THEMA: Lage der Kinder in Deutschland nur mittelmäßig !.
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Arno_Gebauer
begann die Diskussion am 14.02.07 (21:39) :
Hallo, ST-Beteiligte,
ein UNICEF-Bericht analysiert die Situation von jungen Menschen in 21 Industriestaaten - Deutschland bleibt erneut weit hinter den Erwartungen zurück. Mehr dazu im unten angegebenen Link.
ich wohne seit 1999 in holland und bin seit dieser zeit begeistert, was für die kinder in diesem land getan wird.
DIE SIND HIER WIRKLICH DIE CHEFS!
das fängt bei spielplätzen und kostenlosen theaterveranstaltungen an und hört bei vielen vielen städtischen clubs und vereinen auf. wenn man hier durch die strassen fährt, sieht man zwischen den blocks und siedlungen viel mehr sportplätze als in deutschland.
die niederlanden sind zu recht auf platz eins der EU-studie gelandet.
p.s.: der härtefall war, als ich von einem kunden zurückkam und meine strasse gesperrt war: NATIONALER STRAATENSPEELDAG
ich hatte keine chance vor meinem haus zu parken, weil meine strasse dran war - hüpfburgen, bastelstrassen, cart-rennen und mädels im tütü versperrten mir den weg. alles von der stadt bezahlt - und die mutties tranken weisswein am strassenrand.
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Kenny
antwortete am 15.02.07 (09:06):
dutschweepe, ich kann deinen Ausführungen 100%ig zustimmen.
Durch die Heirat meiner Tochter (Holländer, 2 Kinder), bin ich im Laufe der Zeit (30 Jahre) ein richtiger Niederland-Fan geworden.
Da ich auch zwei Enkel-Kinder in Deutschland habe, kann ich den gesellschaftlichen Unterschied, die staatliche Förderung und die "Erziehung" der Kinder in den Familien ein bisschen beurteilen.
Am gravierensten ist für mich zu sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit Eltern Kinder und Arbeit/Beruf in Einklang bringen.
Die Kinder stehen in den Niederlanden an allererster Stelle.
Erst wenn die Kinder rundum versorgt sind, kommt das "Geldverdienen".
Da der Staat aber auch schon für die Kleinsten sehr gute Betreuung, mit qualifizierten MitarbeiterInnen anbietet, ist eine Berufstätigkeit beider Eltern - vorwiegend 4-5 Wochentage - möglich.
Da hört man auch nicht - wie in Deutschland - "Die Mutter gehört an den Kochtopf".
Da werden die Frauen auch nicht in ihrer Mutterrolle verunsichert.
Da haben Frauen kein schlechtes Gewissen, wenn sie morgens ihren 4 Monate alten Säugling in der "kleuterschool" abgeben. beachtet die Bezeichnung school=Schule, die in den Niederlanden nicht nur das reine Lernen beinhaltet)
Da geht ein Vater oder eine Mutter auch freiwillig auf eine untere Position nur, um für die Kinder mehr Zeit zu haben. Das gibt es in Deutschland natürlich auch, doch bei uns ist es mehr die Ausnahme als die Regel.
Mich wundert es nicht, dass die Niederlande - was die Versorgung der Kinder angeht - im Vergleich zu anderen Staaten - an oberster Stelle stehen.
Meine Meinung ist, dass die unterschiedlichen Mentalitäten der Menschen eine maßgebliche Rolle spielen.
pilli
antwortete am 15.02.07 (10:19):
das "Kindergeld" dient in den Niederlanden nicht den eltern zu gestaltung eines angenehmen lebens am herd und auf der couch; sondern wird für die kinder fest angelegt und steht erst zur verfügung für die weitere ausbildung der kinder.
:-)
eulenhanni
antwortete am 17.02.07 (15:21):
juergen.ruettgers@cdu-nrw.de Es ist schon intressant zu lesen was in den Nachbarländern für Kinder getan wird geahnt habe ich es ja schon immer und habe gedacht mit Jürgen Rüttgers wird es in NRW besser.War es nicht sein Motto"Kinder statt Inder"? Was Hat er bis jetzt geleistet bei uns werden immer mehr Kinderhorte geschlossen.Ich werde mal nachfragen oder mal bitten die Seiten zu lesen (gute Anregungen was bei uns getan werden könnte)(bekomme bestimmt keine Antwort wetten)