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Politik & Gesellschaft
THEMA: KLIMAWANDEL: Runter vom Gaspedal!.
Bisher 20 Antworten.
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Wolfgang
begann die Diskussion am 13.03.07 (00:20) :
Mehrheitlich wollen die Deutschen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen und Landstrassen. Nur die Funktionaere diverser Automobilclubs sind noch fuer "freie Fahrt für freie Buerger". Und natuerlich die Bosse von Audi, BMW, Mercedes, Porsche + Co. Der Verkehrsminister der Bosse auch.
Gegen den Status Quo ruehrt sich Widerstand. Erstmals wollen jetzt Abgeordnete dreier Fraktionen - Gruene/Buendnis '90, SPD + CDU/CSU - einen Gruppenantrag in den Bundestag einbringen. "Einfuehrung eines generellen Tempolimits von 130 Stundenkilometern auf deutschen Autobahnen", so der Titel des Antrags.
Mit dem Tempolimit sollen Sprit gespart und Abgase gesenkt werden.
Schau'n mer mal, ob deutsche Politiker wenigstens so ein Mini-Refoermchen zustande bringen.
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schorsch
antwortete am 13.03.07 (08:18):
Als Schweizer konnte ich schon lange nur noch den Kopf schütteln darob, dass den Deutschen die Absolute Gaspedalfreiheit offenbar wichtiger ist, als die Erde.....
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NIL
antwortete am 13.03.07 (09:00):
So hat halt jedes Volk seine Schwächen, schorsch, ihr habt dafür viel Geld der ganzen Welt im Griff;-))
Aber ich wäre schon auch für Tempo 130, darüber frisst jeder Karren bedeutend mehr Benzin, neben dem Mehr an CO2 und der grösseren Unfallgefahren.
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klaus
antwortete am 13.03.07 (09:34):
Vielleicht noch'n paar Zahlen: Einer Umfrage zufolge sind 58% der Deutschen für ein Tempolimit von 130 Km/h auf der Autobahn. Gleichzeitig geben 64% zu, auf Autobahnen ein vorhandenes Tempolimit von 130 Km/h oder 120 Km/h meist zu übertreten. 38% sind dafür auch schon zur Kasse gebeten worden.
Das mit den Umfragen ist so eine Sache. Gern äußert man sich positiv, wenn es darum geht, in Umfragen zu Problemen, die u.a. die Umwelt betreffen, Stellung zu beziehen. In der Praxis sieht das dann meist anders aus. Selbstverständlich wäre ein Tempolimit ein Ruck in die richtige Richtung und der würde sich auch auf die Geldbörse positiv auswirken. Ob das auf den deutschen Autobahnen allerdings viel bringen würde, ist fraglich. Über 75% der Autobahnen haben ohnehin ein ständiges oder temporäres Tempolimit. Blieben also noch 25% "Raserstrecke". Wenn man berücksichtigt, dass dann noch zu Urlaubszeiten, Wochenenden, Feiertagen...( also 2/3 des Jahres) Staus oder stockender Verkehr "stattfindet", bleibt da nicht mehr viel übrig. Viel wichtiger für mich wäre es, die Industrie stärker in die Pflicht zu nehmen, wenn es um die Konstruktion abgasarmer Motoren geht. Besser gesagt, um den Einsatz dieser Motoren, denn die Konstrukteure haben auf dem Gebiet auch - oder besser -besonders in Deutschland viel geleistet.
Zum Schluss noch eine Umfrage zum Problem oben. Deutlich mehr Menschen sehen aber vor allem die Industrie in der Pflicht: 91 Prozent fordern die Automobilbranche auf, Fahrzeuge mit geringeren Abgaswerten zu produzieren.
ÜBRIGENS --- fragt doch mal die Belegschaften von Audi,Mercedes,BMW...wie sie zu diesen Problemen stehen und ihr werdet feststellen, dass nicht nur die Bosse dieser Firmen gegen ein generelles Tempolimit sind, sondern auch die Mehrheit der Belegschaften und das sind mehrere Hunderttausend. Mich wundert das nicht so sehr und ich nehme es ihnen auch - im Gegensatz zu Wolfgang -nicht sehr übel. Wer gräbt schon gerne seine eigene Grube !!
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Lars
antwortete am 13.03.07 (09:34):
Das wäre ein Jammer für "möchtegern" Rennfahrer, konnten sie doch bis jetzt immer in den grossen "Kanton" fahren, um ihren Boliden zu testen! Frage mich schon lange, warum die Autohersteller immer stärkere und schnellere Autos herstellen, aber eine Wende ist in Sichtweite, das kann man feststellen am Automobilsalon in Genf, höchste Zeit!
