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THEMA:   Manchmal ist die Mülltonne zu klein !.

 Bisher 13 Antworten.

Arno_Gebauer begann die Diskussion am 31.01.07 (10:20) :

Hallo, ST-Beteiligte,

im Anschluß an Familienfeiern muß aufgeräumt und der Müll
entsorgt werden. Meistens ist dann das Fassungsvermögen
der Mülltonne zu klein.

Was macht Ihr in einem solchen Fall?

Viele Grüße
Arno


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 31.01.07 (10:48):

Möglichkeiten:

1) den Gästen den Müll bei der Verabschiedung mitgeben
2) über die Tonne des Nachbarn entsorgen
3) den Müll in wöchentlichen Raten entsorgen
4) keine müll-erzeugenden Feiern mehr veranstalten
5) sich eine Müll-Verbrennungsanlage anschaffen
6) zur öffentlichen Müllkippe fahren
7) schreddern
8) wiederverwerten
9) den Müll gar nicht beachten
10) in einem Forum fragen, was andere nun mit so viel Müll machen würden


Vorlesefunktion  Senhora antwortete am 31.01.07 (11:11):

Bei uns kann man für solche Fälle rote Müllsäcke kaufen (ca. 3,50€), die werden bei Bedarf voll gestopft und neben die Mülltonne gestellt.


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 31.01.07 (11:17):

HI Arno Gebauer,

ich habe das Thema, aber ganz anders wie du das beschrieben hattest. Wo ich wohne in rechte Seite wohnt ein altes Ehepaar, die alte Dame ist total besessen mit Mülltonnen. Habe ich in anderem Forum einige Beiträge darüber geschrieben.
In Kürze nur. Sie versteckte meine Mülltonne einmal, weil ich mich gar keine Sorgen damit mache. Sie möchte mich züchtigen. Der gegenüber wohnende Nachbar brachte mir das zurück, und entschuldigte sich, hat er aber nicht erzählt warum. Er ist schon in Altersheim.
Dann wieder zweitesmal, aber diesmal ist die Mülltonne wirklich verschwunden. Die Nachbarin weinte, hat Sie fast ein Infarkt damit zugezogen, und Tränen liefen über Wangen, ich lachte wie bekloppte, die Mülltonne tauchte nach 2 Tage auf.
Weil ich sehr viel verreise staune ich, dass meine Mülltonne, fast leer, steht immer auf der Strasse, jemand sorgt für meine Mülltonne. Dann gucke ich rein, ist total voll.
Ihr Ehemann drohte schon für seine besessene Frau vor meine Augen, und das mit Faust, das Sie muss Finger lassen von meiner Mülltonne. Sie ist dazu unfähig, einfach Sie muss meine Mulltonne manipulieren.
Die Frau wenn es regnet, geht Sie in Garte mit Regenschirm, und gießt Ihre Pflanzen. Einmal habe ich in meine Vorgarten vor die Türen auf meine Streuchen künstliche Rosen aufgehängt, Sie sahen genauso aus wie echte. Dann aber drehte dass Ehepaar durch. Sie haben mich als eine Lügnerin tituliert, ich hatte schönere und mehrere Rosen wie Sie. In Fenster hatte ich eine künstliche Sonnenblume, und das habe ich angeblich von Ihrem Garten geklaut. Dann holte ich raus, und zeigte, waren Baff.
Seitdem haben sich die beide schon gesundheitlich total ruiniert, das Ärger mit der Garte und Mülltonne welcher ist ein Lebensinhalt gewesen für die beiden, schlägt zurück. Krankenhaus und zurück, das haben Sie davon. Die Frau ist nut 7 Jahre älter wie ich bin, sieht aus wie meine Oma. Und ich bin die einzige Nachbarin mit welcher Sie noch sprechen, und in letzte Zeit auch sehr gutes Verhältnis haben, ich lache nur über die Macken was Sie auch haben.
Meine 3 Mülltonnen sind fast immer leer, nur die Papiertonne ist immer voll. Ich lebe eher von Papier, und freue mich wenn jemand benützt meine Mülltonne. Abmelden geht es, aber bezahlen muss ich weiter. Dann melde ich keine Mülltonne ab, soll sich die kranke Frau freuen.


Vorlesefunktion  Kenny antwortete am 31.01.07 (12:02):

Hallo Nasti,
zuerst einmal schönen Dank für die ausführliche Geschichte in sehr gut zu lesendem Deutsch.(ich habe sehr geschmunzelt). Deine Nachbarn scheinen doch schon sehr senil zu sein und ich denke, du machst das einzig richtige daraus. "Gute Miene zu bösem Spiel".
Ich habe vor ca. 6 Monaten meine grüne Mülltonne aufgekündigt (das geht, da ein Garten für den Kompost mein eigen ist) und dafür die schwarze Restmüll-Tonne in der größten Fassung genommen. (Kostet im Jahr 10 Eur mehr). Nun kann ich nach Herzenslust "ausmisten" - was auch sehr nötig war. Was sammelt sich alles in den Jahren an und wie wenig muss man im Alter noch zum überleben haben.
So schreckt mich auch kein Familien-Besuch mit immerhin 8 Erwachsenen und 6 Kindern ab. Rein mit dem Müll in die riesige Tonne.
Ich würde mich freuen, wenn du, A.G., dir diese Maßnahme evtl. mal durch den Kopf gehen lässt.
Weniger Müll, Gerdi, wäre natürlich wünschenswerter, doch das muss jeder selber mit sich ausmachen.


Vorlesefunktion  dutchweepee antwortete am 31.01.07 (12:53):

@nasti ...deine müll-geschichte ist klasse! *lach* ich kenne auch solche bekloppten. besonders treffend finde ich deine formulierung, daß diese sorte leute immer "zimlich alt aussieht"

.


Vorlesefunktion  eko antwortete am 31.01.07 (17:31):

Wir hatten damit noch nie Probleme, einfach deshalb, weil wir nicht soviel Müll erzeugende Sachen kaufen, auch dann nicht, wenn Besuch kommt. Insofern reicht unsere Tonne immer aus.


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 31.01.07 (23:38):

Hi Kenny,

meine Nachbarin informierte mich darüber, das hat kein Zweck eine Mülltonne abmelden, hier sind so Gesetze, muss bezahlt sein. Kann sein, das Sie gelogen hatte wegen Angst das Sie Ihre Spielchen nicht weiter treiben kann?
Ich werde mich wirklich erkündigen, 3 große Mülltonnen sind für mich viel.
Das ist das Ehepaar, welcher wirklich das ganze Leben zusammen verbraucht hatte. Ich denke oft nach, wer hat wem verrückt gemacht? Ob er Sie, oder Sie Ihm?
Sie pflanzen schon 50 Jahre lang Salat hier, wo die Straße heißt Schneckenbergstrasse, ist voll mit Schnecken. Und ärgern sich ständig und bücken ganztägig /jetzt nicht mehr, er ist schon am Krücken, und Sie hat gebrochene Rippen/. Wenn das ewige bücken gesund ist, dann ich fresse den Salat auf.
Manchmal habe ich bezahlte Hilfskräfte in Garte aber immer nur einmal, mehrmals kommen Sie nicht. Sie greifen die Männer ganz böse an.
Keine Ahnung was mit die Leute ist geschehen inzwischen die „glücklichen“ Jahre.


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 01.02.07 (00:47):

verteilen Arno :-)

und das schon seit vielen, vielen jahren!

irgendwo in einer der zig-tonnen ist platz für meinen, nicht getrennten müll und diesen platz erlaube ich mir, für mich zu nutzen.

watt haben die walle-weibis net alles gezetert, die fäuste hoch gen die müllhalden gereckt und mich verdammt, wenn ich lachend berichtet habe, dass sie die doofen sind, die sich dazu benutzen lassen, den müll vorab zu trennen, bis er denn dann jahrelang eh auf nur einer halde ausgekippt wurde und sich derweil die lachenden dritten der müll-mafia die grün gepunkteten geldbeutel gefüllt haben.

kontroll-aktionen selbsternannter mülltrenn-sheriffe in der nachbarschaft weiß ich bestens zu entkommen; wozu hat es die zahlreichen müllbehälter, die auf öffentlichen strassen und plätzen stehen?

:-)
p.s. lachtränenspendendes hatte es für mich im link; dort berichtet eine *müll-sau* über das "Volk der Sortierer und Sammler"

Internet-Tipp: http://www.kurt-woerl.de/ft_muell.htm


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 01.02.07 (06:45):

Eine Bekannte erzählte mir:

'Gerade als der Mülltonnen-Entleerungswagen kam, hatte ich noch eine Tüte Müll in der Hand, die nicht mehr in die dafür vorgesehene Tonne paßte. Ich fragte den Müll-Mann, was zu tun sei. Er sagte: Gute Frau, irgendwo hinein -, ist doch egal. Auf der Müllhalde wird sowieso wieder alles zusammengeschmissen.'


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 01.02.07 (11:25):

Das ewige verschwinden meiner Mülltonne zeigt mir, das lange zusammenleben zweier Menschen ist eine Absurdität.
Zuletzt, wenn die Frau schluzend und zitternd und einem Infarkt nähe mich informierte darüber, das diesmal ist Sie nicht Schuld, machte mich nachdenklich. Sie versteckte zwar die Mülltonne, was sie auch zugegeben hatte, aber von dem Versteck verschwand die Mülltonne.
Und wieder habe ich nicht erfahren, wie ist das passiert, ich merke nicht mal ob die Mülltonne da ist oder nicht.
Mein Freund merkte das einmal, und möchte sofort die Polizei alarmieren, ich lachte nur.
Ich habe mich schon daran gewöhnt, und normalisierte das Abnormes, frage ich auch nicht warum deshalb tut Sie es, es ist einfach so.
Bin überzeugt das Ihr Ehemann hat das gemacht, damit ein Schreck jagen könnte für seine Ehefrau, es geht um die Befreiung, was Sie unfähig waren durchzuführen, möchte das Tod seiner Frau schznller erleben. Sie warten auf Tod, damit wirklich das Tod befreit von der Nähe.
Eine gute und liebevolle Ehe habe ich nur in Film oder Reklame gesehen. Meine Oma hasste und liebte mein Großvater, das war die Hölle auf Erde. Meine Mutter genauso mein Stiefvater, und alle meine Bekannte in alte Jahre lebten nur in die Hoffnung, das der Partner/In stirbt als ernste. Mit dieser Hoffnung könnten Sie das Eheleben weiter führen.

Gehorsam als Selbstdisziplin steckt dahinten, was verbraucht die Lebensenergien, und führt zu den Krankheiten. Dahinter steht eine Haltung, die den Sinn von Anordnungen bzw. das ihnen zugrunde liegende Sozialgefüge positiv sieht.

Sollte schon lange die Ehe und damit verbundene Zwänge abgeschafft werden, ein Mensch ist nicht zum einem Sklaven geboren.
Was alles zeigt eine Mülltonne Thema. :O))))))


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 01.02.07 (13:23):

Dein Sprung-Vermögen, nasti,
aus der Mülltonne in die Dramatik des Lebens, ist schon beachtenswert.


Vorlesefunktion  tigrablue antwortete am 01.02.07 (13:45):

hallo,

wir haben nur die winz-tonne (40 l), die alle vier wochen geleert wird. daher gehören wir auch zu den extremen :-)mülltrennern. und was kompostierbar ist, kommt auf den komposthaufen. in die restmülltonne wandert bei uns vor allem die asche aus unserem ofen und was beim katzenclo-saubermachen halt so anfällt.
falls es wirklich einmal zwischendurch knapp wird, besorgen wir uns "amtliche" müllsäcke, die allerdings 5 €/stück kosten (früher 5 DM).

kenny, du hast ja sowas von recht: es ist unglaublich, was sich im laufe einiger jahre so ansammelt, und bei weitem ist nicht alles selbst mal gekauft worden.
wir machen etwa alle acht bis zehn jahre eine "große aufräum- und entmüllaktion" im haus, an der sich auch unsere kinder beteiligen. sofern sie es nicht schon vorher mit blick auf den zu bestellenden container bei uns abgeladen haben, bringen dann ihr eigenes zeugs auch noch mit. im haus wird dann das unterste zuoberst gekehrt. was noch in ordnung ist, aber nicht mehr gebraucht wird oder schon ewig nur herumgelegen hat, wird entweder auf dem flohmarkt angeboten und meistens auch noch verkauft oder bei ebay eingestellt; gut erhaltene bekleidung geben wir zum DRK.

für den meist dann doch recht umfangreichen "rest" bestellen wir uns einen container. die bereitstellung übers wochenende ist hier kostenlos, es wird nur das aufgeladene gewicht bezahlt. diese kosten teilen wir uns mit den kindern. wir haben schon vor jahren ausgerechnet, daß das billiger ist, als wenn sie und wir über die genannten acht bis zehn jahre hinweg bei größerem "aussortieranfall" müllsäcke kaufen müßten.

nasti, deine mülltonnen-geschichte ist ja herrlich zu lesen :-)

grüße aus dem naßkalten norden
tigrablue


Vorlesefunktion  Kenny antwortete am 05.02.07 (09:03):

Hallo tigrablue, eine Frage zu deinen Ausführungen, die ja auch sehr interessant sind.
Weshalb kommt denn die Asche bei euch nicht auf den Kompost? Da sind doch gute Sachen für die Bakterien in der Garten-Erde drin.

Ein Müllsack für 5,- €, "da stehen einem ja die Haare zu Berge". Bei uns darf man nur die grüne Mülltonne abmelden. Die blaue für Papier ist kostenfrei da sie, die Müll-Verwertungs-Firmen, für das Altpapier anscheinend viel Geld bekommen.

Ich habe mein Fertig-Haus (125 qm) vor 9 Jahren selber geplant und auch an kurze Wege wie: nach dem Einkaufen, kurzer Weg von Garage zum HWR, kurzer Weg zu den Mülltonnen, noch im Alter ohne Leiter erreichbare Fensterhöhen, und vieles mehr gedacht. Jetzt bin ich froh, dass ich trotz meiner 74 Jahre und meiner Schwerbehinderung noch fast alles selber machen kann.

Die Mülltonnen stehen im Winter neben meiner Küchentüre auf der überdachten Veranda, sodass ich keinerlei Umstände mit dem beschicken der Tommen habe. Jetzt muß ich auch nicht mehr alle 14 Tage die grüne an die Straße stellen.

Ich weiß aber, und dafür bin ich auch sehr dankbar, dass ich es in dieser Beziehung super habe.

Wenn ich den Müll erst 6 Treppen runtertragen müßte, würde ich mir sicher auch etwas anderes überlegen.



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