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Politik & Gesellschaft
THEMA: Schluss mit lustig.....
Bisher 13 Antworten.
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BarbaraH
begann die Diskussion am 15.04.07 (11:15) :
Junge Eltern möchten ihre Kinder gemeinsam aufziehen. Die Voraussetzung dazu ist eine kinderfreundliche Arbeitswelt. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitarbeit, Betriebskindergärten, Fortbildungskurse für Eltern, die Erziehungsarbeit leisten, vom Betrieb bezahlte Tagesmütter für Notfälle u.v.m. stehen auf der Wunschliste potenzieller junger Eltern.
Die Wirtschaft braucht die jungen, gut ausgebildeten Frauen. Das Schwangerschaftsrisiko muss minimiert werden. Eine Lösung muss her. Kosten darf sie den Unternehmern allerdings nichts. Perfekt wurden ihre Interessen bisher von der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) vertreten. Die Verwirklichung des Kinderwunsches wurde gut Verdienenden durch ein Erziehungsjahr erleichtert, das von gering und gar nicht Verdienenden Eltern bezahlt wird.
Gerade gerät die weitere Umsetzung der Wunschliste der Wirtschaft ins Stocken: der massive Ausbau von Krippenplätzen. Finanzminister Peer Steinbrück will keine Steuergelder dafür locker machen. Eine weitere Umverteilung ist angesagt: immer schön von unten nach oben, damit gering oder gar nicht Verdienende sich Kinder nicht mehr leisten können.
Der Wirtschaft geht das alles zu langsam. Selbst Verantwortung und Kosten übernehmen wollen sie nicht. Nun verstärken sie ihren Druck auf die Politik:
>>In einem gemeinsamen Brief an die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD fordern die großen Verbände von Industrie, Handel und Handwerk, die Große Koalition solle die Umsetzung der Ausbaupläne schnell beschließen. Unterzeichnet ist der Brief vom 12. April (...) von den Chefs des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) Otto Kentzler.<<
Meint wirklich jemand, dass das alles zum Wohle von Kindern und Eltern geschieht? Ist es nicht merkwürdig, dass ein katholischer Bischof praktisch der einzige ist, der auf die Kinder- und Elternfeindlichkeit dieser Pläne hinweist?
Quelle des Zitats: WELT ONLINE vom 14.04.2007 Wirtschaft fordert schnell mehr Krippenplätze von Günther Lachmann
Internet-Tipp: sueddeutsche.de vom 22.02.2007 Bischof Mixa kritisiert Familienpolitik "Von der Leyen degradiert Frauen zu Gebärmaschinen" http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/96/102993/
Internet-Tipp: http://kurzlink.seniorentreff.de/Wirtschaftsforderung
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idurnnamhcab
antwortete am 17.04.07 (22:51):
Ja, Barbara,
Du siehst es bzw. fragst richtig und berechtigterweise wo hier der Beitrag der Wirtschaft ist bzw. liegt.
Sie fordert zwar immer mehr an letztendlich staatlicher Leistung, ist jedoch nicht bereit von ihren immer höheren Gewinnen, die zum Teil auch aus steuerlichen Begünstigungen zum Nachteil der Allgemeinheit herrühren, an die weiter zu geben, die die Gewinne erarbeiten; womit ich nicht Gewinne durch Kapitalmanipulation meine.
Ich glaube ein friedliebender Mensch zu sein, jedoch kommen mir nicht nur bei dem von Dir angesprochenen Thema bzw. Bereich zumindest zornige, wenn nicht sogar revolutionäre Gedanken, wenn zu erkennen ist, dass das Kapital mit Gewalt, subtile Gewalt ist auch eine Art derselben und zumindest für den "Empfänger" gleich schlimm, rücksichtslos seine Interessen durchsetzt.
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BarbaraH
antwortete am 18.04.07 (12:37):
Hallo Rudi,
dass die Wirtschaft sich nicht in Richtung familienfreundlicher Arbeitswelt bewegt, kann ich ja noch verstehen, denn dazu wäre Kreativität und ein wenig Aufwand nötig. Warum sollte diese Investition unternommen werden, wenn es auch ohne wunderbar klappt?
