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THEMA:   Angst vor langem Siechtum - Selbstmordgedanken?.

 Bisher 12 Antworten.

Arno_Gebauer begann die Diskussion am 01.02.07 (08:47) :

Hallo, ST-Beteiligte,

das Ende ist in der Regel fürchterlich und je älter man
wird, deso öfter denkt man daran.
Habt Ihr diesbezüglich auch schon mal Selbstmordgedanken?

Viele Grüße
Arno


Vorlesefunktion  Senhora antwortete am 01.02.07 (10:10):

Je kürzer der Weg vor mir ist, um so häufiger denke ich schon daran. Ich habe meine Wunschvorstellungen, wie es am Ende sein sollte und versuche etwas dafür zu tun, dass es annähernd so wird. Auf keinen Fall möchte ich meine Kinder belasten. Ich musste selbst todkranke Angehörige bis zum Tod pflegen, das tue ich meinen Kindern und mir nicht an. Altersdemenz ist für mich ein Horrorthema, ich hoffe, ich bemerke rechtzeitig, wenn meine Geist sich endgültig verabschiedet. Ich würde mein Ende sehr gern selbst bestimmen, also wann und wie. Ich hoffe, dass ich mir zum Schluss die Freiheit nehmen kann, mir das Leben selbst zu nehmen. Ich nenne dies nicht Selbstmord.
Noch bin ich aber fit (nicht mehr ganz wie ein Turnschuh), eine Entscheidung liegt hoffentlich noch in weiter Ferne.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 01.02.07 (11:11):

Das Thema hatten wir schon X-mal. Meine Meinung: Ich wurde nicht gefragt, ob ich auf diese runzlige Erde will. Ich möchte darum auch niemanden fragen müssen, ob und wann ich sie wieder verlassen werde.


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 01.02.07 (11:45):

Mein Sohn aus Prag hat mich gestern angerufen, er hatte ein Traum über Selbstmorde. In Prag ist neulich passiert, das 2 Prominente sich das leben genommen hatten.
Der berühmte Musikkomponist, er komponierte für Karel Gott und die Biene Maja, und für Filme. Gleichzeitig eine die bekannteste 75 Jährige Schriftstellerin hat sich aufgehängt. Die Frau in Dezember veröffentlichte eine Erzählung mit der Thema, wie sich eine Frau aufhängte. Und jetzt hatte Sie das selber durchgeführt.
Die beiden, mein Sohn und Schwiegertochter arbeiten in Medien, und haben die beiden Selbstmörder persönlich gekannt.
Seitdem rufen mich immer an, vielleicht haben Sie Angst das ich das auch tue? Die Zeit ist noch nicht da, aber wenn ich einmal total verliere die Interessen für die Welt und werde ich schwerkrank, ganz locker und problemlos werde ich dazu greifen können.
Das schönste Tod: In einem Wald einfrieren, bevor sich man voll stopft mit Drogen. Die Drogen in Wald einnehmen, einfach draußen, kann auch die Garte sein. :O))). Alkohol, Drogen, Pillen und schön einschlafen, fertig.


Vorlesefunktion  tigrablue antwortete am 01.02.07 (12:53):

wünsche allen einen guten tag,

selbst entscheiden zu können, ob und wann man sein leben beendet, setzt aber voraus, noch denk- und handlungsfähig zu sein. ein glück, wenn man dies "bis zum (selbstgewählten) schluß" ist. was aber, wenn man das nicht mehr ist? wenn man sich nicht mal mehr artikulieren kann?


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 01.02.07 (13:19):

Mich aus eigenem Willen aus dem Leben verabschieden zu können, ist bei mir in allen Einzelheiten vorbereitet. Mit hineingezogen werden würde niemand.

Sollte ich aber - wie oben jemand schreibt - nicht mehr "denkfähig" sein, beinhaltet diese geistige Insuffizienz ja auch, daß ich meinen (elenden) Zustand nicht mit-erleben muß.

Für diesen Fall allerdings sind sehr ausführliches Patienten-Testament und Mitgliedschaft bei der DGHS vorhanden.

Mit "Selbstmordgedanken" hat das wohl weniger zu tun. Eher ist es ein "sein-Feld-bestellt-haben".


Vorlesefunktion  tigrablue antwortete am 01.02.07 (14:07):

hi, gerdi,

andere werden in jedem falle "hineingezogen", denn es muß ja auch jemand dafür sorgen, daß deine wünsche umgesetzt werden, wenn du selber nicht mehr dazu in der lage bist, z.b. eben aufgrund einer geistigen insuffizienz. zudem wird ja politisch daran gebastelt, patienten-verfügungen/testamenten die durchsetzungsfähigkeit zu nehmen, also die befolgung in das ärztliche ermessen zu stellen.
auch ich habe mein feld bestellt, und doch kann es passieren, daß alles ganz anders kommt, wie ich gerade am beispiel einer freundin erlebe.


