Mechtild
begann die Diskussion am 24.01.07 (18:57) :
Hallo Miteinander, heute bekam ich die Information zugestellt, dass es im Internet eine Petition gibt, die sich mit dem Thema Barrierefreiheit befasst. Ich bitte Euch diese Petition zu unterschreiben, auch wenn Ihr selbst nicht mobilitätseingeschränkt seid. Eine große Zahl an Unterschriften wird eher zum Durchsetzen des Anliegens führen als nur wenige Unterschriften..
Wenn es dann genug UnterzeichnerInen gibt, dann wird dieses berechtigte Anliegen vielleicht auch in Berlin ins Auge gefasst und umgesetzt. Hier nun der Link.
Nach meinen Beobachtungen wird bei Neubauten doch schon auf behindertengerechte Einrichtungen geachtet: Rampen an Eingaengen fuer Rollstuhlfahrer u Gehbehinderte als Ergaenzung zur Treppe, separate Toiletten, Fahrstuehle, Summer an Ampeln. Heime werden grundsaetzlich behindertengerecht ausgestattet. Es gibt doch schon Reglements - oder ? Weshalb also diese Aktivitaeten ? - andererseits - Wollte ich die Etagenwohnung meines Altbaus behindertengerecht sanieren, muesste ich die Tuerschwellen entfernen, die Toiletten umbauen, einen Fahrstuhlschacht seitlich am Haus anbauen perallel zum inneren Treppenaufgang, und was noch alles ? - Ich waere fuer weitere Anregungen hier dankbar. MfG/dmz.
Mechtild
antwortete am 26.01.07 (13:12):
Es geht mit dieser Petition um Neubauten auch im privaten Wohnungsbau. Im öffentlichen Baurecht gibt es diese Vorschriften schon. Dieses Gesetz wird sicher keine positiven Auswirkungen mehr für unsere Generation oder die unserer Kinder haben. Aber Menschen wird es auch noch in 100 Jahren geben. Gesetze sind in meinen Augen dazu da, Standards vorzugeben. Barrierefreiheit ist für Kinderwagen genauso hilfreich wie für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl.