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Literatur Künstler-Gedenken

Clematis
Clematis
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RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Clematis
als Antwort auf Malinka vom 07.03.2024, 17:53:51

Vielen Dank Malinka!

Den grossen Film über Giovanni Segantini hab ich mal im TV gesehen.

Ich erinnere mich:
als die Mutter starb, nahm ihn der Vater nach Mailand, dort war eine
Tochter von ihm aus erster Ehe. Dort lieferte er den Bub ab und verschwand.

Die Schwester war nicht begeistert. Der Junge war die ganze Zeit allein.
Da hat er mal aus Langeweile die Blätter eines Buches zerrissen und sie
zu Fenster hinaus flattern lassen.
Dies brachte ihn dazu, dass er ja gehen kann. Strolchte durch Mailand
und war öfter aufgegriffen worden und in ein Erziehungsheim gesteckt.

Dort muss ein Maler (ein Engel!) aufgetaucht sein, der Hilfe brauchte,
der Erzieher riet ihm Giovanni zu nehmen. Er könne gut zeichnen.
(wird auch in Deinem Filmausschnitt erwähnt)

Giovanni Segantini ist in Arco geboren. Dort ist schon Dürer gewesen
und ich öfter, wenn ich am Gardasee war.
DürerArco.jpg

Gute Nacht
träumt was Schönes
vielleicht von Arco?

Clematis




 

Clematis
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RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Clematis
als Antwort auf Clematis vom 07.03.2024, 21:28:02
Jens, Walter.jpg

Hedwig Pringsheim - die Mutter von Katja Mann

Dieses Buch ist ein Tatsachenberiicht, was geschieht, wenn
Rechtsradikale an die Macht kommen.

Schullektüre!

Dieses Buch steht in meinem Bücherregal, mit dem
"Gesicht" nach vorne. Wer in mein Stüble kommt, wird
zwangsläufig darauf aufmerksam gemacht.

Jens, Walter-2.jpg

Jens-zitat-beredsamkeit-setzt-freiheit-voraus-offenheit-unabgeschlossenheit-vorlaufigkeit-walter-jens-163668.jpg

Jens-zitat-wer-lesen-kann-der-ist-niemals-einsam-walter-jens-263549.jpg

bleibt wachsam!
Clematis

 
Malinka
Malinka
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RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Malinka

Heute am Frauentag möchte ich an eine große Künstlerin erinnern, die in einer Zeit lebte, als die Welt ausschließlich von Männern dominiert und den Männern gewidmet war und in der man Frauen und ihre Leistungen völlig ignorierte und nicht anerkannte. Und doch gab es auch in jener Epoche Frauen, die männliche Kollegen mit ihrem Können oft überflügelten und die buchstäblich geradezu Heldinnen des Empowerment waren. 

Die Rede ist von Artemisia Gentileschi, die Tochter des Malers Horazio und Prudenzia Montoni. Artemisia wurde am 8. Juli 1593 in Rom geboren. Ihr Leben war abenteuerlich und geradezu und ganz sicherlich nie einfach.

Self-portrait_as_the_Allegory_of_Painting_(La_Pittura)_-_Artemisia_Gentileschi.jpg
 

Der bedeutende Kunstmäzen und Adlige Neapolitaner, Don Antonio Ruffo sagte über ihre Werke 1649, als sie bereits eine solider Künstlerberühmtheit war: „Der Name einer Frau lässt Zweifel entstehen, bis man das Werk selbst gesehen hat, aber sie hat gezeigt, was eine Frau alles tun kann“ - 
Schon allein dieser Satz zeigt, wie sehr Artemisia gegen Vorurteile und Stereotypen kämpfen musste.

Es gab Zeiten, in denen Frauen sich normalerweise nur zwei Straßen von ihrem Vaterhaus entfernen durften und in dessen Abwesenheit von ihren Brüdern bewacht wurde und tun musste, was diese sagten- Wenn sie verheiratet wurden, dann hiess das; zu Hause eingesperrt zu sein, Kinder zu kriegen und sich um den Nachwuchs und den Haushalt kümmern oder sich in einem Kloster einsperren zu lassen, um ein "sittsames" Leben zu führen. 

Nur wenige Frauen trauten sich in dieser Zeit, aus diesem Klischee auszubrechen. Artemisia war so eine mutige Frau. Sie war schlau, gerissen und "anders" als all die anderen, die sich einem Schicksal hingaben, das sie eigentlich nicht wollten. 