Dass sich jedoch der allergrößte Teil der Frauen derart für dumm verkaufen lässt, hätte ich nicht für möglich gehalten. Was hat ein Elternpaar von einem Kind, wenn es bereits wenige Wochen nach der Geburt ganztägig von fremden Personen betreut wird? Die Natur schafft durch Schwangerschaft und Stillzeit ideale Voraussetzungen, ein inniges Verhältnis zwischen Mutter und Kind wachsen zu lassen. In den ersten drei Jahren wird das Wesentliche für das Fundament eines Menschenlebens angelegt. Diese schönste Zeit im Leben einer Familie soll nun dank der Familienministerin von der Leyen eingetauscht werden in den Stress, Säuglinge frühmorgens aus dem Schlaf reißen zu müssen, sie abzufüttern, auch wenn keinerlei Bedürfnis des Säuglings danach besteht und ab in die Krippe.
War es das wirklich, wofür Frauen sich jahrelang stark gemacht haben? Wo sind die Frauen, die sagen, dass das nicht in ihrem Sinne ist?
Gut ausgebildete Frauen wollen sich ihren Beruf nicht durch die Erfüllung des Kinderwunsches nehmen lassen. Sie wollen Familie leben und gleichzeitig die Verbindung zum Beruf aufrecht erhalten. Warum kämpfen sie nicht dafür?
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plautus
antwortete am 18.04.07 (12:41):
die lösung dieses familienproblem ist doch recht einfach. AUSKÖMMLICHER LOHN FÜR ALLE UND FÜR ALLE ORDENTLICHE ARBEIT!! soviel dazu---plautus
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eko
antwortete am 18.04.07 (18:24):
Was ist "auskömmlicher Lohn?" und wer soll für "ordentliche Arbeit" sorgen?
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hugo1
antwortete am 18.04.07 (19:25):
Eko, wie wärs mit einem, die Bettel-, Sozial-, und Arbeitsämter entbehrlich machendem, Grundeinkommen. ?
Das Auskommen wär gesichert und die steigende Nachfrage verhilft zu ordentlicher, fair honorierter und gewollter Arbeit.
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Peter101
antwortete am 21.04.07 (07:58):
Wirtschaftlich ist - man, wenn man wenn man mehr Bäume abholst als der Andere.
Internet-Tipp: http://www.youtube.com/watch?v=2sQIX1NTkcQ
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Tobias
antwortete am 21.04.07 (16:16):
Richtig, warum überhaupt noch arbeiten. Mit 18 Rente , Auto, kostelose Wohnung, Urlaubsgeld und sonstige Annehmlichkeiten.
Unserer Mitbürger aus der Ehemaligen wissen wie und wo es lang geht.
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hugo1
antwortete am 21.04.07 (20:21):
Tobias, willste Dich mit Gewalt blamieren?? haste denn nicht eine einzige brauchbare Frage oder Antwort oder Idee oder einen Grund dafür oder dagegen ??
Wenn Du schon nicht begreifen willst worum es geht, dann mach Dich kundig oder versuch wenigstens die Befürworter zu verstehen oder nicht.
Aber was Du hier abziehst mit Ossischelte ist fast schon krankhaft.
Das Netzwerk Grundeinkommen wurde im Juli 2004 von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studierenden, Mitgliedern der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen, kirchlicher Verbände und verschiedener Parteien sowie weiteren Bürgerinnen und Bürgern gegründet
Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker,, der Chef der Drogeriemärkte W.Werner Götz der thüringische Ministerpräsident Althaus und 1000 andere Experten Wissenschaftler Politiker usw. haben sich damit befasst und sich dafür ausgesprochen,,,
Seit ich hier mitdiskutiere bin ich überzeugt das es machbar ist und der Menschenwürde entspricht. Wenn der Staat dem Menschen schon keine Arbeit mit lebensichernder Bezahlung garantieren kann, dann sollte er über die Verteilung halbwegs Gerechtigkeit und Menschenwürde ermöglichen.
Ein Land so reich wie die BRD, muss doch in der Lage sein das zu schaffen, was die DDR mit ihren saumäßig miserablen Möglichkeiten zumindest auf niedrigen Niveau auch geschafft hatte. Keiner hungerte auch ohne Tafeln ,Suppenküchen und solchen nützliche aber die Würde des Menschen belastenden Kram, Jeder hatte ein Dach über dem Kopf und alle konnten im TV die Oberligafussballspiele sehen ohne das der TV Sender private Taschen füllte,,,usw,,,
Das wird DIR zwar wieder nicht passen aber außer Beleidigungen und Miesmachen fällt Dir dazu nichts ein oder?
