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THEMA:   Fahr ihr zur Wallfahrt?.

 Bisher 15 Antworten.

Rosa begann die Diskussion am 07.04.07 (18:04) :

Mich würde interessieren, ob noch viele zur Wallfahrt fahren oder ob das einige wenige sind, die sich dafür begeistern lassen. Jedenfalls scheinen die vom Postbus anzunehmen dass es eher viele sein werden. Ich hab nämlich auf ihrer Homepage gelesen dass sie an zwei Terminen anbieten die Wallfahrer kostenlos zu einem von den drei auf der Site genannten Wallfahrtsorten zu fahren und auch wieder zurück.
Also für die, die hinfahren wollen, sicher nicht schlecht.


Vorlesefunktion  Marieke antwortete am 07.04.07 (19:36):

Und wo ist das?? Wäre vielleicht interessant zu wissen, Rosa.
Das heisst, nicht für mich. Bin nicht katholisch.

Glaubtest du, hier im Forum WallfahrerInnen zu treffen, echt?


Vorlesefunktion  hema antwortete am 08.04.07 (09:29):

Wenn ich das Bedürfnis hab eine "Wallfahrt" zu machen, dann fahr ich mit meinem Auto nach Altötting.
Obwohl ich Österreicherin bin und wir auch in Österreich Mariazell, Maria Taferl und andere Stätten haben.

Ich weiß nicht warum, aber Altötting liegt mir am Herzen.


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 08.04.07 (20:17):

Hi Hema,

grüsse Dich herzlich. Altötting hat etwas an sich. War ich dort paar mal, immer geschäftlich und von Hotel an könnte ich die Großartige Prozessionen beobachten, das tausende kerzen Licht überall,die Kerzen tragende Menschen Wellen.
War ich wie in Mittelalter versetzt, und überhaupt üben an mich verschiedene religiösse Rituale sehr grosse emotionelle Effekte.
Die griechisch-ortodoxd Kirche ist auch unschlagbar. Mit die geheimnsvolle Lieder, der Pop /habe ich Ihm die Hände geküsst/,die halb wilde Melodien, fühlst du sich wie unten Drogen gesetzt.
Heute möchte ich für Hl.Maria in Kölner Dom Kerzen anzünden, mich bedanken für meine befreite Ohren. Ich höre wieder normal. Wegen hunderte Menschen dort waren die Kerzen aus. Na und was sehe ich? Die Menschen mit einem Absicht die Kerzen zünden gehen mit enttäuschten Gesicht weg. Ich warf mein Geld in die Urne ohne Kerzen. Muss das immer so sein---für Geld eine Ware erhalten? Sind die Kerzen eine Ware, oder ein Symbol?
Stellte ich meine imaginäre Kerzen an, ganze Reihe. Die Flammen schieben in höhe, noch besser brannten wie gewöhnlich die echte Kerzen.
Es geht auch ohne Kerzen...:O)))))


Vorlesefunktion  hema antwortete am 08.04.07 (22:16):

Hallo Nasti,
auch dir liebe Grüße. Du hast das Herz am rechten Fleck.
Das Licht der Kerzen ist wichtig und die Wärme die sie ausstrahlen.

Der Kölner Dom ist sogar bei Nostradamus erwähnt.
Ich hab aber noch nicht begriffen, was da besonderes kommen soll.


Vorlesefunktion  Gustl antwortete am 09.04.07 (19:46):

Also ich find das Angebot vom Bus ned schlecht, ich denke gerade an Orten wie Mariazell, den einfach viele Pilger ansteuern, könnte so etwas nicht schaden! :-) Der ist auch das ganze Jahr über sehr beliebt. Wer schon mal dort war, weiß ja wovon ich rede.
Aber ansonsten: bist du denn eine Wallfahrtlerin?
Und Marieke: warum sollten denn hier im Forum nicht sich auch welche für das begeistern können?


Vorlesefunktion  margarete antwortete am 12.04.07 (08:22):

Hallo,danke für Eure schöne Beiträge, über Ostern
kam im Fernsehen ein Bericht über Altötting und die
Lichterprozession.Es war bewegend das anzusehen, ich war auch schon in Altötting.


