Internationale Politik EU WAHL 2024

Tina1
Tina1
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Tina1
als Antwort auf Tina1 vom 17.06.2024, 20:21:25
Da die CDU (und CSU) in Brüssel ja im Zusammenschluss mit der überaus erfolgreichen EVP auftritt, wäre  es spannend, von Ihnen auch Bildchen von Herrn Weber zu erhalten und dessen Kontakten zu Frau Meloni. Haben Sie doch sicher irgendwo in Ihren unergründlichen Schubladen.Warte mit grosser Spannung auf die Veröffentlichung.....Olga
olga64
olga64
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von olga64
als Antwort auf Friedensfreund vom 17.06.2024, 20:19:09
Unternehmer sollten sich eigentlich um ihr Unternehmen kümmern, und Politik denjenigen überlassen, die vom Wahlvolk dafür auserkoren wurden. Wenn sich Hr. Würth dennoch berufen fühlt, den Moralapostel zu spielen - dann muss er das eben tun.
Seltsame Sichtweise, zumal bei einem Unternehmer, der nicht mehr aktiv seine Unternehmen leitet, aber dennoch Bürger dieses Landes ist, der zudem vielen Tausenden Menschen seit Jahrzehnten einen Arbeitsplatz bietet.
Und Politik wird z.B. bei Wahlen in erster Linie von den WählerInnen gemacht, die dann durch ihre Stimme RepräsentantInnen in die operative Politik entsenden, weil sie selbst es nicht machen wollen.
Aber egal - zurück zum Thema, da es zu nichts führt, mit Ihnen über deutsches Unternehmertum zu diskutieren:

Jetzt werden die Spitzenpositionen für die EU definiert. Rückblickend muss man wirklich sagen,dass die Herren Michel und Borrell Fehlentscheidungen waren.
Die neuen Vorschläge: Herr Costa aus Portugal und Frau Kallas aus Estland gefallen mir schon besser. Das wäre auch parteipolitisch zu befürworten: Neben der starken EVP mit Herrn Costa ein Sozialist und Frau Kallas eine Liberale.
Olga
olga64
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von olga64
als Antwort auf Tina1 vom 17.06.2024, 20:25:41

Und wann kommt Herr Weber? Immerhin Sieger der EVP, also der Parteienfamilie mit den besten Ergebnissen? Olga


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Friedensfreund
Friedensfreund
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Friedensfreund
als Antwort auf olga64 vom 17.06.2024, 20:25:42

Als "Diplomierte Ökonomin", wie du Dich selbst betiteltest, hätte ich ein wenig mehr Tiefgang in Deiner Argumentation zum Thema erwartet. Aber Du hast natürlich auch recht - lassen wir das.

JuergenS
JuergenS
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von JuergenS

Hoffentlich ergibt der derzeitige Brüssel-Basar nicht weiter so mit vdL.


 

ingo
ingo
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von ingo
als Antwort auf Friedensfreund vom 17.06.2024, 20:39:42
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Friedensfreund
Friedensfreund
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von Friedensfreund
als Antwort auf ingo vom 18.06.2024, 10:23:16

Also - wenigstens Deinen berühmt-berüchtigten "Kein Kommentar"-Vers hättest Du bringen können, aber nur ein 👎 neee - Du lässt nach ingo.

skys
skys
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von skys

Glaube, du bringst manches durcheinander @Friedensfreund.
 

Es gibt also keinen Grund, einen vorbestraften Steuerbetrüger moralisch reinzuwaschen, nur weil er sich politisch korrekt gibt, und seiner Belegschaft nahelegt, nicht die AfD zu wählen.
Friedensfreund
Zum einen geht es nirgends darum, einen Steuerbetrüger reinzuwaschen (was eh nicht geht), nebenbei gab es dafür einen Prozess und eine Verurteilung, fertig. Es ging auch nicht darum, was für ein Arbeitgeber er ist, was für ein Autofahrer oder was für ein Ehemann. Es geht um das politische Engagement.

 
Unternehmer sollten sich eigentlich um ihr Unternehmen kümmern, und Politik denjenigen überlassen, die vom Wahlvolk dafür auserkoren wurden.
Friedensfreund
Und du willst nun auch noch bestimmen, wer sich worum zu kümmern hat ? gg

 
Wenn sich Hr. Würth dennoch berufen fühlt, den Moralapostel zu spielen - dann muss er das eben tun.
Friedensfreund
Zum anderen kannst du dich mal fragen, ob (wenn man schon den Begriff benutzen will) Moralapostel nun eher auf Herrn Würth oder eher auf dich zutrifft. Du scheinst nicht damit klar zu kommen, dass Würth vor 10 bzw. 20 Jahren mal etwas gemacht hat, wofür er auch verurteilt wurde. Dass er verurteilt wurde ist doch gut.
Aber was ist schlecht daran, wenn sich jemand positiv verändert und feststellt, dass die AfD nicht so ungefährlich ist, wie sie scheinen mag ?
Olga sprach es schon an: hätte er Werbung für die rechtsextreme Partei gemacht, wäre es für dich vermutlich ok gewesen ?
 
