricardo antwortete am 11.07.04 (18:26):

Ich habe laut gelacht
und noch nicht gekannt
Danke!


iustitia antwortete am 12.07.04 (14:06):

Zwei verirrte Männer im Anstaltsgarten.
Herr R: „Wie wäre es, Herr Napoleon, wenn Sie mir meinen Eßkarton wieder zurückgeben würden?“
„Esskarton - was? Sie meinen wohl meinen Hut? Herr Ricardo?“
„Ja, natürlich, danke, darin habe ich alle meine geliehenen Kassetten. Ja? Bitte!“
„Oh, ja, hier ist er! – Das kostet aber 125 €.“
„Jau, günstig. Hier, e i n Schein, der neue Euro-Schein. Aber darf ich Sie dafür einladen auf heute Nachmittag?“
„Was ist da los?“
„Ich sag's Ihnen leis: Wir stecken die Bibliothek in Brand!“
„Hm . . . Bibliothek? Hab ich da je schon gemacht?“
„Überall, in Moskau und so. Und ich kann alle Drewermännlein mit Einband, die verdammten, in Flammen aufgehen lassen…“
„Ja, klar, ist toll was für Napoleon und seine Soldaten!“
„Okay! Mal sehen - um 15 Uhr nehme ich eine kalte Dusche mit Ihrem Adjutanten Nero - um 16 Uhr komme ich in die Zwangsjacke zum Rosenkranzbeten - um 17 Uhr in die Gummizelle - das dauert - aber um 22 Uhr, paßt es Ihnen da, Herr Napoleon?"
„Ja fein, komme mit meiner Beresinaarmee.“
„Ja – aber mir haben sie alle Streichhölzer abgenommen. Haben Sie welche?“
„Mir sind sie auch gestohlen. Auch die letzten, die ich hinter der Tapete im Zarenschloß versteckt hatte.“
„Ach – dann müssen wir es absagen“
„Ach, was! Nero – das ist doch das Stichwort! - Einfach: Sie gehen in die Kapelle und kommen mit brennendem Bart angerannt. Da steh ich dann mit den Fackeln.“


ricardo antwortete am 12.07.04 (16:31):


Der Büroschlaf

Treffen sich zwei Beamte um 11 Uhr auf dem Flur.
Meint der eine:"Na, kannst Du auch nicht schlafen?"


ricardo antwortete am 13.07.04 (22:19):

Diese Geschichte gehört zum Beitrag über
Gott und das Qantenchaos

Die Wissenschaftler

“Hey Gott wir brauchen dich nicht mehr- wir können jetzt selber Menschen machen , sagten drei dreiste (aber weniger intelligente) Wissenschaftler.
“Ach wirklich?” antwortete der Herr
“Ja sicher, und wie wäre es, wenn wir eine Probe aufs Exempel machen würden, um zu sehen, wer einen Menschen schneller erschaffen kann, wir oder Du?” meinten die drei.
“ok” sagte der Herrgott.
Die Wissenschaftler liefen zurück zu ihren Freunden und riefen:”Wir wollen einen Wettkampf mit Gott machen, wer am schnellsten einen Menschen erschaffen kann.”
Flugs gingen sie ans Werk und einer von ihnen ging nach draußen und machte da einen großen Haufen aus Lehm.
Plötzlich schlug dicht neben ihm mit Donnerkrachen ein Blitz ein, und vor Schreck fiel dem Mann die Schaufel aus der Hand.
Er blickte auf zum Herrgott und schrie:” ist was?”
Der gab zur Antwort:
“ Nimm gefälligst DEINEN Lehm!” 


iustitia antwortete am 13.07.04 (23:25):

"Stell dir mein Pech vor! Gestern leihe ich mir fünfzig Mark vom Grünstein - und heut stirbt er...!"
"Wie, das nennst Pech?"
"Aber ja doch! Wenn ich das geahnt hätte - na, da hätte ich mir das Zehnfache geliehen!"


Enigma antwortete am 14.07.04 (09:10):

Treffen sich zwei Psychologen. Sagt der eine:"Hi, Dir geht`s gut, und wie geht`s mir?"


ricardo antwortete am 15.07.04 (10:23):

Witze auf Kosten der Männer haben Konjunktur!

Der geheime Wunsch der Frauen
In einer Umfrage in den USA wurden 38 562 Männer im ganzen Land aufgefordert,
den geheimsten Wunsch der Frauen zu erraten.
97,8% der Einsender meinten, der geheimste Wunsch der Frauen sei es, zwei Männer auf einmal zu haben.
Wenngleich dies durch eine aktuelle soziologische Studie bestätigt wurde, so scheint es doch den meisten Männern nicht klar zu sein, daß bei diesem Wunsch der eine Mann kocht und der andere putzt.


Enigma antwortete am 15.07.04 (11:11):

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Patienten und dem Psychiater?
Der Patient baut Luftschlösser , der Psychiater wohnt darin!


ricardo antwortete am 15.07.04 (14:17):

Enigma
Das war einmal
Heute geht es eher um Raketen!
Allerdings fehlt es den Patienten noch an der nötigen Sachkenntnis.
und so probieren sie anstandshalber die Prototypen erst mal selber aus :-)))))


iustitia antwortete am 15.07.04 (21:08):

Frage: Was sind "Raketen" - wo es im Witz um Patienten und Psychos geht..? Die Patienten, d.h. ja: die Leidenden, wollen sich - mhm, ohne dass sie es wissen? - in die Luft jagen..? - So...?

*
Wieder was "Rabbi-Gemäßes":

Der Rabbi ist in ganz Osteuropa wegen seiner Weisheit berühmt. Wo er auch hinkommt, wird er mit Ehren überhäuft. Als er eines Tages wieder auf Reisen ist, sagt sein Kutscher: » Rebbe, ich bewundere Euch, aber ich beneide Euch auch. Könnte ich nur einmal an Eurer Stelle sein und die Ehrerbietung genießen, die die Leute Euch entgegenbringen.«
»Nun«, sagt der Rabbi, »wir könnten dich für mich ausgeben. Aber es wird nicht gehen: Was willst du tun, wenn man dich bittet, eine schwierige talmudische Frage zu beantworten?«
»Das lasst nur meine Sorge sein«, entgegnet der Kutscher.
Der Rabbi ist einverstanden, sie wechseln die Kleider. Als sie in der Stadt ankommen, wird der falsche Rabbi gebührend empfangen und bewirtet. Schließlich führt man ihn in die Synagoge, und die Talmudgelehrten der Stadt bitten ihn, ein kompliziertes philosophisches Problem zu lösen, an dem sie sich vergeblich abgemüht hatten.
»Was?«, gibt der falsche Rabbi zur Antwort, »so eine simple Frage stellt ihr einem berühmten Rabbi wie mir? Die kann euch sogar mein Kutscher beantworten. Kutscher, komm mal her!«


iustitia antwortete am 15.07.04 (21:11):

Jiddische ode jüdsiche Witze entziehen sich ja fast allen Klischees..
Oder ist dies männertypischer Humor..?

Ein Handelsreisender kommt nach Tagen, in denen es nur Ärger statt Geschäfte gab für ihn, in ein galizisches Städtchen und will abends ins Bordell.
Er weiß aber nicht, wo es sich befindet. In der Gaststätte will er davon nicht sprechen.
Also spricht er bei einem Spaziergang einen Passanten an: »Können Sie mir sagen, wo hier der Rabbi wohnt?«
»Der Rabbi? Da gehen Sie hier die Straße runter und dann die zweite rechts.«
»Wie?! Dort ist doch der Puff!«
»Aber nein! Der Puff ist doch hier die Straße rauf und dann die erste links!«


Miriam antwortete am 15.07.04 (23:47):

In einen kleinen Städtchen mit zahlreicher jüdischer Bevölkerung, wurde seit einiger Zeit ein Puff eröffnet. Den Rabbi ist es zu Ohren gekommen, dass auch jüdische Familienväter ab und an da einen kleinen Besuch abstatten. Dies lässt den Rabbbi keine Ruhe, und so enschliesst er sich, nach den Sabbat Gottesdienst, einige warnende Worte an die Gemeinde zu richten.

"Meine Brüder und Glaubensgenossen, ich bin immer glücklich, wenn ich so in Euren Familien blicke und das Glück, die Harmonie die da herrscht, feststellen darf. Setzt dieses Glück nicht aufs Spiel. Ich sage dies, denn seit einiger Zeit hat hier in unserer Mitte, ein Sündenhaus seine Tore eröffnet..."

Die Rede des Rabbis wird durch ein lautes "OHH!" aus der ersten Reihe unterbrochen. Es ist der Gemeindevorsitzende, der so laut dazwischen gerufen hat. Der Rabbi setzt seine Rede fort - am Ende geht er aber zum Vorsitzenden und fragt : "Warum habt Ihr denn eigentlich Mitten in meiner Rede so laut OHH geschrien?"
"Nichts wichtiges Rabbi, aber mir fiel auf einmal ein wo ich meinen Regenschirm, den ich seit Tagen suche, liegen hab lassen!"


Enigma antwortete am 16.07.04 (08:36):

Da konnte ich schon früh am Morgen lachen. Schön!

Frage an Radio Eriwan:
In Amerika kann eine unverstandene Frau zum Psychologen gehen und sich auf die Couch legen. Warum ist das bei uns nicht möglich:
Radion Eriwan antwortet:
Muß es unbedingt ein Psychologe sein?

Frage an Radio Eriwan:
In letzter Zeit brachte die Presse Berichte über die hygienischen Gefahren beim Küssen. Sollte da die Partei nicht für eine andere Form der Liebkosung eintreten?
Radio Eriwan antwortet:
Kaum, da die Frauen nun einmal die Männer lieben, die ihr Leben für sie riskieren.

Frage an Radio Eriwan:
Was unterscheidet Rußland von Amerika?
Radio Eriwan antwortet:
Der russische Winter ist kälter.

Frage an Radio Eriwan:
Was ist Kapitalismus?
Radio Erwiwan antwortet:
Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
Zusatzfrage:
Ws ist Kommunismus?
Radio Eriwan antwortet:
Das Gegenteil.

Frage an Radio Eriwan:
Sind sowjetische Männer auf Dienstreisen treu?
Radio Eriwan antwortet:
Im Prinzip ja, insbesondere unsere heldenhaften Astronauten.

Obwohl "Radio Eriwan" seine Wirkung besonders aus der damaligen politischen Situation der Sowjetunion bezog, ist vieles auch heute noch gültig, finde ich....


iustitia antwortete am 16.07.04 (09:19):

Das ist ja eine feine Ecke beworden - Humor vom feinsten. Da bedanke auch ich mich!
Einen (t)ollen Spruch wollte ich noch nachtragen, wie ich ihn mal aufgeschrieben - und jetzt wiedergefunden habe:

Ein Neurotiker ist ein Mensch,
der Luftschlösser baut –
Ein Geisteskranker ist ein Mensch,
der sie bewohnt -
Und ein Psychiater ist der,
der die Miete dafür kassiert.
(Von Allister McLean)

Gute Tage an die Mitdenker - erst Sonntag kehre ich wieder - hoffentlich mit niedlich-frech-lustigen Erfahrungen.
Bis dahin, bitte, sher, ich war ja mal Lehrer, ein Hausaufgäbchen:

Was ist das?

"Man ruht darauf, man wohnt darunter,
und auch in Köpfen wächst es munter."
*
Wie, Widerspruch - zu einfach:
Dann bitte, so:

123456: Der bummelt im Hof herum.
162345: Die bimmmelt im Turm herum.
156234: Das baumel manchem am Kopf herum
(Ja, ein Palindrom; ja, die zweite Zeile ist eigentlich zu leicht...; verrät mit ihrem Getöse alles..)


*

Okay, noch ein Rätsel:

Welche Vögel - es kennt sie in jeder -
haben weder Schnabel noch Feder?
Hör ich den ersten, so schaudert es mich;
hör ich den zweiten, so dauert er mich;
aber öffnet der dritte den Mund,
lacht sich ein Kranker schier gesund.
*
Von Otto Sutermeister (1832 -1901)
*
Noch das
???
Otto Sutermeister:
Muß er gesucht erst werden, so blieb er besser verborgen;
und wer ihn findet, behält sicherlich nicht ihn für sich.

(Eine Person ist nicht gemeint...)


Miriam antwortete am 16.07.04 (16:03):

Ein jüdischer Reisender unterhält in der Bahn die christlichen Mitreisenden mit jüdischen Witzen. Nach einer Weile meint einer der Herren, ob er denn nicht zur Abwechslung einmal andere als immer nur jüdische Witze erzählen könne.
"Warum nicht?" meint der Reisende, denkt lange angestrengt nach und fängt dann an:
"Nicht weit vom Nordpol begegnete ein grönländischer Eisbärjäger einer reizenden Eskimojungfrau und sprach zu ihr:
"Sarah, mein Leben..."


ricardo antwortete am 17.07.04 (08:48):

Zu meiner Geschichte über die Wissenschaftler ist mir noch ein Bild eingefallen, Ihr könnt es hier mit diesem Link betrachten!

Internet-Tipp: http://www.freiburger-stadtmusikanten.de/pics/full/adam.jpg


Enigma antwortete am 17.07.04 (16:33):

Eine tolle Zeichnung, Ricardo. Ich habe sie abgespeichert, natürlich nur für den eigenen Gebrauch; da konnte ich sie aber in voller Größe würdigen.
Was gibt es hier doch für Künstler :-))).

Ich kann nur mit einem weiteren Witz aufwarten:

Am Anfang der Klausur sagt der Professor:"Sie haben genau zwei Stunden Zeit. Danach werde ich keine weiteren Arbeiten mehr annehmen."
Nach zwei Stunden ruft der Professor:"Schluss, meine Damen und Herren!" Trotzdem kritzelt ein Student wie wild weiter... Eine halbe Stunde später, der Professor hat die eingesammelten Arbeiten vor sich liegen, will auch der letzte sein Heft noch abgeben, aber der Professor lehnt ab. Bläst sich der Student auf:"Herr Professor... wissen Sie eigentlich, wen Sie vor sich haben?"
"Nein..", meint der Professor. "Großartig", sagt der Student, und schiebt seine Arbeit mitten in den Stapel....

