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THEMA:   50 Jahre EU - Eine beispiellose Erfolgsgeschichte!.

 Bisher 33 Antworten.

Arno_Gebauer begann die Diskussion am 24.03.07 (19:54) :

Hallo, ST-Beteiligte,

50Jahre EU hat bereits viele Völker einander nähergebracht,
und höchstwahrscheinlich auch Kriege verhindert.
Ich halte die EU für eine gleich große politische Leistung
wie die der friedlichen Wiedervereinigung der beiden
deutschen Völker!
785 kompetente EU-Politiker arbeiten zu Zeit an der
politischen Ausgestaltung des riesigen Wirtschaftsgebietes.
Da muß doch etwas Gutes bei herauskommen, oder?

Viele Grüße
Arno


Vorlesefunktion  dutchweepee antwortete am 24.03.07 (21:37):

ich bin absolut deiner meinung!

das denken der menschen verändert sich bereits. trotz "NEE" zur unausgegorenen europäischen verfassung, lebe ich in einem land, daß den begriff "EUROPA" lebt.

wenn ich das sprachgewirr um mich herum in Den Haag sehe, und wie sich alle menschen verstehen, dann überkommt mich ein gefühl der sicherheit, denn wer uns angreift, muss auch gegen all diese tollen, klugen leute krieg führen.

.


Vorlesefunktion  kreuzkampus antwortete am 24.03.07 (21:51):

Wie bitte? Wovon redet Ihr? Wie, glaubt Ihr, würde eine Volksbefragung zur Europäischen Verfassung in Deutschland ausgehen? Und: Kompetent? Politiker, die z.B. regeln, welchen Krümmungsgrad Gurken haben müssen?


Vorlesefunktion  Silhouette antwortete am 24.03.07 (22:18):

Tja Kreuzkampus,
wenn alle, die sich bei einer Volksbefragung äußern dürfen, in einem der uns bekannten Foren nichts anderes sehen als Varianten ein unddeselben Liedes, alles und jeden mies zu machen und über alles zu jammern oder zu schimpfen, dann ist freilich das Ergebnis vorhersehbar, die Befragung ist überflüssig und die Kosten der Aktion könnten vielleicht unter den aktivsten Schimpfern und Jammerern aufgeteilt werden. Vielleicht würde das die Stimmung bei einigen Wortführern kurzfristig verbessern?


Vorlesefunktion  dutchweepee antwortete am 24.03.07 (22:30):

@kreuzkampus ...ich habe zunächst auch gelacht über den "krümmungsgrad der EU-gurke", aber auf dem offenen markt in Den Haag sehe ich diejenigen gurken, die nicht der EU-norm entsprechen für ein paar cent pro kilo.

die kannste nichtmal vernüftig schälen. du würdest dich sofort beim supermarktleiter beschweren, wenn du dieses gekrösel in der auslage sehen würdest.

die schmecken nicht schlechter als die EU-gurken und man kann sie prima für nen gulasch ansatz verwenden, oder für selbstgemachte mixed-pickels, aber als salatgurken sind sie untauglich.

selbst die blödsinnigste EU-verordnung macht irgendwo sinn.

.


Vorlesefunktion  Lars antwortete am 24.03.07 (23:21):

Für uns finde ich den bilateralen Weg am besten!
Zum Glück können wir über alles abstimmen, in umliegenden Länder, ist das den Menschen vergönnt , als ob die nicht in der Lage wären? So eine Abstimmung hätte mich schon interessiert?
Kreuzkampus hat Recht, wenn er meint, dass es für jeden Sch..., ein Gesetz gibt?
Ueber 400 sind es schon in Brüssel, kein Wunder, das das einigen Länder zuviel sind.
Die EU sollte sich auf das Wesentliche beschränken, dann wären wir sicher auch dabei!
Mich würde es nicht wundern, wenn in 15-20 Jahren, viele Länder wieder austreten möchten, sicher mit grossem Verlust!


