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THEMA:   Niedriglohnsektor=Hilfsarbeiter.

 Bisher 27 Antworten.

kreuzkampus begann die Diskussion am 13.03.07 (22:02) :

Vor 40 Jahren nannte man den "Niedriglohnsektor" "Hilfsarbeiter". Einziger Unterschied: Damals verdienten Hilfsarbeiter ca. doppelt soviel wie Beamte. Worum geht es bei der derzeitigen Diskussion eigentlich?


Vorlesefunktion  Claude antwortete am 14.03.07 (08:22):

In der letzten Spiegelausgabe die Nr.11 vom 12.03.07 befindet sich ein interessanter Artikel (im Online-Spiegel nur gegen Bezahlung)namens "IM FREIEN FALL" der diese Problematik behandelt. Wenn jetzt in Kürze Arbeitsplatzgrenzen 2009 oder 2001, fallen, in Kraft tritt nimmt man an das der Lohndruck auf deutsche Niedrigverdiener enorm steigen wird. Ich denke dass es künftig wohl nicht geht ohne einen Mindestlohn. Wir wären in guter Gesellschaft viele Länder in der EU haben den Mindestlohn schon eingeführt und man sagt gute Erfahrungen damit gemacht. Selbstverständlich muß der Mindestlohn dann auch für ausländische (osteuropäische) Verleihfirmen gelten.
Gruß Claude


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 14.03.07 (15:37):

Keine Frage: Der Niedriglohnsektor muss ausgebaut werden. Denn immer noch warten Millionen Hartz-Vierlinge auf Arbeit. Sie koennten sich doch um die Autos der Reichen kuemmern - Fussmatten ausklopfen oder Aschenbecher saeubern oder so etwas. Oder deren Yachten bewachen. Oder deren Villen samt Kinder in Schuss halten. Oder Schuhe putzen (damit, sozial ausgewogen sozusagen, auch der Facharbeiter einen hat, auf den er runterschauen kann). Alles fuer 1 Euro pro Stunde (was viel Geld ist fuer einen, der kaum was auf der Rippe hat). Da ist also noch viel Potential.

Merke: "Sozial ist das, was Arbeit schafft!" (Wahlkampfslogan der CDU/CSU im Wahlkampf 2005)


Vorlesefunktion  Claude antwortete am 14.03.07 (16:38):

Wolfgang der Niedriglohnsektor muß nicht ausgebaut werden,sondern es muß eine Mindestlohnregelung geben die diesen Namen verdient, um eben diesen Auswüchsen die du oben zu beschreiben versuchst Einhalt zu gebieten.
Gruß Claude


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 14.03.07 (17:30):

Fuer einen gesetzlichen Mindestlohn! Kein Lohn unter 7,50 Euro pro Stunde!
http://www.mindestlohn.de/

Internet-Tipp: http://www.mindestlohn.de/


Vorlesefunktion  klaus antwortete am 14.03.07 (18:20):

@Wolfgang,
gilt das auch für den Osten? Dann machen auf einen Schlag 50% der kleineren Gewerbebetriebe zu.
Hast du überhaupt eine Ahnung, was im Osten außerhalb der wenigen Industriezentren für Stundenlöhne existieren?
Im Dienstleistungssektor ist die Hälfte an der Tagesordnung.
Eine Möglichkeit wären staatliche Stützlöhne.
Also - so ganz einfach ist das nicht.


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 14.03.07 (19:35):

Wenn der Staat zahlen soll, dann musss er auch Einfluss auf die unternehmerischen Entscheidungen haben (z. B. wieviel wird wo und in was investiert). Motto: Wer zahlt, schafft an. Aber zahlen und nichts zu sagen haben? Nein danke! Dann bleibt es besser so, wie es ist, und die Hungerloehner kommen endlich in die Puschen und tun was gegen ihre Misere.

Was Deutschlands Osten betrifft... Ein Fass ohne Boden. Wohl ein hoffnungsloser Fall. Wir sollten uns aufs Kerngeschaeft konzentrieren. Ein Management-Buy-out waere nicht schlecht. Vielleicht kauft ihn ja jemand fuer einen symbolischen Euro. ;-)


Vorlesefunktion  gerald antwortete am 14.03.07 (19:49):

Wolfgang:
"Vielleicht kauft ihn ja jemand fuer einen symbolischen Euro. ;-)"

Hat der Osten lange hinter sich. Die Heuschrecke hieß Treuhand.


