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THEMA:   Ist die Klimaerwärmung durch Industrieabgase eine Ente !?.

 Bisher 36 Antworten.

cay begann die Diskussion am 03.03.07 (22:22) :

Vor Jahren hat die Industrie uns gesagt, Asbest sei ungefährlich. Voraussichtlich wird in England die höchste Zahl der Krebstoten, im Zusammenhang mit Asbest, erst für das Jahr 2020 erwartet. Es waren auch Industrievertreter, die uns beruhigten, wir bekämen keinen Krebs durch das Zigarettenrauchen. Vom Contergan-Skandal haben wir alle schon gehört. 1958 versicherte der Hersteller in einem Rundschreiben an 40.000 Ärzte, Contergan sei das beste und völlig ungefährlich.

Heute sagt die Industrie uns, Mobilfunkgeräte und Mobilfunksendeantennen seien ungefährlich und hält bestehende Studienergebnisse zurück. Die Öffentlichkeit wird nicht aufgeklärt und die Industrie macht Billionen Gewinne.

Wie der Autor Klaus-Peter Kolbatz in seinem Werk "Kapitalverbrechen an unseren Kindern" nachweist, hatte er bereits 1994 das Bundesumweltamt auf eine drohende Klimaerwärmung durch die starke Zunahme der Mobilfunksendeanlagen hingewiesen. Mit dem Ergebnis, dass seine sehr ernst zu nehmenden Studien, bis Heute unter dem Tisch gekehrt werden.

Seit gut 30 Jahre werden mit den ständig neuen Abgasverordnungen zwar große Gewinn erzielt, aber die Klimaerwärmung steigt leider weiter.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der tatsächlich aufgeklärt sein will und gegen die Klimaerwärmung etwas tun will.

Internet-Tipp: http://www.klimaforschung.net/blog/germany/index.html


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 03.03.07 (23:06):

seit ich telefoniere fahre ich viel weniger Bus, Bahn und Auto. Muss ich das nun wieder ändern ?
Solln die Chefs von Grossunternhemen nun wieder wöchentlich zwischen USA und Europa hin und herfliegen und auf die Videokonferenzen verzichten ??
Solchen Quatsch las ich selten. Na dann telefoniert Euch mal heiß und dämlich,,*g*


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 03.03.07 (23:29):

sicherlich eine ente...lach...so wie dein "poolwarn-gerät"; ich wähnte dich schon unter den umsatz-millionären cay,

war wohl nix?

:-)

Internet-Tipp: http://www.seniorentreff.de/diskussion/threads7/thread295.php


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 04.03.07 (06:32):

"pool" und "ente" passen doch gut zusammen.

Der Schuster bleibt eben bei seinen Leisten ... :-)))


Vorlesefunktion  hema antwortete am 04.03.07 (10:01):

Cay, in vielen Bereichen gebe ich dir recht. Ich hab auch selten an die Wissenschaftlichen Weisheiten geglaubt, denn spätestens in 10 Jahren kamen "neueste Erkenntnisse"!


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 04.03.07 (11:54):

ja hema ,,und eckig ist sie -unsere Erde- und platt wie eine Flunder und das Paradies liegt hinten links um die Ecke und Hexen müssten wohl doch abgefackelt werden,,,


Vorlesefunktion  Karl antwortete am 04.03.07 (12:18):

@ hema,


du hast wenig Ahnung von wissenschaftlicher Denkweise, deshalb wirfst du vieles durcheinander. Vieles, das ist richtig, ist auch unter Wissenschaflern umstritten, weil es eben noch keine allgemeingültige Beschreibung für die Komplexität der Klimaentwicklung gibt. Aber Wissenschaftler sind zumindest verpflichtet, auch wenn sie eine vorgefasste Meinung hatten, diese zu revidieren, wenn die Faktenlage eindeutig ist. Hierfür gibt es Regeln und das unterscheidet Wissenschaft von Aberglauben.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 04.03.07 (19:08):

@ hugo1

Das ist/war die Denkweise der Kathol. Kirche - NICHT MEINE!

