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Politik & Gesellschaft
THEMA: Ein Stueck aus dem Tollhaus: Politiker vertragen die Wahrheit nicht.
Bisher 31 Antworten.
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Wolfgang
begann die Diskussion am 06.04.07 (19:32) :
Der neue IPCC-Report ist da. Genauer: Die Zusammenfassung des 2. Teils - 'Summary for Policymakers' genannt. Ein Stueck aus dem Tollhaus war das... War den Politikern doch die urspruengliche Fassung der Wissenschaftler viel zu brisant. Also schoenten und glaetteten sie die urspruenglichen Aussagen. Was dennoch stehen blieb, ist dramatisch genug:
Der Klimawandel, die Klimaerwaermung, sind weitgehend menschengemacht. Der Mensch ist dabei, seine oekologische Nische zu zerstoeren. Wird nicht schnell das Richtige getan, haben Milliarden Menschen mindestens ums Ueberleben zu kaempfen, wenn sie nicht gar binnen eines Jahrhunderts zugrundegehen.
Es lohnt sich, die 'Summary for Policymakers' zu lesen: http://www.ipcc.ch/
Internet-Tipp: http://www.ipcc.ch/
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mart
antwortete am 07.04.07 (10:42):
Je mehr ich mich mit dem IPCC und seinen noch nicht veröffentlichten Berichten beschäftige, desto mehr verstärkt sich mein Verdacht, daß hier bewußt Panik erzeugt werden solle, die Zusammenfassungen werden nämlich von Politikern erstellt, die Basisberichte werden erst in Zukunft veröffentlicht werden - Wem nutzt die Panikmache? - auf jeden Fall der Atomenergie.
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Wolfgang
antwortete am 07.04.07 (11:20):
Es ist keine Panikmache. Eher ist es ein Abwiegeln (aufgrund des Drucks von Politikern). Der Mensch, besser: der moderne Mensch zerstoert seine oekologische Nische. Mit oder ohne Atomkraft (der uebrigens binnen weniger Jahrzehnte der Brennstoff ausgeht). Der 'american way of life' - ein Begriff fuer das Auspluendern der Quellen und fuer das Zumuellen der Senken, kurz, fuer die globale Umweltzerstoerung - ist nicht nachhaltig. Da alle Welt mehr oder weniger diesem zerstoererischen Weg froent, bleibt den Wissenschaftlern versammelt im IPCC nichts anderes uebrig, als die sehr wahrscheinlichen Folgen aufzuzeigen.
Weiter so und durch? Sich weiter in die eigene Tasche luegen? Abwiegelnd von 'Panikmache' sprechen? - Wahrscheinlich laeuft das Drama des modernen Menschen weiter so ab. Denn dass sein heiliger 'american way of life' sein Untergang sein wird, will er nicht hoeren. Deshalb haelt er sich die Ohren zu. Wer aber nicht hoeren will, wird fuehlen.
Internet-Tipp: http://myblog.de/ecofreak/art/91630544/
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Peter101
antwortete am 07.04.07 (11:41):
Diese Panikmache ist wirklich verwunderlich: Früher wusste ich noch genau, das da die Ökostalinisten dahinter steckten. Heute ist es die Atomindustrie. Da lässt sich auch vermuten, die Stalinisten haben die Aktienmehrheit in der Atomindustrie übernommen und mein Weltbild stimmt wieder. ;-)
Titel: Da sagen Politiker schon mal was wahres... Autor: t i m e k i l l e r Datum: 10.2.2004 19:17 Uhr ...da werden sie auch gleich wieder gebraten! Eine österreichische Politikerin hat mal gesagt, dass die Leute nicht so viel in Diskotheken rennen sollen, sondern lieber Daheimbleiben sollen und Kinder machen (sinngemäß), und dann ging gleich das Geschrei los. Und jetzt das:http://portale.web.de/Schlagzeilen/Pa...
Glos nennt Fischer und Trittin "Ökostalinisten" Berlin (dpa/WEB.DE) - CSU-Landesgruppenchef Michael Glos hat die grünen Bundesminister Jürgen Trittin und Joschka Fischer ungewöhnlich scharf angegriffen. Im Zusammenhang mit Gedankenspielen über schwarz-grüne Koalitionen nannte er sie "Ökostalinisten und ehemalige Terroristen".Trittin sagte, er halte Glos eigentlich für einen verträglichen Menschen. "Insofern muss es im Richtungsstreit der Union ziemlich schlimm sein, wenn sich jemand, den ich eigentlich schätze, zu so einer Entgleisung hinreißen lässt." Er rechne damit, dass Glos sich entschuldige.Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring- Eckardt forderte Glos auf, sich umgehend bei den beiden zu entschuldigen. Auch für einen "politischen Trunkenbold" gebe es Grenzen, sagte sie der dpa.
