Zur Seniorentreff Homepage
Google
Web  ST 

Aktuell Grußkarten ChatsPartnersucheFreundeKleinanzeigenLesenReisen ShopHilfe


Vorlesefunktion alles vorlesen | Anmeldung | Jüngste Antwort | E-Mail-Benachrichtigung | Haustiere und -pflanzen   nächstes Forum

THEMA:   Religiöse Riten sind wichtiger als das Tierleid !.

 Bisher 23 Antworten.

Arno_Gebauer begann die Diskussion am 25.11.06 (15:49):

Hallo, Forumsbeteilgte,

der Bundesgerichtshof hat entschieden, daß in der BRD
geschächtet werden darf, weil die Ausübung religöser Riten
wichiger als das Tierleid ist.
Weder im alten Testament noch in Thora oder Talmud findet
man eindeutige Anweisungen wie die Tötung des Schlachtieres
zu erfolgen habe und noch weniger, daß dies in unbetäubten
Zustand vorgenommen werden müsse.
Folgende Kurzdarstellung des Schächtablaufes ist aus der
jüdischen Zeitschriftt „Kultur und Gesundheit“ vom Mai/
Juni 1964 entnommen:

„Das Rind wurde geworfen und liegt auf dem Rücken.Seine
Beine sind mit Ketten gebunden und gegen die Decke
gestreckt.
Das Maul ist mit einem Eisenring am Boden festgespannt.
Der überstreckte Hals wird in seiner ganzen Tiefe bis auf
die Wirbelsäule querverlaufend durchschnitten. Das Leiden
des Tieres ist schrecklich!
Das Blut fließt wie eine immer stärker werdende Quelle.
Das Todesringen dauert bis zu 13 Minuten!“

Guten Appetit!
Arno Gebauer


Vorlesefunktion  Medea. antwortete am 26.11.06 (19:53):

Arno,
für mich ist es unbegreiflich, wie ein Gericht, in diesem Falle sogar der Bundesgerichtshof, derart "kriminell" entscheiden kann. Religiöse Riten, die nirgendwo in dieser Brutalität festgemacht sind, werden in Deutschland trotz des Tierschutzgesetzes zugelassen - es ist unfaßbar.
Jetzt macht schon der Bundesgerichtshof seinen Kotau vor den Muselmanen und unterstützt eine unglaubliche Verrohung gegenüber dem Schlachtvieh. Mir dreht sich der Magen um.


Vorlesefunktion  Arno_Gebauer antwortete am 26.11.06 (20:27):

Hallo, Medea,

es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, daß hier
straffällig gewordene islamische Bürger nach der Scharia
verurteilt werden können. Dieben werden dann Hände und
Füße abgehakt usw..
Ich denke, daß in unserem Land unsere Kultur Vorrang vor
jeder anderen Kultur haben sollte, oder?

Viele Grüße
Arno Gebauer


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 26.11.06 (23:53):

watt ist denn "unsere kultur" Arno?

bisher dachte ich, sie sei buntgemischt und facettenreich entstanden, zu der vielfältig orientierte menschen beigetragen haben?

jetzt haste mich aber verwirrt!

:-)


Vorlesefunktion  dutchweepee antwortete am 27.11.06 (06:27):

und wenn ihr mich steinigt - ich ess gern das HALAL fleisch vom islamitischen fleischer. auch wenn ich konfessionslos bin, überzeugt mich die qualität und der geschmack.

.


Vorlesefunktion  Medea. antwortete am 27.11.06 (09:09):

Hallo Arno,
speziell hier im ST wirst Du immer wieder auf Typen treffen, die Verfechter des multi-kulti-Unsinns sind, die gerne die Augen und Ohren verschließen, wenn es um vermeidbares Tierleid geht, sich bloß nicht einmischen, das könnte ja unbequem werden.