@ Karl

Ob die Wissenschaftler der Meinung sind, dass die Industrieabgase, der Autoverkehr, die Handys schuld an der Klimaerwärmung sind, oder nicht, ändert doch nichts an der Situation.
Bist du vielleicht der Meinung, dass wirtschaftliche Interessen deswegen zurück gestellt werden? Schön wäre es.

Mein Vater sage schon in den 70er Jahren über den zunehmenden Flugverkehr: "Was da herunter kommt, ist sicher nicht gut für Mensch und Umwelt!" Ich gebe meinem Vater recht. Und der Flugverkehr hat sich seit dieser Zeit vervielfacht und kein Wissenschaftler sagt das ist schädlich. Warum eigentlich nicht?


Vorlesefunktion  Arno_Gebauer antwortete am 04.03.07 (19:20):

Hallo, hema,

schau mal in folgende Links:

http://www.schule.de/bics/son/verkehr/presse/2002_2/v5522_09.htm

http://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/redakteure/themen/flugverkehr/newsletter/NL_Flugv_Umwelt_9.pdf

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2604.pdf

http://atmosfair.de/fileadmin/user_upload/image4/PDF_Dokumentation_deutsch.pdf

Viele Grüße
Arno

Internet-Tipp: http://ec.europa.eu/news/environment/061220_1_de.htm


Vorlesefunktion  hema antwortete am 04.03.07 (21:02):

Danke Arno!
Dann hatte mein Vater doch recht und einen weltweiten großen Aufschrei vermisse ich schmerzlich. Sie reden nur und handeln zu wenig. Ergo bekommen wir Probleme!

Aus deinem ersten Link:

Und nicht nur die Unmengen verbrannten Kerosins sind klimaschädlich. Jeder im Flug verbrauchte Liter ist zwei bis vier Mal darüber hinaus drei bis vier Mal Klima-wirksamer wie am Boden. Das hat gleich zwei Gründe. Zum einen fliegen Jets in einer Höhe von 9 km bis 13 km entlang der Tropopause, wo Wasserdampf an ausgestoßenen Partikeln zu Eiskristallen erstarrt und Kondensstreifen bildet, die den Treibhauseffekt verstärken. Zum anderen führt der zunehmende Ausstoß von Stickoxiden (NOx) zur Bildung von Ozon, das in der Höhe als viel stärkeres Treibhausgas wirkt als am Boden.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 05.03.07 (06:26):

Karl,
mach' doch hema keine Vorwürfe bezüglich ihrer Art einer "wissenschaftlichen Denkweise".

Wer so viel betet - auch für Dich und mich, nehme ich an -, dem sei anderes christlich verziehen :-))


Vorlesefunktion  dutchweepee antwortete am 05.03.07 (07:01):

ich kann KARL gut verstehen. die meisten laien machen keinen unterschied zwischen bewiesenen wissenschaftlichen fakten und gesetzen auf der einen seite und noch zum teil waghalsigen thesen auf der anderen.

wenn die BILD jede woche neue bolzen raushaut, weil acht "wissenschaftler" in neuseeland festgestellt haben, daß der mond aus chedar-käse besteht, müssen doch die menschen denken, daß die alle spinnen.

nun ist die tagespresse (nicht nur die BILD) keine wissenschaftliche publikation, wo es um rang und ehre des schreibers geht.

da hilft kein beten - die welt ist erwiesenermaßen älter als 10.000 jahre und wir und "chita" haben gemeinsame vorfahren.


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 05.03.07 (08:13):

Uebrigens... Es gibt Vorschlaege, den Klimawandel in den Griff zu bekommen. Klaus Toepfer, Ex-Direktor des UNO-Umweltprogramms UNEP, fordert, Flugreisen zu verteuern. Der Flugverkehr duerfe beim Kampf gegen den Klimawandel nicht ausgenommen werden, da er der am schnellsten wachsende Verkehrssektor sei, sagte der CDU-Politiker zu Journalisten der "Frankfurter Rundschau". Die Subventionierung des Flugverkehrs muesse daher beendet werden.

Die Frage ist jetzt: Wird dieser Vorschlag aufgegriffen und ernst genommen, und werden schnell die entsprechen Massnahmen beschlossen?