Vorlesefunktion  eko antwortete am 25.03.07 (00:43):

@ kreuzkampus:

Ich finde, da solltest Du ein bisschen besser unterscheiden zwischen Politikern und Beamten. Es sind mitnichten die Politiker, die den Krümmungsgrad von Salatgurken festlegen, sondern es sind Beamte und gegen die sind selbst Politiker oft machtlos.

........................

Ansonsten halte ich die EU für eine gute Sache. Ich bin auch nicht der Meinung von Lars, dass da in 15 - 20 Jahren wieder welche ausscheren. Aus Schweizer Sicht kann man das vielleicht so sehen, aber man muss auch bedenken, dass es in anderen Gegenden des Erdballs ähnliche Zusammenschlüsse gibt wie die EU und wenn wir nicht eines Tages total von Asien oder von sonstwo überrollt werden wollen, müssen wir, die Europäer, schon uns zusammentun. So ganz heimlich sind ja die Schweizer auch schon mit von der Partie, sie zieren sich nur noch ein bisschen. (;-)


Vorlesefunktion  Arno_Gebauer antwortete am 25.03.07 (06:56):

Hallo, eko,

in diesem oder nächsten Jahr wird China ertmalig
die BRD als Export-Weltmeister überholen. Dies wird Anlaß
für ein stärkeres und schnelleres Zusammenwachsen der EU-
Mitgliedsländer sein müssen.

Viele Grüße
Arno


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 25.03.07 (08:26):

Lars, wie lange (kurz) ists her, dass es sogar noch nicht mal eine geeinte Schweiz gab? Da gabs an jeder Kantonsgrenze Zollschranken und fast jeder Kanton hatte seine eigene Währung und Gesetze.

Was meinst du übrigens zum Vorhaben einiger Kantonspolitiker, in Bern ein zweites Bundeshaus zu bauen, in dem die Kantönler ihr Schattenkabinett abhalten könnten?


Vorlesefunktion  NIL antwortete am 25.03.07 (09:36):

schorsch, ist die Schweiz eine Art Vorlage für Europa?
Warum geht ihr nicht auch rein, konsequenterweise?

Desweiteren, an alle, wo ist der europäische "Turmbau von Babel" für unser, diesmal friedliches Völkergewirr?


Vorlesefunktion  hema antwortete am 25.03.07 (10:32):

Ich bin für einen Staatenbund - nicht für einen Bundesstaat.

Keinen Zentralismus und kein Diktat von oben.
Es soll ja besser werden in unserem Europa!
Damit brauchen wir auch KEINE VERFASSUNG.


Vorlesefunktion  NIL antwortete am 25.03.07 (10:58):

Ich hab da kein Postulat, sondern überlasse es vertrauensvoll den 27 Nationen, die richtigen weiteren Schritte zu vollziehen.
"Sorry", aber ich habe ein gutes Gefühl über die weitere Entwicklung der EU.
Rückschläge, Kompromisse, Irrtümer sind dabei nicht ganz vermeidbar.
Aber die Lücke einer wertemässig absinkenden USA muss geschlossen werden, durch die UNO und die EU.


Vorlesefunktion  Karl antwortete am 25.03.07 (15:49):

Wenn man weiß, wie lange es gedauert hat, bis dass sich unsere Vorfahren eine Verfassung erkämpft hatten und welche Bedeutung einer Verfassung zukommt, dann kann ich mir nur an den Kopf fassen, wenn ich hier Sätze lese wie "Wir brauchen keine Verfassung".

Die EU braucht sehr wohl eine verbindliche Rechtsgrundlage und das ist eine Verfassung. Wie das Kind genannt wird, ist mir letztendlich egal, aber natürlich braucht die EU eine Anpassung ihres Vertragswerkes an den größeren Kreis der Mitglieder.


