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THEMA: Sterbehilfe
7 Antwort(en).
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Lars
begann die Diskussion am 21.06.07 (22:30) :
Habe gerade in den Nachrichten vernommen, dass die Sterbehilfe in der Schweiz stärker kontrolliert werden soll. Z.B. der "Sterbetourismus" nimmt ständig zu aus aller Welt. Im letzten Jahre waren es schon über 170ig aus dem Ausland! Mich würde es sehr interessieren, was ihr darüber denkt?
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wanda
antwortete am 22.06.07 (08:58):
Ich glaube, dass man das erst richtig beurteilen kann, wenn man selbst in dieser Situation steckt, also in einer ausweglosen, bei der man ziemlich genau weiß, dass keine Gesundung mehr zu erwarten ist. Persönlich kenne ich einen Witwer, der mit seiner an Krebs leidenden Frau in die Schweiz gefahren ist. Die beiden Kinder dieses Paares waren auch vor Ort. Dieser Mann hat diese "Verabschiedung" als wohltuend empfunden und auch die Tatsache, dass seine Frau nach ihren eigenen Wünschen sterben konnte. Es wird ja heute immer gesagt, dass niemand mehr große Schmerzen erleiden muss, wenn dies erzielt wird, ist der Mensch aber sehr apathisch und nicht mehr der, der er war. Deshalb finde ich es gut, dass man die Möglichkeit hat, sich anders zu entscheiden, nur ist es eben nur denen vorbehalten, die das auch finanzieren können.
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carlotta
antwortete am 22.06.07 (09:36):
sterbehilfe finde ich gut, und sehr human. ein onkel von mir hatte magenkrebs, und ein furchtbares langwieriges ableben. zusehen zu müssen, wie ein mensch den man liebt leidet, und nicht helfen zu können, ist sehr grausam.
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Lars
antwortete am 22.06.07 (10:43):
Sehe das auch genau gleich liebe Wanda und carlotta. Ist das doch eine Möglichkeit für den Leidenden und Angehörigen, das sterben abzukürzen, mit meiner Meinung werden natürlich nicht alle einverstanden sein, sicher nicht die "Bibelgläubigen"? Aber müssen wir nicht einmal alle sterben?
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hl
antwortete am 23.06.07 (08:34):
Es ist in erster Linie eine Möglichkeit, das Leiden der Zusehenden abzukürzen!
Ist es nicht schade, dass man die, denen so "geholfen" wurde, nicht mehr befragen kann?
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Hanna_neu
antwortete am 23.06.07 (10:49):
"Ist es nicht schade, dass man die, denen so "geholfen" wurde, nicht mehr befragen kann?"
Man hat sie "vorher" gefragt. Und man hat sie ja nicht (in die Schweiz) gegen ihren Willen zwangsverschleppt.
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Gudrun_D
antwortete am 23.06.07 (14:06):
Ja,hl,so denke ich auch oft!
Obwohl ich für mich absolut das Recht in Anspruch nehmen möchte, unerträglichem und unheilbarem Leiden ein Ende machen zu dürfen!
Ob ich aber einem anderen Menschen dabei helfen könnte...ich weiss es nicht!
Leiden mildern,Schmerzen nehmen: JA
aber den unwiederbringlich letzten Schritt zu veranlassen oder dabei zu helfen-- ist etwas,dass ich nicht -so denke ich-verantworten könnte!
Ich denke dabei auch an die Nachrichten der letzten Tage,die berichten,dass nach 19 und 17 Jahren zwei Komapatienten wieder aufwachten!
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Hanna_neu
antwortete am 23.06.07 (15:37):
Leider haben wir eben k e i n Recht, unserem eigenen Leben ein Ende zu machen (es wurde nebenan diskutiert).
Weiß jemand, wie die jetzt aus dem langjährigen Koma Erwachten mit dem Leben zurechtkommen? Hanna
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