Gruss Enigma


Miriam antwortete am 17.07.04 (21:38):

Zwei Herren kommen sich auf einer Strasse entgegen.
Der eine grüsst überschwenglich und fragt : "Wie geht es Ihnen denn ? Bin Ihnen schon lange nichtmehr begegnet!"
Der andere etwas verlegen:
"Entschuldigen Sie mein Herr, ich kann mich nicht entsinnen Sie zu kennen..Helfen Sie mir doch..."
"Aber mein Herr, wir sind uns doch vor etwa fünf Jahren in Wien begegnet, vor der Konditorei Dehmel"
"Mein Herr, gestatten Sie, ich war noch nie in Wien!..."
Darauf der erste:
"Ich auch nicht mein Herr, es müssen wohl andere zwei Herren gewesen sein!..."


iustitia antwortete am 18.07.04 (10:47):

Für den folgenden jüdischen Witz muss man dies nicht wissen, aber für mich ist es wichtig: Die „Frankfurter Zeitung“ war die Vorläuferin der „FAZ“, wie wir sie heute kennen. Für die alte „Frankfurter“ schrieb u.a. Josef Roth; er verfasste viele Essays, Glossen, Reiseberichte; und wurde auch der „Rote Josef“ genannt.
*
Nun der Witz:
Kurz vor Hitlers Machtergreifung sitzt ein Nazi im Zug einem Juden gegenüber, zieht zwei Zeitungen hervor und erklärt: „Den „Völkischen Beobachter“ hier den habe ich zur Belehrung. Und die hier“ – er macht eine Geste zum Hintern - die „Frankfurter Zeitung“ - die habe ich zur Entleerung.“
Darauf staunte der Jude: „Da sind Sie ja ein intelligenter Mensch!“
„Oh, ja, ich habe gerade Abitur gemacht und fahre jetzt nach Berlin ins Ministerium zu Herrn Minister Goebbels! Höchste Berufung -!“
Der Jude: „Ja, auch eine tolle Art Lektüre: Da wird es nicht lange dauern, und Ihr Hintern ist klüger als Ihr Kopf.“


iustitia antwortete am 18.07.04 (10:53):

Auflösung zu den Worträtseln von Otto Sutermeister (1832 - 1901):

1) Stroh

2) Gockel; Glocke; Gelock

3) Verschiedene Vögel: Galgen-, Pech-, Spaßvogel

4) Witz


iustitia antwortete am 18.07.04 (10:56):

Weil Sonntag ist - und trübe..::

Die sehr patriotische Mrs. Pickford will ihre Weihnachtsgans mit ein paar einfachen Soldaten teilen. Sie ruft in der Kaserne an und lässt sechs Mann kommen. »Aber bitte keine Juden«, sagt sie dem diensthabenden Sergeant.
»Verstanden, Madam«, sagt der.
Am Weihnachtstag stehen sechs Schwarze im Ausgehanzug vor der Tür von Mrs. Pickford und schellen...
Es wird geöffnet. »Was ist denn das? Ihr Sergeant muss sich geirrt haben«, stammelt Mrs. Pickford.
»Nein, Madam«, sagt einer der Soldaten. »Sergeant R o s e n f e l d irrt sich nie.«


Miriam antwortete am 18.07.04 (14:18):

justitia, der ist so schön, dass ich zwischenklatschen muss ! Ich kann mich fast nicht revanchieren mit etwas gleichwertigen! Aber versuchen werde ich es schon, später!


iustitia antwortete am 18.07.04 (22:48):

Ja, danke, Miriam! So klatsch ich zurück: für heute und morgen – diesen Irrwitz hier!

Levi spaziert im Stadtpark und begegnet Seligmann, der auf einer Bank sitzt und gemütlich den „Völkischen Beobachter“ liest.
„Seligmann!“, schreit Levi entsetzt. »Wie kannst du diesen Dreck lesen?“
»Das kann ich dir sagen«, erwidert Seligmann. »Wenn ich eine von unseren Zeitungen lese, bin ich hinterher völlig deprimiert - nichts als Katastrophenmeldungen: Juden aus dem Staatsdienst geworfen, Juden ist der Arztberuf verboten, Juden dürfen nicht mehr Straßenbahn fahren, so geht es in einem fort. – Hier dagegen, schau, steht, dass die Juden die Welt regieren, dass sie die Zügel der internationalen Finanzwirtschaft in den Händen halten, dass sie die Politik sämtlicher Länder kontrollieren, besonders der kommunistischen, dass sie sich das Geld drucken lassen, wie sie es so wollen - und so weiter. Ich sag dir, Levi, erzähl es nicht deiner oder meiner Frau: Es ist die reinste Seelenmassage!"


Miriam antwortete am 19.07.04 (13:18):

Kleine Einführung zum heutigen Witz.

Vor ca. acht oder zehn Jahren liefen im Frensehen die "Gespräche über das Jahrhundert". Es waren, wenn ich mich recht entsinne, vier Gespräche von jeweils einer Stunde (vielleicht auch länger). Ich habe sie aufgezeichnet, möchte es aber jetzt nicht nachprüfen.

Es unterhielten sich in diesen bemerkenswerten Gesprächen, zwei glänzende Köpfe, leider beide mitlerweile tot:

Hans Mayer (1907-2001) Literaturwissenschaftler
und
Rolf Liebermann (1910-1999) Komponist, Intendant der Staatsoper Hamburg, später Generalintendant der Pariser Opernhäuser (übrigens Neffe von Max Liebermann)

Die beiden unterhielten sich über die Kultur des 20.Jahrhunderts, Musik, Literatur, Theater, Oper,
(da haben sie besonders viele Hiebe versetzt Richtung moderner Inszenierungen).

Sie fingen das erste Gespräch an, mit den Worten : "Zwei alte Herren unterhalten sich also über das Jahrhundert ..."
und da bat Hans Mayer, man solle ihm doch gestatten, mit einen Witz über zwei alte Herren anzufangen.

Zwei alte Herren, beide über achtzig, begegnen sich und sprechen über Altersbeschwerden.

Der erste klagt : "Wenn ich in der Früh aufstehe, tun mir die Knie weh, schwindlig ist mir, bin bei der kleinsten Anstrengung ausser Puste..."

Der zweite erwidert: "Das ist doch nichts, stell Dir die Peinlichkeit vor, die mir Gestern geschehen ist : nach den Mittagessen, gehen meine Frau und ich ins Schlafzimmer und legen uns hin. Ich sage meiner Frau : rück mal ein wenig, ich komme zu Dir. Daraufhin sie : "aber Liebling, wir hatten schon Heute Früh..." . Und da siehst Du wie sehr das Alter sich bemerkbar macht : Ich konnte mich an nichtsmehr erinnern!!.."

Bitte, bitte, keine Buhrufe : Hans Mayer hat den Witz erzählt!


iustitia antwortete am 20.07.04 (11:01):

Nein, kein Buh, kein Bäh; ist ja erfeulich, die Ehrlichkeit von dem Manne...
Hier ein Bildungsbeispiel aus Vor-PISA-Tagen:

In Pinczew wird die Stelle des Synagogendieners vakant. Der junge Isidor Karfunkel bewirbt sich, wird aber abgelehnt, weil er nicht lesen und schreiben kann. So wandert der junge Isidor nach Berlin aus, beginnt als Hausierer, macht dann ein eigenes Geschäft auf und wird schließlich ein reicher Bankier. In dieser Eigenschaft verhandelt er eines Tages in irgendeiner Sache mit dem Wirtschaftsminister des Deutschen Reiches, und als ihm der Vertrag zur Unterschrift vorgelegt wird, setzt Isidor drei Kreuze hin.
»Aber Herr Karfunkel«, drängt ihn der Minister,»unterschreiben Sie doch mit Ihrem Namen!«
»Ich kann nicht lesen und schreiben.«
»Mein Gott«, stammelt der Minister, »was hätte aus Ihnen erst werden können, wenn Sie lesen und schreiben gelernt hätten!«
»Das kann ich Ihnen ganz genau sagen: Synagogendiener in Pinczew.«


iustitia antwortete am 20.07.04 (11:33):

Na, ein bisschen fies - aber hübsch erzählt:

Kohn mag sich gar nicht hinsetzen gegenüber dem Arzt; er jammert in einer Tour: »Herr Doktor, hab ich einen Kack! Furchtbar! Wenn Sie hineinbeißen, brechen Sie sich die Zähne!«
Arzt: »Sie! Reden Sie anständig! Hier in meiner Praxis! Aber nehmen Sie das Fläschchen hier. Ein Löffelchen nach jedem Essen! Und raus!«
Bald danach begegnet der Patient seinem Arzt in der Synagoge und erzählt ihm strahlend: »Herr Doktor, mein Kack - Sie könnten gurgeln damit!«


Miriam antwortete am 20.07.04 (23:38):

Au ,au, au ...

Habe mit Deinen Witz gegurgelt und mich buchstäblich verschluckt! Hatte ihn erst jetzt entdeckt, vor lauter Tour und dann Herumärgern in manchen pol. Forum. Gute Nacht, Morgen erzähle ich dann wieder!


iustitia antwortete am 21.07.04 (13:49):

Ja, Miriam, wir sind hier an einer extremen Kante....
Aber, wirklich spielerischer:

Ein Jude und ein Chinese geraten in Streit. Goldberg tadelt Li wegen Pearl Harbor. Li wehrt ab, Pearl Harbor sei von den Japanern bombardiert worden.
»Japaner oder Chinesen«, sagt Goldberg, »das ist doch dasselbe.«
Das Gespräch wendet sich dem Untergang der Titanic zu. Li fragt Goldberg, ob er sich schuldig fühle.
»Wieso? Schuld war der Eisberg.«
»Eisberg, Goldberg, das ist auch dasselbe.«


iustitia antwortete am 21.07.04 (17:59):

Zwei historische Anekdoten über Isaac Moses Hersch

„Also der Jude Hersch hat gestern abend im Gasthause unsere braven Bürger Schafsköpfe genannt?"
„Ja, aber er war in betrunkenem Zustande!"
„Kann nicht sein, dazu hat er zu vernünftig gesprochen!"

In: „Leuchtkugeln", 1849. - Die Münchener „Leuchtkugeln", herausgegeben von Alexander Riegler und Emil Roller, sind nächst dem Berliner „Kladderadatscli" das bedeutendste der im Jahre 1848 begründeten Witzblätter. Das Blatt das u. a. Karl Simrock, Gottfried Kinkel Roderich Benedix und Ludwig Kalisch zu seinen Mitarbeitern zählte, versäumte nicht, in seinen Satiren das eilfertige Abrücken der bürgerlichen Demokratie von den aufsteigenden proletarischen Regungen zu geißeln.

*

Der Jude und constitutionelle Bürger Isaac Moses Hersch schrieb in Preußen ans Ministerium Camphausen:

»Wie ich habe gesehen Ihren Entwurf von die Verfassung, hab' ich bekummen ein Schreck in meine Glieder, wie wenn ich hätt gesehen spuken das Jespenst von's Minesterium Eichhorn! Gott soll mer lassen leben mit meine Frau und Kinder, es hat nicht viel gefehlt, hätt mir der Schlag gerührt auf die Stelle. Haste gesehen a Entwurf! Hohes Ministerium Camphausen! Was soll ich Ihnen sagen? Mir hat mein Verstand stille gestanden, wie ich habe gelesen Ihren Entwurf; wie muß er erst Ihnen haben stille gestanden, wie sie ihn haben geschrieben!«
*
(Überliefert von dem Berliner Adolf Glasbrenner; in: "Komischer Volkskalender für 1848")


ricardo antwortete am 22.07.04 (18:09):

Mal wieder was ganz anderes:

Zauberworte

Ein vollbesetzter Jumbojet war kurz vor dem Start, als die Stille im Kabinenraum unterbrochen wurde.
Ein fünfjähriger Junge nutzte den Augenblick zu einem wilden Wutausbruch. Die Mutter, ahnungslos über die Ursache, versuchte den kleinen Tyrannen zu beruhigen, aber der schrie und tobte nur um so lauter und trat mit den Füßen um sich.
Da erhob sich plötzlich aus den hintersten Reihen ein älterer Herr in der Uniform eines Generals der Air Force und schritt langsam nach vorn. Er wandte sich an die genervte Mutter und legte ihr beruhigend die Hand auf die Schulter.
Dann beugte er sich zu dem Jungen, zeigte auf seine Brust und flüsterte ihm etwas ins Ohr.
Der Junge wurde plötzlich still, nahm die Hand seiner Mutter, und hantierte am Sitzgurt.
Die Passagiere spendeten spontan lauten Beifall.
Auf dem Weg zurück zu seinem Platz fragte ihn ein Passagier: "Bitte Herr General. so sagen sie doch,wie haben Sie das gemacht?"
Der lächelte und erwiderte: " Ich habe ihm meine Rangabzeichen gezeigt. die Pilotenzeichen und meine Orden, und dann habe ich ihm erklärt, daß ich jeden aufsässigen Passagier aus dem Flugzeug werfen darf , auf jedem meiner Flüge!"


Enigma antwortete am 22.07.04 (20:07):

Und nochmal was anderes, und zwar ein "Microsoft-Witz":

Ein Helikopter-Pilot hat in den tiefen Wolken und Dunst über Seattle bei Funk- und Navigationsausfall die Orientierung verloren. Er fliegt zu einem Hochhaus und zeigt ein Schild mit der Aufschrift:"WO BIN ICH?" Kurz danach wird im Hochhaus ein grosses Schild gezeigt:"IN EINEM HELIKOPTER!" Ein Blick auf die Karte, der Pilot grinst, winkt und fliegt auf direktem Weg zum Flughafen Seantar. Nach der Landung fragt der Co-Pilot, wie er aus dieser Information seine Position erarbeitet habe. Antwort:"Das musste das Microsoft-Haus sein. Die Antwort war typisch MS-Hilfe:Technisch korrekt, aber völlig unbrauchbar.


iustitia antwortete am 22.07.04 (21:01):

Zweimal "Ring frei" für Moritz im Schlagabtausch mit dem Lehrer:

Der Religionslehrer möchte in Moritzchen religiöse Empfinden erwecken. Er geht mit ihm durch die Winterlandschaft und sagt gefühlvoll: „Schau, wie der liebe Gott den Teich so schön hat zufrieren lassen!“
Darauf Moritz: „Kunststück! Im Winter!“

*

Lehrer: „Moritz, wärum bist zu spät gekämmt?“
Moritz: „Wieso, Herr Lehrer? Wenn ich wär’ nicht gekemmt, dann wär ich doch nicht hier in der Schull!“


ricardo antwortete am 23.07.04 (22:18):

Irrtum

Der Reporter eines Wochenmagazins sollte für sein Blatt Aufnahmen von einem großen Waldbrand liefern.
Aber am Ort waren die Rauchwolken so dicht, daß keine guten Fotos möglich waren. Er rief die Redaktion an und verlangte ein Flugzeug. "Es wartet schon am Flugplatz auf Sie", sagte der Chef.
Er raste zum nächsten Flugplatz und sah dort, wie eine Maschine startbereit auf der Piste stand.
Mit seiner Ausrüstung sprang er ins Flugzeug und schrie:."Na los, starten Sie!"
Der Pilot gehorchte sofort und im Nu waren sie oben in der Luft."fliegen Sie über die Nordseite des Feuers und drehen sie dann möglichst tief einige Runden!" sagte der Reporter.
"Warum?" fragte der Pilot.
Ungeduldig antwortete der Reporter: "Ich will Fotos machen , das ist mein Beruf!"
Der Pilot erschrak und stammelte:" Ja, dann sind Sie nicht der Fluglehrer?" 


