THEMA: Altersvorsorge auch noch ab 60mit guten Möglichkeiten.
Bisher 49 Antworten.
50pitt
begann die Diskussion am 10.02.07 (23:34) :
Altersvorsorge für jung und alt wird für viele Bürgerinnen und Bürger immer öfter zu einem Problem, Die jüngeren in unserem Lande denken noch nicht so ernsthaft über dieses Problem, Wir älteren doch schon eher, Es gibt auf diesem Gebiet viele Anbieter, aber was ist das Richtige, welcher Anbieter ist der Richtige, Es heißt ja,-die Renten sind nicht sicher, Da ist ja etwas drann
kreuzkampus
antwortete am 11.02.07 (08:52):
"Ab 60" findest du m.W. keinen Anbieter mehr, der Dir ein ernsthaftes Altersversorgungsangebot macht; es sei denn, Du würdest einige zehntausend Euro auf einmal einzahlen.
NIL
antwortete am 11.02.07 (09:50):
lass mal hören, Pitt, auch ich teile -bisher- die Erfahrung von kreuzkrampus.
ich glaube auch nicht, daß das Rentensystem noch von langer Dauer sein wird. Da greifen zu viele skrupellos hinein! Rentenüberschüsse stopfen stets Haushaltslöcher im Bundesetat. Außerdem ist es eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, wenn aus dem Erwerbsleben ausgeschiedene Bürger, die für die Gesellschaft keine Verantwortung mehr tragen, sehr unterschiedlich alimentiert werden. Die Rentner sollen ja gut versorgt sein, aber die Enkel und Ur-urenkel sollen davon nicht profitieren!
Viele GRüße Arno
hugo1
antwortete am 11.02.07 (11:03):
Ich finde eine private Altersvorsorge in einem Land wie dem unserem, wo sich der Staat ständig weiter aus dieser Verantwortung zurückzieht sehr wichtig. Nicht nur weil die "Experten" heutzutage ständig und zunehmend darauf hinweisen, Medien damit Ängste schüren und Politiker Politik machen.
Der Fakt an sich das für Menschen mit bestimmten Ansprüchen auch adäquate Leistungen vorhanden sein müssen, ist nicht von der Hand zu weisen.
Leider erwischt es heutzutage auch viele Menschen, die bisher dachten es sei alles geregelt, sie hätten ausreichend vorgesorgt, es könne fast nix mehr dazwischenkommen.
Das Leben ist vielfältiger und überraschender und in über 90% aller -vom gesichertem Normalzustand abweichenden- Fälle kommt es wohl nicht zu einer positiven Überraschung (Lottogewinn und/oder Erbschaft,,) sondern zum Verlust vorhandener Rücklagen.
Es wär schon interessant zu erfahren, auf welche Art und Weise sich die ST-Ler fürs Alter abgesichert haben und wie sicher sie sich dabei fühlen (oder nicht) ohne Summen und Zahlen zu nennen.
Wir profitieren z.Z von dem (vor ca 10 Jahren gefassten und realisierten) Entschluss, uns eine altersgerechte Wohnung zuzulegen. Das bedeutet ein relativ angenehmes Sicherheitsgefühl, natürlich auch mit einigen Haken und Ösen wenn man an die schwächelnden Kommunen und die daraufhin steigenden Nebenkosten denkt. *g*
NIL
antwortete am 11.02.07 (12:49):
was 50pitt mit Anbietern meint, hat er usn noch vorenthalten, hugo hat aber nach eigenen Strategien gefragt. Von daher behaupte ich, dass es sich -im Nachhinein- als ausserordentlich materiell positiv gezeigt hat, auf ein Wohn-Eigentum in jungen Jahren hinzusparen, weil ich jetzt keine Miete zahlen muss, ausserdem verkleinerte ich mich inzwischen, dadurch ist die finanzielle Lage entspannter geworden. Der Preis war, zu sparen, wo andere nach Australien und Mexico gereist sind, in jüngeren Jahren, wo ich das auch gewollt hätte. Also, Verzicht zur richtigen Zeit, vor allem aber viel Glück.
Gerdi
antwortete am 11.02.07 (14:52):
"Altersvorsorge auch noch ab 60 ..."
