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THEMA:   Glauben und Religion.

 Bisher 169 Antworten.

Felix begann die Diskussion am 27.03.07 (02:55) :

Wie vesprochen können wir hier die angeregte Diskussion weiterführen ohne unzumutbarlange Ladezeiten in Kauf zu nehmen.

Ueber Gott und die Welt haben wir nie ausdiskutiert, denn es gibt meiner Meinung nach niemand, der die alleinige Wahrheit gepachtet hat.
Einige Diskutanten/innen benehmen sich zwar so, als hätten sie einen direkten Draht zu übergeordneten Instanzen ... leiten ihre Weisheit zwar auch nur aus Menschenwerk ab!
Ich selber hatte bis anhin keine göttlichen Eingebungen und muss mich auch weiterhin mit meinem Verstand zurechtfinden!


Vorlesefunktion  kagula antwortete am 27.03.07 (13:57):

Nach Wikipedia ist: "Das Glaubenist ist eine Annahme - das für Wahrhalten - eines Sachverhaltes...."
Ironiker sagen es kürzer: "Glauben heißt nicht wissen."
Göttliche Eingebungen - was soll das sein? Den Glauben, die Menschen in ihrer Religion, haben achte ich. Auch wenn sie keine Kirchenstürmer sind haben Solche schon oft das getan was man Dienst am Nächsten nennt. Aber wo Glauben ist sind Scharlatane oft nicht weit entfernt.


Vorlesefunktion  plautus antwortete am 27.03.07 (14:46):

hallo, freunde,
glaube und religionen, was ist in deren namen nicht alles an scheusslichkeiten verübt worden und wird es noch heut---siehe steinigung und peitschenhiebe für verwaltigungsopfer.oder sadistische quälereien in katholischen ,,maria-magdalenen-heimen,,!
ich fürchte keine götter mehr, aber ich fürchte menschen, die götter erfinden, um uns mit deren hilfe zu ihren sklaven und knechten machen zu können.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 27.03.07 (15:06):

Ja da hast du recht plautus.

Diese Menschen sind auch zu fürchten, denn sie haben mit Gott nichts gemein.


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 27.03.07 (18:22):

Tja, aber wer hat denn nun eigentlich "unseren" Gott erfunden? ):-(


Vorlesefunktion  angelottchen antwortete am 27.03.07 (18:33):

an wen oder was die Menschen auch glauben: Wenn der Glaube verloren geht, geht die Zivilisation mit" - das ist nicht nur ein bekanntes Zitat, sonder eine leicht festzustellende tatsache - man siehe sich nur die Geschichte Russlands oder Chinas an - und Europa ist auf dem besten Wege in den Untergang. Warum also nivht beten und glauben als lasziv "die dummen Gläubigen" zu belächeln=


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 28.03.07 (00:59):

@angelottchen,

der Glaube gehört zwar wie noch vieles andere zur Zivilisation. Er macht aber die Zivilisation nicht aus sondern beeinflusst sie ... gibt ihr eine mythologische Herkunft und Bedeutung.
Eine aufgeklärte Zivilisation kann durchaus eine hochstehende Ethik und reichhaltige Kultur haben ... ohne dass der Glaube an Gott oder Gottheiten dazu notwendig ist.
Es ist geradezu vermessen und zeugt von dieser verdammten Ueberheblichkeit, wenn behaupten wird, dass Nichtgläubige unzivilisiert.
Ich betrachte solche Aussagen als eine intolerante Beleidigung Andersdenkender an!


Vorlesefunktion  mart antwortete am 28.03.07 (08:39):

Ist nicht der überwiegende Teil von dem, was wir zu wissen meinen "Glauben" (in einem weitergefaßten Sinn)?

Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Glauben


Vorlesefunktion  Elfenbein antwortete am 28.03.07 (09:24):

Was von Gott und Mensch - oder besser: Männern und Gott?

"On tue un homme, on est un assassin. On tue des millions d'hommes, on est un conquérant. On les tue tous, on est un dieu." (Jean Rostand)

Wer Rostand war? Mehr weiß ich nicht:

Internet-Tipp: http://de.wikiquote.org/wiki/Jean_Rostand


Vorlesefunktion  angelottchen antwortete am 28.03.07 (09:39):

ACH FELIX: wenn Du mir auch nur eine einzige Zivilisation nennen kannst, die NICHT aus einer Religion ihre Kraft; Ethik und Kunst bezogen hat und aus ihr selbst ihre Stärke bezieht und Du nur eine benennen kannst, die durch Verlust ihrer Religion (auch durch Machtübernahme Andersgläubiger)alles verloren hat, was sie einst ausmachte und die nur weniges bewahren konnte - dann darfst Du gerne von "Beleidigung" reden. Nur weil Du ein scheinbar sehr verbitterter, älterer Mann bist, der bedauerlicherweise so viel verloren hat in seinem Leben, musst Du nicht von Dir auf andere schliessen und meinen, ohne einen Gott wäre alles besser. Dreh Dich doch einmal 75° zurück und schau zurück in Deine Jugend ....


Vorlesefunktion  angelottchen antwortete am 28.03.07 (09:40):

verbesserung: es muss in Zeile 3 heissen: "nicht alles verloren hat .....)


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 28.03.07 (11:12):

Der Glaube ist das, was einem noch bleibt, wenn alles andere den Bach runter geschwommen ist.

Wie hätten damals die ersten Christen ihre Marter überstehen können, hätten sie nicht daran geglaubt, im Jenseits für ihre Mühsal belohnt zu werden?!

Wenn ich aber daran glaube, im Jenseits für meine irdische Mühsal belohnt zu werden, muss ich doch zwangsläufig auch daran glauben, für das, was ich verbrochen habe, bestraft zu werden. Und weil ich darüber keine Buchhaltung angelegt habe, habe ich schon ein bisschen Angst vor dem Jenseits. Stellt euch vor, dass da vor der Himmelstür lauter Hemas stehen und mit dem Finger auf einen zeigen!


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 28.03.07 (11:31):

Aber ... aber ... angelottchen,

du schreitest nun in persönlichen Beleidigungen weiter:

"Nur weil Du ein scheinbar sehr verbitterter, älterer Mann bist, der bedauerlicherweise so viel verloren hat in seinem Leben, musst Du nicht von Dir auf andere schliessen und meinen, ohne einen Gott wäre alles besser. Dreh Dich doch einmal 75° zurück und schau zurück in Deine Jugend .... "

Wenn du mich persönlich kennen würdest, würdest du mich nicht so negativ beschreiben. Was reizt dich zu einem solchen Vorurteil ... nur weil ich eine andere Meinung habe.

... und nur als Spass:
Auf welche Seite muss ich mich um 75° drehen, um in meine Jugend zurückzuschauen? &:>)))
(Du scheinst die Geometriestunden verschlafen zu haben!)

Aber sicher kenne ich viele zivilisierte Persönlichkeiten, die keinen Gott brauchen, um ethisch zu handeln. Ich zähle mich auch dazu!

Die Missionen haben aber mit ihrer aufdringlichen Tätigkeit viele Kulturen zunichte gemacht, um i h r e Zivilisation den andern aufzudrängen.

Auch Bush ist überzeugt die Welt mit Waffengewalt zu zivilieren.
Wir danken ihm dafür!


Vorlesefunktion  plautus antwortete am 28.03.07 (16:30):

HALLO FELIX
haha, die südseeinsulaner tragen jetzt europäische kleider, die sie kaufen müssen, und gehnsonntags in die kirchen.
aber die alten formen der gesellschaft, mit gruppenehen und
dem teilen des fischfangs unter allen sind verschwunden.
und gerade dass war friedensstiftend.
aber das war wohl unerwünscht.
gruss----plautus


Vorlesefunktion  hema antwortete am 29.03.07 (21:27):

@ schorsch

Ich zeige auf niemanden mit meinem Finger.

Aber wenn du in die jenseitige Welt kommst,
dann erkennst du selber was du richtig und was du falsch gemacht hast und du erkennst (absolute Sicht, die wir hier auf Erden nicht haben) welchen Weg du weitergehen mußt.


Vorlesefunktion  plautus antwortete am 31.03.07 (14:26):

hallo,freunde,
es spricht sehr gegen unsere kramphaften religionsfanatiker.
dass sie nichts wissen von einer uralten ordnung, die keines offenbarenden gottes bedurfte, und trotzdem oder grade deswegen eine äusserst hochstehende kultur hervorbrachte, die
der unsrigen oft turmhoch überlegen war. ich meine die alte chinesische kultur,laotse und konfuzius, die reinweg auf vernunftgesteuerte erkenntniss gründete.
und diese kultur begann schon zu einer zeit zu greifen, als in europa noch barbarei und chaos herrschten.und sie hielt sich über die jahrtausende, bis europaische und amerikanische interessen das land entdeckten und für sich in anspruch nahmen.kapitalistische kaufleute und christliche missionare begannen, das land unter sich aufzuteilen.
und wo man sich nicht freiwillig unterwarf, da halfen opium und kanonenboote und söldnerbanden.
daran zerbrach das alte china.
aber trotzalledem, es hielt länger als unsere europäische zivilisation, ohne göttliche offenbarungen und papst und kirche.
schade, dass es weg ist, ein schaden für die ganze menschheit.
grüss euch---plautus


Vorlesefunktion  plumpudding antwortete am 31.03.07 (14:27):

jeder soll doch einfach an das "glauben" was für ihn/sie wichtig und richtig ist. und ob ich in eine jenseitige welt komme ist ja wohl auch glaubenssache und für andere vollkommen wurscht. es nervt mich, dass jede religion der meinung ist, dass salz in der suppe erfunden zu haben.


Vorlesefunktion  trux antwortete am 31.03.07 (15:42):

Hat nicht auch hoffen, mit glauben zu tun?


Vorlesefunktion  schorsch antwortete am 01.04.07 (09:36):

Jede Kultur basiert und basierte auf dem Glauben an höhere Wesen. Wer in Kultur A aufwächst und erzogen wurde, glaubt an Gott A. Wer in Kultur B aufwächst und erzogen wurde, glaubt an Gott B. Wäre der in der Kultur A aufgewachsene in der Kultur B aufgewachsen, würde er eben an Gott B glauben. Also hat keiner das Recht, Andersgläubige des Unglaubens zu bezichtigen.


Vorlesefunktion  perle antwortete am 05.04.07 (02:33):

@ plautus Beitrag vom 31.03.07 (14:26):

<<ich meine die alte chinesische kultur,laotse und konfuzius, die reinweg auf vernunftgesteuerte erkenntniss gründete.>>
<<dass sie nichts wissen von einer uralten ordnung, die keines offenbarenden gottes bedurfte, >>

WISSEN aus einer Enzyklopädie, das obigen Aussagen widerspricht:

„Der Erfolg des Han-Konfuzianismus geht auf Tung Chung-shu zurück, der als erster ein Erziehungssystem aufgrund der Lehren von Konfuzius vorschlug. Tung Chung-shu glaubte an einen engen Zusammenhang zwischen den Menschen und der Natur. In diesem Sinne machte er die Taten eines Menschen, vor allem jene der Herrscher, für ungewöhnliche Phänomene in der Natur verantwortlich. So wird z. B. der Ausbruch eines Feuers sowie Überschwemmung, Erdbeben oder Sonnenfinsternis dem Herrscher zur Last gelegt. Da nun diese bösen himmlischen Vorzeichen als Warnung an die Menschheit verstanden werden, wird die Angst vor der Strafe des Himmels zum wirksamen Mittel, die uneingeschränkte Macht des
Monarchen zu zügeln.“

„Stifterreligionen beziehen sich auf eine historische Stifterpersönlichkeit (im Christentum Jesus, im Islam Mohammed, im Buddhismus Buddha, im Judentum Moses, im Konfuzianismus Konfuzius), die exklusiven Zugang zu einer religiösen Offenbarung hatte und diese den Anhängern der Religion mitteilte. Es gibt auch Religionen ohne Stifter, deren Anfänge zeitlos-mythischen Ursprungs sind (Hinduismus, griechische und römische Religionen).“
Microsoft ® Encarta ® Enzyklopädie 2005 © 1993-2004 Microsoft Corporation.

Demnach gehört Konfuzius auch zu denen, die exklusiven Zugang zu einer RELIGIÖSEN Offenbarung hatten. Wer gab ihm diese Offenbarungen? Man glaubte, (GLAUBEN) ungewöhnliche Phänomene in der Natur seien himmlische Vorzeichen und Mahnung an die Menschheit. Die Angst vor der Strafe des Himmels wurde zum wirksamen Mittel, die uneingeschränkte Macht des Monarchen zu zügeln. Beruhte darauf die uralte Ordnung?

Waren oder sind das nicht auch Gläubige und Religionsvertreter, die die Lebensweise in dieser Religion für die richtige halten?


Vorlesefunktion  hema antwortete am 05.04.07 (10:06):

In diesem Fall sage ich: "Der Zweck heiligt die Mittel!"


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 05.04.07 (11:18):

"Die Angst vor der Strafe des Himmels wurde zum wirksamen Mittel, die uneingeschränkte Macht des Monarchen zu zügeln. Beruhte darauf die uralte Ordnung?" (perle) - Selbstverstaendlich. Denn wer oder was sollte denn sonst den Menschen vor seiner masslosen Hybris schuetzen und ihn zuegeln?


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 06.04.07 (11:12):

Weshalb müssen viele Menschen einen Uebervater oder eine Himmelsmacht annehmen, um einigermassen ethisch zu handeln ... statt dies aus Eigenverantwortlichkeit zu tun?


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.04.07 (11:38):

Glaubende muessen das nicht tun, Felix, sondern sie wollen das tun. Uebrigens ist eine eigene Verantwortung aus sich selbst heraus ein Unsinn... Denn woher will der verantwortlich handelnd Wollende denn die Kriterien nehmen dafuer, was verantwortliches Handeln eigentlich ist?

Nehmen wir die 'Aufklaerer' (sie nennen sich selbst so) als Beispiel - die, die sich so gerne als einzig Wissende gerieren. Von Verantwortlichkeit keine Spur. Waehrend ihrer Herrschaft, nunmehr schon seit ein paar Jahrhunderten, hat sich gezeigt, dass sie die Unverantwortlichkeit schlechthin sind und die Zivilisation an den Rand des Abgrunds gebracht haben und Gaia mitsamt Homo sapiens in seiner Existenz bedrohen. Aeusserst schlechte Noten haben sich die Aufklaerer verdient. Meine These: Das kommt davon, wenn sich einer an Gottes Stelle setzt und masslos wird und meint, er koenne ohne "Himmelsmacht" auskommen.


Vorlesefunktion  Karl antwortete am 06.04.07 (12:03):

Wenn ich mir für die Bewältigung der Zukunft Hoffnung bewahrt habe, dann deshalb, weil ich nicht glaube, dass die Antiaufklärer wieder die Oberhand gewinnen werden.

Wenn ich hier so mystische Begrifflichkeiten wie Gaia und die Beschwörung der ach so guten Zeit vor der Aufklärung lese, dann mache ich mir zwar Sorge, denn die fundamentalistische Volksverdummung ist weltweit im Kommen, aber ich bin zuversichtlich, dass die Menschen letztlich dann doch ihre Vernunft gebrauchen werden, denn diese ist unsere edelste Naturbegabung und am ehesten in der Lage die Problem der Zukunft zu bewältigen.


Vorlesefunktion  BarbaraH antwortete am 06.04.07 (12:30):

Sie müssten sich jedoch sputen, Karl, die Menschen, die ihre Vernunft gebrauchen zur Rettung des Planeten Erde für den Menschen. Z.Zt. sehe ich nur eine riesige Vertuschungs- bzw. Verdummungsaktion der gegenwärtigen Machtinhaber:

>>Nach Angaben aus Delegationskreisen wurden kritische Passagen aus seinem jüngsten Bericht (des UN-Klimarates IPCC, Anm. abh) zur Erderwärmung gestrichen. Bei den Beratungen gaben die Fachleute aus 130 Ländern demnach dem Drängen der USA und Chinas nach. Fallen gelassen wurde den Angaben zufolge ein Abschnitt zu erwarteten Klimaschäden in Nordamerika.... (...)

Auch verschiedene Grafiken wurden nach Darstellung von Sitzungsteilnehmern aus dem Dokument entfernt.<<

Quelle: ZEIT online vom 06.04.2007
Umweltpolitik: Nächtliches Ringen um Klimabericht

Die Beratungen des UN-Klimarats haben sich schwieriger als geplant gestaltet. Nach einer Nachtsitzung von 130 Experten wurde eine Einigung erzielt. Es sollen strittige Passagen aus dem zweiten Teil des Weltklimaberichts gestrichen worden sein.

Internet-Tipp: http://www.zeit.de/news/artikel/2007/04/06/98628.xml


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.04.07 (13:02):

Seit gut zwei Jahrhunderten prahlen diese aufgeblasenen Fortschrittler mit ihrer Vernunft, die sie alleine gepachtet haben (sagen sie). Waehrend dieser Zeit aber haben sie, unverantwortlich wie sie sind, eine Schlacht nach der anderen gegen das Leben gefuehrt, z. T. aeusserst erfolgreich. Profiteure des Todes waren und sind sie (was sie freilich nicht zugeben). Jetzt stehen sie vor dem Chaos, das sie selbst angerichtet haben und wollen die Verantwortung fuer ihr Tun partout nicht uebernehmen.

In der Tat... Immer mehr Menschen wenden sich ab von ihnen und ihrem leeren Geschwaetz von 'Aufklaerung', 'Fortschritt', 'Vernunft', 'Humanitaet' und den anderen politischen Kampfbegriffen, die sie ueblicherweise auf der Pfanne haben. :-)


Vorlesefunktion  Karl antwortete am 06.04.07 (13:18):

Hallo Barbara,


ist dein Beitrag jetzt ein Argument für oder gegen den Einsatz der Vernunft? Ich vermute, du siehst wie ich, dass es unvernünftig ist, aus politischer Rücksichtsnahme wissenschaftliche Erkenntnisse zurückzuhalten. Nicht weniger, sondern mehr sollte auf die Wissenschaft gehört werden.