Enigma antwortete am 24.07.04 (07:08):

Gerhard Schröder und Franz Müntefering bereisen das Land. Sie besuchen einen Kindergarten. Die Kinder singen artig ein Lied. Im Gespräch fragt Schröder die Kindergärtnerin, was er für sie tun kann. "Na ja, die Sanitäranlagen sind schon völlig verschlissen, es gibt nicht genug Liegen für den Mittagsschlaf und neues Spielzeug wäre auch sehr schön." Gerhard Schröder erläutert die schwierige ökonomische Lage, die die Weltkonjunktur verursacht hat und so weiter; leider kann er nichts machen.

Danach besuchen sie das Zuchthaus in Weiterstadt. Auch hier singt der Gefangenenchor artig schöne Lieder, und es kommt zum Gespräch mit dem Gefängnisdirektor."Was kann ich für Euch tun?" fragt Schröder. "Naja, es gibt immer noch ca. 10% von Zellen ohne Farbfernseher, in einigen Zellen ist die Polstergarnitur schon über zwei Jahre alt und auch der Ausbau mit Sanitärzellen ist noch nicht abgeschlossen." Schröder sagt spontan seine Hilfe zu.

Draußen stellt ihn Müntefering zur Rede:"Dem Kindergarten gibst Du nichts, aber beim Knast bist Du großzügig!!??"
Schröder: "Denkst Du vielleicht, wir kommen noch einmal in den Kindergarten?..."


Miriam antwortete am 24.07.04 (19:51):

Ein schöner Witz, Enigma wie alle guten Witze nah an der Wahrheit gebaut!

Ich aber bleibe mal bei klein-Moritz.

Die Eltern stellen fest, dass Moritzchen schlecht Deutsch spricht und ausserdem furchtbar "jidelt". Nach langer Beratung, kommt man zum Schluss, dass Moritz mal eine Weile weg von Zuhause gehen sollte, am besten mit einen Schäfer in die Berge, die würden noch das reinste, unverdorbene Deutsch sprechen.
Johann der Schäfer holt also Moritzchen mit in die Berge, für über den Sommer.

Nach drei Monaten schellt es an der Türe, der Papa von Moritz erkundigt sich wer da sei?
Die Antwort lässt nicht auf sich warten :
"Nu, wer soll schon sein da? Johann der Schäfer, bin gekimmen Moritzchen wieder den Tate und der Mame zürickbringen!"


Enigma antwortete am 25.07.04 (08:39):

Hallo Miriam,

ja, das Stärkste setzt sich eben durch...*g*.

"Herr Doktor, mit mir ist etwas nicht in Ordnung!" beschwert sich der zweiundneunzigjährige Herr Grünlich beim Psychiater."Ich laufe dauernd hinter jungen Mädchen her!"
"Aber ds ist doch ganz natürlich, Herr Grünlich!" beruhigt ihn der Arzt.
"Nun ja - aber ich kann mich nicht erinnern, weswegen!"


Enigma antwortete am 25.07.04 (08:56):

Ich habe auch noch zwei Rätsel von Otto Sutermeister(ich erinnere mich besonders an seine schönen Märchen) gefunden:

Wer läuft mit dem flinksten um die Wette
und liegt zur selbigen Zeit im Bette?
Wer ist bald hier und ist schon bald dort
und bleibt doch stets an dem selbigen Ort?

oder

Es eilt und läuft, niemand sieht es laufen.
Man kann`s nicht halten,
kann`s nicht kaufen.
Macht weder Schritt noch Sprünge.
Lehrt viel verborgene Dinge.

Was ist das denn wohl??


ricardo antwortete am 25.07.04 (18:09):

Hallo enigma
Ich habe es versucht, beim ersten Rätsel hatte ich erst die Sonne, aber die hat ja kein Bett
Aber der Fluß?

Und beim zweiten dachten wir gleich zu zweit,
könnte es sein, es ist die Z.....?
Gruß von Ric und Ruth


Enigma antwortete am 26.07.04 (07:43):

Guten Morgen Ric und Ruth,

Eure Überlegungen treffen natürlich ins Schwarze.

Eine schöne Woche
wünscht Enigma


ricardo antwortete am 27.07.04 (08:38):

Den Akademikern ins Stammbuch!

Ein junger Mann hatte seinen ersten Arbeitstag im Supermarkt.
Der Geschaftsführer begrüßte ihn freundlich, drückte ihm einen Besen in die Hand und sagte:”Ihre erste Aufgabe ist es, den Laden auszufegen!”
“Aber ich habe einen Hochschulabschluss!” erwiderte der Neuling empört.
“Oh ich verstehe, das wußte ich nicht”, sagte der Chef, “gib noch mal den Besen her, ich zeig dir wie´s geht!”


Enigma antwortete am 27.07.04 (16:09):

Ich habe mich auch noch an einen erinnert, den ich in dem Buch "Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz" von Fruttero&Lucentini gefunden hatte, und zwar:

Die Geschichte von Rabbi Schmelke von Nikolsburg

Rabbi Schmelke hatte die Gewohnheit, allen Bettlern, die vorübergingen, aus dem Fenster Geld zuzuwerfen. Deswegen, als einmal kein Geld da war, griff er zum Familienschmuck und warf einem Alten den erstbesten Ring zu, der ihm zwischen die Finger kam. Weswegen die Ehefrau ihm eine furchtbare Szene machte, da der Stein in diesem Ring ein Vermögen wert war. Weswegen Rabbi Schmelke sich wieder aus dem Fenster lehnte und zu rufen anfing, sie möchten ihm den Alten wiederfinden. Und als sie ihn wiedergefunden hatten, rief er ihm zu:"Ich habe gerade erfahren, dass der Rind da ein Vermögen wert ist! Gib gut acht, dass du ihn nicht für zu wenig verkaufst!"


Miriam antwortete am 27.07.04 (17:21):

An Enigma und alle anderen die hier vorbei schauen :

Habe heute einen so schönen und etwas unpassenden Witz gehört - wusste nicht ob ich meinen Ruf nun GANZ ruinieren sollte! Habe mich entschlossen für: JA!

Ein Geschäftsmann sendet ein Fax an seine Frau :

"An meine liebe Ehefrau:
Du verstehst sicherlich, dass ich gewisse Bedürfnisse habe die Du, nun da du 54 Jahre alt bist, nicht mehr befriedigen kannst.
Ich bin sehr glücklich mit Dir und schätze Dich als gute Ehefrau. Deshalb hoffe ich, dass Du es nicht falsch verstehen wirst, wenn Du nach diesem Fax wissen wirst, dass ich mit Vanessa, meiner 18-jährigen Sekretärin, im Hotel Comfort Inn sein werde.
Aber sei nicht beunruhigt. Ich werde VOR MITTERNACHT wieder zuhause sein."

Als der Mann nach Hause kommt findet er auf dem Esszimmertisch folgenden Brief:

"Mein lieber Ehemann:
Ich habe Dein Fax erhalten und danke Dir sehr für Deine Ehrlichkeit.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Dich daran erinnern, dass Du mittlerweile auch 54 Jahre alt bist.
Gleichzeitig möchte ich Dich darüber informieren, dass, während Du diesen Brief liest, ich mit Michel, meinem Tennislehrer, der wie Deine Sekretärin auch 18 jahre alt ist, im Hotel Fiesta sein werde.

Als erfolgreicher Geschäftsmann und mit Deinen exzellenten Kenntnissen in Mathe, verstehst Du natürlich, dass wir in der gleichen Situation sind...jedoch mit einem kleinen Unterschied:

"18 geht öfter in 54, als 54 in 18"...Und darum, konsequenterweise, brauchst Du vor morgen früh nicht mit mir zu rechnen!

Einen dicken Kuss von Deiner Frau, die Dich wirklich versteht..."


Enigma antwortete am 28.07.04 (07:14):

Hallo, guten Morgen,

Miriam, nennt man das nicht: jemanden mit seinen eigenen Waffen schlagen?*g*

Ich erzähle auch noch einen, und zwar heisst er:

Der sprechende Frosch

Ein Mann überquerte eines Tages eine Strasse, als ihn ein Frosch rief:"Wenn du mich küsst, werde ich zu einer wunderschönen Prinzessin!" Kurz entschlossen beugte sich der Mann hinunter, hob den Frosch auf und steckte ihn in seine Tasche.
Da fing der Frosch wieder an zu sprechen und sagte:"Wenn du mich küsst und mich so in eine wunderschöne Prinzessin zurückverwandelst, werde ich jedem erzählen, wie klug und tapfer und was für ein Held du für mich bist!"
Der Mann nahm den Frosch aus seiner Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.
Da fing der Frosch wieder an zu sprechen und sagte:"Wenn du mich küsst und mich in eine wunderschöne Prinzessin zurückverwandelst, werde ich dich eine ganze Woche lang lieben und dich überallhin begleiten!"
Der Mann nahm den Frosch aus seiner Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.
Da rief der Frosch as der Tiefe der Tasche:"Wenn du mich küsst und mich in eine wunderschöne Prinzessin zurückverwandelst, werde ich ein Jahr lang bei dir bleiben und alles tun, was du willst!" Wieder nahm der Mann den Frosch aus seiner Tasche, freute sich und steckte ihn zurück.
Da fragte der Frosch:"Was ist los mit dir? Ich habe dir gesagt, dass ich eine wunderschöne Prinzessin bin, dass ich ein Jahr lang bei dir bleiben und alles tun werde, was du willst. Warum küsst du mich nicht?"
Der Mann antwortete:"Sieh mal, ich bin Anwalt. Ich habe keine Zeit für eine Freundin - aber ein sprechender Frosch ist echt cool...."


ricardo antwortete am 29.07.04 (08:24):

Einen schönen guten Morgen die Damen!

Die Ferien sind ausgebrochen, daher nur was ganz kurzes:

Rauchzeichen

Ein Bauer fragt den Nachbarn:
"Du, rauchen Deine Kühe?"
Der antwortet:" Neiiiiin, wo denkst Du hin?"
"Dann brennt Dein Stall!¡!¡"


Enigma antwortete am 30.07.04 (06:40):

Guten Morgen und einen schönen Tag. Er kann auch ruhig mit einem Witz beginnen:

Es ist Ostern und der Pfarrer überprüft Kostenvoranschäge für die Blumenarrangements.
Ein katholischer Florist verlangt dreihundert Dollar.
"Viel zuviel",sagt der Pfarrer ... aber der Florist ist ein Schaf seiner Herde.
Ein protestantischer Florist verlangt zweihundert und fünfzig Dollar.
"Billiger", überlegt der Pfarrer, "er gehört nicht zu meiner Herde und der Unterschied ist nicht so groß."
Während er noch überlegt, nennt Solly Goldberg ihm einen Preis von fünfundsiebzig Dollar.
"Das macht es klar" sagt der Pfarrer und Solly erhält den Auftrag. Am Ostermorgen versammelt sich die Herde in der Kirche. Diese ist angefüllt mit großartigen Azaleen, Kamelien, Nelken und Rosen und über dem Altar steht die Osterbotschaft aus Osterglocken, "Christus ist aufgestiegen, aber Goldbergs Preise bleiben gleich!"


Miriam antwortete am 30.07.04 (12:25):

hallo Enigma,

habe jetzt keine Zeit um mich um einen wenigstens annähernd so schönen Witz zu kümmern, wie der mit den Blumen von Solly Goldberg!

Wollte nur schnell sagen, dass ich den Witz einfach Klasse finde!
Bis bald mal
Miriam


ricardo antwortete am 01.08.04 (09:14):

Zu einem weisen Rabbiner kam einst ein Mann, der einen Rechtsstreit mit seinem Nachbarn hatte; er schilderte lang und ausführlich, wie es zu dem Streit kam. Der Rabbi schlug im Talmud nach, studierte die Kommentare und beschied dem Mann schließlich: "Hast recht." Tags darauf kam der besagte Nachbar vorbei. Weitschweifig trug er seine Sicht der Dinge vor - wieder steckte der Rabbi seine Nase in den Talmud - und am Ende beschied er auch dem Nachbarn: "Hast recht." Entsetzt wandte darauf die Rebbetsin (die Frau des Rabbiners) ein: "Aber du kannst doch nicht erst diesem sagen ,Hast recht", und jetzt auch noch zu jenem sagen ,Hast recht"!" Der Rabbi suchte ohne zu zögern nach der passenden Stelle im heiligen Buch. Dann schaute er sein Weib über den Rand seiner Brille an und meinte: "Hast recht."

Könnte man als Motto über das politische Forum stellen.


Miriam antwortete am 01.08.04 (11:17):

Hallo und nochmals guten Morgen, Ricardo,

das ist ja aber auch war - und das grosse Dilemma der politischen Diskussionen, diese Überzeugung, dass nur einer recht haben kann!
Dies stimmt nicht, denn es prallen da unterschiedliche Interessen und auch Auffassungen aufeinander - und so kann es oft mehrere Wahrheiten geben. Wie weise solche Witze sind ! Oft resümieren sie auf einer leichten und witzigen Art unsere alltäglichen Probleme!


Enigma antwortete am 02.08.04 (08:16):

Guten Morgen, besonders Miriam und Ricardo,

ich schliesse mich Eurer Meinung über die "Wahrheit" an. Allein, wenn man die vielen Definitionsversuche dieses Begriffs sieht, kann man daran zweifeln, dass es eine allgemeingültige "Wahrheit" gibt, stattdessen eher die von Euch angeführten subjektiven Wahrheiten.
Und so, wie man die eigene akzeptiert haben möchte, tut man auch gut daran, die der anderen nicht verändern zu wollen, sondern sie einfach so stehen zu lassen, denke ich...

Aber nun wieder ein Witz:

Glücksspiel
Vater Murphy, Reverend Philpot und Rabbi Nußbaum spielen Karten im Hinterzimmer einer Kneipe. Plötzlich taucht ein Polizist auf und verhaftet sie.
Der Haftrichter fragt Vater Murphy:"Sie werden wegen verbotenen Glücksspiels angeklagt. Was haben Sie dazu zu sagen?"
Der alte Priester sieht zum Himmel, blinzelt und betet still:"Oh Gott! Nur eine einzige kleine weiße Lüge! Ich werde es auch nie wieder tun. In Ordnung?"
Dann spricht er zum Haftrichter: "Nicht schuldig."
"In Ordnung", sagt der Haftrichter. "Sie können gehen. Und was ist mit Ihnen, Reverend? Was haben Sie zu sagen?"
Der Kirchenmann sieht fromm in den Himmel und beugt seinen Kopf zum Gebet:"Oh Gott! Nur eine einzige kleine weiße Lüge! Ich werde es auch nie wieder tun" und sagt dann laut:"Nicht schuldig!"
"Sehr schön", sagt der Richter. "Sie können gehen". Als nächster Rabbi Nußbaum. Sie sind wegen verbotenen Glücksspiels angeklagt," sagt der Richter. "Was haben Sie dazu zu sagen?"
"Glücksspiel?" fragt der Rabbi. "Mit wem?"


ricardo antwortete am 02.08.04 (18:22):

Der Papst und Eugen Drewermann sterben. Seine Heiligkeit muß zuerst zum lieben Gott ins Arbeitszimmer und kommt nach ein paar Stunden zerknirscht wieder raus und sagt:" Nun ja, ich habe ja doch wohl manches falsch gemacht." Danach muß Drewermann zum lieben Gott. In den nächsten Stunden passiert gar nichts, aber am übernachsten Tag kommt Gott raus und sagt verzweifelt "Hm´, ich hab ja wohl so ziemlich alles falsch gemacht.""