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 05.03.07 (09:05):

Noch etwas zum wuenschenswerten hohen Energiepreis... Will man die Menge eines Produktes (in diesem Fall das Fliegen und das Fahren) vom gegebenen Niveau aus senken, dann muss der Preis fuer dieses Produkt so hoch gemacht werden, dass das Produkt von einer hinreichenden Anzahl von Menschen nicht mehr gekauft wird. Solch ein Preis nennen die Oekonomen Prohibitivpreis (von lat.: prohibere = (ver)hindern).

Konkret: Es wird sicher nicht genuegen, per Steuer oder per anderer Auflagen, den Preis fuers Fliegen respektive Fahren um ein paar Prozent zu erhoehen. Das waere die gewohnte Politik von gestern und vorgestern. Beim Sprit fuer Autos schaetzen Oekonomen, dass unter mitteleuropaeischen Verhaeltnissen erst ab rund 2,50 Euro / l der Preis genuegend prohibitive Wirkung zeigt.

Das sollte jeder wissen, der meint, der Kampf gegen den Klimawandel sei eine Sache, die von der Mehrheit der westlichen Menschen (denn nur die verlieren einen fuer ewig gehaltenen komfortablen Lebensstil) mit Begeisterung aufgegriffen wuerde. Die Kunst der Politiker wird sein, gegen die Widerstaende breitester Schichten das Richtige zu tun.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 05.03.07 (09:14):

Gerade in den Nachrichten gehört:

Der Flugverkehr scheidet weltweit jählich 30 Millionen Tonnen CO2 aus!

****************************************************

Unser Umweltminister Pröll forderte heute hohe Steuern auf Flugbenzin und auf Treibstoff für die Schiffe. Ob das die Klimaerwärmung beeinflußt, das bezweifle ich sehr.

****************************************************

Karl und Hugo1 verzeiht mir! Ich weiß nicht ob ihr Wissenschaftler seid. Auf alle Fälle will ich niemanden beleidigen. Aber im Wesentlichen mache ich mir sehr wenig Gedanken über das was die Wissenschaft gerade vermeldet.
Die Mächtigen im Hintergrund steuern sowieso "die wichtigsten Erkenntnisse!"


Vorlesefunktion  hema antwortete am 05.03.07 (09:32):

Der Vorschlag Flugbenzin zu versteuern ist ja nicht neu. "Man" schlug schon vor einiger Zeit vor, mit dieser Steuer die EU zu finanzieren. Das würde den Nettozahlern Geld sparen.

Wie ist es jedoch weltweit? Kassiert da jeder einzelne Staat? Bewirkt es eine Einschränkung des Flugverkehrs?

Ein Vorschlag wäre auch das Geld der UNO für umwelterhaltende Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.
Dieser Gedanke gefällt mir eigentlich sehr gut.


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 05.03.07 (10:16):

Im Moment tut sich gar nichts zum Besseren. Im Gegenteil: Der Flugverkehr (wie der Fahrverkehr auch) regional wie global waechst und gedeiht und ueberall schiessen neue Flugplaetze wie Pilze aus dem Boden, und es werden mehr und immer groessere Flugzeuge fuer immer mehr Fracht- und Menschenverkehr gebaut.

Der Grund: Fliegen (wie Fahren auch) ist billig. Und alles was billig ist, wird gerne und in grossen Mengen konsumiert.

Ausser Vorschlaegen (die noch nie ernst genommen wurden oder denen Taten folgten) gibt es nichts zu vermelden. Die unheilige Allianz der Regierenden und der Regierten hat richtige Massnahmen bis jetzt verhindert. Ich fuerchte, das wird auch so bleiben.


Vorlesefunktion  dutchweepee antwortete am 05.03.07 (20:39):

flugbenzin gewaltig zu versteuern erscheint mir ein richtiger weg. dann ergibt sich auch der blödsinn von allein, daß billige "08-15 ALDI-rosen" aus afrika eingeflogen werden, während die 100 jahre alte gärtnerei um die ecke dicht machen muss.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 05.03.07 (22:27):

oh dutch, dann gönnst Du mir sicherlich auch meine allmonatlichen Shoppingflüge nach New York nicht mehr?
Die dauern doch gar nicht soo lange, ich beeile mich das ich immer am nächsten Tag schon schnell wieder zurückfliegen kann.