@ Wolfgang,

deine Schreibweise zeigt immer deutlicher, dass du zu den Fanatikern gehörst, die Andersdenkende ständig diskriminieren müssen. Ich würde mich vor dir fürchten, wenn du Macht haben würdest. Dein Regime würde keine Toleranz ausstrahlen, keine Weisheit, sondern du würdest alles in die Pfanne hauen, was abweicht von deiner Denke. Deine Intoleranz zieht sich durch all deine Beiträge. Du bezeichnest dich selbst als Christ, verteilst an andere, z. B. schorsch, aber Zensuren. Ich bezeichne mich nicht als Christ, aber ich achte und schätze die Lehren der Bergpredigt. Dein Verhalten spiegelt diese gerade nicht, deshalb verteile ich auch einmal eine Note, du bist in meinen Augen kein Christ, sondern ein Eiferer.


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.04.07 (13:51):

Karls Publikumsbeschimpfung gibt mir die Gelegenheit, auf einen meiner Blogs hinzuweisen, den ich, wie es der Zufall will, vor ein paar Tagen geschrieben habe:

Feinde der Vernunft

Europaeische, moderne, aufklaererische Vernunft, besser: Vernunftreligion und Religion beissen sich bekanntlich und koexistieren nur friedlich, weil diese Vernunft erst militaerisch, dann politisch gesiegt hat, und sich die Religion der siegreichen Vernunft unterworfen hat.

Weiter im Text geht's hier... http://ecofreak.myblog.de/ecofreak/art/132686504/

Internet-Tipp: http://ecofreak.myblog.de/ecofreak/art/132686504/


Vorlesefunktion  BarbaraH antwortete am 06.04.07 (14:43):

@ Karl

Vernunft ist in meinen Augen ein Wischi-Waschi-Begriff. Unterschiedliche Perspektiven führen zu unterschiedlichen Urteilen. Ist es vernünftig, einem Erfrierenden bei eisiger Kälte meinen Mantel zu geben oder ist es unvernünftig?

Aber vielleicht magst Du ein konkretes Beispiel von vernünftigem Handeln von Politikern geben. Dann will ich mich gern dazu äußern.

Ich würde für Vernunft lieber den Begriff Verantwortungsbewusstsein anführen. Dieses vermisse ich von Tag zu Tag mehr von politisch Handelnden... und das parteiübergreifend. Für mich ist es bezeichnend, dass unsere Sozialgesetze den Namen eines verurteilten Betrügers, nämlich dem von Peter Hartz, tragen... und ein Herr von Pierer seit Jahren die Regierung berät, wohin die Steuermilliarden des kleinen Mannes zu fließen haben. Wie sehen derartige "Beratungen" aus? Warum sind Politiker allzu eifrig darin, die Wünsche der Wirtschaft umzusetzen? Ist das vernünftig? Ist das verantwortungsbewusst? Oder wird hier nicht eher die vom Stimmvieh erhaltene Macht missbraucht?

Ein interessantes Interview vom Deutschlandradio mit Herrn von Pierer über die Verteilung von sechs Milliarden Steuergeldern ist unter dem angegebenen Link zu lesen. Für mich ist es äußerst aufschlussreich... und ein Beweis, dass unsere Machtinhaber mit "Vernunft" wenig am Hut haben. Und genau so wenig mit Verantwortungsbewusstsein.

Internet-Tipp: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/487245/


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.04.07 (15:57):

"Man muss nur einmal einen hartgesottenen Repraesentanten einer herrschenden Clique haben sagen hoeren: 'Das ist nicht so wichtig', muss nur beobachten, wann die Buerger von Uebertreibung, Hysterie, Narretei reden, um zu wissen, dass es gerade an der Stelle, an der die Berufung auf Vernunft am promptesten eintritt, unweigerlich um die Apologie der Unvernunft geht."

Quelle... Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschaedigten Leben (von Theodor W. Adorno, 1951)


Vorlesefunktion  hema antwortete am 06.04.07 (17:31):

Hat der Glaube und die Religion nur mit Vernunft zu tun ?


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.04.07 (18:22):

Nein, hema, die abrahamischen Religionen (wozu die christliche Religion gehoert) haben ueberhaupt nichts mit Vernunft zu tun. Im Gegenteil. Vernunft im modernen Sinne schliesst solche Religionen aus.


Vorlesefunktion  BarbaraH antwortete am 06.04.07 (18:42):

>>Ich vermute, du siehst wie ich, dass es unvernünftig ist, aus politischer Rücksichtsnahme wissenschaftliche Erkenntnisse zurückzuhalten. Nicht weniger, sondern mehr sollte auf die Wissenschaft gehört werden.<< (Karl)

Nein, Karl, da bin ich anderer Meinung. Mir geht dabei die Lebenserkenntnis Carl Friedrich von Weizsäckers durch den Kopf, die besagt, ein Wissenschaftler müsse seine Forschungsergebnisse notfalls verschweigen, wenn von ihrem Gebrauch verhängnisvolle Risiken ausgehen. Im konkreten Fall ging es um die Möglichkeit der Uranspaltung, deren denkbare militärische Nutzung für ihn sofort klar war. "Verantwortung der Wissenschaft" wurde zu seinem Lebensthema. Bischof Huber wies in seiner Rede zum 90. Geburtstag von Weizsäckers darauf hin, dass auch ein Wissenschaftler sich letztendlich vor dem "Jüngsten Gericht" wird verantworten müssen. Diese Meinung teile ich.

Internet-Tipp:
Wissenschaft und Verantwortung in unserer Zeit
von Bischof Dr. Wolfgang Huber
Rede anlässlich des 90. Geburtstages von Carl Friedrich von Weizsäcker

Internet-Tipp: http://www.ekd.de/gesellschaft/huber_020622_wissenschaftundverantwortung.html


Vorlesefunktion  Marina antwortete am 06.04.07 (20:11):

Ich setze hier auch nochmal einen Teil dessen ein, was ich bereits im anderen Thread über Glaube eingesetzt habe, hier passt es auch.

". . . Dann doch lieber die verachtete "Vernunft", auch wenn auch sie keine Garantie für ein friedliches Zusammenleben ist. Aber diese Garantie gibt es in keiner Ideologie und in keinem Weltbild, wie immer es beschaffen sein mag. Und in der Vernunft besteht immerhin eine höhere Wahrscheinlichkeit für vernunftgemäßes und damit gutes Handeln.
Man sollte Kant lesen, ein glaubhafter Vertreter der Vernunft. Und areligiös war er deshalb noch lange nicht. Denn es gibt auch die Möglichkeit, Vernunft und Religion miteinander zu vereinbaren, sie müssen sich nicht "beißen".

Eine Variante (es gibt mehrere) seines "Kategorischen Imperativs" lautet:
"Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte".
Das ist eine Formulierung, die für mich in ihrer Einfachheit und Einsehbarkeit unübertroffen ist. Und sie ist aus Kants Vernunftprinzip entstanden.

Internet-Tipp: Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 06.04.07 (20:22):

Geld Macht Besitz,,,,dem ordnet sich wohl schon einige Jahrtausende in der Menschheitsgeschichte alles Andere unter.

Geld, das war reale Freiheit und Unabhängigkeit. Alles andere war Unsinn. meint Alexander Sinowjew:

Die Profitgier ist die älteste Religion, hat die besten Pfaffen und die schönsten Kirchen.
Aus: B. Traven:

und da könnte man noch hunderte ähnlich Sprüche von miesen, guten und exzellenten Menschen zitieren. *g*

Die Religionen und der Glaube sind wohl nichts anderes als eine von vielen Möglichkeiten...der Bereicherung,,,


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.04.07 (22:35):

Da moechte ich Dir heftig widersprechen, Hugo. Ich argumentiere natuerlich als Glaubender und verweise auf Jesus, den die Christen als Christus verehren. Der hat sich nicht als Bereicherer begriffen sondern den Bereicherern den Kampf angesagt und - glaubt man den Geschichten der Evangelien - die Haendler mit der Peitsche aus dem Tempel vertrieben. Seine Botschaft ist also eine ganz andere als Du sie unterstellst. Und viele Jahrhunderte bis heute folgen Menschen dieser Botschaft.

Andere folgen ihr nicht und machen mit beim Tanz ums Goldene Kalb. Vor allem heutzutage wird dieser Tanz immer wilder und ausgelassener und von immer mehr Menschen getanzt. Aber das wirst Du sicher nicht Jesus Christus und seinem Glauben in die Schuhe schieben wollen. Eher seiner Kirche, die heutzutage zumindest in Europa zur handzahmen Staatskirche verkommen ist und im Prunk erstickt und dessen oberste Repraesentanten in merkwuerdigen Gewaendern herumstolzieren wie die Pfaue und unter noch merkwuerdigeren Ritualen den urspruenglichen Glauben so gut wie vollstaendig begraben haben.

Die Evangelisten beschreiben Jesus als einfachen Menschen mit ganz einfachem Gewand und einfachen Schuhen an den Fuessen und ohne besonderen Besitz. Am liebsten hielt er sich bei denen da unten auf, schreiben sie. Glaube mir, Hugo, ich kenne eine Menge Christen und weiss von noch viel mehr, die diesem Jesus folgen und nicht dem kostuemierten Kasper, der gerade fuer CNN + Co. den Papst mimt.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 06.04.07 (23:37):

ok, bitte widerspreche, das ist normal und für Christen ( und den Rest der Menschheit) nicht unüblich.

Aber ich schalte heute nur mal das Fernsehen an und was sehe ich???

Jesus auf vielen Kanälen. Total instrumentalisiert, als Märchen, als Person, als Führer, Held, Zauberer, als Leidender je nach Fasson und entsprechend erhoffter Einschaltquote,,,

Ich kann darin absolut nichts erkennen das ( bei den Schöpfern und Veröffentlichern dieser Art "Doku" nur andeutungsweise auf eine nichtkommerzielle Herkunft und Zielstellung hindeutet.

Was meinst Du,sollen sich Gläubige Christen dabei denken ??
Zumal die Kirchenoberen (speziell die Katholen) einem mächtigem Hang zum Brimbamborium erlegen sind.

Vermutlich gibt es doch viele Gläubige die diesem Götzendienst wenig abgewinnen können. Hier in meinem -durch ca 3 bis 4 gottlosen Generationen geprägtem- Umfeld, wird die Konfessionslosigkeit vererbt wie anderwärts das Glaubensbekenntnis.

Zum Thema Kirche befragte Jugendliche antworteten beispielgebend ungefähr so: " Da laufen Leute in komischen Gewändern...."

und ob Gott tatsächlich einen Sohn nötig hatte, den er -von der Masse der damals lebenden Menschen unbemerkt, wenn ich an die Römer denke-durch die Lande ziehen ließ um Dinge zu tun und Sprüche zu sagen, welche des Aufschreibens und ständigen Wiederholens noch Jahrhunderte danach als nötig empfunden werden ??

Da gehört schon aus meiner Sicht eine gehörige Portion -fast kindlicher Naivität- (mir fällt nichts intelligenteres ein)dazu, um solchen nichtwahrscheinlichen Erzählungen ernsthaften Hintergrund zuzuschreiben.

Wer ernsthaft an ein "Dingsda" über sich glaubt, das kann ich niemandem verdenken, und von dessen Allmächtigkeit überzeugt ist,,,,,wozu benötigt er dieses zwischengelagerte Gelabere, Gezetere, Geschauspielere, ???
Ich denke er braucht das nicht, aber die Kirche würde durch den direkten Draht der Gläubigen zu Ihrem Chef jegliche selbsternannte Wichtigkeit verlieren,,,


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 06.04.07 (23:47):

Was schaltest Du auch den Fernseher ein, Hugo. Das war ein Fehler. Per Glotze findest Du so gut wie alles. Auch viel beamtetes Bodenpersonal. Aber bestimmt nicht den Jesus. ;-)


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 07.04.07 (01:52):

@ Wolfgang,

deine Meinung: " ...Uebrigens ist eine eigene Verantwortung aus sich selbst heraus ein Unsinn... Denn woher will der verantwortlich handelnd Wollende denn die Kriterien nehmen dafuer, was verantwortliches Handeln eigentlich ist?"
...hat mich sehr erstaunt. Wenn es für dich zutrifft, dass du nur so handeln kannst, wie es von dir erwartet wird, bist du auf dem Niveau eines gehorsamen Kindes stehen geblieben.
Es wäre fatal, wenn du das für die ganze Menschheit verlangen würdest!Ich für meinen Teil nehme in Anspruch, dass ich durch Lernprozesse und Erfahrungen weitgehend Selbständigkeit erlangt habe.
Ich brauche keinen <Vater> mehr, der mir vorschreibt, was gut und böse ist!


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 07.04.07 (09:35):

Du meinst tatsaechlich, Felix, dass saemtliche wichtigen Gebote (zum Beispiel die Zehn Gebote) aus Dir selbst herausgekommen seien? Wenn Du das so sehen solltest, bist Du auf dem Holzweg. Denn diese Gebote sind uralte Ueberlieferungen. Fortschrittler zum Beispiel sind ausserstande, solche Gebote auszubrueten. Sie sind ja noch nicht einmal dazu imstande, sie zu halten.

Um konkret zu werden... Was meinst Du, wie so eine Sammlung Zehn Gebote aussehen wuerde, waere sie von den Monsantos (stellvertretend fuer die ganze Industrie der Lebenszerstoerer), den furchtbaren Forschern, geschrieben worden?

Es geht darum, den Fortschrittlern und insbesondere den furchtbaren Forschern (eine Teilmenge davon), das Handwerk zu legen. Aus der Vernunft heraus ist das nicht zu begruenden, denn sie repraesentieren ja gerade diese Vernunft, die uns immer naeher an den Abgrund bringt. Dieser Vernunft muss ein Glaube entgegengesetzt werden... der Glaube, dass Gottes Schoepfung viel zu wertvoll und viel zu wichtig ist, als dass man sie denen ueberliesse, die meinen, sie koennten Gott spielen und Geld essen.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 07.04.07 (10:26):

Nur der Glaube könne die Schöpfung Gottes bewahren und retten, meinst du, Wolfgang.

Nun, dann mach schon, Gott, und bewahre und rette dein Werk. Wenn du das nicht willst oder nichts kannst, wirst du dafür schon deine Gründe haben. Dein Wille geschehe im Himmel wie auf Erden, wie es war im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen


Vorlesefunktion  Karl antwortete am 07.04.07 (12:47):

Wenn diese Erde zugrunde geht, dann an der Dummheit der Menschen nicht an ihrer Klugheit.


Vorlesefunktion  BarbaraH antwortete am 07.04.07 (14:44):

Dann ist jedoch die Frage, wie Dummheit und Klugheit definiert werden.

Ist es klug oder dumm, Pflanzen genetisch derart zu verändern, dass aus deren Saatgut keine neuen Pflanzen wachsen können?

Ist es klug oder dumm, Atomkraft zu nutzen und damit ein weiteres "Tschernobyl" zu riskieren und strahlenden Müll für Jahrmillionen zu hinterlassen?


Vorlesefunktion  mart antwortete am 07.04.07 (15:40):

Wenn die Erde zugrunde geht, dann geht sie am Tunnelblick der religiösen und politischen Fanatiker zugrunde.


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 07.04.07 (18:35):

@ Wolfgang,

du findest die 10 Gebote aus dem AT massgebend für das ethische Verhalten? Ich nicht ohne Einschränkung!

Sie lauten in Kurzform:

1. ...Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
2. Du sollst den Namen des Herrn ... nicht missbrauchen
3. Du sollst den Feiertag heiligen

Diese 3 ersten gehen mich persönlich nichts an!

4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren

Es ist schön, wenn man seine Eltern ehren kann ... in allen Fällen gilt dies sicher nicht. Es gibt
auch Eltern, die diese Ehrung nicht verdienen!

5. Du sollst nicht töten.

Müsste man noch präzisieren! Tiere, Notwehr, Selbsttötung, Tötung als Sterbenshilfe? etc.

6. Du sollst nicht ehebrechen.

Auch das ist sehr unklar. Wo fängt der Ehebruch an? Beim Bewundern, Flirten, Peting oder erst beim penetrativen Geschlechtsverkehr. Wie ist es mit der Prostitution? Ist das gedankliche Fremdgehen schon ein Ehebruch? Wie steht es mit Scheinehen, Zwangsehen, Kinderehen oder mit unglücklichen Ehen etc.

7. Du sollst nicht stehlen

Auch hbier gibt es Unklarheiten z.B. Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Mehrwertsteuertricks, Bussen umgehen, Erbmogeleien, Nichdeklarieren von Vermögen und Einnahmen etc. u.s.w.

8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ...

Auch hier gibt es diverse Grauzonen! Soll man Anzeige erstatten, darf man als Zeuge gewisse Informationen für sich behalten?

9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, ...

Begehren ist noch kein Handeln ... könnte höchstens zu einem unrechtmässigen Handeln führen. Ist der Neid und die Eifersucht eine Vorstufe davon?

Die 10 Gebote sind als Gesetz völlig unbrauchbar!

Ethische Richtlinien müssten anderst formuliert sei:

- Tue niemandem etwas an, das du selber auch schlecht findest!
- Handle so, dass es auch in einer Gemeinschaft als Norm gelten könnte!
- Gehe beim Beurteilen deines Gegenübers von der positivsten Annahme aus!
- Schliesse von dir nicht automatisch auf andere!
etc.