Aus:
Internet-Tipp: http://www.wer-weiss-was.de/theme183/article1998956.html
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mart
antwortete am 07.04.07 (13:56):
Auch hier, auf der nur scheinbar rationellen Seite, finden Glaubenskrieger das, was sie sich so sehnlich wünschen
..."Hie die Ketzer, die Häretiker mit ihrer abweichenden Lehre. Da die Glaubenslehrer, bei denen sich die Frömmigkeit in apokalyptischen Celsiusgraden und dem Pegelstand der Sintflut bemisst. Sie haben uns zurzeit im Griff. Die Parallelen zur Religion fügen sich durchaus, kaum ein Baustein dafür fehlt. Die Erbsünde aus der industriellen Revolution, die Buße, der Verzicht, die von uns verlangt werden, das dennoch kommende Jüngste Gericht, die große Schar Gläubiger und ein paar unverbesserliche Ungläubige, die gebrandmarkt gehören, wenn es denn schon keinen Scheiterhaufen mehr gibt. Die Zeitungen zeigen uns Bilder aus dem Jahre 2100, die den apokalyptischen Schinken von El Greco oder van der Weyden in nichts nachstehen. War es das, wonach es uns in der so lange gottlosen Zeit dürstete?..."
Warum werden fragende Stimmen als "Klimaleugner" bezeichnet? Wer läßt sich hier vor welchen Karren spannen?
Quelle:
Internet-Tipp: http://www.welt.de/print-welt/article716423/Warum_Kritiker_der_Horrorszenarien_keine_Chance_haben.html
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BarbaraH
antwortete am 07.04.07 (15:02):
>>Die Dramatik der Lage - für jeden, der sehen will, ist offensichtlich. Das Fundament, auf dem die Warnungen gründen, ist belastbar. Es ist der geballte Sachverstand von rund 2500 Fachwissenschaftlern, deren Erkenntnisse zusammen getragen und abgeglichen werden.<<
Wie man in dieser Diskussion sieht, sind es nicht nur Politiker, die die Wahrheit nicht vertragen...
Quelle: Frankfurter Rundschau vom 07.04.2007 Das Klima-Domino VON JOACHIM WILLE
Internet-Tipp: http://kurzlink.seniorentreff.de/Klima-Domino
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mart
antwortete am 07.04.07 (15:39):
<<Es ist der geballte Sachverstand von rund 2500 Fachwissenschaftlern, deren Erkenntnisse zusammen getragen und abgeglichen werden.<<
Ja, wenn es das wäre ... aber es sind ausgewählte Computermodelle, über die hier geredet wird, und die in einer Weise präsentiert werden als ob sie ebenso unfehlbar wie Gottes Worte wären.
Na, ja ... der langjährige englische Vizepräsident dieses UN-Vereins und mitverantwortlich für die drei letzten Berichte ist bekennender evangelikaler Christ spricht ja auch von der "Strafe Gottes".
Also, zuerst über die Möglichkeiten und Grenzen von Computerprogrammen reden, über die Daten, die da hineingefüttert werden (z.B. Die absurden Schätzungen über den zukünftigen Wohlstand in Afrika,.....)....das wäre sinnvoll.
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Wolfgang
antwortete am 07.04.07 (16:41):
Es sind beileibe nicht nur Modelle ueber die geredet wird. Viele empirische Beobachtungen, zehntausende von gemessenen Datensaetzen aus zig Untersuchungen sind in die Datenbasis der Klimaforscher eingegangen und bildeten die Grundlage fuer Modelle. Das ist wissenschaftliches business as usual. Die versammelten fuehrenden Klimaforscher der Welt haben weitgehend einen Konsens erreicht. Iihre Prognosen verheissen nichts Gutes, zumal eine gute Politik fehlt.
Denn die gibt es nicht, weil unter den beteiligten Politikern kein Konsens ueber eine solche herrscht. Ich bezweifele auch, dass sie einen Konsens und ein gemeinsames Vorgehen zustande kriegen. Denn hinter ihnen laeuft eine ausser Rand und Band geratene Herde von Industriellen aus den alten Industrien und 'Lemmingen', die sie gnadenlos antreibt, eben nicht das Richtige zu tun. Denn das Richtige waere eine schnelle Abkehr vom 'american way of life', waere vorrangig Energiesparen und zusaetzlich eine voellig andere Art der Produktion von Nutzenergie - naemlich eine solche aus erneuerbaren Energietraegern.