Wenn ich mit 60 anfange, mich für mein Alter abzusichern, wann fängt dieses denn dann an, d.h. wie lange muß ich vorsorgen?
hugo1
antwortete am 11.02.07 (15:16):
NIL, Du hast es wohl auch richtig gemacht. Doch das kann man nicht immer vorher so genau wissen welche Variante am günstigsten, erfolgreichsten und auf den entsprechenden Typ passend ist. Es kommt wohl auch auf die Voraussetzungen an. (Eltern Vermögen, Ererbung, Umfeld,)
Was mir auch sehr geholfen hat, war die Möglichkeit mich im Arbeitsleben ständig fachlich weiter zu qualifizieren und so nach und nach besser bezahlte Tätigkeiten anzunehmen. Das hat sich nach der Wende im Portemonnaie und auf die Rentenhöhe auch ausgezahlt. Dazu kam für einige Jahre persönliches Glück mit dem Arbeitsplatz.
Außerdem konnten wir viele Jahre kein Geld ausgeben für Reisen/Urlaub usw da die Mutter ein Pflegefall wurde und wir deshalb immer anwesend waren.
Ich finde es schon gehörig schön, wenn man von sich sagen kann: "Bisher sind mir in Sachen Absicherung keine Fehler unterlaufen." (wenn ich an viele Menschen denke, die bis ca 1998 kräftig gespart und angelegt hatten, aber das falsche Pferd kam am Ziel weit abgeschlagen an, die Aktien waren wertlos und die Anlagen entpuppten sich als Flop. Obwohl die offizielle Statistik Millionen "Angeschmierte Anleger" ausweist, geben nur wenige zu, dabeigewesen zu sein. Sie beißen die Zähne zusammen und werten es unter Lehrgeld Zahlung!?
50pitt
antwortete am 11.02.07 (16:48):
Dieses Thema-Altersvorsorge ist mir in der jüngsten Zeit immer öfter herangetragen worden, Vor einem halben Jahr bin ich, durch meinen Beruf, an einen Menschen geraten, der mir Möglichkeiten eröffnete. -keine Aktien-keine Versicherungen-keineBanken, Es sind Fonds-Beteidigungen, Ich habe für mein beiden Kinder, für meine Frau und natürlich auch für mir,mit doch sehr geringen Beiträgen, eine Beteidigung,abgeschlossen,
hugo1
antwortete am 11.02.07 (17:34):
ok pitt, so kann man es natürlich auch machen, wie dieser Mensch an den Du geraten bist und der Dir vermutlich eine todsichere Anlage angetragen hat.
Das will ich neidlos anerkennen, der wird auf diese Art sicherlich Seine Altersvorsorge mittels Provisionen usw. absichern wollen.
Ja und wenn Du großes Glück hast dann kannst Du in dessen Fußstapfen stapfen, die entsprechende Bank oder Versicherung oder Vermittlung an den Mann bringen und ein wenig mit partizipieren. *g*
Ich bin ja mal soo gespannt auf Deinen Bericht über die tollen Ergebnisse. Ist das alles steuergünstig? Wie ist die Absicherung gegen Verlust Wie hoch ist die Rendite Was gibts über die Laufzeiten zu sagen (bedenke das Einstiegsalter) Welche Sicherheiten verlangt der Anleger und Geldvermehrer? Wie hoch liegt die garantierte Auszahlung usw, ??**
50pitt
antwortete am 11.02.07 (19:06):
Hallo hugo1 - Es gibt keine todsicheren Anlagen, Dafür haben wir gerade im osten schon einiges hinter uns, Das sind Fonds, die muß mann sich anschauen,viel hinterfragen,und etwas Vertrauen in diesen Fonds gehört auch dazu, Es ist eine echte finanzielle Absicherung für unsere Kinder aber auch für Leute ab 50 und ach noch ab 60,
Mechtild
antwortete am 11.02.07 (19:42):
Am besten ist man wird Millonär, das geht auch noch mit 60, wenn man weiß wie es geht.
hugo1
antwortete am 11.02.07 (19:53):
oh hallo Mechthild,,, schieß los und erzähle wieeee. Aber bitte gaaaanz leise (müssen ja nicht alle Millionär werden) *g*
seewolf
antwortete am 11.02.07 (22:10):
Hugo - heirate eine REICHE Millionärin wesentlich höheren Alters und sorge für hohen Blutdruck, heiße Fieberschübe und Herzrasen...
eko
antwortete am 11.02.07 (22:24):
Rentenüberschüsse stopfen Haushaltslöcher??????? Hab ich mich da etwa verlesen? Ist es nicht gerade umgekehrt, dass aus Steuermitteln die Rentenkasse gestützt werden muss?
Wie ist denn das mit der auf den Kopf gestellten Alterspyramide? Hat da vielleicht schon mal jemand nachgedacht?