Dutchweeppee, Dein Steak sei Dir weiterhin gegönnt, niemand denkt an eine Steinigung Deiner Person, wäre ja auch dann keiner mehr da, der hier die "Jugend" vertritt. (leise lach)
Es geht bei dem Urteil um das betäubungslose Schächten, das für das einzelne Tier (Rind, Lamm, Schaf, Kamel etc.) eine lange andauernde unbeschreibliche Qual darstellt,
wenn schon diese grausame Schlachtform gewählt wird, dann bitte vorher betäuben, da gibt es mehrere Möglichkeiten, das Tier nicht so lange leiden zu lassen.

Ich halte das Urteil des Bundesgerichtshof schlichtweg für eine Fehlentscheidung, ob sich die Mitglieder wohl so eine Schlacht-/Tötungsorgie in einem islamischen Schlachthaus vorher angesehen haben? Schlecht vorstellbar, daß sie dann zu diesem Urteil gekommen wären.

Ich bin überzeugt davon, daß die um sich greifende Verrohung unter Jugendlichen, gerade auch islamischen Jugendlichen, mit diesem würdelosen Schlachten ihrer Tiere, bei denen Kinder und Jugendliche häufig helfend dabeisind, Einfluß auf die Gesinnung/Mitleidsfähigkeit haben. Ich habe gesehen, wie Kinder in den islamischen Ursprungsländern, wenn die großen Schlachtfeste sind, im Blut der Tiere herumwaten, mit den Händen hineingreifen und dann an die Wände schmieren.

(Um es gleich mitanzubringen: die amoklaufenden Schüler haben einen anderen Hintergrund für ihre Taten und gehören in ein gesondertes Thema.)


Vorlesefunktion  Marina antwortete am 27.11.06 (10:24):

Kleine Information: Nicht nur Moslems schächten, auch Juden. Das vergisst du, Medea, in deinem tief verankerten Moslemhass zu erwähnen.
Noch eine kleine Information: Mir haben Moslems gesagt, dass das Schächten längst nicht so qualvoll ist, wie von Leuten angenommen, die es nie praktiziert haben, weil das Tier, wenn das Blut abfließt, ganz schnell bewusstlos wird. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber eins weiß ich: Die Schlachtmethoden mit qualvollen Transporten vorher, die bei uns stattfinden, sind garantiert nicht viel humaner. Aber man kann eben so schön seinen Anti-Gefühlen (ich will ja nicht sagen: Rassismus, obwohl es besser passen würde) Raum geben mit diesem Thema und es wunderbar instrumentalisieren, um mal wieder Stimmungsmache zu betreiben.


Vorlesefunktion  Medea. antwortete am 27.11.06 (13:42):

Ich werde immer die archaische grausame Schlachtmethode durch betäubungsloses Schächten anprangern, die auf den Schlachthöfen Deutschlands nichts zu suchen hat, ganz gleich ob das Fleisch hier für ca. 4 Millionen Moslems oder die kleine Gruppe der koscher kochenden Juden gedacht ist. Ich wende mich ebenso gegen die Hühnerhaltung in Legebatterien und vieles andere Tierleid, was es in einem zivilisierten Lande gar nicht geben dürfte.

Marina, bitte gib es auf, mich ständig belehren zu wollen, mein Wissen reicht mit Sicherheit an Deines heran und Du wirst von mir noch nicht erlebt haben, daß ich Dir gegenüber mit Bildungsüberlegenheit auftrete. :-o)

Und wenn es Dir außerdem gelingen sollte, mir nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit "tief verankerten Moslemhaß" zu unterstellen, hättest Du einen großen Schritt in Richtung gelebte Toleranz getan.

Und wenn Du Deine Kenntnis von Moslems über deren Schlachtmethoden beziehst, solltest Du noch andere Meinungen einholen. Die ehrlichste wäre wahrscheinlich der Selbstversuch, aber ich habe bisher erst von zwei Menschen gehört, die eine durchgeschnittene Kehle überlebt haben.