Das aber wollen die 'Lemminge' (vor allem die in den sogenannten 'entwickelten' Laendern) auf gar keinen Fall. Ihr heiliger 'american way of life' geht ihnen ueber alles. Sie koennen sich gar nicht mehr vorstellen, dass man auch ohne die Quellen auszupluendern und die Senken zuzumuellen hinreichend gut leben kann. Weiter so und durch ist ihr Motto. Und: Nach uns die Sintflut. Und (von Alten und Mittelalten hoere ich das oft): Hauptsache, es langt noch fuer unsere Generation.
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Karl
antwortete am 07.04.07 (18:49):
Ich freue mich zumindest schon einmal, Wolfgang, wie du hier den geballten Sachverstand der Fachwissenschaftler anerkennst und verteidigst, denn Wissenschaftler sind ja, wenn sie nicht in deine Kerbe schlagen ansonsten die Brut des Bösen :-)
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Wolfgang
antwortete am 07.04.07 (19:47):
Dass es auch anders geht als per Umweltzerstoerung, zeigen die Bioenergiedoerfer. Ich will auf das Bioenergiedorf Juehnde verweisen: http://www.bioenergiedorf.de/
Strom und Heizenergie werden hier im Ort produziert; die dafuer benoetigte Biomasse stammt von den Laendereien rund um das Dorf. Ein perfekter Kreislauf mit kurzen Wegen und in der CO2-Bilanz praktisch ausgeglichen. Die Doerfler sind Eigentuemer der Energiewandler und des -netzes.
Nur so kann es gehen... Auf Basis erneuerbarer Energietraeger, dezentral, gemeinnuetzig. Klar, dass Bioenergiedoerfer Dornen in den Augen der grossen Energieversorger sind, die, sollte das Schule machen, zurecht um ihre Profite und um ihre politische Macht fuerchten.
Internet-Tipp: http://www.bioenergiedorf.de/
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Peter101
antwortete am 08.04.07 (09:27):
Es wird wärmer, aber man muss eben deswegen auch lernen persönliche Opfer zu bringen. Ich z.B. habe bewusst und aktiv ein kleines Daimler Flackschiff vom freien Markt weggekauft. Damit jedenfalls kann keiner mehr sorglos durch die Gegend brausen. Da kann ich dann auch für Arbeitslose und Staatspapierhalter richtig viel Steuern zahlen. Das ist also ein sozialer demokratisch christlicher Beitrag für die Allgemeinheit. Wenn ich Gas geben muss, mache ich mir z.B. jedenfalls auch Sorgen um die Klimakatastrophe. ;-)
Internet-Tipp: http://www.youtube.com/watch?v=K4jH69HYKYo
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dmz
antwortete am 08.04.07 (16:30):
< Zitat: Dass es auch anders geht als per Umweltzerstoerung, zeigen die Bio-Energiedoerfer > - Alle Ballungsgebiete u Metropolen zu Bio-Doerfern :-)))
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Wolfgang
antwortete am 08.04.07 (18:18):
Ballungsgebiete machen einen grossen Teil des Problems aus. Ihr oekologischer Fussabdruck (vgl. Internet-Tipp) ist dermassen gross, dass sie nicht annaehernd aus sich selbst heraus leben koennen. Deshalb sind solche energie- und rohstoffhungrigen Moloche auf den Status quo angewiesen, der sich aber nicht lange wird halten lassen. Sie werden den Verlust der sie jetzt gerade noch haltenden Lebensgrundlage wohl zuerst zu spueren bekommen. Dass sie irgend einen konstruktiven Beitrag zur Loesung der Quellen- und Senkenkrise werden leisten koennen, halte ich fuer ausgeschlossen. Ich lasse mich aber gerne eines anderen belehren. Wer gute Vorschlaege zum dauerhaften Erhalt der Ballungsgebiete hat, moege sie nennen.
Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Ökologischer_Fußabdruck
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Karl
antwortete am 08.04.07 (22:38):
Die Konzentration der Bevökerung in Megastädten wird weiter gehen, schon wegen der weltweit kaum gebremsten Bevölkerungsexplosion. Ich habe schon sehr früh immer wieder auf die Probleme hingewiesen, die uns die Monokultur Mensch bereiten wird. In dem Maße wie sich der Mensch ausbreitet, zerstört er die Natur und seine Lebensgrundlage.
