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THEMA:   Rottweiler wird nach Beiß-Attacke getötet.

 Bisher 39 Antworten.

kreuzkampus begann die Diskussion am 16.01.07 (22:21):

Hier das Ende der Geschichte:
HANNOVER. Der Rottweiler Uncass, der im Oktober 2006 seinen Besitzer Ferdinand G. (67) in der Emil-Berliner-Straße (Langenhagen) angriff und schwer verletzte, wird doch eingeschläfert. Ein Wesenstest wurde vor einigen Wochen abgebrochen. Ein weiteres Gutachten ergab jetzt, dass der Hund durch seine niedrige Frustrationstoleranz als eindeutig bedenklich gelte. Die Region hat daher gestern die sofortige Tötung von Uncass angeordnet. (Neue Presse, Hannover, 17.1.07)


Vorlesefunktion  mart antwortete am 17.01.07 (00:45):

Gott sei gedankt!


Vorlesefunktion  seewolf antwortete am 17.01.07 (01:22):

Mein Gott! Jeden Tag werden Millionen von Tieren getötet, die niemanden gebissen haben - bloß weil Menschen sie aufessen wollen.

Was soll das Geschiß um einen (1) Rottweiler, den niemand essen will?


Vorlesefunktion  sammy07 antwortete am 17.01.07 (07:46):

@ seewolf;
..na´ob so eine Meinungsäußerung verstanden wird, wage ich zu bezweifeln....!


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 17.01.07 (08:49):

seewolf,
da entsteht heute nach all Deinen letzten nächtlichen Beiträgen der fatale Verdacht, daß Du Dich zum nonsense-Imitator mit Bös-Geschreibseln einer gewissen Foren-Missis entwickelst.
Das wäre doch echt schade.


Vorlesefunktion  mart antwortete am 17.01.07 (12:10):

Ich finde seewolfs Bemerkung keineswegs unsinnig.


Vorlesefunktion  Gudrun_D antwortete am 17.01.07 (13:59):

Un-sinnig
finde ich z.B. Seewolfs Äusserung überhaupt nicht!
Er hat ja Recht!

Dieser Hunderottweiler ist von einem Leben voller
-geschilderter-unguter Erlebnisse
geprägt worden.

Da, wo er jetzt ist,hat er sei Ruh'

Wer hätte denn noch sorglos mit diesem Hund umgehen können?

Selbst bei grösstem,verständnisvollen und einfühlsamem Verhalten eines neuen Tierhalters.hätte niemand voraussagen können,ob nicht doch bei irgendeiner Gelegenheit
-aus Angst vor Erlebtem-
wieder etwas pasiert wäre.

Traurig stimmt mich,dass hier der geschädigte Hund und nicht die verantwortunsglosen Menschen .........


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 17.01.07 (14:10):

"Unsinnig" finde ich seewolfs Bemerkung auch nicht.
Aber der "Ton" macht die Musik. Und nur darauf bezog sich mein Kommentar von 8:49.

Zieht doch einmal durch die Foren und lest selber, wie oft heute wieder Mißtöne "Musik" machen.
Zumeist themen-fremd und einfach nur anzüglich.


Vorlesefunktion  sammy07 antwortete am 17.01.07 (14:48):

@ Gudrun_D,
widersprüchlicher geht es nun wohl nimmer,gell? Ausgerechnet du erklärst hier als selbstbeschriebene "Tierschützerin", ab wann ein Tier nicht mehr "resozialisiert" werden kann..und die Tötung der bessere Part ist...da staune ich aber doch!


Vorlesefunktion  mart antwortete am 17.01.07 (15:33):

und mich erstaunt vor allem dein Satz


<<Traurig stimmt mich,dass hier der geschädigte Hund und nicht die verantwortunsglosen Menschen .........<< wohl zu ergänzen mit den Worten "getötet wurden".

Kann das wirklich deine ernsthafte Meinung sein? Aber selbst als nur hingeworfene Phrase schlimm genug -


Vorlesefunktion  pilli antwortete am 17.01.07 (19:40):

"Traurig stimmt mich,dass hier der geschädigte Hund und nicht die verantwortunsglosen Menschen ........."

denn sie wissen nicht mehr, was sie schreiben! schaut auf mich und meine denkungsart...Gudrun,

ich hoffe nur für dich, du fieberst stark?