Das Bismarcksche Prinzip greift heute nicht mehr. Die Zahl derer, die Rente haben wollen, steigt ständig und die Zahl derer, die diese Rente erwirtschaften sollen, sinkt immer mehr und irgendwann ist einfach "das Hemd zu kurz", d.h. das Geld reicht nicht mehr aus, das kann sich doch jeder selbst ausrechnen.
Eigentlich müsste es doch bekannt sein, dass das Geld, das wir jetzigen Rentner seinerzeit einzahlten, längst an die Generation ausbezahlt wurde, die damals im Ruhestand war. Und dass unsere Rente von der uns nachkommenden Generation erwirtschaftet werden müsste. Aber das sind zu wenige, und so wird es bald nicht mehr ausreichen.
Dass aber Geld aus der Rentenkassen zum Stopfen von Haushaltslöchern verwendet wird, ist ja wohl ziemliches Gefasel.
Du hast Dich nicht verlesen. Google doch mal mit dem Begriff:" Überschüsse aus der Rentenkasse". Womit hat wohl der damalige Kanzler Kohl die Wiedervereinigung finanziert? Ein Überschuß in der Rentenkasse ist für die Politiker immer ein Joker gewesen.
Viele Grüße Arno
50pitt
antwortete am 12.02.07 (00:22):
Hallo Gerdi,wenn du möchtest kann ich dir einige Beispiele darlegen,wie ich das gemacht habe, Hast du schon einmal von Fonds gelesen? Gruss Pitt
Elisabeth
antwortete am 12.02.07 (07:34):
@5opitt, oh, das "duftet" nach Werbung, jedenfalls in meiner empfindlichen Nase. Elisabeth
Gerdi
antwortete am 12.02.07 (07:48):
O je, 50pitt, ... was sind denn "Fonds"?? Noch nie gehört :-((
Karl
antwortete am 12.02.07 (08:35):
Für Gerdi der Link im Linktipp. Für alle: Es gibt auch Filmfonds, Schiffsfonds etc. Immer handelt es sich um "Beteiligungen". Ich privat habe hier bisher nur die Erfahrung eines fast totalen Verlustes gemacht und bin deshalb sehr skeptisch. Eine sichere Geldanlage für das Alter sind Beteiligungen sicherlich nicht, eher hoch riskant. Ich hatte mich an einem Filmfonds beteiligt. Die Betreiber haben dann mit dem Geld im wesentlichen ihre Prozesse gegeneinander bezahlt, anstatt wie versprochen Filme zu produzieren.
oh elisabeth *g* mach mal den guten pitti nicht ganz meschugge. Der will uns hier doch bestimmt nur aus der Patsche helfen und Du denkst nun (das seh ich so richtig vor mir wie es in deinem Kopf rumflimmert) er/sie will uns einen Drüberhelfen.
Ich bin ja auch sehr gespannt wie ein Flitzerbogen auf die gut gemeinen Tips zumal seewolfs Vorschlag mit der Witwe bei mir nicht einschlagen kann ,,,ich hab meine Regierung gefragt und die hat nur kurz mit den Augen gerollt. Da wusste ich bescheid ich brauch eine andere Altersvorsorglichkeit. *g*
Und was sollte ich gegen eine dicken, bis an den Rand gefüllten Fond haben, der im rechten Moment sein Füllhorn über mir auskippt, ohne das ich am Füllen so sehr beteidigt werde, wie pitti oben schon mehrfach erwähnte. *g*
maggy
antwortete am 12.02.07 (09:54):
Von Beteiligungen jeglicher Art halte ich auch sehr wenig, um nicht zu sagen: Gar nichts!
Als ehemalige Selbstständige haben wir uns für die Altersvorsorge auf Immobilien festgelegt. Mit den Mieteinnahmen wird die Rente (ich bekomme sie erst in ein paar Jährchen) gut aufgebessert.
schorsch
antwortete am 12.02.07 (10:29):
So viel ich weiss, gibts auch heute noch Leibrenten. Diese können mit einer Einmaleinlage (z.B. der ausbezahlten Betriebsrente) finanziert werden. Leibrenten haben aber meistens den Nachteil, dass die Erben auch dann nicht zum Zuge kommen, wenn der "Leibberentete" schon nach einem Jahr verstirbt. Es sei denn, man habe eine Klausel im Vertrag, die einen Teil des verbliebenen Kapitals an die Erben vorsieht.
pilli
antwortete am 12.02.07 (12:26):
lach...nicht die zahlreichen risikoträchtigen aktienkäufe waren es, die mir im jahre 2000 einen verlust von fast 30.000€ zeigten, sondern vielmehr die sechs DIT - Fonds der Dresdner Bank, die ich "sicherheitshalber" meinem ansonsten eher spekulativem agieren, entgegen setzte.