Der Ausweg wird allerdings nicht die Devise sein können "Zurück zur Natur", der Ausweg kann nur über ein großes Bündel von Maßnahmen erreicht werden:
1. Weltweit muss Geburtenkontrolle praktiziert werden.
2. Die neue wirtschaftliche Revolution muss hin zu nachhaltigem Wirtschaften führen. Nachwachsende Rohstoffe, nachwachsende Biokraftstoffe, Licht-, Wind- und Wasserenergie müssen die Verbrennung fossiler Energieträger ablösen.
3. Der Tier- und Pflanzenwelt müssen systematisch Flächen wieder zugewiesen werden, der Raubbau hieran muss rückgängig gemacht werden.
4. All diese Maßnahmen bedürfen großer wissenschaftlicher Anstrengungen, vieler Innovationen, menschlichen Unternehmertums und Tatkraft.
Bei bald 12 Milliarden Menschen (so sehen realistische Prognosen für ein mögliches Gleichgewicht aus) geht das "Zurück zur Natur" ebensowenig wie weitermachen wie bisher. 12 Milliarden werden mehr Menschen sein als wie bis heute seit Christi Geburt gelebt haben. Wenn wir nicht wollen, dass die Anzahl der Menschen auf dieser Erde durch Kriege und Katastrophen drastisch reduziert wird, wenn diese Menschen menschenwürdig leben können sollen, dann müssen dramatische Änderungen der Technologien für Energie- und Nahrungsmittelproduktion in Angriff genommen werden. Sollte eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums aber nicht gelingen, dann sehe ich schwarz.
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hugo1
antwortete am 08.04.07 (23:25):
,,12 Milliarden werden mehr Menschen sein als wie bis heute seit Christi Geburt gelebt haben.
karl, das kann ich nicht glauben.
alle Menschen zusammengerechnet die in den letzten 2000 Jahren gestorben sind, dürften mindestens das 10 wenn nicht sogar das 20 ig Fache der jetzt lebenden Menschen sein.
1800 soll schon die erste Milliarde gewesen sein (nicht in Summe sondern als Momentaufnahme) gehe ich von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 40 bis 50 Jahren aus und vom Zuwachs in den letzten 200 Jahren dann kann Deine 12 Mrd nicht stimmen.
Aber nichtsdestotrotz wird in wenigen Jahrzehnten das Problem angepackt werden müssen. Momentan sollte es keine Hungersnöte geben, es kann reichlich Nahrung erzeugt werden. Aber die Umweltbelastung durch diese Umschichtung und Zwangsausrichtung der Flora und Fauna auf menschliche Ernährung und sonstige Bedürfnisse werden die Erde weiter in Mitleidenschaft ziehen.
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Karl
antwortete am 08.04.07 (23:30):
Hallo Hugo,
schau dir mal die folgende Graphik genau an:
Internet-Tipp: http://www.zum.de/Gentechnik/Bevoelkexpl.html
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Wolfgang
antwortete am 09.04.07 (01:22):
Soll eine Katastrophe noch vermieden werden, muss schnell eine andere Art des Produzierens und Konsumierens her. Eine umweltvertraegliche Art. Keine industrielle Art. Denn die hat zu dem aktuellen Desaster gefuehrt und - wird die industrielle Art weiter beibehalten, ja auf immer mehr Laender und Menschen und Aktivitaeten ausgedehnt - ist gefaehrlich geworden fuer den Menschen und seine oekologische Nische. Die Fortschrittler propagieren zwar noch, fortzufahren mit denselben Mitteln und Methoden, mit denen sie uns in die Scheisse geritten haben, aber ihr Scheitern ist so offensichtlich, dass schon viele Menschen nach einem Ausweg suchen und den Wahnsinnsweg - den 'american way of life' - verlassen.
Wieder im Einklang mit der Natur wirtschaften ist angesagt. Eine konviviale Technik bzw. konviviale Wirtschaft muss her. Der Begriff 'konvivial' bedarf der Erklaerung:
Der Begriff geht auf den lateinischen Ausdruck 'con-vivere' (zusammenleben) zurueck. Und 'convivius' nannte man den Tischgenossen, den Gast, der an einem Festgelage, einem 'convivium', teilnahm.
Konvivialitaet ist ein Kunstwort. Es soll eine besondere Qualitaet des Zusammenlebens beschreiben. IVAN ILLICH schlug vor, "konvivial" zu nennen, was dem herrschaftsfreien Zusammenleben foerderlich ist. Er entlehnte den Begriff der spanischen Sprache. Da bedeutet 'convivencia' Zusammenleben bzw. Miteinanderleben, 'convivir' ist das dazu gehoerende Verb.
