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THEMA:   Sind unsere Enkel zu satt? .

 Bisher 9 Antworten.

Arno_Gebauer begann die Diskussion am 18.02.07 (22:14) :

Hallo, ST-Beteiligte,

die modernen Kinderzimmer sind vollgestopft mit
hochwertigem Spielzeug. Markenkleidung, Fotohandy und
Computer gehören zur Standardausrüstung. Danach folgt
der Führerschein, das Auto usw., usw..

Sind unsere Enkel nicht zu satt?

Viele Grüße
Arno


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 19.02.07 (00:40):

Die meisten leben im Überfluss ... dies verringert in der Regel auch die Wertschätzung, die Sorgfallt, das Verantwortungsgefühl und vorallem auch die Frustationstoleranz.
Dies sind eigentlich schlechte Voraussetzungen für die Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit!

Also: schlechte Prognose!


Vorlesefunktion  sammy07 antwortete am 19.02.07 (08:06):

...dem Beitrag von Felix ist nichts mehr hinzu zu fügen und wird von vielen auch so gesehen, trotzdem geht diese Spirale noch immer weiter....:-)))


Vorlesefunktion  ullika antwortete am 19.02.07 (09:12):

Und auf der anderen Seite steigt die Kinderarmut kontinuierlich an.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 19.02.07 (10:08):

Wir haben unseren Kindern - und diese machten es mit ihren Kindern auch so - jeweils die Spielsachen "rationiert". Sie konnten dabei wählen, was sie im Zimmer haben und was "archivieren" wollten. Nach einer Weile kam dann der Wunsch auf, das eine oder andere Spielzeug wieder vom Speicher zu holen und andere, mit denen man zur Genüge gespielt hatte, zu speichern.


Vorlesefunktion  Claude antwortete am 19.02.07 (11:03):

So ganz frei machen kann sich unsere Generation wohl nicht von einer gewissen Mitschuld an den Zuständen die hier immer so wortreich und selbstgerecht beklagt werden, letztendlich waren. Viele sind doch an der schlechten Erziehung oder Nichterziehung ihrer Kinder die wiederum selber Kinder haben und sie schlecht erziehen schuld, oder etwa nicht??
Gruß Claude


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 19.02.07 (11:07):

Hallo Schorsch,

genau dieses Verfahren habe ich jeweils an Elternabenden empfohlen. Sah ich doch bei Hausbesuchen Kinderzimmer, die eher einem unaufgeräumten Spielzeugladen glichen.
Mein eigenes Kind musste sich von Zeit zu Zeit von einem Teil seiner Spielsachen trennen. Einiges kam wie du es gemacht hast in ein Depot ... alles Andere wurde weggegeben.
In unserer Nachbarschaft war das Kinderspital. Die waren immer froh, wenn sie sinnvolle Spielsachen bekamen.


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 20.02.07 (00:01):

@ Claude,

Wer klagt hier wortreich und selbstgerecht?
Solche Verallgemeinerungen sind in der Regel daneben!


Vorlesefunktion  Claude antwortete am 20.02.07 (08:42):

@ Felix ich hätte besser geschrieben " man klagt wortreich und selbstgerecht" ansonsten bleibe ich dabei .


Vorlesefunktion  eleisa antwortete am 20.02.07 (17:01):

Selbst habe ich ja keine Enkel um hier mitreden zu können.

Aber ein mir gut bekannter Vater, von zwei Teenagern sagte mir: ich kaufe für mich Schuhe im Wert von 12 Euro, meine Kinder bekommen Schuhe für 100 Euro., das muss sein , sonst stehen die Kinder aussen vor und werden nicht anerkannt .... Sehr traurig, diese Aussage.
Nicht nur die „ Markenschuhe“ alles andere muss auch stimmen.



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