Arno_Gebauer
begann die Diskussion am 07.02.07 (21:30) :
Hallo, ST-Beteiligte,
das Sehzentrum im Gehirn von Männern und Frauen ist verschieden aufgebaut. Sie haben dadurch wahrscheinlich unterschiedliche Strategien, um sich in ihrer Umgebung zu orientieren. Das fanden Wissenschaftler des Forschungs- zentrums Jülich mit ihren Kollegen der Universitäten Düsseldorf und Aachen heraus. Mehr dazu im unten angegebenen Link.
Dass die Frauen sich z.B. in der Finsternis anders orientieren, möge folgendes Beispiel zeigen: Wenn ich nachts mal für Pippi aufstehe, setze ich mich nach RECHTS auf die Bettkante, stehe auf, mache 1 Schritt nach vorne, greife nach der Türklinke, öffne die Tür, steuere 5 Schritte halbrechts durch die Wohnstube, greife nach der Türklinke, öffne die Tür, mache 1 Schritt gerade aus, dann 3 Schritte nach rechts, greife nach der Türklinke, öffne die Tür und stehe vor dem Klo.
Meine Frau aber setzt sich nach LINKS auf die Bettkante, steht auf, macht 3 Schritte nach rechts, dann 5 Schritte nach rechts, dann 2 Schritte nach rechts, dreht sich um 90° nach links, greift nach der Türklinke - und macht dann erst das, was ich schon lange vorher mache.
Ob das wohl daran liegen könnte, dass meine Frau im linken Bett schläft und ich im rechten ? ):-(
nasti
antwortete am 08.02.07 (12:00):
Habe ich schon erwähnt die Karikaturisten Thema, wo zw. Ca. 1000 gute Karikaturisten befindet sich eine durchschnittlich gute Frau Karikaturistin. Über rückwärts parken sage ich lieber gar nichts, eine Versicherung hat mich einmal deswegen gekündigt. Während ich koche, Zeitung lese, telefoniere und noch 3 Tätigkeiten übe der Man ist dazu unfähig, inzwischen sage ich wann unser Zug fährt, und sieh da, habe ich mich geirrt, der Man mit eine Tätigkeit sagt genau wann wir abspringen müssen. Weiter. Die Frau ist unzufrieden mit der Stadt wo Sie wohnt, mit die Menschen und mit vielen, möchte am liebsten woanders leben, der Man bleibt hart, hat nur ein Ziel vor der Augen / mir ein unbekanntes/, und die Frau bekommt eine Grippe, dann ist glücklich das Sie überhaupt noch existiert. Wären die Männer nicht da, bestimmt bin schon in Narragonien. :O)))). Und meine Söhne sind auch Männer, mein älteste funktioniert beim mir wie ein Vater.
Tabaiba
antwortete am 08.02.07 (12:07):
So ist das nun mal, jedes Gehirn ist den Anforderungen angepaßt. So haben Männer ein besseres räumliches Sehen und Frauen erfassen auch noch aus den Augenwinkeln Dinge, die Männer schon nicht mehr sehen können. Das erklärt sich daher, dass die Ur-Männer z. B. auf die Jagd gehen mußten, um sich zu ernähren und um beim Schießen zu treffen, benötigt man ein gutes räumliches Sehen. Frauen dagegen müssen beispielsweise die Kinder im Auge behalten und mehrere Eindrücke auf einmal erfassen können. Als Laie kann ich das schlecht interpretieren, stelle aber mal einen diesbezüglichen Link ein.
Du, Tabaiba, begehst hier die "Sünde" der Verallgemeinerung.
Zur näheren Erklärung:
Nur weil der Mittelwert bei Tests über räumliches Sehen oder räumliches Denken oder bei Frauen und Männern Unterschiede aufweist (reproduzierbar?, Signifikanz?) , darfst du daraus noch nicht schlußfolgern, daß Männer ein besseres räumliches Sehen hätten.
NIL
antwortete am 08.02.07 (14:26):
Frauen sehen anders aus!
Voraussehen tun beide gleich, nur meine (männlichen) Vorausahnungen sind oft blauäugig, die meiner Gattin realistischer, aber unbequemer;-))
tigrablue
antwortete am 09.02.07 (12:33):
hallo an alle,
einen ebenfalls interessanten artikel fand ich unter untenstehendem link ;-)