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THEMA:   Das Ende der Glühbirne?.

 Bisher 15 Antworten.

Karl begann die Diskussion am 20.02.07 (08:50) :

Australien will die Energiesparlampe zur Pflicht machen. Bei einer weltweiten Durchsetzung dieser Anordnung könnte das Fünfache derjenigen Energie eingespart werden, die Australien verbraucht. Das zeigt einmal mehr, der "größte Energielieferant" der Zukunft könnten Energiesparmaßnahmen sein.

Internet-Tipp: http://kurzlink.seniorentreff.de/gluehbirne


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 20.02.07 (08:56):

Zähneknirsch: Würde ich nur die Hälfte der jetzigen Stunden am PC verbringen, könnte auch ich zum Strom sparen meinen Anteil liefern ):-(


Vorlesefunktion  Arno_Gebauer antwortete am 20.02.07 (08:58):

Hallo, Karl,

Energiesparlampen sind gegenüber Leuchtdioden reine
Energieverschwender. Außerdem sind die Energiesparlampen
zu teuer in der Anschaffung und für häufige
Ein- und Aus-Schaltvorgänge nicht geeignet.

Leuchtdioden sind sehr preiswert, langlebig
und äußerst energiesparend!
Den Leuchtdioden wird die Zukunft gehören!

Viele Grüße
Arno


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 20.02.07 (10:14):

arno, gerne zahle ich Dir für jede LED Lampe mit einer Leuchtkraft die einer normalen Glühlampe von 100 oder mehr Watt in der Lichtausbeute Konkurrenz macht, den fünffachen Preis einer bisherigen Lampe.

Alles was ich bisher dazu finden kann kostet mich jedoch noch ein Vielfaches bei der Anschaffung und scheint sich erst in einigen Jahren Dauerbetrieb zu rentieren.

Da bleib ich lieber noch einige Zeit bei meinen Sparlampen, bis die LED größere Lichtausbeute bei geringerer Anschaffung hergeben. Es sei denn der Strompreis verdreifacht sich demnächst, dann gibts ne neue Ausgangssituation.

Eine Neue Lampengeneration sollte sich wenigestens in 2 bis 3 Jahren beim Verbaucher amortisieren und nicht erst in 10 Jahren. Ansonsten könnte es passieren das ein energiebewußter Bürger schon heute seine teuren Energiesparlampen gegen noch teurere LED austauschen müsste. *g*

das der Lampenhersteller damit in 5 Monaten schon zu seinem Betriebsergebnis kommt wozu ich 8 Jahre benötige, kann mir Wurst sein.
Aber Du hast recht, der Trend geht in diese Richtung und mit der Massenproduktion werden auch (hoffentlich) die Preise purzeln.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 20.02.07 (10:24):

Es gibt Energiesparlampen, die nicht empfindlich und mit verkürzter Lebenszeit auf häufiges Ein- und Ausschalten reagieren. siehe diverse Konsumenten- und Warentests.


Vorlesefunktion  Carlos1 antwortete am 20.02.07 (17:38):

Die USA sind derzet der größte Energieverschwender unter allen Staaten. Etwa 20% aller in den USA verbrauchten Elektrizität wird für Beleuchtung verwendet. Das entspricht etwa der Stromproduktion von 120 Kraftwerken. Fast die Hälfte der auf die Beleuchtung verwendete Energie in den USA und ein wensetlich höherer Anteilk in den Entwicklungsländern wird von normalen Glühbirnen verbraucht. Diese Glühbirnen herkömmlicher Bauart kann man auch als elektrische Heizgeräte bezeichnen, die gerade mal 10% ihrer Heizenergie in Lichtform aussenden. Praktisch alle könnten durch Sparbirnen ersetzt werden.

