THEMA: Litt Einstein an leichter Form von Autismus?.
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nasti
begann die Diskussion am 04.02.07 (12:01) :
Albert Einstein (1879-1955) könnte nach Einschätzung eines britischen Forschers an einer milden Form von Autismus gelitten haben. Das gleiche gelte für einen anderen genialen, aber exzentrischen Physiker, Isaac Newton (1643-1727), zumindest äußert nun Simon Baron-Cohen von der University of Cambridge in New Scientist diese Vermutung.
Es gehe dabei um das Asberger-Syndrom (AS), das Kommunikationsprobleme mit sich bringe. Die meisten Leute mit AS hätten Schwierigkeiten mit beiläufigen Unterhaltungen, erklärt der Entwicklungspsychologe. Einstein habe erst als Dreijähriger zu sprechen begonnen und bis zum Alter von sieben Jahren bestimmte Sätze zwanghaft wiederholt. Als Dozent habe er Vorlesungen gehalten, die eher verwirrend als tiefsinnig gewesen seien. Newton habe kaum gesprochen, Vorträge in leeren Sälen gehalten, wenn keine Studenten auftauchten, und seine wenigen Freunde äußerst ruppig behandelt. Beide hätten sich oft völlig in ihre Forschungsarbeit vertieft und dann nichts anderes mehr gekannt - ein typischer autistischer Zug, wie Baron-Cohen meint.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/618283
schorsch
antwortete am 04.02.07 (18:22):
Müsste man denn nicht jeden, der sich in seine Arbeit stürzt (flüchtet) als Autisten bezeichnen?
dmz
antwortete am 06.02.07 (05:11):
Interessante Frage: Wie arbeitet unser Gehirn ? - Auf der Suche nach einem Denkmodell fuer das, was - im Ggs zum Unterbewusstsein (frueher) - (obere) Bewusstseinsebene genannt wird, auf welcher wir bewusst mit der Vernunft ringen, bin ich auf folgende Darstellung gekommen: - Das Bewusstsein kann mE in 3 psychische Bereiche aufgeteilt werden, die immer mehr oder weniger intensiv zusammenarbeiten. Es mag metaphysisch klingen: aber durch Verlagerung des 'Schwerpunktes' der Schnittmenge zu dem einen oder anderen Bereich hin, wird dessen Charakteristik vordergruendig unser Wesen situationsbedingt bestimmen. - Damit beruecksichtige ich das haeufig in den naturwissenschaftlichen Denkmodellen vorkommende Phaenomen des Dreiheitlichen (Triade, Trinitaet); denn der Dualismus reicht wissenschaftlich bekanntlich nicht aus, die Phaenomene des Kosmos schlechthin u anscheinend auch unser Wesen zu erklaeren, obwohl es haeufig sehr plausibel u einfach erscheint, die Dinge oberflaechlich lediglich dual - quasi 'schwarz-weisz' zu sehen. - Die 3 psychischen Bereiche des Bewusstseins bestehen demnach in - (1) dem 'autistischen' Bereich, der die Talente der Konzentration auf eine Angelegenheit oder Aufgabe gestattet; (2) dem 'psychopathischen' Bereich, der die Talente des Teilnehmens an einer Angelegenheit oder Aufgabe gestattet (Emotion) - und - - sinngemaess unter Bezugnahme auf d Aeuszerung des ehem Schauspielers Gustav Knuth (selig) - (3) dem schizophrenen Bereich, der die Talente der Selbstdarstellung, der Fantasie, des Erfindens, der Vorstellung, des (geistig) Multiplen gestattet. - Wenn ich einen der 3 Bereiche besonders zu betonen gelernt habe, dann bin ich in dieser Richtung sehr erfolgreich, - wenn ich auch als einseitig begabt gelte. Auszer der einseitigen Erziehung u Ausbildung (Dressur) kann es aber vorkommen, dass die auffaellige Begabung aus genetischen Gruenden oder Veraenderungen nicht (mehr) gesteuert werden kann; - dann werden mehr oder weniger die bekannten Extremwerte, die Krankheiten 'Autismus, Psychopathie, Schizophrenie' die Folge sein, weil ein normaler Bereich nicht (wieder) erreicht wird. Im Bekanntenkreis meiner Groszeltern gab es in den 1950ern einen jungen Mann, der kurz vor Beendigung seines Studiums schizophren geworden war - Ueberlastung des Gehirnes als Folge einseitiger Studienausrichtung ? - Nach alle dem, was ich ueber A.Einstein gelesen habe, kann ich mir gut vorstellen, dass er imstande war, eine ueber das Normale hinausgehende autistische Begabung zu praktizieren. MfG/dmz.
nasti
antwortete am 07.02.07 (01:01):
Was ist mit die Menschen, welcher viel zu viel vielseitig sind, also haben so etwas wie Ideenflut? Sind Sie Manisch? Manisch-depressiv bestimmt nicht, ich kenne solche Typen, sind immer in Aktion und meistens gut gelaunt. Eine Frau drehte damit total durch, Sie könnte kein Satz beenden, müsste nach Psychiatrie. Aber es gibt auch leichtere Fälle, wie Otto Walker, er hat zugegeben, das er Manisch ist.
schorsch
antwortete am 07.02.07 (09:57):
nasti, ich habe keine Angst um dich (;-)
wanda
antwortete am 07.02.07 (18:37):
eine autistische Begabung gibt es nicht, d.h. Autisten können spezielle Begabungen haben, aber die Begabung zum Autisten, die gibt es nicht.
dmz
antwortete am 08.02.07 (16:50):
<... eine autistische Begabung gibt es nicht ...> - Ich korregiere mich , indem ich die 'autistische Ausrichtung' meine. - Was haltet Ihr denn von meinem oben in verkuerzter Form aufgezeigten Denkmodell, welches ich aus verschiedenen Artikeln zur Psychologie und aus eigenen Betrachtungen u Erfahrungen zusammengetragen habe ? (Ich habe es mir nicht unbedingt frei erfunden) MfG/dmz.