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hema
antwortete am 13.03.07 (10:36):
Bei uns in Österreich gibt es auf der dreispurigen Autobahn (erst vor wenigen Jahren ausgebaut) zwischen Asten und Linz ein Tempolimit von 100 kmh, wegen der FEINSTAUBBELASTUNG!
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hugo1
antwortete am 13.03.07 (11:30):
Diese vollmundigen Behauptungen, das ein generelles Absenken der Geschwindigkeiten in Deutschland unter unseren Verhältnissen zu weniger Belastung führt, sollte in einem Test ausprobiert und nachgewiesen werden. Einfach davon auszugehen das eine Einzelfall auf Millionen Verkehrsteilnehmer hochrechenbar ist, ist Quatsch. Auch das Übernehmen von Werten anderer Länder passt nicht.
Wenn ich alleine auf der Autobahn bin und von Rostock nach Stuttgart 10 Stunden benötige unter Nutzung höheren Tempos um im Schnitt auf 100 Kmh zu kommen, mag das klappen. Fahr ich dann höchsten 100 Kmh bin ich bis zu einer Stunde länger unterwegs und wenn normaler Verkehr ist mit teilweise zügigem und teilweise stockendem Verkehr dann sind schon 2 Stunden.
Ja und wenn Millionen Autos 20 % zeitlich länger unterwegs sind, dann bedeutet das, es sind auch Hunderttausende mehr gleichzeitig im Verkehr und stehen nicht noch Zuhause oder schon wieder am Ziel.
und wenn man das Tempo noch weiter drosselt, dann stehen zuletzt zig Millionen bei 0 Kmh und kommen im Schnitt vielleicht mit CO2 sparendem Tempo 25 Kmh ans Ziel. Sie sind dann jedoch 40 Stunden unterwegs,,,und der COs Ausstoß verdoppelt sich,,
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Karl
antwortete am 13.03.07 (11:49):
Interessant ist, dass ich auf den schweizerischen Autobahnen mit Tempolimit 120 kmh kaum je Staus erlebt habe (es sei denn vor Zürich). Ich glaube auch Berichte gelesen zu haben, dass ein gleichmäßigeres Tempo aller Verkehrsteilnehmer eher hilft, Staus zu vermeiden. Es gibt dazu Modellrechnungen.
Quellenbeispiel im Link:
"Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde lasse sich der Kohlendioxid-Ausstoß um bis zu 30 Prozent reduzieren, sagte der Präsident der Behörde (Umweltbundesamt), Andreas Troge, der „Berliner Zeitung“ laut Vorabbericht. Zudem sinke die Unfallgefahr erheblich, und es komme zu weniger Staus."
Internet-Tipp: http://www.focus.de/auto/unterwegs/co2-ausstoss_nid_41687.html
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klaus
antwortete am 13.03.07 (11:49):
@Lars, "Frage mich schon lange, warum die Autohersteller immer stärkere und schnellere Autos herstellen" Das ist ja nun nicht schwierig zu beantworten. Es ist sensationell-- DIE AUTOS WERDEN GEKAUFT !!!! @hugo1, deine Rechnungen sind zwar nicht gerade professionell- aber natürlich muss das alles berücksichtigt werden. Es ist richtig, auch die längeren Fahrzeiten zu berücksichtigen. Allerdings geht es mehr um die Spitzengeschwindigkeiten, da der CO2 -Ausstoß bei steigender Geschwindigkeit leider nicht linear steigt. Ich glaube, dass es nicht ganz einfach ist, hier genaue Berechnungen anzustellen, da sich natürlich auch die Verkehrsströme bei gemaßregelten Geschwindigkeiten verändern. Nur eines ist sicher- und das wolltest du wohl auch demonstrieren- mit der einfachen Geschwindigkeitsbegrenzung kommt man garantiert nicht zum gewünschten Ergebnis. Dem stimme ich voll zu.
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Lars
antwortete am 13.03.07 (12:28):
Klaus, ich glaube du hast mich falsch verstanden, bin für eine Tempolimite, dürfte aber 130ig sein, nach meiner Ansicht! Karl hat das richtig erkannt. Das Tempobolzen bringt gar nichts, konnte das immer feststellen, wenn ich z.B. von Basel nach Frankfurt fuhr.
Klar geht es um das Geschäft Klaus, betreffend schnellere und stärkere Autos, aber es gibt andere Möglichkeiten!
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bongoline
antwortete am 13.03.07 (12:41):
Ich habe die Streckenvergleiche Seefeld via München nach Würzburg mit 59 km Bundesstraße und Seefeld via Reutte - Ulm nach Würzburg (beide Steckenvarianten gesamt 400 km):
Seefeld - München - Würzburg: Autobahn ab München bis Nürnberg großteils dreispurig ausgebaut - ein Unfall nach dem anderen, Stau, Stau und nochmals Stau - Fahrzeit mit 59 km Bundesstraße gesamt 3 3/4 Stunden.