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 14.03.07 (19:55):

Bekanntlich waren das nicht die einzigen Kosten. Die kamen ja erst noch. Und zwar nicht zu knapp. Deshalb fuerchte ich, dass wir den Osten so schnell nicht los werden. Dumm gelaufen.


Vorlesefunktion  gerald antwortete am 14.03.07 (21:05):

Tja, davon laufen wird uns der Osten leider nicht...
Offensichtlich aber haben sich die Zonis mit ihrer Situation arrangiert, denn ein richtiges Aufbegehren hört man von der "Ostfront" so rein gar nicht.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 14.03.07 (22:09):

als bundesdeutscher Unternehmer würde ich mir vor allem wünschen das der Zustand so bleibt wie er ist.
Wär ja schlimm wenn die Ossis plötzlich beschäftigt würden und noch dazu mit tarifgebundenen lohnendem Facharbeiterlohn,,

Nicht auszudenken. Wer sollte dann all den Plunder, den Ramsch, die Billigangebote, die Wegwerfprodukte aus dem Westen kaufen?
Da hat man lange dran gearbeitet ein Heer von Arbeitslosen, Harz IV Menschen ALG-Leuten, Umschülern ABM Beschäftigten usw. zu erschaffen mit all dem Drum und Dran wie Suppenküchen, Tafeln, Sozialstationen, Wärmestuben, Sozialarbeitern ,,,,

So allmählich sollte sich der Osten doch dran gewöhnt haben, nix besitzen, nix zu sagen haben, Minderwertigkeitskomplexe als Statussymbol mit sich rumtragen, Meckern auf "hohem" Niveau inmitten der blühenden "Landwirtschaft" und ner Unmenge Freizeit zum Einkaufen *g*

Wo kämen die Aldi, Lidl, Netto, Plus, Spar usw hin, wenn die Ossis Markenware und Qualitätsprodukte, Bio, Öko usw in Massen sich leisten könnten? Deren Rang in der Milliardärsliste wär gefährdet.

Abwarten ist die Devise, die Jammerossis wandern gen Westen Norden, Süden, vermischen sich teilweise mit den echten Deutschen, einige schaffen den Absrpung zum Aufschwung und die restlichen sterben früher oder später aus.

Wenn die Hugos erst mal verstummt sind,
dann gibts nur noch "echte innerdeutsche" Probleme, das Fass ohne Boden ist dann ein Gesamtdeutsches, zum Kritisieren müssen neue Kultfiguren geschaffen werden,,, *gg*


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 14.03.07 (22:23):

@Hugo... Noch einmal meine Fragen (die ich wirklich einmal ernsthaft beantwortet haben moechte von einem, der sich auskennt in der ostdeutschen Psyche): Haben die Ostdeutschen zur Wendezeit tatsaechlich geglaubt, dass sie fuer etwas anderes als zur Beute fuer die westdeutschen Heuschrecken dienen wuerden? Haben sie sich nie Gedanken darueber gemacht, dass sie kollektiv als Lohndruecker eingesetzt werden koennten?


Vorlesefunktion  klaus antwortete am 15.03.07 (08:28):

@Wolfgang,
du hasst den "Osten" ja so richtig. Sieh mal zu, dass dich hier niemand als "Hasser" erkennt, wenn es dich mal versehentlich in den Osten verschlägt. Oder mach dich mal stark dafür, den Osten "abzustoßen".


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 15.03.07 (10:53):

hallo klaus, ich hab das komische Gefühl als ob nicht wolfgang sondern eher Du den Osten nicht magst, besonders all das was an früher erinnert.

Weiter hab ich das Gefühl also ob Du, klaus, der Meinung bist, ich (hugo) mag den Westen nicht und sehe alles in zartrosa was sich mit der DDR verbinden lässt.

Bei wolfgang hab ich das Gefühl, er kann mal das Eine, mal das Andere und mal beide Deutsche Seiten nicht leiden und muss sie permanent kritisieren.

Grundsätzlich wunderts mich nicht das das hugo bei dieser Meinung bleibt: "Nicht alles was Ossis hatten, waren, taten, leisteten,,, war minderwertig, miserabel und untauglich für heute und Jetzt".

