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Lars
begann die Diskussion am 11.07.07 (17:10) :
Der Vatikan spricht allen Protestanten das Recht ab, ihre Glaubensgemeinschaft als Kirche zu bezeichnen. Die Reformierten sind empört, ich auch! Die Haltung des Vatikans stellt für den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund den Dialog zwischen den Konfessionen in Frage! Finde das eine Anmassung von Rom! Das Dokument sei vom Pabst Benedikt XVI. ausdrücklich gut geheissen und genemigt worden und dann ab in die Ferien?
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uki
antwortete am 11.07.07 (18:11):
Lars, nicht nur die Reformierten sollten empört sein, sondern die Katholiken empört und beschämt. uki
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carlotta
antwortete am 11.07.07 (18:54):
ich selbst war mal katholisch. getauft, gefirmt, in der kirche geheiratet. ich bin vor 30jahren ausgetreten, weil ich mit dieser kirche nicht mehr einverstanden war. allein die frauenfeindlichkeit, die ehelosigkeit der priester, die art und weise wie sie mit den ärmsten umgehen, ihnen einreden verhütung ist sünde. der letzte papst war schon nicht das gelbe vom ei, aber dieser?... es wird auch nie etwas besseres nachkommen, denn die kommen ja alle aus dem selben stall.
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runner
antwortete am 12.07.07 (00:32):
Wozu die Aufregung? Die können doch "absprechen", was und soviel sie wollen. Wenn sich die Protestanten als "Kirche" sehen, dann s i n d sie es. Egal was der Vatikan dazu meint. Was heißt überhaupt "Kirche"? Doch wohl "Glaubensgemeinschaft". Und davon gibt es auch noch andere als die Protestanten.
Lars, hast Du eine Quelle? Würde gerne Einzelheiten lesen. Danke.
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wanda
antwortete am 12.07.07 (07:54):
lars, das ist natürlich unerhört - aber auch ich konnte in der Zeitung nichts finden - es wird nur von dem Urlaubsort, den Absperrungen dort usw. berichtet. Meine Meinung ist, dass die Christen zusammenhalten sollten.
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kropka
antwortete am 12.07.07 (08:09):
Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche:
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=143911
http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=135400
http://www.merkur-online.de/weltspiegel/art8915,817022
Internet-Tipp: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=143911
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kropka
antwortete am 12.07.07 (08:29):
Hallo runner, du weißt doch wo 'Quellen' zu finden sind.. :-) Ich habe jetzt ein komisches Gefühl, verzeih.. Und Gefühle, wie z.B. auch 'Glück' sind eben nicht einfach zu beschreiben. Auch für 'Fachleute' nicht :-) Ich bin, ich werde jetzt misstrausch. Warum bitte zitierst du deutsche Märchen auf englisch? Sorry, wenn ich alles jetzt in einen Topf werfe.. aber was willst du uns hier beweisen? Und warum? Gruß kropka
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kropka
antwortete am 12.07.07 (09:51):
runner, ich habe keine Fragen mehr. Danke für deine Beiträge hier.
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uki
antwortete am 12.07.07 (09:58):
Hallo, eine von vielen Quellen stelle ich mal hier ein. Selbst in die Suchmaschine eingeben: "Vatikan spricht Evangelischen Kirche ab" so oder ähnlich, führt zu mehr Information.
Die Einstellung des Vatikan ist an sich ja nichts Neues, doch die brüskierende Bestätigung hätte nicht sein müssen. Im Grunde sollte man meinen, die Protestanten stehen darüber was der Papst sagt. Es ist vor allem eine Ohrfeige gegenüber den vielen, evgl. und kath. Gemeindemitgliedern, die sich seit Jahren um die Ökumene bemühen. Persönlich empfinde ich es als überheblichen Quatsch. uki
uki
Internet-Tipp: http://www.waz.de/waz/waz.politik.startseite.php
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Lars
antwortete am 12.07.07 (10:25):
Kann deine Meinung nur unterstützen liebe uki. Meine Frau ist Katholisch und ich Evangelisch, und das schon47 Jahre seid wir zusammen sind, hatten wegen unserem Glauben noch nie Probleme! Aber was dieser konservative Pabst rauslässt, geht zu weit, fehlt sicher nicht mehr viel, dass er uns Protestanten als "Sekte" bezeichnet! Gestern z.B. hat ein Priester bei uns seinen Bettel hingeschmissen, weil er eine Frau liebt, das ist doch eine Sünde, laut Rom?
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uki
antwortete am 12.07.07 (10:50):
Hoch her geht es im neuen ST über dieses Thema. Habe dort gerade unten stehenden Link eingegeben. Der Unterschied zwischen Protestanten und Katholiken.
Internet-Tipp: http://www.heiligenlexikon.de/Literatur/Martin_Luther-95Thesen.html
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uki
antwortete am 12.07.07 (10:53):
Um aber die Gemeinsamkeiten zu finden und zu leben, darum geht es in der Ökumene. Gemeinsam vor allem das, wir glauben an einen Gott und Jesus, seinen Sohn. uki
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uki
antwortete am 12.07.07 (10:55):
Lars, der Papst und seine Vorgänger fühlen sich in ihrer "Heiligkeit" bedroht, so meine ich mal.