Eritis sicut Deus......


Enigma antwortete am 03.08.04 (09:38):

Hallo Ricardo,

ein schöner Witz.
Der Drewermann kann eben sehr überzeugend sein.
Aber dann kann er ja gleich eine Psychotherapie anschliessen und dem also Gebeutelten wieder Selbstvertrauen geben. :-)))

Und noch ein Witz:

Söhne
Ein jüdischer Anwalt war besorgt, wie sein Sohn sich entwickelt hatte und besuchte deswegen seinen Rabbi."Ich habe ihn im Glauben erzogen, ihm eine sehr teure Barmitzvah ausgerichtet, und seine Ausbildung hat mich ein Vermögen gekostet.
Dann eröffnete er mir letzte Woche, dass er sich entschieden hätte, Christ zu werden. Rabbi, welchen Fehler habe ich gemacht?"
"Merkwürdig, dass du zu mir kommst", sagte der Rabbi. "Wie du habe ich einen Sohn im Glauben erzogen, zur Universität geschickt , und es hat mich ein Vermögen gekostet. Und dann erzählte er mir, dass er sich entschlossen hätte, Christ zu werden."
"Und was hast Du dann gemacht?" fragte der Anwalt.
"Ich habe Gott um eine Antwort gebeten" antwortete der Rabbi.
"Und was hat er gesagt?" forderte der Anwalt.
Gott sagte: "Merkwürdig, dass du zu mir kommst".


iustitia antwortete am 03.08.04 (18:36):

Ich habe lange überlegt - und verschiedene Aussagen in diesem Witz gefunden. (Im Netz wurde er auch drei lügenden "Freidenkern" nachgesagt.)
*
Zwei Juden wetten, wer von ihnen am besten lügen kann. Der erste: "Ich! Hör zu: Der Messias wird kommen."
"Nein, ich", sagt der zweite, "die Toten werden auferstehen."
"Pst", sagt ein dritter, der hinzugekommen ist: "Gott hört euch beide!"
Die ersten beiden nicken zustimmend: "Er hat gewonnen!"


iustitia antwortete am 03.08.04 (18:50):

Neues (oder Altes??) aus dem Vatikan, nicht aus Ratzingers Büro:

Kommt ein Unterhändler von Coca-Cola in den Vatikan und bietet 100.000$, wenn das "Vater unser" geändert wird, dass es heisst: "Unser täglich Coke gib uns heute". Der Sekretär lehnt kategorisch ab. Auch bei 200.000 und 500.000 $ hat der Vertreter keinen Erfolg. Er telephoniert mit seiner Firma und bietet schliesslich 10 Millionen. Der Sekreär zögert, greift dann zum Haustelephon und ruft den Papst an: "Exzellenz, Ehrwürdigster Vater, wie lange läuft der Vertrag mit der Baeckerinnung PANIS noch?"


ricardo antwortete am 03.08.04 (23:01):

Was bitte, soll daran denn komisch sein?
Ich wäre dankbar für eine Erläuterung


Miriam antwortete am 04.08.04 (08:00):

Also man soll einen Witz ja nicht korrigieren, hier ist es aber der Fall. Denn es heisst :

"Wie kommen Sie denn auf so eine Idee! Der Vatikan macht keine Werbung!"
"Sie meinen, sie machen FÜR COCA-COLA keine Werbung!"
"Nein, der Vatikan macht ÜBERHAUPT keine Werbung!"
"Das sagen Sie jetzt so. Wieseo heisst es dann : FIAT voluntas tua??"


iustitia antwortete am 04.08.04 (09:24):

Über Witze streiten - ist witzlos! Miriam - das ist eben ein anderer Witz! Und dass im Vatikan auch mafiöse Marketingmethoden herrschen (nicht nur dort in der Bank...), ist eine ganze andere Aussage als ein altes Wortspielchen.
So witz-l o s - dass Deine Witze ein für allemal eine und dieselbe Form haben müssen?
(?? Nur weil Du "Fiat volutas tua" übersetzen kannst? Was übrigens eine wenig passende Deformation des lat. "fiat" ist und nur zufällig was mit FIAT zu tun hat. Aus "fieri" kann eben kein Autotyp werden. - Aber es soll Dein Witz bleiben.)
Bild-ung ...?


Miriam antwortete am 04.08.04 (10:32):

Ja Justitia,

das ist halt so : man hat seine Grenzen und muss sich, ob man es will oder nicht, innerhalb dieser Grenzen auch bewegen. Mehr ist nicht drin!
Bildchen dazu : wie diese Mäuse, in ihren drehenden Rad. Der Betrachter aber, frei in seinen Bewegungen, schaut sich dies an und schüttelt den (weisen) Kopf und denkt bei sich : "wie muss es doch weh tun, so beschränkt zu sein..."

Für Dich, meine ich, doch auch ein Vorteil, "denn nie warst Du noch so wertvoll wie heute". Ich meine : in Anbetracht der Beschränktheit der anderen.

War da nicht ein bemerkenswertes Buch mit den Titel : "Erweiterung der Kampfzone" ?


iustitia antwortete am 04.08.04 (13:12):

Es möge nützen..
Ich dachte, hier sei (nicht: wäre) die Witzzone, nicht die Kampfzone... (ich lass den "-tuer" mal in der männl. Form stehen; da kann er Dich nicht persönlich treffen).
*
Witzigtuer

Ein Mitmach, der sich gern Witzchen riet,
bemerkt' nicht, daß ihm das mißriet.
Tutnix -, da er es selbst getaten,
tut er, als wär' ihm sein Tun geraten.
Tunlichst, um sich nicht zu strafen Lügen,
witzt fort er mit tätlichem Vergnügen.
(Frei nach: Eugen Roth)
*
Zum Trost: hier ein mit dem Kreuz gefälschter Moses; oder wie versteht Ihr das samt Bischofsgewand? (Oder steht da eine falsche Unterschrift drunter?)

Internet-Tipp: http://www.q4you.at/rpi2002/materialien/witz1.jpg


Miriam antwortete am 04.08.04 (13:22):

Na endlich!

Jetzt habe ich es tatsächlich erreicht : wertvoller, hochprofessioneller Daitschunterricht, gratis, frei Haus!

Herz, was willst Du mehr!


ricardo antwortete am 05.08.04 (22:42):

Hallo Miriam
Ich habe die Sendung in dreisat gesehen,
Vieles war faszinierend, aber mit allem war ich nicht einverstanden ;-))
Deshalb eine Geschichte in die Richtung;


Zwiegespräch
Ein Mensch machte es sich bequem, legte sich mitten in eine Wiese, er blinzelte in den Himmel zu den Wolken hinauf und zählte die Schäfchen.
Da fiel ihm ein, mit Gott zu reden.
"Lieber Gott," sprach er," wie lang wohl sind eine Million Jahre?"
Gott antwortete:" Also aus meiner Sicht etwa eine Minute."
Der Mensch fragte weiter:"Lieber Gott, wieviel ist dann eine Million Mark?"
und er bekam zu hören:" Für mich ist das nur ein Pfennig."
Da faßte sich der Mensch ein Herz und bat:" Lieber Gott, kannst Du mir mal grade eine Million Mark pumpen?"
"Warte, sagte der liebe Gott, "warte eine Minute, dann kann ich sie Dir sogar schenken.


ricardo antwortete am 07.08.04 (22:09):

Umfrage Nr 4

Wenn jemand 14 Stückchen Schokolade hat und drei Kinder, soll er sie alle an die Kinder verteilen?

Ja.............................33 %

Nein.........................67 %

99 Antworten wurden gezähltI


ricardo antwortete am 09.08.04 (16:40):

Noch eine Umfrage:
Sollen Richter die Schwerverbrecher mit geringeren Strafen belegen?
Nein....................................................................44%
Nein....................................................................44%
Können Sie bitte die Frage wiederholen!... .56%

Beteiligt haben sich 276 Personen :-)))


Enigma antwortete am 10.08.04 (09:55):

Ja, ja, die Umfragen haben es in sich...:-)))

Ein Chirurg, ein Architekt und ein NT-Netzwerkverwalter streiten, wessen Berufsstand der älteste sei. Der Chirurg:"Gott entnahm Adam eine Rippe und schuf Eva. Die erste Tat war eine Operation!" Der Architekt widerspricht:"Vor Adam und Eva herrschte das Chaos. Gott baute die Welt. Die erste Tat war folglich eine architektonische Leistung." Der NT-Netzwerkverwalter trumpft auf:"Und von wem stammt das Chaos? Von wem wohl?"


ricardo antwortete am 11.08.04 (10:30):

Das war gut gegeben, aber weil wir schon mal bei die Medizin sind hier eine Episode:

Termin beim Arzt
Ein wütender Patient, der an einer schweren Grippe erkrankt war, bellte ins Telefon:
"Waaaaas? In drei Wochen erst? Der Doktor kann mich erst in drei Wochen drannehmen???
Bis dahin kann ich ja tot sein !"
Aus dem Telefon antwortete eine ruhige und freundliche Stimme: " Würden Sie so nett sein und ihre Frau beauftragen, in diesem Fall den Termin abzusagen?"


Enigma antwortete am 12.08.04 (08:06):

:-))) Ricardo

Auf der CeBit wird Microsoft Network vorgeführt. Das Standpersonal preist unter dem Schlagwort "Information at your Fingertips" den Zugang zum Wissen der Welt.
Ein Besucher setzt sich an den PC und tippt ein:"Wo ist mein Vater?" Antwort:"Er wohnt in München und arbeitet bei Siemens." Der Besucher schüttelt den Kopf:"So ein Blödsinn. Mein Vater ist seit 10 Jahren tot!" Antwort aus dem Datennetz:"Tot ist der Mann Ihrer Mutter. Ihr Vater wohnt in München und arbeitet bei Siemens."


ricardo antwortete am 13.08.04 (08:36):

Hallo Enigma :-))))
Frage sollen wir hier weitermachen?

Hier eine fast ebenso schöne Geschichte:
Die Ma, echt cool

Eine rothaarige, 17jährige Schülerin rasierte sich die Haare rund um die Schläfen, färbte den Rest burgunderrot und machte aus dem Schopf lauter Spikes.
Die Mutter verbarg ihr Entsetzen und meinte:" Das ist ein bißchen anders wie sonst, nicht wahr?"
Am nächsten Tag in der Schule fragt eine Freundin:" ...Und,was hat Deine Ma dazu gesagt?"
"Oh meine Ma war echt cool. Es macht ihr überhaupt nichts aus!"
Da fragte die Freundin irritiert:" Ja und warum hast Du´s dann überhaupt gemacht?"


Enigma antwortete am 15.08.04 (07:19):

Hallo Ricardo,
ganz wie Du meinst. Anfang September fahre ich noch zwei Wochen weg. Sollen wir es bis dahin erst noch einmal probieren? :-)))

Jüdische Apotheke
Salomon Liebowitz gehört eine kleine Apotheke in New York. Eines Tages stürzt sein Assistent Danny schreiend ins Hinterzimmer,"Herr Liebowitz, da ist ein Mann im Laden, der Arsen kaufen will, um sich umzubringen. Was soll ich tun?"
"Ist er ein guter Jude, so wie wir?" fragt Sollie.
"Sicher ist er das," antwortet Danny.
"Okay" sagt Sollie, "erzähl ihm, um sich selbst umzubringen, muss er zwanzig Dollar Pfand zahlen...Er wird seine Meinung bald ändern!"


Miriam antwortete am 16.08.04 (00:20):

Wenn es so ist, melde ich mich halt auch wieder zurück.

Hat zufällig einer von Euch gestern Abend "Fröhlich und Meschugge" auf 3SAT gesehen?
Es waren zwei Stunden hocher Kunst des Witzeerzählens, mit dem Untertitel sächsisch-jüdische Witze.

Der Witz, der für mich umbekannt war, und den ich toll fand, den will ich Euch hier weitererzählen:

Jedesmal wenn im Vatikan ein neuer Papst gewählt wird und Vertreter unterschiedlicher Religionen ihre Aufwartung bei diesem Anlass machen, kommt auch der Oberrabbiner von Rom vorbei.
Es wiederholt sich bei dieser Begrüssung seit Jahrhunderten die gleiche Szene : der Oberrabbiner versucht den neuen Papst einen verschlossenen Briefumschlag zu überreichen, der Papst aber winkt ab.
So verabschiedet sich der Rabbiner und nimmt den stets verschlossenen Umschlag wieder mit.

Als eines Tages wiedermal ein neuer Papst sein Amt antritt, kommt wie gewohnt der zur Zeit amtierende Oberrabbiner vorbei, mit besagtem, im Laufe der Jahrhunderte sehr vergilbten, verschlossenen Briefumschlag. Der Papst fragt den Rabbiner was denn der Umschlag enthielte - der Rabbiner erwidert, dass er dies nicht wisse, da dieser seit Generationen immer verschlossen weitergereicht wurde.

Da die beiden sich von Früher gut kennen, entschliessen sie, in einer etwas verborgeneren Ecke des Raumes, den Umschlag endlich zu öffnen.

Nun : der Umschlag enthielt die noch stets unbeglichene Rechnung des Letzten Abendmals..


Enigma antwortete am 16.08.04 (07:29):

Der ist zu nett, Miriam. Danke, denn die Sendung habe ich leider nicht gesehen.

Na, dann will ich auch mal wieder:

Der kluge Schäfer
Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen Gegend seine Schafe hütete.
Plötzlich tauchte in einer grossen Staubwolke ein nagelneuer Cherokee Jeep auf und hielt direkt neben ihm.
Der Fahrer des Jeeps, ein junger Mann in Armani-Anzug, Lloyd-Schuhen, Dior-Sonnenbrille und einer Seidenkrawatte steigt aus und fragt ihn:
"Wenn ich errate, wieviele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eins?"
Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe und sagt ruhig:"In Ordnung!"
Der junge Mann parkt den Jeep, verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA-Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS-Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel-Tabellen mit einer Unmenge Formeln. Schließlich druckt er einen 150seitigen Bericht auf seinem Hi-Tech-Minidrucker, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt:
"Sie haben hier exakt 1586 Schafe."
Der Schäfer sagt:"Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus."
Der junge Mann nimmt ein Tier und lädt es in den Jeep ein.
Der Schäfer sieht ihm zu und sagt:
"Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Tier dann zurück?"
Der junge Mann antwortet:"Klar, warum nicht".
Der Schäfer sagt:"Sie sind ein Unternehmensberater."
"Das ist richtig, woher wissen Sie das?" will der junge Mann wissen.
"Sehr einfach," sagt der Schäfer, "erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand gerufen hat. Zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiss, und drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich mache, denn Sie haben sich meinen Hund ausgesucht."