Vorlesefunktion  rolf antwortete am 27.11.06 (15:46):

Gehts noch tiefer, Medea?


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 27.11.06 (20:27):

tja...braucht es da noch weitere erklärungen, wie tief hass sitzen muss?


Vorlesefunktion  seewolf antwortete am 28.11.06 (00:24):

Warum zum Teufel sollen die Tiere nicht vorher betäubt werden???


Vorlesefunktion  bongoline antwortete am 28.11.06 (09:02):

Hat jetzt nichts mit dem Schächten zu tun, aber der Versuch eines Hineinversetzen in das Tier:

Vor Jahren hat mir bei einem Sturz ein Vierkanteisensteher das linken Bein im Knöchelbereich abgetrennt, es hing nur mehr an der Archillessehne.
Meine Schilderung jetzt - es war kein Wundschmerz da. Natürlich habe ich gestikuliert und um Hilfe gerufen, also war voll ansprechbar und in dem Zustand habe ich beobachtet, wie so langsam aber sicher die kostbare Flüssigkeit aus mir herausgepumpt wird. Bis zum Eintreffen der Rettung ist eine halbe Stunde vergangen und einer der Rettungsleute sagte - macht's schnell, sie verbutet uns sonst unter den Händen. Erklärt haben meine Ärzte mir dann auf meine Frage, verbluten - das ist ein langsames Schwächerwerden und man würde wegschlafen und aus dem Schock heraus das Ganze schmerzlos.

Ich weiß nicht, wie das jetzt beim Tier ist, auf alle Fälle glaube ich ist das größte Schockerlebnis beim Tier, in diese unnatürliche Haltung gezwungen und gefesselt, in brutaler Art und Weise der Hals zum Überstrecken gebracht zu werden. Wenn denn dann ab dem Schnitt es verläuft wie ich es erlebt habe, dann ist durch den Schock kein Schmerz mehr verhanden, es tritt eben diese Schwäche mit dem Abfließen des Blutes ein. Was beim Tier gegenüber dem Menschen wohl sein wird:
Der Mensch versucht sich ruhig zu halten, das Tier hingegen versucht aus dieser Fesselung loszukommen, es folgt seinem Instinkt. Ich glaube nach meiner gemachten Erfahrung, diese Zuckungen und dieses Aufbäumen haben nichts mit Schmerz zu tun. Nur natürlich weiß ich nicht, ob denn beim Tier auch die Schockfunktion einsetzt.

Das soll jetzt nicht ein Befürworten des Schächtens sein, im Gegenteil, ich verurteile das aufs Schärfste. Der Mensch egal welcher Rasse und Religionszugehörigkeit ist es in seiner Art nicht wert, dieses, wie es genannt wird "reine" Fleisch zu essen. Die Quälerei der Tiere fängt weit vor dem eigentlichen Schächten bereits an.


Vorlesefunktion  Medea. antwortete am 29.11.06 (10:05):

Lieber Arno,

an der geringen Beteiligung der user zu diesem grausamen Thema kannst Du sehen, welchen Stellenwert Tierleid in unserer Gesellschaft einnimmt, wie weit entfernt die Leute vom Mitfühlen oder sogar Mitleiden sind. In manchem anderen thread wird jeder Pups kommentiert, oft in epischer Breite - ich frage mich, ob manchem/mancher einfach der Mut fehlt, sich auf so etwas menschenunwürdiges wie betäubungsloses Schächten einzulassen in der Furcht, dann in das Lager der "Moslemhasser" wie hier so gerne von einigen behauptet wird, eingestuft zu werden. Zivilcourage ist seltener geworden.