Mein ethisches Verhalten muss für mich einsichtig sein und ist auch modifizierbar. Ich möchte auch aus Eigenverantwortung so handeln und nicht aus Gehorsam oder weil ich etwa mein Karma oder die Chancen beim jüngsten Gericht verbessern möchte.

Leuchtet das dir wirklich nicht ein?


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 07.04.07 (18:45):

@ Barbara,

deine Suggestivfragen zeugen von einer sehr grossen Voreingenommenheit.
Die Neukombination von Genen hat doch nicht nur diesen von dir ganz engformulierten Effekt? Befasse dich vielleicht zuerst damit, bevor du so Globalurteile bringst.
Auch die Energiegewinnung durch Kernspaltung oder in Zukunft eher durch Kernfusikon kannst du mit dem bedauernswerten GAU von Tschernabyl nicht so einfach verteufeln.
Ich traue dir etwas mehr Differenziertheit zu!


Vorlesefunktion  hema antwortete am 07.04.07 (20:08):

@ BarbaraH 07.04.07 (14:44)

An diesen beiden Dummheiten könnte die Menschheit zugrunde gehen.

mart an deinem Tunnelblick nicht !
Denn es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 07.04.07 (20:14):

@ Felix

Am Beispiel 7. Gebot: Du sollst nicht stehlen

...Auch hier gibt es Unklarheiten z.B. Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Mehrwertsteuertricks, Bussen umgehen, Erbmogeleien, Nichdeklarieren von Vermögen und Einnahmen etc. u.s.w...

Wenn du ein ehrliches und redliches Leben führen willst, dann ist alles das was du da angeführt hast dem widersprechend.
Ich ordne das unter stehlen, lügen und betrügen ein.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 07.04.07 (20:19):

felix,,und dazu kommt, das diese Gebote so wie zumeist Gesetze Vorgaben, Richtlinien nicht Jemand für sich selber aufstellt sondern ein "Mächtiger" seinen Untertanen überstülpt.

Und desweiteren sind die Gebote inhaltlich derzeit so umgefriemelt das sie eine latente Ausbeutergesellschaft favorisieren und unterstützen. (Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib Knecht Magd,,,) Welche Magd begehrt schon im Normalfall, die Magd ihres Nächsten ??? *g*

Etwas anders ists bei Gesetzen in einer Demokratie, die haben zumindest den Anschein von Eigenvorgaben.


Vorlesefunktion  Wolfgang antwortete am 07.04.07 (20:33):

Nein, Felix, Deine Argumentation ueberzeugt mich nicht. Was Du schreibst, ist ziemlich wirr. Hema hat ja schon beispielhaft auf das Gebot des Nicht-Stehlens hingewiesen. Du sollst nicht stehlen. Etwas Klareres gibt es nicht mehr. Alles, was Du aufgefuehrt hast, sind Handlungen, die mit diesem Gebot nicht kompatibel sind. Um es kurz zu machen: Natuerlich sollst Du auch nicht an Deiner Steuererklaerung rumfingern, um die Gemeinschaft zu schaedigen.

Und was Tschernobyl betrifft... Wenn die Nutzung der Atomkraft - egal ob militaerisch oder zivil, was bekanntlich sowieso nicht auseinanderzuhalten ist - mit Deiner 'Ethik' zu vertreten ist, dann weiss ich Bescheid. Von Ethik kann dann naemlich keine Rede mehr sein. Die Nutzung der Atomkraft ist gegen die Schoepfung gerichtet und gegen alle Gebote und verantwortungslos, ja verbrecherisch.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 08.04.07 (09:25):

Und weil keiner mehr die Gebote ernsthaft halten will, viele Ausflüchte und Ausreden sucht, geht es den Menschen so schlecht. Das Unterbewußtsein weiß, dass für die Taten Rechenschaft abgegeben werden muß und versucht wieder gut zu machen. Oft sind Krankheiten die Folge.

Ich hoffe es geht allen gut und wünsche einen

schönen Ostermorgen!

Man sagt: Christus ist auferstanden!


Vorlesefunktion  BarbaraH antwortete am 08.04.07 (11:07):

>>Man sagt: Christus ist auferstanden!<< (hema)

Ich bin sicher, dass ihn niemand erkennen würde, ja, dass er auch heute von den Machthabern bekämpft werden würde. Menschen mit seinen Grundwerten, Menschen die gegen Gewalt, Krieg, Ausbeutung sind und sich für Arme und die Achtung der Natur einsetzen, haben einen schweren Stand.

Wo könnten wir ihn wohl finden, sollte er auferstanden sein?


Vorlesefunktion  hema antwortete am 08.04.07 (18:48):

Ich bin auch der Meinung, dass Jesus wie damals umgebracht werden würde.
Die "Mächtigen" in Religion, Politik und Wirtschaft haben sich nicht geändert in diesen 2000 Jahren.
Trotzdem lohnt es sich gegen Gewalt, Krieg, Ausbeutung, Armut und Zerstörungen jeder Art aufzutreten.

...Wo könnten wir ihn wohl finden, sollte er auferstanden sein? ...

Da müßte Gott eine so gewaltige Bestätigung seiner geben, dass es allen, auch den Ungläubigen ins Gebein fährt. Vielleicht tut Gott das.

Bis dahin müssen wir den Auferstanden in uns finden.


Vorlesefunktion  dmz antwortete am 08.04.07 (22:23):

(1) Auf einem TV-Kirchen-Forum in Hannover 2005
meinte die Bischoefin Kaessmann:
'Wenn es denn Gott nicht gaebe, muesse man deshalb das Christentum nicht abschaffen
sondern es wegen seiner ethisch-moralischen Werte beibehalten'.
(abzuschaffen waere also der Jesus-Kult)
-
(2) Ein Pfarrer(Name nicht mehr bek.) meinte,
es sei an der Zeit, die Gesellschaft ohne Gottesbegriff zu gestalten u zu betreiben:
- weg mit der selbstgerechten Theologie, - nur noch Diakonie.
/
Wozu brauchen die Glaeubigen eigentlich einen Gott ?
Ich deute den Schoepfungsbegriff auch im naturwissenschaftlichen Sinne,
das Prinzip der kosmischen Information (Selbstorganisation, Hyperzyklen, ....).
Der Gottesbegriff ist doch wegen seines metaphysischen Charakters nicht erfassbar.
Die sich daraus ergebene Personale Gottesvorstellung widerspricht der Ein-Gott-Theorie,
- die in allen zum Ausdruck kommen soll -,
da jeder eine andere Vision entwickelt, instrumentalisiert-naiv bis hin zu religioes-abstrakt.
/
Fazit: Der Mensch glaubt endlich an sich selbst,
da das Kosmische Prinzip (bisher 'Goettliche') in ihm u durch sein Dasein zum Ausdruck kommt ?
Man muss also strenggenommen nicht einmal den Atheismus bemuehen;
denn es gibt ja den Gottesbegriff an sich gar nicht.
Endlich siegt die Toleranz ueber die Intoleranz.
Was laeuft da in Sachen Religion nur schief (Rueckwaertsgewandtheit statt intellektuelle Entwicklung) ?
MfG/dmz.


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 08.04.07 (23:03):

Zu der göttliche Offenbarung Wolfgangs:

"... Die Nutzung der Atomkraft ist gegen die Schoepfung gerichtet und gegen alle Gebote und verantwortungslos, ja verbrecherisch¨"

Als <Sprachrohr Gottes> wird er das schon richtig mitbekommen haben ... oder?

Auch weiss er ja bestens Bescheid über die Möglichkeiten der Fusion aus leichten Atomkernen, ein Verfahren, das zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber durchaus die Lösung unserer Energieprobleme in sich birgt.
Aber diese Wissenschaftler, die an der Front forschen, verurteilst du in einer unverschämt überheblichen Art und Weise.
Willst du etwa der Inquisitor diese Forums werden?


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 08.04.07 (23:22):

@ hema,

zu diesem Thema kommt mir aus der russischen Literatur <DER GROSSINQUISITOR> in den Sinn:

Der Großinquisitor ist das fünfte Kapitel des fünften Buches aus dem Roman Die Brüder Karamasov von Fjodor Dostojewski, das auch unabhängig unter demselben Titel veröffentlicht worden ist.
Zum Inhalt:
Jesus kehrt auf die Erde zurück und geht durch das Sevilla des 16. Jahrhunderts und der Heiligen Inquisition. Obwohl er kein Wort sagt, wird er von allen erkannt. Der Großinquisitor lässt ihn verhaften und bestellt ihn zum Verhör. Dort erklärt er ihm, dass er kein Recht habe, auf die Erde zurück zu kommen und die Ordnung, welche die Kirche in über tausend Jahren errichtet habe, zu stören. Während der Inquisitor spricht, schweigt Jesus. Als der Inquisitor verstummt, gibt Jesus ihm einen Kuss – ein Kuss, der im Herzen des Greises brennt: er jagt Jesus in die Dunkelheit davon.

Zwar eine Dichtung ... ging mir aber damals unter die Haut!

Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Gro%C3%9Finquisitor#Inhalt


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 08.04.07 (23:36):

auch zu dir hema,

deine Aussage:
"...Und weil keiner mehr die Gebote ernsthaft halten will, viele Ausflüchte und Ausreden sucht, geht es den Menschen so schlecht. Das Unterbewußtsein weiß, dass für die Taten Rechenschaft abgegeben werden muß und versucht wieder gut zu machen. Oft sind Krankheiten die Folge."

- Wie steht es mit dem grösseren Teil der Menschheit, der diese Gebote nicht kennt?
Hier erkennt man wiedereinmal diesen Egozentrismus vieler Christen, die sich im Mittelpunkt der Welt sehen.
- Ganz schlimm finde ich die Meinung, dass Krankheiten oft die Folge von Versündigungen sind.
Eine schreckliche Beleidung für jeden anständigen Menschen, der das Opfer einer schweren Krankheit wird!
... Und reiner Hohn für alle menschenverachtenden Bösen, die gesund ein hohes Alter erreichen.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 09.04.07 (09:07):

@ dmz
...Rueckwaertsgewandtheit statt intellektuelle Entwicklung...

Eine intellektuelle Entwicklung unseres Glaubens brauchen wir wirklich nicht. Religion ist Herzenssache.
Der Buddhismus wäre für dich die richtige Richtung. Die glauben an die Selbsterlösung.
Ich glaube an Gott.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 09.04.07 (09:15):

@ Felix
Die Geschichte von Dostojewski zeigt die Dummheit der Menschheit auf. Alle wollen Gutes und sehr viele Hilfe und wenn dann Hilfe da ist nehmen sie diese nicht an.

...Wie steht es mit dem grösseren Teil der Menschheit, der diese Gebote nicht kennt?...

Du weiß, dass es Gebote und nicht Gesetze sind. Diese Gebote sollen den Menschen ein Wegweiser sein, eine Hilfe.

Gott sieht in die Herzen der Menschen. Er weiß wie sie sind, wie sie denken, welche Ziele sie verfolgen.

Es gibt sehr sehr viele gute Menschen, die die Gebote nicht kennen und trotzdem so leben. Gott ist mit ihnen zufrieden!

Die anderen die glauben sich alles erlauben zu können, dürfen ihren Weg gehen. Aber "irgendwann" müssen sie das selber erleben, was sie anderen Menschen an Unrecht angetan haben.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 09.04.07 (10:05):

hema darf ich mal den Kopf schütteln ??

,,:Es gibt sehr sehr viele gute Menschen, die die Gebote nicht kennen und trotzdem so leben. Gott ist mit ihnen zufrieden!
Die anderen die glauben sich alles erlauben zu können, dürfen ihren Weg gehen. Aber,,??

Wozu braucht der mensch dann noch eine Regierung, ein Gesetz eine Regelung eine Vorschrift,,,das ist doch Anarchie was Du da propagierst,,,


Vorlesefunktion  BarbaraH antwortete am 09.04.07 (11:05):

Da muss ich ebenfalls den Kopf schütteln, über Dich, hugo.

Hemas Aussage leuchtet mir voll und ganz ein. Selbstverständlich gibt es Menschen, die von Gott und seinen Geboten nichts wissen und trotzdem ein anständiges bzw. "gottgefälliges" Leben führen. Warum sollte jemand, der noch nie etwas von Gott und den Geboten gehört hat, nicht wissen, dass man seinen Nächsten nicht töten, sein Hab und Gut ihm nicht stehlen darf, etc.?

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die ständig Gott im Munde führen (u.a. G.W. Bush) und gleichzeitig seine Gebote missachten... z.B. "Du sollst nicht töten" oder "Du sollst nicht begehren deines nächsten..." Öl, Bodenschätze, usw.

Hema sagt weiter, dass auch diese Menschen sich eines Tages werden verantworten müssen.... vor dem Jüngsten Gericht.

Hemas Worte sind für mich schlüssig.


Vorlesefunktion  dmz antwortete am 09.04.07 (16:25):

Ich lese hier gelegetlich vom Juengsten Gericht
(habe auch frueher schon mal davon gehoert).
-
Bitte erklaere mir doch mal jemand,
wann u wo es stattfinden wird
und vor welcher Instanz,
- zumal selbst Protestantische Kirchenleute daran zweifeln,
dass es die transzendente hoehere Instanz ueberhaupt gibt.
Vor wem also habt ihr Angst?
MfG/dmz.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 09.04.07 (17:46):

hallo Barbara, da haben wir beide den Satz :Die anderen die glauben sich alles erlauben zu können,,,,
verschieden interpretiert.

Wenn Du davon ausgehst das diese Menschen trotzdem gottgefällig leben ohne dies zu wissen, ok dann geb ich Dir recht.

Wenn diese Menschen aber leben wie die Ganoven, Verbrecher, Ausbeuter, Freibeuter usw,,,,dann möchte ich hemas Satz so nicht stehen lassen ,,Mir ist das zu verschwommen mit dem Verantworten am Tage X damit könnten wir heutzutage nicht in Frieden leben, das wär das Chaos.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 09.04.07 (19:08):

@ hugo1

...mit dem Verantworten am Tage X damit könnten wir heutzutage nicht in Frieden leben, das wär das Chaos...

Lieber Hugo1, schüttle mal schön den Kopf, aber mach die Augen auf. Was du als Anarchie und Chaos bezeichnet hast, das haben wir doch längst WELTWEIT!
Es wird gelogen, betrogen, geraubt, gemordet, geschändet etc. - alles verboten. "Keiner" (von ihnen) hält sich daran.

Sie schieben sich gegenseitig die "fettesten Brocken" zu. Die Multis den Politikern und die Politiker den Multis, weil diese ihnen viel Geld gegeben haben. Alles gekauft, verbrüdert und die Seilschaften machen es möglich. Einiges ist verboten, anderes wird geduldet.

Ich lehne es trotzdem ab, weil ein ehrlicher Mensch niemals in solche Höhen des Kapitals aufsteigen kann und weil es zu viele hungernde Menschen auf der Welt gibt, die von der Krümeln, die sie erhalten nicht leben können und weil sie ihnen alles weg genommen oder zerstört haben.

Gott ist aber gerecht!
Jeder kommt dran früher oder später.
In diesem Leben oder im nächsten.
Ob du es nun glaubst oder nicht!

Ich hab nicht geschrieben vom Xten Tag und nicht vom Jüngsten Gericht.

Ich schrieb: Aber "irgendwann" müssen sie das SELBER ERLEBEN, was sie anderen Menschen an Unrecht angetan haben:
Sie wissen gar nicht mehr was Recht und Unrecht ist.
Felix hat das oben (6. Gebot) deutlich vor Augen geführt.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 09.04.07 (19:24):

@ dmz

Über DAS JÜNGSTE GERICHT kannst du in nachstehendem Link nachlesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCngstes_Gericht

***********************************************************
...wenn selbst Protestantische Kirchenleute daran zweifeln,
dass es die transzendente hoehere Instanz ueberhaupt gibt...

Dann geh hin zu ihnen und sag ihnen, dass sie den Beruf verfehlt haben und nur Schaden mit ihren Aussagen anrichten.


Vorlesefunktion  BarbaraH antwortete am 09.04.07 (19:53):

Bischof Dr. Wolfgang Huber hielt anlässlich des 90. Geburtstages von Carl Friedrich von Weizsäcker eine Rede mit dem Titel "Wissenschaft und Verantwortung in unserer Zeit".

Sein Fazit:

>>Die Frage, wie die Handlungen, die wir jetzt vollziehen, sich zu der Wirklichkeit verhalten, die wir als die schlechthin gute anerkennen, kann erst vom Ende der Geschichte in voller Transparenz beantwortet werden. Deshalb bleibt der Gedanke eines Urteils über die Geschichte von ihrem Ende her – das meint die Vorstellung vom "Jüngsten Gericht" – ein jedenfalls aus der Sicht der christlichen Theologie unaufgebbarer Gedanke. Unaufgebbar ist er auch deshalb, damit die Wissenschaft nicht meint, schon jetzt vorwegnehmen zu können, was einem letzten Urteil, eben dem "Jüngsten Gericht" vorenthalten ist. Nicht diese oder jene wissenschaftliche Erkenntnis zu beurteilen, sondern die Wissenschaft vor solchen letzten Urteilen zu bewahren, ist vielleicht der wichtigste Dienst, den die Theologie der Wissenschaft zu leisten vermag.<<

Internet-Tipp: http://www.ekd.de/gesellschaft/huber_020622_wissenschaftundverantwortung.html


Vorlesefunktion  hema antwortete am 09.04.07 (19:55):

Ein Äon

ist das Zeitmaß Gottes und er dauert so lange, bis das geschehen ist, was Gott in diesen „Tag“ (Äon) hineingelegt hat.

Äonenpläne
Im Dispensationalismus werden als längste Zeitabschnitte Äonen definiert, die von Dispensationen untergliedert werden.

Ein neuer Äon beginnt dabei mit der völligen Auflösung alter Ordnungen, wie beispielsweise mit der Flut oder dem Beginn des 1000-jährigen Reichs (Millenarismus).

