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Politik & Gesellschaft
THEMA: Katholiken sammeln für Moscheeneubau..
Bisher 33 Antworten.
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Tobias
begann die Diskussion am 20.03.07 (10:30) :
Eine katholische Gemeinde in Köln hat 2.000,00 Euro für den Neubau einer Moschee gesammelt. Die Gemeinde St. Theodor zu Köln hat die gesamte Kollekte vom Sonntag für den Neubau einer Moschee in Köln Ehrenfeld zur Verfügung gestellt.
Sind doch sehr versöhnliche Gesten auf denen Katholiken in moslemischen Ländern bestimmt noch lange warten müssen.
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Ursula_J
antwortete am 20.03.07 (10:40):
Tobias, wenn es in den moslemischen Ländern so viel Katholiken geben würde wie in Deutschland Moslems, würde es vielleicht auch solche versöhnliche Gesten geben, vielleicht sogar noch eher als hier bei uns.
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Medea.
antwortete am 20.03.07 (10:53):
Ja Tobias, da bleibt mir nur noch zu sagen: Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun ......
;-)
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Elfenbein
antwortete am 20.03.07 (11:03):
Dem prophetischen Gerede kann aufgeholfen werden. (Das heilige Flehen drang bis zum kardinalen Himmel..)
Morgen wird aus dem Generalvikariat des Herrn Erzbischofs Meisner mitgeteilt, dass der Gemeinde St. Theodor (... was heißt: Gott geschenkt..) die bischöflichen Zuweisungen aus der Kirchensteuer um genau die Summe gekürzt werden, wie sie sie da in ihrer gottvergessenen Nachbarschaftshilfe verschwendet haben.
Hab Dank, mein Dominus und Hochheits-Vater!
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BarbaraH
antwortete am 20.03.07 (11:05):
Für 2.000 Euro ist kaum eine Moschee zu bauen. Die Spende ist als Geste gedacht für die hervorragende Arbeit der Imame der Ditib. Es wurde u.a. der Kauf von Vorhängen angedacht:
>>Der Bau der Moschee in Köln-Ehrenfeld am Hauptsitz der türkisch-islamischen Vereinigung Ditib gilt in Köln als umstritten, obwohl er von allen großen Parteien im Stadtrat mitgetragen wird. Meurer sagte, seine Gemeinde pflege enge Kontakte zur Ditib und freue sich über den geplanten Neubau. "Die Imame von der Ditib, das sind so hochgebildete, vernünftige, liebe, menschliche Leute, die machen so eine tolle Jugendarbeit. Wir lernen viel von denen, und die lernen auch von uns."<<
Quelle: Der Tagesspiegel vom 20.03.2007
Internet-Tipp: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nachrichten/koeln/95441.asp
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Tobias
antwortete am 20.03.07 (11:37):
Die Einen geben und die Anderen verhöhnen, auch eine Möglichkeit zueinander zu finden.
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eleonore
antwortete am 20.03.07 (11:50):
ich spende sofort für eine moschee, wenn wir in istanbul und ankara auch spenden bekommen, zum bau eine kathedrale.
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hugo1
antwortete am 20.03.07 (17:31):
auf den Internetseiten von Kirche in Not findet Ihr Berichte und Projekte in alle Himmelsrichtungen. Positive und Negative, für jeden Geschmack und jede Auslegung ist was dabei.
Internet-Tipp: http://www.kirche-in-not.de/01_aktuelles/index1.php
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Elfenbein
antwortete am 20.03.07 (19:16):
Was Tobias von Hohn oder von satirischer Phantasie versteht - muss das Rätsel seiner Rechthaberei bleiben.
Auf dürftige Pupsereien antworte ich nicht mehr.
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dutchweepee
antwortete am 21.03.07 (03:03):
spendet lieber für ein jugendzentrum, einen sportplatz oder eine bibliothek!
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eleonore
antwortete am 21.03.07 (06:56):
@dutch,
oder für, siehe link.