Liebe Bongoline, danke für Deinen Beitrag. Ob das Blut aus einem fast abgerissenem Bein heraussprudelt oder aus einer durchgeschnittenen Kehle scheint noch ein Unterschied zu sein. Mir wurde berichtet, daß beim Schächten auch viel Blut zurück in die Lunge läuft, also noch zusätzlich der Effekt des Erstickens hinzukommt, die in ihrer Todesangst hervorquellenden Augen der Schlachttiere sagen ein übriges.
Ich glaube es war Ghandhi, der einmal sagte: wie eine Gesellschaft mit den ihr anvertrauten Tieren umgeht zeigt, wie es um diese Gesellschaft bestellt ist.
Dem ist wahrlich nichts mehr hinzuzufügen.


Vorlesefunktion  Marina antwortete am 29.11.06 (10:32):

Dann muss es um unsere Gesellschaft sehr schlecht bestellt sein. Ich denke nur an die grausamen Tierversuche.


Vorlesefunktion  bongoline antwortete am 29.11.06 (11:13):

@ Medea

....... Ob das Blut aus einem fast abgerissenem Bein heraussprudelt oder aus einer durchgeschnittenen Kehle scheint noch ein Unterschied zu sein. .......
Da hast Du absolut recht, bei dieser Beinverletzung hätte das Verbluten weit länger gedauert als wenn ich mir die Kehle durchtrennt hätte. Ich nehme auch an, daß mich da wohl eine Ohnmacht vom Schlimmsten erlöst hätte.

....... hinzukommt, die in ihrer Todesangst hervorquellenden Augen der Schlachttiere .......
wohl noch nie in einen Tiertransport-LKW durch die Luken durchgeschaut? Diese Tiere werden Stunden um Stunden durch die Lande gekarrt, eben auch mit hervorgequollenen Augen, auch mit Panik und Todesangst. Darum schrieb ich ja, die Qual der Tiere fängt weit vor dem Schächten und auch Schlachten an.

Schaut mal in einen Schlachthof rein, wo man ja der Meinung ist, das Tier wird "human" geschlachtet, wieviele Rinder, Schweine, Kälber, Hühner hängen da kopfüber an den Haken und verbluten bei Bewußtsein. Ach ja, es wird uns ja weisgemacht, das Tier sei durch Elektroschock betäubt, das spüre nichts mehr, diese Zuckungen sind reine Nerven- und Muskelreflexe. Schön für alle die, die das glauben. Vielen von denen, die da hängen wurde der Strombolzen falsch angesetzt oder sie sind überhaupt mal durchgerutscht, weil vielleicht gerätebedienender Mann grad mit seiner Freundin über Handy beschäftigt ist?

Ich bin das Gegenteil eines Vegetariers, wir haben auf dem Land noch das Glück, aus heimischer Produktion Fleisch kaufen zu können. Da gibt es den Hinweis auf den Tierhalter, man kann auch die Ställe besichtigen. Man sieht jedoch nur die Fassade, viele beruhigt das ungemein. Aber es muß das Tierleid nicht wundern, da privat wie Gastronomie und fleischverarbeitende Betriebe nach immer günstigeren Flesichangeboten Ausschau halten. Dieses "Nutzvieh", wie es bezeichnet wird, leidet jahraus jahrein Qualen, aber die sieht man halt nicht.

Schon mal zugeschaut, wenn Schweine vom Stall abgeholt werden? Wenn man diese aufgemästeten schweren Tiere nur bei einem Ohr und dem Ringelschwänzchen anpackt und auf den LKW schmeißt. Schon mal der Schreie gehört? Die gehen durch Mark und Bein. Schon mal den Fernsehbericht gesehen, wo Kühen, die nicht willig sind, den LKW zu verlassen, Eisenstangen in den After gerammt werden? Ich glaube, für viele dieser Tiere sind 10 Minuten Todeskampf die Erlösung aus der Haltungsqual.

Ach ja, und dann hat es noch die Martinigänse. Wochenlang mehrmals täglich ein Eisenrohr in den Schlund gesteckt zu bekommen, durch dieses jeweils 800 gr. Mais mit Druck gepumpt werden. Bei mir hat es bis dato noch keine Gans auf dem Tisch gegeben, geschweige denn eine Gänseleber. Aber Martini oder Weihnachten ohne Gans, ist ja überhaupt nicht auszudenken bei den meisten.

