Neues Vogelhaus Habe fuer die Winterfuetterg der Singvoegel (Koerner) das Alte Vogelhaus (konv Holzbau) durch ein Neues Vogelhaus aus Plastik ersetzt: Rotes Dach m Oeffnung z Vorratsbeschickung, rundum eckiger durchsichtiger Plastik-Vorratsbehaelter und beidseitige Kornspenderwanne, davor jeweils der Landeholm f d Voegel. Die Landeholme habe ich mit Kreppmaterial unverrutschbar umwickelt, damit die Voegel besser landen koennen u auf der glatten Plastik-Oberflaeche nicht abrutschen. Das Alte Haus wurde intensiv durch die kleineren Voegel frequentiert. ::: Nun habe ich festgestellt, dass nach anfaenglicher Annahme des Neuen Futterhauses durch die Voegel - Meisen, Sperlinge, Finken, Rotkehlchen ... (keine Drosseln) - neuerdings keine Voegel das Neue Haus mehr benutzen, waehrend die in der Naehe aufgehaengten Meisen-Knoedel nach wie vor munter aufgesucht werden. ::: Worin mag die Ablehnung des Neuen Plastik-Vogelhauses begruendet sein ? MfG/dmz.
angelottchen
antwortete am 16.01.07 (15:04):
...vielleicht am Geruch des neuen Plastiks? Wenn es nach ein paar Tagen nicht besser wird, würde ich das Häuschen mal in einen Plastiksack stecken und 4 Beutelchen Backpulver und 2 EL gemahlenen Kaffee dazutun, Sack verschliessen und 24 Std. abwarten... dann mit Seifenlauge abwaschen und wieder aufhängen.
soweit mir bekannt ist, können Vögel sehr schlecht riechen! Woher hast Du Deine Information?
Viele Grüße Arno
bernhard
antwortete am 16.01.07 (15:47):
"Sehr lange Zeit ging man von der Vorstellung aus, dass Vögel nur einen gering entwickelten Geruchssinn besitzen (sog. Mikrosmatiker). Als Ausnahme galt der neuseeländische Kiwi, der seine Nasenöffnung an der Schnabelspitze hat und sich vorwiegend nach dem Geruch orientiert. Aber auch die Gruppe der amerikanischen Neuweltgeier besitzt nachweislich Geruchsvermögen. Das wird u.a. auf die fehlende Nasenscheidewand zurückgeführt und ist in Freilandbeobachtungen und -versuchen bewiesen worden. Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass auch andere Vogelarten ein zumindest dem Menschen ebenbürtiges Geruchsempfinden haben."
tja arno ... wie soll ich sagen ... ich habs schon in der Schule gelernt, dass Vögel zum Teil sogar sehr gut riechen können.
dmz
antwortete am 16.01.07 (16:38):
Danke fuer Eure Antworten. @Arno Haben Voegel nicht auch ein Wahrnehmungs-Vermoegen fuer Ausduenstungen ? ...... - @angelottchen Ich habe schon daran gedacht, dass sich die Voegel stoeren koennten an der Durchsichtigkeit des Plastik-Gehaeuses: Kaum hat sich einer auf der einen Seite niedergelassen, sieht er, wie sich auf der anderen Seite auch einer niederlaesst; - sie treten bekanntlich bei der Futtersuche haeufig schwarmweise auf, animiert durch Artgenossen oder andere. Im Alten Holzvogelhaus war immer nur einer zur Zeit an der Krippe. Ich sollte wohl die Durchsichtigkeit des Plastik-Gehaeuses ebenfalls verblenden. MfG/dmz.
hugo1
antwortete am 16.01.07 (18:49):
dmz, wart mal ab bis Schnee liegt und das Futter knapp wird, dann kommen sie auch wieder.
Gerdi
antwortete am 17.01.07 (05:36):
"Geruchssinn (Anm.: bei Vögeln) Sehr lange Zeit ging man von der Vorstellung aus, dass Vögel nur einen gering entwickelten Geruchssinn besitzen (sog. Mikrosmatiker). Als Ausnahme galt der neuseeländische Kiwi, der seine Nasenöffnung an der Schnabelspitze hat und sich vorwiegend nach dem Geruch orientiert. Aber auch die Gruppe der amerikanischen Neuweltgeier besitzt nachweislich Geruchsvermögen. Das wird u.a. auf die fehlende Nasenscheidewand zurückgeführt und ist in Freilandbeobachtungen und -versuchen bewiesen worden.
Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass auch andere Vogelarten ein zumindest dem Menschen ebenbürtiges Geruchsempfinden haben."
Quelle: Wikipedia
--------------------------------- Plastik stinkt -, finde ich. Deshalb wäre mir - wie angelottchen - auch als erstes eine solche Erklärung als möglich bei den Vögeln eingefallen.
Und, Arno, angelottchen schreibt "...vielleicht am Geruch des neuen Plastiks?"
"Vielleicht"!!! - Es ist also Quatsch, bei so einer Vermutung nach einer Quelle zu fragen. Du willst ja nur zurückschlagen -, aber d a s hier war die falsche Gelegenheit, finde ich :-(
angelottchen
antwortete am 17.01.07 (09:25):
ich hatte in Chile in der Grundschule einen hinreissenden Klassenlehrer, bei dem wir auch Biologieunterricht hatten. Bei ihm habe ich in 3 Jahren mehr gelernt als in meiner restlichen Schulzet - das nur nebenbei. Er war selbst begeisterter Ornithologe und erklärte uns, dass Geier, Seevögel, Greifvögel - zwar auch ausgezeichnete Augen haben, ihre beute aber auch "erriechen" . wie sollten Geier sich sonst so präzise auf Aas stürzen können und dazu aus grosser Weite anfliegen? Er vertrat damals auch die These, dass die Zugvögel sich durchaus auch am geruch der Strecke orientieren - in wie weit das belegt ist, weiss ich nicht. Auf jeden Fall gab es nette versuche mit Wellensittichen, die ihre Leckerbissen erschnupperten und die die richtige Papiertüte zerfetzten, in der sich das leckerli befand. Ich hoffe, das kleine Beispiel reicht unserem Privatgelehrten Arno :-)
Gerdi
antwortete am 17.01.07 (10:53):
angelottchen, ein Schulmeister selig ist doch keine "Quelle". :-)))
angelottchen
antwortete am 17.01.07 (10:58):
und WAS das für eine Quelle war!
Gerdi
antwortete am 18.01.07 (05:29):
*lach*, es war doch ironisch gemeint :-)
Denn D A ß er eine Quelle war, sieht man ja daran, wie er das Sprudeln (von Argumenten gegen Arno's Einwand) auf Dich übertragen hat.
angelottchen
antwortete am 18.01.07 (09:36):
...eigentlich vermisse ich arnos Gegenargumente ..wo mag er nur sein? Ob die Gänse den Braten gerochen und ihn verschleppt haben??
Gerdi
antwortete am 18.01.07 (11:03):
Vielleicht wohnt er ja auch dort, wo der Orkan jetzt schon am schlimmsten wütet ... :-( Sein 'fly away' paßt dann ordnungsgemäß wieder zum hiesigen Thema.