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runner
antwortete am 12.07.07 (11:23):
„Warum bitte zitierst du deutsche Märchen auf englisch? ... was willst du uns hier beweisen? Und warum?“
RE an kropka, weshalb sollte ich etwas beweisen müssen oder wollen? Ich liebe die Heiterkeit. Das aber hat sich wohl noch nicht herumgelesen.
Ich kann es auch lassen. no problem (damit habe ich kein Problem)
Eine trockene Antwort auf Deine Frage wäre gewesen: mir begegnete bei Google unter anderem der englische Text. Ich fand: mal etwas anderes. www.surlalunefairytales.com/illustrations/sixswans/index.html
Ich kann es natürlich auch ganz lassen. Kein Problem.
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nasti
antwortete am 12.07.07 (12:12):
bei der beerdigung meines ewangelisches Mannes habe ich einen katholischen priester gesucht, der ewangelische hatte ein anderer programm. Die Frau von der Beerdigungs Institut machte sofort ein Alarm, Sie war tief entsetzt, guckte mich als eine Verraeterin und Moerderin an. Ich sagte nur: Mein man war ein Atheist, ihm waere das egal. Und Sie machte sich die Muehe einem ewangelischen priester zu finden, was hat lange gedauert, aber Sie siegte, ja, hatte sie einem gefunden. Und staunte, wenn mir das total egal war, WAR ICH SEHR ZUFRIEDEN mit Ihre| auch wenn von Arger geplagt| arbeit. Sie dachte sich dabei das ich bestehe direkt auf einem katholischen priester, wieder war Sie verblueft, aber mein Geld fuer das beerdigung kam Ihr zum gute. Der ewangelische Priester war hoechst sympatisch, hatte viel Alkohol schon konsumiert so Vormittags, und probierte er sofort ob ich singen kann. Ich kann nicht. Hat mich deswegen boese angegriffen, das gefiel mir, so eine menschliche und ehrliche Verhaltung, er krehte wie eine Krehe, und ich koennte nicht krehen, was Ihm staendig zum Palme brachte auch waehrend der Messe guckte mich so mit tiefe Vorwuerfe in Augen an. Ich kenne keine Unterschiede zw. Relligionen oder Priestern , leider die anderen schon, und das ganz gefaehrlich.
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kropka
antwortete am 12.07.07 (13:01):
umgotteswillen RUNNER! 'Ich kann es natürlich auch ganz lassen. Kein Problem.'
Tu das bitte bitte bloß nicht. Habe dich eben bei der Gesundheit gelesen: Du hast H u m o r , runner! Und deshalb stelle ich dich jetzt hoch, ganz hoch (also unerreichbar hoch ;-)) Deine Beschwerden, ich meine die Selbsthilfe ist einfach köstlich! :-)) Ich hätte vielleicht mit 'kalten Oberkörperwaschungen' angefangen.. und einem guten Krimi? Die 'Kirche' möge mir jetzt verzeihen. Bis dann kropka
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wanda
antwortete am 16.07.07 (08:26):
Heute erst steht in unserer Zeitung ein Kommentar und da heißt es, man vermute dahinter eine kirchenpolitische Reaktion auf den Mitgliederschwund in Lateinamerika. Allerdings sieht man die Schrift auch als neue Störung für die Ökumene an.
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runner
antwortete am 16.07.07 (11:59):
Komisch, Küng, den sie gefeuert haben, weil er gegen das Papsttum gewettert hat, hält ziemlich große Stücke auf Ratzinger. Ich hörte es von ihm selbst am Wochenende bei ARTE.
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Marieke
antwortete am 16.07.07 (20:02):
Runner, haben Küng und Ratzinger nicht irgendwann und -wo zusammen studiert?! (Tübingen, zuzeiten?) Ich will nichts Bestimmtes behaupten und bin viel zu müde heute, nachzuschlagen. Grüße euch allen hier, dem Fähnlein der (?) Aufrechten "lach" Marieke
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Ursula
antwortete am 16.07.07 (20:29):
So ist es, Marieke: Küng und Ratzinger kennen sich sehr gut aus Tübingen, wo sie zur selben Zeit und über mehrere Jahre gelehrt haben. Ratzinger hat dann 1969 einen Ruf an die Universität Regensburg angenommen, während Küng in Tübingen blieb.
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Elisabeth
antwortete am 17.07.07 (17:22):
Hallo vielleicht interessant? Phoenix, 17.07., 23 Uhr "Der religiöse Fundamentalismus auf dem Vormarsch" Elisabeth
Internet-Tipp: http://www.phoenix.de/mit_gott_gegen_alle/2007/07/17/0/139363.1.htm
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runner
antwortete am 18.07.07 (08:35):
Ja, es ist bekannt, daß Ratzinger und Küng „alte Bekannte“ sind. Und ihre Harmonie bei ihren Begegnungen können sie nur aufrechterhalten, wenn sie bestimmte Themen aus ihren Gesprächen ausklammern. So sagte Küng in dem betreffenden „Bericht über sein Leben“.
Was aber denkt er in seinem Inneren über das Festhalten an der „Unfehlbarkeit des Papstes“ auch des Benedikt XVI? Weshalb wird er sich in bezug auf diesen Papst öffentlich untreu? Er nimmt doch sonst „kein Blatt vor den Mund“. Papst-Gegner hören auf Küng. Er sollte keinen Papst schonen.
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