obwohl die banklady zu diesem zeitpunkt m.e. sehr viel mehr wissen mußte als ich, hat sie versucht, meinen spontanen entschluss *jetzt ist schluss mit sicher* zu entkräften. sogar Anne, die bankvollmacht hat und ihr persönlich bekannt ist, hat sie telefonisch von meiner absicht informiert und sie gebeten, mich zu beeinflussen. :-(
nun aber mit 60 zu glauben, es könnte noch eine "Altersvorsorge" haben, so besoffen kann ich nicht sein, zu glauben, da böte sich eine "Wunderwaffe" an!?
watt wird uns der *fonds-spezi* wohl aus seinem märchen-sack hervorzaubern?
:-)))
eko
antwortete am 12.02.07 (16:25):
Meine Schwester hat die Abfindung ihrer Firma in Fonds bei der Volksbank angelegt. Man hatte ihr das wärmstens empfohlen.
Jetzt ist sie das ganze Geld los, es sollte eigentlich ihre Rente aufbessern. (:-(((
50pitt
antwortete am 12.02.07 (16:29):
Hallo Gerdi,ich kann auch nur von mir sprechen,ich habe gute Erfahrung gemacht.Du kannst dich informieren:
www.mig.ag
www.alfred-wieder.ag
wenn du dich belesen hast,können wir(wenn du noch willst) gerne weiter darüber reden, Gruss Pitt
Wolfgang
antwortete am 12.02.07 (16:38):
"Rentenueberschuesse stopfen stets Haushaltsloecher im Bundesetat." (Arno Gebauer) - Das Thema selbst interessiert mich nicht. Aber so einer dreisten Falschaussage, Arno, muss die Wahrheit entgegengesetzt werden. Schau Dir bitte einmal an, wie der Bund die gesetzlichen Rentenkassen bezuschusst: http://kurzlink.seniorentreff.de/Bundeszuschuss
Alimentiert werden also die Rentenkassen, die ohne diese Alimentierung durch den Steuerzahler laengst Pleite waeren. Es ist eben nicht so, dass "Rentenueberschuesse" da waeren, die in den Bundeshaushalt fliessen wuerden.
Der Bundeszuschuß ist aber in erster Linie Ausgleich für die sogenanntetn versicherungsfremden Leistungen, z. B. die Renten an ex-DDR Bürger und andere, die zwar Rente bekommen, aber nicht in die LVA, bzw Bfa eingezahlt haben.
Wolfgang
antwortete am 12.02.07 (16:57):
Das spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Wichtig war mir, Arnos Falschaussage nicht unkommentiert stehen zu lassen.
hugo1
antwortete am 12.02.07 (20:07):
Beteiligungen als Aufbau einer Altersversicherung für 60ig jährige ist wohl ein Witz. Solche Anlagen bietet ein seriöser Mensch seinen Mitmenschen nicht an, es sei denn er will sie ausnehmen (lassen) wie eine Weihnachtsgans.
Eine solche Beteiligung ist immer ein hohes Risiko. Sie soll ja auch einen enormen Gewinn einspielen und das Eine bedingt nun mal das andere. Da kann man unseren Obersten fast gratulieren dass sie sich gegen Leasing Modelle zur Finanzierung der zivilen Fliegerei wehrten. Aber noch treiben sich Filmfonds, Schiffsbeteiligungen, Immobilienfonds, als Steuersparmodelle herum. das ist was für Spezialisten,die a, hinter die Kulissen gucken können b, weit gefächerte andere Anlagen ihr Eigen nennen und c, einem großen Zeithorizont entgegensehen.
Sogar die als recht stabil und zukunftssicher geltenden Windenergieanlagen sind nicht vor (fast) Totalverlusten verschont geblieben in den letzten 10 Jahren. Auch wenns momentan mal wieder nach oben geht.
nasti
antwortete am 13.02.07 (15:00):
Die beste Investition für mich ist das Geld ausgeben, und das jetzt, sofort. Das mach mir Freude, und wenn ich mich gefreut hatte, kenne gar nichts besseres. Meine übervorsichtige Bekannte Damen oder Ehepaare versuchten mich x mal darüber überzeugen, das die echte Freude kommt immer später, und ich sollte Rest meines Geldes für meine Alterstage investieren. Ich beziehe eine Witwenrente, meine ganz winzige eigene aus der Heimat, und verdiene ich auch noch etwas. Das reicht, mehr will ich nicht nur wenn ich in Lotto gewinnen könnte, also aus der Himmel fält runter. Möchte ich hier nicht erwähnen wie jämmerlich leben diejenige, welcher mir so gute Beratungen gegeben hatten. Ich lebe NUR heute.