Dispensationalisten sehen in der Bibel:
• einen Zustand "vor den Äonen" (1. Kor 2,7; 2. Tim 1,9; Tit 1,2) und
• nach dem jetzigen Äon noch weitere kommende Äonen (Eph, 2,7)

Sie sehen folgende vier Äonen als gesichert an, oft werden aber auch fünf oder noch mehr gesehen:

• 1. Äon: Die ehemalige Welt (2. Petrus 2,5, 3,6); Abschluss: Flut (1. Mose 7,8; 2. Petrus 2,5; 3,6)

• 2. Äon: Der nunmehrige Äon (1. Tim 6,17; 2. Tim 4,10; Tit 2,12), dieser Äon (2. Kor 4,4; Eph 2,2; Gal 1,4), diese Welt (1. Kor 7,3; Joh 8,23; Eph. 2,2); Abschluss: Tag des Zorns (Offb 4-19; Mt 24; 2. Thess. 1,7-10)

• 3. Äon: Der zukünftige oder kommende Äon (Eph 1,21; Heb 6,5; Lk 18,30; Mk 10,30; Mt 12,32),
das 1000-jährige Königreich Christi auf Erden (Offb 11,15; 20,1-6) Abschluss: Großer weißer Thron (Offb 20,11-15), Letzter Tag (Joh 12,47-50),
Himmel und Erde im Feuergericht (2. Petrus 3, 7-12)

• 4. Äon: Neue Himmel und neue Erde (2. Petrus 3,13; Offb 21,1; Jes 65,17; 2. Kor 12,2),

Der Abschluss der Äonen (Heb 9,26; 1. Kor 10:11),
Die Vervollständigung der Fristen (Eph 1:10),
Der Äon der Äonen (Eph. 3,21),
Der Äon des Äons (Heb 1,8; Psalm 10,16);

Abschluss: Alle Menschen leben (1. Kor 15,28; Römer 11,36)

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84on_%28Theologie%29

http://www.come2god.de/schumacheraeonen.htm


Vorlesefunktion  Marieke antwortete am 09.04.07 (20:21):

Hema,
: Amen!!

Es ist wirklich zum Davonlaufen mit dir, Hema.
Aber: "was solls", ich bin mir sicher, ich werde dich nimmer lesen. Das war definitiv das letzte Mal.

Unfreundlich grüßt
Marieke


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 09.04.07 (22:27):

hema da schreibst du so einen allgemeinverständlichen Satz:

"Sie schieben sich gegenseitig die "fettesten Brocken" zu. Die Multis den Politikern und die Politiker den Multis, weil diese ihnen viel Geld gegeben haben. Alles gekauft, verbrüdert und die Seilschaften machen es möglich. Einiges ist verboten, anderes wird geduldet."

da denk ich schon,,Mein Gott, jetzt hat Sie,s und prompt kippt Sie wieder aus den Latschen und schreibt: "Gott ist aber gerecht!" und um noch einen Drauf zu packen kommt die Äonen-Ewigkeistbelehrung als Schmankerl obendrauf,,,neee hema in welchen Sack hast Du Dich stecken lassen ? *g*


Vorlesefunktion  hema antwortete am 10.04.07 (09:52):

dmz wollte etwas über "Das Jüngste Gericht" wissen, deshalb hab ich hier den entsprechenden Link und den Äonen-Link eingesetzt.

@ Marieke
Unfreundlich hab ich noch nie gegrüßt. Da hab ich´s sein lassen. Wenn du etwas nicht verstehst, dann kann das für andere Menschen eine Erkenntnis oder eine Bereicherung sein.
Es wird hier keiner zu etwas gezwungen. Weder zu lesen noch zu tun!
Dafür danke ich dem Webmaster.

@ hugo1
Ich wollte nur sagen: keiner der Unrechtes tut darf es auf Dauer tun. Vielleicht müßtest du dein Blickfeld etwas erweitern? (lächle)


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 12.04.07 (11:15):

@ hema,

wenn du deinen Gott hier als gerecht bezeichnest, musst du eine eigenartige Vorstellung von Gerechtigkeit haben ... oder du verschliesst deine Augen vor allen ständigen Ungerechtigkleiten dieser Erde.
Wenn es überhaupt eine allmächtige, allwissende Instanz geben würde ... müsste man diese als ausgesprochen zynisch bezeichnen!


Vorlesefunktion  eleonore antwortete am 12.04.07 (12:07):

@felix,

hast du deinen scheiterhaufen schon gerichtet?*lach*


Vorlesefunktion  hema antwortete am 12.04.07 (13:13):

@ Felix

1. Gott urteilt anders als wir Menschen. ER benutzt oft das Mittel zum Zweck, um Änderungen herbei zu führen.

2. ER ist allwissend und bei IHM entgeht keiner seiner Strafe. Aber das WIE ist für uns Menschen meist nicht verständlich und sichtbar ist es auch oft nicht.

3. Weißt du Felix wie es z. B. J.D. Bush geht? Nicht das was er uns vorspielt! Wie sein Seelenleben aussieht? Wie seine WAHREN Gedanken sind?
Die Jugend reicher Eltern (in Monaco gesehen) fadisieren sich ein Leben lang. Sie haben ja alles. Arbeiten brauchen sie auch nicht. Ist so ein leben schön? Shoppen, Reisen und Drogen werden auch mit der Zeit fad. Auch die vielen Events!

Gott findet immer das richtige Maß an "Hilfe und Strafe" und an Leid bekommt der Mensch nur das, was er ertragen kann und dann ist große Bereinigung da und alles ist anders geworden.

Die Gerechtigkeit Gottes urteilt nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung.


Vorlesefunktion  eleonore antwortete am 12.04.07 (13:42):

oh gott hema, glaubst diesen zeug, was du schreibst????
mir stehen die haare zu berge.


Vorlesefunktion  eleonore antwortete am 12.04.07 (13:43):

oh gott ist eine allgemein ausruf, hat nichts zu bedeuten, als solche.
ich ersetze es mit *meine güte*.


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 12.04.07 (16:14):

@ hema,

"Die Gerechtigkeit Gottes urteilt nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung."

ist dir das wirklich ernst, was du da behauptest? Du musst völlig blind oder grässlich leichtgläubig sein.

Für jeden herzensguten Menschen, der völlig ohne Selbstverschulden grausame Leiden auf sich nehmen musste ... tönt das, was du hier sagst, wie blanker Hohn!

Und komm mir jetzt nicht mit diesen leeren Versprechungen, dass die Belohnung dann nach dem schrecklichen Sterben ... dereinst einmal kommen werde.
So dumm und naiv sind wir dann auch wieder nicht!


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 12.04.07 (21:33):

Hallo, seit einiger Zeit lese ich hier mit und kann Hema nur gratulieren zu ihrem Glauben.
Felix, vor über 2000 Jahren gab es einen herzensguten Menschen, der völlig ohne Selbstverschulden grausame Leiden auf sich nehmen musste. Es war Gottes Sohn und Gottes Wunsch, dass dies geschah. Dass Gott dies aus Liebe zu uns Menschen zugelassen hat und dass Gott auch heute noch Menschen dieses Leid mittragen lässt, kann nur ein Gläubiger glauben. Dieser Glaube kann jeder einzelne entdecken in Gottes Wort, dem Bundesbuch des höchsten Gottes, das voll ist von Weisheit und über das Gott uns mitteilt:
"Wer als Erster es erforschte, kam nicht ans Ende, ebenso wenig ergründet es der Letzte" Nachzulesen in Sir 24,24-34


Vorlesefunktion  mart antwortete am 12.04.07 (21:54):

Na, im Vergleich zu Folterungen, die Menschen anderen Menschen antun, ist Jesus Tod doch eigenlich schnell und gar nicht so grausam gewesen.

Da gibt es viel, viel Ärgeres.
Das war für mich immer schon ein gewisses Problem, da ja Jesus durch seinen Tod für die Sünden der Menschheit Buße tat, so heißt es doch oder nicht?


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 12.04.07 (21:58):

@ Ursel,

offensichtlich hat auch dich der feste Glaube irre und blind gemacht. Ich glaube nicht an deine Bereitschaft selbständig zu denken. Für dich zählt nur das Bibelwort und die einseitige Auslegung, die man dir indoktriniert hat!
AMEN
Solche Fundis wie du und hema machen mir Angst, denn sie haben jede Relation verloren!


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 12.04.07 (22:05):

Da gibt es viel, viel Ärgeres.

Hallo Mart, was sollte viel viel ärger sein?
Es gibt keinen einzigen Menschen, der ohne Sünde ist. All diese Sünden auf sich nehmen würde kein Mensch ertragen.
Das weltliche Leiden von Jesus war schon sehr schlimm und doch hat er nicht allein so leiden müssen, also war dieses Leiden keine Besonderheit.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 12.04.07 (22:10):

Nur drei Tagen zu Tode gefolter zu werden und dabei zu wissen, daß im Himmel der Vater wartet...... ?


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 12.04.07 (22:30):

Hallo Felix, du brauchst keine Angst um uns zu haben. Ich kann dir versicheren, dass ich keine Relation verloren habe. Ich habe nur eine Weisheit entdeckt, die ich dir nur empfehlen kann.
Im übrigen erkläre mir warum dieses Bibelwort so viele Menschen aufnehmen, warum es schon eine Ewigkeit besteht?
Dass viele Menschen diese Weisheit nicht verstehen hat uns Gott ja schon in seinem Wort vorausgesagt.

http://www.bibelserver.de/index.php


Vorlesefunktion  eleonore antwortete am 12.04.07 (22:32):

immerhin weiss ich seit heute abend, dass hema gottes persönliche intimus und sprachrohr ist.

Das siebente Siegel
Die Autorin hema (reale namen hab ich entfernt) hat in zehnjähriger Arbeit mit Hilfe geistiger Führer und Helfer dieses Buch erarbeitet, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Vorgabe für die nächsten Tausend Jahre ist.

DAS SIEBENTE SIEGEL mit Gottes Botschaft für das Dritte Jahrtausend, man könnte es auch "Das Buch der Wahrheit" nennen, führt die Menschen wieder zum Ursprung, zur "Quelle" zurück. Zur reinen Lehre und zur Wahrheit. Bildliche Aussagen und Symbole werden erklärt, sodass Verstehen möglich ist.

GOTT mahnt aber auch in diesem Buch die Religionen, die Gläubigen, die Priesterschaft und die weltliche Herrschaft sich zu besinnen und für die Menschen wieder Lehrer und Helfer zu sein. Wie rasch sich diese Wahrheit auf der Erde verwirklichen lässt, hängt auch von den einzelnen Menschen ab, da ein Umdenken notwendig ist. Es kommt aber von der Geistigen Ebene größte Hilfe, damit dieses Umdenken möglich wird.
Mit diesem Buch nimmt sich der eine und einzige GOTT wieder seiner Geschöpfe an und führt sie selber in eine bessere Zukunft. Das Buch zeigt den Menschen was in nächster Zeit geschieht und was die Zeitenwende bringt. Der Friede auf Erde wird Wirklichkeit.

Autor: hema
Preis: € 13,90

ISBN-Nr: 3-902546-20-4
Seiten: 114

Format: 12 x 19 cm
Erscheinungsdatum: 22.06.2006

wohlgemerkt, es mahnt Gott persönlich in dieses buch, mit hemas hilfe.
jetzt wundert mich nichts mehr.
halleluja!


Vorlesefunktion  mart antwortete am 12.04.07 (22:32):

Schwerer Fehler in meiner Zeitrechnung - nur 3/4 Tage wurde Jesus gefoltert!


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 12.04.07 (22:34):

Für dich zählt nur das Bibelwort und die einseitige Auslegung, die man dir indoktriniert hat!

Hallo Felix, woher willst du das wissen?


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 12.04.07 (22:35):

Schon allein meine todkranke Frau hat in ihrem langen schweren nutzlosen Leiden Schlimmeres durchgemacht als ein erlösungsbesessesener Märthyrer am Kreuz!
Ich behaupte, dass zu jeder Sekunde auf dieser Erde ein Mensch grauenhafter leiden muss als dieser Menschenerlöser aus eigener Gläubigkeit!
Die Ungerechtigkeit schreit zum Himmel ... allerdings ohne Gehör zu finden!


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 12.04.07 (23:02):

Zu hema,

auch wir in der Schweiz haben ein solches Sprachrohr Gottes. Sie nennt sich <Uriella> und ist die Erleuchtete einer eigenen Sekte.
Ich hoffe nicht, dass du auch ein so pathologischer Fall bist. Allerdings weisen alle deine Äusserungen und der Inhalt von <Das siebente Siegel> ganz in diese Richtung.
Eine echte Diskussion unter diesen Voraussetzungen wird also wenig Erfolg haben!


Vorlesefunktion  mart antwortete am 12.04.07 (23:25):

Hallo, ursel

Meinst du damit mich? <<Für dich zählt nur das Bibelwort und die einseitige Auslegung, die man dir indoktriniert hat!<<

Au weh, da bist du auf dem Holzweg, - mehr christliche Erziehung als ich (15 Jahre lang Katholische Schule) hat wohl keiner hier genossen - die Qualität des philosophischen Religionsunterrichts war ausgezeichnet; deshalb bin ich hier oft erstaunt, daß doch offensichtlich von derselben Religion gesprochen wird.
Wenn ich allerdings an den Dekan denke, der bei meinen Kindern in der Volksschule Religionsunterricht hielt, dann verstehe ich wieder manche negativen Ansichten.

Wie du siehst, ich bin ein hoffnungsloser Fall;-)

Ach ja, und dann solltest du theologische Vorlesungen bei den Jesuiten besuchen - dann würdest du dich über die Intellektualität und Spiritualität mancher dieser "Popen" wundern!


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 12.04.07 (23:33):

Die Ungerechtigkeit schreit zum Himmel ... allerdings ohne Gehör zu finden!

Hallo Felix, es tut mir leid, dass du ein schlimmes Leid miterleben musst.
Aber deinen Satz kann ich nicht verstehen, du beklagst dich dass die Ungerechtigkeit kein Gehör findet? Wenn du nicht um Gehör bei Gott bittest, dann erhört er auch nicht.

Zu "Das siebente Siegel" frage ich warum dieses Buch kaufen, wenn es zum gleichen Preis schon die "Bibel" gibt von der Mahatma Gandhi schon sagte:

„ Ihr Christen habt in eurer Obhut ein Dokument mit genug Dynamit in sich, die gesamte Zivilisation in Stücke zu blasen, die Welt auf den Kopf zu stellen, dieser kriegszerrissenen Welt Frieden zu bringen. Aber ihr geht damit so um, als ob es bloß ein Stück guter Literatur ist -sonst weiter nichts."


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 12.04.07 (23:39):

Hallo mart, ich hatte felix angesprochen :)
aber ich glaube jeder Mensch sollte für sich allein den Glauben aus der Bibel finden. Keine Religion ist dazu fähig. Natürlich ist es empfehlenswert Hilfe beim Studium der Bibel zu holen und die gibt es genug im Netz.
Noch vor zwei Jahren gehörte ich zu den Zweiflern.
Hier meine Gedanken zu Beginn meines neuen "Hobbys"

http://www.blogigo.de/Glaubenssuche


Vorlesefunktion  mart antwortete am 12.04.07 (23:58):

Warum sollte ein Mensch den Glauben bzw. zum Glauben finden?


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 13.04.07 (00:25):

Hallo mart, diese Frage konnte ich mir erst beantworten als es mir schlecht ging, als ich das Gefühl der Unzufriedenheit, der Ungerechtigkeit und der Hoffnungslosigkeit kennen lernte.
In dieser Zeit traf ich Menschen, denen es auch nicht besser ging als mir und doch fand ich bei ihnen eine Ausstrahlung der Zufriedenheit, die mich faszinierte und ich mehr darüber erfahren wollte warum es so ist.

Wenn ich dann in der Bibel Worte lese wie diese:

Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.

Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.

Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.
Mt 6,31 - 34

für die ich zuvor kein Verständnis hatte, diese Worte mir heute aber nach einem Jahr Bibelstudium diese Zufriedenheit bringen, dann kann ich nichts anderes tun als die Worte in der Bibel annehmen.


Vorlesefunktion  Marieke antwortete am 13.04.07 (06:51):

Ursel,
du gehörst zu den "Zeugen Jehovas"...wetten dass?!
-Alles was du jetzt schreibst, hatten wir hier schon hundertfach.
Lass es sein, auch in deinem eigenen Interesse,
wünscht
Marieke


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 13.04.07 (07:35):

Hallo Marieke, da täuscht du dich aber kolossal.
Ihr wolltet doch über Glauben und Religion diskutieren.
Im übrigen kennen die Zeugen Jehovas die Bibel sehr gut und vieles ist gar nicht so falsch was sie lehren. Ihr größter Fehler ist, dass sie eine Sekte sind.
Mich allein haben die Worte von Mahatma Gandhi neugierig auf die Bibel gemacht und mein Studium und das was ich für mich aus der Bibel lese ist allein mein persönliches Empfinden, das ich gerne mit anderen Menschen diskutiere.
Als erstes habe ich festgestellt, dass sämtliche Religionen über eines einig sind und das ist die Liebe, die für den Menschen lebensnotwendig ist. Nur diese Liebe auszuleben dazu ist der Mensch nicht fähig, auch nicht der Zeuge Jehova.