Internet-Tipp: hhttp://www.kinderprojekt-arche.de/karte.htm
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Marina
antwortete am 21.03.07 (08:49):
Wenn man gegen Integration und Ökumene und stattdessen für Ausgrenzung ist, kann man so etwas natürlich pervers finden. Wenn man aber einen Sinn darin sieht, das Zusammenleben zwischen zwischen Christen und Muslimen zu verbessern, kann man es auch gut finden. Hier ein Interview, in dem der Pfarrer die Gründe für sein Vorgehen, hinter dem alle Gemeindemitglieder stehen, erläutert:
Internet-Tipp: http://www.ksta.de/html/artikel/1173175225970.shtml
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pilli
antwortete am 21.03.07 (10:03):
danke Marina für die info; ich weiß...
es wäre eigentlich auch meine aufgabe gewesen, lokales :-) zu berichten und verständnis-brücken mitzubauen, aber der gehässige und muslimbashende beitrag von Medea.:
" Medea. antwortete am 20.03.07 (10:53):
Ja Tobias, da bleibt mir nur noch zu sagen: Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun ..."
hat mich schweigen lassen, weil ich eigenartigerweise nicht wollte, dass sie noch mehr hass entwickeln könnte.
von dem menschen Franz Meurer, dem Pfarrer von St. Theodor in Vingst, und seinem auftrag, den menschen auf seine sehr besondere weise zu helfen, zu dem dein link führt, habe ich schon im seniorentreff berichtet; aber auch mehrfach hinweise zu "DITIB" gegeben und ich hoffe, wenigstens faire diskussionspartner weisen nicht jedes band zurück, das verständnis und miteinander fördern könnte.
ich zitiere aus dem link von Marina:
"Ein Geschenk für eine andere Religionsgruppe ist eher ungewöhnlich.
MEURER: Wir haben vor fünf Jahren zu unserer Kirchweihe ja auch ein Geschenk der evangelischen Gemeinde erhalten. Da waren und sind wir stolz drauf. Diese Bibel mit Bildern von Marc Chagall ist in unserem Kirchenraum ausgestellt. Und zu den Moslems, vor allem zu der DITIB-Gruppe, die an der Venloer Straße in Ehrenfeld den Moschee-Neubau plant, haben wir schon länger Kontakt. Schließlich arbeiten wir mit den gleichen Menschen.
Wie meinen Sie das?
MEURER: Mitarbeiter der Ehrenfelder Moschee arbeiten auch an den Schulen in unserem Viertel, versuchen den Jugendlichen zu helfen und Jungen wie Mädchen in Arbeit zu bringen. Da gibt es reichlich Berührungspunkte. Auch bei der nun anstehenden Sprachförderung für Vorschulkinder sehe ich gute Möglichkeiten für eine Kooperation."
ob Medea. nun auch hier ihren schlagkräftigen spruch ob des geschenkes:
"Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun ..." gegen die evangelischen mitbrüder und schwestern schleudern möchte, wage ich zu bezweifeln!?
fortsetzung
Internet-Tipp: http://www.wshoffmann.de/artikel/ditib.html
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pilli
antwortete am 21.03.07 (10:04):
Pfarrer Meurer wirkt in einem vorort von Köln, der in der vergangenheit und auch heute noch als sozialer brennpunkt gilt und hat in bewundernswerter weise vieles möglich gemacht. dazu möchte ich auf die seite des Suitbertus Gymnasium verweisen und daraus zitieren:
"Familienrituale schaffen, miteinander reden"
Franz Meurer, Peter Otten, Silvana Becker (Hg.): Ort Macht Heil – Eine Lese- und Praxisbuch über lebensraumorientierte Pastoral in Köln HöVi (Höhenberg-Vingst), Berlin: Lit-Verlag 2006, ISBN 3-8258-8238-1, 17,90 Euro. PEK (061221) -
„Kinder sind toll, wenn man ihnen einen Rahmen gibt“, erklärte Pfarrer Franz Meurer bei der Präsentation des Buches „Ort Macht Heil“. Gemeinsam mit den Pastoralreferenten Peter Otten und Silvana Becker arbeitete der Pfarrer der Gemeinde St. Theodor und St. Elisabeth in Köln-Höhenberg-Vingst („HöVi“) knapp zweieinhalb Jahre an dem Gemeinschaftswerk, das über die soziale Arbeit und das Engagement der Menschen in den Stadtteilen berichtet. 35 Bürgerinnen und Bürger aus „HöVi“, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit Tag für Tag den Rahmen für die Kinder und deren Familien im Stadtviertel mit gestalten, erzählen in Berichten, Interviews und Reportagen über die Lebensumstände und die Schwierigkeiten in „HöVi“. Das Buch mit dem Untertitel „Ein Lese- und Praxisbuch über lebensraumorientierte Pastoral“ will Möglichkeiten aufzeigen, „sozial schwache“ Familien besser zu unterstützen.
