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THEMA:   Cafes .

 Bisher 11 Antworten.

nasti begann die Diskussion am 25.02.07 (11:00) :



Warum ich DE so liebe? In Deutschland sind die schönste Cafes, geräumige und schon dekoriert, und das Personal ist ein Traum.
In meinem Heimat wenn ich slowakisch bestelle eine Cafe, die Kellnerin unbedingt muss das Cafe verschüttern und mir zeigen das Sie gar keine Sklavin für mich ist, obwohl ich mich ganz normal verhalte.
In Prag, was einmal auch meine Heimat war, bestelle die Cafe slowakisch. Noch schlimmer. Mir ist in eleganten Cafe gesagt worden, das der Platz wo ich momentan setze ist schon Reserviert. Ich gehe weg, inzwischen lautet mir ein, das nur ein Trick könnte sein wegen die slowakische Sprache. Ich komme zurück und bestelle die Cafe in deutsche Sprache .Bin ich wie eine Königin bedient, das Platz ist nicht reserviert. Ich verlange nach Chef. Kommt die Chefin und beschwere mich wegen ungleicher Behandlung der Gäste wegen die Sprache. Sie ist Zeh wie ein Krokodil, und geht lachend weg, obwohl ich ganz aufgeregt noch weiter schimpfe.
In Ungarn sind die Kellnerinnen beleidigte Königinnen, kann jeder von den Gesichtern ablesen, dass Sie gescheiterte Schauspielerinnen oder Modelle sind, das böse Schicksal hat Sie als Kellnerin hier geweht.
In Wien habe ich ein Verbot meine Handy berühren, der Kellner ist ein Aristokrat.
IN New York sind die Stühle in Garten Cafes sehr schmal, man muss sofort bezahlen und hat ein Gefühl, das nach Bezahlung kannst du gleich gehen auch wenn du die Cafe noch nicht berührt hattest, die vorbei laufende Leute stoßen Dich von Stuhl sowieso runter, es eilt sehr.
Nicht in herrlichen Deutschland. Du hast Platz genügend und Zeit auch, keiner nötigt Dich sich beiellen oder bezahlen sofort, wenn ich bitte um ein Aschenbecher, entschuldigt sich die Kellnerin höflich, was ich großartig empfinde nach solche Erfahrungen in Ausland.
Könnte ich noch mehr Beispiele erwähnen, es reicht und ich vergesse nie, wie super sind die Cafes in Deutschland, bin sehr dankbar dafür.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 25.02.07 (16:30):

Time`s meney, liebe nasti!


Vorlesefunktion  Dorella antwortete am 26.02.07 (08:00):

Sowas erlebt man zuweilen auch als Deutscher in Österreich.
Ich bin oft in Tirol gewesen.
Unsere Euros dürfen wir gerne dort abgeben, aber ansonsten sind wir die doofen "Piefkes".
Trotzdem bleibe ich Österreich-Fan.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 26.02.07 (10:29):

Merkwürdig: Ich wurde noch in keinem Café Europas von oben herab oder gar nicht bedient. Ob das wohl daran liegen könnte, dass ich nicht nur einfach einen Kaffee bestelle, sondern mit dem/der KellnerIn ein paar freundliche Worte wechsle oder ihn/sie nach Besonderheiten des Ortes frage?

Seit einigen Jahren fahren wir anfangs Sommer an die Adria, nahe Rimini für 1 - 2 Wochen in immer das gleiche Hotel. Der Oberkellner war/ist ein Kauz, der immer dort, wo kleine Kinder oder junge Mädchen dabei sind, scharwenzelt, ältere Leute aber links liegen lässt. Dann startete ich ein Experiment: Schon beim ersten Frühstück drücke ich ihm eine 5-€-Note in die Hand und sage lächelnd auf Italienisch: "Auf gute Zusammenarbeit!". Und siehe, er liest uns jeden Wunsch von den Augen! Und am letzten Abend drücke ich ihm dann die zweite 5-€-Note in die Hand uns sage: "Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!"
Natürlich könnte nun jemand sagen, das grenze an Korruption; die Bedienung sollte genau so freundlich funktionieren ob nun mit oder ohne, mit viele oder wenig Trinkgeld. Aber: Wenn man eine Reise ins Ausland tut, sollte man sich nach den dortigen Gepflogenheiten erkundigen.


Vorlesefunktion  sammy07 antwortete am 26.02.07 (11:28):

Schorsch, hoffentlich ist dir bewußt, wenn viele deinem Beispiel folgen...,versandet DEIN positives Erlebnis aber sehr schnell...:-))


Vorlesefunktion  hafel antwortete am 26.02.07 (12:38):

Also Nasti, ich kann das nicht recht nachvollziehen. Es ist ja schön, dass Du Dich in deutschen Cafe's wohl fühlst, aber ich persönliche finde, dass die Wiener Cafe's mehr Flair haben. Da gibt es noch die alten Plüschcafe's, wo die Tageszeitungen aushängen und der Ober zu keiner Eile drängt.