Das Gegenteil von konvivialer Technik bzw. konvivialer Wirtschaft ist die industrielle Technik bzw. industrielle Wirtschaft. Das naemlich ist eine Technik bzw. Wirtschaft, die auf alles andere aus ist als auf herrschaftsfreies Zusammenleben. Hier geht es um Herrschaft zwecks Ausbeutung von Mensch und Natur - egal, ob unter der Herrschaft des Marktes oder unter der Herrschaft der Partei.
http://www.utopie1.de/I/Illich-Ivan/
Internet-Tipp: http://www.utopie1.de/I/Illich-Ivan/
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hugo1
antwortete am 09.04.07 (09:19):
karl du schreibst zwar von den gelebten Menschen, nennst jedoch nur die Zuwachszahlen.
Da aber die Anzahl der nach Christi gestorbenen Menschen stark schwankend, im Prinzip aber stets steigend ( und zwar nicht linear sondern expotentiell) war, und schon 1850 die erste Milliarden auf einmal lebende Menschen erreichte, kann ich gar nicht anders, als davon auszugehen (bei einer Annahme das sie auch alle gestorben sind und nicht 100 Jahre alt wurden) das bisher fast 100 Milliarden Menschen die Erde wieder verlassen haben.
Stell Dir die heute lebenden Menschen vor, dann ist doch klar das in den nächsten 100 Jahren ca 10 Milliarden Menschen sterben.
Oder, stell Dir die Menschheit zu Christi Geburt vor. Damals solls ca 300 Millionen Menschen gegeben haben. Wenn die damals schon eine Lebenserwartung von 50 Jahren gehabt hätten, wären alljährlich (bei gleichbleibender Gesamtzahl ohne Zuwachs)6 Millionen Menschen gestorben.
Also allein diese 6 Millionen mal 2000 Jahre,,,,ergeben ja schon Deine 12 Milliarden Verstorbenen in dieser Zeit ohne Zuwachs,,,
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Wolfgang
antwortete am 09.04.07 (11:02):
Der letzte Beitrag von mir (einer von vielen hier im Laufe der letzen sieben Jahre)... Thema, fuer mich selbstverstaendlich, ist die Moeglichkeit, den wahnsinnigen Weg der Wahnsinnigen - als 'american way of life' bekannt - zu verlassen und einen anderen Weg, einen umweltvertraeglichen Weg zu gehen. Solch ein Weg kann nur ein konvivialer Weg sein.
Die richtige Antwort auf die Krise der Industriegesellschaft: Konvivial Wirtschaften. Zitat:
"Ich waehle den Begriff 'Konvivialitaet', um das Gegenteil der industriellen Produktivitaet bezeichnen zu koennen. Er soll fuer den autonomen und schoepferischen zwischenmenschlichen Umgang und den Umgang von Menschen mit ihrer Umwelt als Gegensatz zu den konditionierten Reaktionen von Menschen auf Anforderungen durch andere und Anforderungen durch eine kuenstliche Umwelt stehen."
Quelle... Selbstbegrenzung (von Ivan Illich), Beck, 1. Aufl., Muenchen 1998, Seite 28, http://www.utopie1.de/I/Illich-Ivan/1973-Tools/index.htm
Ein paar Links zum Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Subsistenz http://de.wikipedia.org/wiki/Subsistenzwirtschaft http://www.coforum.de/ http://www.coforum.de/?1229 http://www.anstiftung.de/
Das war's. Sieben Jahre sind mehr als genug. Langweilige Routine stellt sich ein. Das ST-Forum ist auch keine Heimstatt mehr fuer mich. Kurz: Tschuess.
P.S.: Jede(r) ist herzlich eingeladen, meinen Blog zu besuchen, den ich so gut wie taeglich aktualisere. Meine Themen sind die, welche bei der Journaille allerhoechstens in denunzierender Absicht zu finden sind... Energie, Umwelt, alternatives Leben: http://www.myblog.de/ecofreak
Internet-Tipp: http://www.myblog.de/ecofreak
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Karl
antwortete am 09.04.07 (11:14):
Hallo hugo,
das Wachstum ist nicht nur exponentiell, sondern der Exponent hat sich stetig vergrößert, aber ok, du hast recht, meine Formulierung ist irreführend und du bewegst dich deshalb auf einem Nebenschauplatz. Ich formuliere meine Aussage von oben um, so dass du nicht mehr Anstoß nimmst und vielleicht den Kern der Aussage diskutieren kannst:
"Bei bald 12 Milliarden Menschen (so sehen realistische Prognosen für ein mögliches Gleichgewicht aus) geht das "Zurück zur Natur" ebensowenig wie weitermachen wie bisher. Wenn wir nicht wollen, dass die Anzahl der Menschen auf dieser Erde durch Kriege und Katastrophen drastisch reduziert wird, wenn diese Menschen menschenwürdig leben können sollen, dann müssen dramatische Änderungen der Technologien für Energie- und Nahrungsmittelproduktion in Angriff genommen werden. Sollte eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums aber nicht gelingen, dann sehe ich schwarz."