Eine schöne Woche noch
Enigma


ricardo antwortete am 17.08.04 (17:02):

Hallo enigma
kennste das Rezept für schottische Tomatensuppe?
Man nehme einen roten Teller und gieße heißes Wasser rein!
Fertig :-))


Miriam antwortete am 17.08.04 (22:38):

Liebe Enigma,

Dein Schäferwitz ist absolute Spitze!
Bin heute so ausgepowert vom Disput rund um die Killerphrasen, dass ich keinen Witz hinkriege.

Mensch, was benutze ich heute für Ausdrücke!

So sage ich Dir bis Morgen, vielleicht ist mein Kopf bis dann wieder klar!


Enigma antwortete am 18.08.04 (08:32):

Guten Morgen,

hallo Ricardo,
die schottische Tomatensuppe hebe ich mir für Notzeiten auf (obwohl ich hoffe, dass die nie kommen):-))).

hallo Miriam,
zum Witze erzählen muss man ja auch etwas in Stimmung sein.*g* Bis bald...

Drei jüdische Mütter

Drei ältere jüdische Mütter treffen sich auf einer Party in New York.
"Keiner ist wie mein Sohn", sagt die erste. "Jeden Winter kauft er mit einen neuen Pelzmantel."
"Das ist doch gar nichts", prahlt die zweite."Mein Sohn fährt mich jedes Jahr in das beste Reisebüro der Stadt und läßt nach meiner Wahl eine Sommerreise zusammenstellen."
"Das ist doch alles Unsinn", lacht die dritte.
Mein Sohn geht zum teuersten Psychiater der ganzen Welt, und alles nur, um über mich zu reden!"


ricardo antwortete am 19.08.04 (21:59):

Leben nach dem Tod
"Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?" fragte der Chef einen seiner Angestellten.
" Ja, Chef," antwortete der junge Mann.
" Nun, das ist was anderes, dann ist es ja gut," erwiderte der Chef, " sie sind doch gestern früher weggegangen zur Beerdigung ihrer Großmutter ! na und kurz danach kam sie hier herein und fragte nach ihnen."
 


Miriam antwortete am 20.08.04 (08:03):

Liebe Enigma,

nachdem Ruth und auch ich nach den Versen gesucht haben die wir (also auch Du) vor einiger Zeit schrieben, hat Ruth sie gefunden. Es geht um dem "Versaustausch" rund um den Eunuchen.
Nun kannst Du sie, wenn Du willst, als Internet Tipp in der Kleinen Kneipe anklicken. (19.08 um 19:07)

Natürlich ist es auch ein Versuch Dich in die Kneipe zu locken!
Liebe Grüsse Miriam


Miriam antwortete am 20.08.04 (08:22):

Der vierzigjährige Sohn zur Mutter :

"Mama, ich komme gerade von meinem Psychiater, der hat gesagt ich hätte einen Oedipus!"

die Mutter:

"Macht nichts, mein Sohn! Hauptsache Du hast trotzdem Deine Mama lieb!"


Enigma antwortete am 20.08.04 (10:29):

Guten Morgen,

@Ricardo
Ja, ja, Ricardo, die Großmütter müssen oft als Alibi herhalten. *g*

@Miriam
Danke, Miriam. Ich habe mir unsere Machwerke noch einmal in der kleinen Kneipe angesehen. Hat Spass gemacht. Wir können ja noch mal etwas Ähnliches machen.
Eigentlich wollte ich mich einzig und allein auf das Literatur-Forum konzentrieren. Die Gründe dafür liegen auf keinen Fall beim ST. Hier gefällt es mir gut.
Vielleicht können wir mal kurz chatten und unsere E-Mail-Adresse austauschen. Ich möchte nämlich nicht, dass ganz Deutschland die lesen kann...

Übrigens, die "Mütter-Witze" passen ganz toll zueinander.
:-)))

Nun noch einer:
"Mutti, kannst Du 2 Euro € für einen alten Mann geben?"
Die Mutter ist sehr gerührt. "Du bist aber liebe, Markus. Wo ist der alte Mann?"
"Er steht vor unserer Schule und verkauft Softeis."


Miriam antwortete am 20.08.04 (15:27):

Liebe Enigma,

die Idee mit den E-Mail Adressen ist sehr gut.
Mach bitte einen Vorschlag. Es liegt mir auch nicht
besonders viel an einer grösseren Öffentlichkeit.
Wenn Du mir vielleicht jemandem im ST nennen kannst,
der Deine Adresse hat ? Ich habe nämlich
inzwischen einige der Adressen, eine könnte vielleicht
als Post-Restant für einmal dienen?
Liebe Grüsse Miriam

Das Dichten über Eunuchen geht in der Kneipe weiter. Habe gerade mein letztes oeuvre publiziert.


Enigma antwortete am 21.08.04 (08:49):

Hallo Miriam,

nein, ich glaube nicht, dass jemand meine Mail-Adresse hat.
Wir können aber auch ganz kurz in den Chat gehen zu einem angegebenen Zeitpunkt und dort die Adressen austauschen. Bin zwar dort noch nicht eingeloggt, probiere es aber gleich mal.
Bis dann....

Zwei Rabbis

Der Rabbi folgt einer alten Sitte und wirft sich in der örtlichen Synagoge vor den Altar des Herrn nieder.
"Oh Herr", schreit er, "Vergib mir, denn ich bin nicht würdig."
Dann folgt der Kantor. "Oh Herr, vergib mir, denn ich bin nicht würdig."
Ein kleiner alter Mann betet in der Nähe in seinem Hemd voller Tabakflecke und seinen alten Schuhen. Er ruft aus:"Oh Herr, vergib mir, denn ich bin nicht würdig."
Der angeekelte Rabbi wendet sich dem Kantor zu und sagt:"Schau mal, wer da glaubt, er sei nicht würdig."


ricardo antwortete am 22.08.04 (09:32):

Also wegen Frau und Kirche, da muß ich was gutmachen:

Im Paradies

Eva rief zu Gott:"Herr, ich habe ein Problem."
"Was für ein Problem?"
"Herr, ich weiß,daß du mich erschaffen hast und diesen herrlichen Garten dazu, all diese prächtigen Tiere und diesen Witzbold von Schlange, aber ich bin trotzdem nicht glücklich."
"Aber warum denn?" kam die Antwort aus der Höhe.
" Herr ich bin einsam, und ich bin totkrank von den Äpfeln."
" Gut, Eva, in diesem Falle habe ich eine Lösung, ich werde für dich einen Mann erschaffen."
"Was ist das, ein Mann?"
"Dieser Mann wird ein mangelhaftes Geschöpf sein, mit vielen schlechten Eigenschaften.
Er wird lügen und betrügen und immer angeben; alles in allem wird es für dich eine harte Zeit werden. Aber..er wird größer sein als du und schneller und er liebt es zu jagen und zu töten.
Er wird albern aussehen, wenn er sich aufregt, aber weil du dich nun mal beklagt hast,will ich dafür sorgen, daß er deine leiblichen Bedürfnisse befriedigt.
Er wird geistlos sein und an kindischen Dingen Vergnügen haben wie etwa streiten oder einen Ball herumkicken. Er wird nicht allzu klug sein, so daß er deinen Rat brauchen wird, um klar zu denken."
" Das klingt gut", erwidert Eva mit ironischem Augenzwinkern, " aber was ist der Haken dabei?"
" Nun, du kannst ihn haben, unter einer Bedingung."
" Und das wäre?"
"Wie gesagt, er wird eingebildet sein, arrogant und bewundert gerne sich selbst.. so mußt du ihn glauben machen, er sei als erster erschaffen worden.
Denk dran, das wird unser kleines Geheimnis bleiben, so von Frau zu Frau..."


Miriam antwortete am 22.08.04 (09:54):

Fortsetzung:

Eva nahm dies alles in Kauf, denn sie sehnte sich nach Zweisamkeit.
Doch die Schattenseiten des männlichen Geschöpfes an ihrer Seite wurden mit der Zeit schwer zu ertragen.
Hauptsächlich diese Rechthaberei, dieses Alles-besser-wissen, dieses Immer-das-letzte-Wort-haben, dies alles nur auf den schönen Schultern der Eva zu laden, hätte zum Debakel führen können.

Doch Gott, der nicht wünschte, dass diese sonst wertvolle Verbindung daran zerbrechen soll, hatte in seiner unendlichen Weisheit eine Lösung:

er schuf den SENIORENTREFF, und wusste :

manch Adam wird diesen Verein mit einem Spielplatz der Eitelkeiten verwechseln.
Er nahm dies in Kauf, und sagte sich lächelnd :
"Für einige Stunden am Tag, wird nun Eva ihre Ruhe haben!"


Karl antwortete am 22.08.04 (11:24):

Er konnte ja nicht wissen, dass der Seniorentreff für die Nachkommen Evas fast noch attraktiver sein würde als für diejenigen Adams :-))


Enigma antwortete am 22.08.04 (11:37):

...nein wissen nicht.
Aber fast vermuten, wenn man die Neugierde oder besser gesagt Wißbegierde der Frauen berücksichtigt.
Eine nette Version von "Adam und Eva" habe ich auch noch. Nicht direkt ein Witz, aber doch eine ganz nette Geschichte.
Da sie aber so lang ist, gebe ich den Internet-Tipp ein
Einen schönen Sonntag noch.
Enigma

Internet-Tipp: http://www.luise-berlin.de/Lesezei/Blz99_04/text26.htm


iustitia antwortete am 22.08.04 (13:12):

Ein Mann will einen Papagei kaufen. Man führt ihm ein außergewöhnliches Exemplar vor. »Dieser Papagei kann jede beliebige Fremdsprache«, sagt der Händler.
Der Mann testet den Vogel: »Do you speak English?«
Der Papagei: »Yes.«
»Parlez vous Francais?« »Oui.«
»Hablas Espanol?« »Si.«
»Sprechen Sie Deutsch?« »Ja.«
"Und plattdeutsch?"
"Jau! Äh?"
»Falas Portugues?« »Sim.«
Der Mann denkt kurz nach, dann fragt er: »Kenst denn rejdn Jiddisch?«
Der Papagei: "Nu? Mit e Nos wie ich hob, wos glojbste?"


Enigma antwortete am 23.08.04 (09:26):

Hymie Goldberg hat das Glück verlassen. Drum geht er in die hiesige Synagoge und nähert sich dem Rabbi.
"Alles was ich brauche, sind einhundert Euro, um aus meinen Schulden herauszukommen", schluchzt Hymie. Ich bete und bete zu Gott, aber er erhört meine Gebete nicht."
"Verlier das Vertrauen nicht," sagte der Rabbi. "Du musst weiter beten."
Nachdem Hymie gegangen ist, fängt es an, dem Rabbi leid zu tun."Ich verdiene nicht viel Geld," sagt er zu sich selbst, "aber dieser arme Kerl braucht Hilfe. Vielleicht werde ich ihm fünfzig Euro aus meiner Tasche geben."
Am nächsten Tag geht der Rabbi zu Hymies Haus und übergibt ihm den Umschlag mit fünfzig Euro. "Hier, Hymie, Gott hat dies für Dich geschickt."
Nachdem er sich vom Rabbi verabschiedet hat, schliesst Hymie die Tür und sieht in den Umschlag. Er schaut zum Himmel und sagt:"Das nächste Mal, err, wenn Du Geld schickst, schick es bitte direkt zu mir. Dieser Bastard von Rabbi hat die Hälfte davon behalten!"


iustitia antwortete am 23.08.04 (21:43):

Toll - wie schön hier die "Hälfte" beschreiben wird, die einem nicht "erfüllt" wird: Die muss jemand weggenommen haben..!
*
Weil mich das Thema Srpache in allen Formen und Textsorten interessiert...:

Ein aus Polen eingewanderter Jude will, dass sein Sohn fehlerfreies Deutsch und makellose Manieren lernt, und er schickt ihn in ein berühmtes Internat.
Nach einigen Monaten kommt der Vater zu Besuch und wird zum Direktor vorgelassen. »Herr Direktor, was macht mein Sohn? Lernt er fleißig? Übt er an seiner Aussprache?«
Der Direktor schaut aus dem Fenster, wiegt sich träumerisch vor und zurück und sagt: »De Jingelach spillen im Gurten.«


Enigma antwortete am 24.08.04 (10:28):

Na, da hat doch wenigstens einer etwas gelernt...:-)))

Bill und Hillary Clinton sind mit dem Auto auf einer Landstrasse unterwegs . Sie halten an einer kleinen Tankstelle. Der Angestellte, der den Tank füllt, sagt plötzlich zu Hillary:" Hi Hillary. Kennst Du mich nicht mehr? Wir gingen mal miteinander während unserer High-School-Zeit."

Hillary erkennt ihren ehemaigen Liebhaber, und die beiden sprechen über die alten Zeiten. Als Bill und Hillary ihren Weg fortsetzen, sagt Bill:"Nun bist Du sicher glücklich, dass Du mich geheiratet hast. Hättest Du den Tankstellenwärter genommen, dann wärst Du jetzt nicht die Gattin des Präsidenten der Vereinigten Staaten.

"Doch", antwortet Hillary. "Dann wäre er nämlich der Präsident der Vereinigten Staaten..."


ricardo antwortete am 26.08.04 (09:19):

Der Bill hatte nix zu lachen was?

Auf ein Neues!

Gratisreise


Der Leiter eines Reisebüros schaute von seinem Schreibtisch auf und bemerkte, wie ein älteres Paar neugierig ins Schaufenster starrte, auf die vielen Posters mit den Traum-Reise-Angeboten.
Der Mann hatte ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich und als er die beiden etwas deprimierten Gestalten im Fenster sah, erreichte ihn ein sonst seltener Anflug von Großzügigkeit.
Er holte sie herein in seinen Laden und sagte,"Also ich wette, bei Ihrer Rente können Sie sich sowas garnicht leisten.Aber jetzt schicke ich Sie beide auf eine Traumreise in einen Kurort auf meine Kosten, keine Widerrede!"
Er gab der Sekretärin Anweisung für zwei Flugtickets und Reservierung für ein Doppelzimmer in einem Fünf Sterne-Hotel. Die beiden nahmen wie zu erwarten ihr Glück begeistert an und machten sich auf den Weg.
Einen Monat später kam die kleine Lady eines Tages vorbei.
"Naaa, wie wars?" fragte der Reiseleiter neugierig.
"Also der Flug war aufregend und das Zimmer allerliebst", antwortete sie"Ich bin extra gekommen um ihnen zu danken. Aber eine Sache war mir doch schleierhaft.."
"Und was bitte?" fragte der Mann.
"Wer war der alte Strolch, mit dem ich das Zimmer teilen sollte?"


ricardo antwortete am 27.08.04 (22:16):

Na und wenn sonst nix kommt:

Tonbandgespräche


Ein Psychotherapeut mit gutgehender Praxis empfängt eine Klientin.
"Ach bitte , kommen Sie doch herein und machen Sie sichs bequem auf der Couch.
Ich bin in fünf Minuten für Sie da, bis dahin können Sie Ihre Geschichte schon mal auf Tonband sprechen, ich schalte das Gerät ein und bin gleich zurück."
Der Therapeut entschwindet und geht ins Café im Haus gegenüber. er bestellt eine Tasse Kaffee und setzt sich.
Erstaunt blickt er auf, als eine Frau den Raum betritt, sie bestellt eine Tasse Kaffee.
"Pardon," fragt er irritiert," Sie waren doch eben in meiner Praxis wenn ich nicht irre?"
"Ja, richtig," antwortet sie kühl," wissen Sie, die Sache mit dem Tonbandgerät kenne ich, jetzt habe ich mir auch eins gekauft. Momentan spricht mein Tonbandgerät in Ihres, so einfach ist das !"