Vorlesefunktion  angelottchen antwortete am 17.01.07 (20:37):

wenn ein Hund selbst nach sicher intensivem Training (und ich denk mal, das hat der Tierschutz sehr, sehr genau genommen) den Wesenstest nicht besteht und wenn dieser Hund bereits einen Menschen - hier sogar scheins den Besitzer - so massiv angreift und verletzt - wer will denn dann verantwortung für so einen Hund übernehmen? Oder soll er für alle Zeiten hinter Gittern weggesperrt werden? DAnn ist das Einschläfern eines solchen Hundes bei allen Aspekten des Tierschutzes und der Tierliebe ganz sicher die vernünftigste Lösung, gar keine Frage. Menschenschutz geht immer noch vor Tierschutz.

Ich musste in der letzten Woche auch zum Wesenstest mit meinen Hunden - weil nämlich nach dem Umzug und in der Aufregung einer der Hunde nach der Untermieterin geschnappt hat und die mich freundlicher Weise gleich angezeugft hat. Fazit: Ich musste mit ALLEN DREI Hunden zum Wesenstest, obschon sie nicht zu den "Listenhunden" gehören. Es passierte mir dort, dass der Bernhardiner eines sehr uneinsichtigen Hundebesitzers (ey was soll das denn, schleisslich soll mein Hund mich beschützen!) bei einem der Tests nach einem der Amtstierärzte, nach meinem Hund und nach mir schnappte - Fazit: 2 kaputte Jacken ... und ein immer noch uneinsichtiger Besitzer, der den Hund kaum halten konnte... na also wenn ein Hund zu einer entsicherten Waffe wird, dann gehört ihm ein Maulkorb auf und im schlimmsten Fall muss der Hund eingezogen werden.

Auch einer meiner Hunde (der im anderen Thread beschriebene aus einer Notvermittlung) den ich aber beim Gassigehen schon immer mit Maulkob versehe, wurde hier in NRW als "gefährlich" eingestuft - was er auch ohne Zweifel ist, denn er ist ein absoluter Angstbeisser, der von den Vorbesitzern versaut wurde. Ich werde ihn sicher nie hergeben, bin mir der Verantwortung aber bewusst und handle entsprechend. Bei ihm ist es aber keine frustation sondern wie gesagt - bodenlose Angst.


Vorlesefunktion  Rinka antwortete am 17.01.07 (23:27):

Hat man von dem gebissenen Hundebesitzer auch einen Wesenstest gemacht? Ich will das keinesfalls verallgemeinern, aber es ist ja wohl nicht abzustreiten, dass gewisse Menschen gewisse Hunderassen bevorzugen. Meistens sind das komplexbeladene Typen, die sich an der Leine eines Dobermann, Rottweiler, ect. endlich mal wie ganze Kerle vorkommen. Von Hundekenntnis total unbeleckt, machen sie an der Erziehung falsch, was man nur falsch machen kann.
Ob der Hund dann sein eigenes Herrchen oder auch mich aus Angst, lauter Jux und Dollerei oder "niedriger Frustrationstoleranz" beisst, ist eigentlich egal: Er sollte, so unschuldig er auch sein mag, leider getötet werden. (Es sei denn, er findet ein Angelottchen.)


Vorlesefunktion  seewolf antwortete am 18.01.07 (00:28):

Na ja - sammy07 .... Du hast sie doch verstanden - und andere auch!

:-)


Vorlesefunktion  Gudrun_D antwortete am 18.01.07 (06:01):

Sammy,Mart und misspilli

wenn Ihr Euch erinnert hättet,dass der jetzt eingeschläferte Hund nachweisbar
( mehrere Zeugen)
von seinem Besitzer immer wieder mnit allem Möglichen geschlagen wurde,hättet Ihr Euch die unnötigen Antworten sparen können!

Sachlich bleiben können solltet Ihr eigentlich auch dann,wenn mein Name zu lesen ist :-)))

Ja, und dem ehemaligen Besitzer wünsche ich tatsächlich die Prügel und Schmerzen,die er seinem Hund angetan hat und wodurch dieser dann letztendlich gefährlich wurde.
Dabei hat er eigentlich nur getan,was wohl auch jeder Mensch tun würde:

sich endlich wehren!