Im Atelier ihres Vaters bewies sie sich von Kindheit an als ausgeprägtes künstlerisches Talent, viel besser als das der Brüder, die vergeblich versuchten, in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten.
So konnte sie bereits mit erst 17 Jahren ihr erstes Meisterwerk "Susanna und der Nachbar" vollenden, inspiriert vom Caravaggese Realismus, der immer eine Konstante in ihren Gemälden bleiben sollte. 
Judith_and_her_maid_Abra_with_the_Head_of_Holofernes_by_Artemisia_Gentileschi_ca._1645-1650.jpg
Judith und das Haupt des Holofernes 
 

Etwa zur selben Zeit arbeitete ihr Vater mit Agostino Tassi zusammen, der häufig zu Gast im Hause Gentileschi war, und offenbar auch Artemisia in der Kunst der Perspektive unterrichtete. In der Folge kam es zu tragischen Ereignissen, die das Leben der jungen Frau und ihren Ruf in der Nachwelt für immer prägten: Im März 1611 vergewaltigte Tassi Artemisia die junge Frau. 

Dies war nicht nur ein persönliches Trauma, sondern kam einer gesellschaftlichen Katastrophe gleich, denn Jungfräulichkeit und Reinheit waren damals das höchste Gut eines jungen Mädchens, und auch ihre Chancen auf dem Heiratsmarkt und die Ehre ihrer ganzen Familie hingen davon ab. Tassi erpresste daher Artemisias Schweigen mit einem Heiratsversprechen, das er gar nicht einlösen konnte, da er verheiratet war. 

Daraufhin strengte der Vater im Mai 1612 einen Prozess gegen Tassi an, in dessen Verlauf Artemisia zur Überprüfung ihrer Aussage mit Daumenschrauben gefoltert und zudem einer entwürdigenden gynäkologischen Untersuchung unterzogen wurde.

Letztlich wurde Tassi am 27. November 1612 verurteilt, durfte aber wählen zwischen fünf Jahren als Sträfling auf einer Galeere oder Verbannung aus Rom – Tassi zog das letztere vor.

Um Artemisias beschädigten Ruf zu retten und der böswilligen Nachrede in Rom zu entgehen, heiratete sie bereits am 29. November 1612 den Florentiner Maler Pietro Antonio Stiattesi – einen Bruder des Notars, der den Gentileschis im Prozess beistand – und zog mit ihm Anfang des Jahres 1613 nach Florenz.

Das Paar hatte vier gemeinsame Kinder: den noch im selben Jahr am 20. September geborenen Giovanni Battista, Cristofano (* 8. November 1615) und Prudenzia (auch Palmira genannt; * 1. August 1617), sowie die früh verstorbene Lisabella (13. Oktober 1618 bis 9. Juni 1619).

Darüber hinaus nahm Artemisia nun quasi als Künstlernamen den Nachnamen ihres Onkels Aurelio Lomi an und nannte sich „Artemisia Lomi“.

In den Jahren um 1620 führte sie eine außereheliche Beziehung zu ihrem Mäzen, dem Florentiner Bankier Francesco Maria Maringhi, offenbar mit dem Wissen ihres Ehemanns.

Auf künstlerischer Ebene wurde ihr in Florenz schon bald die Anerkennung der Kenner und Kollegen zuteil. Dabei konnte sie nun unabhängig von ihrem Vater ihren eigenen persönlichen Stil entwickeln. 

Eines der ersten Beispiele dafür ist das 1612–13 entstandene, berühmte Gemälde Judith enthauptet Holofernes (Museo di Capodimonte, Neapel), das oft als persönliche Auseinandersetzung oder Abrechnung der Künstlerin mit ihrem traumatischen „Schlüsselerlebnis“ gedeutet wurde.

Von dem Bild malte sie um 1620 eine nur wenig, vor allem im Kolorit, veränderte zweite Fassung, die sich in den Uffizien befindet und die früher für das „Original“ gehalten wurde.Dieses Motiv hatten vor ihr unter anderem auch Tintoretto, Caravaggio und Adam Elsheimer gemalt und es war im Frühbarock ohnehin sehr beliebt. 

Ihre Version interpretiert Judith als kaltblütige Mörderin und fällt durch die schockierend naturalistische Darstellung auf. Gentileschi setzte sich mit der biblischen Geschichte mehrfach auseinander: Um 1613–14 entstand auch die im Vergleich etwas harmlosere und malerisch elegante Judith und ihre Magd (mit dem Haupt des Holofernes), die in der Komposition eindeutig auf ein Bild ihres Vaters zurückgeht.

1615 erhielt sie ihren ersten größeren Auftrag von Michelangelo Buonarroti dem Jüngeren, einem Großneffen von Michelangelo: die sogenannte Allegorie der Neigung („allegoria dell’inclinazione“) in der Casa Buonarroti.

Artemisia wurde 1616 die Ehre zuteil, als erste Frau an der florentinischen Accademia dell’Arte del Disegno aufgenommen zu werden. Sie pflegte freundschaftliche Beziehungen zu Malern, Dichtern und anderen illustren Persönlichkeiten, wie Cristofano Allori und Galileo Galilei, wurde sehr bekannt und fertigte etliche Werke für die Medici an, wobei sie besonders vom Großherzog der Toskana, Cosimo II., gefördert wurde.