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hugo1
antwortete am 09.04.07 (17:40):
ok karl, zum Thema. Nachdem in Europa das Wachstum, der Zuwachs an Menschen praktisch zum Erliegen gekommen ist (und das politisch ungewollt und trotz gesellschaftlichen Gegensteuerns) sollte -bei ähnlicher Konstellation- in anderen Gegenden der Erde, auch ein ähnliches Ergebnis eintreten können. Was also ist u.a. zu tun?
Ich denke es muss dafür gesorgt werden das es den Menschen gut geht, zumindest besser als jetzt (ohne das all die Fehler bezüglich Umweltschädigungen gemacht werden die Europa in den letzten Jahrzehnten machte) Die Voraussetzungen dafür werden von Jahr zu Jahr besser.(Wissen, Technik )
Nur das Wollen Derjenigen die sich vom Gedanken des privaten Bereichern nicht trennen mögen, steht dem entgegen.
So lange Menschen darauf stolz sind, das in den USA die meisten Milliardäre leben oder in London die meisten Millionäre oder in Moskau der größte Zuwachs an Millionären und es Ranking Listen gibt und die Medien voll des Lobes sind über solche Verschiebungen und Zunahme von Reichtum (was gleichzeitig die Zunahme von Armut an gleicher oder anderer Stelle bedeutet)
solange die Kritik daran als profane Neiddebatte abgetan wird, kann es keine bedeutende Richtungsänderung geben.
,,übrigens knobele ich immer noch an dem Gedanken, was passiert wenn z.B. in einem Land die Bevölkerung überaltert (blöder Begriff) und 90% aus dem gebärfähigem Alter raus sind,,,,? gegenwärtig gibt aber zum Glück (oder Pech ?)noch Gegenden und Länder da liegt das Durchschnittsalter mal gerade bei 15 bis 20 Jahren . ich sah solche Dörfer in Haiti und da ist eindeutig die Armut dran Schuld und nix anderes, so mein Eindruck.
Der These: die Menschheit verarmt und macht die Umwelt kaputt weil sie überhand nimmt, stell ich meine These dagegen: die durch Menschen verursachte Armut ist die Wurzel allen Übels,,,aber was sollte sich ein Politiker daran stören, muss er ja nicht mit persönlicher Armut rechnen,,im Gegenteil.
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Karl
antwortete am 09.04.07 (19:35):
Armut bedingt Überbevölkerung, Überbevölkerung verfestigt Armut. Dies ist ein Teufelskreis, der durchbrochen werden muss. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass dies mit Kopfgeburten funktionieren wird, die die menschliche Natur nicht gelten lassen. Eine Lösung des Problems werden wir nicht mit neuen Ideologien erreichen, sondern nur mit einer schonungslosen, wissenschaftlichen Analyse dessen, was erforderlich ist und dann der konsequenten Anwendung des Wissens. Hierzu muss sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet werden und die Investitionen in Bildung dürfen weltweit nicht so wie in der Bundesrepublik sinken (entgegen dem Gerede über die Konsequenzen aus Pisa), sondern die Ausgaben für Bildung müssen steigen. Viel Geld ist da, nehmt es von den Militärs.
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BarbaraH
antwortete am 09.04.07 (19:42):
Ein Link, um mit der Analyse für Verarmung zu beginnen:
attac: Die Wertungsliste der Globalisierung 1980 – 2000: 20 Jahre abnehmenden Fortschritts
Internet-Tipp: http://www.attac.de/themen/globalisierung/Wertungsliste1980-2000.php
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hugo1
antwortete am 09.04.07 (22:16):
Um die "Überbevölkerung" beeinflussen zu können, muss man zwangsläufig in elementare individuelle Menschenrechte eingreifen. Es sei denn, es wird die Armut bekämpft. Auch da wird wiederum eingegriffen in persönliche Befindlichkeiten, nämlich in die Schatullen der Reichen. und genau darin liegt nach meiner Meinung das Problem.
