THEMA: Was wird mit unseren Tieren, wenn wir abtreten?.
Bisher 46 Antworten.
Dorella
begann die Diskussion am 18.12.06 (17:54):
Ich habe mir dazu Gedanken gemacht und wohl die gescheiteste Lösung für das Tier gefunden. Mit meiner Tierheilpraktikerin habe ich einen Vertrag abgeschlossen,worin sie sich verpflichtet meinen Kater zu sich zu nehmen und ihn in eine liebevolle Familie zu vermitteln.
navallo
antwortete am 18.12.06 (19:08):
kostenlos?????????
Dorella
antwortete am 18.12.06 (19:28):
Ja, navallo, kostenlos. Das gibt es tatsächlich unter Tierfreunden noch.
auf der unten angegebenen Internetadresse werden voll ausgebildete Jagdhunde weitervermittelt. Ich denke, daß das eine vernünftige Lösung auch für andere Tiere ist.
... es geht doch wohl um die eigenen Tiere und was mit ihnen nach dem Tod des Besitzers passiert... sog, hunde-in-not-seiten gibt es von jeder Rasse. Und es gibt vereinzelnd auch kleine Vereine, die zB Senioren und ihre Tiere betreuen und die auch eben die Tiere nach dem Tod der besitzer - oder wenn diese zum Pflegefall werden - übernehmen. Die zuverlässigsten sind dabei die, die kein grosses Theater um sich machen ...
Gerdi
antwortete am 19.12.06 (06:38):
Ich habe 4 absolut zuverlässige Personen (darunter eine Tierärztin), die sich nach meinem Ableben um mein Haustier kümmern werden. Kostenlos!! Dennoch ist meinerseits ein Legat zur Verwendung für das Tier hinterlegt, von denen diese Herrschaften aber erst im Falle des Falles erfahren werden.
Gudrun_D
antwortete am 19.12.06 (07:07):
Da mein Hund,wie bekannt,eine schwere HD hat,damit und mit entsprechender Medikation (keine Schmerzmittel mehr) fröhlich und zufrieden lebt und angepasste Spaziergänge macht,habe ich mir natürlich auch darüber Gedanken gemacht. Zurück ins Tierheim,woher ich ihn vor über 4 Jahren krank übernommen habe,wäre unmöglich! Der jetzt ca 8-jährige Rüde würde das weder physisch noch psychisch verkraften. Kinder und Enkel sind ganztags berufsttätig oder im Studium.
Ich hoffé, dass ich nicht vor ihm gehen muss,habe aber das Versprechen meiner Enkelin und ihres Mannes,dass Troll in ihren Armen eingeschläfert wird,wenn mein Herz nicht mehr schlägt. Sollten sie grade zu diesem Zeitpunkt im Ausland sein,wird mein "Gartenzwerg" diese Aufgabe übernehmen. Sie werden ihn auch im nahe gelegenen Tierktrematorium einäschern lassen und die Urne im Garten vergraben.
Eine andere-noch nicht bindende Zusage-könnte nach Weihnachten kommen. Die Familie,die über die Feiertage meinen Troll zu sich nimmt,würde ihn eventuell übernehmen.
Das wäre natürlich die beste Lösung!
So schwer es auch ist,aber am liebsten würde ich am Tage X Troll in meinen Armen einschläfern lassen!
Dorella
antwortete am 19.12.06 (07:57):
Klar Gudrun, genau das ist der Grund, warum ich dir deine übergroße Tierliebe abspreche. Du hast dir den damals schon kranken Troll aus dem Tierheim geholt, woran im Prinzip nichts auszusetzen ist, wenn du nicht damals schon selber sehr krank gewesen wärest. Du wußtest von vornherein, was da auf dich zukommen wird. Sein Leiden wurde so schlimm, das es damals gerechtfertigt gewesen wäre, ihn davon zu erlösen. Nun aber, da du viel dafür getan hast,Gott sei Dank mit einigem Erfolg,da willst du ihn töten lassen, wenn du mal aus der Zeit fällst. Du hast Troll gegenüber eine Verantwortung und eine Fürsorgepflicht und töten lassen ist bestimmt nicht der beste Weg. Es gibt andere Möglichkeiten. Woher willst du wissen, was für ihn das Beste ist? In meinen Augen ist das eine sehr egoistische Entscheidung. Ich denke dem armen Troll würden sich die Nackenhaare streuben, wenn er wüßte,dass seine Tage unter Umständen deinetwegen gezählt sind.
Gerdi
antwortete am 19.12.06 (09:10):
Dorella, sorry, aber Deine Kritik an Gudrun halte ich für unangebracht.
"Woher willst du wissen, was für ihn das Beste ist?" fragst Du. Und Du schreibst: "Ich habe mir dazu Gedanken gemacht und wohl die gescheiteste Lösung für das Tier gefunden."
Woher willst Du wissen, daß D e i n e Lösung die gescheiteste ist? Andere Menschen - andere Meinungen.
angelottchen
antwortete am 19.12.06 (09:40):
Also ganz ehrlich - ich finde es sehr egoistisch, sein Tier einschläfern lassen zu wollen, weil man selbst totkrank ist oder zu verlangen, das es eingeschläfert wird, wenn man selbst verstorben ist. Tiere können sich sehr schnell an neue Gegebenheiten, neue Menschen gewöhnen - man sollte sie da nicht zu sehr vermenscheln. Ich sehe da immer die 4 kleinen Zwergpinscher, die ihr langes Leben mit einer alten Dame zugebracht hatten und dann 2 Tage neben der verstorbenen alten Dame gewartet haben, bis endlich jemand kam. (Die Haushälterin, die alle 3 Tage bestellt war). Die Hunde sind alle um die 12J alt. Sie waren dann erst ein paar Tage bei mir und wurden dann zusammen zu einem jungen Paar in Lüneburg gegeben. Die kleinen drolligen Schnarcher lebten richtig auf, geniessen den Garten und die Spaziergänge und machen nicht den Eindruck, als wenn sie trauern. Die alte Dame wäre sehr glücklich zu wissen, wie gut es ihren Zwergen geht.