Darum noch einmal, ich lehne das Schächten ab, bin aber der Meinung, es kommt für uns so vieles Gute aus der Nutztierhaltung und -verwertung, daß diese Tiere auch mehr Gutes vom Nutznießer erwarten dürften. Nur eben - dann würde Fleisch halt wieder teurer werden als es Käse heutzutage ist.


Vorlesefunktion  Marina antwortete am 29.11.06 (11:27):

Danke, Bongoline, für diesen ausführlichen Bericht. Ich bin ganz bestimmt keine Verteidigerin des Schächtens. Aber es ist gut, dass du mal explizit herausgestellt hast, dass unsere Kultur in dieser Hinsicht der islamischen in keiner Weise überlegen ist, wie Medea es immer wieder so gerne hinstellt. Das schürt nur die Ressentiments, aber das ist ja auch der Zweck der Übung, wenn Leute wiederholt auf diese Grausamkeiten der Muslime hinweisen, ohne unsere eigenen in den Blick zu nehmen.
Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür. Oder: Eine jede Kultur kehre erst einmal vor ihrer eigenen Tür.
Ich empfehle dafür den Film: We feed the world, da sind die westlichen Brutalitäten an Tieren deutlich genug dargestellt.

Internet-Tipp: http://www.we-feed-the-world.at/


Vorlesefunktion  Medea. antwortete am 29.11.06 (13:01):

Alles das, was Du schreibst Bongoline, ist mir bekannt und ich lehne es genauso ab wie Du - gegen die unsäglichen Tiertransporte habe ich mich seit Jahren gewandt und auch gegen das, was in europäischen/deutschen/islamischen Schlachthäusern abläuft. Ich benötige da keinerlei Nachhilfe, auch wenn die gute Marina meint, sie müsse die Aufseherin spielen. ..-))
Ressentiments zu schüren liegt mir fern, aber ich spreche aus, was ich sehe und auch fühle und das nach allen Seiten hin. Und was da alles im Argen liegt, ist täglich zu erleben.


Vorlesefunktion  Marina antwortete am 29.11.06 (14:03):

"und das nach allen Seiten hin."

Schön wär's. :-))


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 29.11.06 (14:20):

"und das nach allen Seiten hin"

achja...Medea.? und wo bitte, könnte ich das lesen? ein beispiel...nur eines...!

würde mir schon als zeichen deines guten willens genügen.

:-)


Vorlesefunktion  Gudrun_D antwortete am 29.11.06 (14:41):

Medea

ich denke und empfinde,wie Du!
Fühle mich unsäglich hilflos,wenn ich an bekannt gewordene Quälereien auf der ganzen Welt denke,die -nicht nur-den Tieren angetan werden.
Kein Tier kann so widerlich grausam sein ,wie der Mensch!

Meine Frage ist allerdings dahingehend:

Wer hören und sehen kann,was der Mensch den "Nutztieren" antut,wie bringt man dann noch einen Bissen Fleich zwischen die Zähne,kaut drauf rum und schluckt es runter??

Kommen da nicht automatisch die Bilder hoch,die so ausführlich beschrieben wurden?

Es gab mal einen Film mit ddem Titel:
ich klage an

im Namen der hilflosen Tiere klage ich auch an!

Zu den Zeiten,da "Nutzvieh" noch artgerecht gehalten wurde,die Säue sich suhlen durften,die Rinder auf der Weide und in hellen Ställen standen,die Kälber noch bei ihren Müttern bleiben durften und nicht aus Eimern mit Gummisauger
gefüttert wurden und einsam in abgetrennten Boxen standen,
da wurde ein Tier vor Ort zum Verbrauch schnell geschlachtet.
Das kann ich nachvollziehen!
Nicht aber,wie heute die Tierhaltung vor sich geht.