Auch finde ichs normal, das ich mal ganz auf Wolfgangs Schienen fahren kann und ein andermal partout in andere Richtung möchte (aber das ist selten genug)

Alles in Allem haben wir (alle drei)uns wohl ganz gut in den heutigen Staat integriert, kommen privat relativ gut zurecht und können die paar Freiheiten die er uns bietet auch recht unbekümmert annehmen und nutzen.
Dazu gehört für mich allemal,,stets und ständig den Blick auf kritikwürdige Zustände nicht zu verschließen, ein wenig unzufrieden zu sein, denn nur daraus (hab ich mal gelernt) entsteht Neues, ergibt sich Fortschritt und wird Unbrauchbares als solches erkannt und kann zurückgedrängt werden.
Nun ist der Eine mal hektischer, unduldsamer, ungeduldiger als der Andere und reagiert auf den Selben schlimmen Fakt entsprechend expolsiver, was wiederum zu Mißverständnissen -auch bei relativ Gleichdenkenden- führen kann.

Ja Wolfgang, es gab tatsächlich nicht Wenige, die sich wie verführte Lämmer gaben und voller Vertrauen, voller Zuversicht, voller Hoffnung in dieses Abenteuer "Vereinigtes Deutschland bei Zerstörung sämtlicher bisherigen östlich Werte" etwas tolles, nur positiv Endendes, Versprachen.

Es gab sie auch die Warner.
Erstens, die aus kühlem, berechnendem und wissendem Verstand heraus, sich nicht vorstellen wollten das die BRD auf Dauer etwas ohne Gegenleistung zu verschenken hat.

Zweitens diejenigen die mehr aus politischer Dickköpfigkeit heraus nicht einsehen wollten das nun vieles Besser werden kann/wird, um ihre bisherige Denkweise nicht plötzlich aufgeben zu müssen.

Drittens, die echten Befürworter eine Anderen, besseren, Neuen DDR. Ohne SED, ohne Führungsrolle einer Partei ohne Bevormundung aus Bonn und aus Moskau, ohne Vereinnahmung durch kapitalistische Methoden, (eine Mischung aus Revolutionären, Visionären, Spinnern, Chaoten und Denunzianten,,)

Es waren nicht wenige Sprüche an Mauern und Häusern zu lesen wie: "Landsleute bleibt hier",

Meine damalige Gemütslage zwischen Hoffnung und Bangen hat sich, was die europäische Politik angeht, deutlich gebessert. Es hätte schlimmer kommen können.
Was ich aber rund um mich hier in Vorpommern erlebe, lässt aber auch weiterhin Schlimmes für die "täglich größer werdende Unterschicht" erahnen.

Wolfgang wenn Du mal viel Zeit hast, dann lies den Inhalt des nachfolgenden Links.
Der Bericht gibt unverfälscht Gedanken, Wahrheiten, Vermutungen, Anmerkungen, Denkrichtungen, Situationen wider, wie sie mir damals sehr geläufig waren,,
Zum Glück sind nicht alle Prophezeihungen und Vermutungen eingetroffen, aber im Kern vieler Aussagen erkenne ich mich wieder. *g*


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 15.03.07 (10:58):

Könnten sich die Ossis/Wessis endlich darüber einigen, dass, wären die Ossis nicht von den Russen dazu gezwungen worden, sie nicht Ossis geworden wären, sondern so "gut" wie eben die Wessis?


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 15.03.07 (11:04):

@Hugo... Danke fuer die ausfuehrliche Antwort. Ich betrachte Dich naemlich tatsaechlich als den einzigen Kenner der Materie hier im Forum. Und was den angeblichen Hass auf den Osten angeht... Das ist das uebliche Gerede eines Menschen, der nun wirklich kein Durchblicker ist, sondern eher ein bedauernswerter Tropf. Ich zaehle dessen Geschreibsel zum Phaenomen 'Projektion'. ;-)

P.S.: Den angekuendigten Link wirst Du sicher noch nachreichen.