Seefeld - Reutte - Ulm - Würzburg: 130 km Bundesstraße, Autobahn ab Nesselwang bis Würzburg zweispurig, ein großes Teilstück der Autobahn vor Aalen auf 120 km/h zurückgedrosselt - Fahrzeit 4 Stunden.
Mehr gleitender Verkehr muß nicht unbedingt bedeuten, daß man um Stunden länger unterwegs ist, man kommt beim Rasen nur etwas entnervter am Zielort an. Sicher fahre ich auch gern mal 180 (darüber hinaus könnte ich dann nicht mehr für Bodenhaftung bei meinem Auto garantieren :-) ), aber wenn ich dann die Tankanzeige vergleiche, kommt mir bei den deutschen Benzinpreisen das nackte Grausen.
@ hema Nicht nur in Linz wurde die 100 km/h Regelung eingeführt sondern in allen Ballungsbereichen, so auch in Tirol.
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Marina
antwortete am 13.03.07 (12:43):
Ein Tempolimit wäre auf alle Fälle gut, in anderen Ländern gibt es das schon lange, denn es verringert nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern auch Unfälle, das ist inzwischen bewiesen. Wenn man das abstreitet, steht dahinter der Wunsch, nichts ändern zu müssen. Es geht aber um unsere Welt, und wir haben nur eine davon, da sollte man die ideologischen Kämpfe mal zurückstellen zu Gunsten der Vernunft. Wenn ernst zu nehmende Wissenschaftler übereinstimmend zu überzeugenden Feststellungen kommen, verstehe ich nicht, warum man das nicht einsehen sollte, nur weil man seine alten Gewohnheiten und Ideologien nicht aufgeben will.
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mart
antwortete am 13.03.07 (12:45):
Meine Eindruck auf deutschen Autobahnen ist folgender - ein Schrecken.
Mit einem wirklich sehr schnellen und schnell beschleunigten Auto unterwegs, ist die rechte Spur aufgrund der LKWs und der sehr langsamen anderen Autos undiskutabel; die zweite Spur mit ebenfalls langsameren und langatmigeren Autos zu und auf der linken Spur der reinste Horror - so weit zurück kann man gar nicht schauen, um doch noch zu erkennen, daß ein Tempobolze, der eine Rennbahn braucht, daherkommt; daher besser mit der wilden Jagd links mithalten - braucht nur viel Sprit und ich fühle mich bei Dauertempo 160 und darüber einfach unwohl und ich frage mich, ob wirklich alle, die mit diesen engen Abständen dahinbrausen, auf den Vordermann auffahren und diesen mit der Lichthupe wegscheuchen, ihr Auto so gut beherrschen. Oder rechnet man damit, daß jeder sich so verhält und fährt, wie es sich der andere vorstellt?
Gegen diesen Horror sind die österreichischen Autobahnen die reinste Erholung - trotz sehr dichtem Verkehr (wo ich normalerweise fahre).
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rolf
antwortete am 13.03.07 (15:04):
Kann man eigentlich alle Autos gleichschalten. Ich habe noch in Erinnerung, daß der der Motor am günstigsten bei etwa 2/3 der Höchstdrehzahl läuft. Das hieße, ein Auto das für eine Höchstgeschwindigkeit von 240 gebaut wurde bei 160 am günstigsten läuft, eins mit Spitze 150 bei 100. Hierbei ist allerdings der steigende Luftwiderstand nicht berücksichtigt, der aber auch wieder von der Bauform und nicht nur von der Geschwindigkeit abhängig ist.
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wuli
antwortete am 13.03.07 (16:59):
Runter vom Gas um CO2 zu reduzieren und damit die Erde zu retten! Ok. aber ihr sprecht fasst nur von der reduzierten Geschwindigkeit, warum spricht keiner von den Autoherstellern, besonders den Deutschen? Sie sollten meiner Meinung nach stärker in die Pflicht genommen werden, den CO2 - Ausstoß der neuen Modelle zu reduzieren. Es soll ja schon früher Möglichkeiten in diese Richtung gegeben haben, erzählt man sich hinter vorgehaltener Hand. Nur die Spritlobby hat was dagegen! Um ehrlich zu sein, darf ich beim Motorrad fahren nur noch um Ecken schleichen, dann lass ichs lieber sein! So jetzt könnt ihr mich zerr.... :-)
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hugo1
antwortete am 13.03.07 (17:31):
ich bin absolut nicht gegen eine Limitierung der Geschwindigkeit. Aber ich bin nicht davon überzeugt ob sich z.B. ein Tempo 120 auf allen Autobahnen gleichermaßen günstig auswirkt und an 30 % Reduzierung des CO2 Gehaltes glaub ich schon gar nicht ehe es nicht in der Praxis bewiesen wurde.