Vorlesefunktion  kreuzkampus antwortete am 18.01.07 (08:53):

Ohje.....Da hätte ich wohl doch dazuschreiben müssen, dass es sich um den Rottweiler handelt, über den hier im Herbst lange diskutiert wurde, weil er sein Herrchen, das ihn offenbar sehr schlecht behandelt hat, totgebissen hatte....Deswegen auch der Titel "Das Ende der Geschichte" Dieser Beitrag macht also nur Sinn für all die, die sich damals beteiligt haben. Ich hatte Euch dann alle paar Tage die aktuellen Zeitungsartikel hier reinkopiert.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 18.01.07 (08:59):

Gut so, Gudrun!!


Vorlesefunktion  angelottchen antwortete am 18.01.07 (09:35):

naja es ist u.a. ein Fall durch die Presse gegangen von einem Pitbull, ich glaube aus HH, der auch mehrfach sehr schlimm zugebissen und Menschen schwer verletzt hatte. Der sollte auch eingeschläfert werden und wurde dann von einem bayerischen Tierheim gerettet - alles schön und gut - der Hund wurde dann täglich von eine Hundepsychologin und einer Trainerin therapiert und es gab nur eine Pflegerin, die ihn überhaupt anfassen konnte - die Therapien haben pro Tag an die 100 Euro gekostet, der Hund biss dann auch nochmals zu und wurde zum Schluss dann eben doch getötet.

Bei allem, was in meinem Kopf und Herzen für das Recht der Tiere kämpft, aber man muss die Kirche auch im Dorf lassen. Für die Opfer wurde kein Therapeut bezahlt und keiner beschützte sie vor der bösen Welt.

@rinka, ich weiss ja nicht, in wieweit Du das ironisch meinst :-) aber nachdem ich nun schon einigen Wesenstesten beigewohnt und nun leibhaftig mit meinen Hunden dran teilnehmen musste, habe ich doch sehr stark den Eindruck, dass vor allem die Hundebesitzer beobachtet werden ... und wer da so uneinsichtig ist wie besagter Bernhardinerbesitzer, der sollte keinen 75kg-Hund haben, den er weder körperlich noch psychisch beherrschen kann und der ein Raufer ist ...


Vorlesefunktion  mart antwortete am 18.01.07 (10:23):

Nun, mir kommt es allein auf den Rachegedanken an, der aus Gudruns Worten und aus Gerdis Beifallsklatschen klingt.

Ah, ... da hat ein Mensch jemanden Schlimmes angetan .... in diesem Fall einem Tier, einem Säugetier, einem Hund ....
Und als Strafe sollte man diesen Menschen DASSELBE angedeihen lassen?

Ich ersuche meine Kritikerinnen dieses Prinzip auf irgendein x-beliebiges Strafdelikt zu übertragen. (Jemand hat jemanden ermordet, vergewaltigt, geprügelt, absichtlich arg verletzt, ....)

Rache als Begründung für Strafen haben in einer modernen Gesetzgebung keinen Platz.
Ansonsten begeben wir uns zurück ins Mittelalter und in die dunkle Zeiten vor der Aufklärung.

Da in der Strafgesetzgebung der Rachegedanke und die Idee, ein Vergehen mit Gleichem zu vergelten, als begründende Rechtfertigung für Strafen endlich überwunden wurde, sollten wir alle auch in unserem Denken diese archaiischen Wünsche als solche erkennen und nach Möglichkeit vor allem aus unserem Sprachgebrauch und insbesondere aus unserem Denken verbannen.

Oder zumindest einmal darüber nachdenken!


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 18.01.07 (11:00):

Ich denke nie nach, wenn andere das von mir verlangen.
Und ich habe jetzt auch keine Lust, mein "Beifallsklatschen" näher zu erläutern.
Mit einem "Rachegedanken" hatte es aber weniger zu tun.

--------------------------------------
"mart antwortete am 17.01.07 (00:45):
Gott sei gedankt!"


Vorlesefunktion  kreuzkampus antwortete am 18.01.07 (11:22):

Auch, wenn's hier keinen mehr zu interessieren scheint: Hier der Link unserer Ursprungsdiskussion im Oktober:

Internet-Tipp: http://www.seniorentreff.de/diskussion/threads/thread3128.php


Vorlesefunktion  Gudrun_D antwortete am 18.01.07 (11:40):

Falsch,Mart,ganz falsch!