Petra Kempe, Diplompädagogin und Jugendleiterin der evangelischen Gemeinde, beobachtet seit langem ein Phänomen in den Familien: „Viele Familien leben anonym und vereinzelt, ohne Kontakt zu anderen“, berichtet die Mutter von vier Kindern in dem Buch. „Die Orientierungslosigkeit vieler Familien und eine emotionale Verwahrlosung werden immer deutlicher.“ Hinzu komme, dass in den Familien oft ein Elternteil von Arbeitslosigkeit betroffen sei, so die Jugendleiterin und Betreuerin der HöVi-Land-Familiewerkstatt. Diese beschäftigt sich gerade mit diesen Familien im Stadtteil, die es schwerer haben. „Viele Eltern sind einfach nicht mehr in der Lage, konsequent und doch liebevoll zu erziehen“, stellt Kempe immer wieder fest. „Es gibt kaum noch tragende Familienrituale wie das gemeinsame Essen oder das Miteinanderreden.“ Aus diesem Grund veranstaltet die Familienwerkstatt beispielsweise jeden Samstag in der Merheimer Heide einen Familienfußball-Tag: „Ohne solche Projekte würde sich die Familie nicht treffen und kennen lernen.“ Pastoralreferent Peter Otten möchte eines jedoch festhalten: „Die Menschen in Höhenberg und Vingst sind nicht anderes als in anderen Stadtteilen Kölns.“ Zwar leben viele der knapp 24.000 Einwohner dieses Viertels unter oft schwierigen sozialen, wirtschaftlichen und persönlichen Bedingungen, aber sie übernehmen auch Verantwortung und üben Solidarität. Dadurch wird nicht nur das Viertel schöner, auch der Respekt vor sich selbst und vor den anderen steigt. Davon kann man nur lernen – Otten: „Die Projekte, die wir in HöVi haben, sind auf jeden Fall übertragbar.“ (A.K.)"
...
"Hövi-Land" (Höhenhaus /Vingst) wie die kölner das von Pfarrer Meurer geschaffene werk auch nennen, zeigt zahlreiche varianten, gemeinsam zu leben und beweist mir:
Pfarrer Meurer weiß sehr wohl, was er tut!
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Marina
antwortete am 21.03.07 (10:26):
". . . hat mich schweigen lassen, weil ich eigenartigerweise nicht wollte, dass sie noch mehr hass entwickeln könnte."
So ähnlich ging es mir zuerst auch. Ich hatte keine Lust mehr auf immer die gleichen Verteidigungen gegen immer das gleiche Muslimbashing, das hängt mir langsam zum Hals heraus. Aber nachdem sich eine stattliche Ansammlung derer gefunden hatte, die alle in das gleiche Horn tuteten, ohne dass jemand eine Gegenposition vertrat, habe ich dann doch langsam den Zeitpunkt gesehen, wo so etwas fällig war. :-)
"Arsch huh, Zäng ussenander!"
Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Arsch_huh,_Z%C3%A4ng_ussenander
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Marina
antwortete am 21.03.07 (10:29):
Entschuldigung, ich habe wieder unzulässigerweise verallgemeinert. Es gab doch Gegenstimmen, ich weiß. :-)
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schorsch
antwortete am 21.03.07 (10:45):
Der Idealzustand würde so aussehen: Nur noch eine einzige Kirche = Konfession = Weltkirche. Nur noch eine einzige Kasse, in die alle einzahlen, die die Kirche für nötig halten.....
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pilli
antwortete am 21.03.07 (11:24):
"arsch huh" :-)
manchmal ein balance-akt; dabei eigentlich eine selbstverständlichkeit wenn derart verunglimpfend argumentiert wird? schweigen bedeutet zustimmung, las ich einmal und dann wieder las ich: mann/frau müssen ja nicht zu allem was meinen! :-)
hier wollte ich, vielleicht unbewusst, Meurer schützen vor weiteren angriffen derjenigen, die nicht wissen können, wie sehr der pfarrer ("alternativer Ehrenbürger von Köln) sich einsetzt; den arsch eben hochhebt und nicht im prächtigen ornat nur auf gebete hofft! :-)
zitiert aus dem u.a. link:
"Die dreißig Mitglieder des Initiativkreises, ein illustres Grüppchen, dem unter anderen die Schriftsteller Elke Heidenreich und Günter Wallraf, die ehemalige Bundesministerin Katharina Focke, die Journalistin Carmen Thomas, der Soziologe Erwin Scheuch und der Kabarettist Jürgen Becker angehören, waren sich schnell über den ersten Träger der alternativen Ehrenbürgerwürde einig. Pfarrer Franz Meurer (50), der sich seit Jahren mit viel Einfallsreichtum und Engagement gegen das soziale Elend in den Stadtteilen Höhenberg und Vingst stemmt, sollte es sein. „Ich nehme das nur an, wenn die Leistungen der Menschen, der vielen kleinen Leute in unseren Stadtteilen, mit eingeschlossen sind“, stellte Meurer damals fest..."