Weil ich ja dann schnell wieder zum Inselhoppen zu den Kanaren muss um mit meinen Golffreunden die vielen schönen 18 Loch Plätze auszuprobieren,,*g*
Auch das, in der DDR erfundene, Aqua-Scooting muss ich dann wohl ein wenig einschränken und viele andere Gewohnheiten drosseln ? *gg*


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.03.07 (09:39):

Naturnutzung im uns gelaeufigen Ausmass fuehrt zu Umweltschaeden, die spaeter viel Geld kosten. Der Trick: Produzenten und Konsumenten externalisieren ihre Kosten und internalisieren ihre Leistung - tragen also in aller Regel nicht die Kosten fuer ihr umweltschaedigendes Verhalten selbst oder zumindest nicht alleine.

Beim Fahren respektive Fliegen und dem damit verbundenen Verbrennen fossiler Treibstoffe ist das ganz deutlich: Fuer die enormen Umweltschaeden (z.B. per Klimawandel) zahlen die Fahrer und Flieger nicht den von ihnen verursachten Schaden.

Das macht ihr Fahren / Fliegen so billig.

Ihr asoziales Verhalten wuerde erst dann aufhoeren, wenn sie die Kosten dafuer vollstaendig tragen muessten.

Deshalb mein Appell an die Politiker: Fangt endlich an! Macht fuers Erste das Fahren mit dem Pkw + Fliegen in den Urlaub teuer!

Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Externer_Effekt


Vorlesefunktion  hema antwortete am 06.03.07 (10:10):

Wolfgang:
...Ihr asoziales Verhalten wuerde erst dann aufhoeren, wenn sie die Kosten dafuer vollstaendig tragen muessten...

Mein Vorschlag:

Für 14 Tage oder ein Monat w e l t w e i t eine totale Einstellung des Flugverkehrs und dann prüfen, ob eine Verbesserung der Situation eingetreten ist.

***********************************

Nach 11/09 wurde auch der Luftraum über der ganzen USA gesperrt und (vor einigen Tagen gehört) es hat eine Verbesserung in der Erderwärmung gegeben.

...Deshalb mein (Wolfgang) Appell an die Politiker: Fangt endlich an! ..


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 06.03.07 (10:11):

wolfgang, da wirste in der nächsten Zeit aber einen schweren Stand bei vielen Deiner Ostbrüdern und Schwestern haben.

Genau das was Du forderst: wenig Autos, hohe Spritpreise (bezogen auf die Stundenlöhne) keine Flugmöglichkeiten, keine Fernreisen,,,,das isses doch was die Ossis Jahrzehntelang vorlebten und nun nicht mehr wollten,,,

da hätten wir ja auch DDR bleiben können, hätten die Braunkohlekraftwerke abgeschafft, die Plattenbauten besser gedämmt und mit modernen Heizungen versehen, die Leute wären bei Bahn und Bus geblieben, höchstens mal bis zur Ostsee gereist, die Trabbis hätten Viertackter bekommen, die Bananenfrachter und Rosenflieger aus Übersee wären eingespart und montags abends bei der öffentlichen Parteiversammlung hätte wir über Kalorienjäger, Erdölsubstitutionen und Valutaeinsparungen gequasselt

und die Grünen im Westen hätten in uns die Umweltvorbilder Nummer 1 haben können. *g*


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.03.07 (10:30):

Einen schweren Stand habe ich seit Jahrzehnten, Hugo. Denn, was den Ossis jahrzentelang abging, das haben die Wessis seit den fruehen 1960ern exzessartig ausgelebt. Jetzt haben beide gleichgezogen und tanzen den Tanz ums goldene Kalb gemeinsam. Zum Schaden der Natur und vor allem zum Schaden der Umwelt (das ist der Teil der Natur, den der Mensch zum Ueberleben braucht, seine oekologische Nische).