Und dann wundert Ihr Euch über Gammelfleisch????????

Sah vor wenigen Wochen,wie eine Sau ferkelte,und die Kleinen
aus der warmen Muttersau raus auf Holzlatten purzelten!!!!!!!

Ne,und wenn ich Gras essen muss,ich bleibe Vegetarierer!!!!


Vorlesefunktion  bongoline antwortete am 29.11.06 (15:00):

lach Gudrun

und dein Hund ist auch Vegetarier?
Mit was fütterst Du ihn denn?

Lieber eingestehen, ich esse Fleisch, weil ich weiß woher es kommt und weil bei uns noch die Kühe, Ziegen und Schafe auf die Alm und Weide kommen, die Säue wirklich noch ihren Pfuhl haben und auch die Hühner auf Grasboden scharren dürfen.
Die Urlauber sagen ländliche Idylle dazu.

Heuchelei zu sagen - ich bin Vegetarier und dem Hund dann die Fleischbrocken vorzusetzen.


Vorlesefunktion  Arno_Gebauer antwortete am 29.11.06 (15:22):

Hallo, bongoline,

es geht nicht darum, welches Lebewesen sich wovon ernährt,
sondern darum , daß Tierleid zu verringern.
Alle Lebewesen ernähren sich von anderen Lebewesen, wenn
man vom anorganischen Wasser einmal absieht.
Zum Leben gehört auch das Töten! Auch Vegetarier ernähren
sich von lebenden Pflanzenzellen, die sie vor der
Verstoffwechselung töten müssen.

Viele Grüße
Arno Gebauer


Vorlesefunktion  bongoline antwortete am 29.11.06 (16:18):

@ Arno

ich glaube zu Tierleid habe ich aus eigenem Empfinden mehr angerissen, als Du abgeschrieben hast.

Aber wenn da knallhart in die Diskussion geworfen wird
"ich bleibe Vegetarierin mit vier Ausrufezeichen"
dann werde ich wohl nachfragen dürfen, mit wieviel Freude für den Hund das Flesich zubereitet werden wird, denn man will doch, daß der Hund glücklich ist - oder? Ob die Tiere als Fleischlieferanten glücklich waren, spielt dann überhaupt keine Rolle, da ist die Liebe zum eigenen Tier wichtiger und das ist und bleibt nunmal für mich Heuchelei.


Vorlesefunktion  Gudrun_D antwortete am 30.11.06 (06:50):

Bongoline

hast nicht ganz richtig gelesen,was ich schrieb?
Zur "ländlichen Idylle",wo Tiere artgerecht gehalten werden,gehört natürlich schlachten.

Mein Hund bekommt kein rohes Fleisch-natürlich sind in seinem Trockenfutter ausser Gemüse und Getreide auch Fleischbrocken.
Er ist ein HUND und braucht das!
Ich halte und ernähre ihn artgerecht und bin deshalb kein Heuchler,wenn ich für mich eine andere Ernährungsweise bevorzuge!



  zurück nach oben Zum Anfang nach oben       Haustiere und -pflanzen   nächstes Forum      Vorlesefunktion alles vorlesen |

Zum "Antworten" oder "Thema eröffnen", geben Sie Ihren Loginnamen und Ihr Passwort an

Sie müssen für die klassischen Diskussionsforen registriert sein!
Wenn Sie noch kein Passwort haben, können Sie sich hier anmelden!
Loginname
Passwort




E-Mail-Benachrichtigung bestellen/abbestellen

zum Thema: Religiöse Riten sind wichtiger als das Tierleid !

E-Mail-Adresse

Ich möchte Antworten zu diesem Thema per E-Mail zugeschickt bekommen.

Ich möchte keine E-Mail mehr zu diesem Thema erhalten.


Hol dir die kostenlose Visitenkarte im Seniorentreff