Marina
antwortete am 19.12.06 (12:46):
Dorella und angelottchen, wie recht ihr habt! Eine solche Tierliebe gleicht der Liebe einer Mutter, die Selbstmord begeht und "ihre Kinder mitnimmt", wie sie es bei einem sog. "erweiterten Selbstmord" immer so schön formulieren. Das ist wahre Liebe, nicht wahr? Wenn ich schon nicht mehr leben soll oder will, haben auch die mir Nahestehenden kein Recht dazu. Und das, nachdem man vorher alles dafür getan hat, dass so ein Tier trotz großer Schmerzen weiter leben muss, damit man nicht auf es verzichten muss. Was für eine Liebe! Wenigstens sollte man dann die Größe haben, zuzugeben, dass so ein Tier der Befriedigung des eigenen Egoismus' dient, und nicht immer so tun, als wäre die Tierliebe völlig selbstlos. Das wäre wenigstens ehrlich.
Lara
antwortete am 19.12.06 (13:46):
Das sehe ich etwas anders. Habe verfolgt wie Gudrun sich für King Troll eingesetzt hat. Im Gegenteil ihr wurde hier im Forum sogar der Vorwurf gemacht Troll nicht einschläfern zu lassen, weil sie sehr egoistisch an dem Tier hängt. Sie hat Troll operieren lassen und für meine Begriffe eine teuere Therapie auf einem Wasserlaufband finanziert. Also Troll nicht nur gut ver- und umsorgt, sondern auch mit ziemlich hohen finanziellen Mitteln für ihn gesorgt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein neuer Tierbesitzer soviel für Troll tun würde. Im übrigen schrieb sie doch dass es vielleicht eine andere Möglichkeit gebe.
Bin seit einigen Tagen Besitzer eines Border Collie- Mix. Er kommt aus einer Familie mit vier Kindern und die Besitzerin wurde plötzlich schwer krank.
Ich hätte ihn nicht genommen wenn nicht meine Tochter mir die Zusage gegeben hätte, wenn mir etwas passiert würde sie ihn nehmen.
Mit Louis einem Senfhund, und meinem Enkelkind habe wir vorher geschaut ob die Chemie stimmt. Sie stimmte und nun ist Benji (6 Jahre) alt bei mir. Er trauert schrecklich! Er will nicht fressen, und liegt immer vor der Eingangstür.
Gudrun_D
antwortete am 19.12.06 (14:37):
Klar, dass es sehr leicht ist,Kritik zu üben an meinen: Überlegungen.........
Mein Troll ist der allerbeste,treueste und sensibelste Hund,den ich je hatte! Er ist seit seiner schweren Erkrankung und Heilung im Sommer ganz besonders auf mich fixiert! Er kennt jede leiseste Regung von mir und reagiert darauf-seine Zuneigung ist grenzenlos! Solange ich nur irgend kann,werde ich diesen treuen Freund nicht einfach.......... lassen! Kann ich nicht mehr selber mit ihm laufen,habe ich Menschen,die er mag und mit denen er gerne geht! In meinem sehr grossen Garten hat er genügend Auslauf ausserdem. Meine Überlegungen: was mache ich wenn....... ist absolut nur Ergebnis sehr sorgfältiger Überlegungen,was das Beste für meinen Trolliboy wenn ich PLÖTZLICH ausfallen sollte!
Wir Beide sind ein eingespieltes Team!
Es ist sehr teuer,dem Hund ein Leben ohne Schmerzen und fröhlicher Beweglichkeit zu ermöglichen!
Er gehört schliesslich auch inzwischen zu den Senioren!
hummel2
antwortete am 19.12.06 (17:11):
Ich besitze einen Dandie Dinmont Terrier, vor dem Kauf habe ich vereinbart mit dem Züchter, sollte ich vor dem Hund abtreten geht er an den Züchter zurück und wird von da weter vermittelt.
Dorella
antwortete am 19.12.06 (17:35):
Und warum, liebe Gudrun, soll er dann mit dir sterben? Treue bis in den Sarg? Wie verwerflich. Gönne ihm ein fröhliches Leben auch über deinen Abgang hinaus.
gestorben wird nicht nur im Alter! Grundsätzlich sollte von allen Tierbesitzern rechtzeitig geregelt sein, was nach eigenem Todesfalle mit dem Tier geschehen soll, wo es verbleiben kann, usw.. Wenn der Verbleib nicht geregelt ist, werden Zierfische über die Toilette entsorgt, Hunde erschlagen, Katzen ertränkt usw..
Viele Grüße Arno
angelottchen
antwortete am 19.12.06 (22:13):
Arno - pardon aber Deine Kommentare werden irgendwie immer bizarrer ...
Was kennst Du für Leute?
Die einfachste Regelung ist immer noch über den örtlichen Tierschutzverein.
Aber sein Tier töten zu lassen weil man glaubt, niemand könnte das Tier so gut versorgen wie man selbst und bei keinem anderen wpürde der Hund je wieder glücklich .. das ist schon sehr egoistisch. Gudrun: Dein Hund war 4 Jahre alt, als Du ihn bekommen hast und er war in der Zeit davor zwischendurch sicher auch einmal ein sehr glücklicher Hund - und bei Dir ist er es wieder geworden. Trau Deinem Hund mal ein bisschen was zu - der würde sich auch noch einmal umgewöhnen und schliesslich hast Du eine patente Tierheimleiterin an der Hand, die für Troll sicher sehr schnell wieder einen guten Platz finden würde.