Vorlesefunktion  Silhouette antwortete am 25.03.07 (17:09):

Richtig, Karl,
sonst geht das weiter wie bisher nach dem Motto: "Europa ist, wenn es mir nützt, wenn nicht, mache ich gerade, was ich will". Und dann tritt dieses Gebilde noch 50 Jahre auf der Stelle und beschäftigt sich mit der Harmonisierung von Nebensächlichkeiten. Und das nützt keinem wirklich was, auch nicht denen, die das mit ihrer Kirchturmsperspektive geglaubt haben.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 25.03.07 (18:33):

NIL, vom Verstand her möchte ich dem Staatenbund EU beitreten. Vom Gefühl her lieber nicht. Immerhin können wir Schweizer darüber abstimmen, ob wir das wollen oder nicht. Und da das irreale Gefühl eines Volkes immer gegen Neuigkeiten ist, wird es wohl noch einige Jährchen dauern, bis die Schweiz JA sagen kann.


Vorlesefunktion  Lars antwortete am 25.03.07 (19:07):

Habe die Rede verfolgt von der Angela Merkel, bin sehr beeindruckt!

Karl, betreffend Verfassung, bin auch der Meinung, dass es eine braucht für die EU!

Aber wie ich schon geschrieben habe, braucht es nicht X Gesetze, nur das Wesentliche! Damit könnte man sicher die Hälfte von teuren Beamten entlassen.
Es braucht keine Zentralregierung, die über alles bestimmen!


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 26.03.07 (09:39):

Nach Murphis Gesetz braucht es nur eine gewisse Grösse eines Wasserkopfes (Verwaltung) um nichts anderes mehr verwalten zu können als sich selber....

....es ist zu befürchten, dass die EU-Verwaltung bald so weit ist ):-(


Vorlesefunktion  Claude antwortete am 26.03.07 (10:18):

Tscha Hema etwas hast du aber vergessen!!!! Das tägliche Pflichtschulgebet, man sagt das hilft!
Ansonsten stimme ich Karl vollinhaltlich zu.

Dutch, wir sind einer Meinung!!!

Europa ist toll, nicht perfekt aber toll, es wird werden denke ich einmal, wenn man überlegt wie viele Kriege es gab wie man sich hasste und bekämpfte, über Jahrhunderte, sollte man doch bedenken wie schnell das bisher erreichte doch ablief!!!
Freundlicher Gruß Claude


Vorlesefunktion  mart antwortete am 27.03.07 (01:52):

Mit großen Ideen ist das so eine Sache -
Schnell gewöhnen die Menschen sich an das Positive und schauen nur auf das Negative.
Vor allem, da Politiker in allen EU-staaten gelernt haben, Erfolge auf ihr Konto zu buchen und Negatives der EU zuzuschreiben.

und mit dem Alter ist es ebenso eine Sache -
50 jährige mit dem optimistischen Charme und der Attraktivität einer Jugendlichen sind selten -
Ich hoffe, daß sich auf allen Seiten die Altersweisheit und Realismus breit macht - die EU kann nur so gut sein, wie die beteiligten Staaten es sind und deren Wille, das Gemeinsame über Staatsegoismen zu stellen.
Bisher haben alle beteiligten Staaten nur profitiert.

Und so hoffe ich, daß die kommenden Jahre zu einer echten demokratischen Umgestaltung führen werden.


Vorlesefunktion  eko antwortete am 27.03.07 (15:16):

@ mart:

Da kann ich Dir nur zustimmen!

Aber es ist halt für viele Menschen nicht möglich, etwas für gut zu befinden. Da muss man dann etwas von sich hergeben, nämlich Lob. Wenn man aber kritisiert, kann man andere belasten und sieht sich selbst als Gutmensch.

Daran wird sich wohl nichts ändern. (:-(


Vorlesefunktion  Silhouette antwortete am 27.03.07 (17:18):

Die beiden letzten Beiträge (bis auf den halben Satz mit "Gutmensch", der dem sonstigen Beitrag dem Geiste nach widerspricht) finde ich sehr gut.