Kein Wort oder Gedanke von
"Rache"
ist meinen Worten zu entnehmen!

Dein wieder mal erhobener Zeigefinger:

"Da in der Strafgesetzgebung der Rachegedanke und die Idee, ein Vergehen mit Gleichem zu vergelten, als begründende Rechtfertigung für Strafen endlich überwunden wurde, sollten wir alle auch in unserem Denken diese archaiischen Wünsche als solche erkennen und nach Möglichkeit vor allem aus unserem Sprachgebrauch und insbesondere aus unserem Denken verbannen."

ist völlig unsinnig ausgestreckt worden!
Und hat überhaupt keinen Bezug auf den geschilderten Fall!

Ich vertrete aber sehr bestimmt die Auffassung,dass jeder,der Lebewesen quält -egal wie und womit- ganz empfindlich bestraft werden muss!



Es sind übrigends nicht nur Hunde,sondern auch andere Tiere,die nie vergessen,was ihnen angetan wurde und irgendwann entsprechend reagieren!


Vorlesefunktion  sammy07 antwortete am 18.01.07 (12:05):

@ angelottchen,
ist schon so eine Sache wenn man von unterschiedlichen Sachverhalten ausgeht,..gell?
Hier noch mal der in Rede stehende 3jährige Rottweiler;

"Der dreijährige Rottweiler „Uncas“ wird jetzt im Tierheim Langenhagen-Krähenwinkel betreut. Wegen seines freundlichen und aufmerksamen Wesens ist er in kurzer Zeit zum Liebling auf dem Hundegelände geworden. „Das ist ein außergewöhnlich schöner, gelehriger und lieber Hund“, betont Silvia Brünig, Mitarbeiterin des Tierschutzvereins. Sie kann sich die heftige Attacke des Rüden auf seinen Herrn nur so erklären, dass er ständig gereizt wurde, bis er sich eines Tages wehrte: „Ein Hund mit Charakter lässt sich lange vieles gefallen, aber dann ist auch mal Schluss“, erklärt Brünig."

Ich habe mich lediglich darüber gewundert,dass hier oft "Tierschützer "geschundene,gequälte Tiere" in ihre Obhut nehmen,ohne ihre Vorgeschichte zu kennen...und bei diesem dann nachstehendes erklären;....
"Selbst bei grösstem,verständnisvollen und einfühlsamem Verhalten eines neuen Tierhalters.hätte niemand voraussagen können,ob nicht doch bei irgendeiner Gelegenheit
-aus Angst vor Erlebtem- wieder etwas pasiert wäre."


Vorlesefunktion  angelottchen antwortete am 18.01.07 (12:14):

Liebe sammy07 - ich habe noch kein ier zu mir genommen, dessen Vorgeschichte ich nicht einigermassen kannte, ich weiss also nicht, warum Du mir hier vor das Schienbein treten willst?
Leider ist an keiner Stelle die Rede davon, ob Uncas zB auf Epilepsie oder andere organische Erkrankungen untersucht wurde, die auf plötzliche Attacken hinweisen könnten - dass der Hundehalter das Tier schlecht behandelt hat, will doch keiner entschuldigen und dass so ein Hund irgendwann austickt, ist nachvollziehbar.
MAn kann es aber auch übertreiben mit dem Tierschutz, vor allem, wenn man sich dann gleich an den Mittagstisch setzt und herzfaft in ein Stück Wurst oder Fleisch beisst ...


Vorlesefunktion  mart antwortete am 18.01.07 (14:16):

Danke für deine Korrektur, gudrun - deine Sätze klangen zuerst anders und konnten wohl nur Verwirrung über deine Ansichten auslösen.
Ich wiederhole sie deshalb hier:

"Traurig stimmt mich,dass hier der geschädigte Hund und nicht die verantwortunsglosen Menschen ........."

Kreuzkampus, danke, daß du dieses Thema wieder in Erinnerung gerufen hast.

Ich bin daran auch persönlich sehr interessiert, da ich und mein Hund im vergangenen Herbst von einem Rottweiler-Mischling attacktiert wurden. Daß nichts passierte, habe ich nur dem vorbildlichen Verhalten meines Hundes, der 10 Min. wie zur Salzsäule erstarrt dastand und in die andere Richtung schaute, und meinem Verhalten zu verdanken.