1621 kehrte sie als anerkannte Künstlerin nach Rom zurück, gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter;die Ehe zerbrach aber bald. In Rom zählten zu ihren Mäzenen unter anderem Kardinal Francesco Barberini, der Neffe von Papst Urban VIII., und der Commendatore Cassiano dal Pozzo. Sie kam nun in Berührung mit dem gemäßigten und eleganten Tenebrismus von Simon Vouet und anderen nordischen Meistern wie Gerrit van Honthorst oder Hendrick ter Brugghen. Dies spiegelt sich besonders in dem meisterhaften Gemälde Judith und ihre Magd mit dem Haupt des Holofernes (1625; Institute of Arts, Detroit), mit seinem raffinierten Spiel von Licht und Schatten 

Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt in den 1620er Jahren war sie vermutlich in Genua – wahrscheinlich zeitgleich mit ihrem Vater, irgendwann zwischen 1621 und 1624 – und ganz sicher in Venedig. Es ist bekannt, dass sie in Venedig über Vermittlung des spanischen Grafen di Oñate, Iñigo-Vélez de Guevara, ein Bild Herkules und Omphale für König Philipp IV. malte, das heute verloren ist.

Im Auftrag ihres bereits erwähnten Mäzens Cassiano del Pozzo, der „kuriose“ Porträts sammelte, malte Artemisia das berühmte Selbstporträt als Allegorie der Malerei (1630), das sich heute in Kensington Palace befindet; manche Autoren äußern allerdings die Vermutung, dass dieses Bild erst während ihrer Zeit in England entstanden sei, also um 1638.

Ab 1630 war Artemisia dann in Neapel, das damals eine der wichtigsten Städte Europas und dreimal so groß wie Rom war und außerdem ein blühendes Kunstleben und eine eigene Malerschule besaß. In Neapel versuchte sie Kontakt zu ihren bisherigen Kunden zu halten und bekam auch Aufträge von ausländischen Herrschern, insbesondere wieder von Philipp IV. von Spanien, für den sie um 1633 eine Geburt Johannes des Täufers malte, die zu einem größeren Zyklus für den Buen Retiro-Palast gehörte; die anderen Bilder wurden von Massimo Stanzione und Paolo Finoglia beigesteuert.

Besonders außergewöhnlich – für eine weibliche Künstlerin – war der Auftrag für drei Altarbilder, die sie um 1635 bis 1637 für die Kathedrale von Pozzuoli malte, mit einer Darstellung der Hl. Procolo und Nicea, dem Martyrium des hl. Gennaro und einer Anbetung der Könige (heute im Capodimonte bzw. im Museum der Certosa di San Martino).

Trotz ihrer neapolitanischen Erfolge und der großen Anerkennung, die ihr von ihren lokalen Malerkollegen entgegengebracht wurde, gefiel es ihr in Neapel nur „mäßig“ und sie versuchte über ihre brieflichen Kontakte, irgendwie von dort wegzukommen. Dies schien nicht zu gelingen, doch erhielt sie 1635 eine Einladung nach London an den Hof König Karls I., an dem ihr Vater inzwischen als Hofmaler tätig war. Sie folgte dieser Einladung aber erst 1637 oder 1638 und unterstützte wahrscheinlich den schon kranken Vater bei der Gestaltung des Deckengemäldes im Queen’s House in Greenwich mit einer Allegorie des Friedens und der Künste unter der englischen Krone.Im Februar 1639 starb ihr Vater in London.

Artemisia kehrte erst um 1640–41 wieder nach Neapel zurück und wurde besonders von dem Kunstsammler und Mäzen Don Antonio Ruffo aus Messina gefördert. Ihre letzten Lebensjahre waren gekennzeichnet von gesundheitlichen und finanziellen Schwierigkeiten. Briefe aus der Zeit von 1648 bis 1650 an Don Ruffo belegen ihre Belastungen, aber auch ihr starkes Selbstbewusstsein als Künstlerin.

Signierte Werke aus ihrer Spätphase sind eine mit 1649 datierte Susanna und die Alten in Brünn (Galleria morava) und eine Madonna mit Kind auf Kupfer im Escorial (Casita del príncipe).


Das genaue Todesdatum von Artemisia Gentileschi ist nicht bekannt, und man findet dazu ganz verschiedene Angaben in den Quellen.

Ihren Namen kennen auch heute nur wenige Kunstkenner, aber ein oder zwei Gemälde von ihr haben sicher die meisten Menschen irgendwo schon einmal abgebildet gesehen. 

