THEMA: Manipulation einer Behinderten durch Eltern und Ärzte.
Bisher 10 Antworten.
Karl
begann die Diskussion am 07.01.07 (11:18) :
Was haltet ihr davon? In den USA wurde ein behindertes Mädchen medizinisch so manipuliert, dass es nie erwachsen werden wird und körperlich auf dem Stand einer 9 jährigen vor der Pubertät verbleibt.
Ich halte das für ethisch verwerflich. Bastle dir Behinderte handgerecht. Was wenn dies nicht geht?
nicht nur die körperliche Manipulation, sondern auch jede frühkindliche geistige und geistliche Manipulation zum finanziellem Nutzen anderer ( Menschen, Vereine, Kirchen, Sekten, usw) schafft schlecht abzulegende Abhänigigkeiten.
Ich vergleiche solche Maßnahmen mit einer Erniedrigung, mit einer Entwürdigung oder besser mit einer Verletzung von Grund- und Menschenrechten!
Viele Grüße Arno
Gerdi
antwortete am 07.01.07 (12:10):
Wo bleibt der Staatsanwalt?
Oder: auch eine Ente?
Gerdi
antwortete am 07.01.07 (12:38):
Nach lesen des Textes halte ich das Ganze doch für eine "Ente". Es gibt da allerhand komische Aussagen:
keine Menstruationsschmerzen, wenn Uterus entfernt?? Die brauchen doch nicht nur durch Kontraktionen zu entstehen, sondern gehen auch von Anspannungen der Parametrien aus.
Infantil bleiben unter massiven Gaben von Oestrogenen?
Wo bleibt die Ausschaltung der Produktion von Wachstumshormonen?
Weshalb entfernen sie nicht gleich besser die Hypophyse???
Karl
antwortete am 07.01.07 (12:42):
Wieso Ente?
Sowohl FAZ wie Spiegel berichten übereinstimmend. Ashleys Eltern fühlen sich als Helden.
Zur Oestrogenwirkung. Hiermut wurde die Pubertät zunächst beschleunigt. Das führt zu einem früheren Stopp des Wachstums. Dann wurden die weiblichen Differenzierungsmerkmale entfernt, um den kindlichen Zustand zu erhalten.
Ursula
antwortete am 07.01.07 (13:47):
... grauenvoll, widerlich - und beängstigend!
Was wäre wohl mit dem Kind geschehen, wenn Ashley als Junge zur Welt gekommen wäre!?
Übrigens wurde auch bei uns schon vor vielen Jahren die Größe von Mädchen durch Östrogengaben manipuliert, und ich befürchte, dass dies heute immer noch der Fall ist!
Ich selbst habe folgendes erlebt: Als unsere älteste Tochter 9 Jahre alt war, empfahl uns ein Arzt, bei dem Kind unbedingt die zu erwartende Körpergröße bestimmen zu lassen, um, falls diese über 1,80m läge, durch eine Hormonbehandlung die Wachstumsfugen vorzeitig zu schließen und damit das Wachstum "rechtzeitig" zu stoppen.
Grund: Mein Mann war 1,90m groß, und ich bin 1,80m (übrigens eine tolle Größe, wie ich finde ;-)))) Nach Ansicht besagten Arztes (Gynäkologe) ende die Attraktivität einer Frau bei 1,70m ...... ;-(((
Es versteht sich von selbst, dass wir diesem "Rat" nicht gefolgt sind!
kreuzkampus
antwortete am 07.01.07 (14:51):
Wenn ich den Beitrag, insbesondere folgenden Teil, lese: ....sind die Eltern mit Ashley, als diese sechseinhalb Jahre alt war, vor dem vierzigköpfigen Ethikgremium des Kinderkrankenhauses von Seattle vorstellig geworden.....wird mir wieder einmal deutlich, dass die USA, dereinst unser "Traumland", Teil einer anderen Welt sind. Ich hab's vor ein paar Jahren mal so beschrieben: Die USA werden für mich Stück für Stück "entzaubert". Man sagte ja immer "Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Ich fand und finde die Bezeichnung "Das Land der begrenzten Unmöglichkeiten" eigentlich besser. Und hier zeigt sich wieder einmal, dass das stimmt. Immerhin hat aber ein vierzigköpfiges Gremium zugestimmt. Da können wir uns die Köpfe hier noch so heißreden; wir müssen hinnehmen, dass wir das mit unserer Mentalität einfach (noch?) nicht verstehen.
Gerdi
antwortete am 07.01.07 (15:06):
Na o.k., vielleicht (er-)schaffen die Wachstumshormone dann ja eine Akromegalie ..., bißchen sehr unhübsch.
(ich meinte nicht, daß u n s e r e Presse die Ente schwimmen läßt, sondern daß diese über den großen Teich gekommen ist)
angelottchen
antwortete am 08.01.07 (10:19):
Die Art und Weise, wie da mit einem Menschenleben experimentiert wird, erinnert in der "Götter-in-Weiss"-Gläubigkeit erschreckend an die kanadischen Dionne- Fünflinge, die 1934 als Kinder armer Bauern in Ontario auf die welt kamen ... unfassbare Geschichte..
oder - ebenfalls in Kanada - der Fall des David Reimer, der auf Anraten eines Professors als Mädchen erzogen wurde und dem die Eltern des Kindes blind und ehrfürchtig folgten... der Mann nahm sich mit 38 Jahren das Leben. Der Professor schweigt bis heute zu dem Fall.