Aus den Reihen dieser Reichen die ihren Besitzstand wahren wollen, entstammen zumeist auch die Theorien der Übervölkerung.
Damit haben sie natürlich recht (auch wenn sie nicht zugeben werden aus welchen Gründen sie so argumentieren) Denn, das solche sozialen Erscheinungen wie Migrationsprobleme dazu angetan sind am Reichtum zu knabbern liegt wohl auf der Hand.
Also wird ein Popanz aufgetischt um die Masse mit Angsteinflößung mürbe zu machen für weitergehende gegen die Armen gerichtete Maßnahmen. (welcher Reiche wird sich schon an Regelementierungen in Sachen Kinderwunsch richten ??, solche Gesetze und Vorgaben sind nun mal zu offensichtlich,,,,aber allemal einfacher und handlicher als sich gegen Armut zu wenden,) *g*
,,und wer ist in der Lage die Wissenschaft auf ein Problem zu hetzen und Lösungsvorschläge zu erheischen ?? Doch wohl nicht derjenige der die Ergebnisse verdauen muss.
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BarbaraH
antwortete am 09.04.07 (23:38):
Zurück zur vom Menschen verursachten Klimaerwärmung und Versuchen der Verharmlosung... In der morgigen Ausgabe der F.A.Z. klärt der Forscher Stefan Rahmstorf auf:
>>Dass es in der Erdgeschichte schon erheblich wärmer war, ist bestens belegt. Der IPCC-Bericht diskutiert zum Beispiel das Pliozän vor drei Millionen Jahren, als bei einer CO2-Konzentration um die 400 ppm die Temperaturen global rund zwei bis drei Grad Celsius höher lagen als derzeit: in mancher Hinsicht ein Muster für das, was auf uns zukommt. Der diesjährige Leibniz-Preisträger Gerald Haug vom Geoforschungszentrum Potsdam bringt es auf den Punkt: „Wir sind auf dem Weg zurück ins Pliozän ... Die Frage ist: Wollen wir wirklich dorthin?“ Geologische Daten zeigen, dass der Meeresspiegel damals fünfzehn bis fünfundzwanzig Meter höher war als heute, wegen der kleineren Eismassen von Grönland und der Antarktis.<<
Quelle: F.A.Z., 10.04.2007, Nr. 83 / Seite 39 Die Wahrheit zum Klima Verfasser: Forscher Stefan Rahmstorf
Internet-Tipp: http://kurzlink.seniorentreff.de/j3oKir3Zd
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BarbaraH
antwortete am 10.04.07 (10:19):
FORSCHER-GÄNGELUNG Maulkorb-Preis für US-Regierung
Zweifelhafte Ehre für US-Präsident George W. Bush: Seine Regierung hat den diesjährigen "Maulkorb-Preis" bekommen. Die politische Einflussnahme auf die Klimaforschung hat den Ausschlag für die Preisverleihung gegeben.
(...) "Die Zahl der führenden Wissenschaftler, die nach eigenen Angaben auf Regierungslinie gebracht wurden, ist Besorgnis erregend", sagte Robert O'Neill, Direktor des Zentrums. Ähnliche Bedenken seien auf anderen Gebieten laut geworden. Man habe sich aber bewusst auf den Klimawandel konzentriert, weil dort das "Eindringen" am stärksten gewesen sei.
Quelle: spiegel-online vom 10.04.2007
Internet-Tipp: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,476322,00.html
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Karl
antwortete am 10.04.07 (13:59):
@ hugo1,
ob die Behauptung, die Reichen seien an der Armut der Dritten Welt interessiert, wirklich stimmt? Die Wirklichkeit ist komplexer und nicht so eindimensional. Wer konsumiert denn am meisten, ein Reicher oder ein Armer? Wer ist also der bessere Kunde?
Arme sind eventuell mit Niedriglöhnen zufrieden, könntest du kontern und damit teilweise recht behalten. Trotzdem schafft die Globalisierung und die Verschiebung von Arbeit auch in ehemaligen Entwicklungsländern (s. Indien, Brasilien und China) Einkommen nicht nur für die Superreichen. Es ensteht eine Mittelschicht wie bei uns.