Jedem Kind und jedem nichterfahrenen Erwachsenen wäre es sehr schlimm ergangen.
Warum dieser Rottweiler dieses Verhalten zeigte ist gegenüber dem Schutz von Menschen vor diesem Hund für mich jedenfalls letztrangig.
Ein derartiger Hund darf nicht in freier Wildbahn herumlaufen. (Selbstverständlich versicherte der Besitzer, den ich später zur Rede stellte, und der nur ungenügend seinen Stolz über sein Tier verbarg, daß sein lieber Hund ja total sicher verwahrt sei.)


Vorlesefunktion  mart antwortete am 18.01.07 (14:34):

Ich möchte den Tierschützern zu erwägen geben, daß

1. Der Schutz der Menschen Vorrang hat.

2. Man nicht von jedem Menschen erwarten kann, daß er sich in einer Krisensituation richtig verhält.
Das gilt insbesondere für Kinder, die sich mit einem Gebiß auf gleicher Augenhöhe konfrontiert sehen.

3. Agressive Hunde ohne Beißhemmung, gleich aus welchem Grund sie agressiv sind oder agressiv geworden sind, getötet gehören.

4. Die Diskussionen, ob hier der Hund oder der Tierhalter bestraft gehören, wegführen vom wesentlichen Punkt; und der wäre - der Schutz von Menschen hat Vorrang.

5. Alle derartig überzogenen Diskussionen der Tier"schützer" sich für den Tierschutzgedanken als kontraproduktiv erweisen.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 18.01.07 (15:08):

" ... zumindest einmal darüber nachdenken!" (mart)

:-)))


Vorlesefunktion  mart antwortete am 18.01.07 (15:24):

Ich tue es, komme aber zu keinem anderen Ergebnis.

Die Welt um das Festspielhaus in Raiding, Burgenland, Liszt Festival, wäre um einiges sicher, wenn dieser Hund getötet würde.

Ich würde dir, liebe Gerdi, meine diesbezüglichen Erfahrungen wünschen und auch genügend Phantasie um dir vorzustellen, wie das ganze mit einem Kind an meiner Stelle ausgegangen wäre.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 18.01.07 (15:29):

Tja, mart, Phantasie habe ich leider überhaupt keine :-(
Deshalb habe ich ja um 15:08 auch D i c h zitiert.

Gerichtet war das Zitat an das Volk, wenn es denn Deinen Beitrag von 14:34 gelesen haben sollte -, nicht an Dich :-)


Vorlesefunktion  Claude antwortete am 19.01.07 (08:31):

Seewolf hat Recht!!! Er neigt nun mal nicht zu dem hier vrherrschenden zahnlosen Gutmenschgelaber !!:-))
Gruß Claude


Vorlesefunktion  seewolf antwortete am 20.01.07 (03:00):

Claude - schon wahr...

Vor allem versteht seewolf nicht den Unterschied zwischen einem Rottweiler (Rassebezeichnung beliebig austauschbar) und einem Tier.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 20.01.07 (05:23):

Na, die Rottweiler sind die Einwohner von Rottweil am Neckar -
und ein Tier ist der betreffende Hund.

:-))


Vorlesefunktion  seewolf antwortete am 21.01.07 (02:58):

Ja - logisch. Deswegen sitzen Senioren ja auch auf einem Teller.


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 21.01.07 (08:45):

... und wie sehen diese Teller dann in Deinem Lokal aus,
wenn die Senioren nach Hause gegangen sind, seewolf?
Wie Hunde - oder wie Rottweiler?


Vorlesefunktion  seewolf antwortete am 21.01.07 (19:13):

Na ja - wie "Präsen-TIER-Teller" halt so aussehen :-)))


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 21.01.07 (19:36):

Heißt das,
Du präsentierst sie den nächsten Senioren (ungespült) auch wieder?
Und was machst Du, wenn die Rottweiler Vegetarier sind
und keine Hunde mögen?


Vorlesefunktion  seewolf antwortete am 22.01.07 (00:11):

Aber - aber Gerdi!

Präsen-TIER-Teller werden bei mir nicht nur gespült, sondern auch desinfiziert - soll doch schließlich wieder jemand darauf sitzen!