Allerdings, und das ist neu, daemmert es jetzt dem ein oder anderen, dass dafuer ein Preis bezahlt werden muss, und dass der Zahltag - so oder so - nicht weit ist.

Auf das 'so oder so' kommt es an... Kriegt Homo sapiens noch die Kurve (durch vernuenftiges und vor allem schnelles Tun, besser noch: Unterlassen)? Oder kriegt er sie nicht mehr (im Falle des 'weiter so und durch')?

Die Menschen haben die Wahl und muessen handeln.

"Es rettet uns kein hoeheres Wesen, kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun ..." - Ich muss Dir die Quelle des Zitats wohl nicht nennen.


Vorlesefunktion  klaus antwortete am 06.03.07 (11:19):

@Wolfgang,
"Jetzt haben beide gleichgezogen und tanzen den Tanz ums goldene Kalb gemeinsam. Zum Schaden der Natur und vor allem zum Schaden der Umwelt..."
Ich glaube hier steckt ein erheblicher Denkfehler. Deine Sätze suggerieren, dass im Osten durch die Politik der Abschottung nicht an der Umweltzerstörung teilgenommen wurde und das der Osten nach der Wende dann- wie du schreibst- gleichgezogen habe.
Es ist genau umgekehrt. Dazu Beispiele:
- der Ausstoß an Schwefeldioxid und Stickoxiden in den Kraftwerken wurde seit der Wende um 84% !!! gesenkt. Trotz erhöhter Stromproduktion ist der Anteil dieser schwersten Umweltgifte in der Luft drastisch gesenkt worden.

- auch die Kohlenstoffdioxid-Abgabe der Kraftwerke(vorragig Braunkohlenkraftwerke)ist u.a. durch die höhere Effektivität und Installation neuer Anlagen bei der BK-Verbrennung deutlich gesunken. Pro KW/h abgegebener Leistung wurde der Ausstoß etwa halbiert.

- der Anteil der Flüsse an umweltschädlichen Substanzen( z.B. Nitrate, Nitrite, Ammoniumverbindungen, Schwermetallionen ...)wurde in einigen Schwerpunktregionen um über 1000% !!! gesenkt - im Durchschnitt um einen Wert von etwa 750%.
Fast alle Flüsse, wie Elbe, Spree, Havel, Saale ... haben eine erstaunliche, kaum erwartete, biologische Regeneration erfahren. Allein in diese Regenerationsmaßnahmen wurden 22 Mrd. Euro investiert.
- in den Braunkohlengebieten wurden durch umfangreiche Abschottungsmaßnahmen die Grundwasserspiegel seit der Wende wieder erheblich angehoben und damit einer völligen Austrocknung vorgebeugt. Riesige Gebiete sind damit für viele Pflanzen und Tiere wieder zum bevorzugten Biotop geworden.
U.S.W.
Vielleicht schaust du dir mal an Ort und Stelle diese Veränderungen an, bevor du wieder Dinge theoretisierst, die nicht der Wirklichkeit entsprechen. Es gibt in allen Regionen "Anlaufstellen", die darüber informieren.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 06.03.07 (12:06):

nee klaus, so hab ich wolfgang nicht verstanden. Dem gehts bei dem Gleichgezogen wohl eher ums Konsumieren auf Teufel komm raus, den Überfluss, die Wegwerfgesellschaft, die Überproduktion, die Lebensmaximen der Spaßgesellschaft, dieses "immer Größer immer Schneller immer Mehr" auf Kosten von Natur Umwelt und der Dritten Welt,,,usw..

Ich bin ja auch nicht für ein Zurückdrehen des Lebenstandards in die Steinzeit, das will wohl Keiner, aber ein bisschen Zurückhaltung, etwas auf die Verbrauchsbremsen treten, moderne Industrien und Technologien fördern und vorantreiben, das ist wohl gemeint,,


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.03.07 (13:21):

Du hast mich richtig verstanden, Hugo.

