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THEMA:   Große Hoden, kleines Hirn

 12 Antwort(en).

nasti begann die Diskussion am 08.01.06 (16:19):


FLEDERMÄUSE

Manche Frau will es schon immer gewusst haben, Wissenschaftler haben es jetzt bewiesen - zumindest was Fledermäuse betrifft: Männer haben entweder große Hoden oder ein großes Hirn. Beides geht nicht.

So mancher Mann dürfte erblassen angesichts dieser Proportionen. Um sich ordentlich vermehren zu können, besitzen manche Fledermäuse Geschlechtsorgane von geradezu titanischem Ausmaß. Allein die Hoden der Flugsäuger können bis zu 8,5 Prozent des Körpergewichts erreichen, haben US-Forscher jetzt festgestellt. Wollte ein männlicher Mensch von 90 Kilogramm Körpergewicht auf das gleiche Verhältnis kommen, müssten seine Keimdrüsen mehr als 15 Pfund auf die Waage bringen.

Fledermaus der Art Rousettus aegyptiacus: Hoden wiegen im Schnitt 3,5 Gramm, das Hirn 2,3 Gramm
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Mark Bartosik
Fledermaus der Art Rousettus aegyptiacus: Hoden wiegen im Schnitt 3,5 Gramm, das Hirn 2,3 Gramm
Wozu aber diese opulente Ausstattung der Fledermäuse? Nach dem Vergleich zwischen Hoden- und Hirngröße bei 334 Fledermaus- und Flughund-Arten hat das Team um Scott Pitnick von der Syracuse University eine klare Antwort: Je größer die Hoden, desto zahlreicher der Nachwuchs.

Das aber hat seinen Preis: Wo derartig im Untergeschoss investiert wird, muss im Oberstübchen gespart werden. Hirn und Hoden seien halt "stoffwechselmäßig teure Gewebe", schreiben die Forscher im britischen Fachblatt "Proceedings of the Royal Society B". Anders ausgedrückt: Massive Samenproduktion und fülliges Hirn verlangen viel Energie, weshalb eben nur eines von beiden geht.

Manche Frau mag jetzt denken, das habe sie schon immer geahnt. Doch recht haben auch die Männer, die jetzt denken: Schuld an allem sind wie immer die Frauen.

Denn die Wissenschaftler haben festgestellt, dass die mächtig bestückten Fledermausmännchen nur ahnungslose Opfer weiblicher Zügellosigkeit sind. Wechseln die Weibchen häufig den Partner und legen wenig Wert auf Treue, haben die Männchen der betreffenden Spezies mehr zwischen den Beinen und weniger zwischen den Ohren. Die Mausohr-Fledermaus Myotis albescens aus der Familie der auch in Europa vertretenen Glattnasen etwa steckt mehr als doppelt so viel Energie in die Hoden wie ins Hirn, bemerken die Forscher.

Bei Fledermausarten mit monogamen Weibchen seien die Denkorgane der Männchen dagegen verhältnismäßig groß. So trägt die holde Weiblichkeit am Ende doch noch den moralischen Sieg davon: Bei Arten, die es zum Überleben weniger bunt treiben müssen, gilt die partnerschaftliche Treue - und schon werden die Männchen schlauer.

Markus Becker


Vorlesefunktion  Karl antwortete am 08.01.06 (17:56):

Hallo nasti,


aus der Tatsache, dass manche Spinnenweibchen ihre Männchen nach der Begattung fressen, wird ja auch nicht gefolgert, dass dies beim Menschen immer der Fall sein muss.


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 08.01.06 (23:42):

Hi Karl,

ich kenne einige "schwarze Witwen", und einige gerne möchte "schwarze Witwen", und sehe Krimi Filme mit Columbo, es gibt viele Ähnlichkeiten.


Vorlesefunktion  dutchweepee antwortete am 09.01.06 (00:00):

@NASTI ...wieso sollte ich bei sieben-kilo-hoden vor neid erblassen?

die stören doch blos beim laufen!