Enigma antwortete am 28.08.04 (08:15):

Guten Morgen,
lieber Ricardo, es kommt wieder was :-))

Noah und Gott
"Noah", donnert die Stimme von Gott.
"Was?", schreit Noah und sieht sich um. "Was willst Du?"
"Du mußt einen Elefanten wieder raus bringen und einen anderen mitnehmen."
"Wieso?" schreit Noah.
"Weil", donnert die Stimme, "du hast zwei männliche Tiere ,und du brauchst ein männliches und ein weibliches."
"Ich bring überhaupt nichts rein!" schreit Noah, "verwandle doch eines von ihnen."
"Also Noah", donnert die Stimme, "du weißt, so arbeite ich nicht."
"So, ich habe die Schnauze voll", spricht Noah, "ich habe genug davon. Ich habe tagelang geschuftet. Ich habe fertig."
"Noah?" fragt die Stimme.
"Ja!" schreit Noah zurück.
"Noah", kommt die Stimme, "wie weit kannst du schwimmen?"


iustitia antwortete am 28.08.04 (11:07):

Noch was Jiddisches - das und es ist immer wieder so komisch wie anderswo nicht viel...

In der New Yorker U Bahn. Eine Jüdin wendet sich an ihren rechten Nebenmann: »Kenst rejdn Yidish?«
»What's that?«
Sie wendet sich an den linken Nebenmann: » Kenst rejdn Yidish?«
»I beg your pardon, madam.«
Sie fragt ihr Gegenüber: »Kenst rejdn Yidish?«
»Ya, mameleh, ich sprecht Yidish.«
»Gott sei Dank, sogt mir: what time is ist?«


Enigma antwortete am 30.08.04 (08:36):

Ein "Bush-Witz":

Ein Flugzeug ist mitten im Absturz. 5 Passagiere sind an Bord; es gibt jedoch nur 4 Fallschirme. Der erste Passagier sagt:"Ich bin Shaquille O`Neill, der beste NBA-Basketball-Spieler. Die Lakers brauchen mich. Ich kann es ihnen nicht antun zu sterben." Also nimmt er sich den ersten Fallschirm und springt.
Der zweite Passagier, Hillary Clinton, sagt:"Ich bin die Frau des ehemaligen Präsidenten der USA. Ebenso bin ich die engagierteste Frau der Welt. Ich bin Senatorin in New York und Amerikas potentielle zukünftige Präsidentin." Sie schnappt sich ein Fallschirm-Paket und springt.
Der dritte Passagier, George W. Bush, sagt:" Ich bin der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Ich habe eine riesige Verantwortung in der Weltpolitik. Und ausserdem bin ich auch der klügste Präsident in der ganzen Geschichte dieses Landes. Also kann ich es gegenüber meinem Volk nicht verantworten zu sterben." Und so nimmt er ein Paket und springt.
Der vierte Passagier, der Papst, sagt zum fünften Passagier, einem zehnjährigen Schuljungen:"Ich bin schon alt. Ich habe mein Leben gelebt, als guter Mensch und Priester. Und als solcher überlasse ich Dir den letzten Fallschirm."
Darauf erwidert der Junge:"Kein Problem, es gibt auch noch für Sie einen Fallschirm. Amerikas klügster Präsident hat meine Schultasche genommen...."


Miriam antwortete am 30.08.04 (12:58):

Liebe Enigma,

Dein Bush-Witz ist ganz toll, gestrickt nach dem gleichen Muster wie der Witz mit dem Unternehmensberater, der sich den Schäferhund packt. Solche Verwechslungswitze mag ich sehr!
Liebe Grüsse Miriam


iustitia antwortete am 30.08.04 (22:04):

»Stellen Sie sich vor, was einem passieren kann. Ich bin einmal nach England rübergefahren, und das Schiff hat mitgeführt 100 Säck Schießpulver. Unterwegs is der Kapitän mit einem Male verrückt geworden. Da hat er sich aufgehoben und is runtergestiegen und hat ein Streichholz angezündet und das brennende Holz geworfen mitten in die 100 Säck Schießpulver.«
»Schrecklich! Da ist doch gewiß das ganze Schiff in die Luft geflogen! Und - wieviel Tote?
„Alle tot! Auch der Kapitän!“
„Oi, oi. Wo war da Gott?«
»So - meint Ihr?? Aber wo Gott war? Die ganze Geschicht is nur ein Traum gewesen! «
„Was – von Ihnen?“
„Nein, von dem Kapitän!“


Enigma antwortete am 31.08.04 (08:57):

Guten Morgen alle,
Miriam, auch Dir ganz liebe Grüsse

Drei Priester unterhalten sich angeregt, wie sie mit ihrer Kollekte verfahren.
Der erste Priester sagt:"Ich male einen Kreis auf den Boden, werfe das gesammelte Geld hinein und alles, was ausserhalb des Kreises fällt, gehört Gott, und alles, was im Kreis ist, gehört mir.
Der zweite Priester nickt."Ich mache es ähnlich. Ich male auch einen Kreis, dann werfe ich das Geld einfach hin und alles, was in den Kreis rollt, gehört Gott und alles, was ausserhalb des Kreises liegt, gehört mir."
Der dritte Priester lächelt und sagt:"Ich werfe die Kollekte einfach in die Höhe und was Gott will, das behält er."


greisi antwortete am 31.08.04 (17:38):

Pfarrer und Messner gehen Spazieren. Der Messner schlägt immer wieder mit der Hand nach den Fliegen, die die beiden umschwirren. Immer wenn er nicht trifft flucht er: "Scheisse daneben". Dem Pfarrer missfallen die ständigen Kraftausdrücke und schliesslich reisst ihm der Geduldsfaden: "Also wenn Du nochmal dieses Wort sagst, dann soll Dich doch gleich der Blitz treffen".

Sie gehen weiter, schon nach kurzer Zeit versucht der Messner erneut eine Fliege zu erschlagen, verfehlt sein Ziel und aus Angewohnheit rutscht es ihm wieder heraus: "Scheisse dane..." weiter kommt er nicht, denn schon bildet sich eine dunkle Gewitterwolke über ihm, aus der auch gleich ein Blitz zuckt und - den Pfarrer erschlägt.

Der Messner steht verdattert neben der verkohlten Leiche, da kommt von oben eine Stimme: "Scheisse, daneben".


Enigma antwortete am 01.09.04 (07:27):

Ein Spieler kommt zum Probetraining. Bevor er mit der Mannschaft auf den Platz geht, hält ihm der Geschäftsführer einen Vertrag unter die Nase."Aber Sie haben mich ja noch gar nicht spielen sehen?" - "Das ist egal, Se haben eine schön breite Brust für die Trikotwerbung."


iustitia antwortete am 02.09.04 (15:47):

David...
Jedes Wochenende betet David zu Gott: »Gib, daß ich gewinn die Lotterie!«
Seit Jahren geht das schon. Am zwanzigsten Jahrestag fällt er wieder auf die Knie und fleht zum Himmel: »Gib, daß ich gewinn die Lotterie!«
Plötzlich ist der Raum hell erleuchtet, und er hört eine Stimme: »David, David, gib mir a Chance, kauf dir a Los!«


ricardo antwortete am 02.09.04 (16:51):

Zwiegespräch


Ein Mensch machte es sich bequem, legte sich mitten in eine Wiese, er blinzelte in den Himmel zu den Wolken hinauf und zählte die Schäfchen.
Da fiel ihm ein, mit Gott zu reden.
"Lieber Gott," sprach er," wie lang wohl sind eine Million Jahre?"
Gott antwortete:" Also aus meiner Sicht etwa eine Minute."
Der Mensch fragte weiter:"Lieber Gott, wieviel ist dann eine Million Mark?"
und er bekam zu hören:" Für mich ist das nur ein Pfennig."
Da faßte sich der Mensch ein Herz und bat:" Lieber Gott, kannst Du mir mal grade eine Million Mark pumpen?"
"Warte, sagte der liebe Gott, "warte eine Minute, dann kann ich sie Dir sogar schenken.


Enigma antwortete am 03.09.04 (10:08):

Frage an Radio Eriwan:
Gibt es echte Chancen einer Versöhnung mit den Deutschen?
Radio Eriwan antwortet:
Ja. Es sieht so aus, als hätten sie uns ihren Überfall auf die Sowjetunion verziehen.

Frage an Radio Eriwan:
Trifft es zu, daß der Kapitalismus am Sex zugrunde gehen wird?
Radio Eriwan antwortet:
Im Prinzip ja. Allerdings macht diese Form des Untergangs sehr viel Spaß.

Frage an Radio Eriwan:
Warum ist Swetlana Stalin Amerikanerin geworden?
Radio Eriwan antwortet:
Weil sie nicht schon als Amerikanerin geboren wurde.


ricardo antwortete am 06.09.04 (09:43):

Danke enigma, vor allem das erste hat mir gefallen!

Ich bringe mal einen Limerick

Eine Frau, deren Kochkunst der Gatte
beharrlich beanstandet hatte,
warf schlussendlich ein Messer
nach dem lästigen Esser -
und beendete so die Debatte.


iustitia antwortete am 06.09.04 (13:36):

Etwas heimlich Jüdisches aus der Nachkriegszeit in der BRD:

Ein Rabbi, der aber zivil gekleidet ist, und ein Deutscher, der ein ehemaliger SA-Mann ist, sitzen sich im Zug im Rheinland gegenüber.
Sie kommen in ein Gespräch über die Vergangenheit…
Fragt der Deutsche: „Mein Herr, können Sie mir sagen, warum wir den Krieg verloren haben?“
Rabbi: »Ja. Wegen der jüdischen Generäle.«
Der ehemalige SA Mann: „Wo denkst du hin, wir hatten keine Juden als Generäle.“
Rabbi: „Aber die anderen!“


iustitia antwortete am 07.09.04 (11:41):

Fünfziger Jahre. Ein sowjetischer Geheimagent wird nach Israel geschickt. Er soll in Tel Aviv Verbindung mit einem Spion namens Kohn aufnehmen. Die Parole lautet: »Die Sonne ist rot!«
Nach langem Suchen findet der Agent das Haus, in dem der Mann wohnen soll, aber er muss feststellen, dass nicht weniger als vier Mietparteien mit Namen "Kohn" am Klingeschild hier wohnen.
Der Agent versucht sein Glück zuerst bei Kohn im Erdgeschoss. Er klingelt, und ein Mann öffnet die Tür: »Sie wünschen?«
»Guten Tag! Die Sonne ist rot!«
»Ach so, Sie suchen den Spion Kohn. Der wohnt im dritten Stock rechts. Beeilen Sie sich, der soll heute noch verhaftet werden.«
"Aber warum helfen Sie mir - und dem Kohn?"
"Ich dachte ja, Sie wollen mich verhaften. Ich bin der richtige Kohn. Aber das darf ich selber nicht wissen. Aber meine Frau verplappert sich immer. - Kommen Sie rein. Begrüßen Sie meine Frau mit "Die Sonne ist rot!"
Abe sie finden keine Frau in der Wohnung.
"Oh", sagt Kohn. "Da ist sie wohl wieder zum toten Briefkasten. Sie spricht nämlich nicht mehr mit mir."
Der Spion: "Soll ich für Sie was im Briefkasten ablegen?"
"Oh, ja! Hier - den Brief mit Rechnung vom Anwalt! Das wird sie wieder gesprächig machen."


iustitia antwortete am 08.09.04 (14:25):

Wenn niemand mehr mitmacht - zum Abschied hier zwei "militärische" Operationen mit jüdischem Witz:

Die israelische Regierung tritt zusammen, um über die schwere ökonomische Krise zu beraten. Der Wirtschaftsminister: »Ich sehe keinen anderen Ausweg, als den Vereinigten Staaten von Amerika den Krieg zu erklären. Natürlich werden wir den Krieg verlieren. Dann gibt uns Amerika Kredit zum Wiederaufbau, und es wird uns genauso gut gehen wie den Deutschen.« Alle Minister finden den Plan ausgezeichnet. Nur dem Kriegsminister kommen Bedenken: »Was ist, wenn wir den Krieg gewinnen?«
*
Die neu gebildete israelische Armee führt ein Manöver durch. Rekrut Mordechai sieht einen Mann der feindlichen Truppe vorbeirennen. Er legt das ungeladene Gewehr auf den Feind an und schreit: » Ratatatata!«
Der Feind läuft weiter.
Mordechai zornig: »Warum fällst du nicht? Ich habe dich eben erschossen!«
»Was heißt erschossen!«, entgegnet der Feind verächtlich. »Ich bin ein Panzer!«


ricardo antwortete am 09.09.04 (21:57):

Vater und Sohn


Fritz kommt heulend in die Küche," warum heulst du," fragt seine Mutter. " Papa hat sich mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen."
"Da brauchst du doch nicht zu heulen!"
"Zuerst hab ich ja auch gelacht!" sagt Fritz.


ricardo antwortete am 12.09.04 (09:31):

Hundert Jahre

Als meine Großmutter schon Ende der Achtzig war, beschloß sie nach Israel zu übersiedeln. Wichtig bei den Vorbereitungen dazu war ihr eine Untersuchung beim Hausarzt.
Der erkundigte sich nach ihrem Befinden und sie brachte eine ganze Litanei von Klagen vor,...
hier zwickt es... dort fühl ich mich steif.. ich bin immer so müde und so langsam geworden....
etc. etc.
Er erwiderte:" Mrs Weiss, Sie müssen damit rechnen, daß alles sich noch verschlimmert, naja, wer will schon leben bis Hundert?"
Meine Großmutter schaute ihm gerade in die Augen und antwortete:
"Jede, die 99 ist !"


ricardo antwortete am 16.09.04 (11:03):

Das Erbe

Ein Mann, der sein ganzes Leben hart gearbeitet und Reichtümer angesammelt hatte, war zu einem Geizkragen geworden, er liebte sein Geld über alles.
Als es zum Sterben ging, sagte er zu seiner Frau:” Hör zu, also wenn ich sterbe, dann leg mir all mein Geld in den Sarg. Ich will es im anderen Leben bei mir haben.”
Er bat sie, ihm ein Versprechen darauf zu geben.
Nun, er starb und wurde in einen prächtigen Sarg gelegt, und bei der Beerdigung saß seine Frau in der ersten Reihe, in schwarz, und daneben ihr Freund.
Am Ende der Zeremonie wollten die Bestatter den Sarg gerade schließen, da rief sie: “Einen Moment !” Sie nahm eine Kassette, ging nach vorne und legte sie in den Sarg.
Die Bestatter schlossen den Sarg und gingen damit zum Grab.
Der Freund sagte, völlig konsterniert: “Du hast ihm doch nicht das ganze Geld mitgegeben?”
Sie erwiderte:” Hör mal, ich bin christlich erzogen und kann nicht lügen. Ich habs ihm versprochen und dann tu ichs auch!”
“Das hast du wirklich getan, das ganze Geld in den Sarg?”
“Aber natürlich,” sagte sie, “ich habe ihm einen Scheck geschrieben!” 


ricardo antwortete am 19.09.04 (09:22):

Wieder mal ein Limerick:

Ein seltsamer Alter aus Aachen,
Der baute sich selbst einen Nachen,
Umschiffte die Welt,
Kam heim ohne Geld,
Beherrscht jedoch siebzehn Sprachen!