Gudrun_D
antwortete am 20.12.06 (08:39):
Die Frage war:
'Was wird mit unseren Tieren, wenn wir abtreten?.'
Wer berechtigt Euch,Kritik an meinen Überlegungen zu üben?!
Angelottchen,Du -und andere hier-wissen,dass Troll ausgesetzt war und wenig Gutes vorher erlebt haben kann. Das war an verschiedenem Verhalten und Reaktionen sehr genau erkennbar!
Natürlich haben wir eine gute Tierheimleiterin, die aber den Hund auch erst mal nur wieder in den kalten und oft nassen Zwinger tun müsste! sie kann ja nicht alle Tiere mit in ihre Wohnung nehmen!!!
Und das,denk doch nur mal emotionslos,wäre der absolute Auslöser,um seine kranken Gelenke aufs Neue schwer zu schädigen! Die Tierärzte wundern sich sowieso,dass Troll wieder so gut und lange laufen kann!
Na,wer von den Kritikern ist denn bereit,zu sagen: kommher,ich nehme den Troll im Wennfall oder übernehme die Kosten für die regelmässig sich wiederholende tiertherapeuthische Behandlung?
Die Operation und Folgekosten im Sommer waren absolut gerechtfertigt und ich bereue keinen Cent,den ich zahlte für Trolls Genesung!
Vor allem seine rechte Hüftschale ist in so einem schlechten Zustand,dass ein künstliches Hüftgelenk nicht eingestezt werden kann! Habe die Rö-Bilder an verschiedene Fachkliniken gesandt,mit den Operateuren telefonisch und vor allem auch mit den hier behandelnden Ärzten besprochen!
Glaubt mir,wäre auch nur die geringste Chance,die hätten gerne die Op für über 1600,-Euro gemacht!!!!
In unserer Wohngegend haben fast alle einen Hund und wir kennen uns durch gemeinsame Spaziergänge bei jedem Wetter und beraten uns auch! Alle haben Troll's Gesundung staunend miterlebt,von den mühseligen 1.Fünfminutengängen nach der Op bis jetzt zu wieder über 60 Minuten.
Alle aber sind wie ich der Meinung,dass man Troll nicht wieder ins Tierheim geben kann! Nicht mit diesem Befund!
Dort sind so viele -auch besonders grosse-Hunde,die niemand haben will! Traurig stehen sie mit hängendem Kopf im Zwinger. Ruft man sie heran,schauen sie mit so unendlich leerem oder vorwurfsvollen Blick,das man grad losheulen könnte! Sie drängen dann ihren Körper dicht ans Gitter,um soviel Streicheleinheiten wie möglich zu erhalten....... Und jedesmal packt mich eine unendliche Wut, dass Menschen sich immer wieder ein süsses kleines Hundebaby holen und es später entweder -wie bei Troll-irgendwo aussetzen(anbinden) oder ins Tierheim geben.
Das ist doch kein Hunde-Leben! Das ist einfach nur: halb-entsorgt
Gudrun_D
antwortete am 20.12.06 (08:49):
Dorella
gerade Du weisst,dass ich Troll "nicht einfach sterben" lassen würde,nur weil meine Stunde gekommen ist!!
Es gibt einige Menschen,einfache Leute,die würden Troll übernehmen und da er sie kennt,wäre das eine gute Lösung. Wo sie wohnen, darf aber kein Tier gehalten werden.........
Was soll eigentlich Eure Kritik?
Ein Hund mit dieser schweren HD hat vielleicht eine Lebensdauer von 10 oder 12 Jahren. (8 isser schon)
Vielleicht schaffen wir die ja gemeinsam?
Ich hab ja nur "für alle Fälle" überlegt und Vorsorge getroffen und vielleicht kann ich nach Weihnachten berichten: Troll wird von der Familie übernommen wenn mir was passieren sollte, bei der er Weihnachtsferien macht.
angelottchen
antwortete am 20.12.06 (09:10):
Hallo Gudrun - warum verteidigst Du Dich so vehement - man will Dir doch nur Mut machen, Deinem Hund auch nach Deinem eventuell vorzeitigem Ableben (also vor dem Hund) eine Chance zu geben? Wenn Du bereit bist, für OPs usw so viel Geld auszugeben, warum dann nicht auch für zB eine Kleinanzeige in der Tagespresse und dann einer Vereinbarung, dass das Tier auch wirklich weiter behandelt wird usw. Ausserdem wird kein Tierarzt ein Tier einschläfern, weil sein Besitzer es so will - ohne das eine wirkliche Indikation vorliegt. Du schreibst einerseits, dass er ja sowieso nicht gesund ist und nur auf Grund Deiner Therapien noch lebt - andererseits aber willst Du ihm das Leben nach Deinem Tod nicht gönnen. Ist das nicht ein Widerspruch? Natürlich verstehe ich die Sorge um Dein Tier - nur vermenschlichst Du mir die Hunde ein bisschen zu sehr ... (gucken vorwurfsvoll usw ...)
Auch Deine unterschwellige Kritik an eventuellen neuen Besitzern Deines Hundes "...einfache Leute" ... irritiert einen als Leser ein wenig. Dem Hund wäre es egal, ob es einfache, intellektuelle oder komplizierte Leute sind, hauptsache er hat sein Fresschen, seine Streicheleinheiten und seinen warmen Platz zum Schlafen. Zum Glück sind Tiere nicht mit Vorurteilen behaftet ...