.


Vorlesefunktion  ullika antwortete am 09.01.06 (10:32):

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 09.01.06 (11:25):

Haha dutchweepee,

habe ich schon so einem alten Mann in Ostblock gesehen. War bestimmt krank, er schlepte "das" mühsam wie eine große Glocke in die Hose.
Was alles die Wissenschaftler beschreiben! Mich auch interessieren eher die Kuriositäten als die Wahre Nachrichten. :O))))


Vorlesefunktion  hugo1 antwortete am 09.01.06 (11:44):

hallo dutch, bei der dann zu erwartenden entsprechenden Nachfrage, wirste Dir doch ne Sänfte leisten können
Kommt doch nur drauf an Wie Du dich vermarktest. Ja und den Mann aus dem Ostblock den Nasti kannte, der wird sich wohl einen Bruch gehoben oder gelacht haben..*g*


Vorlesefunktion  Arno_Gebauer antwortete am 09.01.06 (19:19):

Hallo, Forumsinteressierte, hallo, "nasti",

was hältst Du von dem Spruch:" Die Nase eines Mannes, zeigt
die Länge seines ....!"
Haben Dein Thema und dieser Spruch nicht viel gemein?

Viele Grüße
Arno Gebauer


Vorlesefunktion  Lissi antwortete am 09.01.06 (20:26):

wenn man das niveau wieder etwas hochziehen möchte,
könnte man auch sagen:
die augen sind der spiegel der seele.


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 10.01.06 (14:34):

@Arno

manchmal stimmt es, aber nicht immer:O))))), aber immer öfter

@Lissi

Die Lippen sind Spiegel der Seele, das weis ich aus der Praxis, wo ich so oft porträtiere.
Nur dann erfahre ich etwas über der Person, wenn ich bei den Lippen bin. Lippen lügen nicht. Zeigen dem ganzen Charakter. Und danach mit der Kombination mit Augen, Nase, Kinn und Knochen in Gesicht kann man etwas vermuten. Meine „Diagnose“ passt fast immer, studiere ich dabei meine „Physiognomie“ Bücher auch, bin ich bestätigt worden.


Vorlesefunktion  nasti antwortete am 10.01.06 (14:37):

ullika,

wir sind halb Tiere, warum sollten wir leugnen unsere "beste" Stücke?


Vorlesefunktion  mart antwortete am 10.01.06 (19:43):

Allerdings möchte ich zu bedenken geben, daß das Gewicht des Gehirn noch nichts über die Leistungsfähigkeit desselben aussagt.

Oder sollen wir wieder auf das Niveau der Diskussionen vor 100 Jahren zurückkehren, wo das durchschnittlich kleinere Gehirngewicht der Frau als groteskes Argument herhalten mußte. Der sich daraus ergebende angenommene und angebliche "physiologische Schwachsinn" des Weibes waren die letzten Rückzugsgeflechte, um den Machtverlust, die unliebsame Konkurrenz und den möglichen Verlust der häuslichen Bequemlichkeit doch noch hinauszuschieben.

Der zweite für mich fragliche Punkt ist, ob die Hodengröße direkt proportional der Spermienzahl ist. Ich denke, auch hier dürfte ein Schwachpunkt der am Anfang zitierten Studie liegen.

Je größer das Gemäch, desto mehr ....
Je größer das Gehirn, desto besser.....

Ist doch einfach ein Quatsch.


Vorlesefunktion  Medea. antwortete am 11.01.06 (08:46):

Das erinnert mich an einen schwarz-weiß Film, den wir als Schülerinnen und Schüler in der 9ten Klasse zu sehen bekamen, da ging es um menschliche Krankheiten und Abnormitäten. So ein bedauernswerter Mann war auch zu sehen, der seinen Riesenhoden in einer Schale mit daran befestigtem Stock vor sich her trug. Er hatte unser ganzes Mitgefühl. Leider war nicht zu erfahren, was er außerdem in seinem Kopf noch bewegte ......