maggy
antwortete am 13.02.07 (16:41):
nasti, solltest Du im Lotto viel gewinnen, melde Dich bitte bei mir - schmunzel
tigrablue
antwortete am 13.02.07 (22:28):
hallo, 50pitt,
"Beteiligungsvolumen ab 100.000 €" steht bei der mig-ag. oder verstehe ich da was falsch? falls nicht: mal so beiläufig gefragt: wäre es da nicht besser gewesen, du hättest das geld jeweils als tagesgeld angelegt? bringt m.w. höhere zinsen, kann samt der zinsen immer wieder neu angelegt werden, und du kommst jederzeit ans geld.
50pitt
antwortete am 14.02.07 (01:49):
Für tigrablue ----------------- Das verstehst du falsch, ließ das bitte alles in Ruhe unter
www.mig.ag
www.alfred-wieder.ag
Gruss pitt
nasti
antwortete am 14.02.07 (09:41):
Ja Maggy,
werde ich es tun. Gerade lese ich das Buch von Erich Fromm "Haben oder sein." Ich drückte mich ewig von "haben" aber auch von "sein". Es kommt alles zu mir ohne das ich es begehre. Was man anstrebt, geht von Ihm weg, bin ein beispiel dazu, das was ich so ablehne, kommt zum mir. Mein Sohn hat einige Kapitalanlage Hauser und Wohnungen gekauft, in einem wohne ich und geht mir auf der Wecker die große Garte und alles totes Material. Momentan bereitet für mich eine Wohnung in Prag in Centrum. Es ist total verrückt die Sache, sogar Stadt Passau in Name der Burgermeister organisiert für mich eine Ausstellung 2. März mit Kulturamt, alles prowinziell, am bestens wäre in Hamburg St Pauli wohnen, denn die Hamburger Reeperbahn ist ein Mythos. Habe ich vor ein Monat da wohnen und das sehr schnell wird realisiert, mein Neugier ist stärker als gedanke an Versicherungen und Geld Anlagen. Kann ich mir nicht vorstellen wie man aufbaut eine Altersvorsorge nach 60 und warum. Hat gar nichts in die Kasse bezahlt? Gehemnisse werden hier gelüftet, und alle sind wohlhabende. :O))) ein schlaue Gängster könnte davon profitieren.
mart
antwortete am 14.02.07 (09:58):
@pitt50
Ich verstehe in der Tat wenig von diesem Thema. Allerdings würde ich auch auf Grund der rechtlichen Hinweise, die versteckt auf der von dir angegebenen Website, zu lesen sind die Hände von dieser Veranlagung lassen.
"Rechtliche Hinweise
"Sämtliche Inhalte dieser Internetseiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt und nach besten Möglichkeiten gepflegt. Trotzdem kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität übernommen werden. Alle auf diesen Seiten zur Verfügung gestellten Informationen sind unverbindlich. Sämtliche Inhalte werden vom Herausgeber nach bestem Wissen und Gewissen auf Computerviren untersucht; eine Garantie, dass sämtliche Daten virenfrei sind, kann jedoch nicht übernommen werden. Die in unseren Internetseiten enthaltenen externen Links führen zu Inhalten fremder Anbieter. Für diese Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Anbieter verantwortlich. Uns sind keine Rechtsverletzungen im Zusammenhang mit diesen Inhalten bekannt. Andernfalls werden solche Links unverzüglich entfernt."
Nun, diese externen Links führen zu den Firmen, die dann das veranlagte Geld bekommen sollen, von einer Risikostreuung kann ich absolut nichts erkennen, gerade das Gegenteil ist der Fall.
und noch weitere kleinere Details - z.B. kann ich über die bisherige Performance der Fonds dieser Firma, die doch bereits seit 2004 bestehen, nichts finden.
maggy
antwortete am 14.02.07 (19:25):
nasti, in der Tat wäre es unverständlich, wenn ein Mensch erst mit 60 Jahren anfängt, sich um seine Altersversorung Gedanken zu machen. Also...ich habe reichlich einbezahlt in die Rentenkasse. Ich weiß auch schon, was ich an Rente in ein paar Jährchen erhalte - hoffentlich :-)
Meinst Du, alle sind wohlhabend hier? wow - ich wünschte es aber jedem :-)
Für Deine Ausstellung im März wünsche ich Dir viel Erfolg.
