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Wissenschaft & Technik
THEMA: Warum hat der Mensch sein Fell verloren?.
Bisher 16 Antworten.
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Arno_Gebauer
begann die Diskussion am 03.04.07 (18:13) :
Hallo,
ein Fell würde uns bei Wind und Wetter schützen, wir könnten unseren Partnern das Fell kraulen oder das Ungeziefer wegnaschen und unsere Babies würden sich einfach, wie die Menschaffen, im Fell ihrer Mama festkrallen. Weiß jemand, warum wir also unser wertvolles Haarkleid verloren haben?
Viele Grüße Arno
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Tessy
antwortete am 03.04.07 (18:21):
Vielleicht hat uns jemand das Fell über die Ohren gezogen?
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Claude
antwortete am 03.04.07 (22:04):
Da klebte der Honig nach dem Früstück so drinne !!!! :-= Gruß Claude
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kagula
antwortete am 04.04.07 (08:10):
...oder es juckte so entsetzlich....
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schorsch
antwortete am 04.04.07 (08:47):
kagula, du hast es erfasst: Da der Mensch Allesfresser war, war sein Blut bei den Blutsaugern beliebt; sie setzten sich zu Tausenden in seinem Fell fest. Nun musste der Mensch eben so lange und ausgiebig kratzen, dass die Haare ausgingen. (;-)
Nun frage aber bitte keiner, wie es bei gewissen Männern zu Glatzen kommt ):-(
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hema
antwortete am 04.04.07 (09:35):
Und manche Männer haben das Fell noch immer auf Brust und Rücken (Z.B. unser geschätzter Herr Bürgermeister).
@ Arno Du kannst ja den lieben Gott bitten, dich im nächsten Leben wieder mit Fell leben zu lassen (ich lächle).
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poldi
antwortete am 04.04.07 (10:38):
Siehe meinen Beitrag vom 14.03 "Der Mensch - ein Wasseraffe" plus link dortselbst!
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Claude
antwortete am 04.04.07 (13:22):
hema antwortete am 04.04.07 (09:35):
Und manche Männer haben das Fell noch immer auf Brust und Rücken (Z.B. unser geschätzter Herr Bürgermeister).
gehst du mit dem Bürgermeister in die Sauna ???? :-)) Gruß Claude
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schorsch
antwortete am 04.04.07 (17:06):
Wenn das Fell auf der Brust anzeigt, dass man entweder noch nicht ganz zivilisiert oder schon wieder auf dem Weg back to the roots ist, muss auch ich mich an der Nase nehmen ):-(
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gky
antwortete am 04.04.07 (17:46):
Das Fell verlieren wir nicht wirklich. Die Summe aller Haare beim Mann zum Beispiel bleibt gleich. Die, die auf dem Kopf ausgehen, wachsen in gleicher Anzahl in Ohren und Nasenlöchern nach!
hmm ;-)
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NIL
antwortete am 04.04.07 (18:34):
und was sagt der Fachmann, der Biologe dazu, damit es nicht nur lustig bleibt hier???
(Nun bin ich halt doch noch auch ein bisschen im alten Forum)
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schorsch
antwortete am 05.04.07 (10:43):
gky, gelegentlich werde ich mal nachzählen.....
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legionaer
antwortete am 25.11.07 (21:49):
Hallo,
der Mensch hat nicht nur sein Fell verloren. Er hat ein völlig durcheinandergebrachtes Hormonsystem. Der nützliche Haarwuchs auf der Haut ist verkümmert, während die Kopfhaare fast das ganze Leben lang in die Länge wachsen. Hätte er keine Technik zum Abschneiden derselbigen, würden die Kopfhaare irgendwann am Boden schleifen.
KEIN TIER DIESER WELT HAT SO EINEN SELTSAMEN HAARWUCHS!
Ein weiterer Hinweis, dass was mit dem Menschen nicht so ganz stimmt, ist die Tatsache dass der Mensch das einzige Lebewesen auf diesem Planeten ist, welches im Alter kahlköpfig wird. Das alles scheint eine krankhafte Entwicklung zu sein, wenn man es nüchtern betrachtet.
Weder die Hitze in der Savanne war die Ursache für den Fellverlust (schaut euch Hunde, Raubkatzen, Pferde und tausende andere in der Hitze lebenden Tiere an - alle haben ein vor HITZE UND KÄLTE schützendes Fell). Wäre der Fellverlust evolutionär so wichtig gewesen, hätten ihn auch andere Tiere. Weder klimatische Bedinungen noch Parasiten, noch die Wasseraffen-Theorie können den Fellverlust, bzw. den krankhaften Haarwuchs des Menschen plausibel erklären.