und:
"...Kein Wunder also, dass Meurer die Diskussionen über die alternative Ehrenbürgerwürde und ihre politischen Verwerfungen bis hinauf zu den führenden politischen Entscheidungsträger in der Domstadt gelassen beobachtet hat. Der echte kölsche Jung wörtlich: „Die Angelegenheit hat so viel positiven Wirbel entfacht, der letztlich nur der Pfarrei und den Menschen hier zugute gekommen ist. Und das ist doch das Wichtigste: Denn es geht nicht um mich, sondern um die benachteiligten Menschen in Höhenberg und Vingst.“
Höhenberg und Vingst, liebevoll auch HöVi-Land genannt, sind trostlose Stadtteile, aus denen die meisten am liebsten wieder wegzögen, wenn sie denn die Chance hätten. Zwanzig Prozent der Menschen hier sind arbeitslos, vierzig Prozent leben von Sozialhilfe. In seiner neunjährigen Amtszeit hat Pfarrer Meurer zahlreiche Projekte angestoßen, Netzwerke aufgebaut und Perspektiven geschaffen. „Du bist hier gemeint“, das ist der Kern seiner Tätigkeit. „Wenn wir diese Botschaft nicht rüberbringen, können wir einpacken“, so Meurer über sein pastorales Konzept. „Wenn wir die Menschen nicht bewegen, wer bewegt sie dann?“.."
bewegt hat sein vorhaben, unterstützt und abgesegnet vom örtlichen Pfarrgemeinderat viele, wie die medien zeigen, denn es ist sicherlich keine "reiche" pfarrgemeinde, die dort gespendet hat für den neubau der Moschee!
:-)
Internet-Tipp: http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=396
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Wolfgang
antwortete am 21.03.07 (11:51):
Nun geht es dem muslimebashenden Mob gerade nicht um das, fuer das sich Pfarrer Franz Meurer und andere stark machen. Die Muslimebasher wollen das Ausgrenzen, die Randale, den Unfrieden. Sie brauchen einen Suendenbock - in diesem Fall die Muslime -, um sich selbst zu finden. Ein sozio-psychologischer Mechanismus ist das. Per Feindbild wird dann Politik gemacht zum Schaden des ganzen Landes.
Pfarrer Franz Meurer und andere zeigen, dass es anders viel besser geht.
Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Sündenbock
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Tobias
antwortete am 21.03.07 (12:01):
Einfach mal so nehmen wie es gedacht ist, muß sehr schwer für manche Menschen sein.
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pilli
antwortete am 21.03.07 (12:33):
die worte, Tobias
die du gewählt hast und hier insbesondere "versteckt" im nachsatz:
"Sind doch sehr versöhnliche Gesten auf denen Katholiken in moslemischen Ländern bestimmt noch lange warten müssen."
zeigen doch unmissverständlich, wie du mit *knüppel aus dem sack* mentalität aufzeigst, was dein wahres begehr war:
"die anderen" ins abseits zu stellen und ihnen goodwill absprechen zu wollen? wann merkst du endlich, Tonias,
dass deine art der argumentation oft durchsichtiger ist als die sieben schleier der Salome und deine drehungen und wortwendungen nicht greifen?
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uki
antwortete am 21.03.07 (12:50):
Wie heißt es doch; Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.