Mal ehrlich - wenn das hier jemand anderes geschrieben hätte - nämlich: "Ich habe alles Geld der Welt ausgegeben, um das Leben meines Hundes wieder lebenswert zu machen, aber wenn ich sterbe, soll er auch sterben!" .. Ich möchte nicht wissen, wie Du dann reagiert hättest. Es gibt nunmal Gründe, aus denen sich jemand von seinem Tier trennen muss - und manchmal ist das Tierheim der letzte Ausweg. Die Leute deswegen zu kritisieren und den Tod des Tieres als bessere Lösung zu betrachten... da würde der Tierschutz ausflippen. Wohlgemerkt - ich meine nicht die Leute, die ihr Tier einfach aussetzen ...
Gudrun_D
antwortete am 20.12.06 (09:27):
Ach,Angelottchen was soll die Wortklauberei? Mit "einfachen Leuten" wollte ich ganz sicher niemand diskriminieren! Im Gegenteil! Immer wieder hab ich erlebt,dass meistens auf "einfache Leute" absoluter Verlass ist!
Angelottchen, musst nicht-wie miss pilli-meine Worte verdrehend wiedergeben! Mein Trolliboy soll nicht sterben,weil ich gehen -muss- (müsste) denn,noch leben wir ja,wenn auch angeschlagen!
Wie schon geschrieben:
es sind Überlegungen!!!!!!!!!!!
angelottchen
antwortete am 20.12.06 (09:41):
...du weisst aber, dass solche hier niedergeschriebenen Überlegungen nunmal zur Diskussion stehen - und ich verdrehe dir auch deine Worte nicht, also der Vergleich mit pilli ist schon überhaupt nicht angesagt, denn die hätte dir bösartigst etwas dazu gesagt und hält sich wohl aus weihnachtlichen Gründen zurück, was auch gut so ist ..
Ich verstehe Dein Posting ja auch durchaus als Hilferuf - aber vielleicht nicht alle und dann solltest Du das ganze vielleicht ein bisserl umtexten? Ich würde Dir gerne helfen, aber ich habe durch den Tod einer nahen Verwandten ganz plötzlich 5 winzig kleine und uralte Hunde dazubekommen - also sind z Zt 8 Hunde im Haus ... all die kleinen Scheisserchen brauchen 2x täglich ihre Medikamente und spezielle Fütterung, da einige kaum noch Zähne haben. Selbst wenn ich wollte - es ginge absolut nicht. Ich bin schon froh, dass meine 3 kleinen Bulldoggen das alles so schön mitmachen und die Kleinen nicht über den Haufen rennen...
Bei den vielen Tierfreunden hier im ST (besonders die, die nur lesen und nie schreiben) würde sich bestimmt eine Lösung finden, die für Dich akzeptabel und für Troll ideal wäre. Versuch es doch mal ...
Dorella
antwortete am 20.12.06 (10:27):
Doch, Gudrun, genau das propagierst du. Wenn du gehst, muß dein Troll auch gehen. Du schreibst jetzt, es seien nur erstmal "Überlegungen". Vorher hast du geschrieben, dass du es so verfügt hast und deine Kinder sich hoffentlich daran halten werden. Das ist doch ein Widerspruch.Hast du es nun verfügt, oder nicht? Und wenn, wofür hast du dann weder Kosten noch Mühen gescheut und viel auf dich genommen, um sein Leben zu erhalten? Du wolltest ihn nicht verlieren, weil er dein Kammerad ist.
Du schreibst von einer Familie, die Troll gegebenenfalls aufnehmen würde, gleichzeitig sagst du, dass dort keine Hundehaltung erlaubt ist.- Was denn nun? - Ja, oder doch? Genau da ist das Problem. Es gilt, vorher eine zuverlässige Familie für Troll zu finden. Wende dich doch mal an TASSO und schildere dein Problem. Nur lass Troll leben.
Gudrun_D
antwortete am 20.12.06 (10:37):
Siehst Du,Angelika
das ist auch etwas,das ganz schwer zu verkraften ist: ein Leben lang war ich mit ganzem Herzen und Einsatz da,wenn Mensch oder Tier Hilfe brauchten.
Und plötzlich- man glaubt es selber kaum- will es oft nicht wahrhaben- ist der Zeitpunkt da,wo man dankbar ist,sein tägliches Einerlei weitgehendst alleine zu bewältigen.
Und ganz im Hintergrund wird die drängende Frage immer akuter:
was wird,wenn..........
pilli
antwortete am 20.12.06 (11:00):
zu frohlockenden zeiten verführt die eigene sichtweise schon mal dazu, das auch für andere anzudenken angelottchen :-)
aber um der wahrheit die ehre zu geben, sind es nicht die weihnachtlich hochgestimmten jefühle...;
eher geniesse ich zur zeit das entspannte schmunzeln beim lesen der *Gudrunschen Elegien* und frohlocke nur insofern, dass nun ein sprachlicher wechsel vom "gartenzwerg" zu den "einfachen leuten" stattgefunden hat...immerhin! :-)
...
tja Dorella:
"Doch, Gudrun, genau das propagierst du. Wenn du gehst, muß dein Troll auch gehen. Du schreibst jetzt, es seien nur erstmal "Überlegungen". Vorher hast du geschrieben, dass du es so verfügt hast und deine Kinder sich hoffentlich daran halten werden. Das ist doch ein Widerspruch.Hast du es nun verfügt, oder nicht?"
vielleicht hat Gudrun nicht nur verfügt, sondern auch mit dem behängen einer kette um das zarte hälslein der erwählten, die vollbrachte hilfeleistung vorab prämiert, wie ich lesen durfte?
bösartiges dabei zu vermuten, käme mir nie nicht in den sinn; entspricht es doch ganz dem bild, das sich mir seit jahren zeigt!