Hier ein Link zu einem sehr interessanten Beitrag im  Deutschlandfunk, in dem auch andere große Malerinnen besprochen werden

Weiblicher Blick auf die Geschichte - Kunst ohne Männer (deutschlandfunkkultur.de)
 

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Clematis
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RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Clematis
als Antwort auf Malinka vom 08.03.2024, 13:48:57

Das ist gut, liebe @Malinka.
Werde nochmal alles in Ruhe lesen.

Vielen Dank!

zum Frauentag - den ich nicht besonders beachte
aber:
Sophie von La Roche

kann grad mal noch ein paar Gedanken zu ihr einstellen:

Ich hab ein Buch von:
Jeannine Meighörner

"Was ich als Frau dafür halte"
Sophie von La Roche
Deutschlands erste Bestsellerautorin


Dieses Buch - nicht teuer - ist von mir herzlich empfohlen.
Gleichzeitig - wie alle guten Biografien - ein einprägsames Geschichtsbuch,
was war politisch, kulturell, menschlich los und was war für eine Frau
zu leisten und zu ertragen.

z. B. wollte ein "Chef" ihres Mannes, dass sie, wie damals im  Adel üblich,
ihre Neugeborenen gleich einer Amme übergeben, um sofort wieder
"dienstbar" sein zu können.
Sie kämpfte, dass sie ihre Kinder stillen und dann selber aufziehen konnte.
Können wir heutzutags ermessen, WAS DAS hieß?

Großmuter von den Brentanos - Clemens und Bettina

Bedenk: La Roche geboren 1730, Lessing geboren 1729, Goethe geboren 1749,
Was für eine Zeit!

LaRoche, Sophie von.jpg

Clematis


 

RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Maikel
als Antwort auf Clematis vom 08.03.2024, 16:57:37
La Roche geboren 1730, Lessing geboren 1729, Goethe geboren 1749,

Was für eine Zeit!

 

... seufz ... 😊

 
Clematis
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Mitglied

RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Clematis
als Antwort auf Maikel vom 08.03.2024, 17:11:29

Guten Morgen an diesem 9. März!

ich muss mal was klarstelen:
ich fliege so oft aus dem Internet, da kann es sein,
dass ich mich hier abmelde, ich seh es auch,
aber
wenn ich mich wieder anmelden will, bin ich
immer noch da! so auch heute zu meinem Schreck!




Binoche, JulietteTagesspiegel.jpg

Epstein, Katja.jpg

Scholl-Latour, Peter.jpg

habt einen interessanten Tag!
Clematis



 


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Clematis
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RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Clematis
als Antwort auf Clematis vom 09.03.2024, 08:33:02
Eichendorff-700.JPG

das war mein Kater Felix, er tanzt seit dem 15. Januar 2024 auf dem Regenbogen.
wir haben das Zauberwort gefunden, gegenseitig, denn auch der Mensch benötigt
es vom Tier mitgeteilt.

Auf diesem Fenstersims und Tisch stehen Pflanzen, ich konnte die Leerenicht ertragen.

Schlegel, Friedrich2.jpg



Wassermann.jpg
 



habt einen guten Sonntag!

Clematis
 


 
RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Maikel
als Antwort auf Clematis vom 10.03.2024, 08:28:50


Das war mein Kater Felix, er tanzt seit dem 15. Januar 2024 auf dem Regenbogen.

 

Das tut mir leid, liebe Ingeborg, Du hast mein Mitgefühl.
RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Maikel

Noch zu dem gestrigen Geburtstag von Juliette Binoche.

Seit Angang der 80er Jahre hat sie ca. 70 Filme gedreht, von denen ich ca. 20 in meiner Sammlung habe und den Anpruch, ihre Filme jemals komplett zu besitzen, gebe ich hiermit auf. 😁

Wenn ich mich recht entsinne, fiel sie mir zum ersten mal wirklich auf, in dem ersten Teil von Kieslowskis Farben-Trilogie 'Drei Farben: Blau' von 1993. Sie spielt eine Frau, die durch einen Unfall ihre Familie verloren hat. Andere Schauspielerinnen würden eine Schlüsselszene des Filmes vielleicht laut schreiend und weinend spielen, nicht so Juliette Binoche, man sieht, wie sie in sich zusammensackt, wie sie förmlich kleiner wird, dann versteinert ihr Gesicht und dann werden ihre Augen vollkommen ausdruckslos.

Das ist ganz große Schauspielkunst.

Clematis
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RE: Künstler-Gedenken
geschrieben von Clematis
als Antwort auf Maikel vom 10.03.2024, 14:35:48
@Maikel - 💗 für Deine schöne, interressante Ergänzung zu Juliette Binoche!

Janosch-2-pint.jpg


Janosch2-700.JPG

was für liebenswerte Gestalten hat er ins Leben gerufen, und wir
haben "uns" seine Bilderbücher geschenkt!

Clematis




 

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