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 15.03.07 (11:16):

Das steht ausser Frage, schorsch. Es ist aber nicht so gekommen, sondern eben anders. Dadurch haben sich deutsche Befindlichkeiten entwickelt. Einem Auslaender mag das nicht einleuchten. Aber es gab nun mal zwei deutsche Staaten, die ueber vier Jahrzehnte sich voellig anders entwickelten. Sogar eine Mauer war zwischen diesen Staaten. So richtig bewaeltigt ist die deutsche Trennung bzw. Einheit noch lange nicht. Das braucht Zeit. Das Einheitsgetue war von westlicher Seite aus schon damals eine ziemlich verlogene Geschichte. In gewisser Beziehung tun mir die Ostler leid, denn ihre Gutglaeubigkeit wurde von den westdeutschen Profis in Sachen Kapitalismus gnadenlos ausgenutzt. Andererseits haelt sich mein Mitleid wiederum in Grenzen, denn oft genug haben Ostler mitgemacht beim Goldrausch, der vielen damals den gesunden Menschenverstand genommen hatte. Ich bin halt hin- und hergerissen, so wie viele Deutsche in West und in Ost hin- und hergerissen sind.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 15.03.07 (17:05):

oh ja, nun fällts mir auch auf, entschuldige wolfgang.
Link folgt.
,,,oft genug haben Ostler mitgemacht beim Goldrausch, der vielen damals den gesunden Menschenverstand genommen hatte.

Na klar, zu einer Seilschaft, einem Joint Venture, einer Unterschlagung, einem Raub usw, gehören meistens zwei.
Nur waren die Ossis ungeübter, Ideenloser, hinterwäldlerischer,,,eben zumeist die Looser, die Nietenzieher,,,und versuchten Ihr Glück auf niedrigstem Niveau zu erzwingen.

Nicht mal für eine D-Mark bekamen sie bei der Treuhand einen maroden Betrieb gekauft, weil sie nicht kreditwürdig waren,,
Wer kein Westgeldkonto, Keine Bürgschaft, kein Vermögen und keinen Namen bei der Bank hatte (und ich kenne wenige Ossi welche diesen Ansprüchen gerecht wurden) hatte auch wenig Chancen sich an den Wirtschaftaufschwungsuntaten maßgeblich zu beteiligen. Auch wenn der Wille dazu, sich bei einigen schon auszuprägen begann *g*

Internet-Tipp: http://www.labournetaustria.at/archiv11.htm


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 17.03.07 (11:09):

Spiegel Online - 17.03.2007
ETAPPENSIEG FÜR MUENTEFERING: Arbeitgeber geben Widerstand gegen Mindestloehne auf
Arbeitsminister Muentefering hat in seinem Kampf fuer Mindestloehne einen wichtigen Sieg errungen: SPIEGEL-Informationen zufolge haben die Arbeitgeber ihren Widerstand in der Frage aufgegeben. Auch in der Union schwinden die Vorbehalte langsam.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,472255,00.html

Internet-Tipp: http://www.mindestlohn.de/


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 17.03.07 (12:43):

Noch ein Hinweis für Leute die glauben, der Staat oder die Politik hätten sich nicht in die Angelegenheiten zwischen Arbeitgeber und -nehmer zu mischen: Wenn Arbeitnehmer mangels genügend Einkommen verarmen, muss zwangsläufig der Staat für sie aufkommen. Also darf/muss dieser Staat auch dafür sorgen, dass Arbeitnehmer nicht von Arbeitgebern ausgenützt werden bis zur Verarmung.


Vorlesefunktion  IKa1 antwortete am 17.03.07 (12:50):

Hallo Hugo
was du schreibst kann ich nur allen zustimmen.
Aber leider der Link funktioniert nicht schade.
aber vielleicht kannst du etwas dazu schreiben.
Ika1


Vorlesefunktion  klaus antwortete am 17.03.07 (14:32):

@hugo1,
hätte mich auch sehr gewundert, wenn ihr beide nicht zusammenkommen würdet.
Der Filmkuss kommt eben immer erst am Schluss.

"@Hugo... Danke fuer die ausfuehrliche Antwort. Ich betrachte Dich naemlich tatsaechlich als den einzigen Kenner der Materie hier im Forum.( schreibt Wolfgang )."

Zwei echte Durchblicker haben sich endlich nach schwierigen Unstimmigkeiten vereint und erkannt, dass nur sie hier den Übersicht haben.
SCHÖN !