Schönen Abend für alle wünscht maggy
hugo1
antwortete am 14.02.07 (19:55):
nasti, Du verwechselst wohl etwas, von wegen Wohlstand der S .treffler. Nicht jeder der tagtäglich mit der Maus in der Hand den ST besucht und hier schreibt, hat massenhaft Mäuse auf den Konten. *g* deshalb lohnt sich ja auch so manch selbstloser Tip, wie und wo man Sparen kann und welche Risiken es gibt.
nasti
antwortete am 15.02.07 (01:03):
Hugo,
wahrscheinlich bin Mißtraurische Natur, vermute ich hinten viele Vorschläge etwas wie Neugier oder eine direkte Ausfrage. Ich komme immer von negative zum das positive und nicht umgekehrt. Auch I. Kant werwendete diese Philosophie, kann man sich nicht enttäuschen, eher positiv überrascht sein und auch bei einer Niederlage bricht die Welt nicht zusammen. Gerade deswegen bin ich eine positivistin weil ich nicht immer positiv denke.
hugo1
antwortete am 15.02.07 (09:17):
nasti, das sind zwei Seiten der Münze. Die eine, unter kapitalistischen Verhältnissen bei der "besseren Gesellschaft" übliche, unter dem Motto: Über Geld spricht man nicht, man hat es. Die zweite: Gerade bei diesen Bessergestellten geht es viel mehr und viel öfter ums Geld. Um diese drängeln sich die Banken, die Anlage-Berater, die Steuer-Berater, die Investoren usw.
Uni Invest hat eine Studie dazu gemacht. Heutzutage wird in zunehmendem Alter immer häufiger über Geld gesprochen. Das ist auch logisch, weil der Staat und die Medien allüberall auch von Geld, Geldknappheit, Geldsorgen usw. sprechen und das nützen die entsprechenden Institute eben aus, damit schüren sie Ängste usw.
Fakt ist, das heute die Senioren sehr vorsichtig geworden sind was Geldanlagen betrifft ( da sind vergangene schlechte Anlageerfahrungen zu recht Schuld) Außerdem werden wir von einer wilden Horde abzockender Anlageberater regelrecht belagert. Wie soll man da die seriösen von den schwarzen Schafen unterscheiden?
Eben gerade deshalb ist es wichtig das sich die "Alten" austauschen, informieren auf Gefahren hinweisen damit nicht jeder Fehler immer wieder gemacht wird.
Es geht nicht darum jemanden eine Anlage aufzuschwatzen, sein Geld aus der Tasche zu ziehen sondern gerade Dies zu vermeiden, ihn zur Vorsicht zu ermahnen, auf bestimmte Gefahren aufmerksam zu machen und vor übereilten Entscheidungen zu bewahren.
Auch wenn wir alt sind, die selbsternannten Experten uns drängeln und auf schnelle Abschlüsse drücken, soviel Zeit muss sein, sich mehrfach zu informieren und dafür finde ich, kann so ein Forum behilflich sein.
Aber, ich geb Dir recht, aufpassen sollte jeder selbst, auch wenn wir hier (und das ist ein Vorteil) viele Augen und Ohren haben die auf Unbedachtes und Lockvögel aufmerksam machen können. *g*
nasti
antwortete am 15.02.07 (15:05):
Ich habe eine dirrekte Allergie zu diese Thema, und die Versicherungs Angetsellte machen um mich eine Kurve so nervös und gemein kann ich dabei sein. In meinem Bank machen manchmal so Cafe und Kuchen Nachmitage für ältere Leute, und versuchen Sie uns überzeugen über Qualitäten der gerade laufende Geldanlagen.
3 Stück Kuchen esse ich auf /aus Rache :O)))/, bei Fragen wie uns das gefiel, sage ich meine brutale Meinung, die Berater sind meistens untalentierte Retoriker, und Ihnen steht das Geldier in Augen. Auch auf alle Plakaten sind solche Gedgierege "glücklich raffiniert lachende " Geldheie abgebildet, einige Plakate habe ich schon beschädigt.
Eigentlich muss ich das hier nicht lesen, wenn das andere interessiert, habe ich gar nichts damit zu tun.