Bisher ist mir nur eine einzige Theorie bekannt. Es ist die des Philosophen Oscar Kiss Maerth, wie er es in seinem Buch "Der Anfang war das Ende" ausführlich darlegt. Danach hatten die ersten kannibalistischen Affen aus sexuellen Gründen angefangen das Gehirn des Artgenossen (und insbesondere die Hypophyse! - Verantwortlich für das hormonelle Geschehen!) zu Verzehren. Dies führte zu einer Erkrankung des Gehirns und zu einem völlig veränderten Haarwuchs. Er erklärt es noch wesentlich ausführlicher anhand zahlreicher geschichtlicher Überlieferungen, archäologischer Befunde und auch anhand der biblischen Genesis die offensichtlich eine fast richtige Überlieferung der Menschwerdung ist... und die Ursünde war nur der Verzehr der Frucht vom Baum der Erkenntnis die klug und gottgleich machen sollte. Nach dem Verzehr wurde der Mensch gewordene Affe tatsächlich "klug" und nackt zugleich. Faszinierende These, die mich immer wieder fesselt!
Grüße, Legionär
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hugo1
antwortete am 26.11.07 (18:02):
vielleicht sind die vielen Zwischeneiszeiten mit dran Schuld. Es wurde immer wieder mal wärmer und wärmer die Menschen wurden auch pingeliger, verklemmter und modebewuster, weniger abgehärtet usw,, und vor allem wurden hin und wieder die Feigenblätter knapp deshalb wurden Peltztiere gejagd.
Um sich von den jagdbaren Pelztieren zu unterscheiden setzten sich durch die natürliche Auslese diejenigen durch, die weniger Fell hatten und deshalb von den Felljägern verschmäht wurden ,,*g*
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legionaer
antwortete am 26.11.07 (21:34):
-----------Zitat---------- vielleicht sind die vielen Zwischeneiszeiten mit dran Schuld. Es wurde immer wieder mal wärmer und wärmer die Menschen wurden auch pingeliger, verklemmter und modebewuster, weniger abgehärtet usw,, ----------Zitat ende-------
Nun, und warum sollte das für ein verkümmertes Haarwachsum gesorgt haben? Warum nur beim Menschen und nicht bei allen anderen Tieren? Welchen evoluionären Vorteil bietet ein Fellverlust? (Antwort: "Keinen, denn der Fellverlust ist ein Nachteil mit dem Mensch heute noch zu kämpfen hat."). Die Zwischeneiszeiten sind 100%ig nicht nicht am Fellverlust schuld, denn alle anderen Tiere wären genauso davon betroffen gewesen. Das sind sie aber de facto nicht gewesen.
Grüße, Legionär
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Lissi
antwortete am 27.11.07 (08:17):
wie ist generell die Idee gefällig,daß der Affe vom Menschen abstammt? Und wäre das nicht die bessere Lösung ?
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legionaer
antwortete am 27.11.07 (12:49):
---------Zitat-------- wie ist generell die Idee gefällig,daß der Affe vom Menschen abstammt? Und wäre das nicht die bessere Lösung ? ----------Zitat ende----------
Ja, selbstverständlich stammen wir von einer hominiden Affenart ab. Das ist aber nicht die Frage. Sondern die Frage lautet ja: "Warum hat der Mensch sein nützliches Fell verloren"? - Irgendeinen Grund bzw. evolutionären VORTEIL muss das ja gehabt haben. Ein Fellverlust im Rahmen einer natürlichen Entwicklung ist das beim Menschen sicherlich nicht gewesen, denn der Verlust des Fells ist ja ein NACHTEIL und führt automatisch zum Zwang der Benutzung einer ausgefeilten Technik und zum Fluch der Arbeit. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das unter dem Fluch der Arbeit leidet - einzig und allein verursacht durch seine Nacktheit. Das zieht natürlich noch weitere Probleme nach sich - Feuerbeherrschung, Tiertötung wegen des Fells, Ausbreitung in nördliche Breitengrade wo der Mensch nur mit Hilfe von Ausbeutung der Bodenschätze und Ressourcen überlebensfähig ist. Im Endeffekt ist Atomkraft, Nervengas und Atombombe auch auf den Fellverlust und ein erkranktes Gehirn zurückzuführen.
Die ersten sexgeilen Affen haben bemerkt, dass das Gehirn der Artgenossen eine Sexdroge ist. Einzig und allein aus sexuellen Gründen wurde der Kannibalismus betrieben. Später merkten diese Affen, dass der Verzehr des Gehirns auch noch etwas anderes bewirkte: beschleunigtes Gehirnwachstum und Steigerung der Intelligenz. Was aus sexuellen Gründen begann, wurde zur Steigerung der Intelligenz weitergeführt. Nicht von ungefähr sind fast alle frühmenschlichen Schädel künstlich geöffnet worden. Der Mensch entstand durch Kannibalismus. Wie gesagt, man sollte sich mal mit dem Buch von Oscar Kiss Maerth beschäftigen, dort sind noch zahlreiche andere Indizien aufgeführt, die zu denken geben. Das Thema würde noch Seiten hier füllen... auf jeden Fall eine interessante Theorie die nicht von der Hand zu weisen ist. Die Fakten sprechen für sich.
Grüße, Legionär
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