Arno_Gebauer
begann die Diskussion am 16.12.06 (23:23):
Hallo, Forumsbeteiligte,
der Insektenforschers Bert Hölldobler weiß viel über Ameisen. Ein Rätsel ist für ihn ist die Königin der Blattschneiderameisen, ein gewaltiges Insekt, das am Anfang ihres Daseins von den Männchen mit 300 Millionen Spermien vollgepumpt wird. Bis heute ist ungeklärt, wie die Keimzellen bis zu 20 Jahre lang unbeschädigt im Bauch der Königin verweilen und den Nachwuchs der Kolonie sichern können. Mehr dazu im unten angegebenen Link.
Zur Überschrift: Der Artikel selbst ist wirklich "interessant".
Aber das, worüber Du textest, wäre für mich erst dann "interessant", wenn man w ü ß t e , wie das mit der Überlebenszeit der Keimzellen ist.
kagula
antwortete am 17.12.06 (10:59):
@ Gerdi Genau das ist der Punkt, dem wäre nichts hinzuzufügen!
angelottchen
antwortete am 17.12.06 (13:50):
Lieber Arno, so manche Deiner Rückschlüsse erinnern an die Geschichte mit dem Gefangenen in Alcatraz, der aus Langeweile anfängt, mit einer Spinne zu experimentieren und dazu pseudowissenscshaftliche Aufzeichnungen macht. Zuerst trainiert er die Spinne so, dass sie auf sein Klopfzeichen aus ihrer kleinen Schachtel kommt. Auf ein weiteres Klopfzeichen geht sie nach links, ein anders nach rechts und auf ein weiteres zurück in ihre Schachtel. So weit, so gut. DAnn beginnt er, der Spinne jeden Tag ein Bein auszureissen und setzt seine Klopfzeichendressur fort. Als die Spinne nur noch 1 Bein hat und auf sein Klopfen nicht mehr reagiert, vermerkt er: "Spinnen mit nur einem Bein widersetzen sich allen Befehlen!" ...
Marina
antwortete am 17.12.06 (14:39):
Wunderbar, dieses Beispiel. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen mit deiner Beobachtung, Angelottchen. :-)