Internet-Tipp: http://ecofreak.myblog.de/ecofreak/art/2682281


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.03.07 (20:00):

Drei grundlegende Nachhaltigkeitsstrategien gibt es (die Reihenfolge ist Programm):

1.) Konsistenz - Sie ist auf naturvertraegliche Techniken aus, die die Stoffe und die Leistungen der Oekosysteme nutzen, ohne sie zu zerstoeren.

2.) Suffizienz - Sie ist auf einen nicht ueberschreitbaren, viel geringeren Verbrauch von Rohstoffen und Energie als heute aus.

3.) Effizienz - Sie ist auf die ergiebigere Nutzung von Rohstoffen und Energie aus, also auf eine Steigerung der Ressorcenproduktivitaet.

Fue einen ersten Einstieg in das Verstehen dieser Nachhaltigkeitsstrategien eignet sich m.E.n. folgendes 57-seitiges Dokument:

Weder Mangel noch Ueberfluss
Ueber Suffizienz und Suffizienzforschung
Von Manfred Linz
Wuppertal Institut fuer Klima, Umwelt, Energie GmbH (Hrsg.)
Wuppertal Papers Nr. 145 - Juli 2004
[PDF, entsprechender Reader - z.B. Foxit Reader - erforderlich]
http://www.wupperinst.org/uploads/tx_wibeitrag/WP145.pdf

Internet-Tipp: http://www.wupperinst.org/uploads/tx_wibeitrag/WP145.pdf


Vorlesefunktion  Girgl antwortete am 07.03.07 (15:26):

Es vergeht doch kein Tag ohne irgendwelche Horrormeldungen über den Klimawandel auf der Erde.
Es wird aber nicht nur auf der Erde wärmer. Auch der Mars wird wärmer.
Foto`s der Nasa belegen, dass der Südpol des Mars tatsächlich dreimal in Folge kleiner geworden ist. Bisher verborgene Gesteinsschichten kann man bereits sehen.
Wissenschaftler vermuten, dass eine aktivere Sonne die Ursache ist. Der langfristige Anstieg der Sonnenstrahlung heizt die Erde und den Mars auf. Die stärkere Sonne erwärmt die Ozeane und setzt in ihnen gelöstes Kohlendioxid frei. Das erklärt natürlich auch,warum der Anteil des Gases in der Atmosphäre steigt.
Muß sich jetzt auch die Sonne unter die Klimakiller - wie Flugzeuge, Autos, Industrie usw. - einordnen lassen?


Vorlesefunktion  hema antwortete am 07.03.07 (16:32):

Girgl sagt: Auch der Mars wird wärmer.

Das ist aber sehr interessant und wirft alles was Forscher und Wissenschaftler über die Klimaerwärmung sagen über den Haufen.

Das heißt aber, dass eine "kleine Eiszeit" zu ende geht und wir Menschen uns auf die neue Situation einstellen müssen und nicht schuld sind an dieser neuen Situation!

Glaubt ihr dass es so ist?


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 07.03.07 (17:26):

Könnte sein, dass unsere Sonne kurz davor ist, sich in eine Supernova zu verwandeln? Natürlich nicht von heute auf morgen.


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 07.03.07 (17:34):

Die Sonne ist nicht schuld am Klimawandel

Der Uraltschmonzes der sogenannten Klimaskeptiker wird immer wieder neu aufgewaermt.

Wegen Girgls Beitrag wird deshalb nichts ueber den Haufen geworfen, hema. *lach* Denn Girgl ist wissenschaftlich nicht auf der Hoehe der Zeit (vorsichtig ausgedrueckt). Ich verweise auf folgendes Dokument (das auch in den neuesten Bericht 'Climate Change 2007' der ForscherInnen vom IPCC aufgenommen wurde):

Nature 443, 161-166 (14 September 2006)

Variations in solar luminosity and their effect on the Earth's climate

P. Foukal (1), C. Froehlich (2), H. Spruit (3) and T. M. L. Wigley (4)

Abstract

Variations in the Sun's total energy output (luminosity) are caused by changing dark (sunspot) and bright structures on the solar disk during the 11-year sunspot cycle. The variations measured from spacecraft since 1978 are too small to have contributed appreciably to accelerated global warming over the past 30 years. In this Review, we show that detailed analysis of these small output variations has greatly advanced our understanding of solar luminosity change, and this new understanding indicates that brightening of the Sun is unlikely to have had a significant influence on global warming since the seventeenth century. Additional climate forcing by changes in the Sun's output of ultraviolet light, and of magnetized plasmas, cannot be ruled out. The suggested mechanisms are, however, too complex to evaluate meaningfully at present.