Abgesehen davon, bei all deinen scheinbar moralischen Bedenken, wie kannst du es denn mit deinem Gewissen vereinbaren, wenn du mal bedenkst, was die menschenverachtende und rechtsextreme AfD propagiert ?
Dagegen ist Würth ja geradezu ein harmloses Schaf.
aixois
aixois
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von aixois
als Antwort auf olga64 vom 17.06.2024, 20:25:42

Die neuen Vorschläge: Herr Costa aus Portugal und Frau Kallas aus Estland gefallen mir schon besser. Das wäre auch parteipolitisch zu befürworten: Neben der starken EVP mit Herrn Costa ein Sozialist und Frau Kallas eine Liberale.

 Das Problem ist eher mal wieder das klein-kariert alte : der Parteienproporz, als ob die Parteien Abkömmlinge der alten monarchischen (Adels-Familien) Strukturen wären.
Weil Costa Sozialist ist,die EVP aber 14 Sitze dazugewonnen hat, opponiert die EVP als "Wahlsiegerin" (die Rechten haben 16 Sitze dazugewonnen) und meldet ihren 'Anspruch' an, auf nichts begründet, denn weiterhin hat die EVP im EP ja keine Mehrheit, sondern stellt nur  26 % (190 Sitze) der 720  Abgeordneten, 74 % , das ist die Mehrheit der anderen !

Frau Kallas ist in der Kritik zu russophob zu sein, d.h. nicht neutral genug als Aussenbeauftragte. Das kann man so sehen..

Was mich immer noch etwas wundert ist die Bereitschaft einen Fratelli Kommissar zu akzeptieren in der neuen Kommission, wahrscheinlich betraut mit (=Macht und Einfluss über)  einer eher wichtigen Generaldirektion. Das wird Meloni verlangen. Aber allein schon die Vorstellung in unserer Regierung würde z.B. das Justizministerium von einem AfD Minister ausgeübt werden  ...
Bei einem italienischen Präsidenten  (Draghi - parteilos) würde sich das Problem nicht stellen.
Warum nur fällt das - ein stramm rechter Kommissarsposten - niemandem in der CDSU (aber auch sonst in den Parteienfamilien, oder in den Medien)  auf, wird stillschweigend in Kauf genommen, nur um der Macht willen (von der Leyen) .
Kann man nur hoffen, dass das EP das Personal-Paket blockiert (Mehrheit der Stimmen erforderlich) , und dann geht die Kandidatensuche womöglich in eine neue Runde.
olga64
olga64
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RE: EU WAHL 2024
geschrieben von olga64
als Antwort auf aixois vom 18.06.2024, 19:31:15

Frau Kallas ist in der Kritik zu russophob zu sein, d.h. nicht neutral genug als Aussenbeauftragte. Das kann man so sehen..


Kann man nur hoffen, dass das EP das Personal-Paket blockiert (Mehrheit der Stimmen erforderlich) , und dann geht die Kandidatensuche womöglich in eine neue Runde.
Dass Frau Kallas russophob ist, kann man gut verstehen, wenn man sich etwas mit ihrer persönlichen Biografie beschäftigt. Ihre Grosseltern wurden nach Russland deportiert, wo dann die Mutter von Frau Kallas geboren wurde. Sie konnten erst 1959 wieder zurück nach Estland.
Sie war auch eine der ersten,die eine harte 'Gangart gegen Putin forderte und ich finde das richtig so.

Im Europaparlament wird es bei der Postenverteilung auch deshalb Probleme geben, weil die rechten Parteien nun sehr erfolgreich dort eingezogen sind und fordern,dass auch aus ihren Reihen namhafte Positionen an sie vergeben werden. Ganz vorne dran fordert Frau Meloni und Mme le Pen wird sich ihr mit ihrer Nichte anschliessen.

Aber ich denke, die Situation für Frau von der Leyen ist geklärt und sie wird weiterhin Kommissionspräsidentin sein - ich finde das auch richtig so; immerhin kommt sie aus der EVP, der Partienfamilie mit den grössten Zugewinnen. Und hat auch schon viel Erfahrung als PolitikerIn und dürfte derzeit diejenige sein, die auf den entsprechenden Background verweisen kann - in einem Umfang wie niemand ausser ihr. Olga

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