Energiesparlampen sind ein Beweis dafür. dass vermiedene Umweltverschmutzung ein wirtschaftlicher Gewinn sein kann, weil es einfach billiger ist Energie zuu sparen als als sie herzustellen. Eine einzige 18 Watt Enrgiesparlampe, die eine 75 Watt Glühbirnbe ersetzt, spart im Idealfall im Laufe ihres Lebens:

etwa eien Tonne CO2, 8kg Schwefeloxyd und 1 kg Stickoxyde und andere Emissionen eines Kohlkraftwerkes oder

ein halbes Curie Strontium-90 und Caesium 137 neben anderen radioaktiven Abfällen und waffengeeignetes Plutonium mit einem Sprenkraftäqivalent von 0,4 Tonnen TNT, oder

200 Liter Öl für ein Ölkraftwerk, wie sie in Entwicklungsländern existieren. Die 200 Liter reichen aus, um mit einem ineffizienten heutigen Familienauto 1600 km weit zu fahren.

Wenn übrigens alle Standby-Schaltungen an PCs und TV-Geräten abgechaltet würden, könnte man 2 Kraftwerke von 1200 MW einsparen, allein in Deutschland.

Sparen und Konsumverzicht sind garstige Worte, niemand redet gerne davon. Da klingt "Ressourcenproduktivität" besser oder gar "Ressourceneffizienz". So was lässt sich besser verkaufen als städnige Mahnungen: "Leute schnallt den Gürtel enger!" Nur nutzen sollten wir Verbraucher die Chance. Andere Arten der Ressourcennutzung - es gäbe viele Beispiele - oder bessere Technologien schaffen entweder den gleichen Nutzen mit weniger Ressourcen oder mehr Nutzen bei gleichem Stromverbrauch.

Angaben nach U. v. Weizsäcker, A. Lovins, FaktorVier, Doppelter Wohlstand - halbierter Naturverbrauch.
Die Angaben dürften heute leicht varieren, im Wesentlichen hat sich aber nichts geändert.
C.


Vorlesefunktion  Arno_Gebauer antwortete am 21.02.07 (08:34):

Hallo, Karl,

das Vorgehen der australischen Regierung ist
richtungsweisend.
Frage: " Warum unternimmt die deutsche Regierung in dieser
Hinsicht nichts?"

Viele Grüße
Arno


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 21.02.07 (08:44):

... weil wir alle längst Energiespar-Birnen verwenden.
Ich habe keine einzige Glühbirne mehr.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 21.02.07 (11:00):

wie zumeist im Leben wird auch in Sachen Energieeinsparung durch neuartige Beleuchtungen bzw Leuchtmittel zum Nutzen der Hersteller tüchtig übertrieben.

Es werden wilde Berechnungen angestellt mit der Annahme kleiner/großer Einschalthäufigkeiten , langer/kurzer Einschaltdauer, Herstellungs-, und Entsorgungskosten, Umweltbelastungen durch Gas Quecksilber usw.

Auf die Idee, in eine häufig und über viele Stunden im Jahr genutzte Leuchte auch eine energiesparende Lampe einzusetzen sollte heutzutage Jeder Normalbürger kommen.

Aber, nur wegen der Vermutung und der Ansprüche der Hersteller, das es generell günstiger sei(damit meine ich finanzielle Aspekte) sämtliche Alten oder auch neugekauften, weil billigen Glühlampen, adliger Ausführung, in den Müll (Schrott) zu werfen ist schon -na ich will mich mal vorsichtig ausdrücken- unsinnig.

Beispiel: Meine Nachttischlampen die vor 30 Jahren modern und erforderlich waren, weil wir damals noch die uralten Wecker hatten auf denen man die Zeiger und das Zifferblatt nur nach Einschalten eben dieser Lampe erkennen konnten, stehen heutzutage eben fast nur noch aus nostalgisch-dekorativen Zwecken auf Ihren Platz.

Die Radiowecker mit selbstleuchtenden "Zeiteisen" und eine moderne Leselampe, degradieren die Nachttischlampenbeleuchtungen zum eher seltenem Erlebnis.