Nun, vielleicht helfen sie auch, Freundschaft, gegenseitige Achtung und Respekt voreinander aufzubauen, wenn schon vorhanden, dann eben zu erhalten. In diesem Fall ist ein positives Denken wohl doch mal angebracht? ;-)
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Marina
antwortete am 21.03.07 (13:08):
Pilli, danke für deine zusätzlichen Informationen zu dem Pfarrer, das fand ich sehr interessant, weil ich gar nicht wusste, dass er bereits so viele tolle Anstöße in Köln im sozialen Brennpunkt gegeben hat. Das sind Leute, die ich immer ganz besonders bewundere, weil gerade in solchen Gebieten die Arbeit wahnsinnig schwer ist. Und zusätzlich werden solche stillen Helden mit Dreck beworfen, statt ihre Arbeit anzuerkennen. Deshalb war es wichtig, dass du mal über ihn aufgeklärt hast. Von wegen: "sie wissen nicht, was sie tun" (O-Ton Medea): Er weiß offensichtlich sehr genau, was er tut.
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Tobias
antwortete am 21.03.07 (13:32):
Sind doch sehr versöhnliche Gesten auf denen Katholiken in moslemischen Ländern bestimmt noch lange warten müssen.
Was ist daran schlecht ? Wem Knüppel ich im Sack ? Ich dachte u.a. an die Türkei, wo Christen es schwer haben ein Fuß auf die Erde zu bringen. Nicht nur orthodoxe- sondern auch armenische Christen.
Wenn man etwas böses aus meine Zeilen lesen will, wird man es immer finden. Ihr braucht mal wieder einen Prügelknaben den ihr über die Wiese treiben könnt.
Sucht euch für die nächste Zeit mal einen Andern den ihr ins Haberfeld treibt, denn ihr wollt mich nicht verstehen. Eine Rüge bekam ich vom Webmaster, da liegt es doch nahe auch mal auf den Kopf zu schlagen, macht doch so großen Spaß.
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pilli
antwortete am 21.03.07 (13:47):
ich muss mich bremsen :-) Marina
es gäbe so viel zu berichten von Meurer und seinem leben und arbeiten in der gemeinde, dass es unglaubwürdig wirken könnte und schwupps hätte die basher-gemeinde wieder gelegenheit, ihn als "spinnert" darzustellen.
so hat er selbst einmal in einer sendung des WDR lachend gemeint, was die armen seine gemeinde aus der kleiderkammer erwerben und tragen, sei auch gut geeignet für ihn; er gibt einen grossen teil seiner pfarrer-besoldung weiter an den pfarrgemeinderat, damit die initiativen zu stützen.
einem weiteren bericht des WDR vom 17. August 2005 ist zu entnehmen:
...
"Messdiener: Gottesdienst und Sozialarbeit
Von Bärbel Maiwurm
In den Kölner Stadtteilen Höhenberg und Vingst, einer Gegend mit vielen Arbeitslosen, fungiert der katholische Gemeindepriester Franz Meurer nicht nur als Seelsorger. Handfeste Ideen sind von ihm gefragt und seine Ministranten müssen deshalb auch jenseits der Kirche Einsatz zeigen. „Nur in der Kirche rumlümmeln ist hier nicht möglich“, sagt Franz Meurer, und so pflanzt er beispielsweise gemeinsam mit seinen Messdienern und Messdienerinnen auch Blumen im Viertel."
weiter:
"Nur in der Liturgie tätig sein, ist Franz Meurer zu wenig: Messdiener sein, heißt für ihn vor allem auch „gehet hin in Frieden, also macht bitte was, um das auch umzusetzen“. Franz Meurer weiß, wovon er spricht: „Bei uns im Viertel, wo 60 Prozent der Jugendlichen türkische Jugendliche sind, ist es wichtig, dass Frieden herrscht. Das verlange ich von den Messdienern und Messdienerinnen auch.“ Und noch etwas gibt er an den Nachwuchs weiter: „Die wichtigste christliche Prämisse ist Respekt. Wir lassen also nicht durchgehen, dass andere abqualifiziert werden (...) Respekt, das ist die Basis von allem.“"
...
dass Meurer und "seine" messdiener nicht nur luftblasen verkünden und wissen, was sie tun, zeigt das frühlingshafte bild in diesen tagen im wohnviertel, von dem die Stuttgarter Nachrichten berichten:
"Meurer hat seine Gemeinde in Höhenberg und Vingst, zwei Vierteln mit hohem Ausländeranteil. Auf seine Initiative geht es zurück, dass in den Straßen gerade 41 000 Osterglocken blühen - gepflanzt von 180 Blumenpaten. Auch das ist für ihn christliche Gemeindearbeit, "denn wenn so ein Viertel verkommt, dann kann das ganz schnell umkippen".