Vorlesefunktion  Gustl antwortete am 16.04.07 (18:53):

Mir gefallen auch immer so Berichte über verschiedene Kirchen, aber auch die Menschen die hinter dem Glauben stehen, oder? Das ist auf jeden Fall bewegend, auch ganz klar, dass aber jeder selber entscheiden können muss ob er glaubt und wenn ja an was.


Vorlesefunktion  Rosa antwortete am 18.04.07 (10:28):

Ah ja, hast recht, es wär ganz praktisch auch die Orte anzugeben. Also die Orte zu denen der Postbus die Wallfahrer kostenlos fährt und wieder retour sind:

19. April: Lisnaberg - Heiligengrab (Drei-Berge-Wallfahrt)

19. April: Magdalensberg - Lorenziberg (Vierbergelauf)

12. Mai: Altöttting (Diözesanwallfahrt mit Begleitung von Bischof Alois Schwarz)

Abfahrt ist mit dem Postbus von Villach, Feldkirchen, Klagenfurt und St. Veit.

So, hab euch die Infos von postbus.at jetzt rausgeschrieben. Mich würd aber was anderes auch noch interessieren, irgendwie hab ich das nie so mitbekommen. Was macht einen Ort eigentlich zu einem Wallfahrtort?


Vorlesefunktion  hema antwortete am 18.04.07 (14:00):

Nach meinen Informationen wird ein Ort zum Wallfahrtsort, wenn sich dort Besonderes ereignet hat.

Z.B. Erscheinungen, Heilungen, Wunder, etc.

Ich laß mich aber auch gerne belehren!


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 18.04.07 (21:44):

Hi hema!

In Amsterdam diese Tage saßen wir in Coffee Schop, wo in Speisekarte war auch Joint angeboten für 3,60 E. Natürlich habe ich sofort zugegriffen, und das ganze große Joint
alleine geraucht, mein Freund war entsetzt damit.
Die junge Kellnerin war schon total high, tanzte gelassen hinten Pult, und alle anderen mit Joint in Hand könnte ich umarmen, wir an Barpult sitzende bewegten uns in Rhythmus der Musik ; ich liebte die ganze Menschheit und kicherte pausenlos. Ich fühlte etwas besonderes, eine enorm gesteigerte Liebe zum Menschen, war das nicht göttlich?????
Liebe zu Menschen fühlen ist göttlich, warum ist die Droge so verdammt? Manchmal wäre sogar nötig das nehmen, wenn die Menschen lieben eher Tiere als seine Mitmenschen. Nur die ganz schwachen Persönlichkeiten werden davon abhängige.
Wenn die Droge von Teufel stamm, dann ist auch göttlich, die Teufel sind die sündige Geschwister von Engel und brauchen eine Aufmerksamkeit. In keinem Fall sperre ich die Teufel weg von Leben.
In meine Bilder setzte ich in Kirche das Cafe, Kerzen mit hl. Maria und die dunkle Satanas auch, Huren tanzen mit Heiligen, die Freiheit und das Leben mit Schatten und Lichter ist das reizende und wahre.
Amsterdam ist die Stadt der Freiheit, wir hatten unser Hotel direkt bei Roten Viertel, nur Abend haben wir das festgestellt zu meiner großen Freude. Das rote Fenster mit den schönen Damen fast ohne Kleid, herrlich für die Augen.
Ob ich weiter für Dich die Frau mit richtigen herz bleibe?


Vorlesefunktion  hema antwortete am 19.04.07 (00:24):

...Ob ich weiter für Dich die Frau mit richtigen herz bleibe?... Doch nasti.

Aber ich muß das nicht alles ausprobieren. Ich liebe die Menschheit auch ohne Joint.

Schönen Urlaub noch!

Ich fahr jetzt Anfang Mai nach Ungarn, mit Musical-Konzert.