:-)
nasti
antwortete am 20.12.06 (11:12):
Gerade jetzt, wenn ich in einem „kritischen“ Alter bin, packt mich auch das Wahn, eine Hundebesitzerin sein. Eigentlich liebe ich stark die Katzen, wegen meiner ewigen Reisen kann ich nicht halten. Deswegen habe ich vor einen kleinwüchsigen Hund mir kaufen, und habe keine Ahnung über Hundehaltung, etc., früher hatte ich große Hunde in Garten. Wie ich sehe, bin ich gerade bei der besten Adresse, was Hunde betrifft. Eine Frage. Ich bin eine Nachteule, und Spätaufsteherin. Wie ist das mit Gassi gehen? Wird mich der Hund früh morgen aufwecken? Meinen gewöhnten Biologischen Rhythmus kann ich nicht ändern, es ist unmöglich in meine Jahre. Bestimmt muss ich der klein Hund in der Wohnung halten, obwohl ich habe auch eine große Garte. Welcher Hund hält 7-8 Stunden in Zug aus? Muss ich verreisen zum meiner Familie Minimum 1-mal monatlich, über die Ausflüge mit Flugzeug habe ich auch null Ahnung mit Hund. Ist das möglich bevor ich sterbe die Tiere wieder lieb haben?
Gudrun_D
antwortete am 20.12.06 (11:33):
Dorella!
Lesen und nicht einfach auf die Tasten hauen:
"Du schreibst von einer Familie, die Troll gegebenenfalls aufnehmen würde, gleichzeitig sagst du, dass dort keine Hundehaltung erlaubt ist.- Was denn nun? - Ja, oder doch"
son Quatsch!
Hundehaltung ist bei meinem "Gartenzwerg" nicht erlaubt!
Die Familie,wo Troll über Weihnachten ist, betreut eine alte Tante,die vor 3 Jahren den damals noch eigenen Hund der Familie tagsüber versorgte und mit ihm Spaziergänge machte. (Mischling,so gross,wie Troll,inzwischen altersgemäss im Hundehimmel) Vor 2 Jahren schon war vereinbart worden,dass Troll dort im Wennfall sein Zuhause erhalten sollte.
Das kann die Tante nun nicht mehr,da ein Schlaganfall sie selber pflegebedürftig machte.
und der 16-jährige Sohn geht noch zur Penne.
Ausserdem ist da die im Sterben liegende Mutter meiner Bekannten,die auch im Hause gepflegt wird.
So überlegen wir gemeinsam schon eine Weile.........
Wie gesagt,es sind bisher nur Überlegungen-und
"verfügt"
miss pilli
hab ich gar nix, nur ein Versprechen.........
und: "vielleicht hat Gudrun nicht nur verfügt, sondern auch mit dem behängen einer kette um das zarte hälslein der erwählten, die vollbrachte hilfeleistung vorab prämiert, wie ich lesen durfte?"
ist totaler Unsinn!
Nix ist "verfügt"
Kein Modeschmuck wurde verhängt,kettenweise,wie auf manchen Fotos zu sehen:-))
Überlegt haben wir!
Und wenn ich Familienschmuck meinen schönen,jungen "Ablegern" um ihr faltenfreies Hälschen lege,geschieht das,weil er dort den schöneren Platz hat!
So einfach ist das!
newcomer
antwortete am 20.12.06 (11:42):
Wie sollte man vorsorgen für ein unsauberes Tier, als einen Tierarzt zu finden, der es durch Einschläfern vor einem lebenslangen Aufenthalt im Tierheim bewahrt, sobald man tot ist?
pilli
antwortete am 20.12.06 (11:59):
so will ich dich lesen Gudrun;
genau so! :-)
hihi...und nun ist es an der zeit, zu gehen...*schnief*
und ich ziehe mich faltenreich wieder zurück und geniesse den weiteren dialog über märchen und dichtung!
:-)
Dorella
antwortete am 20.12.06 (12:00):
Deine eigenen Postings, Gudrun:
-ich habe schon Vorsorge getroffen,dass Troll eingeschläfert und kremiert wird,wenn ich plötzlich weg bin!
Es gibt einige Menschen,einfache Leute,die würden Troll übernehmen und da er sie kennt,wäre das eine gute Lösung. Wo sie wohnen, darf aber kein Tier gehalten werden.........
Widerspruch ohne Ende. Da soll jemand schlau draus werden!
Ursula
antwortete am 20.12.06 (12:22):
Mich würde interessieren, was der Tierschutz dazu meint, wenn jemand (wie hier Gudrun) ohne medizinische Indikation sein Haustier ins Jenseits befördern will. Macht sich ein Tierarzt, der solchem Wunsch folgt, nicht strafbar??
angelottchen
antwortete am 20.12.06 (12:23):
@pilli: ahnte ich es doch :-))
@gudrun: mag ja sein, dass der "Gartenzwerg" diese bezeichnung nett findest - aber in einem offenenForum so von Deinem Gärtner oder was immer auch zu reden .. und den "einfachen Leuten" ....das ist schon etwas menschenverachtend ...was ist eigentlich das gegenteil von "einfachen Leuten"? Komplizierte Leute?
Du widersprichst Dich wirklich in Deinen Aussagen - vielleicht klärst Du das wirklich erst einmal für Dich ab ...?
newcomer, Du schreibst: "Wie sollte man vorsorgen für ein unsauberes Tier, als einen Tierarzt zu finden, der es durch Einschläfern vor einem lebenslangen Aufenthalt im Tierheim bewahrt, sobald man tot ist?"
Wo steht denn, dass Gudruns Hund unsauber ist oder handelt es sich um einen anderen Hund? Unsauber werden/sind Hunde entweder durch psychischen Einfluss - dann sind meist die Menschen schuld - oder auf Grund von Krankheit oder Alter. Es werden viele Hunde vermittelt, die nicht mehr oder noch nicht stubenrein sind - und wer sich so ein Tier holt, der kann auch damit umgehen. Den Tod für das eigene Tier zu wählen, weil man sich für besser (für das Tier) als den Rest der Welt hält ... das ist schon etwas anmassend und selbstherrlich - vor allem aber egoistisch, und es hat mit "Tierliebe" nichts zu tun.