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 01.02.07 (16:17):

Ich mag es sowieso nicht, wenn man bei diesem schwerwiegenden Entscheid von <MORD> spricht.
Ich räume mir und allen Andern ein, dass man freiwillig aus dem Leben scheiden kann.
Moralische Bedenken kommen höchstens auf, wenn dies unseriös institutionalisiert wird.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 01.02.07 (22:23):

Hast mich nur'n bißchen mißverstanden, tigrablue, bei dem "Hineinziehen anderer".

Gemeint war: wenn ich mich und so w i e ich mich umbringen werde, wird niemand hineingezogen, eventuell Hilfestellung zum Suicid gegeben oder auch nur vorher davon gewußt zu haben.


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 02.02.07 (01:16):

Wie jede Mensch, ich habe auch eine Macke. Kann ich zum tote nicht vertragen wenn ich demütigt bin. Demütigt sein ist schlimmer für mich als das Tot. Das kommt von meiner Kindheit bestimmt.
Bei der Vorstellung dass ich wirklich nach Heim oder Pflegeheim abgeliefert werde, weigert sich jedes Atom in meinem Körper. Dort wird ein Mensch automatisch so behandelt wie ein Kind, und in diesem Moment bin ich höchst aggressiv. Ich verliere meine Fassung, und weiß ich nicht wozu bin ich fähig.
Die ernste Pflegerin meiner Mutter, Sie wohnte bei uns und arbeitete in Altersheim für Demenzkranke, habe ich blutig geschlagen. Sie erzählte über einer Frau, wie bekloppt ist Sie und ähnliche Dinge, und ich habe Die Frau gekannt, war ich vor 20 Jahren mit Ihr befreundet. Sie war die beste Kunstmalerin in ehem. CSSR, eine Preisträgerin. Das Sie oben Ohne spaziert durch die Gänge, und die Pflegerin frisst immer ihre Tschokolade auf weil Sie das nicht merkt, hat mich außer mich gebracht. Ich schlug Sie mit Faust in Gesicht und warf ich Sie in die Nacht raus. /Da waren auch andere Erpressung und Diebstahl Versuche/.
Nie mehr ist mir so etwas passiert, habe ich die Gewohnheit nicht, nur wenn es geht um Demütigung, dann sehe ich rot.
Von Altersheim werde ich bestimmt mit diesen Fähigkeiten nach Psychiatrie gebracht, wo die Klima ist mehr lebendig, denke ich mir. War ich noch nie, nicht mal zum besuch.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 02.02.07 (09:59):

Oh nasti, sooo brutal kannst du sein? ):-(


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 03.02.07 (12:39):

Es ist nur einmal passiert Schorsch,

und habe ich auch gelernt dabei mich beherrschen. Bereuen der Tat tue ich nicht. Sie war dabei mein Haus auf Ihre Name schon umschreiben lassen wegen Ihre Pflege Arbeit. Und war Sie sehr hässlich, schlechtmutig, neidig, gierig, frech, berechnend, taktlos, und außerdem eine Zeugin Jehovas, was zeigt das Sie auch scheinheilige war.
Ich habe Sie 2 Wochen lang hier in De beköstigt, ohne das sie sich bedankte, hatte nur Neid.
So eine hässliche Gnom Person habe ich noch nie in leben gesehen, eine Gorilla ist schöner, kann ich verstehen wenn jemand so eine umbringt. Viel zu lange habe ich gezögert nur deswegen weil meine Mutter auch ein Zeuge Jehovas war, dachte ich mir, es wird passen.
Ein Zahn hat Sie dabei verloren, und blutete auch aus der Nase, könnte mich anzeigen, tat Sie das nicht. Sie hatte meine Großzügigkeit und Gutmütigkeit total ausgenützt.
Ich schickte Sie in der Nacht auf der Strasse, müsste sofort packen, nicht mal eine Telefon Gespräch habe ich erlaubt. Sagte ich für Sie „Geh zum Zeugen Jehovas“.


Vorlesefunktion  dutchweepee antwortete am 03.02.07 (15:34):

@nasti ...ich bin stolz auf dich. menschen die die hilflosigkeit und gutgläubigkeit anderer schamlos ausnutzen, verdienen keine gnade.

.



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