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Wissenschaft & Technik
THEMA: Klimakiller Militär.
Bisher 9 Antworten.
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DietrichStahlb
begann die Diskussion am 19.03.07 (21:27) :
So nach und nach werden alle Faktoren, die das Weltklima beeinflussen und das Ökosystem ERDE tief greifend schädigen, zusammengetragen, und es werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Dabei wird ein m. E. wesentlicher Faktor übersehen: das Militär. Dieses wird sogar wegen einiger auf Truppenübungsplätzen entstandener Biotope als großer Naturschützer gelobt. Dass das Militär, der gesamte Komplex mit Rüstungsindustrie, technischem Apparat und deren Einsatz bei der Ausbildung von Soldaten, bei Manövern, Kriegen und kriegsähnlichen Operationen Unmengen an Energie, an Treibstoff, an Material verbraucht, die Natur ganzer Weltregionen zerstört und die Biosphäre mit Giften belastet, wurde bisher nicht bedacht und soll es wohl auch nicht. Der G8-Gipfel in Heiligendamm wäre die nächste Gelegenheit dazu.
Nach Auskunft des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage im Bundestag [Drucksache 16/4367 *] verbraucht allein ein Tornado „zwischen 30 und 100 kg (Kerosin) pro Minute. Hieraus ergibt sich ein Kraftstoffverbrauch pro Flugstunde zwischen 1 800 und 6 000 kg. Aus einem Kilogramm des Turbinenkraftstoffs Kerosin und 3,4 kg Sauerstoff entstehen bei der Verbrennung im Triebwerk rund 3,15 kg Kohlendioxid (CO2) und 1,24 kg Wasserdampf.“ Das sind 5 670 – 18 900 Kg CO2 pro Stunde!
Man berechne doch mal den Treibstoffverbrauch aller Militärflugzeuge, aller Kriegsschiffe und Panzerfahrzeuge, den Stromverbrauch aller übrigen technischen Geräte, die Menge der Klimaschädigenden Abgase sowie den Ressourcen- und Energieverbrauch der Rüstungsindustrie aller Staaten zusammen!
Es gibt also auch ökologische Gründe für eine konsequente Abrüstungs- und Friedenspolitik, an der alle Staaten beteiligt werden müssen.
* Siehe Link unten!
Internet-Tipp: http://www.stern.de/politik/deutschland/:Afghanistan-Der-CO2-Krieg-Bundeswehr/583683.html
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hema
antwortete am 20.03.07 (10:19):
Das Militär als Naturschützer - da bekomme ich aber schon einen Lach/schreikrampf. Wie verblödet sind doch manche Leute!
Jagt sie doch einmal über die Minenfelder, damit sie der Wahrheit etwas näher kommen.
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Wolfgang
antwortete am 20.03.07 (13:25):
@hema... Wer lesen kann und nichts in Beitraege reininterpretiert, was gegen die Intention des Verfassers ist, ist klar im Vorteil. In Dietrichs Beitrag ist zu lesen: Das Militaer funktioniert nicht als "Naturschuetzer" (hema), sondern im Gegenteil als Klimakiller (so steht's auch in der Ueberschrift).
Dietrich hat recht: Es gibt also auch oekologische Gruende fuer eine konsequente Abruestungs- und Friedenspolitik.
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Elfenbein
antwortete am 20.03.07 (13:36):
... die peaceniks sind unterwegs, auch um im ST zu untersuchen, ob hema nicht einen Beitrag einstellen darf, der nicht Dietrichs Text widerspricht, sondern ihn fortführt...
Guten Gedankenflug!
Internet-Tipp: http://www.peacenik.org/ucinak_nato_bombardera.jpg
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Marina
antwortete am 20.03.07 (13:40):
Hema hat sich auf Dietrichs Satz bezogen: "Dieses wird sogar wegen einiger auf Truppenübungsplätzen entstandener Biotope als großer Naturschützer gelobt." Da muss ich sie ausnahmsweise mal verteidigen, auch wenn sie mir sonst mit ihrem sektiererischem Geschreibsel mächtig auf den Keks geht. :-)
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Wolfgang
antwortete am 20.03.07 (13:49):
@Marina... Wie gesagt, Marina, das Gerede von der angeblich naturschuetzerischen Funktion hat der Dietrich ja gerade kritisiert und auf die Funktion des Militaers als Naturzerstoerer hingewiesen. Ich denke, wir sind uns einig, dass das Militaer nichts Gutes bringt, sondern viel Schlechtes anrichtet und nicht nur Menschen zerstoert, sondern auch die Umwelt des Menschen.
@hema... Wenn ich Dich und Deine Intention falsch verstanden haben sollte, tut mir mein Geschreibsel von vorhin leid. Gaebe es eine Loeschfunktion, wuerde ich es loeschen.
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hema
antwortete am 20.03.07 (16:26):
Schon OK. Vielleicht hab ich mich zu wenig deutlich ausgedrückt.
Ich meinte natürlich den Satz: <Dieses wird sogar wegen einiger auf Truppenübungsplätzen entstandener Biotope als großer Naturschützer gelobt.>
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schorsch
antwortete am 21.03.07 (11:00):
In jeder Pfütze, die durch die Bodenverdichtung der Panzer ensteht, können sich Millionen von Kleinstlebewesen entwickeln. Dumm nur, dass sie beim nächsten Drüberfahren des Panzers in den Boden zermalmt werden.....
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dutchweepee
antwortete am 23.03.07 (01:23):
wir haben als stifte verbotenerweise auf dem russen-bombodrom in wittstock pilze gesucht. ich muss bestätigen, daß wir immer prallvolle körbe der leckersten pilze holten - allerdings weil sich die "grossen" da nicht hingetraut haben. (man hätte ja als spion verhaftet werden können.)
:-))
ansonsten kann ich bestätigen, daß die militärs umweltsäue sind. keine nation käme auf die idee, an die all-öl panzermotoren einen feinstaubfilter anzubauen.
waffen werden so konstruiert, daß sie die umwelt maximal schädigen. primär durch die waffenwirkung - sekundär durch verbrauch, abgase und schadstoffentwicklung (auf deren reduzierung absolut kein schwerpunkt liegt).
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cay
antwortete am 06.04.07 (23:54):
Hallo
die folgenden Seiten und Videos ergänzen villeicht das Thema :
http://klimaforschung.net/cgi-bin/weblog_basic/index.php?page_id=15
http://klimaforschung.net/cgi-bin/weblog_basic/index.php?page_id=16
http://klimaforschung.net/cgi-bin/weblog_basic/index.php?page_id=19
http://klimaforschung.net/cgi-bin/weblog_basic/index.php?page_id=18
http://www.myvideo.de/watch/1168619
http://www.myvideo.de/watch/1164145
Grüße cay
Internet-Tipp: http://klimaforschung.net
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