Vorlesefunktion  eleonore antwortete am 13.04.07 (09:06):

Zu "Das siebente Siegel" frage ich warum dieses Buch kaufen, wenn es zum gleichen Preis schon die "Bibel" gibt
/zitat ursel/

ganz einfach ursel, du hast hema gratuliert zu ihren unerschütterlichen glauben, und dieses buch hat hema verzapft.
ihr könnt dann eine gemeinsame lesestunde abhalten, euch mit fromme und erbauliche bibelzitate in koma reden, und halleluja singen zwischendurch.

wenn ich es genau besehe, ist eure vielgepriesene gott nicht immer online, wenn der menschheit leid geschieht.
ob einzelne oder ganze völker.
und er (oder sie) hat sich auch nicht sonderlich geschert, als in seinen namen ganze völker ausgerottet wurden.
man bedenke, 80% alle kriege wurden in *gottes namen* geführt, egal wie der jeweilige gott heissen mag.

ob es irgend eine höhere instanz gibt, weiss ich nicht, und um ehrlich zu sein, ich möchte es auch nicht wissen.
aber was in *namen gottes* für eine schindluder getrieben wird, lässt mich beschämen.

jesus wurde gefoltert??? ja, er kam ja deswegen auf diese welt, angeblich.
tausende und abertausende werde auf diese welt gefoltert, tage, wochen und monate lang.........wo ist dann eure gott?

leute sterben qualvoll und elendig an krankheiten, hat eure gott es so gewollt, als prüfung??
mir wird schlecht.

mit ein bibel, der ja nichtmal authentisch ist, da -zig apostel und schreiberlinge ihren senf zugaben, wedeln.......ist das menschenliebe????
es ist verlogen, borniert und bigott in meinen augen.

und dein zeit liebe ursel, mit 1 jahr bibelstudie, hättest du besser verbringen können.
wie wäre es mit ein wenig praktizierte nächstenliebe, in eine suppenküche???


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 13.04.07 (09:21):

tja eleonore und andere ihr meint mich zu kennen mit diesen paar Zeilen die ich hier schreibe? Woher willst du wissen was ich praktiziere? Bist du vielleicht Gott? Diese Menschen, die meinen Gott zu sein, gibt es zur genüge. Nicht Gott hat das ganze Elend verursacht sondern die Menschen, er lässt es nur zu und hat bestimmt seine Gründe dafür.
Ich persönlich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung schreiben und ich weiss, dass Gott für mich da ist auch wenn es mir schlecht ergeht. Gott denkt nicht wie Menschen und handelt nicht wie Menschen.
Aber gut klagt weiter über die Schlechtigkeit der Welt auch ihr könnt sie nicht verändern.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 13.04.07 (09:41):

Aus meinem Buch "Das siebente Siegel", weil es oben zitiert wurde:

Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Das sagt der SOHN GOTTES, der Augen hat wie eine Feuerflamme und dessen Füße wie Glanzerz sind.

2.19 Ich kenne deine Werke, und zwar deine Liebe und deinen Glauben und deine Hilfeleistungen und deine Ausdauer und, dass deine letzten Werke zahlreicher sind als die ersten.

2.20 Aber ich habe wider dich, dass du das Weib Isebel gewähren lässt, das sich als Prophetin ausgibt und als Lehrerin auftritt und meine Knechte verführt, Unzucht zu treiben und Götzenopferfleisch zu essen.

2.21 Ich habe ihr eine Frist gegeben, damit sie sich bekehre. Ihre Zeit ist jetzt um!

2.22 Siehe, ich werfe sie aufs Krankenlager, und die, die mit ihr Unzucht treiben, in große Drangsal.

2.23 Alle Gemeinden sollen erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herz erforscht hat.

2.24 Euch wahren GLÄUBIGEN aber in Thyatira, lege ich keine weitere Last auf.

2.25 Nur haltet fest, was ihr habt.

2.26 Und wer siegt und bei meinen Werken verharrt bis ans Ende, dem werde ich die Liebe zu allen Völkern geben;

2.27 und ich werde sie mit gütigem Stab weiden.

2.28 Wie auch ich von meinem Vater empfangen habe, so werden sie empfangen und ich werde ihnen den Siegeskranz geben. Sie sind die Sieger und meine Liebe eilt zu ihren Herzen und bleibt immerdar bei ihnen.

2.29 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.



5. SARDES


3.1 Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke. Du lebst dem Namen nach und bist doch wie tot.

3.2. Werde wach und festige den Rest, der dem Sterben nahe ist, denn ich habe deine Werke befunden vor meinem Gott.

3.3. Erinnere dich also, wie du empfangen hast und vernahmst, halte daran fest und bekehre dich.

3.4 Einige wenige Namen jedoch hast du in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben. Die sollen mit mir wandeln im wahren Glauben, denn sie sind es wert, PRIESTER des Allerhöchsten genannt zu werden

3.5 Der Sieger wird so in weiße Gewänder gekleidet werden, und ich werde seinen Namen nimmer austilgen aus dem Buche des Lebens; und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Ich kleide sie neu ein und zeige ihnen ihre eigene Größe, die von vielen als Schwäche bezeichnet wurde. Sie bleiben als meine Helfer bei den Menschen.

3.6 Wer ein Ohr hat der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.



6. PHILADELPHIA


3.7 Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat. Der öffnet, so dass niemand zu schließen vermag. Der schließt, so dass niemand zu öffnen vermag.

3.8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand schließen kann; denn du hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.

3.9 Siehe, ich gebe etliche denen, die behaupten, sie seien Gläubige. Siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen und sich niederwerfen und einsehen, dass ich dich liebgewonnen habe.

3.10 Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, so habe ich auch dich bewahrt vor der Zerstörung.

3.11 Halte fest, was du hast, damit keiner dir deinen Siegeskranz wegnehme.

3.12 Wer siegt, den werde ich zu einer Säule im Hause meines GOTTES machen, und er soll wahrlich niemals mehr herauskommen, und ich werde darauf schreiben den Namen der Stadt meines GOTTES, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabsteigt von meinem GOTT her, und meinem neuen Namen.

3.13 Wer ein Ohr hat der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 13.04.07 (09:48):

3.14 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:

3.15 Ich kenne deine Werke!

3.16 Sie haben keine Gnade gefunden vor meinem GOTT. Herrschen willst du und zwingst andere zu dienen!

3.17 Weil du sagst: reich bin ich und habe Reichtum erworben, und nichts habe ich nötig; und weil du nicht weißt, dass gerade du bist der Jämmerliche und Erbärmliche und Arme und Blinde und Nackte.

3.18 So rate ich dir, von mir Gold (MACHT) zu kaufen, geglüht aus dem Feuer, auf dass du reich wirst, und weiße Gewänder (Reinheit) zum Anziehen, auf dass deine schändliche Blöße nicht offenkundig wird, und Salbe zum Bestreichen deiner Augen, auf dass du sehend wirst.

3.19 So werde also eifrig und bekehre dich.

3.20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür aufmacht, so werde ich bei ihm einkehren und Mahl mit ihm halten und er mit mir.

3.21 Wer über sich selber siegt, dem werde ich verleihen, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich gesiegt und mich zu meinem Vater auf seinen Thron setzen durfte.

3.22 Wer ein Ohr hat der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (10:01):

Hallo hema,

......aus meinen Buch, weil es oben zitiert wurde....
---------------------------------

In Zeitungen bist du aber nicht so bescheiden; da bewirbst du dein Buch doch an versch. Stellen:-)

Aber jeder Händler lobt seine Ware;

Hast du als Sprachrohr Gottes intellektuelle Probleme zu verstehen oder hörst du schlecht oder kannst du nicht so schnell mitschreiben .... kann es sein, daß dein Gott ein falscher Prophet ist, ein Teufel in Gottesgewand, also der Antichrist?

Wenn das Gebotene eine repräsentative Kostprobe ist, dann wirst du damit kaum jemanden Lust auf ein Mehr an diesem verworrenem Zeug machen.


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 13.04.07 (10:10):

"2.21 Ich habe ihr eine Frist gegeben, damit sie sich bekehre. Ihre Zeit ist jetzt um!"

du solltest dich meiner worte zu jahresbeginn an dich erinnern hema:

wachsame augen hat es manche bei den denkenden leutz im ST und ich meine mal,

deine zeit ist jetzt um hema, die leute dem religiösen wahn zuführen zu wollen! selten habe ich solch einen nonsense gelesen und es dürften nur wenige sein, die deinen, wie ich meine, im volltrunk entstandenen wortschwall, ernst nehmen!

scham sollte deine augen bedecken, dich derart tumb und trunken vom wahn, hier zu präsentieren und dich als fundamentalistische lachnummer von mal zu mal zu steigern!

ER gab uns die fröhlichkeit, leuten wie dir zu begegnen und selten habe ich mehr gelacht, als über deine pamphlete!

:-)))


Vorlesefunktion  bongoline antwortete am 13.04.07 (10:13):

3.22 Wer ein Ohr hat der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.........

und wer zwei hat, hört auch, was die Gemeinden antworten.

So langsam aber sicher lese ich jetzt aus all diesen überflüssigen Erklärungen heraus, daß Ihr die Bibel durchforstet, um all die Sprüche in Euch aufzusaugen, die Ihr irgendwo auf Euch zugeschneidert seht.

Warum erst zu einer persönlichen Auslegung der Bibel zu finden, wenn es einem dreckig geht - egal ob verschuldet oder unverschuldet. Nehmt Euch beim Schopf und zieht Euch doch mal selbst aus dem Sumpf raus. Warum immer nur Verantwortung IHM übertragen, nur hoffend, mit IHM irgendwann auf seinem Thron zu sitzen, die Umwelt aber mit Gejammer und Gefühlsduselei nerven. Das hat nichts mit Glauben zu tun, daß ist reiner Egoismus. Wehe, wenn Ihr diesen Egoismus in Euer Umfeld trägt, das braucht einen starken Magen und Nerven wie Drahtseil, um nicht an Euch kaputt zu gehen. Aber das scheint Euch ja nicht zu interessieren - Ihr seid in meinen Augen egoistische Fanatiker, von denen hatte Jesus zu seiner Zeit auch mehr als genug, die waren aber die ersten, die ihn dann verleugnet haben und gegen ihn waren, als er nicht so spurte, wie sie es wollten. Solche Personen sind wie Windfahnen auf einer Brücke. Da wo der Wind herkommt, dahin zieht es sie auch.

Es ist schlimm, daß das, was Glaube sein soll, von solchen Personen ins Lächerliche gezogen wird. Mit Hölle als Bestrafung, mit Fegefeuer als Büßerzone und mit Himmel als Belohnung kann man in der heutigen Zeit niemanden mehr beendrucken - allenfalls mit Taten und nicht mit nachgeplapperten Worten.


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 13.04.07 (10:23):

Hallo, was Hema schreibt sind nicht ihre eigene Worte und ihr auch nicht eingegeben von Gott.
Es sind die Worte aus der Bibel, nachzulesen in der Offenbarung.
Es sind Worte die über 2000 Jahre alt sind und seit dieser Zeit Menschen beschäftigt hat. Nicht nur die neunmalklugen auch die einfachen Menschen.
Gott hat in seiner Weisheit schon recht wenn er schreibt:

"Wer als Erster es erforschte, kam nicht ans Ende, ebenso wenig ergründet es der Letzte"


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (11:14):

Schön, dann schreibt hema aus alten Büchern ab und gibt das Ganze , auch hier wiederholt, als ihre Worte aus:-)) <<Aus meinem Buch "Das siebente Siegel" über die weltliche Herrschaft (die Mächtigen)<< (hema)


Selbst wenn die Quellenangabe stimmen würde, ist es aber nicht weniger Quatsch.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (11:46):

..."Heute wird die Offenbarung besonders von chiliastischen Gruppierungen wie den Zeugen Jehovas und den Adventisten im Glaubensverständnis berücksichtigt ....
Heute nimmt die Offenbarung des Johannes eine zentrale Stellung in der christlichen Endzeitlehre ein, neben dem Buch Daniel, Ezechiel und den Endzeitreden Jesu sowie den Thessalonicher-Briefen. Die Offenbarung endet mit der Erwartung einer "Erneuerten Erde", in der die Menschen in der Gegenwart Gottes leben werden..." (siehe Link)

Ist doch schön, wenn dann Gott sein bisheriges Murkswerk vollenden wird, wenn das Paradies wartet ... warum soll ich mich aber heute damit beschäftigen und vor allem

Welcher grausame "Gott" aber läßt die Menschen in diesem Jammertale so lange verweilen und hängt die Trauben so hoch in die Luft?:-)))

Dieser Gott wäre es wert verachtet zu werden. Zuerst die sadistische Befriedigung, die ihm das menschl. Leid und die Religionskriege offensichtlich bereiten und dann als gr. Zampano zu erscheinen und sich verehren lassen; pfui Teufel kann ich da nur sagen.

Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Offenbarung_des_Johannes


Vorlesefunktion  hema antwortete am 13.04.07 (11:49):

Ich habe mit Gottes Hilfe die Offenbarung neu geschrieben, damit für die Menschheit eine bessere Zukunft möglich ist. Die Apokalytischen Reiter müssen ihr tun beenden. Auf der Himmlischen Ebene schon beschlossene Sache!
So ist es!

Ich habe nichts zu verbergen und ich habe nichts verbrochen. Ich gehöre keiner Sekte an und wer an Gott nicht glauben will, der soll es bleiben lassen.

Mein Name ist Mathilde Heiml und ich bin im Internet zu finden.

Das wäre alles.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (12:00):

Weißt du, hema, wie oft in der Vergangenheit bereits Harmagedon vorausgesagt wurde?

Warum nicht die Energie, die auf diese Phantastereien aufgewandt wird, auf die Verbesserung des Jetzt und Hier einsetzen?
Könnte es nicht sein, daß Gott darüber mehr Freude empfindet als über die Spinnereien über die apokalyptischen Reiter und du im Jenseits dafür hoch belohnt wirst?

Ansonsten ist deine Einstellung eine bequeme, selbstgefällige Art die Augen zu verschließen und die Hände in den Schoß zu legen! (Ich erinnere mich da an deine Meinung über die Opfer der Flutkatastrophe in New Orleans, die jedem mit ein bißchen Herzensbildung die Schauer über den Rücken laufen lassen.)

Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Harmagedon


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 13.04.07 (12:02):

Zu den Text von mart:
Ich muss doch immer wieder staunen wie vermessen die Menschheit ist und schiebt ihre eigene Schuld auf Gott. Nicht Gott wäre zu verachten, sondern die Menschheit. Doch gerade diese Verachtung wird in der Bibel abgelehnt.


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 13.04.07 (12:05):

die jedem mit ein bißchen Herzensbildung die Schauer über den Rücken laufen lassen.)


Hallo mart, nun sag mir was hilft es den Menschen wenn dir Schauer über den Rücken läuft?

Nicht über Mitleid, sondern über Hilfe und Nächstenliebe lese ich in der Bibel.


Vorlesefunktion  bongoline antwortete am 13.04.07 (12:10):

Jetzt muß ich schallend lachen -

ich dachte immer, Österreich ist ein neues Raubrittertum, was den Tourismus anlangt -
aber daß jetzt noch mit Offenbarungen den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird (und das mit Gottes Hilfe - oh nein) ist der Witz des Tages.

Dein größtes Verbrechen, hema, ist die Überheblichkeit, daß Gott Dir Deine Feder führen würde. Steh dazu, daß Du aus Eigenem was schaffen wolltest und dann kann man über Deine Meinung reden - aber so wirklich nicht.


Vorlesefunktion  Marieke antwortete am 13.04.07 (12:21):

bongoline-, ehrlich gut, dass du noch lachen kannst.

@all: Habt Ihr- falls Ihr mal in einem Gottesdienst seid- schon einen Pfarrer über die Offenbarung predigen hören???
Ich nicht- und ich glaube, mich in diesem Metier ein wenig auszukennen.
Bislang dachte ich, "hema" hätte Kommentare zur Offenbarung fantasiert.
"Ich habe mit Gottes Hilfe die Offenbarung neu geschrieben.."(hema).
Welche Vermessenheit!


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (12:24):

Ursel,

Wenn jemand die Meinung vertritt, die Opfer einer Katastrophe würden die gerechte Strafe Gottes erleiden, dann ist das nicht nur eine UNMENSCHLICHE, sondern eine FREVELHAFTE Einstellung.


Vorlesefunktion  Marieke antwortete am 13.04.07 (12:30):

Ja sicher,
am 09.04.wollte ich nichts mehr schreiben.
Es hat mich halt jetzt vom Stuhl gerissen...

Barbarah, Dank für deinen Kommentar(Bischof Huber etc.)
Ich bin zu fassungslos, um nachzuschlagen.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (13:37):

Danke, daß du doch wieder beteiligst - das Internet hat sehr viele Vorteile, aber auch den Nachteil, daß es ein ideales Verbreitungsmedium und eine Plattform für jede Art von Obskuritäten bis zu echt gefährlichen Ansichten darstellt.
Da die Energie von derartig Bewegten sehr groß ist, sind sie im Internet und in Foren überrepräsentiert und erhalten ein Gewicht, das sie ansonsten nie hätten oder erreichen könnten.
Man sollte daher nicht zuviel darauf eingehen, aber auch nicht Nichtreagieren:-)


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 13.04.07 (13:40):

Mart,

Gott ist gerecht, wer die Bibel wirklich kennt weiss dies auch.
Doch keiner kann Gottes Verhalten beurteilen und behaupten die Opfer haben es verdient. Wobei ich die Einstellung habe, dass der Tod keine Strafe sein muss. Aber das hat ja nun wieder mit dem Glauben zu tun.
Eine Katastrophe kann für einen Gläubigen nur von Gott zugelassen sein und hat seinen Grund, den wir Menschen jedoch nicht erkennen müssen.

Ich frage mich die ganze Zeit was für Vorteile habe ich, wenn ich an Gott glaube und welche Vorteile hätte ich, wenn ich euch zustimmen würde? Ihr könnt mir ja mal Argumente bringen warum ich nicht an Gott glauben soll.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (13:48):

Weißt du, ursel, es ist mich ganz egal, an wen oder was du glaubst, an Gott, an Allah, an das Nudelmonster oder an Aton:-)

Welch seltsame Ansicht ist das, daß ein Glaube an Gott Vorteile bringen soll und noch dazu ein derartiges Abwägen von Vor- und Nachteilen.