Eine meiner Bulldoggen kam mit schwerer Wirbelsäilenverkrümmung, eiternden Wunden am Hals, aggressiv - ängstlich und unsauber zu mir - und ich habe mich ganz bewusst für diesen Hund entschieden. Habe mich von ihm ei nige Male ziemlich heftig beissen lassen, hatte am Anfang sogar etwas Angst vor ihm und musste jeden Tag hinter ihm herputzen - seine med. Behandlung hat viel Geld gekostet - davon hätte ich 2 Welpen mit besten Papieren kaufen können (und Engl. Bulldoggen kosten ca 1200 - 1800 Euro)- ich habe ihn aus purem Mitleid aufgenommen, weil ich seiner Odysee ein Ende bereiten wollte und ich konnte ihn wirklich auffangen.Heute ist er der Knutschkönig unter den Bulldoggen und hat endlich Vertrauen zu ein paar Menschen - aber er pinkelt mir immer noch mal in die Bude und draussen muss er einen Maulkorb tragen, eben weil er schreckliche Angst vor Menschen hat. Für alle meine Tiere habe ich eine Absicherung. Sollte mir etwas zustossen, dann weiss ich sie in zuverlässigen Händen - eben bei einem kleinen Verein von Freiwilligen, die untereinander einen Pakt geschlossen haben. Wir alle kennen die Tiere der anderen, alle haben "schwierige Hunde" und alles läuft ohne Tamtam, Tierschutzverein oder Internet.
angelottchen
antwortete am 20.12.06 (12:30):
@nasti: dann solltest Du Dich für einen Hund unter 5kg entscheiden :-) Ich, die eigentlich grosse Hunde liebt und über Chihuahuas immer gelacht hat, bin seit einiger Zeit ganz angetan von diesen kleinen Zwergen: Sie haben charakterlich mehr Ähnlichkeit mit ihrem Urvater als so mancher Schäferhund - und sie werden trotz rassebedingter Krankheiten relativ alt. Oder Du nimmst einen kleinen Minipudel - auch Pudel können bis zu 20Jahre alt werden, sind ausserdem sehr sauber (sie haaren nicht, müssen nur alle paar Monate getrimmt werden) und sie gehören zu einer der klügsten Hunderassen der Welt. Ein Hund kann schon 6 Stunden "dicht" halten - aber dazu sollte er erwachsen sein, Welpen und Junghunde haben da noch "Sextanerblasen". Wenn der Hund mit Box nicht mehr als 5kg wiegt, kannst Du ihn mit in die Flugkabine nehmen - er muss nur vorher angemeldet und bestätigt werden (von der Airline). Na und ich würde Dir den Hund im Falle Deines hoffentlich noch seeeeehr langen Lebens abnehmen - ich bin da geübt und erbe Hunde schon mein ganzes Leben lang :-)
Dorella
antwortete am 20.12.06 (12:36):
@ Ursula
Da kann ich dir mit einem Auszug aus dem Tierschutzgesetz weiterhelfen:
Zwölfter Abschnitt Straf- und Bußgeldvorschriften Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis § 17
Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder 2. einem Wirbeltier
a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden
zufügt.
Das ist das, was den Tierarzt erwartet, wenn sein Handeln publik wird.
newcomer
antwortete am 20.12.06 (12:45):
angelottchen, meine Frage hatte nichts mit anderen Personen zu tun, die hier diskutieren. Sie bezog sich auf mein eigenes Tier, und ich dachte, hier könnte jemand vielleicht doch noch eine Idee haben. Bei uns ist alles probiert, alles erwogen, alles mit Tierärzten besprochen worden: Sauberkeit läßt sich nicht erreichen, niemand wird nach uns dieses Tier zu sich nehmen!
newcomer
antwortete am 20.12.06 (12:50):
Nachtrag: es ist eine Katze, die die meisten ihrer Würstchen aufs Bett, aufs Sofa, auf Teppiche etc. legt und deshalb früher schon mehrfach aus Vermittlungen schnellstens wieder zurückgegeben wurde. Hier ist sie nun schon seit 7 Jahren. So lange es dieses "hier" gibt, wird sie immer sehr geliebt werden. Danach?
Gudrun_D
antwortete am 20.12.06 (13:20):
Ist schon erstaunlich,wie sich da Spreu vom Weizen sondert!
Eine scheinbar sinnvolle Frage
wird beantwortet,weil ich mir natürlich schon vor Anschaffung des letzten Hundes Gedanken dieser Art gemacht habe und nicht zuletzt auch der Hausarzt befragt wurde und eine zustimmende Antwort gegeben hat!
Ein gesunder Hund käme natürlich am besten ins Tierheim zurück! Aber,da liegt eben die Betonung: gesund
Ich kann mich noch gut erinnern -nachlesen mag ich wirklich nicht- wie von denen,die mich jetzt "steinigen" noch vor wenigen Monaten von Tierqälerei usw.geschrieben wurde,weil ich Troll operieren und behandeln liess! Sicher reicht das Denkvermögen von denjenigen gerade noch so weit,dass gerade dieser sehr gute Tierarzt Troll schon im Juli einschläfern wollte,weil er keine Heilungsmöglichkeit mehr sah!Denn der Hund kam nicht mehr auf die Läufe,gefährlich hohes Fieber schwächte ihn, der rechte Hinterlauf bis zur Pfote dick geschwollen und kein Antibiotikum konnte helfen.
Letzter Vorschlag vom Doc:
in meinen Armen narkotisieren,Lauf ausfschneiden und nachschauen,was eigentlich die Ursache ist. Sollte keine Hilfe möglich sein,wäre Troll dann endgültig eingeschläfert worden.