Enigma antwortete am 19.09.04 (10:02):

Diesmal auch ein Witz in Versen:

Lutz Menard
Das Schönheitsideal

Strebt sie nach Schönheitsidealen,
scheut manche Frau sich nicht vor Qualen.
Sie müht sich ab, ist sie nicht arm,
zumindest auf der Schönheitsfarm.
Doch Eselsmilch und Gurkenschicht
verschönern selten ein Gesicht.
Auch die kosmetische Retorte
erzeugt zumeist nur schöne Worte.
Der Arzt jedoch greift fix zum Messer
und sagt: damit kann ich es besser!
Sieh`da, der Busen füllt sich schon,
die Form vollendet Silikon!
Auch Backen werden wieder runder
und stramm der Hintern, welches Wunder!
Orangenhaut wird abgepellt
und selbst der Schmerbauch schrumpft für Geld.
Das Fett saugt die Kanüle ab
und spart den Schweiß beim Jogging-Trab!
Krummnasen sägt der Doktor grade -;
sie prägten das Profil, wie schade!
Skalpelle raffen Segelohren
und Warzen werden abgeschoren.
Den Faltenhals macht schwanengleich
der Schnibbelkünstler - und wird reich.
So treibt denn wundersame Blüten
der Schöngeist unter Doktorhüten.
Miss World hat zwanzigmal gelitten,
bis sie den Venus-Preis erstritten!
Da steht sie nun, die Barbie-Puppe,
und ist doch vielen Männern schnuppe.
Es reizt sie nicht, sie zu verführen:
Ein Kunstwerk soll man nicht berühren! :-))

PS
Gilt natürlich nicht für Menschen, die durch einen Unfall entstellt oder sonstwie ein ernsthaftes Handicap haben.


ricardo antwortete am 21.09.04 (10:26):

Aus dem Vatikan

Guten Morgen, Heiliger Vater

Schon seit vielen Jahren ereignet sich im Schlafzimmer des Papstes folgendes morgendliche Ritual:
Der Kammerdiener seiner Heiligkeit betritt das Gemach mit den Worten: "Guten Morgen, heiliger Vater, es ist 8 Uhr und die Sonne scheint" oder je nachdem.
Antwort: "Das wissen der Liebe Gott und ich schon lange".

Ein neuer Kammerdiener tritt seinen Dienst an. Er ist ein Bayer. Von seinem Vorgänger wurde er natürlich entsprechend instruiert.
So betritt er an seinem ersten Amtstag das Schlafzimmer des Papstes mit den Worten: "Guten Morgen, heiliger Vater, es ist 8 Uhr und die Sonne strahlt vom Himmel".
Antwort wie gewohnt: "Das wissen der Liebe Gott und ich schon lange".
Darauf der Bayer vom Weckdienst:
"An Dreck wisst´s - halbe neune is - und regnen tuat´s".


Enigma antwortete am 21.09.04 (10:58):

Guten Morgen Ricardo,
ja, ja, die Bayern....... :-))

Ein Arzt sitzt auf einem Stuhl in seiner Praxis, nachdem er gerade Sex mit einer Patientin hatte und denkt über das gerade Geschehene nach.
Von Gewissensbissen geplagt, wiederholt er immer wieder:"Oh Gott, wie konnte mir nur so etwas passieren! Was für eine Schande, ich habe meine gesamte Berufsethik verloren!"
Während er sich selbst ohrfeigt wegen seiner Tat,erscheint plötzlich auf seiner rechten Schulter ein Teufelchen, das ihm sagt:"Hör auf, den Idioten zu spielen...Weisst Du eigentlich, wie unglaublich viele Ärzte es gibt, die Sex mit ihren Patienten haben?!?! Du naiver Trottel, glaubst Du wirklich, der Einzige zu sein???
Denk nicht mehr darüber nach, mein Freund.. es ist eine total normale Sache!!!"
Der Doktor lässt sich so überzeugen, beruhigt sich und denkt:"Du hast wirklich Recht, im Endeffekt habe ich nichts Schlechtes gemacht!"
Kurz nachdem er das gesagt hat, erscheint ein Engelchen auf der anderen Schulter und flüstert ihm ins Ohr:" Darf ich Dich daran erinnern, dass Du Tierarzt bist.... Nicht vergessen, Tierarzt....."


iustitia antwortete am 21.09.04 (22:32):

Während der Ferien am Strand. Der siebenjährige Sohn hat für seine Eltern und sich Vanilleeis gekauft. Gerade als er mit den drei Eistüten bei seinen Eltern ankommt, fällt ihm eine in den Sand. Der Sohn: »Wie schade, Papa! Jetzt habe ich dein Eis fallen lassen!“
*
Ein Sohn, der zeigt, dass er die Mamme leib hat, der die Partei für die Mutter ergreift.


iustitia antwortete am 21.09.04 (22:34):

Zwei Jüdinnen kommen in den Himmel und unterhalten sich mit Maria. Es müsse doch herrlich sein, einen so berühmten Sohn zu haben.
»Ach na ja«, seufzt Maria, »wir wollten ja immer, dass er ein Doktor wird.«


iustitia antwortete am 22.09.04 (06:56):

Ja, ein jüdischer, selbstironischer Witz – und Miriam sucht sich aus, wer ihn erzählen darf.
(Aus dem Amerikanischen übersetzt; und hier nicht kommentiert; die Überschrift im Amerikanischen lautet, selbstverständlich auch als joke: „Jews are good with money and other joky ideas.“)

Die ledige Tochter von Teitelbaum gesteht weinend, dass sie ein Kind erwartet. Teitelbaum lädt den jungen Mann ein und stellt ihn erzürnt als zukünftigen Vater zur Rede.
„Beruhigen Sie sich, mein Herr“, sagt dieser."Wenn es ein Mädchen wird, bekommt Rebecca von mir 50.000 $. Und wenn’s ein Junge wird, 100.000 $. Ist das genug?“
„Und - bei einer Fehlgeburt? Geben Sie ihr dann noch eine Chance?“

Internet-Tipp: http://www.d3d.com/d3d2002/art/type/images/02%20wallstreet.jpg


Miriam antwortete am 22.09.04 (12:47):

@justice,

wieso soll ich da was zu sagen haben?
Nix sag ich! Habe so viel im Leben entscheiden müssen, oi,oi,oi,oi...

Aber der Witz ist schön. Und jetzt - und nicht um dich nochmals zu ärgern: mit jüdischer Lebensweise hat er nichts am Hut. Ich weiss, ich weiss, wir sind hier im anderen Thread.

Wenn du jetzt wieder in die Luft gehst, fang ich an zu weinen. Und du kannst mir nichtmals ein Taschentuch hinüberreichen...


Enigma antwortete am 22.09.04 (13:31):

Guten Tag,

liebe Miriam, ich bin davon überzeugt, dass Du nicht anfangen musst zu weinen.... zumal Du auch kein Taschentuch hast ...(sonst müsste ich Dir ja noch eines bringen...) :-)))

Da ist Herr Meier schon viel übler dran *lach*

Herr Meier stottert und wendet sich in seiner Not an einen Spezialisten. Nach vier Wochen hat er gelernt, klar und deutlich den Satz zu sprechen:"Wiener Wäscherinnen waschen weiße Wäsche in warmem, weichem Wasser." Beim letzten Termin lobt ihn der Arzt:"Wunderbar, jetzt ist ja alles in Ordnung" - "G-g-gewiß" nickt Herr Meier."A-a-aber was g-g-glauben Sie, w-w-wie v-v-verdammt sch-schwierig d-d-das ist, d-d-diesen Satz in die g-g-gewöhnliche K-k-kommunikation ein-z-z-z-ubauen."


iustitia antwortete am 22.09.04 (16:20):

Taschentuch - bringt mich auf "tuchen" (Tuch) und "késchene" (Tasche). Und das lässt sich so verbinden:

> Wer es hot nit geld in késchene, der sol kejn mékach nit fregen. <

Ist doch eine schöne Weisheit, nicht nach dem "mékach", dem Preis der Ware, zu fragen.
Das kann man Kindern gut beibringn: Was mich nicht interessiert, danach frage ich auch nicht.
Wenn man allerdings Taschendiebe in die Welt erzogen (na: in die Welt gesetzt) hat - ja:

Wi der har halt dos hindel,
asej halt es dos ganze gesindel.

?Hindel, ja, von "Hund"; und gesindel ist das Gesinde; nicht was das Neuhochdeutsche daraus machte: das Gesindel.
Und der "har" - das weiß jeder "Herr".


Enigma antwortete am 23.09.04 (09:10):

...wieder was gelernt, aber ohne "Übersetzung" ist das für mich auch nicht ohne weiteres zu verstehen.

Zwei Jungen beobachten im Park ein Liebespaar, das sich leidenschaftlich küßt. Fragt der eine:"Was machen die?" Sagt der andere:"Der versucht, ihr den Kaugummi zu klauen."


ricardo antwortete am 24.09.04 (18:35):

Was isch arg?
Wenn so e Schiff ufm Bodesee mit fömfhondert Schwobe druf untergoht!

Abber es isch e Kataschtroph, wenn all die fömfhondert Schwobe schwimme könnet.


ricardo antwortete am 27.09.04 (09:42):

Billiges Hörgerät

Nach einem Arztbesuch sollte der Patient sich ein Hörgerät zulegen. Er wollte aber nur wenig Geld dafür ausgeben.
“Wieviel kostet so ein Hörgerät?” fragte er den Verkäufer.
“Das kommt drauf an”, kam die Antwort,” das geht von 2 Euro bis zu 2000!”
“Zeigen Sie mir mal das für zwei Euro!” meinte der Kunde.
Der Verkäufer legte das Gerät um den Hals des Kunden:”Bitte stecken sie diesen Knopf in Ihr Ohr ,nehmen das angeschlossene
Kabel und stecken das Ende in Ihre Hosentasche!”instruierte er den Kunden.
“Ja aber wie funktioniert das denn?”
“Also für zwei Euro können Sie nicht viel verlangen, aber wenn die Leute das an Ihnen sehen, dann werden sie lauter sprechen!”


Enigma antwortete am 28.09.04 (09:14):

Die Zwangslage
von Karl Kraus

Wie rächen sich die Zwerge
an den Riesen?
Sie machen sich über die Berge
oder Psychoanalysen.


ricardo antwortete am 01.10.04 (09:12):

das war ganz entzückend enigma!

Ich habe was mit Galgenhumor:

Die erste Operation

Der Assistenzarzt macht seine erste Operation.
Sein Professor schaut ihm dabei über die
Schulter. "Nein, nein!" ruft der Professor
plötzlich. "Nur den Blinddarm! Alles andere tun
Sie mal schön wieder hinein."


Enigma antwortete am 01.10.04 (10:30):

Guten Morgen Ricardo,

das war jetzt aber wirklich Galgenhumor.
Ich wünsche Dir, dass Du nicht an einen solchen Assistenzarzt gerätst oder der Professor neben ihm steht und aufpasst, dass alles wieder hineinkommt, was hineingehört....

Noch ein Witzchen:

Paulus schrieb an die Apostel:
Ich taufe alle Frauen Chrostel!"
Doch Petrus schrieb in der Epistel:
"Das heisst nicht Chrostel, sondern Christel.
Und wenn ich gegen eins was habe,
sind`s Fehler, nur dem Reim zulabe!"

(Verfasser mit unbekannt)


iustitia antwortete am 01.10.04 (19:54):

Hallo, Enigma -

wenn's nicht von Gernhardt ist - ist's von einem Gönner, ah, Könner..!
*
Vielleicht gefällt auch das - nach-goethisch:

AUFGEWACHT!

Über allen Gipfeln ist Ruh. Höchste Zeit für eine neue Gipfelkonferenz. In allen Wipfeln spürt man kaum einen Hauch. Politische Windstille bringt uns aber keinen Schritt weiter. Die Vögelein schweigen im Walde. Mögen sie. Wir Deutsche indessen sollten miteinander sprechen, und zwar bald. Das gilt für die Ruhrkumpel auch.

Jo Wo Go
*
Ode(r) von: Hansgeorg Stengel; in EULENSPIEGEL (1962)
*
URL: Kumpel (Klaus) an der Ruhr

Internet-Tipp: http://www.elassite.boundman.de/Bilder/Wasserspiele/klaus_an_der_ruhr1.jpg


Enigma antwortete am 02.10.04 (11:09):

..ja danke,
von Gernhardt hab`ich noch was Nettes:

"Im Jahre 1580 macht sich Hinnerk Petersen in Oldenburg auf, den Nordpol zu erforschen. 200 weiter, an der Ecke Altenweg/Neue Allee, biegt er falsch ab und landet Monate später in Italien.
Bis zu seinem Tode sitzt er am Mittelmeer - es für das Eismeer haltend - und wartet, dass es zufriert."


ricardo antwortete am 03.10.04 (16:03):

"Bitte drei Bier!"

In einen englischen Pub kam eines abends ein schlicht gekleideter Besucher,
ging an den Tresen und bestellte.....: " Bitte drei Bier!"
Der Wirt etwas erstaunt:" Warum drei, trinken Sie doch erstmal eines, das Bier wird schal vom langen Stehen."
"Bitte gleich drei!" wiederholte der Besucher seine seltsame Bestellung und lenkte die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich.
" Na gut," entgegnete der Wirt, " aber sagen Sie mir doch bitte warum.."
"Also die Sache ist so: meine beiden Brüder, mit denen ich früher gezecht habe, sind ausgewandert, der eine nach USA, der andere nach Australien. Jetzt trinken wir jede Woche zu dieser Zeit auf das gemeinsame Wohl!"
Der Wirt lächelte verständnisvoll, in der Runde gab es Zustimmung und von nun an gewöhnte man sich an den Gast und seinen Spleen.
Eines Tages kam er wieder einmal und bestellte: " Bitte zwei Bier!"
Allgemeine Überraschung, der Wirt dachte gleich das schlimmste, zapfte das Bier und wandte sich besorgt an seinen Gast: "Darf ich mir die Frage erlauben, ist einer Ihrer Brüder vielleicht verstorben?"
"Oh nein, alles ok, aber ich habe mit dem Trinken aufgehört."