Ich sehe daraus, daß dein Glaube auf einem sehr schwankenden Grund steht.


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 13.04.07 (13:59):

schon wieder hellseherische Kenntnisse. Also ich muss schon sagen ihr seid wirklich ein kluges Häufchen.
Ich schwanke nicht! Lediglich an diesem Thread. Da wird ein Thema über Glaube und Religion zum diskutieren eröffnet und von vornherein schon alles abgelehnt ? Das ist doch keine Diskussion?
Ich wollte mich nur in eure Gedanken rein versetzen. Aber so schlau bin ich nicht.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (15:03):

Hier sind meinerseits viele Entgegnungen möglich - angefangen von einer Replik über "hellseherische Fähigkeiten" angesichts deiner von dir erzählten Geschichte, wie du zu der Bibel kamst, über psychologische Erkenntnisse bis zum "ihr seid....", das doch eher heißen müßte "du bist....". ´"Ihr könnt mir ja mal Argumente bringen warum ich nicht an Gott glauben soll", kommt mir seltsam und unredlich vor, wenn ich bedenke für welche Spezialitäten du hier und hema die Werbetrommeln schlagen.

Deshalb kurz:
Mir käme nicht in den Sinn, Glauben oder Nichtglauben mit der Fragestellung "Wo habe ich die welche Vorteile?" zu verbinden.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 13.04.07 (18:26):

mart () schrieb am 13.04.07 (12:00):

Warum nicht die Energie, die auf diese Phantastereien aufgewandt wird, auf die Verbesserung des Jetzt und Hier einsetzen?

Liebe mart, auch wenn du es nicht glaubst und es dir nicht einmal vorstellen kannst, ich tu das seit Jahren und es ist wirklich "kein Honig lecken"!

Und weil du von dieser Materie überhaupt nichts verstehst, lass deine blöden Bemerkungen. Mich kannst du nicht beleidigen, aber lass die Ursel in Ruhe. Sie ist auf einem guten Weg!


Vorlesefunktion  hema antwortete am 13.04.07 (18:32):

mart antwortete am 13.04.07 (12:24):


... sondern eine FREVELHAFTE Einstellung.

Weißt du was frevelhaft ist?

...Dieser Gott wäre es wert verachtet zu werden. Zuerst die sadistische Befriedigung, die ihm das menschl. Leid und die Religionskriege offensichtlich bereiten und dann als gr. Zampano zu erscheinen und sich verehren lassen; pfui Teufel kann ich da nur sagen...

Das ist frevelhaft !

Jesus hätte in diesem Fall gesagt: "Hinweg mit dir Satan!"


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (18:36):

Gut, daß du nur Gottes Sprachrohr und nicht sein Vollzugsgehilfe auf Erden bist!


Vorlesefunktion  mart antwortete am 13.04.07 (19:05):

Ich habe das Wort frevelhaft im folgenden Satz verwendet, um deine Einstellung zu charakterisieren, hema:

>>Wenn jemand die Meinung vertritt, die Opfer einer Katastrophe würden die gerechte Strafe Gottes erleiden, dann ist das nicht nur eine UNMENSCHLICHE, sondern eine FREVELHAFTE Einstellung.>>

Ja, hier vertritts du eine unmoralische u n d unethische, ja eine frevelhafte Meinung - obwohl du dich als Gottes Sprachrohr betrachtest. Deshalb meine ich, um in deiner Terminologie zu bleiben, daß du eher Satans Sprachrohr bist.

Psychiater würden allerdings deine Symptome einer bestimmten Krankheit zuordnen.


Vorlesefunktion  Claude antwortete am 13.04.07 (19:11):

Mart schrieb
>>Wenn jemand die Meinung vertritt, die Opfer einer Katastrophe würden die gerechte Strafe Gottes erleiden, dann ist das nicht nur eine UNMENSCHLICHE, sondern eine FREVELHAFTE Einstellung.>>


Ich möchte diese Aussage komplett machen mart, dass ist nicht nur eine frevelhafte Aussage sondern eine ausgesprochen >>>BEKLOPPTE<<< du meine Güte wohin doch Fanatismus führt !!??? Kranken ist natürlich zu verzeihen.

Freundlicher Gruß Claude


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 13.04.07 (19:35):

@ hema

merkst du langsam, dass du mit deinen krankhaften Vorstellungen der christlichen Idee einen äusserst schlechten Dienst erweist.
Solche Eiferer mit ihren absurden Ideen schaden mehr als frevelhafte Worte ungläubiger Spötter.
Dein Machwerk <Das siebente Siegel> ist den Papierpreis nicht mal wert!
Vielleicht empfindest du aber ja eine gewisse Befriedigung hier als Märthyrerin dazustehen!
Nimmt mich Wunder, was du mit deinen Betreuten im Seniorenring in Perg anstellst? Arme Alte, wenn sie dir jeden Tag zuhören müssen!


Vorlesefunktion  bongoline antwortete am 13.04.07 (19:37):

Lach Mart,

eben diese Überzeugung von hema ..... obwohl du dich als Gottes Sprachrohr betrachtest ..... hat mich ja auf die Palme getrieben, aber zwischenzeitlich - bei google mal nachgeguckt, bin ich draufgekommen - da ist nix mit Gottes Sprachrohr, hema hat da ihre irdischen Helferlein, alle aus Fleisch und Blut. Also über die Behauptung, das sei alles von Gott eingegeben, habe ich mich sehr aufgeregt, aber dieses menschliche Machwerk ist mir jetzt sowas von schnurzpiepegal. Sicher werden diese Verkünder und Heilsbringer und Propheten von eigenen Gnaden manch naives Schäflein in ihre Fänge bekommen und sie werden auch den skrupellosesten Weg wählen, um es ja nicht mehr aus ihren Fängen zu lassen - für mich hat sich dieses Thema erledigt. Schön, wenn sich die Betreffende selbst ad absurdum führt.


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 13.04.07 (20:30):

bongo,,,ein wenig Übertreibung, ein wenig Verharmlosung kann diplomatisch oder satirisch wirken und hilfreich sein. Aber maßloses Übertreiben oder Verharmlosen bewirken beim Betrachter und Angesprochenem oft das Gegenteil des Erwünschten.

Sowas kann auch Taktik sein, durch übermäßiges, unanständiges, ungerechtfertigtes loben und preisen, kann man einen Menschen total fertig machen, wieviel mehr einen Gott, der sich hier nicht wehren kann wenn er von Eiferern sehr miserabel vertreten wird.

Auch wenn Du hier das Thema für Dich als gegessen ansiehst, es wird Dich niemals loslassen, denn irgendwo irgendwann trifft man immer wieder auf die Vertreter dieser Gattung "Vertretung" und da ists ganz schön wenn man ein wenig geübt hat und dieses Forum scheint mir dafür (zum Üben)sehr geeignet,,*gg*


Vorlesefunktion  bongoline antwortete am 13.04.07 (20:34):

lach Hugo

überredet :-))))))))


Vorlesefunktion  eleonore antwortete am 14.04.07 (06:49):

hema sollte Bulgakows *der meister und margarita* lesen.
da würden die dauerwellen von empörung beben, und hema würde die bücherverbrennung erneut einleiten.


Vorlesefunktion  Marieke antwortete am 14.04.07 (08:14):

Danke, Elo,
für den Lesetipp. Ich las das mal- ist Ewigkeiten her.

So, jetzt bin ich definitiv, wirklich nur noch im "NEUEN ST"!


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 14.04.07 (11:00):

so nun hab ich genug gelesen hier :)
Es ist mir sehr viel Kälte und Verstocktheit begegnet.
Allein der Thread im Kummerkasten eines jungen Mannes, der die ältere Generation um Rat gebeten hat, hat mich frieren lassen.
Schöner Glauben :( Spiegel der Welt :( Mir ist kalt


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 14.04.07 (11:39):

mach hinne Ursel...

und mach dir warme gedanken, wo die hormone und die gedanken versagen, echtes von falschem unterscheiden zu können!

wiege dich dabei sanft in deinem gespinst von passend zurechtgefriemelten wortlügen und lass nur nicht zu, das die blasphemiegeschwängerte luft entweichen könnte und dass womöglich die selbstgestrickten stützstrümpfe jucken könnten, dich aufzuwecken aus teufelgeprägten träumen.

dir widme ich zitierend folgendes:

"3.18 So rate ich dir, von mir Gold (MACHT) zu kaufen, geglüht aus dem Feuer, auf dass du reich wirst, und weiße Gewänder (Reinheit) zum Anziehen, auf dass deine schändliche Blöße nicht offenkundig wird, und Salbe zum Bestreichen deiner Augen, auf dass du sehend wirst.

3.19 So werde also eifrig und bekehre dich.

...

es gibt viel zu tun, einfach mit denken beginnen Ursel!

:-)


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 14.04.07 (16:42):

hallo ursel, vielleicht guckste mal in Dich rein wenn Du genug gelesen nach Deiner Version die da lautet: "Nicht über Mitleid, sondern über Hilfe und Nächstenliebe lese ich in der Bibel."

und dann fragst Du Dich was wohl will Dir die Kirche und die Bibel über Deinen Gott sagen das er gelobt sein will wenn es Dir gut geht und nicht kritisiert werden möchte, wenn er Deine Söhne im Schützengraben erfrieren und verrecken lässt.??

Dann sollte in jeder Mutter Herzen Hitze und Kälte, wenig Pro und viel Kontra in schnellem Wechsel spürbar sein.
Dann guck mal in den Spiegel, nichts von andächtigem Wohlwollen, himmelhochjauchzender Begeisterung wirste dann darin entdecken,,,und dann frage Dich weiter und warte, warte, warte das er Dich tröstet oder Du denkst, das Du verrückt wirst und an der Welt verzweifeln könntest oder ?


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 14.04.07 (18:11):

Hallo Hugo, es wird wohl wenig Sinn haben hier darüber zu diskutieren oder die Antwort aus Gottes Sicht zu geben. Im übrigen siehst du die ungläubige Mutter, ich könnte dir aber eine gläubige Mutter vorzeigen.
Ich habe lediglich eine andere Frage:
Wenn ich nun nicht an Gott glaube ändert das irgend etwas an der Situation?
Bist du tatsächlich der Meinung, dass ohne Gott keine Söhne im Schützengraben erfrieren und verrecken?


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 14.04.07 (18:39):

Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.
Dietrich Bonhoeffer


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 14.04.07 (20:32):

nee ursel der Meinung das es ohne Gott keinen Krieg gäbe, bin ich natürlich nicht, das wär naiv. Krieg und Kampf gabs schon auf der Erde, da war von Gott so wie Du ihn kennst, noch nicht die Rede.

Aber das Im Namen Gottes in den Krieg gezogen wird und z.T. dazu noch mit "gesegneten" Waffen, das würde es niemals geben und das wäre auch gut so.

Du kannst an Gott glauben, an die Jungfrau, die Dreifachdingsda oder an einen halbvollen Kühlschrank, mich geht das nur sehr indirekt etwas an.

Hauptsache Du, Du, DU fühlst Dich wohl und anständig dabei und verlangst nicht von mir, das ich Dir ähnlich werden, Deinem Beispiel folgen und/oder mein bisheriges Leitbild mit dem ich zufrieden bin, verlassen soll. (es sei denn ich wäre missionarisch oder terroristisch angehaucht unterwegs)

Glaube, ist Ansichtssache und sollte jedem Menschen unbesehen belassen werden, aber Religion in der Form wie sie sich in den letzten tausend Jahren darstellte, sollte verboten sein.,,,so zumindest meine Meinung.

Mit erstaunen betrachte ich z.B. heutige Nachrichten und Bilder aus der Türkei, wo Hunderttausende Menschen -von denen hier viele Leute der Meinung sind, sie würden noch hinter dem muselmanischem Mond leben- auf die Strasse gehen und die Trennung von Staat und Kirche verlangen,

,welch eine verantwortliche, humane, fortschrittliche Einstellung, da könnten sich unsere rechtslastigen Politiker die uns eine verkorkste Eu-Vefassung mit Religionstouch aufschwatzen wollen zwei Scheiben abschneiden,,*g*


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 14.04.07 (20:45):

apropos Dietrich Bonhoeffer

Da kann ich Dir ein direktes, praktisches, aktuelles Beispiel unmöglicher kirchlicher Arroganz und Hinterhältigkeit bieten.

In Greifswald gibt es seit vielen Jahrzehnten einen Karl Marx Platz und auf welche Idee kommen nun diese "Nichtsnutze" von der hiesigen CDU ?

Neben dem persönlichem "Anschaffen" auf Teufel komm raus (aber das ist ein Thema für ein andermal) haben sie nix häßlicheres zu tun als diesen Platz umbenennen zu wollen.

Und dabei ist der Heiligenschein welcher diesem Bonhöfer aufgestülpt wird recht weit hergeholt...(auch das wär ein anderes Thema wert.)

Internet-Tipp: http://kurzlink.seniorentreff.de/noOaFPnf0


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 14.04.07 (20:52):

ach so,,,und die lachenden Dritten (hatte ich ganz vergessen mitzuteilen) sind-nicht zuletz wegen der kirchlichen Forderungen und Wünsche die sich hier immer weiter dick und breit-machenden Rechten ,siehe Link.


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 14.04.07 (21:30):

"Mit erstaunen betrachte ich z.B. heutige Nachrichten und Bilder aus der Türkei, wo Hunderttausende Menschen -von denen hier viele Leute der Meinung sind, sie würden noch hinter dem muselmanischem Mond leben- auf die Strasse gehen und die Trennung von Staat und Kirche verlangen"

...

wirklich mit erstaunen hugo? :-)

ich habe nicht nur einmal die Türkei besucht und mein eigenes bild gewonnen...und das sicherlich nicht nur am sonnigen strand von Side oder abends bei sonnenuntergang im hafen von Antalya. :-)

mich haben bisher eher die muslimbashenden beiträge erstaunt derjenigen, die trotz der für mich erkennbaren ansätzen von intelligenz, nicht zu unterscheiden wußten und datt fundamentalistiche islamkäppchen einfach allen und allem aufgestülpt haben, ob nun zu recht ode nicht, das hat sie wenig gekümmert!

heute abend habe ich mich besonders an medea erinnert und ihren dummdreisten versuchen, alles abzuwatschen, watt ihr vor die altbackene flinte lief und dachte:

himmel, der gelbe gallesabber muss doch bei diesem anblick im tv in unaufhaltsamen strömen fliessen?

oder glaubst du etwa hugo,

medea würde nun zum ende der klassischen forenzeit das erste und einzige positiv gestimmte thema zu den geschehnissen in der Türkei eröffnen?

in diesem sinne, die einen sabbeln und sabbern und die anderen handeln, that's life!

:-)


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 14.04.07 (22:50):

pilli, ich mag die Türken und bin hier nicht nur einmal abgewatscht worden weil ich für deren Mitgliedschaft in die EU und eine diplomatische Bewertung ihrer derzeitigen Meinung zum Mord an Armeniern eintrete.

Was sich da heute dort abspielte, hab ich so vorbildlich nicht erwartet, aber es bestärkt mich in meiner bisherigen Ansicht,,,

Auch dort gibts Menschen mit eigenem Glauben und anderer Religion, wie überall auf der Erde und -mir gehts dort wie hier- die Menschen und einfachen Gläubigen mag ich viel lieber als deren Kirche, Religion bzw. Ihre religiösen (Ver)Führer... *g*

Wär schon schön wenn die EU solche Strände, solche Landschaften, solche Erzeugnisse, solche Kulturvielfalt, solch fleißige und nette Menschen wie sie die Türkei vorweisen kann bei sich aufnehmen und Ihnen auf dem weiteren Weg behilflich sein würde.

Das finde ich allemal besser als sie zu verprellen und "nur" in den Armen der Nato, der Amis oder -noch schlimmer- talibanistisch handelnder Nachbarfürsten zu überlassen. *g*


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 14.04.07 (23:42):

es sind die menschen hugo,

die uns auf den reisen in andere länder begegnen, die wir kennenlernen und die bei der begegnung mit uns vieles bewegen mögen, was vielleicht zeit hatte, sich doch mal einzuschleichen, den sinn zu vergiften.

aber im gegenüber jemand zu erkennen, der soziale verantwortung trägt, seine familie schätzt und die alten ehrt :-)über politik bald verzweifeln möchte und dem herztod nahe ist, wenn der fussballverein absteigt, das sind die menschen, die ich in der Türkei treffen durfte...

ich fühlte mich mit ihnen verbunden. :-)

zu ihnen nachhause eingeladen zu werden, die kinder kennenzulernen und nachdem der mit köstlichkeiten beladene tisch erschrecken liess, weil es ungewohnt war, so reich empfangen und bewirtet zu werden und erst das genossene wasserpfeifchen entspannung brachte...

ich fühlte mich mit ihnen verbunden. :-)

die vielfalt der kultur aber erschliesst sich meiner erfahrung nach nur dejenigen, die gewillt sind, auch die augen zu öffnen, die pracht zu sehen, die sich bietet? :-)

heute abend habe ich gesehen hugo; es war jede minute wert darauf zu hoffen, dass es vielen der gegner klar werden könnte, die menschen in der türkei möchten behalten, was sie schon lange besitzen; die trennung von staat und kirche!