Bin fast täglich ausgefragt mit Kunden wieviel ich verdiene, sie haben verdammtes Geduld wenn um "Wurst" geht, und warten auf Moment, wenn das nachhacken können. Nach meinem Antwort verlassen Sie sofort mein Atelier,einige raffinierte Mimosen mit Tränen. Da habe ich genügend Erfahrungen damit, meine Höfflichkeit ist schon lange die Vergangenheit geworden. Sogar fahren zu mir von München und Umgebung sich erkundigen über Geld verdien, aber maskieren es mit eine Freundschaft und Symphatien. Dann kommt die Stunde der Wahrheit, wo Sie die Fragen stellen, weil Sie selber malen. Ob sympatisch oder nicht, ist das Cafe trinken plötzlich abgebrochen von meiner Seite, und habe ich sehr eilich. Die Freundschaft ist alle.
eko
antwortete am 16.02.07 (01:44):
Auweia nasti,
bist Du tatsächlich so brutal?
So hätte ich Dich wirklich nicht eingeschätzt. (;-)
schorsch
antwortete am 16.02.07 (10:21):
ach du bist das, liebe nasti, die den Geldgierigen auf den Plakaten immer diese martialischen Schnäuze aufmalt? (;-)
nasti
antwortete am 16.02.07 (11:22):
Nein Eko,
es heißt "Berufs Krankheit". Hast du keine Ahnung wie viele tausende menschen möchten so nebenbei bischen Geld verdienen. Vermuten Sie das die beste und bequemste Geld Quelle geht durch malerei, sind naiv und gleichzeitig frech und neidig. Und alle fangen an mit die gleiche Masche, das jahre lang hören und dulden ist unmöglich. So enstand bei mir die Allergie gegen alle Geld Themen.
eko
antwortete am 16.02.07 (19:18):
@ nasti:
Ich gebe gerne frei und unumwunden zu, dass ich keinen blassen Schimmer davon habe, wie es in der Malerszene wirklich zugeht.
Ich habe aber so die Vermutung, dass das doch so ein bisschen eine "brotlose Kunst" ist, also eine Arbeit, bei der man nicht gerade reich werden kann.
Reich werden wohl erst die Galerien, die vor allen Dingen nach dem Tod eines Malers (oder Malerin) deren Bilder teuer verkaufen.
Ist das so ?
pilli
antwortete am 17.02.07 (00:05):
reich werden viele und vor allen die werkstoff und farben-lieferanten, die den *hobby-tussen*, die mit gefülltem geldsäckle und hoffend auf anerkennung, den laden zaghaft und ehrfurchtsvoll betreten, kräftig und genial einflüstern, wie gut sie sind...ein herrliches vergnügen!:-)
hihi..da wird hart an der frau gearbeitet, ihr die teuersten amerikanischen acrylfarben präsentiert, datt feinste bütten, ihre graufarbene aquarell-schmierage zu präsentieren und güldene florentiner-rahmen verführerisch vor datt verwässerte pinsel-elend gehalten und dann folgt das die verkaufsorgie eröffnende credo, ein zitat von Matisse, verwegen in datt öhrchen geflüstert;
je nach lust und laune nett ausgeweitet..hihi...:
ich: "nein, wirklich meine liebe: *Ich kann nicht unterscheiden zwischen dem Lebensgefühl und der Art, es auszudrücken* (Matisse), dass sie mit sehr lockeren pinselstrichen eingefangen haben.
sie: "ja, datt findet mein mann auch!"
ich: "die im gegensatz zur äusseren wirklichkeit so frei und offen gezeigte innere sichtweise hat es selten in diesen räumen zu entdecken, dafür dann eben mehr die "grossen namen und bekannten gesichter".
sie: "ja, sagt mein mann auch, von dem ich den tipp habe, hier einzukaufen"
ich: "dann widmen wir uns jetzt Ihren neuen kreativen ideen und deren werkstofflicher umsetzung?
sie: "oh ja bitte, ich habe im malkurs gehört, ölfarbe wird verdünnt, watt muss ich denn dazu nehmen?
ich lächle in diesen fällen aufmunternd und frage, damit sie der schreck über eventuell nicht bekanntes procedere nicht zu sehr stresst, nach dem nächsten ausstellungs-termin in den praxis-räumen ihres mannes .
ehemann kann hier wahlweise ausgetauscht werden, jede kennt jemand, der jemand kennt, der weiße praxis-wände liebend gerne preiswert für mehrere wochen bildhaft schmücken lässt.
sehr wichtig dann: termin notieren und vernissage besuchen!