Enigma antwortete am 04.10.04 (08:10):

Ein Schotte bekam eine Flasche guten alten Scotch Whisky geschenkt, die er in seine Manteltasche steckte. Auf dem Heimweg stolperte er und fiel hin.
Als er aufstand, bemerkte er eine feuchte Stelle auf seiner Hose.
"Bitte, lieber Gott", betete er, "lass es Blut sein!"

Internet-Tipp: http://www.pervan.de/reiseberichte/bild.asp?bid=15927


Enigma antwortete am 06.10.04 (09:33):

"Was willst Du heute Nachmittag machen?"
fragt die Mutter ihren Sohn.

"Ich werde entweder mit der Eisenbahn oder mit dem Kindermädchen spielen. Es hängt davon ab, was Papa sich aussucht."


iustitia antwortete am 07.10.04 (11:46):

Zu Ostern in New York:

Vor den Ostertagen stellt ein irischer Drugstorebesitzer ein großes Schild in sein Schaufenster: "Christ has risen."
Anderntags hat sein jüdischer Nachbar ein nicht minder großes Schild in der Auslage stehen: "But Cohen's prices remain the same."

URL...!

Internet-Tipp: http://www.filipinas.at/eastern/clipart/easterbalut.jpg


Enigma antwortete am 12.10.04 (07:30):

Wemm der Sohn eines Rechtsanwalts sitzenbleibt, wird er das seinem Vater so beibringen: "Papi, mein Vertrag mit der 5. Klasse ist um ein Jahr verlängert worden." :-))


ricardo antwortete am 23.10.04 (23:28):

Was willst du werden

Mit meinem 4jährigen Enkel war ich unterwegs zum Kindergarten.
Ich fragte ihn: "Michael, was willst du werden wenn du mal groß bist?"
Er kniff die Augen zusammen und legte seine Stirne in Falten beim Nachdenken über meine Frage.
Dann kam die Antwort: "Fünf."


Enigma antwortete am 24.10.04 (09:34):

Frage an Radio Eriwan:
Hat der Sozialismus das Leben der Frauen verändert?

Radio Eriwan antwortet:
Im Prinzip ja, aber Waschmaschine, Kühlschrank und Staubsauger noch mehr. :-)


iustitia antwortete am 25.10.04 (06:39):

Benjamin Netanjahu übergibt die Regierungsgeschäfte an Ehud Barak.
Dabei händigt er ihm auch drei Briefe aus und sagt ihm, dass zuvor Shimon Peres ihm diese drei Briefe überreicht habe und dass dies bis auf die Zeiten Ben Gurions zurückgehe. »Wenn sich die Lage zuspitzt«, sagt Netanjahu, »öffnen Sie Brief Nummer eins und folgen den Anweisungen. Wenn sich die Lage weiter verschlechtert, öffnen Sie Brief Nummer zwei. Wenn die Lage dramatisch wird, öffnen Sie den dritten. Aber«, fährt Netanjahu fort, »öffnen Sie die Briefe sonst unter keinen Umständen!«

Eines Tages kann Ehud Barak seine Neugier nicht mehr zügeln und öffnet den ersten Brief. Er liest: »Schieben Sie die Schuld auf Ihren Amtsvorgänger!« Unzufrieden mit dieser Auskunft, öffnet Barak den zweiten Brief: »Schieben Sie die Schuld auf die Knesset!« Dann reißt er den dritten Brief auf und liest: »Bereiten Sie drei neue Briefe vor!«
*
URL - aus Jerusalem...

Internet-Tipp: http://www.flakmag.com/opinion/images/knesset.jpg


Enigma antwortete am 25.10.04 (09:31):

Steht in der Synagoge ein reicher Jude ganz vorne und betet:
"Lieber Gott, gib mir doch ganz rasch eine Million Zloty. Ich brauch ganz dringend eine Million für a gutes Geschäft."
Während der Reiche sein Gebet wieder und wieder spricht, kommt ein Armer durch die Tür herein, stellt sich ganz hinten auf und betet genauso laut"Lieber Gott, gib mir doch 100 Zloty, ich hab kein Brot mehr für meine Kinderlach."
Kommt der Reiche nach hinten und gibt ihm 100 Zloty und sagt:
"Da haste 100 Zloty, aber tu ihn mir nicht ablenken."


ricardo antwortete am 26.10.04 (15:35):

Bankraub

Ein Schlauberger, der zudem ein Bankräuber war, schob einen Zettel durch den Schalter.
Der Kassierer las:
"Alles Geld in diese Tasche, oder ich lasse den Laden hochgehen!"
Der Kassierer schob den Zettel zurück. Auf dem stand:
"Richten Sie Ihre Kravatte, ich mach ein Foto von Ihnen!"


Enigma antwortete am 27.10.04 (18:12):

Chef zum verspäteten Mitarbeiter:"Sie kommen diese Woche schon zum vierten Mal zu spät. Was schließen Sie daraus?"
"Es ist Donnerstag!"


ricardo antwortete am 31.10.04 (08:15):

Diesmal ein Seniorenwitz, passend zum ST:

Grauer Panther


Ein graubärtiger Brummifahrer saß beim Essen in einer Raststätte, als drei Hells Angels Biker hereinkamen.
Der erste trat auf den alten Mann zu, drückte seine Zigarette auf dessen Teller aus und ging zur Theke.
Der zweite kam hinterher, spuckte dem alten Mann in die Milch und setzte sich dann an die Theke.
Da näherte sich der dritte, warf den Teller des alten Mannes zu Boden und setzte sich zu den anderen an die Theke.
Ohne ein Wort zu verlieren verließ der alte Mann still das Lokal.
Kurz darauf sagte einer der Biker zur Kellnerin: " Was für ein Waschlappen, das ist doch kein Mann!"
"Und noch dazu ein schlechter Fahrer," erwiderte die Kellnerin,"er ist gerade mit seinem Sattelschlepper über drei Motorräder weg gefahren!"


Enigma antwortete am 31.10.04 (13:33):

Sammy Cohn und David Leitmeritzer studieren die Tageszeitung.
Liest Sammy eine Annonce vor:"Suche Frau zum Kochen."
- Wundert sich David: "Das ist ja nicht zu glauben, was die Gojim so alles essen!"


ricardo antwortete am 05.11.04 (10:44):

Hallo enigma
Hier eine Geschichte von der

Lustigen Witwe

Eine Witwe heiratete kürzlich einen Witwer. Auf der Hochzeit wurde sie von einem alten Freund angesprochen, der lachend bemerkte: " Wie alle Männer, die mal verheiratet waren, spricht dein Mann auch immer wieder von seiner ersten Frau?"
" Oh jetzt nicht mehr" kam die prompte Antwort. " Und warum nicht"?
"Ich habe einfach von meinem nächsten Ehemann gesprochen!"


Enigma antwortete am 06.11.04 (08:10):

Hallo Ricardo, und hier auch wieder etwas;

Kassierer im Theater:
"Das ist nun schon die siebte Eintrittskarte, die Sie innerhalb einer Stunde kaufen""

"Was soll ich machen?
Am Eingang steht ein Kerl, der sie mir immer wieder zerreißt!"


ricardo antwortete am 07.11.04 (16:13):

enigma
wir machen einfach weiter :-))))

Der Papagei


Eine Frau hat Probleme mit ihrem Elektroherd. Sie geht ans Telefon und ruft den Elektriker an. Der verspricht in einer Stunde zu kommen.
Sie besitzt einen Papagei, der bei jedem Klingeln kräht:
"Wer ist da? Wer ist da?"
Nach zwei Stunden des Wartens - der Elektriker ist nicht gekommen - geht die Frau los und will ihn aus der Werkstatt holen.
Wenige Minuten später trifft der Mann ein und läutet.
"Wer ist da... wer ist da?" tönt es von innen.
"Der Elektriker!"
Nichts rührt sich. Er läutet wieder.
"Wer ist da...wer ist da?" schreit der Papagei.
"Der Elektriker!" Auch der Mann wird lauter.
Aber nichts geschieht, niemand öffnet.
Jetzt läutet der Mann Sturm und rüttelt an der Tür
"Wer ist da?" schallt es ungerührt zurück..
"Der Elektriker!" brüllt dieser, bekommt einen roten Kopf, ihm wird schwindelig und er sinkt vor der Tür zu Boden.
Da kommt die Frau zurück, sieht den Ohnmächtigen und ruft fassungslos:
Um Gottes willen, wer ist den das?
Da ruft der Papagei: "Der Elektriker!"


Medea. antwortete am 07.11.04 (19:26):

Oh mein Gott .....
dieser ist einfach zum Kugeln -

aber ich gestehe, so mancher anderer auch!

Ein Themenstrang, der zum Lächeln und Lachen 'verführt'.


Enigma antwortete am 09.11.04 (08:10):

Ein aufgeregter Mann ruft beim Bahnhofvorsteher an:"Da liegt ein Gleis auf dem Bahndamm!"
Der Bahnangestellte: "Das soll so sein."
5 Minuten später ruft der Mann wieder an:"Jetzt haben sie den almen alten Mann umgeblacht!"


ricardo antwortete am 10.11.04 (17:02):

Sherlock Holmes und Dr Watson


Sherlock Holmes und Dr Watson begaben sich auf einen Camping-trip.
Nach einem guten Essen und einer Flasche Wein legten sie sich zur Nachtruhe und schliefen ein.
Einige Stunden später erwachte Holmes und stupste seinen treuen Freund Watson:
" Watson, schauen Sie doch zum Himmel und sagen Sie mir, was Sie sehen."
Watson antwortete,"Ich sehe Millionen von Sternen."
"Und was schließen Sie daraus?"
Watson dachte lange nach." Astronomisch betrachtet sagt es mir, daß es Millionen von Galaxien und vielleicht unendlich viele Planeten gibt,Astrologisch gesehen steht Saturn im Löwen.Und zeitlich, so schließe ich haben wir viertel nach drei.
Theologisch meine ich, daß Gott allmächtig ist und daß der Mensch klein und unbedeutend erscheint."
Seufzend fügte er hinzu:"Meteorologisch vermute ich, daß wir morgen schönes Wetter haben, na und was sehen Sie denn?"
Holmes schwieg eine Weile, und dann kam es:" Oh Watson, Sie Schwachkopf, jemand hat unser Zelt gestohlen!


ricardo antwortete am 11.11.04 (22:08):

Zwiegespräch


Ein Mensch machte es sich bequem, legte sich mitten in eine Wiese, er blinzelte in den Himmel zu den Wolken hinauf und zählte die Schäfchen.
Da fiel ihm ein, mit Gott zu reden.
"Lieber Gott," sprach er," wie lang wohl sind eine Million Jahre?"
Gott antwortete:" Also aus meiner Sicht etwa eine Minute."
Der Mensch fragte weiter:"Lieber Gott, wieviel ist dann eine Million Mark?"
und er bekam zu hören:" Für mich ist das nur ein Pfennig."
Da faßte sich der Mensch ein Herz und bat:" Lieber Gott, kannst Du mir mal grade eine Million Mark pumpen?"
"Warte, sagte der liebe Gott, "warte eine Minute, dann kann ich sie Dir sogar schenken.


Enigma antwortete am 12.11.04 (08:30):

Eine Mutter kommt ins Zimmer ihrer Tochter und findet dieses leer mit einem Brief auf dem Bett.
Das Schlimmste ahnend, macht sie ihn auf und liest folgendes:

"Liebe Mami, es tut mir sehr leid, Dir sagen zu müssen, dass ich mit meinem neuen Freund von zuhause weggegangen bin. Ich habe in ihm die wahre Liebe gefunden; Du solltest ihn sehen, er ist ja soooooo süss mit seinen vielen Tattoos und den Piercings und vor allem seinem Megateil von Motorrad! Aber das ist noch nicht alles, Mami, ich bin endlich schwanger, und Pete sagt, wir werden ein schönes Leben haben in seinem Wohnwagen mitten im Wald! Er will noch viele Kinder mit mir, und das ist auch mein Traum. Und da ich draufgekommen bin, dass Marihuana eigentlich gut tut, werden wir das Gras auch für unsere Freunde anbauen, wenn denen einmal das Koks oder Heroin ausgeht, damit sie nicht so sehr leiden müssen. In der Zwischenzeit hoffe ich, dass die Wissenschaft endlich ein Mttel gegen Aids findet, damit es Pete bald besser geht; er verdient es wirklich!

Du brauchst keine Angst zu haben, Mami, ich bin schon 13 und kann ganz gut auf mich selber aufpassen. Ich kann Dich bald besuchen kommen, damit Du Deine Enkel kennenlernst!
Deine geliebte Tochter.

PS: Alles Blödsinn, Mami, ich bin bei den Nachbarn! Wollte Dir nur sagen, dass es schlimmere Dinge im Leben gibt als das Zeugnis, das auf dem Nachtkästchen liegt!
Hab Dich lieb!


ricardo antwortete am 15.11.04 (10:01):

Schreck inder Mittagsstunde!

Schöne Geschichte
Hier kommt was Neues voin mir
Der Raser


Die Polizei stoppt einen Raser auf der Autobahn, der Beamte verlangt vom Fahrer die Papiere.Der schreit ihn an:
"Ich hab gemeint Ihr Kerle würdet besser zusammenarbeiten. Erst gestern hat mir einer von Euch den Lappen abgenommen und jetzt kommt Ihr daher und wollt ihn sehen!"


Enigma antwortete am 19.11.04 (09:22):

Ein Mann beim Arzt:
"Helfen Sie mir, ich schlafe so schlecht seit einiger Zeit."

Der Arzt:
"Ja also, ich halte nichts von Symptom-Kuriererei;
wir werden sofort die Wurzel des Übels beseitigen!"

Der Mann:
"Na, ich weiss nicht, meine Frau hängt doch sehr an dem Baby."


Enigma antwortete am 23.11.04 (09:38):

Die Musik lohnt sich natürlich nur mit Lautsprechern an. Aber der eigentliche Witz steckt in der anschliessenden Fehlermeldung: "Error 404: File not Found". Die ist wirklich ganz lustig, finde ich, also vielleicht "durchhalten?":-)

Gruss Enigma

Internet-Tipp: http://www.cslservice.de/biggi/volare.swf


 Enigma antwortete am 01.12.04 (10:35):

Kommt ein Mann in die Apotheke und sagt:"Ich hätte gern eine Packung Acetylsalicylsäure."
Darauf der Apotheker: "Sie meinen Aspirin?"
Der Mann: "Ja, genau, ich kann mir bloss dieses blöde Wort nie merken!"


 rut antwortete am 04.12.04 (10:15):

Kindermund:

Der Pfau


Es war Hänschens erster Ausflug aufs Land zu den Großeltern, und auf dem Bauernhof fütterte er mit Hingabe die Hühner. Spät am Abend erblickte er zum ersten Mal in seinem Leben einen Pfau, der auf dem Hof einherstolzierte und sein prächtiges Gefieder spreizte.
Aufgeregt rannte er ins Haus und rief seine Großmutter...
" Omi komm schau mal, eins von den Hühnern blüht!"