Also wär es doof da jeweils eine 5 € Sparlampe einzusetzen und die Original-Narva-25-Watt-Glühlampe zu entsorgen.

Vielleicht setzen sich bald (ich warte dringendst darauf) die LED mit größerem Licht-Leuchtangebot und erschwinglicheren Preisen durch. Dann wird es höchste Zeit endlich diese "veschwenderischen Sparlampen" aus dem Verkehr zu ziehen *gg*

Internet-Tipp: http://www.energie-bildung.de/Texte/05-Gute_Argumente_fuer_ESL.pdf


Vorlesefunktion  Carlos1 antwortete am 21.02.07 (11:34):

Autralien richtungweisend?? Australien ist neben den USA einer der größten Umweltverpester. Wie die USA hat auch Australien es abgelehnt, das Kyoto-Porokoll zu unterzeichnen.Die konservative australische Regierung Howard hat im Moment Probleme, sie liegt in der Wählergunst gegenüber der Opposition zurück. Da macht sich so ein PR-Gag mit den Sparlampen sehr gut, zumal in Australien große Dürre herrscht, die Talsperren leer sind und Rasensprengen bzw Autowaschen streng verboten ist. In wenigen Jahrzehnten könnte Sydney eine tote Stadt sein, meinen Wissenschaftler. Vieleicht setzt das Nachdenken am ehesten dort ein, wo die Folgen am eigenen Leib zu spüren sind. Im Südteil Australiens macht sich auch das Ozonloich bemerkbar und die Zahl der Melanomerkrankungen nimmt rapide zu. Die Leute müüsen Kopfbedeckungen tragen und vor Sonnenbaden wird gewarnt.In wenigen Jahrzehnten könnte Sydney eine tote Stadt sein, meinen Wissenschaftler.

Im übrigen hat auch Kuba unter Fidel Castro vor zwei Jahren denselben Vorschlag gemacht und per Order Mufti die Glühbirne verboten. Die Kraftwerke waren so marode, dass sie entlastet werden mussten. Wie deutlich zu sehen ist, machen die Problem der Umwelt vor keinem Land Halt, welcher Ideologie es anhängen mag. Und wie sich die Maßnahmen gleichen! Nur die Motive sind verschieden.

Auf die Nachfolger der Sparlampen müssen wir noch etwas warten. Sind noch in Bearbeitung. Es ist alles auch eine Preisfrage.


Vorlesefunktion  NIL antwortete am 21.02.07 (16:48):

Eine tolle Entwicklung, so beginnt immer echte Zukunft.
Aber mit dem Auto 130 km/h statt 170, oder 170 statt 200 wär auch ein Energiequellen-Einsparungssystem, da müsste man nicht einmal was neues einkaufen.

Jeder muss persönlich etwas tun, um Energieressourccen zu schonen, CO2 Emmissionen zu reduzieren, Risiken verringern helfen.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 21.02.07 (17:32):

NIL diese immer wiederkehrenden Ansichten das eine Geschwindigkeitsreduzierung automatisch eine Reduzierung der Schadstoff ausstoßes bringt, kann ich so nicht glauben.

Wenn ich die 900Km bis nach Stuttgart mit durchschnittlich 120 KM/h fahren kann bin ich schon froh. das beinhaltet jedoch streckenweisen Stop & Go und teilweise 150 KM/h
Ich befinde mich dann ca 7,5 Stunden auf der Autobahn.
Würde ich mit durchschnittlich Tempo 80 unterwegs sein müssen, weil 130 Maximal zulässig wäre, dann wär ich über 11 Stunden auf der Strasse. Dadurch wären diese viele eher und viel mehr verstopft und die Staus nähmen kein Ende.

Die Annahme das mit weniger Durchschnittsgeschwindigkeit weniger Co2 Ausstoß verbunden ist kann ich nicht erkennen, da dies eine rechnerische Größe ist, die in der Praxis nicht einzuhalten ist.