1. Heliophysics, Inc., Nahant, Massachusetts 01908, USA
2. Physikalisch-Meteorologisches Observatorium Davos, World Radiation Center, CH-7260 Davos Dorf, Switzerland
3. Max Planck Institute for Astrophysics, D-85741 Garching, Germany
4. National Center for Atmospheric Research, Boulder, Colorado 80307-3000, USA

Internet-Tipp: http://www.ipcc.ch/


Vorlesefunktion  Girgl antwortete am 09.03.07 (14:01):

Wenn die Diskussion um den Klimawandel schon dazu animiert,
dass man Diskussionsteilnehmer "als nicht auf der Höhe der Zeit" abstempelt und deshalb in die Ecke der Dummen stellen will, so ist das schon sehr arrogant.
Übrigens: Keiner weiß es genau (auch nicht auf englisch)
aber jeder glaubt sein Senf ist der Richtige.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 09.03.07 (16:18):

Interessanter Link:

Klimawandel und menschgemachtes CO2
Über den Einfluß von
anthropogenem CO2 auf unser Klima
von
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke (Dipl.-Physiker), HTW Saarbrücken

Internet-Tipp: http://www.oekologismus.de/wp-content/upload/CO2_Bericht.pdf


Vorlesefunktion  Girgl antwortete am 09.03.07 (19:51):

Im NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland schreibt der Deutsche Astronaut Ulrich Walter zum Klimawandel: "Stephen Hawkin, der weltbekannte Physiker und Kosmologe, ließ im September 2000 die Weltöffentlichkeit aufhorchen. Er sorge sich, sagte er, dass eine zunehmend von menschengemachte Klimaerwärmung im Laufe des neuen Jahrtausends die Erde zu einem lebensfeindlichen Ort werden lassen könnte.
Die Konsequenz die er daraus zog.
Der Menschheit bliebe keine andere Wahl als die Auswanderung ins All.
Bei aller Hochachtung vor Stephen Hawking, möchte er (Ulrich Walther) doch dessen Aussagen etwas relativieren. Einerseits ist es heute absolut unklar ob menschliche Einflüsse das Klima derart drastisch ändern werden. Aktuelle Schätzungen sagen - ausgehend vom Jahr 1900 - eine Erwärmung um zweieinhalb Grad bis 2050 voraus, falls der Mensch so weitermacht wie bisher. Danach, so die Prognosen, werden die weltweiten Ölvorräte langsam versiegen. Der darfhin abnehmende Kohlendioxidausstoß soll dann wieder zu einer Normalisierung des Klimas führen".
Der soeben vorgelegte Bericht des UN-Wissenschaftsrates IPCC ist weniger optimistisch. Er hält einen Temperaturanstieg um sechs Grad bis zum Ende des Jahrhunderts für möglich.
Ulrich Walter: "Man weiß ja, dass solche Prognosen die Gegenreaktionen der Menschheit nicht berücksichtigen und daher oft falsch lagen. So seien ozonschädigende FCKW-Gase innerhalb kürzester Zeit in den Industrienationen verbannt worden.
Und schließlich habe die Menschheit bereits größere Klimaveränderungen überstanden - zum Beispiel einen Temperaturanstieg um sieben Grad binnen 50 Jahren am Ende der vergangenen Eiszeit, vor etwa 12000 Jahren. Und siehe da, wir leben noch!" Ende des Zitates.
Ulrich Walter hält es für unwahrscheinlich, dass die Menschheit wegen Klimaveränderungen auswandern wird. In einem Punkt ist sich Ulrich Walter mit Hawkin einig. Die Menschheit wird ins All auswandern, auswandern müssen - aber aus anderen, zwingenderen Gründen.
In etwa einer Milliarde Jahren wird die Strahlung der Sonne so zugenommen haben, dass Leben auf der Erde nicht mehr möglich ist.
Meine persönliche Meinung ist, dass durchaus die Kathastrophentheoretiker recht behalten können und das Leben auf der Erde in 10 bis 15 Jahren sehr schwierig werden könnte. Es sei denn, Politik und Industrie schaffen einen Wechsel in der Klimaproblematik. Allerdings ist es keine gute Lösung wenn jetzt unsere Produktionsstätten nach China verlagert werden, weil man dort bis jetzt noch ungestört Luft und Wasser verpesten kann.
In einigen Jahren werden die Chinesen sagen: Ihr Europäer habt unser Klima kaputt gemacht. Dann will es wieder keiner gewesen sein.