Nun,es kam anders!
Habs ja ausführlich berichtet.
Wie lange Troll noch mit der total ausgefranzten Hüftschale leben kann,weiss niemand. Ganz behutsam achte ich darauf,dass er nicht springt oder bei Spielen mit anderen Hunden mal einer auf seinen Rücken springt-denn dann würde die hauchdünne Hüftschale zerbrechen. Mehr als 5 Treppenstufen mute ich ihm auch nicht zu.
Freunde,die ihn im Wennfall nehmen würden,müssten ihn über Treppen in ihre Wohnung klettern lassen-das geht nicht!
Dass ich nur in Absprache mit der Tierheimleitung eine endgültige Entscheidung treffen darf,weiss ich selber! Dafür brauchen keine § zitiert werden,Dorella!
Es muss ja aber klar sein,dass da überhaupt jemand bereit und willens ist,meinen Troll im Arm zu halten,wenn es denn soweit sein sollte! Und auch dafür Sorge tragen wird,dass er kremiert wird und nicht beim Abdecker landet!
Hier muss sich wirklich niemand berufen fühlen,mir beibringen zu müssen,was ich darf!
Bin selber seit langen Jahren nicht nur im Tierschutzverein eingetragen,sondern auch dafür tätig!
Ihr könnt Euch auch alle weiteren Kommentare sparen,ich werde hier weder lesend noch schreibend weiter teilnehmen!
In diesem Sinne denn:
Frohe Weihnacht!
Ach ja,und mein "Gartenzwerg" weiss und versteht sehr genau,wie ich das meine!
Und,wenn ich von "einfachen Menschen" schrieb,ist das ebenso wenig abträglich gemeint! Ich staune immer wieder,dass er sofort den lateinischen Namen jeder Pflanze nennen kann! Es besteht also gar kein Grund,diesen Mann mit der Gartenzwerg-Titulierung abwerten zu wollen! Meist sind es die "einfachen" Menschen,die ein Herz für andere haben! Und darauf kommt es an!
angelottchen
antwortete am 20.12.06 (13:30):
@newcomer: Ich finde es toll, dass Ihr Euch dieser Katze angenommen habt, Respekt! Mein Vorschlag an Dich wäre: Wende Dich doch mal an einen privaten Katzenhilfeverein in Deiner Nähe - suche mal unter dem Stichwort "Katzenhilfe" und dem Namen Deines Wohnortes ... ich bin sicher, da wirst Du etwas finden. Man kannmit diesen Leuten sehr gut reden und sie haben sehr viel Verständnis. Gerade viele ältere Leute wenden sich dort hin und schliessen Versorgungsverträge für ihre Katzen, falls diese sie überleben. Man verfügt über Pflegeplätze usw - ich wünsche Dir da ganz viel Glück, versuch es mal!
@gudrun: das ST ist voll "einfachen" Menschen,die ein Herz für andere haben" aber langsam glaube ich, Du wolltest uns etwas ganz anderes erzählen :-) Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest und Dir und Troll noch eine sehr lange, gemeinsame Zeit.
Angelika
sammy07
antwortete am 20.12.06 (13:55):
...wenn ich das "Geseire" hier so verfolge, dann sträuben sich mir wirklich alle vorhandenen und nichtvorhandenen Haare.....und ich frage mich..warum verlieren immer mehr Menschen ein "ausgewogenes Verhältnis zum Tier" und vermenschlichen diese dermaßen, dass es oft mehr als grotesk wirkt, und eine realistische Lebensform "zwischen Mensch und Tier" nicht mehr wahrgenommen wird,somit oft "Unverhältnismäßigkeiten" schafft...,über die es m.E. eher mal gilt nachzudenken....!
pilli
antwortete am 20.12.06 (14:00):
"Ihr könnt Euch auch alle weiteren Kommentare sparen,ich werde hier weder lesend noch schreibend weiter teilnehmen!"
huch...ob wunder doch wahr werden könnten? :-)
"wohltemperierte" weihnachten ohne modeschmuckbehangene hälslein angaffen zu müssen und im neuen jahr einen allzeit klaren kopp, Gudrun
der dich erinnern lässt, watt du so alles selbst mitgeteilt hast...
datt wünscht dir von herzen,
eine schmunzelnde pilli :-)
newcomer
antwortete am 20.12.06 (14:07):
Vielen Dank, angelottchen, für einen Tipp, den wir noch nicht ausprobiert haben.
Habe allerdings wenig Hoffnung, denn nicht vielen Leuten ist alles Wurst :-) Hätten wir aber ein Pferd in der Wohnung, würden wir die Äpfel ja auch wegmachen (müssen).
bongoline
antwortete am 20.12.06 (17:14):
Also mir geht diese Gefühlsduselei so gegen den Strich, ich möchte mal einen Menschen erleben, der über viele Jahre an extremen Schmerzen leidet, ständig von irgendjemandem irgendwo auf ein Laufband gezwungen wird und man dann noch behauptet, ach der Mensch hat ja so eine Lebensfreude.
Bei Troll ging die Leidengeschichte ja über sehr lange Zeit und bekannt ist ja auch, daß beim Hund in etwa das Lebensmonat 7 Menschenmonaten gleich kommt. Welch lange Zeit mußte dieser Troll bis ins Extreme leiden, nur damit dann irgendwann sein Frauerl stolz berichten kann, ach er freut sich ja so, er ist ja so glücklich und er hängt noch viel mehr an mir und was mich das alles an Geld und persönlichen Aufwand gekostet hat. Und jetzt darf dieser so glückliche Hund nie mehr spielerisch raufen, es darf ihm kein anderer Hund zu Leibe rücken, ach ist der doch glücklich. Und das größte Glück, wenn denn dann das aufopfernde Frauerl stirbt, dann ist Sense mit dem glücklichen Hund. Ach ja und ganz vergessen, Frauerl verblichen, Hund eingeschläfert und dann muß er noch verbrannt werden. Mensch wie wurscht es ist dem eingeschläferten Hund ob im Krematorium oder beim Abdecker landet. Selbst über den Tod hinaus geschieht mit dem Tier das, was der Mensch will und nicht was er will.
