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Politik & Gesellschaft
THEMA: Deutsche halten USA fuer bedrohlicher als Iran.
Bisher 7 Antworten.
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Wolfgang
begann die Diskussion am 28.03.07 (12:24) :
Kurz vor dem Showdown am Persischen Golf gelten die USA unter George W. Bush als eigentliche Kriegstreiber.
48 Prozent der erwachsenen Deutschen glauben, dass von den USA eine groessere Bedrohung fuer den Weltfrieden ausgeht als vom Iran. Nur 31 Prozent halten den Iran fuer gefaehrlicher.
Besonders interessant ist die Einstellung junger erwachsener Deutsche... In der Gruppe der 18- bis 29-Jaehrigen sagten 57 Prozent, sie hielten die USA fuér bedrohlicher als den Iran. Nur 25 Prozent sahen das umgekehrt.
Quelle der Zahlen... Forsa-Umfrage fuer den 'stern'
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Mulde
antwortete am 29.03.07 (13:52):
Wolfgang Unbestritten!! Die USA werden so lange provozieren bis einer der Kontrahenten die Nerven verliert. Sie halten die Brandfackel zu deutlich am Rande eines Weltinfernos! Die USA hier ihre Finanz und Ölwirtschaft (es ist nicht die USA der Otto Normalverbaucher gemeint) sondern der Finanz und Militärkomplex denen ist nur der Kurs ihrer Aktien von Bedeutung da ist denen ein Krieg mit dem Iran doch nur willkommen. Der Militärkomplex benötigt neue Waffen - Ölindustrie schürt die Angst das der hahe Osten das Öl nicht mehr auf Dollarbasis gehandelt wird, sondern die OPEC länder auf Euro zahlungen bestehen! Wie in vielen Sienfiction Büchern die Weltherrschaft vorgedacht wurde , hier beginnen dies Gruselgeschichten wahr zuwerden! Das ist trauriger Fakt!
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Karl
antwortete am 29.03.07 (18:07):
Im Gegensatz zu den USA hat der Iran in den letzten 60 Jahren meines Wissens noch keinen Angriffskrieg geführt und er ist auch keineswegs so furchterregend bewaffnet wie die USA.
In der Politik sollte man sich an Fakten halten.
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Wolfgang
antwortete am 29.03.07 (22:30):
Merkwuerdig ist, dass ein neuer Krieg - dieses mal einer ums iranische Oel / Gas und moeglicherweise ein von den Bushisten atomar gefuehrter Krieg - unmittelbar vor der Tuer steht, es aber in Deutschland so gut wie keine Proteste dagegen gibt. Dabei wird der kommende Krieg den Krieg ums irakische Oel / Gas was Ausmass und Auswirkungen betrifft schnell in den Schatten stellen. Es ist, als haetten sich die meisten Menschen damit abgefunden, dass die Bushisten einen Krieg nach dem anderen beginnen. *gruebel*
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Wolfgang
antwortete am 30.03.07 (10:01):
Uebrigens ist die Rechnung der Kreuzzuegler rund um Bush / Blair nicht aufgegangen... Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat ihnen die Suppe versalzen und keinen Freibrief gegeben, Iran anzugreifen. Offensichtlich hat man gelernt aus vergangenem Geschehen, als eine schwammig formulierte Erklaerung ausgenutzt wurde, Afghanistan anzugreifen.
Dieses Mal machte es der russische Vertreter im Sicherheitsrat besser. Lediglich "tiefe Besorgnis" ueber die Gefangennahme der 15 britischen Soldaten wurde ausgesprochen. Die Forderung Blairs nach sofortiger Freilassung wurde abgelehnt (denn das waere das Einfallstor gewesen, den Iran anzugreifen).
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Marina
antwortete am 30.03.07 (10:54):
Von unbekannter Quelle wurde am 27.03.2007 das Gerücht gestreut, der Iran habe ein US-Kriegsschiff im Persischen Golf angegriffen. Ist das schon der Anfang?
Hier der Bericht: „Gerücht über iranischen Angriff schockt Ölmarkt Spekulationen über einen iranischen Angriff auf ein Schiff der US-Marine haben den Ölpreis auf den höchsten Stand seit September 2006 katapultiert. Die US-Marine wies die Gerüchte umgehend zurück.“
Quelle: Financial Times Deutschland
Internet-Tipp: http://kurzlink.seniorentreff.de/ITmq6RcMW
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Wolfgang
antwortete am 30.03.07 (13:09):
Das 20. Jahrhundert war das bisher blutigste in der Menschheitsgeschichte. Nicht auszuschließen, dass das 21. diesen Rekord bricht. Dafür ist man gerüstet, die Arsenale sind voll oder jederzeit auffüllbar. Wir leben in Zeiten einer Entsicherung der Weltlage. Das mag zynisch klingen, dürfte aber realistisch sein. Wachstum in allen Bereichen ist bekanntlich Prinzip der Kapitalakkumulation. Was heute im Nahen und Mittleren Osten abläuft, ist ein schwarzes Realszenario, bei dem sich Leid und Brutalität stets steigern.
Dass der Westen alles darf, wird dabei nicht weiter hinterfragt. Diskutiert wird eher, ob er soll, was er kann. Beim militärischen Eingreifen (mit und ohne UN-Mandat) interessiert in der Regel nur, ob es im Moment opportun ist. Dass diese Arroganz in den Metropolen kaum noch auffällt, spricht Bände. [...]
[...]
Quelle... Schwächt alle Fronten! (von Franz Schandl), Freitag 13, 30.03.2007, http://www.freitag.de/2007/13/07130101.php
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schorsch
antwortete am 30.03.07 (15:42):
Solche Gerüchte dienen doch nur den Öl-Multis. Gäbe es keine solchen, müssten sie ja wieder auf das alte System zurück greifen: Wenn ein Hund an eine Tankstelle pisst, geht der Benzinpreis 2 Cent rauf!
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