Eine Dreispurige Autobahn im Ruhrgebiet oder sonstigen Ballungsgebieten wird andere Ergebnisse zeigen als eine 2 Spurige (andere gibts hier im 250 Km Umfeld gar nicht) in Vorpommern.
In Frankreich und Spanien hab ich völlig andere Verhältnisse auf den Autobahnen vorgefunden aber,,,,,,da musste ich Maut bezahlen und der Verkehr war nicht mit deutschem zu Vergleichen.
Also Erfahrungen sammeln, die gegenwärtige Situation aufnehmen und bewerten, dann für ein oder zwei Jahre neue Vorgaben machen (Tempolimit) danach auswerten und dann entscheiden.
Aber was machen wir Deutschen? Es wird aktionistisch diskutiert,-die Lobbygruppen polemisieren- dann wird hektisch und auf Krach eine Entscheidung im Parlament durchgedrückt und dann ??? ok dann sind wir schlauer,,*g*
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Wolfgang
antwortete am 14.03.07 (20:26):
Beim Klimaschutz geraten Deutschlands Regierende nun auch international unter Druck. Achim Steiner - Chef der UNEP - fordert auf deutschen Autobahnen eine der international ueblichen generelle Geschwindigkeitsbegrenzung.
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Wolfgang
antwortete am 14.03.07 (20:36):
Uebrigens, Hugo... In Frankreich gibt es seit vielen Jahren schon eine generelle Geschwindigkeitsbeschraenkung auf Autobahnen - Tempo 110 (bei Naesse) bzw. Tempo 130. In Spanien ist das Tempo auf 120 begrenzt. Und das trotz leererer, weil mautbehafteter privater Autobahnen.
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Lars
antwortete am 14.03.07 (20:53):
Die Autohersteller sollte man unbdingt von der Regierung her in die Pflicht genommen werden, wenn's nicht anders möglich ist? Zudem plädiere ich zum wiederholtem Masse für eine Tagesfahrleuchte, in neueren Autos ist die bereits vorhanden, ob in Deutschen Marken? Vor 40ig Jahren blochte ich auch noch mit 200 Sachen über die Autobahn, war auch bei uns möglich, aber bei dem heutigen Verkehr ist das unverantwortlich!
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hugo1
antwortete am 14.03.07 (21:38):
ja Wolfgang das fand ich stets ja auch unangenehm und belastend. Da geht auf deutschen Autobahnen die Post ab, besonders auf der Linken, man muss aufpassen wie ein Schießhund, besonders nachts. Da fährt man vorsichtig und betont sachte,,,dann kommt man über die Grenze nach Frankreich und??? muss auf der sooo leeren und gut beleuchteten Autobahn dahinzuckeln ohne Jemanden vor sich, neben sich oder hinter sich zu haben,,,
Als ich noch Trabant fuhr, störten mich die geforderten 100 KMh auf der Autobahn überhaupt nicht, auch die 90 auf der Landstraße (später sogar nur 80 Kmh) waren angemessen. Es hörte und fühlte sich sowieso wie 120 KMh an. *gg*
Aber nun endlich, endlich als Wessi/Bundi da, wo die Freiheit grenzenlos sein sollte, die Strassen glatt, die Autobahnen breit und die Autos auf Tempo getrimmt sind, nun nimmt man mir sämtliche Illusionen vom großem Glück und zügelt meinen Freiheitsdrang, beschneidet meine Flügel,,macht aus dem flotten Flitzer eine lahmende Ente,,, Scheibenkleister,,,,Zeitenwandel = Klimawandel-- wozu ist das Gaspedal noch nutze ? kann ich doch gleich zwei Pferde anspannen *ggg*
Ich bin trotzdem dafür, dort wo sichs anbietet den Verkehr fließen und laufen zu lassen und da wo es gefährlich ist (Unübersichtlich, nass, steil, eng, Seitenwind, Wildgefahr usw.) entsprechend reglementieren.
Die Raser und die betuchten Spritfresser und CO2 Werfer würde ich über die Steuern steuern.
Ich persönlich hab keine Probleme, hier gibts fast keine Autobahnen, hier wird der CO2 Ausstoß fast ausschließlich auf Bundes-Strassen produziert und die paar Kilometer die ich alljährlich da mal drauf darf/kann würde ich gerne mal schneller als hier zwischen den Dörfern fahren,,z.B. 150 KMh damit ich wenigstens genau so schnell in Berlin bin wie über die Landstrasse.
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schorsch
antwortete am 15.03.07 (11:17):
Ansichten eines Bleifusses: Ach, wir sind ja zuhause schon niemand - warum sollten wir denn nicht wenigstens auf den Autobahnen aufs Gaspedal drücken dürfen um dem anständig fahrenden Kollegen zu zeigen, dass wir halt doch noch mehr sind als er? ):-(
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