Vorlesefunktion  Gustl antwortete am 26.04.07 (15:05):

Mariazell z.B. wird ja beim heurigen Papstbesuch auch eine Station des Papstes werden, er wird dort eine Messe verlesen. Da wird ja der Andrang wieder immens werden, wenn man so an die Reportagen denkt aus Deutschland. Trotzdem sicher eine Ehre für den Ort und wird auch sicherlich dann nachher nochmals um einiges mehr an Besucherplus zu verzeichnen sein.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 26.04.07 (17:17):

In Mariazell wir die MAGNA MATER AUSTRIAE verehrt, die Schutzherrin Österreichs.


Vorlesefunktion  hema antwortete am 26.04.07 (17:39):

Große Mutter Österreichs

Magna Mater Austriae (lateinisch, = Große Mutter Österreichs), Bezeichnung für die heilige Maria aufgrund der mehrmaligen Weihe Österreichs, die das Land unter ihren besonderen Schutz stellen sollte. Maria wurde daher auch "Alma Mater Austriae" (Gütige Mutter Österreichs) und "Erhabene Schutzfrau Österreichs" genannt. Verkörpert wird die Magna Mater Austriae durch die Mariazeller Muttergottes, eine byzantinisch-spätromanische Sitzstatue (13. Jahrhundert) mit kostbarem Gewand. Alte Marienkirchen befinden sich weiters unter anderem in Wilten (Tirol, 1140), Maria Saal (9. Jahrhundert), Maria am Gestade in Wien, Maria Taferl. Literarische Texte zeugen vom Marienlob in den mittelalterlichen Klöstern Österreichs, die Jesuiten gründeten die Marianischen Kongregationen, das barocke 17. Jahrhundert gilt als "marianisches Jahrhundert". Karl II. von Innerösterreich förderte Wallfahrten, und Ferdinand II. verehrte in Mariazell die Magna Mater Austriae Kaiser Ferdinand III. erklärte Maria zur "Patrona et Domina Austriae" (Mariensäule Am Hof in Wien, 1667 durch Leopold I. erneuert). Der Josephinismus schränkte die Wallfahrten ein, verbot die Marianischen Bruderschaften und Votivtafeln und zerstörte einige Kirchen, andere (wie Straßengel in der Steiermark) wurden vor dem Abbruch gerettet. Seit dem 19. Jahrhundert lebten die Wallfahrten wieder auf.

http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.m/m029299.htm


Vorlesefunktion  hema antwortete am 26.04.07 (17:41):

Wallfahrten

Wallfahrten, religiös motivierte Reisen zu einer heiligen Stätte. Nach einem Höhepunkt im Mittelalter wurden die Wallfahrten in der Reformationszeit zurückgedrängt, nahmen aber in der Gegenreformationszeit, vor allem in der Zeit der Türkennot und der Siege über die Türken, einen starken Aufschwung. Es entstanden zahlreiche neue Gnadenstätten, meist aufgrund wundersamer Begebenheiten, so dass um 1700 nahezu jede kleinere Landschaft ihren mit religiöser Heimatliebe umhegten Wallfahrtsort besaß. Im Zeitalter der Aufklärung und des Josephinismus erfolgten starke Einschränkungen; 1782 verbot Joseph II. die geschlossenen Wallfahrten und hob zahlreiche Wallfahrtsorte auf. Die Romantik und die religiöse Restauration des 19. Jahrhunderts brachten neuen Aufschwung, das Erlebnis zweier Weltkriege bewirkte eine Verinnerlichung des Wallfahrtsbrauchtums im 20. Jahrhundert. Seit den 1970er Jahren sind vor allem Wallfahrten zu internationalen Pilgerstätten (Rom, Lourdes, Fatima) von besonderer Bedeutung.
Der überwiegende Teil der Wallfahrtsorte in Österreich geht auf ein Gnadenbild zurück. Die größte Gruppe bilden die Marianischen Wallfahrten. Das bedeutendste österreichische Marienheiligtum ist Mariazell (Magna Mater Austriae - Große Mutter Österreichs)

http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.w/w135174.htm



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