Es war niemals die Absicht und der Wunsch Unserer Mitbürger aus der Ehemaligen, arbeitslos dem Herrn Tobias in irgendeiner Weise auf der Tasche zu liegen, von Ihm untaugliche beleidigende Ratschläge zu empfangen und auf ein Grundeinkommen zu spekulieren aber,,,,,
Schluss mit lustig,,,,erst Versprechungen machen, dann abzocken, dann belehren und nun noch diffamieren,,,,haste das nötig, ist das Dein Naturell oder musste dafür lange grübeln ?? als Witz finde ich es nicht sehr gelungen,,*g*
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Tobias
antwortete am 22.04.07 (10:44):
Ja Hugo so ist es wenn man sein eigenes Bild vorgeführt bekommt. Da wird man ausfällig und überzieht andere mit Hohn und Spott. Eine Einschränkung muss ich machen, es sind nicht Alle aus der Ehemaligen die so denken. Sicher ist aber, es bleiben leider noch zu viele übrig.
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hugo1
antwortete am 22.04.07 (11:16):
Ja Hugo so ist es wenn man sein eigenes Bild vorgeführt bekommt.,, hab ich doch gerne gemacht tobias, ist doch nicht der Rede wert. *g* aber, wie gesagt, es sind nicht Alle aus der Ehemaligen die so denken, so denken eben auch welche von hier,,
Da hab ich noch Einen, brandaktuell, ich hoffe es stimmt so, wie die Medien es heute rüber brachten.
CSU-Generalsekretär Söder plädierte dafür, den Abstand zwischen "Hartz IV"-Empfängern und Berufstätigen zu vergrößern.
Oho wie schön wird da der geneigte Leser denken, hat er ein Herz für die Arbeiter entdeckt und möchte das sie besser bezahlt werden ???
Oh nein schwerer Irrtum, die Harz IV Empfänger sollen beschnitten werden damit sich die Schere zwischen denen mit Job und denen ohne Job weiter öffnet. Denn nur mit einer weit geöffneten Schere lässt sich --schnipp schnapp-- gut abschneiden *g*
insbesondere die Zusatzleistungen sollen gekürzt werden und dazu passt ja auch der fromme Wunsch seines Vorbeters Glos, die Steuern kräftig zu senken.
Bei wem kann man den Steuern kräftig senken ?? natürlich bei denen die auch hohes Einkommen haben und damit sind die Harz IV Leute und die einfachen Arbeiter natürlich nicht gemeint,,,die sollen sich mal nicht mausig machen diese Hungerleider, Nichtsnutze,,,sollen sich nach der Decke strecken und für Ein-€ Jobs Schlange stehen
Das denken hier Viele so und begrüßen Söders und Gloses Ideen mit gebremster Begeisterung warum wohl ??weil Viele betroffen sind.
Hat ja nicht Jeder den gleichen Geschmack, was er lustig findet,,, nicht ??
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Tobias
antwortete am 22.04.07 (17:29):
So ist es nun mal Hugo, hier kann jeder sagen was er will und du solltest es doch mittlerweile auch begriffen haben. Dir steht doch frei den Söder ,den Glos oder die Schwesterpartei nicht zu wählen. So einfach ist das und wenn viele es dir gleich tun wird er nichts mehr zu bestimmen haben. Es könnte aber auch anders sein und dann mußt du dich damit abfinden.
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hugo1
antwortete am 22.04.07 (19:35):
gut so, tobias, jeder kann sagen was er will, Hauptsache er will nicht tatsächlich was ändern am Status Quo,,??
Nee so richtig begeistert bin ich davon nicht. Mich abfinden müssen wenns anders kommt als gedacht und erhofft.
Aber damit Leben muss man wohl erst mal. Ich kann ja nicht Steuergesetze ändern wenn die Regierung welche zu meinen Ungunsten beschließt, aber abfinden ????
zumindest bekommt keine Partei meine Stimme die Steuergeschenken für Besserverdienende den Vorrang gibt.
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Tobias
antwortete am 22.04.07 (19:55):
Hugo du gehördt doch zu den Einkommenstarken wenn du jetzt noch Steuern bezahlst. Du scheinst ein kleines Schlitzohr zu sein, viel Geld im Sack und von Armut reden.
Ich bezahle noch Steuern und hab nichts dagegen, feu mich zwar nicht darüber, aber so is es nun mal.
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