Internationale Politik EU WAHL 2024

Lenova46
Lenova46
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Lenova46
als Antwort auf JuergenS vom 12.06.2024, 12:43:23
Tagesschau: Nachrichten in einfacher Sprache - Inklusionsangebot der ARD - DER SPIEGEL

Ich meine, dass bei Ansprachen, Texten, darauf geachtet werden sollte und Rücksicht genommen wird, an welches Gegenüber sich gerichtet wird.
z. B. bei Kindern wird die Ansprache eine andere sein als bei Erwachsenen. 

Aufschlussreich ist, wie sich oft in Leserzuschriften "gespreizt" wird. 

Um gut verstanden zu werden, schadet eine einfache und klare Ausdrucksweise nie. Dann erübrigen sich auch Rückfragen. 
olga64
olga64
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von olga64
als Antwort auf Lenova46 vom 12.06.2024, 08:51:53
Das Krawallblatt informiert Bürger in leichter Sprache ohne Rücksicht auf Verluste.

Leser, die das nötig haben und die Informationen verbreiten, sind in der Regel mit einfacher Kost zufrieden. 

 
Stimmt Lenova.
Dann sollte man aber auch für Millionen junger Menschen und Erstwähler Verständnis haben, die sich auf Tiktok bewegen und dort mit den simplen Parolen von der Afd erreicht werden und ihr Weltbild vermittelt bekommen.
Aber diese jungen Leute sind wieder zu gewinnen - anders als Menschen im fortgeschrittenen und mittleren Alter.
Es ist bekannt,dass junge Menschen ehrer als Ältere bereit sind, bei der nächsten Wahl anders abzustimmen, da sie noch keine langfristigen Bindungen entwickelt haben.
Dazu kommt noch der Vorteil,den die EU-Wahlen gezeigt haben: 28% der jungen WählerInnen stimmten für die sonstigen, kleinen Parteien. Insbesondere die proeuropäische VOLT, die durch die jungen Wähler 9% stark wurde  - genau so stark wie die SPD, aber stärker als FDP, BSW.

Diese Partei VOLT sollten auch ältere Menschen mal prüfen als evtl. Alternative zu ihrem eingefahrenen Wahlverhalten. Aber ich befürchte, vielen ist sie überhaupt kein Begriff -. Wäre schade.Olga
olga64
olga64
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von olga64
als Antwort auf Friedensfreund vom 12.06.2024, 12:32:29

 

Langfristig gesehen wäre es aber sicher besser, mal die Bildung auf Vordermann zu bringen, damit solche, sicher gut gemeinten, Angebote überflüssig werden.
Gerne wiederhole ich mich: Bildung ist Ländersache und ich bedaure es natürlich sehr ,wenn es bildungstechnisch in der Region, in der Sie leben, so schlecht läuft.
Aber vielleicht hülfe es sogar, Bildung (in Länder-Verantwortung) auf "Vorderfrau" zu bringen? Für solche wichtigen Projekte sollte man dies genderspezifisch bevorzugen. Olga

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Rolfy
Rolfy
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Rolfy
Europa Wahl: Mal auf Professoren hören…
 
Tobias Straumann zu den Europawahlen
 
Die «Brandmauer»-Politik gegen rechts funktioniere nicht, sagt der Zürcher Wirtschaftshistoriker.
«Wichtig ist, dass der Schuss nun endlich gehört wird»
 
Es ist Tag drei nach den Europawahlen, die Kommentatoren und Kommentatorinnen überbieten sich in Panik.
 
Das sehe ich anders. Der Rechtsrutsch ist nicht überwältigend, es gibt noch immer eine klare proeuropäische Mehrheit im Europaparlament. Richtig ist aber: Die Rechten haben in einigen Ländern stark dazu gewonnen, vor allem in den beiden wichtigsten EU-Ländern Deutschland und Frankreich.
 
In Deutschland würde man Ihnen nun vorwerfen, Sie würden den Aufstieg der Rechten bagatellisieren.
 
Das tue ich nicht. Ich gebe nur die Ergebnisse wieder. Ich halte es für dringlicher, das Resultat ernst zu nehmen. Es ist doch offensichtlich: Die rechten Parteien erhalten seit Jahren immer mehr Zulauf, weil die etablierten Parteien keine Antwort auf das Problem der Asylmigration und die importierte Kriminalität haben.
 
In Deutschland und Frankreich gibt es seit Jahren immer wieder schreckliche Vorkommnisse, wie zuletzt in Mannheim. Die Leute sind zunehmend verunsichert und verärgert, weil sich die Politik taub stellt.
 
 
Tobias Straumann ist Wirtschaftshistoriker an der Universität Zürich.
Lenova46
Lenova46
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Lenova46
als Antwort auf Rolfy vom 13.06.2024, 07:51:12

Hier wird ohne Kenntlichmachung aus der Schweizer "Handelszeitung" zitiert.

Der Verlag der "Handelszeitung" gehört mit vielen anderen Magazinen der Regnier Gruppe Axel Springer an.

Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann zur Europawahl: «Wichtig ist, dass der Schuss nun endlich gehört wird» | Handelszeitung

olga64
olga64
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von olga64
als Antwort auf Rolfy vom 13.06.2024, 07:51:12

Die Rechten haben in einigen Ländern stark dazu gewonnen, vor allem in den beiden wichtigsten EU-Ländern Deutschland und Frankreich.
 
 
Tobias Straumann ist Wirtschaftshistoriker an der Universität Zürich.
DAs sehe ich schon anders.
Die AFD wurde im Dezember 23 schon mal bundesweit mit 22% gehandelt; nun erreichte sie bundesweit ca 16%. Das bedeutet auch, dass insgesamt ca 80% der WählerInnen in Deutschland nicht rechts wählten (wenn man den BSW zu den demokratischen Parteien zählt).

Ich bin auch sicher,dass wenn der mutmassliche Polizistenmord in Mannheim nicht stattgefunden hätte, wäre das Minus bei der AFD noch grösser.

Frankreich, Italien,die Niederlande, Österreich sind andere Länder mit anderen Problemen.
Aber auch dieNiederlande erhofften sich einen höheren, rechten Erfolg. Und in Spanien liegen an erster Stelle die Konservativen, an 2. Stelle die Sozialisten und an 3. Stelle die Rechten, allerdings mit niedrigerem Wahlerfolg als bei den letzten Parlamentswahlen. Olga

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Tina1
Tina1
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Tina1
phoenix runde: Aufstieg der Rechtspopulisten – Woher kommt der Zuspruch?

Karl
Karl
Administrator

RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Karl
als Antwort auf Rispe vom 12.06.2024, 11:24:06

@Rispe

Diese Sendung der Anstalt war wirklich gut!

Karl

Karl
Karl
Administrator

RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Karl
als Antwort auf Rolfy vom 13.06.2024, 07:51:12

@Rolfy,

ja, Mannheim war schrecklich, aber Hanau auch. Mir fehlt die Gesamtschau. Die AfD tut viel dafür, dass Integration nicht gelingt und nicht gelungene Integration führt m. E. dann zu der Eskalation von Gewalt und Gegengewalt.

Karl

Ingrid60
Ingrid60
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Ingrid60
als Antwort auf olga64 vom 12.06.2024, 18:01:43
EIn Kolumnist der StN hat das entdeckt...
Tatsächlich fühlen sich Ältere davon nicht angesprochen. Jedenfalls in meinem Umfeld.

Ingrid60 IMG_20240614_174017.jpg

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