Vorlesefunktion  Ursula_J antwortete am 17.03.07 (14:42):

"@hugo1,
hätte mich auch sehr gewundert, wenn ihr beide nicht zusammenkommen würdet.
Der Filmkuss kommt eben immer erst am Schluss.

"@Hugo... Danke fuer die ausfuehrliche Antwort. Ich betrachte Dich naemlich tatsaechlich als den einzigen Kenner der Materie hier im Forum.( schreibt Wolfgang )."

Zwei echte Durchblicker haben sich endlich nach schwierigen Unstimmigkeiten vereint und erkannt, dass nur sie hier den Übersicht haben.
SCHÖN !"

Und was hat das mit dem Thema Niedriglohnsektor=Hilfsarbeiter zu tun?


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 17.03.07 (20:02):

hallo IKa1, tut mir leid, bei mit funktioniert der Link.
Ist das bei Anderen auch so oder nur bei Ika1 ?

Ika der Hofbauer ist kein Ex-DDR -Mensch, also vermutlich weniger verdächtig "Altvorderer oder Regimetreuer" gewesen zu sein.

Heute war ich in Rostock bei einem Vortrag des IG BCE-Verhandlungsführer bei Tarifgesprächen Werner Bischoff

Ich muss sagen, es ist schon interessant was Leute berichten können von Ihren Erfahrungen an vorderster Front mit den Vertretern der Arbeitgeberseite.

Mit welcher Überheblichkeit gegenüber einfachen Arbeitern und fleißigen Menschen im Lande, diese "smarten Nieten in Nadelstreifen" die Interessen der Arbeitgeber vertreten.

Die Legende (These)von der zu geringen Lohnspanne
Es gäbe zu wenig Jobs für gering Qualifizierte, weil die Löhne zu hoch sind,
hat der Ökonom Ronald Schettkat mit dem aktuellen Forschungsstand abgeglichen. Ergebnis: Weder in den USA noch in Europa finden sich Belege dafür, dass Niedriglöhne für mehr Beschäftigung sorgen.
Quelle: Hans-Boeckler-Stiftung


Vorlesefunktion  rolf antwortete am 18.03.07 (11:05):

Bei mir funktioniert der Link auch.
WIN XP, IE 7.0


Vorlesefunktion  Peter101 antwortete am 23.03.07 (18:59):

Niedrig-"lohn"-sektor klingt schick! ;-)

Internet-Tipp: http://www.youtube.com/watch?v=BLOeViSEMHQ


Vorlesefunktion  plautus antwortete am 24.03.07 (17:23):

hi, peter,sag besser hungerlohnbereich, trifft besser.
die ursprüngliche akkumulation des kapitals funktionierte auch so, hungerlöhne und wucherpreise,


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 26.03.07 (17:51):

obwohl es Gerichtsurteile gibt, das niedriger Lohn (trotz Vollbeschäftigung) der nicht zum Lebensunterhalt reicht, sittenwidrig ist,bemühen sich unsere Politiker und Regierenden nicht um eine schnelle Abänderung.

Die SPD (Müntefering) reden zwar hin und wieder davon und das sie das ändern möchten aber,,,
Die CDU verweigert sich sogar (Glos, Söder, Pofalla, Koch,,,) und will noch härtere Maßnahmen wie Urlaubssperre für Harz IV Empfänger usw..

Diese Unmenschen müssten schnellstens vor ein Arbeits-Gericht oder vor den Europäischen Gerichtshof.
Dafür sollten Unterschriften gesammelt werden.

Wenn heute in der LR steht:
Top-Verdiener sind nach Angaben der Wirtschaftszeitung etwa der Vorstandschef von RWE, Harry Roels. Der Manager habe seine Einkünfte um 224 Prozent auf 12,2 Millionen Euro gesteigert. Dahinter folge Linde-Chef Wolfgang Reitzle, dessen Vergütung um 130 Prozent auf 7,3 Millionen Euro zugelegt habe. Dahinter rangiere Allianz-Chef Michael Diekmann. Sein Gehalt sei um rund sechs Prozent auf 5,3 Millionen Euro geklettert.,,,,

dann muss wohl mal neu definiert werden ab wann die Neiddebatte endet und die Sittenwidrigkeit beginnt.



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