Einen Punkt habe ich noch nicht gelesen, und der hat für mich das schwerste Gewicht unter allen: Seit 60 Jahren herrscht in Europa Frieden, ein Rekord in der Geschichte, und seit 50 Jahren darf man davon ausgehen, dass die in dieser Gemeinschaft verbundenen Länder nie mehr gegeneinander militärisch vorgehen werden. Das sind jetzt 27 Länder. Ja ist das denn nichts???

Wer eine Verarmung der Massen unter dem Joch der von der EU geförderten und (tatsächlich?) einseitig bevorzugten Kapitalisten beklagt, muss sich mal erzählen lassen, wie die Massenarmut aussieht, wenn sich das Land im Krieg befindet. Eine gute Information wäre auch, die Leute in den ländlichen Regionen aller, besonders aber in den jüngsten 15 Mitgliedstaaten zu fragen, wie es mit ihrer Armut vor und nach der EU aussieht - bei allen Ungereimtheiten der Verteilung der europäischen Wohltaten.


Vorlesefunktion  eko antwortete am 27.03.07 (19:33):

@ Silhouette:

Du störst Dich an dem Begriff "Gutmensch"?

Es ist doch aber so und der eigentliche Grund dafür, etwas schlecht zu machen, nämlich, dass derjenige, der da etwas kritisiert oder schlecht redet, sich selbst dabei als der Bessere und somit als Gutmensch vorkommt. Das ist doch der Grund fürs Kritisieren schlechthin. Oder siehst Du das anders ?


Vorlesefunktion  Silhouette antwortete am 27.03.07 (20:25):

Ja, mich stört der Begriff. Er wird in Foren gebraucht als hämische Keule gegen Andersdenkende. Bis zu diesem Punkt bist du ohne Häme ausgekommen.
Über die Psychologie des Schlechtredens will ich mich hier nicht auslassen. Die ist bestimmt etwas komplexer, aber auf jeden Fall weit entfernt vom Thema.


Vorlesefunktion  Marina antwortete am 27.03.07 (22:01):

". . . ich selbst dabei als der Bessere und somit als Gutmensch vorkommt. Das ist doch der Grund fürs Kritisieren"

Auf die Idee, dass man aus sachlichen Gründen kritisiert, kommst du wohl nie, Eko? Du scheinst von dir auf andere zu schließen.
Mich stört auch der Begriff "Gutmensch". Er wird meistens von denen verwendet, die es nicht vertragen können, wenn sie sich in ihrem gestörten Verhältnis zu moralischen Kriterien ertappt fühlen. Das meine ich jetzt unabhängig von diesem Thema, ganz allgemein bezogen auf diesen Begriff.
Übrigens nebenbei bemerkt, einer vom "Stürmer". Ich nehme an, dass du es nicht weißt. Aber dass es ein hämisches, diskriminierendes Wort für Andersdenkende ist, das weißt du schon, nehme ich an?

Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch


Vorlesefunktion  eko antwortete am 27.03.07 (22:06):

Ist das nicht ein bisschen viel Wortklauberei, Silhouette?

Na gut, dann formuliere ich es ein bisschen anders, obwohl es vom Inhalt her dasselbe ist:

Wer andere kritisiert ( man könnte auch sagen: über sie herzieht) kommt sich doch als der bessere Mensch vor, denn das ist ja letzlich auch sein Antrieb. Er sieht sich als der Gute, der Höhere, der Bessere und sonnt sich in dieser Position.

Das ist natürlich kein Kompliment, aber schlußendlich ist es doch so, oder ?


Vorlesefunktion  Marina antwortete am 27.03.07 (22:10):

Na Eko, dann fang mal an mit dem Aufhören. :-)) Übrigens praktisch, wenn man für alles so einfache, plakative Erklärungen parat hat. Das erleichtert das Leben ungemein. :-))


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 27.03.07 (22:23):

Bist n feiner Mensch Eko, aber was deine Finger in die Tasten hauen ist oft rätselhaft,,,
:"Wer andere kritisiert ,,,,,,,,sieht sich als der Gute, der Höhere, der Bessere und sonnt sich in dieser Position."

