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Politik & Gesellschaft
THEMA: Nach dem Wahlsieg Barack Obamas. Die Macht, zu verändern .
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DietrichStahlb
begann die Diskussion am 07.11.08 (15:43) :
Ob Präsident, Papst oder Dalai Lama − die Welt wartet auf einen neuen Messias und erwartet, dass er sie errettet. „Die Welt“, das sind die vielen Menschen auf dem Globus, die ihre Hoffnung in andere setzen oder in einen Übermenschen, einen Gott auf Erden, der ihre Probleme löst. Probleme, die sie sich selber geschaffen haben. Auf diesen Übermenschen werden sie vergeblich warten: Der Messias kommt nicht!
Der Dalai Lama hat schon abgesagt. Er sei, sagt er, nur ein einfacher Mönch. Ein Mensch also. Der Papst hat sich dazu noch nicht geäußert. Er will die Hoffnung wohl nicht fahren lassen. Und Barack Obama, der künftige Präsident der Vereinigten Staaten? Er hat, sobald er ins Weiße Haus eingezogen sein wird, immerhin ganz reale Machtbefugnisse. Nicht von Gottes Gnaden, sondern von Gnaden noch mächtigerer Wirtschaftsbosse. Aber vielleicht gelingt es ja, in den USA einen wirklich demokratischen Wandel herbeizuführen.
Menschen, die sich ihres eigenen Verstandes nicht bedienen können (weil sie es nicht gelernt haben), brauchen einen Vorbeter, der ihnen sagt, was sie zu glauben, was sie zu denken, was sie zu tun haben. Einen Dalai Lama, Papst oder Präsidenten. Wer selber denkt, liegt meistens quer zu allem. Wir haben gehört, was der künftige Präsident, was Barack Obama gesagt hat.
Es bedarf großer gemeinsamer Anstrengungen, hat er gesagt. − Dies ist das ganze Geheimnis der Macht. Der Macht, die Verhältnisse zu verändern.
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