Im Gemeindezentrum machen junge Musliminnen mit Kopftuch gratis Fotos für ihre Bewerbungsmappen. Auf dem Hof spielen türkische Kinder. Meurer veranstaltet auch multireligiöse Feiern, die kürzlich durch ein Verbot von Kardinal Joachim Meisner in die Schlagzeilen kamen. "Mir geht es dabei allein um den Frieden im Viertel", erläutert Meurer. (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1379174
...
frieden möglich zu machen; Meurer versucht es möglich zu machen wenn auch von den erzkatholen streng beobachtet!
:-)
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pilli
antwortete am 21.03.07 (13:52):
nachtrag
link zum WDR aus dem ich zitiert habe
Internet-Tipp: http://www.wdr.de/tv/service/familie/inhalt/20050817/b_1.phtml
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Elfenbein
antwortete am 21.03.07 (17:25):
Ich danke dir, pilli!
Davon kann ich viel anderen mitteilen, die einen muslimischen Horror pflegen - und sich nicht wundern, warum im Bistum Essen fast 100 Kichen geschlossen werden; aber nicht wissen, dass Moslems in und bei ihren Moscheen soziale Gemeinschaften zu ihren Festen bilden und andersgläubige Nachbarn einladen.
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schorsch
antwortete am 21.03.07 (17:34):
Als einige "Aufrührer" aus der katholischen Kirch austraten und "reformiert" wurden, da übernahmen sie in vielen Ortschaften die katholischen Kirchen. Warum eigentlich bauen Moslems Moschen, wenn doch so viele Kirchen heute leer stehen?
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julchen
antwortete am 21.03.07 (19:37):
wolfgang
...Sie brauchen einen Suendenbock - in diesem Fall die Muslime -, um sich selbst zu finden. Ein sozio-psychologischer Mechanismus ist das
Welcher Suendbock hilft dir denn um zu dir selber zu finden? :))
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hema
antwortete am 21.03.07 (21:22):
@ schorsch 21.03.07 (10:45):
...Der Idealzustand würde so aussehen: Nur noch eine einzige Kirche = Konfession = Weltkirche...
Genau das ist es was kommt. Das steht in den Schriften über die Zukunft.
Die Wahrheit über Gott kommt zu den Menschen und die ist so einfach und verständlich, dass sich alle Menschen damit identifizieren können.
Keiner muß seine Religion verlassen. Das "Zelt" - der wahre Glaube gibt allen Menschen und Konfessionen Platz.
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Elfenbein
antwortete am 22.03.07 (09:17):
schorsch - nicht nur die eigenen Gedichte und halbe Meldungen lesen.
Die evangelische Landeskirche Westfalen und das katholische Bistum Essen haben von vornherein ausgeschlossen, dass leerstehende, zum Verkauf anzubietende oder auch notfalls zum Abbruch freigegebene Kirchen n i c h t an Muslime verkauft werden dürfen. Das will man den gottgetreuen Christen, die noch im untergehenden Schifflein mit ihren Oberhirten verblieben sind, nicht zumuten.
Jüdischen Gläubigen möchte man die Immobilien schon verkaufen, sogar verschenken - aber die bauen, erweitern oder gründen neu auf ihren Jahrhunderte alten Traditionsplätzen.
In Herten/Westf. wird z. Zt. die St. Barbara-Kirche abgebrochen, nachdem sie "profaniert" wurde.
Internet-Tipp: http://www.westline.de/nachrichten/bildergalerien/thumbnails.php?album=646
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Elfenbein
antwortete am 22.03.07 (09:21):
Korrektur:
Logisch muss es natürlich heißen:
"Die evangelische Landeskirche Westfalen und das katholische Bistum Essen haben von vornherein a u s g e s c h l o s s e n, dass leerstehende, zum Verkauf anzubietende oder auch notfalls zum Abbruch freigegebene Kirchen an Muslime verkauft werden dürfen."
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schorsch
antwortete am 22.03.07 (11:13):
Das erinnert mich irgendwie an unseren Dackel, der, wenn er sich den Bauch voll geschlagen hatte, trotzdem noch sein leeres Tellerchen verteidigte gegen die Katzen.....
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dutchweepee
antwortete am 22.03.07 (11:31):
sehr guter vergleich schorsch *lache*
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