Vielleicht wirst Du --als schöne Frau-- nur als Konkurrenz angesehen????
Hafel


Vorlesefunktion  hema antwortete am 26.02.07 (18:59):

Empfehlenswert "Das Landmann" in der Nähe des Parlaments am Ring.


Vorlesefunktion  Claude antwortete am 26.02.07 (23:11):

Schorsch das ist keine Korruption was du da machst, Tip Trinkgeld gehört zum Geschäft ist die Seele des geschäfts in manchen Branchen, das mache ich auch immer, aber nicht nur aus Eigennutz sondern auch aus Respekt vor einer erbrachten Dienstleistung!!
Gruß Claude


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 27.02.07 (11:32):

Ich drücke in Hand nur am Ende das Trinkgeld. Warum vorher? Nie gesehen.
Ein deutscher kann nie so Erlebnisse haben wie ich, ein deutscher spricht immer Deutsch oder englisch, und in Ostblock Länder sind daran gewöhnt das der deutscher hat Geld. Das ist das satanisches, 50 Jahre lang dauernde Erziehung, was ich so verabscheue und rege mich auf.
Mein Großvater war ziemlich gut situiert und nie vor 2. Weltkrieg hatte er minderwertige Komplexe, er hat sich aus Deutschland eine arme Frau geholt nur mit einem Rock, meine Großmutter. Und Sie war dankbar dafür, eher Sie hatte minderwertige Komplexe in unserem blühenden Land. Eine Bombe zerstörte unser großes Haus, ich sah nur eine Garte mit einem Loch, alles kenne ich nur von Erzählungen. Pressburg und Wien waren befreundete Geschwister Städte, eine Straßenbahn lief zwischen die 2 Städte, und die Pressburger haben viel gelacht über Armut in Wien.
Heute kommen die Arbeitslose Wiener nach Pressburg und geben an, versuchen die Frauen anmachen, mit mir haben Sie ein großen Pech, ich weise die Männer auf die Stelle wo Sie auch gehören, und plus verpasse ich eine demütigende Lektion dazu.
Und schuften die armen Slowaken in Wien für paar Schilling, wie Sie mit Slowaken umgehen ist eine Schande.
Kein deutscher kann nachvollziehen das, was ich so sehe und erlebe, ein deutscher ist nur ein „Wohlhabender“ Tourist. Ich kann meine Deutsche Kenntnisse NICHT positiv einsetzen in meinem Land, ich spreche slowakisch und erwarte ich eine gleiche Berechtigung. Fühle mich langsam wie ein Don Quichotte.


Vorlesefunktion  hafel antwortete am 27.02.07 (11:41):

Hallo Nasti,
Deine Erinnerungen nehme ich durchaus ernst, .... aber scheifst Du nicht hier etwas sehr weit von Deinem eigentlichen Thema "Cafes" ab? Meine Deutschlererin würde sagen: "Thema verfehlt" :-)))))))))


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 27.02.07 (11:47):

Hi Hafel,

gehe einmal in Wien zu "Sacher" Cafe, und versuch mit deinem Handy telefonieren. Du wirst mit einem aristokratisch wirkenden Kellner sofort angegriffen.
In einem eleganten Restaurant, wo gewöhnlich nur wenige Gäste speißen, stehen in Reihe ganze Spalte Kellner und beobachten ob du zwischen die viele Löffeln und Gabeln das richtige benützt. Mit Argus Augen bist du beobachtet, und wehe wenn du verwechelst das Besteck, die kommen zur Hilfe und grinsen aristokratisch dazu.
Ich hatte zuletzt ein Bedürfniss mit Tomaten bewerfen die freche Gesichter, leider habe ich wegen mein Partner nicht gemacht, ich glaube ich muss das nachholden noch. :O)))


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 27.02.07 (12:14):

Und Hafel,

ob ich nicht bei der Thema bin geblieben? Ich glaube bin bei der Thema, die ganze Thema betrachte auch aus Geschichte des Cafes, was früher war und jetzt. Ich gebe zu, die Wiener Cafes sind auch wunderschön, wenn ich komme aus Pressburg durch Wien dann mache ich eine große „aach“, wie schön ist wieder in West sein und fühle das ein Stein ist von meinem Herz abgefallen.
Und in Deutschland, wo an Tankstelle die Angestellte mich mit eine feine lächelt bedienen
Stelle ich fest, dass ich auch ein Mensch bin
Die „Vergleichs Technik“ macht mich Happy, wie wenig braucht ein Mensch zum Zufriedenheit. Nach paar Monate vergesse ich das ganze, und mit die deutschen zusammen schimpfe ich über Hartz4, was ich nur theoretisch kenne. Und meine Lieblings Cafes machen ein nach anders zu, die Traurigkeit darüber versuche ich verdrängen, immer öffnen neue Cafes. Die Cafes kämpfen um überleben, das macht mich wirklich traurig.
Muss ich wieder das Ost besuchen, brauche ich wieder das Vergleich damit ich nicht vergesse woher ich komme.



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