Vorlesefunktion  Girgl antwortete am 10.03.07 (11:30):

Danke Mart für den Link. War eine hochinteressante Lektüre und auch für Normalos (wie mich) zu verstehen.


Vorlesefunktion  poldi antwortete am 27.03.07 (15:08):

ich empfehle die untenstehene site mit einem diesbezüglichen Vortrag von dipl.-phys. alvo von Alvensleben. Sehr ausführlich und allgemeinverständlich ca 22 Seiten

Internet-Tipp: http://www.dimagb.de/info/umwelt/alve1.html


Vorlesefunktion  cay antwortete am 29.03.07 (19:56):

NEU ! Die Treibhaustheorie kostet die EU bis zu 1100 Milliarden Euro

Die beschlossene Reduzierung von Treibhausgasen bis zum Jahr 2020 wird laut einer Studie Ausgaben von 0,8 bis 1,1 Billionen Euro erfordern.



Die Treibhaustheorie auf dem Prüfstand.

1.) Den Beweis liefert die Natur !

Bei dem Ausbruch des Vulkans Pinatubo 1991 - dem bisher größten “natürlichen Experiment” zur Messung der Aerosol-Aktivitäten - , registrierten die Wissenschaftler 4,5 Watt/Quadratmeter Energieverlust - und eine deutliche Abkühlungsperiode. Nach der bisher durch die Wissenschaftler vertretenen Theorie hätte aber eine Erwärmung eintreten müssen.

2.) Sechs Monate im Jahr scheint keine Sonne in der Arktis und Antarktis.

In der Arktis und Antarktis scheint 6 Monte lang keine Sonne die von Smog zurück reflektiert werden könnte und trotzdem schmelzen die Gletscher. Also doch, „Klimaerwärmung durch Industrieabgase eine Ente“ ?!

3.) Auch das Baumsterben durch Autoabgase ist eine Ente !

Weshalb erfreuen sich an den Autobahnen die Bäume bester Belaubung, wo doch gerade hier konzentriert besonders hohe Auspuffabgase vorhanden sind ?.

4.) Rückblick Smog-Katastrophe 1952

1952 erlebte London die schlimmste Smog-Katastrophe der Industriegeschichte. Etwa 12 000 Menschen überlebten den Smog nicht. Ruß und Schwefeldioxid aus Kaminen und Fabrikschloten sammelte sich am Boden, vermischte sich mit Gasen und Nebel, wurde schließlich so dicht, dass Fußgänger ihre Füße nicht sahen. Manche stürzten in die Themse, verliefen sich im eigenen Viertel.

Eine ähnlich frappierende Smog-Wetterlage erlebte das Ruhrgebiet 1962, als 156 Menschen aufgrund stark erhöhter Schwefeldioxid- und Staubbelastung starben.

Eine Klimaerwärmung und Baumsterben waren trotz dem hohen Ruß und Schwefeldioxid unbekannt !

Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit in Berlin zurück erinnern, wenn der Nebel auf die Schornsteine drückte und die Luft nach Schwefeldioxid roch.

Wieso war damals eine Klimaerwärmung unbekannt und die Belaubung der Bäume waren so gar so dicht, dass sie bei einem Platzregen hervorragenden Schutz boten.

Grüße cay

Internet-Tipp: http://www.klimaforschung.net/blog/germany/index.html



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