zum einen hat es guten wein und köstliche häppchen, kunstvoller arrangiert und dekoriert als der bildaufbau der gehängten werke; aber zum anderen schleicht sich bald neue tussi mit selbstgemaltem seidenschal blumig gewandet an und flötet davon, unbedingt mal farbe und material einkaufen zu wollen *fg*
einstimmend erzähle ich ihr watt von "ästhetischen Sinnzusammenhängen" und "kontextbezogener balance" und meine dann bedauernd, wie sehr es in der szene an starken frauen fehlt, deren bildinhalte verbindungen schaffen vom abstrakten zum realen und versuche gleichzeitig den gequälten blick von den gemalten kohlköpfen zu nehmen, die sich um ihr faltenreiches hälschen seidig winden.
es braucht ja so wenig, die tussis glücklich zu machen; also fix noch den hart und lange arbeitenden partner lobend erwähnt, der solches glück, die gute zufriedenstellen zu können, genießt gerne auch mal an der seite seiner jungen freundin...hihi...der er dann wieder einredet, wie kreativ sie doch sei und ob sie nicht mal...
er kenne da gerade eine junge galeristin...u.s.w.:-)))
und so pflanzt sich datt mal-elend fort, von freundin zu freundin und datt verkauft sich prima...auch noch mit 60+!
der galeristin sind 50% des verkaufserlöses sicher und gekauft wird; wissen doch die freunde, bekannte und geschäftspartner der jeweiligen partner der maltussis, watt zu tun ist: "kaufst du bei mir; kauf ich bei dir!" *fg*
eine gewinnbringende und äusserst befriedigende möglichkeit für alle seiten, geld in diesen kreislauf zu leiten...
wenn man davon genügend hat!
*zwinker*
seewolf
antwortete am 17.02.07 (02:36):
Genau SO ticken eben viele Frauen.
:-)
Gerdi
antwortete am 17.02.07 (05:30):
"Altersvorsorge auch noch ab 60mit guten Möglichkeiten"
nasti
antwortete am 17.02.07 (13:57):
Hallo Eko,
die reich gewordene Künstler kannst mit Finger zählen, so wenige sind da. /Neo Rauch, R.Wachtmeister, Gerhard Richter, Hellwein und noch einige./ Die naive Anfängern möchten sofort und unbedingt auch so reich sein, kopieren und plagieren die Erfolgreiche, machen einfach ein Theater manchmal mit 10 Minuten Erfolg. Die ausdauernde und Ruhm bessesene "Künstler" gehen pleite und erkranken oder früh sterben, die normal denkende hören einfach an wenn das kein Geld bringt. An viele Kategorien sind die Bildende Künstler verteillt, es gibt kein Paragraf. Wer davon leben kann, muss auch viele handwerkliche Kentnisse haben, ich illustrierte, stellte ich aus, Porträts gemacht, so habe ich so viel verdient /druchsnittlich/ wie eine Dozentin an Uni mit 8 Stunden arbeit täglich, meine sozial Beiträge bezahlt, etc. Ich habe mich teillweise verkauft, schon als 25 jährige wüsste ich es das ich nicht genial bin, /obwohl als Kind war ich ein Wunderkind mit meine Porträts in Zeitung schon / und das genialität ist auch nicht genuk berühmt und reich zu werden. Muss alles stimmen. Das Ort, Die Zeit,und Glück...glück..glück haben./ Von diesem Ruhm Wahn war ich geschont,meine Kinder großgezogen mit das was ich gut konnte /Zeichnen/, vor meinen Augen war ein Ziel: "Nicht anmerken und leiden lassen meine Kinder wegen Kunst Bessesenheit", habe ich immer genügend Geld verdient. In Januar jetzt in slowakische illustrierte eine Reportage erschien über mich, dort arbeietete ich als Grafikerin vor 20 Jahren. Das Titel diktierte ich für die Reporterin: "Die Abenteuerin der Künste." Ich nehme das einfach nicht ersnthaft, obwohl ich wirklich abentuerisch veranlagt bin, die Bildende Künste sind für mich das grösste Abentuer.
hugo1
antwortete am 17.02.07 (17:26):
Künstler sind oft vielseitig (ich bin nicht mal einseitig künstlerisch angehaucht) So gibts Dichter die malen können Sänger die dichten können, die Bildhauerei betreiben usw. Wer kennt nicht: Udo Lindenberg Maler und Sänger Karel Gott Maler und Sänger Wolfgang Niedecken Maler und Sänger Daniel Johnston Maler und Sänger Manfred Trauzettel Sänger und Maler, usw,,,, nasti, kannst Du auch singen?? vielleicht wirste damit mal steinreich *g* übrigens scheint es zu stimmen das wahre Künstler zu Lebzeiten keine Ahnung von Finanzen, Ökonomie, Wirtschaft, Handel usw, haben ,,, In London liegen viele millionen Pfund,,nichtabgeholter Tantiemen siehe Link