Denkt man sich diesen Wert immer weiter gegen Null, dann geht gar nix mehr, alle könnten den Motor ausmachen und auf der Stelle stehen.
Denkt man sich diesen Wert ins andere Extrem, würde wohl auch nichts mehr gehen da nicht alle mithalten können und ein Riesenpulk zusammendrängeln würde.(Das Verbrauchsproblem kommt noch dazu)
Also sollten die Experten Hochrechnungen und Tests machen-auf die jeweilige Autobahn und deren Belastung zugeschnitten und entsprechende Vorgaben machen.

Tempo 80 kann auf einer Strecke sinnvoll sein und auf einer anderen zum völligem Chaos führen. Ebenso Tempo 150 usw.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 21.02.07 (17:44):

hugo, der Beweis, dass je langsamer man fährt, desto weniger Schadstoffe produziert werden, ist doch mit der Tatsache belegt, dass, wenn man mit Tempo Null fährt auch Null Abgas produziert wird (;-)


Vorlesefunktion  Carlos1 antwortete am 21.02.07 (18:05):

"...der "größte Energielieferant" der Zukunft könnten Energiesparmaßnahmen sein." Karl

Es genügt nicht nur Motrren mit geringem Schadstoffausstoß zu bauen. Wenn diese im Stau stehen sind sie ebenfalls umweltunfreundlich. Das Problemn hängt auch mit der Verkehrsplanung und Verkehrsführung zusammen un mit der Qualität und Auslastung des Straßennetzes. Dabei ist die Frage die, welchen Aufwand wir betreibem müssten, immer mehr Fahrzeuge aufg unseren Straßen unterzubringen? Gibt es nicht noch andere Möglichkeiten Personen und Güter zu befördern?


Vorlesefunktion  NIL antwortete am 21.02.07 (18:17):

Natürlich wird viel in einen Topf geworfen, 80 fahren mit dem Auto hatte ich auch nicht empfohlen, ich weiss aber dass der Verbrauch überproportional wächst mit der Erhöhung über 110, 120 km/h.

Ich lasse nicht gelten, dass jeder auf andere zeigt, dass man neue Infrastrukturen verfügbar machen muss, die Politiker schuld sind und vor allem die Kraftwerke.
Jeder hat bewusster vorzugehen, damit Kleinvieh auch Mist macht, natürlich umgekehrt symbolisch gemeint.

Ich fahr auf jeden Fall etwas langsamer, seit ich meinen Verbrauch messe, auf Steigungen etwa, da steigt er schon mal auf 20 oder 30liter pro 100 km!!!!!!!!!!!, wenn ich düse wie bisher.
Kaum einer glaubt das, aber ich brauche 2 Liter mehr auf 100 km, wenn ich statt 110 130 fahre!


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 21.02.07 (20:59):

NIL dann hast Du vermutlich ein Auto mit nicht besonders überdimensioniert hoher Leistung. *g*
Denn: ein VW Golf TDI (140 PS) der bei 90 KM/h mit 3,9 Liter auskommt, benötigt bei 120 KM/h 1,6 Liter mehr
aber ein viel stärkerer Motor z.B. der Ferari 456 GT (436 PS) benötigt bei 90 KM/h 11.6 Liter, aber bei 120 KM/h nur 1,1 Liter mehr.

Wenn Deine Verbrauchskurve nach unten auch so ähnlich wäre würdest du bei 80 Kmh 3 Liter weniger verbrauchen und bei unter 50 KMh müßte Dein Tank überlaufen,,*g*

ich hab mir auch angewöhnt immer mal einen Blick auf den Ökometer zu werfen und entsprechend die Fahrweise zu regulieren. Vorher ging das nur nach Drehzahl und beim Trabbi nach Tempo und/oder Gehör *g*



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