:-)


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 15.04.07 (09:06):

guten Morgen pilli, dem ist Nichts hinzuzufügen, was Du schreibst kann ich -diesmal- *g* Wort für Wort bestätigen.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 15.04.07 (09:40):

Welch seltsame Vermengungen finden hier statt:

Ich lese folgendes:

..."Auch Sezer (Ergänzung von mir: Der weltlich orientierte türkische Staatspräsident, dessen Nachfolger im Mai gewählt werden wird) hatte mit Blick auf die Präsidentenwahlen vor einer islamistischen Gefahr gewarnt. Das säkulare System sei in der größten Krise seit der Staatsgründung 1923, sagte der scheidende Staatschef am Freitag. Nach einer kaum verhüllten Drohung der Armee hatte Erdogan zuvor seine Ansprüche auf das Präsidentenamt zur Disposition gestellt. Die Armee versteht sich als Gralshüterin der Verfassung des Landes, in der eine Trennung von Staat und Religion verankert ist."


Zur weiteren Information:
Der türkische Staatspräsident wird vom Parlament gewählt, in dem die islamisch-konservative Regierungspartei AKP eine deutliche Mehrheit hat - aufgrund der Tatsache, daß es eine 10%Hürde für Parteien gibt, sodaß die AKP zwar nur AKP 34,3% der abgegebenen Stimmen bei den letzten Parlamentswahlen erhielt, aber im Parlament fast die 2/3 Mehrheit für eine Verfassungsänderung besitzt. In dieser AKP (die gab es bereits vorbereitende Gespräche über die Einrichtung einer weitgehenderen Machtbefugnis des Staatspräsidenten.

Das Militär, dessen letzter Putsch noch nicht einmal 10 Jahre zurückliegt, als Garant für eine Demokratie und Gewaltentrennung?

Internet-Tipp: http://www.diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/297598/index.do


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 15.04.07 (12:29):

Pili, hat etwas erwähnt, was ich unter Nächstenliebe einordnen würde.
Auch ich kenne die Türken so wie sie pili beschrieben wurden.
Im übrigen bin ich überzeugt, dass sie den gleichen Gott haben wie auch wir.
Die Menschen, die pili beschrieben hat werden in Deutschland immer weniger, warum nur?


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 15.04.07 (12:32):

Noch eine Geschichte von Wilhelm Busch

Feindesliebe

Der französische Evangelist Dapozzo war im Dritten Reich in einem Konzentrationslager und hatte davon einen ganz zerschlagenen Arm. Er erzählt:

Im KZ ließ mich mal um die Mittagszeit der Lagerleiter holen. Ich wurde in ein Zimmer geführt, in dem der Tisch gedeckt war. Aber es stand nur ein Gedeck auf dem Tisch. Und dann kommt der Lagerleiter. Ich hatte brüllenden
Hunger. Und dann setzt der Lagerleiter sich hin und bekommt ein phantastisches Essen serviert, einen Gang nach dem anderen. Und ich muß stramm stehen und zusehen. Er macht mir vor, wie es ihm schmeckt – und ich sterbe vor Hunger. Aber das war das wenigste. Am Schluß lässt er sich
Kaffee bringen. Dazu stellt er ein Päckchen auf den Tisch und sagt: „Sehen Sie mal, das hat Ihnen Ihre Frau aus Paris geschickt: Gebäck!“

Ich wußte, wie wenig es zu essen gab und wie meine Frau gespart haben mußte, um die Plätzchen zu machen. Und dann fängt der Lagerleiter sie an auf zu essen. Ich bitte ihn: „Geben Sie mir wenigsten eins, ich will es
nicht essen, ich möchte es zum Andenken an meine Frau haben“.

Und lachend ißt der das letzte auf. In dem Augenblick wurde mir klar, was es heißt: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz“. Ich konnte den Mann lieb haben. Ich dachte: „Du armer Mann! Keinen Menschen hast du, der dich liebt. Nur Haß umgibt dich! Wie gut habe ich es als Kind Gottes!“

Da sprang der Lagerleiter auf. Er spürte, dass ich ihn nicht haßte und rannte hinaus. Nach dem Krieg besuchte ich diesen Mann. Er wurde bleich und sagte: „Sie wollen sich rächen!“

„Ja“, sagte ich, „ich will mich rächen. Ich möchte eine Tasse Kaffee bei Ihnen trinken. Und im Auto habe ich eine Torte mitgebracht. Und jetzt essen und trinken wir zusammen!“

Meinem ehemaligen Peiniger geht auf, dass ein Mensch, der in die Gewalt Jesu gekommen ist nicht mehr hassen kann. Er ist frei gemacht, weil die Liebe Gottes ausgegossen ist in sein Herz.

(Wilhelm Busch: Jesus unser Schicksal)


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 15.04.07 (17:57):

@ Ursel,

eine schöne und eindrückliche Geschichte, die du da anbietest.
Dein Schluss aber, dass nur der Glaube an Jesus eine so edle Haltung erwirkt hat, ist überhaupt nicht zwingend.
Solche Geschichten erzählt man sich auch aus Kulturen, die mit diesem Relegionsschöpfer nichts zu tun haben.
Ich denke da an vorchristliche Kulturen wie altchinesische, griechichische aus der Klassischen Epoche, persische, buddistische, indianische etc.
Es ist wieder dieser penetrante Ethnozentrismus, der dich glauben macht, das Christentum sei das Zentrum des menschlichen Seins.
Und damit es klar betont ist:
Ich erachte die christliche Ethik als hochstehend und vorbildlich, wenn man tatsächlich nach ihr lebt. Sie ist und war aber nicht die einzige auf dieser Welt.


Vorlesefunktion  Ursel antwortete am 15.04.07 (19:41):

Hallo Felix, als ich auf die Suche ging nach dem Glauben war ich mir noch nicht so sicher was ich suchte, ich befasste mich mit Buddhismus, Indianern und Ethik. Bis zu dem Tag als mir klar wurde, dass ich zurück kehren sollte zu meinen Wurzeln. Meine Wurzeln gehörten nun dem Christentum. Also habe ich begonnen mich damit zu befassen.
Ich bin kein typischer Christ, schon gar nicht Katholik, doch vieles was Papst Benedikt in seiner Enzyklika geschrieben hat, hat mich angesprochen und noch ein Satz von ihm hat mich neugierig auf ihn gemacht:

"Es gibt so viele Wege zu Gott wie es Menschen gibt."

Er und auch sein Vorgänger haben sich geöffnet für alle Religionen und gehen auf sie zu, so dass bei den Evangelikale der Ruf kommt er sei der "Antichrist".

Ich finde es eine interessante Wende der katholischen Kirche.


Vorlesefunktion  eko antwortete am 16.04.07 (00:53):

Nachdem ich mich durch diesen ganzen Wust an Beiträgen hindurchgelesen habe, kann ich mit Erleichterung feststellen, dass ich noch einmal davongekommen bin. Davongekommen deshalb, weil ich mich nicht an diesem ganzen Geschwätz beteiligt habe. Denn auch mich hätte man mit viel Häme und Spott und auch mit direkten Beleidigungen überschüttet, hätte ich mich hier als Glaubenden geoutet.

Nein, ich lasse mir meinen Glauben nicht kaputtreden, von niemandem, am allerwenigsten von denen, die jeden, aber auch wirklich jeden Menschen, der sich als Glaubender äußert, sofort und ohne Umschweife als religiöser Fanatiker verurteilen.

Was ich hier in all diesen Schwätzereien am allermeisten vermisse, ist

T O L E R A N Z !!!!

Man lässt es einfach nicht zu, wenn jemand sich zum Glauben an Gott bekennt. Das scheint einige doch sehr zu stören, wenn man das tut, denn nur so kann ich mir die z.T. entsetzlichen Kommentare erklären.

Warum lässt man den Mitmenschen nicht so leben, wie er es möchte?

Warum nur meinen viele hier, andere für dumm verkaufen zu dürfen, nur weil diese anders denken?

Warum lässt man Ursel nicht ihre Art, an Gott zu glauben?

Warum nur lässt man hema nicht das tun, was sie möchte?

Hat jemand von denen, die da so heftig dagegen schreiben, eigentlich einen Nachteil davon, dass die beiden so sind, wie sie sind ?

Ist das denn so schwer, den Mitmenschen so leben zu lassen, wie er es möchte, auch dann, wenn dieser Mitmensch eine andere Lebens- und Gottesauffassung hat ?

Niemand wird gezwungen, an Gott zu glauben, das ist eines jeden Einzelnen ureigenster Wille. Und wer ohne Gott leben will, der soll es doch tun. Aber er soll doch bitteschön auch diejenigen, die mit Gott leben wollen, so leben lassen und nicht meinen, er müsse ihnen das austreiben !

Ich klage alle, die sich so sehr vehement gegen jeglichen Gottesglauben hier eingesetzt haben, der fehlenden Toleranz an. Toleranz = Duldsamkeit. Den Mitmenschen in seiner Art zu dulden, das wäre echte menschliche Größe und nicht diese gebetsmühlenhafte beständige Verdammung des Gottesglaubens.

Entschuldigung, nun konnte ich mich doch nicht ganz zurückhalten. Es braucht sich aber niemand um meine Gesundheit zu sorgen, mein Puls ist immer noch im normalen Bereich. (;-)


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 16.04.07 (01:54):

Schön eko,
dass du dich an diesem sinnlosen Geschwätz nicht beteiligen musstest ... aber natürlich war dein letzter Beitrag kein Geschwätz sondern eine neutrale objektive Feststellung, die von deiner einzigartigen Toleranz Ungläubigen gegenüber nur so strotzt!
Vielleicht verstehst du aber auch den klaren Unterschied zwischen <Verdammung des Gottesglaubens> und Hinterfragen der überlieferten Glaubensinhalte nicht ganz.
Mir kannst du auf alle Fälle keine solche Verdammung nachweisen!
Aber was ich gut aus deinem Beitrag entnehmen kann: Du findest meine Meinung über den Gottesglauben lästig und unnötig . Anscheinend ist dies eine besondere Art der Toleranz, die du ja ständig predigst!
Sicher ... und dies habe ich "gebetsmühlenhaft" immer wieder betont ... lasse ich alle mit ihrem Glauben leben ... solange sie Andersgläubige in Ruhe lassen!
Auch eine Missionstätigkeit finde ich bereits suspekt.
Ich habe aber Respekt davor, wenn jemand mit seinem ethischen Verhalten andere überzeugen kann!
Dies gilt auch für die Gläubigen in diesem Forum. An ihrem edlen Verhalten würde man sie erkennen und nicht an ihrem herablassenden Geschwätz!


Vorlesefunktion  eleonore antwortete am 16.04.07 (10:19):

Ich klage alle, die sich so sehr vehement gegen jeglichen Gottesglauben hier eingesetzt haben, der fehlenden Toleranz an. /zitat eko/

J'acccuse.........all die hardcore christen und christinnen,
die auf fragen nicht eingehen, die nur mit bibelzitate um sich werfen, satt mal zu denken.
die intolerant sich, und auf sachliche argumente, mit *hinfort mit dir satan* antworten.
die wasser prädigen, aber wein trinken.

ich habe diese diskussion verfolgt, und festgestellt, dass glauben intolerant ist, und jede frage oder zweifel aus dem wege geht.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 16.04.07 (10:57):

Volle Zustimmung eleonore,
aber trotzdem eine kleine Korrektur:

....ich habe festgestellt, dass glauben intolerant ist....

Ich meine deine oben verwendeten Worte "hardcore chriten und christinnen" treffen es besser.

Ich kenne katholische Amtsträger (aus meiner Schulzeit) und auch Katholiken, denen diese Diskussion hier sehr interessant erscheinen würde und die sich intellektuell gefordert fühlen würden, sowohl den einzelnen Kritikern als auch den "Hinfortmitdirsatan"menschen argumentativ zu begegnen und nicht die Masche der weinerlichen, selbstmitleidigen Einforderung von Toleranz abziehen.

Eko, Toleranz heißt doch "um Himmels willen" nicht, daß Nachdenken verboten ist (bes. über die "Sprachrohre Gottes") oder nur im stillen Kämmerlein stattfinden dürfe.

Oder sollten die Klagen von Ursel über die "Verstocktheit" von hier Schreibenden ein Ausdruck von Toleranz sein?:-)


Vorlesefunktion  maggy antwortete am 16.04.07 (11:05):

Bisher 148 Antworten auf das Thema: Glauben und Religion, aber in etlichen Beiträgen lese ich lediglich persönliche Angriffe.
Aus dieser ganzen Diskussion habe ich mich bewußt bisher herausgehalten, weil persönliche Angriffe das ganze Thema in eine sehr unschöne Richtung tragen.

Nachdem in einem anderen Thread meine Kirchengemeinde (mit link) angeprangert wurde, werde ich mich an Glaubens- und Religionsdiskussionen nicht mehr beteiligen.

Dabei könnten doch meiner Meinung nach solche Themen tolerant und sachlich geführt werden, denn jedem Menschen steht letzendlich die Freiheit zu, an das zu glauben, was er/sie möchte. Einen Anderen durch viel Schreiberei hier im Forum zu bekehren - ich gehe davon aus - das gelingt keinem.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Wochenanfang mit sommerlichen Sonnenstrahlen.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 16.04.07 (11:34):

Hallo maggy,

Könnte es sein, daß du das hier meinst:

maggy antwortete am 09.03.07 (16:55):
dutch - soviel ich weiß, ist Bush Baptist oder?
Baptisten sind aber keine Sekte.
Ganz schlimm finde ich Deine Behauptung:
Evangelikale Wiedergeborene sind schlimmer als Nazis.
man man, wohin driftet das wieder ab hier.
Internet-Tipp: http://www.baptisten.org/start/index.php
----------------------------------------------------------
mart antwortete am 09.03.07 (17:33):

Wohin driftet das ab?
dahin:
..."DIE HEILIGE SCHRIFT
Wir glauben an die unfehlbare, wortwörtliche Inspiration der ganzen Bibel, und daß die Bibel die alleinige, vollständige und ausreichende Richtschnur für Glaube und Gehorsam ist. Ps. 119:160; 2. Tim. 3:16,17. Jedes Wort darin ist fehlerlos und unfehlbar und bedarf keiner Berichtigung....
"SCHÖPFUNG UND SÜNDENFALL
Wir glauben an den wortwörtlichen Schöpfungsbericht im ersten Buch Mose. ..."
Gute Nacht, Aufklärung und Humanismus....
Internet-Tipp: http://www.solidrockfaith.com/waswirglauben.htm
---------------------------------

Falls ja, dann frage ich mich, wie ich wissen könnte,
daß du zu dieser Kirchengemeinde gehörst?

Zweitens frage ich mich, ob bei einer positiven Einstellung deinerseits der angegebene Link nicht eine kostenlose Werbung für deine Kirche ist.

Drittens frage ich mich, warum du der Meinung bist, daß ich dich damit p e r s ö n l i c h angegriffen hätte.

Viertens fage ich mich tatsächlich, wie du, Maggy, Humanismus, Aufklärung und das Wörtlichnehmen der Bibel in einem Hut vereinen kannst. Entweder muß das eine oder das andere relativiert werden, meiner Meinung nach.

Es würde mich wirklich interessieren, wie du das siehst!



Vorlesefunktion  eko antwortete am 16.04.07 (12:06):

@ Felix:

Dein Beitrag von (01.54) ist - leider-leider! - nicht viel mehr als eine ganz billige Retourkutsche. Da kannst Du Deinen Hang zum Verhöhnen leider wieder einmal nicht unterdrücken. Und das finde ich sehr schade! (:-(((
Das muss ich Dir neidlos anerkennen, Du verstehst es blendend, alles so zu verdrehen, dass es Dir in den Kram passt, Hauptsache, Du hast dem Mitmenschen mal wieder eins ausgewischt.

@mart:

Wie willst Du mir nachweisen, dass ich Toleranz gleichsetze mit dem "Verbot des Nachdenkens" ??? Dieser Nachweis wird Dir nicht gelingen!

Toleranz, so wie ich das verstehe, bedeutet für mich, die Auffassung und Weltanschauung des Mitmenschen, seinen Gottesglauben oder auch Unglauben so stehen zu lassen, wie er es meint und sagt und nicht sofort dagegen mit allen Mitteln der Rhetorik angehen.

Hier in diesem Thread jedoch wird jeder und jede sofort und unbarmherzig verbal niedergeknüppelt, der es wagt, sich als Glaubenden/Gläubigen zu outen(offenbaren). Alles das, was diesen Menschen wichtig (mit dem Begriff "heilig" will ich nur ganz vorsichtig umgehen) ist, wird verhöhnt und in den Schmutz getreten.

Was hema und auch ursel hier geschrieben haben, findet nicht unbedingt meine Zustimmung, da ist mir vieles viel zu fanatisch. Aber deshalb gehe ich nicht dagegen an, sondern lasse ihnen ihre Art, an Gott zu glauben. Nicht mehr und nicht weniger würde ich von den Gottesleugnern hier auch erwarten. Aber die schreiben ja z.T. genau so oder noch schlimmer fanatisch dagegen!

Was mich so auf die Palme bringt, ist die Art und Weise, wie hier so manche meinen, alles, was mit Glaube und Religion zusammenhängt, ungestraft verachten, verhöhnen, in den Schmutz treten zu dürfen, ohne dass ihnen dabei ein Haar gekrümmt wird. "Christen klatschen" scheint hier angesagt zu sein, ach ja, das darf man ja ungestraft tun. Wehren sich aber die auf die primitive Art angegriffenen Christen und schreiben dagegen, ohweh, dann aber ist die .....am Dampfen! Dann erhebt sich ein Wehgeschrei, dann werden alle Argumente so verdreht, dass man sie als Munition gegen die Christenleute verwenden kann und da ist so manchem keine Gemeinheit zu primitiv.

Dabei wäre alles so einfach:

Wenn sich alle zusammen mal der alten Tugenden erinnern würden und sie einsetzen würden, nämlich die Tugend der

A C H T U N G vor dem Mitmenschen, die Tugend des

R E S P E K T E S voreinander und dann noch die Tugend der

T O L E R A N Z gegeneinander, dann wären solche zum Teil recht hirnlosen Beiträge hier gar nicht erst entstanden.