,,und wie siehts Du Jemanden der nicht Dich, sondern den Inhalt Deiner Äußerungen kopfschüttelnd betrachtet ? *g*


Vorlesefunktion  Silhouette antwortete am 27.03.07 (23:08):

Nein, eko, es ist nicht so.
Ansonsten siehe bereits weiter oben, und zwar zum Thema.
Ende
Von Buben haben mich noch nie auf Wege führen lassen, auf die ich nicht wollte. Auf Abwege noch viel weniger.


Vorlesefunktion  eko antwortete am 28.03.07 (00:01):

Danke, Silhouette, dass Du mich 76-jährigen als "Bube" bezeichnest.

Jetzt frage ich mich bloss noch, wo und wie ich Dich einreihen soll. Zu den Gruftis oder den Skelettis?

@ marina:

Deine Worte nehm ich nicht mehr ernst. Das ist das Beste. Denn im Beleidigen lässt Du keinen Anderen an Dir vorbei. (:-((


Vorlesefunktion  Mulde antwortete am 28.03.07 (08:09):

Ach Eko zu schön um wahr zu sein. so etwas von Dir zu lesen!
Nur wie verhälst Du Dich selber?
Deine wortschöpfungen wenn , nur z.B Hugo oder ich - ganz
normale gesellschaftliche Dinge Kritisieren?
Da sind doch Deine Ausfälle legendär!


Vorlesefunktion  mart antwortete am 28.03.07 (08:56):

Angeregt über die Diskussion über die Bedeutung des Wortes "Gutmensch" habe ich in Wikipedia nachgelesen (dort auch unter Diskussion)
Ich werde diesen Begriff, den ich auch schon verwendet habe, nicht mehr benutzen.

Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch


Vorlesefunktion  Marina antwortete am 28.03.07 (12:42):

Ja, eko, so kennt man dich. Andere beleidigend als "Gutmenschen" verspotten und die Aufklärer dieses diskriminierenden Begriffs als Beleidiger hinstellen. Selbstgerechtigkeit, dein Name ist Eko. :-)


Vorlesefunktion  mart antwortete am 28.03.07 (13:00):

Könnte man sich vielleicht darauf einigen:

Wer andere Meinungen kritisiert, glaubt zumindest andere bzw. auch bessere Argumente zu haben.
Aber ohne Anführung dieser Argumente, deren Ausführung nicht nur die Arbeit diese darzulegen macht sondern auch die grundlegendere Anstrengung bedeutet, das Problem zu überdenken, wird die Diskussion immer in den Bereich des Persönlichen abdriften.

Man muß aber doch erkennen, daß hier an vielen Stellen von vielen Teilnehmern die Unfähigkeit demonstriert wird, Argumente, auch aggressiver oder polemischer Art gegen best. Meinungen und Überzeugungen von persönlichen Angriffen zu unterscheiden.


Vorlesefunktion  eko antwortete am 01.04.07 (00:19):

Es ergeht mir jetzt, nachdem ich einige Tage weg war und erst heute wieder am PC, ähnlich wie mart: Auch ich werde diesen Begriff des "Gutmenschen" nicht mehr verwenden, nehme aber für mich insofern mildernde Umstände in Anspruch, als dass mir nicht bekannt war, was damit wirklich zusammenhängt.

Ich hatte dem Wort eine andere Bedeutung zugemessen.

Der Vorwurf der Selbstgerechtigkeit mir gegenüber geht deshalb ins Leere. Ich könnte ja jetzt sagen, den darf sich jemand anders umhängen, aber ich will nicht derjenige sein, der unablässig Öl ins Feuer gießt.



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