Vorlesefunktion  Gerdi antwortete am 22.01.07 (05:38):

Des-infizieren?
Na, dann würde ich mir doch das Spülen sparen -
oder jedenfalls keine Rottweiler mehr drauf setzen, nur noch Katzen :-))


Vorlesefunktion  kreuzkampus antwortete am 23.01.07 (11:37):

Ich denke mittlerweile, wir werden nie wirklich, bzw. nur in Einzelfällen, dahinterkommen, warum sowas immer wieder vorkommt (Der Artikel enthält auch noch etwas über Uncas):
Neue Presse, Hannover, 23.1.07:

"Ich weiß nicht, warum das passiert ist“
Bulldogge beißt Jungen ins Gesicht n Fachleute diskutieren über Einschläferung

VON BRITTA LÜERS UND HARALD THIEL
HANNOVER. Wieder wurde ein Kind von einem Hund verletzt. Die Ursache ist bislang unklar. „Ich weiß nicht, warum das passiert ist“, so die Mutter gestern. Sie bedauert, dass sie die amerikanische Bulldogge einer Bekannten mit in ihre Wohnung genommen hat. Doch eigentlich sei der fünfjährige Rüde immer friedlich gewesen: „Er hat sogar einen Wesenstest gemacht.“
Vermutlich habe das Tier die Situation falsch eingeschätzt, so die 27-Jährige. Um ihrem Sohn die Schuhe zuzubinden, habe sie sich gebückt, Justin seine Arme um ihren Hals gelegt. Das muss das Tier als Angriff gewertet haben.
Heiko Schwarzfeld, Geschäftsführer des Tierschutzvereins: „Schwer zu sagen, warum er das Kind angegriffen hat.“ Das wisse wohl nur die Besitzerin. „Ein Reiz muss von dem Kind ausgegangen sein“, so Schwarzfeld, „vielleicht hat der Hund negative Erfahrungen mit Kindern gemacht.“ Es sei jedoch vermessen, ein solches Tier als Mutter überhaupt in Pflege zu nehmen – wenn man es nicht genau kenne.
Damit hat das Tierheim seit Sonntag einen „Problemhund“ mehr. Seit Wochen streiten Fachleute, ob Rottweiler Uncass, der im Oktober 2006 seinen Besitzer (67) in Langenhagen angegriffen hatte (NP berichtete), eingeschläfert werden soll. Der Rentner war an den Folgen gestorben. Nach Abbruch eines Wesenstests hatte die Region die sofortige Tötung angeordnet. Schwarzfeld: „Wir wollen Uncass noch eine Chance geben und ihn zu einem Hundetrainer bei Verden geben.“ In dem Ausbildungscamp für Spürhunde soll er drei Monate auf einen zweiten Test vorbereitet werden.
n Der Vorfall in Döhren ist die dritte Attacke auf ein Kind seit Mitte Dezember. Am 17. Dezember griff ein Labrador-Mischling einen Jungen (8) auf einem Spielplatz in Vinnhorst an. Drei Tage später biss ein Dackel-Terrier in Sorgensen (Burgdorf) einem sieben Monate alten Säugling ins Gesicht. Fachleute gingen von Fehlern in der Haltung aus.


Vorlesefunktion  kreuzkampus antwortete am 23.01.07 (11:40):

Gerade habe ich noch den Kommentar zum Artikel gefunden:
Mangelnde Distanz

VON HARALD THIEL
Ein Hund ist der beste Freund des Menschen. Stimmt – aber leider nicht immer. Denn dieser treuherzig guckende Kumpel kann eine gefährliche Waffe sein. Die immer dann tückisch wird, wenn die Distanz zwischen Hund und Herrchen verlorengeht. Eine Hündin schützt ihre Welpen vor anderen Hunden. Eine Mutter, die ein fremdes Tier in ihre Wohnung holt, hat diesen Instinkt wohl verloren. Und ist etwas passiert, kochen die Gemüter über. „Einschläfern“, fordern einige, andere eine „zweite Chance“. Die Lösung ist der Wesenstest. Nur wenn ihn der Hund im ersten Anlauf besteht, kann es eine Zukunft geben. Dann aber in einem anderen Umfeld. Denn für Hundehalter ist dieser Test leider noch nicht vorgesehen.



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