Die Meinung und Weltanschauung des Mitmenschen zu respektieren, auch dann, wenn dieser in den eigenen Augen Unsinn geschrieben hat, wäre meine Vorstellung hier.

Jaja, damit Ihr es mir nicht gleich wieder "aufs Brot zu schmieren braucht": Das gilt ganz selbstverständlich auch für mich selbst, da habe ich keine Probleme damit.


Vorlesefunktion  Marieke antwortete am 16.04.07 (12:20):

Lieber Eko,
aber die Christen hier s i n d nicht überzeugend.
Auch du und ich nicht.
(Vielleicht ginge es mit Theologiestudium "lach"....)
Schönen freudevollen Sommer!


Vorlesefunktion  eko antwortete am 16.04.07 (12:31):

@ marieke:

Noch sind wir im Frühling, wenngleich die Temperaturen schon sommerlich sind.

Echte Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, tragen dies auch nicht wie eine Monstranz vor sich her, sie behalten es für sich und vor allen Dingen: Sie lassen sich nicht auf solch unsinnige und und absolut unnötige Diskussionen ein. Auch ich hab schon wieder zuviel geschrieben und werde mich jetzt auch zurück ziehen. Man gerät sonst unweigerlich in den Strudel und findet sich dann an einer Stelle wieder, wo man um keinen Preis hin wollte.

Schöne Tage Euch beiden in Kirchberg! (:-)


Vorlesefunktion  maggy antwortete am 16.04.07 (12:43):

eigentlich wollte ich Dir ja nicht mehr antworten mart -
aber ich mache eine Ausnahme ;-)

Der von mir angegebene link weist auf den Bundesverband hin, doch nicht direkt auf meine Kirchengemeinde. Da hast Du Dich also geirrt.
Des weiteren: Wie kommst Du eigentlich darauf, dass ich DICH gemeint haben könnte? Den Schuh mußt Du Dir wirklich nicht anziehen, verstehe eh nicht, wieso Du das tust.

Nein, eine andere Person hat in dem Thread, aus dem Du zitierst, den link zu meiner Kirchengemeinde gesetzt.

Werbung muss ich zu gar nichts machen. Der von mir angegebene link (den Du aufführst) bezog sich darauf, dass Bush sich öffentlich zu den Baptisten zählt, was mich sehr betroffen macht.
Desweiteren mart, bin ich nicht weiter gewillt, hier im Forum über Glaubensangelegenheiten zu diskutieren.


Vorlesefunktion  Marieke antwortete am 16.04.07 (13:04):

Eko,
schau mal:

www.klosterkirchberg.de


Vorlesefunktion  mart antwortete am 16.04.07 (13:07):

Eko,

<<Die Meinung und Weltanschauung des Mitmenschen zu respektieren, auch dann, wenn dieser in den eigenen Augen Unsinn geschrieben hat, wäre meine Vorstellung hier.<<


Tut mir leid, eko, aber deine Vorstellung über eine Diskussion teile ich nicht - ich kann einen Mitmenschen respektieren und darf trotzdem nachfragen. Gerade, wenn ich ihn respektiere, interessiert mich seine Meinung und seine Weltanschauung; ... und Antworten ergeben eben wieder Fragen ...usw.
Ich sehe schon ein, daß jemand, der sein Herzblut an die Gemeinen Offenbarungen gehängt hat, sich dann provoziert fühlt .... aber mit dem "HinwegvonhierSatan" als Argument aufzufahren empfinde nun i c h als Beleidigung.

Tut mir leid, eko, ... aber die Frage über das
Leid in der Welt und das Leid, das Jesus am Kreuz hinweggenommen hätte, begleitet mir seit Jahrzehnten und war nicht als Provokation gedacht.
Niemand konnte mir bisher darauf eine mir einleuchtende Erklärung geben, am wenigstens fand ich hier Antworten.
Und das mit den 3/4 Tag Folterung, denke ich jedesmal, wenn in Gebeten, in Predigen daraus auf die Liebe Gottes zu den Menschen geschlossen wird.
Ich sehe darin weder Blasphemie noch Intoleranz, sondern nur eine logische Frage, die in meinem Gehirn umgeht, in einem Hirn, das mir doch Gott geschenkt hat, ... so heißt es zumindest.

<<Echte Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, tragen dies auch nicht wie eine Monstranz vor sich her, sie behalten es für sich ..<<

Mit letzterem hätte ich überhaupt kein Problem, aber ich sehe schon sehr oft eine güldene Monstranz glänzen:-)




Vorlesefunktion  eleonore antwortete am 16.04.07 (13:16):

ob ich jetzt boshaft bin? hinfort mit mir???

man soll die andere seite auch hören :o)
ich habe es auch in neuen forum reingesetzt,aber ich denke, einige überlesen es dort.
____________________________


Andreas Schlieper
Tractatus Satanicus

Viele Namen haben ihm die Menschen gegeben: Satan, Teufel, Beelzebub, Luzifer. Nun erzählt er seine so spannende wie aufschlussreiche Geschichte. Zu Beginn gibt er zwar, wenn auch widerwillig, zu, dass Gott es war, der aus dem Kosmos der Möglichkeiten seine Schöpfung realisierte, nachher aber, d.h. nach dem Sündenfall, habe er sich eigentlich nur noch störend bemerkbar in dieser Welt gemacht, die ein Werk des Teufels ist. Er, der sich deshalb auch gern Fürst der Welt nennt, hat einen höchst raffinierten Algorithmus entworfen, der alles Leben, seine Evolution bis hin zu Kultur und Zivilisation des Menschen steuert. Der Teufel weiß, dass diese seine Welt unvollkommen ist, deshalb möchte er sie Stück für Stück verbessern. Als Luzifer (Träger des Lichts) steht er auf der Seite der Menschen, bringt ihnen Aufklärung und Erleuchtung, Kunst, Kultur, Wissenschaft und Technik - aber nur solange sie sich bemühen, ihr Leben im Diesseits zu vervollkommnen. Ein Umstand, der ihn nicht erst seit jüngster Zeit zum Pessimismus neigen lässt.

Wunderbar scharfsinnig und erfüllt vom Geist der Kritik wirbt der Teufel für seine Lesart von der Geschichte der Welt und der Menschen. So dekonstruiert er die bekannten Geschichten aus der Genesis, um sich im Zuge dessen immer stärker den Bildern und Ideen zuzuwenden, die sich die Menschen von Gott und der Welt gemacht haben. An einigen exemplarischen Fragen liefert er eine äußerst vergnügliche Darstellung u.a. der antiken Philosophie, des Christentums, der mittelalterlichen Scholastik und der Renaissance, den Blick immer nach vorn, in unsere Gegenwart gerichtet.

Eingebettet in eine Rahmenhandlung (hier erzählt des Teufels Ghostwriter!) und aufgebaut wie eine Symphonie in fünf Sätzen ist dieser satanische Traktat ein furioser Wurf, schier überbordend an Bildung und Wissen und doch von großer Klarheit in der Darstellung komplexer Sachverhalte. Sein funkelnder Reichtum an Anspielungen auf Philosophen und Denker erstreckt sich von der Vergangenheit bis zur Gegenwart, und natürlich verfügt der Teufel auch über ein gehöriges Maß an (schwarzem) Humor, weshalb es an boshaften Seitenhieben auf das gegenwärtige Treiben der Menschen, ihren heillosen Stumpfsinn und ihre politischen Torheiten nicht mangelt. Das Wunderbare dabei ist: Voraussetzung für einen ungetrübten Lesegenuss ist es nicht, über ein ebensolches Wissen wie der Teufel zu verfügen - Neugier und Interesse, dem Träger des Lichts auf seinen höchst erhellenden Denk- und Gedankenwegen zu folgen, genügen vollkommen.

Gott in seiner allumfassenden Güte mag manchen langweilig erscheinen, der Teufel ist es gewiss nicht. Luzifer vermittelt ein außergewöhnlich profundes geistes-, kultur-, religions- und philosophiegeschichtliches Wissen, des Teufels Text ist eine wortgewaltige Suada, eine kraftvolle Symphonie, vorgetragen mit allen rhetorischen Kniffen und Listen, unwiderstehlich verführerisch und - natürlich: luzide.

Andreas Schlieper
Tractatus Satanicus
Die Geschichte des Teufels, von ihm selbst erzählt
Aufgezeichnet und herausgegeben von Andreas Schlieper
C.Bertelsmann
Umfang: 608 Seiten
Ladenpreis: € 26,00
ISBN: 3-570-00739-1


Vorlesefunktion  webmaster antwortete am 16.04.07 (13:46):

Zum Taschenbuch für EUR 7,90

Internet-Tipp: http://astore.amazon.de/derseniorentimin/detail/3570007391/


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 16.04.07 (17:53):

@ eko,

du kommst dich offensichtlich als christlicher Märthyrer vor, der von den Gottlosen deines festen Glaubens wegen schändlich "geklatscht" wird ... wie du das behauptest.
Auch wird jeder und jede sofort und unbarmherzig verbal niedergeknüppelt, der es wagt, sich als Glaubenden/ Gläubigen zu outen(offenbaren).
Auch wenn du das tausendmal wiederholst ... zutreffender wird es dadurch nicht!
Oder ist meine Richtigstellung in deinen Augen etwa bereits ein Niederknüppeln?
Du weisst ganz genau, dass ich jedem seinen Glauben gerne lasse, solange er Andersdenkende auch leben lässt.
Dass du dich einer weiteren Diskussion enthalten möchtest, kann ich zwar begreifen ... finde es aber nicht besonders mutig!


Vorlesefunktion  eko antwortete am 16.04.07 (20:46):

@ mart:

Ich frage mich ernstlich: Willst Du mich bewusst nicht verstehen oder kannst Du es nicht?

Habe ich mich denn nicht deutlich genug ausgedrückt, indem ich sagte, dass jeder Mensch die Freiheit hat, das zu denken was er für richtig hält und sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen einzurichten? Ist das denn sooo schwierig?

Was mich indessen sehr stört, ist die Art und Weise so mancher Schreiber hier (Du bist damit aber nicht gemeint!), die einem ihre eigene Meinung mit aller Macht überstülpen wollen und die nichts Anderes daneben gelten lassen wollen.

Das ist es, was mich bewegt!

Im Umkehrschluss ist es natürlich dann auch so, dass solche "Überstülper" dann auch die Vorstellung haben, dass ihnen ihre Mitmenschen nun ihre Vorstellung überstülpen wollen. Das ist doch ein Teufelskreis, wie soll man denn da herauskommen?

Ich will ganz gewiss niemandem meine Weltanschauung und meine Art des Gottesglaubens überstülpen. Ich stelle sie hier dar........und erwarte eigentlich nicht mehr und nicht weniger, dass man das liest und zur Kenntnis nimmt. Selbstverständlich kann man dann seine eigene Wertevorstellung dagegen stellen und sagen:

"Du eko, ich respektiere Deine Weltanschauung, aber ich sehe das ein bisschen ( oder auch mehr, je nachdem) anders. Für mich stellt sich die Sache so und so dar."

Verstehst Du mart, die Meinung des Mitmenschen stehen lassen und seine eigene dazustellen. Dann stehen u.U. eben zwei divergierende Ansichten gegeneinander und ich weiß nicht, was daran so schlimm sein soll. Die absolute Wahrheit und die allein seligmachende Weltanschauung gibts sowieso nicht.

Leider können hier viele eben so nicht diskutieren. Da ist der Felix z.B. der im realen Leben ein sympathischer Mensch ist, mit dem ich gut zurecht komme, der aber hier im Forum ein regelrechter Kotzbrocken ist, Beleidigungen umherschleudert, indem er mich schon wieder als "Märtyrer" bezeichnet, selbst aber sofort beleidigt ist, wenn die Ursel ihn mal fragt, ob er vieleicht ein unzufriedener älterer Mann sei. Wie soll man denn da miteinander diskutieren können, wenn manche so tun, als hätten sie die Weisheit für sich allein gepachtet?

Und noch etwas, mart, ich hab doch nichts dagegen, wenn Du etwas hinterfragen willst, ich mache es doch auch so. Aber dass Du meine Worte so auslegst, als ob ich Dir das Hinterfragen verbieten wolle, also da liegste nun wirklich schief.(:-)

Schönen Abend wünscht Dir

der e k o


Vorlesefunktion  mart antwortete am 17.04.07 (00:38):

Hallo eko,

Danke für die Mühe, die du dir gemacht hast, mir deinen Standpunkt klarzumachen. - Es war nicht so, daß ich dich nicht verstehen wollte oder absichtlich mißverstanden habe. Ja, natürlich respektiere ich Deine Weltanschauung, aber ich sehe manches anders:-) und ich finde, das ist ganz normal und macht doch den Reiz eines solchen Forums aus:-))
LG Mart


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 17.04.07 (01:23):

Ach eko ...

Was ist schlimmer ein <Märthyrer> oder ein <Kotzbrocken> zu sein?
Du darfst wählen!

Ja ... manchmal übersieht man den Balken im eigenen Auge!

Schlaf gut!


Vorlesefunktion  maggy antwortete am 17.04.07 (10:34):

hm mart, von Dir keine Antwort an mich, obwohl Du mich doch direkt angesprochen hattest?

Wünsche Euch allen einen schönen Tag.
Hier scheint der Sommer jetzt doch wieder in den "April, April, er weiß nicht was er will" zurückzufallen.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 17.04.07 (11:31):

Hallo maggy,

Du möchtest von mir dein letztes Posting an mich beantwortet haben. Ich zitiere dich hier:

<<eigentlich wollte ich Dir ja nicht mehr antworten mart -
aber ich mache eine Ausnahme ;-)
Der von mir angegebene link weist auf den Bundesverband hin, doch nicht direkt auf meine Kirchengemeinde. Da hast Du Dich also geirrt. Des weiteren: Wie kommst Du eigentlich darauf, dass ich DICH gemeint haben könnte? Den Schuh mußt Du Dir wirklich nicht anziehen, verstehe eh nicht, wieso Du das tust.
Nein, eine andere Person hat in dem Thread, aus dem Du zitierst, den link zu meiner Kirchengemeinde gesetzt.
Werbung muss ich zu gar nichts machen. Der von mir angegebene link (den Du aufführst) bezog sich darauf, dass Bush sich öffentlich zu den Baptisten zählt, was mich sehr betroffen macht.
Desweiteren mart, bin ich nicht weiter gewillt, hier im Forum über Glaubensangelegenheiten zu diskutieren."
-------------------------------------
Was könnte/soll ich hier antworten? (ohne, daß du dich persönlich angegriffen fühlen könntest)

-- Nun, ob du über Glaubensangelegenheiten hier diskutieren willst oder nicht, ist doch deine Entscheidung.

-- Das mit dem falschen Schuh anziehen ist es aber wert, näher betrachtet zu werden.

Deine Art kryptische Bemerkungen zu schreiben, die zur Folge haben (sollen), daß Einzelne in einer Gruppe ihr Gewissen erforschen um herauszufinden, ob sie diejenigen sind, die Schuld auf sich geladen haben, hat den hinreichend bekannten und besonders in christlichen Kreisen verbreiteten manipulativen Charakter. (In Besinnungsstunden folgt dann das bildliche Beispiel der faulen Äpfel, die unter den guten Äpfel versteckt seien und die man finden müsse, um nicht die anderen anzustecken.)

Wenn du jemanden konkreten meinst, dann sprich ihn persönlich an, am besten natürlich in dem betreffenden Thread und nicht durch Crossposting.
Ich wollte mich lediglich vergewissern, warum ich dich in diesem Thread beleidigt haben könnte - du sagst, ich war nicht gemeint - damit ist die Angelegenheit für mich geklärt.


Vorlesefunktion  Felix antwortete am 17.04.07 (15:07):

Hiermit melde ich mich im alten Forum unter dem von mir eröffneten Thema <Glauben und Religion> endgültig ab.
Ich werde im neuen Forum dieses Thema aber wieder aufgreifen!
Bis später ... Felix, der Unverzagte!


Vorlesefunktion  maggy antwortete am 17.04.07 (18:52):

mart, dankeschön für Deine Antwort.

Mit diesen Deinen Sätzen kann ich gar nichts anfangen.

"Deine Art kryptische Bemerkungen zu schreiben, die zur Folge haben (sollen), daß Einzelne in einer Gruppe ihr Gewissen erforschen um herauszufinden, ob sie diejenigen sind, die Schuld auf sich geladen haben, hat den hinreichend bekannten und besonders in christlichen Kreisen verbreiteten manipulativen Charakter (In Besinnungsstunden folgt dann das bildliche Beispiel der faulen Äpfel, die unter den guten Äpfel versteckt seien und die man finden müsse, um nicht die anderen anzustecken.)"

Keine Ahnung, was Du damit sagen willst.
Ich gehe davon aus, dass Du eine andere Person meinst, bzw. deren Charakter kennst.

Wünsche Dir weiterhin eine gute Zeit im ST.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 18.04.07 (08:04):

Hallo Maggy,
Ich habe nicht über den Charakter deiner Person geschrieben, sondern über die Tatsache, daß du geschrieben hast, irgendwer hätte dich irgendwo durch einen Link beleidigt.
Ich ahnte schon, daß du mit jeder darauf bezugnehmender Antwort Probleme im Verstehen haben wirst.
Deshalb vergiß es einfach.
LG Mart


Vorlesefunktion  maggy antwortete am 18.04.07 (10:46):

mart, jetzt muß ich aber doch etwas schmunzeln.
Wir Beide kommen auf keinen Nenner, weil das geschriebene Wort eben oftmals recht unverständlich ist. Da stehen wir aber nicht alleine, denn Mißverständnisse habe ich hier im Forum schon mehrfach gelesen.

Ich schließe mich gerne Deinen Worten an:
Vergessen wir es!

LG maggy



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