@ Barbara,
bei meinem letzten USA-Besuch beschwerten sich die US-Kollegen über die Politik der Bushregierung. Geld für biowissenschaftliche Forschung ist vom Staat, der wegen des Irakkrieges hoch verschuldet ist, kaum noch zu erhalten. Es sind die privaten Stiftungen der Milliardäre (Howard Hudges Stiftung, Bill Gates Stiftung etc.), die die Forschung noch unterstützen. Ein Kollege aus Hawaii schrieb mir, dass er überlege, sich einen anderen Beruf zu suchen, da sie finanziell austrocknen. Wenn das wenige Geld, dass dem Staat für die Forschungsförderung noch zur Verfügung steht, dann für Gefälligkeitsgutachten ausgegeben wird wie du berichtest, dann ist das die völlige Bankrotterklärung der Bush-Administration, die die USA in unglaublicher Weise ausgebeutet und abgewirtschaftet hat.
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hugo1
antwortete am 10.04.07 (17:26):
ok karl wegen der Zielstellung -Weitergehende Maßnahmen zum Schutze der Umwelt,,,,usw.- brauchen wir uns zum Glück wohl nicht streiten und diskutieren, da herrscht wohl Einigkeit auf vielen Ebenen und auch zwischen uns.
Weiterhin ist uns wohl auch klar das die Zeit drängt und jede weitere Bummelei die negativen Auswirkungen noch verschärft.
Der Weg dahin (besser die Wege) die Gestaltung, die Rang-, und Reihenfolge der Maßnahmen, die Art der Maßnahmen,,,, darüber gibts noch reichlich Diskussionsbedarf.
Leider lenkt das manchmal vom Thema ab (so zumindest wird immer derjenige denken der gerade eine andere Spur verfolgt) Außerdem gibts da auch mehrere Wege die ausgekundschaftet und beschritten werden müssen und nicht alle können gleichzeitig gegangen werden.
Hauptsache ist, das sofort in die richtige Richtung gegangen wird, das überhaupt der Anfang gemacht wird, und die UN-Vorgaben sind schon mal besser als nix, auch wenn ein paar Ewiggestrige Regierungen noch mit der eigenen Nabelschau beschäftigt sind und den Klimabericht auf ihr "Unverständnis" zurechtstutzen.
Nicht jede Stiftung macht einen Superreichen um einen Dollar ärmer. Oft werden dadurch Steuern gespart, Wohlwollen erkauft, billige Reklame geordert, die Nachfahren versorgt usw....da könnt ich seitenlang drüber resümieren aber das ist ein anderes Thema. *g*
Es sind nicht die Armen dran Schuld das auch der Staat Schulden hat und Superreichen -das halbe Land, die halbe Welt gehört. und damit lagen und liegen auch die schlimmsten Entscheidungen gegen den Klimaschutz nicht in der Hand der Armen sondern: denk mal an die Energiemonopolgesellschaften mit welcher Macht sie an Altem hängen und das ist KEIN anderes Thema *g*
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BarbaraH
antwortete am 10.04.07 (23:15):
>>Die größte Holzfirma des Kongo ist deutsch: Siforco, Tochter der Reutlinger Danzer-Gruppe, leistet ein Fünftel des kongolesischen Holzeinschlags und ist einer der größten Waldkonzessionäre des Landes.<<
Quelle: taz vom 11.04.2007
Kongo wird Klimakiller
Neue Recherchen von Greenpeace warnen: Skrupellose Holzfirmen greifen nach Afrikas unberührtem Urwald. Seine Vernichtung würde den globalen Klimawandel verschärfen. Aber niemand will für Regenwaldschutz aufkommen
VON DOMINIC JOHNSON UND FRANÇOIS MISSER
Internet-Tipp: http://www.taz.de/pt/2007/04/11/a0110.1/text
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plautus
antwortete am 11.04.07 (16:17):
wie lautet doch der richtige text von diesem indianer: erst, wenn ihr den letzten baum.... werdet ihr merken, das man geld nicht essen kann. gruss, plautus.
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Peter101
antwortete am 14.04.07 (08:41):
Wenn der Kongo also zum Klimakiller wird, darf ich doch beruhigt Benz fahren - mit den Haaren im Wind. ;-)
Internet-Tipp: http://www.youtube.com/watch?v=BLOeViSEMHQ
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Peter101
antwortete am 14.04.07 (09:11):
Nein - ich habe mir gedacht, wenn schon Weltuntergang, dann soll man ihm wenigstens mit Stil entgegenrollen. Was bringt denn die ganze Jammerei, es glaubt doch eh Keiner. Mach ich mir aber einen Sticker an - meine Scheibe - und schreibe darauf: Rasen für den Regenwald! Glaubt man mir plötzlich. ;-)
Internet-Tipp: http://www.youtube.com/watch?v=JgPr_ovDbMk&NR=1
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