die folgende Anfrage richtet sich an diejenigen unter Ihnen, die selbst Computerspiele spielen. Zu diesem Thema macht eine Wissenschaftlerin der Uni München eine Studie und hat uns um Unterstützung gebeten, weil es für sie sehr schwierig ist, an "spielende Senior/innen" heran zu kommen.
Alle, die sich nicht dazu zählen, können diese Mail gleich löschen und brauchen sich auch nicht den Anhang anzusehen - es sei denn, Sie sind neugierig,....
Für diejenigen, die weiterlesen wollen, bitte öffnen Sie den Anhang.
Es ist eine Word-Datei.
Wenn jemand sich unverbindlich den Fragebogen ansehen will, kann er/sie ihn über eine kurze Mail an Herrn Hutterer erwin.hutterer@uni-ulm.de anfordern. Wenn sich jemand sicher beteiligen will, möge er/sie sich direkt bei der im Anhang angegebenen Adresse melden.
Im Namen der Studiendurchführenden darf ich mich schon mal für Ihre Aufmerksamkeit bedanken.
Mit freundlichen Grüßen i.A. Erwin Hutterer
ZAWiW Universität Ulm Albert-Einstein-Allee 89069 Ulm
Gerdi
antwortete am 11.01.07 (14:53):
???
chris
antwortete am 11.01.07 (14:56):
Gerdi,
dieses Anfrage habe ich von der ZAWIW Ulm erhalten und habe diese nach Rücksprache mit dem Webmaster hierher gesetzt.
Ich gebe auch gerne die gesamte Mail weiter, die leider zu groß ist für den Eintrag hier.
chris
antwortete am 11.01.07 (14:57):
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bin studentische Hilfskraft am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München, das sich im Rahmen eines durch Bundesmittel geförderten Großprojektes (http://www.intermedia.lmu.de/) mit Aspekten von Online-Computerspielen befasst. Zu diesem Thema führen wir eine breit angelegte Befragung von Spielern durch, deren Ziel eine möglichst neutrale Darstellung darüber ist, wer wie Computer spielt - unabhängig von Marketing-Interessen der Hersteller, aber auch unabhängig von der vielfach negativ gefärbten Berichterstattung in aktuellen Medien.
Bei unserer nicht-kommerziellen Forschungsarbeit sind wir auf Mithilfe angewiesen, denn einige Personen unserer Zielgruppe sind nur schwer erreichbar: Diese Studie soll repräsentativ für alle Arten von Spielern sein, d.h. nicht nur Vielspieler sind für uns interessant - Gelegenheitsspieler sind genauso gesucht. Momentan suchen wir u.a. besonders intensiv weibliche Spielerinnen und generell ältere Spieler ab 40 Jahren. Es ist ja in letzter Zeit in den Medien öfters die Rede davon gewesen, daß auch ältere Menschen Online-Spiele spielen. Um unsere Studie möglichst repräsentativ zu haben, suchen wir daher verstärkt auch Senioren für unsere Befragung. Es würde uns eine große Hilfe sein, wenn wir auf diesem Wege die eine oder andere Person erreichen könnten, die zumindest ab und an 'online' spielt oder gespielt hat. Dabei ist es völlig unwichtig, welche Art von Spiel gespielt wird, es kann ein Rollenspiel sein, aber auch Rennspiele, Shooter, Strategiespiele, Browsergames oder Flashspiele. Es ist egal, wie oft man online oder offline spielt. Sollten Sie Bekannte haben, die auch zu den genannten Gruppen gehören, wäre es auch sehr hilfreich, wenn Sie diese ebenfalls auf die Studie aufmerksam machen würden.
Gerne beantworten ich Ihnen auch noch weitergehende Fragen zum Hintergrund der Studie. Einige allgemeine Hinweise zum Vorgehen haben ich dieser Mail angehängt.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unsere Forschungsarbeit durch Ihre Unterstützung erleichtern könnten, und freuen uns darauf, wieder von Ihnen zu hören.
Auch stehe ich Ihnen für eventuelle Fragen jederzeit per Mail sowie unter folgender Telefon-Nummer zur Verfügung: 0179-128 63 40.
Mit freundlichen Grüßen,
i.A. Ilse Johnen
für die Projektleitung:
- Dr. Thorsten Quandt -
- Dr. Jeffrey
chris
antwortete am 11.01.07 (14:58):
Background-Informationen zur Studie*
Sicherlich haben Sie aber weitere Fragen dazu, was genau Sie unterstützen würden. Daher vorab einige Informationen zum Hintergrund der Studie: Sie wird vom Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. Es gibt keine industriellen oder politischen Auftraggeber und keinerlei kommerzielle Interessen hinter dieser Studie. Es handelt sich also um reine Grundlagenforschung, die ,wertfrei' vorgeht und nicht gleich das Spielen unter einer bestimmten Perspektive positiv oder negativ darzustellen versucht. Alle Informationen, die in dieser Studie erhoben werden, sind streng vertraulich nach den allgemeinen Datenschutzrichtlinien im öffentlichen Dienst zu behandeln. Die Fragebögen werden bei der Dateneingabe vollständig anonymisiert. D.h. es werden keinerlei Daten unter dem Namen der Teilnehmer ausgewertet.
Die Befragung selbst wird mittels E-Mail-Versand durchgeführt: Wenn Sie Interesse haben, melden Sie per E-Mail beim Forschungsteam (projekt-computerspiele@ifkw.lmu.de oder bei IJohnen@Gmail.com ), Sie bekommen dann per E-Mail einen Fragebogen als Word-Dokument zugesandt. Nach dem Ausfüllen am Bildschirm können Sie diesen per E-Mail wieder zurückschicken. Auf Wunsch ist auch ein postalischer Versand eines Papier-Fragebogens per Rückumschlag möglich. (Von einem Online-Fragebogen haben wir aus verschiedenen Gründen abgesehen.)
Als kleiner Anreiz verlosen wir übrigens unter allen Teilnehmern an der Studie 2 x EUR 50 Amazon-Gutscheine -- man kann hier also etwas Gutes tun und dabei sogar noch mit etwas Glück etwas gewinnen!
Gerdi
antwortete am 12.01.07 (07:21):
Danke, jetzt hab' ich's kapiert. Man muß also die Unterlagen, um an der Befragung teilzunehmen, erst einmal anfordern.
Ganz oben hatte ich vermißt, den Fragebogen - wie sonst üblich - gleich hier öffnen zu können.
schorsch
antwortete am 12.01.07 (09:44):
Ganz ohne Fragebogen geantwortet: Ich habe schon ab und zu mal solche Internet-Spiele angeklickt. Meistens sind sie mir aber zu doof. Ich möchte mich doch lieber mit realen Menschen unterhalten - z.B. hier im Seniorentreff, als mich mit Figuren herum zu schlagen, die ein mental unterforderter Mensch ersonnen hat.