Nie und nimmer hätte ich einem meiner Hunde solchen Qualen und Strapazen über einen so langen Zeitraum zugemutet. Das wäre wohl der größte Undank für seine Liebe und Treue gewesen. Komisch, wieviele Menschen sagen - der Hund hat es gut, den kann man in Würde von seinem Leiden erlösen, der Mensch muß bis zum letzten Moment durchhalten. Aber diese Würde war dem Troll nie vergönnt.
Tabaiba
antwortete am 21.12.06 (09:37):
@Dorella Und warum, liebe Gudrun, soll er dann mit dir sterben? Treue bis in den Sarg? Wie verwerflich. Gönne ihm ein fröhliches Leben auch über deinen Abgang hinaus.
Dorella, ich glaube Du interpretierst das etwas falsch. Ich verstehe die Aussage von Gudrun so, dass es zwar ein Wunschdenken ist und nicht wie von Dir angenommen den Tatsachen entspricht. Wenn man will, kann man in allem etwas neagtives sehen. Habe mir bisher noch keine Gedanken gemacht, was aus meinen Katzen wird, da meine beiden 17 jahre alt sind, werde ich sie hoffentlich überleben ;-). Im Notfall wird sich der Sohn meines Mannes um die beiden kümmern, ins Tierheim kommen sie auf keinen Fall.
Mein Mann und ich haben auch schon oft gesagt, wenn wir im Flieger sitzen, sollte was passieren, dann am besten beide gleichzeitig, dann könnte man das auch so auslegen, dass ich mir wünsche, dass mein Mann mit mir stirbt und würde ggf. nachhelfen. Es kommt immer darauf an wie man das betrachtet.
Laßt doch einfach Eure Angriffe auf Gudrun, seid doch froh, dass es noch Menschen gibt, die sich kümmern. Habe meine Tiere alle entweder aus dem Tierheim oder Streuner, die keiner wollte. Was würde aus diesen Tieren werden, wenn es keine engagierten Tierfreunde wie z. B. Gudrun gäbe.
nasti
antwortete am 21.12.06 (10:55):
Danke Angelottchen,
bis juni, wann ich mein Geburtstag habe, werde ich die Bücher über Hundehaltung durchstudieren. Mein Sohn fragt immer, was ich mir so wünsche, diesmal werde ich ein klarer Antwort geben. Er arbeitet in Prag, dort sind viele Hundehalter und Verkaufer. Werde ich auch mitteilen wohin mit Hund nach meinem ableben, :O)))), bin überzeugt, das bei Dir wird mein noch nicht existierenden Hund gut behandelt, und bestimmt unten 5 kg.
kropka
antwortete am 21.12.06 (11:40):
Tja bongoline, es ist schon bewundernswert für mich - und das meine ich nicht ironisch, sondern jetzt und hier sehr ernst - bewundernswert also, wie deutlich und klar Du unterscheiden, trennen, benennen, entscheiden kannst, was "das größte Glück" für Hund und/ oder für "Frauerl", was (echte) Liebe, was Würde und was nur "Gefühlsduselei" ist. Ja, dich würde ich gerne real kennen, (nicht nur Frau pilli :-)), deine Meinung wissen, deine großartigen, fantastischen Fotos sehen, deine Kommentare dazu hören... Frohe Weihnachten uns Menschen - euch Tieren. Ein gesundes, neues Jahr allen. Gruß Ewa kropka.
Und zur Frage: "Was wird aus unseren Tieren, wenn...?" Wir haben doch Freunde, Kinder? Nach meinem "Abtreten" wird meine liebste Chicca (Golden Retriever, 10) natürlich nicht eingeschläfert. Das überlegen würde ich mir nur, wenn sie mich darum schriftlich und bei vollem Bewusstsein bittet ;-)
angelottchen
antwortete am 21.12.06 (11:50):
Hallo Nasti, es gibt in Tschechien hervorragende Züchter, lass Dich nicht davon beeinflussen, dass es immer wieder dubiose Hundehändler gibt, die ihre Züchter "aus den ehem-. Ostblockländern" holen. Es gibt solche und solche - hier wie dort und wie überall. Mit einem Pudel bist Du insofern auf der sicheren Seite, weil Pudel zur Zeit überhaupt nicht "modern" sind und somit die Chancen sehr gross sind, wirklich gesunde Hunde zu bekommen, die nicht überzüchtet sind. Wenn es so weit ist, berate ich Dich gerne :-) Goethe verehrte den Pudel schon und hatte erkannt, was für ausgesprochen kluge Hunde das sind und sie sind auch sehr wachsam. Ob ich Dir einen Welpen empfehle.. wahrscheinlich eher nicht, denn seine Erziehung braucht Zeit und Geduld und man sollte schon Hundeerfahrung haben. Aber Du bekommst auch Hunde von 5 Monaten oder mehr, die schon stubenrein sind - ein etwas älteres Tier ist für Hundeerstbesitzer m.E. immer besser, sie haben schon eine Grunderziehung und man kann bei ihnen - pardon - erzieherisch nicht mehr so viel verhundsen :-)) Hier kannst Du Dich ein wenig informieren:
Ich denke auch, dass die Vermittlung der Haustiere das beste ist. Sie kennen uns ja eigentlich nicht persönlich. Ich habe auch mit meinem tierarzt ein Abkommen.